Hans Wollschläger-Fake News- Updated

Hans, Winterberg 11-04

Hans Wollschläger in Winterberg, 2004, Foto: Gabriele Gordon

Es hätte ja eigentlich genügt, meinen letzten Artikel zu ergänzen:

https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/17/fake-news-oder-wie-ich-zur-witwe-von-hans-wollschlaeger-wurde/

Aber irgendein Bug im WordPress-System ließ das nicht zu.

Die NZZ als Sprachrohr des gekränkten Bearbeiters der Wollschläger-Übersetzung des Ulysses von James Joyce, Harald Beck, hat nun auch dessen Zuarbeiter Hans Walter Gabler zu Wort kommen lassen.

Der Artikel hebt natürlich mit Fake News an:

Rettet den deutschen «Ulysses»

Aus rechtlichen Gründen liegt die revidierte deutsche Übersetzung von Hans Wollschläger auf Eis. Das darf nicht sein.

Hans Walter Gabler 26.3.2018, 05:30 Uhr

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Sie liegt natürlich nicht nur aus rechtlichen Gründen „auf Eis“, sondern entscheidend deshalb, weil Beck das Wollschlägersch’e Kunstwerk zerstörte.

Die NZZ vom 2.3.2018 war jedenfalls schon mal näher an der Wahrheit:

Gabriele Gordon habe keinerlei Gesprächsbereitschaft gezeigt: «Sie hat es abgelehnt, Jonathan Landgrebe, den Leiter von Suhrkamp, und den Cheflektor Fellinger zu treffen. Offenbar hat sie dem Verlag schriftlich ihre Position dargelegt; sie begründet diese einerseits juristisch – in dieser Hinsicht sind ihre Ansprüche tatsächlich unanfechtbar. Anderseits führte sie angeblich literarische und philologische Gründe an: Wollschläger hätte der Neufassung nicht zugestimmt, argumentierte sie.»

https://www.nzz.ch/feuilleton/ulysses-neuedition-rechtlich-ist-die-sache-tot-ld.1361961

Der offenbar umfassend uninformierte Gabler meint:

Das grundsätzliche Einvernehmen zwischen dem Übersetzer, einem Team von Revisoren und dem Suhrkamp-Verlag datiert aus dem Jahre 2007. Leider verstarb Hans Wollschläger wenige Monate, nachdem das Übereinkommen erzielt worden war.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Daß bei diesem Treffen von 10.3.2007 irgendein Übereinkommen erzielt worden sei, davon träumt allenfalls der Suhrkamp-Verlag. Insofern existiert lediglich ein Protokoll des Verlags, das Hans Wollschläger nie zur Kenntnis nahm. Ob er wirklich die Fron auf sich genommen hätte, sich ein ganzes Jahr die Besserwissereien von Anglisten und Philologen anzuhören? Die keine Ahnung von Kunst haben?

Ich wage es zu bezweifeln.

Eins ist jedenfalls klar. Nur Hans Wollschläger selbst hätte seine eigene geniale Übersetzung überarbeiten können. Niemand sonst.

Gabler hüpft gleich hierauf:

Durch dieses aber bestärkt, verpflichtete der Verlag Harald Beck und seine Mitarbeiter zur Durchsicht und Überarbeitung der Wollschläger-Übersetzung. Entscheidend am Übereinkommen war, dass ein durchgesehener und revidierter Übersetzungstext nicht die wollschlägersche Verdeutschung überfremden würde. Die Überarbeitung verstand sich als Dienst an der Übersetzung und deren Dienst am Roman und an seinem Autor.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Warum bringt die NZZ derlei Lügen?

Klar, Beck möchte gern seine Vorgänger Dirk Vanderbeke und Dirk Schultze, die Kommentatoren der Wollschläger-Übersetzung  im Jahr 2004, auslöschen, denen er zuarbeitete. Genauso agiert sein Zuarbeiter Gabler.

Vanderbeke und Schultze verließen das Unternehmen, als ihnen klar wurde, wie sehr Beck es auf die Zertrümmerung  der Wollschläger-Übersetzung ankam.

