Zahnpastatube

Das ist natürlich schwierig, die Zahnpasta wieder in die Tube zu drücken. Erst spielen die Leitwolf-Medien auf der Klaviatur des Volkszorns, der sich gerne über DIEDAOBEN erregt, nicht nur wegen deren Fehlleistungen, sondern allein schon wegen der Kohle, die sie abgreifen. Wer hat schon Freunde, die einen Haus-Kredit zwischenfinanzieren können? Die einen auf ihre großzügigen Anwesen einladen uswusf. – alles weder strittig, unmoralisch noch strafbar.

Sowenig wie die Lüge der Journalistin Schausten strafbar war, als sie, durch eine überrumpelnde Gegenfrage des Gegenstands ihrer Inquisition in ihrer Selbstgerechtigkeit verunsichert, behauptete, sie würde für ihre Übernachtungen bei Freunden bezahlen. Oder sagte sie, sie würde von ihren Freunden Geld fordern, wenn die bei ihr übernachteten? Eh egal. Wahr war diese Aussage nach ihrem Eingeständnis nicht, und wäre sie es gewesen, hätte man daran zweifeln müssen, ob Frau Schausten Freunde hat oder anderen eine Freundin ist.

Nun, da die politische und mediale Nachtreterei gegen das erlegte Wild Proportionen annimmt, die jeglichen Anstand, jegliches Feingefühl, ja sogar jegliches Rechtsgefühl vermissen lassen – rückwirkende Einschränkungen der Präsidenten-Alimentation –, haben die Leitwölfe erkannt, daß der Dammbruch, den sie ausgelöst haben, auch ihren Kandidaten-Liebling trifft. Denn der ist eine reine Medienfigur à la  v.u.z. Guttenberg, und Seifenblasen platzen schnell. Bis zum 18.3.2012 kann noch viel passieren in dieser schnellebigen Zeit.

Im heutigen SPIEGEL Print geht es schon etwas sachlicher zu als zuvor (S.66):

In allen Parteien hat das Nachdenken begonnen, welche Lehren aus der Wulff-Affäre zu ziehen sind. Es sind ja juristisch keine großen Vorwürfe, die Christian Wulff zu Fall brachten, eher Gefälligkeiten, die den Eindruck erweckten, hier lasse sich einer aushalten. Der zehnte Bundespräsident hat sein Amt geräumt, die Frage aber, wo genau die Grenzen zur Vorteilsannahme verlaufen, bleibt.

Der böse Anschein ist schnell geweckt, entsprechend groß ist die Verunsicherung.

Anschein und Eindruck reichen natürlich für eine Strafbarkeit nicht aus. Sie begründen allenfalls einen Anfangsverdacht, über den die Staatsanwaltschaft schwerlich hinauskommen wird.

Und daß jetzt auch noch die Ex-Ehefrau ins Visier genommen wird, sprengt doch alle Dimensionen: nach dem reformierten Scheidungsrecht von 2008 hatte sie keinen Anspruch auf Voll-Alimentierung mehr, ob sie nun einen Job hat oder nicht. Da spart der Ex-Gatte nichts, wenn sie denn einen Halbtags-Job hat.

Online fleht Roland Nelles im SPIEGEL ein Ende der unsäglichen Hetze herbei:

Streit um Wulffs Ehrensold

Genug ist genug

Ein Kommentar von Roland Nelles

Missgunst, Häme, Hass – die Debatte über Christian Wulffs Ehrensold, den Zapfenstreich und sein Büro ist unwürdig und muss sofort beendet werden. Warum schweigt Angela Merkel?

[…]

Kurz gesagt: Es ergießt sich ein Kübel Häme, Neid, Hass über Christian Wulff.

Man möchte sagen: Es reicht! Die Art und Weise, wie nun mit Wulff umgegangen wird, ist stillos, ja unmenschlich. Christian Wulff war der falsche Präsident, er hat politische und persönliche Fehler begangen, er wird wegen möglicher Vorteilsannahme von der Staatsanwaltschaft verfolgt. Er ist zurecht zurückgetreten. Doch wie ihn nun diese kollektive deutsche Neidkeule trifft, das ist unverhältnismäßig.

[…]

Klar, manchmal gibt es Totalausfälle. Aber Bundespräsident, Kanzler, Minister, auch Abgeordneter, das sind Fulltime-Jobs und sie sollen von Top-Leuten ausgefüllt werden. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass sie anständig bezahlt werden. Und das kostet eben etwas.

Die Debatte hat Maß und Mitte verloren. Andrea Nahles ist hier einmal zu loben, sie hat schon sehr früh die Kritik am Ehrensold für Wulff als „kleinlich“ kritisiert. Vielleicht hat es etwas mit ihrer Verwurzelung im katholischen Glauben zu tun, dass sie nun menschliches Unbehagen empfindet, angesichts des ganz und gar gnadenlosen Umgangs mit dem früh Gestrauchelten.

Man fragt sich: Wo sind jetzt eigentlich jene, die Wulff in dieses Amt geholt haben? Warum ducken sie sich weg, warum treten sie nicht für ihn ein? Fürchten sie auch den Volkszorn? Christian Wulff war Angela Merkels Präsident. Sie sollte einmal mit ihrem Volk vernehmlich sprechen und sagen: Es reicht.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,819368,00.html

Angesichts des Zynismus’ der Medien könnte man natürlich auf den Gedanken kommen, daß nun endlich diejenige angegriffen wird, die mit dem Angriff auf Wulff eigentlich gemeint war: seine Macherin, die Kanzlerin. Die mal wieder führungs- und meinungsschwach ist. Die immer erst abwartet, wie die Stimmung ist, bevor sie sich in Bewegung setzt: gegen BILD die Griechen retten? Ein No Go. Das müßte mal jemand ausrechnen, wieviele Milliarden diese zögerliche Haltung gekostet hat. UNS gekostet hat.

Jetzt müssen sich nur noch Herr Mascolo und Herr Blome wie üblich traut zusammensetzen und dem F. J. Wagner einflüstern, einen seiner betroffenheitsbesoffenen Flaschenpostbriefe in die selbst aufgewühlte See der Niedertracht zu werfen. Denn sonst ist auch der Gauck in Gefahr: von der Unmoral der Medien im Erfinden und Lancieren von unbelegten ›Vorwürfen‹ angesteckt, liest man ja schon Leserkommentare, in denen Gauck aufgefordert wird, nachzuweisen, daß er sein zwanzigjähriges Getrenntleben von der Ehefrau dem Finanzamt mitgeteilt habe. Denn natürlich ist er nur noch wegen des Ehegattensplittings verheiratet. Ja, auch an solchen ›Forderungen‹ der Follower ist die Presse schuld.

Mein Vorschlag: F. J. Wagner könnte Frau Wulff ansülzen, daß sie doch so stolz und verächtlich und eisern lächelnd, selbst beim Anblick von BILD-Paparazzi vorm Haus in Großburgwedel, agiert habe, großartig eben, würdig, ein paar schlüpfrige Altherren-Komplimente noch, und krokodilstränend hinzufügen, daß sie den aktuellen shitstorm nun wirklich nicht verdient habe. Am Schluß dann: Und Ihr Mann auch nicht.

Das wär’s doch.

Denn rück- und vorblickend war die Präsidentschaft Wulffs, den ich von Herzen abgelehnt hatte (den Gegenkandidaten Gauck aber auch), gut. Insbesondere seine hölzerne Art, die Zurückgenommenheit und Klarheit der Rhetorik, war doch Balsam auf die durch Politsprech angegriffene Autoren-Seele.

Welche Posen und welchen »zärtlichen Weihrauch der Demagogen« wir jetzt zu erwarten haben, analysiert Gernot Wolfram in der taz.

http://www.taz.de/Debatte-Joachim-Gauck/!88972/

Gauck ist übrigens ein Meister der unklaren Rede, die man aus- und der man was unterlegen kann, wenn nicht gar muß. Schon merkwürdig für einen Bibelkenner. Oder habe ich diese Stelle immer mißverstanden?

Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören, denn du vermagst nicht ein einziges Haar schwarz oder weiß zu machen. 37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Jakobus 5.12)

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/5/

Ich habe sie nie als bloße Ablehnung eines Eides verstanden – sondern als Aufforderung, sich klar und verständlich auszudrücken.

8 Gedanken zu „Zahnpastatube

  1. qued:
    »Friede ist Busenfreundin der Kanzlerette und deren Wunsch kann es nicht gewesen sein, ihren mit Müh und Not installierten Büttel wieder zu demontieren.
    Preisfrage: welchen Fauxpas hat Wulff begangen, daß das gesamte Polit- Establishment tatenlos zusah, wie er abserviert wurde?
    Hypothese:
    Ein künstlich aufgeblasener Skandal war Mittel der Wahl, um vom Komplettversagen der Regierung in Sachen Euro abzulenken. Gerade der Zeitraum war äußerst kritisch.
    Any idea?«

    Im Bereich der Spekulation bewege ich mich nicht so gern; aber wenn man sich ansieht, wofür Gauck steht, zieht man den bloßen Medien-Mythos des DDR-Widerständlers ab, und dann, wofür Wulff UND Merkel stehen, nämlich für nicht-konservative Positionen im Sinn der reinen, längst entsorgten CDU-Lehre – dann meine ich durchaus, daß mit der Attacke auf Wulff BEIDE getroffen werden sollten.

  2. Liebe Frau Wolff,
    der Klügere gibt nach ist kein Sprichwort, das für mich Gültigkeit hat.
    Trotzdem wünsche ich Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Blog. 🙂

  3. Was Gaucks unklare Rede angeht, so ist diese Fähigkeit m. E. berufsbedingt.

    Jeder auch nur einigermaßen gute Pastor muß ja zwangsläufig zu unklarer Rede imstande sein.

    Die Evangelische Kirche ist hierbei sicher besonders gefährdet, da sie sich auf die Bibel bezieht, aus der man bekanntermaßen alle möglichen Weltanschauungen entnehmen kann.

    Aber darin sehe ich noch kein Handicap für das Amt des Bundespräsidenten, im Gegenteil,
    er soll doch über dem Ganzen schweben und höchstens mal ein paar passende Worte sagen.

  4. SCHNORRER – SCHNÄPPCHENJÄGER- RABATTKÖNIGE
    DIE SCHEINHEILIGE PRESSE

    Seit Mitte Dezember 2011 hetzen die Medienschaffenden nun Christian Wulff in der Funktion als Bundespräsident und heute als ehemaliger Bundespräsident in kaum nachvollziehbarer Weise wegen bisher unbewiesener Vorteilsnahme im Amt durch ihr „Dorf“ und haben es tastsächlich geschafft, die ohnehin schon übermächtigen deutschen Sozialneider, Missgünstigen und Wutbürger durch Propaganda und Gerüchte, mithilfe von Lügen und Halbwahrheiten nicht nur zu Fall zu bringen. Nein, man möchte seine ganze Existenz vernichten und ihm nun den Ehrensold, sowie einen Großen Zapfenstreich absprechen. Wie wenn dieser Politiker nichts, rein gar nichts, für sein Bundesland und für die Republik getan hätte.

    Als Bundespräsident hat man ihm die Aufgabe gestellt auf Hunderte von Fragen teils rein privater Natur und oft unberechtigter Art, zu antworten, um Transparenz für sein Amt zu schaffen. Eine Antwort ergab x-weitere Fragen.

    Journalisten nutzten täglich die Gelegenheit ihn als Schnorrer, Schnäppchenjäger und Rabattkönig zu beleidigen und zu diffamieren.
    Warum:
    Kostenloser Urlaub bei Freunden, einer Einladung aufs Oktoberfest und Upgrade eines Hotelzimmers, ein zinsgünstiger Kredit durch einen Freund, ein zinsgünstiger und legaler BW-Bankkredit, ein Bobbycar als Geschenk, ein üblicher KFZ-Leasing-Vertrag durch VW für VW-Angehörige

    Nichts, aber auch rein gar nichts, was man mit großen Machenschaften und Korruption in Verbindung bringen könnte.

    Ich habe nun mal nach den großen Schnäppchenjäger recherchiert:
    Die Dekadenz dieser Berufsgruppe an Schnäppchenjägern ist kaum zu überbieten in Anbetracht der Berichterstattung der letzten Monate!!

    DIE JOURNALISTEN
    Nicht nur nicht lassen sie sich auf alle angesagten bundesweiten Events und Partys kostenlos einladen und aushalten, auf schnorrende Art und Weise zum Champagner, Kaviar und Gourmetmenü!

    Nein, man benötigt im großen Stil Pressekonditionen:

    Bei Audi, Mercedes-Benz, BMW, VW KFZ-Kauf 15% Rabatt VW-Sonderausstattung 30% Rabatt

    Bei Eurocar Autovermietung 30 % Rabatt, Avis 25% Rabatt siehe auch andere.

    Siehe:

    http://www.pressekonditionen.de/

    http://www.pressekonditionen.de/cms/auto/volkswagen/

    Von weit über 1300 Anbietern werden Rabatte und Vorzugskonditionen nur allein von einem Pressportal angeboten, eine ganze Bandbreite von Gütern ist abgedeckt.
    Insgesamt 3 Pressportale habe ich gefunden mit noch sehr viel anderen Rabattanbietern!

    Bei Air Berlin 25% Rabatt, bei Condor 50% Rabatt, Deutsche Bahn 50% Rabatt.
    Bei Elitepartnerschaft 6 Monate Vorzugskonditionen, freie Eintritte mit Begleitperson für Museen, Erlebnisparks, Tierparks, Freizeitcenter Sehenswürdigkeiten, Theater, Oper, Kino, Konzerte und Messen.
    Weitere Vorzugskonditionen und Rabatte für Internet-Anbieter, Bildung, Telekommunikation, Computer, Elektronik, Bauen und Wohnen, Handwerk, Zeitschriften, Finanzen, Reiseveranstalter, Hotels, sonstigen Shopping- und Luxusartikeln, Wellness, Versandhandel, Liebe, Partner und Erotik.

    http://www.pressekonditionen.de/

    http://www.presserabatte.com/index.php

    http://www.journalismus.com/_presserabatt/index.php

    Gemäß diesem Pressebericht der Berliner Zeitung vom 17.2.12 erhalten Medienschaffende von der Bayerischen Landesbausparkasse bei Immobilienfinanzierung Kredite mit erheblichem Zinsabschlag, die Allianz bietet über diskrete Umwege für KFZ-Versicherung 25% Rabatt, für Haftpflicht und Hausrat bis zu 60% Rabatt.

    Zitat:
    „Von Christian Wulff wird mit Recht erwartet, er müsse selbst den bösen Schein von Vorteilsnahme und materieller Beeinflussbarkeit vermeiden. Journalisten sind keine Bundespräsidenten, gewiss. Aber sie haben täglich objektiv und unabhängig zu berichten. Derzeit verlangen viele von ihnen „vollständige Transparenz“ von Wulff, während sich zehntausende Medienleute in aller Stille ihrer Rabatte und kleinen Vorteile erfreuen. Diese Rabatte werden niemals uneigennützig gegeben; der einzelne Journalist verdankt sie nicht eigenem Verdienst, sondern der generellen Machtposition, die Medien in der Öffentlichkeit zukommt. Der Fall Wulff ist eine schöne Gelegenheit, vor der eigenen Türe zu kehren.”

    http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-journalisten–rabatte-und-moral,10808020,11458942.html

    1.Frage:
    Investieren diese Firmen alle in die Presse- und Meinungsfreiheit?
    2.Frage:
    Sind die Rabattkönige unter den medienschaffenden Schnäppchjägern „käuflich „ in ihrer Berichterstattung?
    3.Frage:
    Ist diese Form der exzessiven Schäppchenjägerei vereinbar mit dem Pressekodex?
    Die Antwort auf Frage 3 lautet: NEIN

    Gemäß Presskodex Ziffer 15:


    Ziffer 15 – Vergünstigungen
Die Annahme von Vorteilen jeder Art, die geeignet sein könnten, die Entscheidungsfreiheit von Verlag und Redaktion zu beeinträchtigen, sind mit dem Ansehen, der Unabhängigkeit und der Aufgabe der Presse unvereinbar. Wer sich für die Verbreitung oder Unterdrückung von Nachrichten bestechen lässt, handelt unehrenhaft und berufswidrig. “
    http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/pressekodex.html

    Und diese Journaille nimmt sich das Recht heraus Christian Wulff nebst Ehefrau zu vorverurteilen,zu verurteilen, zu diffamieren und zu verleumden?!

    Hier noch ein paar ältere Artikel zur „Käuflichkeit“ der Rabattjounaille.

    http://www.geowis.de/product_info.php?products_id=1215?osCsid=fab7e72a2b69abcdc0bde25caabfee41

    http://www.freitag.de/alltag/0911-reisejournalisten-pr

    http://www.ad-text.de/Artikelpool/KommunikationIT/presserabatte/

    http://www.welt.de/print-welt/article243562/Rabattjaeger_mit_Presseausweis.html

    • Ich möchte noch die Richtlinie zu Ziffer 15 – Vergünstigungen
      zu Pressekodex Ziffer 15 einstellen, die da lautet:

      „Richtlinie 15.1 – Einladungen und Geschenke
      Schon der Anschein, die Entscheidungsfreiheit von Verlag und Redaktion könne beeinträchtigt werden, ist zu vermeiden. Journalisten nehmen daher keine Einladungen oder Geschenke an, deren Wert das im gesellschaftlichen Verkehr übliche und im Rahmen der beruflichen Tätigkeit notwendige Maß übersteigt.

      Die Annahme von Werbeartikeln oder sonstiger geringwertiger Gegenstände ist unbedenklich.

      Recherche und Berichterstattung dürfen durch die Annahme von Geschenken, Einladungen oder Rabatten nicht beeinflusst, behindert oder gar verhindert werden. Verlage und Journalisten bestehen darauf, dass Informationen unabhängig von der Annahme eines Geschenks oder einer Einladung gegeben werden.

      Wenn Journalisten über Pressereisen berichten, zu denen sie eingeladen wurden, machen sie diese Finanzierung kenntlich. “

      http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/pressekodex/richtlinien-zu-ziffer-15.html

      • Sehr schön, Danke!
        Um es von vorneherein klarzustellen- ich bin alles andere als ein Wullf- Freund. Dennoch fand ich die Kampagne derart überzogen, ehrenrührig und maßlos, ja ekelhaft, daß ich mich für die Hintergründe interessiere.
        Zweifelsfrei wurde das Artilleriefeuer von Springer eröffnet und zwar von so hoch aufgehängter Stelle, daß ich mir unmöglich vorstellen kann, es sei dies ohne Wissen von Friede Springer geschehen.

        Friede ist Busenfreundin der Kanzlerette und deren Wunsch kann es nicht gewesen sein, ihren mit Müh und Not installierten Büttel wieder zu demontieren.

        Preisfrage: welchen Fauxpas hat Wulff begangen, daß das gesamte Polit- Establishment tatenlos zusah, wie er abserviert wurde?

        Hypothese:
        Ein künstlich aufgeblasener Skandal war Mittel der Wahl, um vom Komplettversagen der Regierung in Sachen Euro abzulenken. Gerade der Zeitraum war äußerst kritisch.

        Any idea?

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