Gabler:

Wie ich es mir vorstelle, könnte Grundlage einer Vereinbarung sein, dass Hans Wollschlägers «Ulysses» unverändert der rein deutsche Lesetext des Werkes vom Suhrkamp-Verlag bleibt. In Parallele dazu sollte der Verlag den Plan Siegfried Unselds umsetzen, eine zweisprachige «Ulysses»-Ausgabe anzubieten. In dieser würde dem englischsprachigen originalen Text der deutsche zugesellt, der, auf der Grundlage der Übereinkunft mit Hans Wollschläger, über zehn Jahre hinweg im Auftrag des Suhrkamp-Verlags erarbeitet wurde. Dass dieser überarbeitete Text im Wesentlichen nach wie vor den Übersetzungstext Hans Wollschlägers darstellt, nur eben in einer revidierten Fassung, welche Entsprechungen im Deutschen zum englischen Original präzisiert, wäre selbstredend hervorzuheben und vertraglich festzuhalten.

Es ist eine hohe Anerkennung der Übersetzung von 1975, dass sie eben nicht ersetzt wird, sondern im Kern bestehen bleibt. Der revidierte Wollschläger-Text in einer zweisprachigen Ausgabe sollte dabei selbstverständlich zu erkennen geben, wo er von Wollschlägers Fassung von 1975 abweicht und warum er das tut. Der englischsprachige Text der Herausgeber Hans Walter Gabler, Wolfhard Steppe und Claus Melchior steht rechtlich vorbehaltlos für die zweisprachige Ausgabe zur Verfügung.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Nun mag ja wohl Suhrkamp befeuert haben, die „neue“ Übersetzungs-Bearbeitung von Beck zu promoten, weil die alte von Wollschläger nicht mehr verkauft wird, da der Markt gesättigt ist.

Gablers Vorschlag ist nicht nur weltfremd, sondern auch kontrafaktisch, da die Wollschläger-Übersetzung durch Beck zerstört worden ist.

Und warum sollte ein kommerzieller Verlag wie Suhrkamp eine englisch-deutsche Ulysses-Ausgabe herausbringen, der die zehntausende Beck-Veränderungen an der Wollschläger-Übersetzung dokumentiert, die Beck auch noch begründen soll?

 

 

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409 Gedanken zu „Hans Wollschläger-Fake News- Updated

  1. Gottlob, die Diskussion ist beendet:

    Was nichts daran ändert, daß es Null Beweise gibt; auf die neuen Tatsachen, die in der russischen Stellungnahme offeriert werden, hatte ich ja schon hingewiesen:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-10/#comment-73382

    „Nowitschok“ gibt es überall im Westen, natürlich auch in Porton Down.

    Demgegenüber gibt es immer wieder merkwürdige Eintwicklungen in der britischen Untersuchung:

    […]
    Work to clean each site will involve a process of testing, removal of items which may have been contaminated, chemical cleaning and retesting. Sites will not be released back into use until test results and the work undertaken has been reviewed and approved by the government’s decontamination science assurance group.
    The work, which is expected to take a number of months, is being planned and overseen by Defra based on expert advice from Defence Science and Technology Laboratory (Dstl), Public Health England, Department for Health and Social Care, Home Office, and Ministry of Defence (MOD).
    […]
    Notes to editors:
    1. The nine sites identified are: The Maltings, Zizzi, the Ashley Wood compound, the Mill pub, two areas of Bourne Hill, Salisbury ambulance station, Amesbury ambulance station, the home of the police officer who became unwell following the incident, and the Skripal’s home. The Mill pub and Skripal’s home remain part of the ongoing police investigation.
    […]

    https://www.gov.uk/government/news/clean-up-work-underway-in-salisbury-in-next-phase-of-recovery

    Gegenüber der Presse wurde Weiteres gestreut:

    The nerve agent does not evaporate or disappear over time, experts said, and intense cleaning with caustic chemicals is required to get rid of it.
    […]
    Grass and stones will be removed from public areas around the Maltings shopping centre, and all material found to be contaminated will be incinerated.

    http://www.bbc.com/news/uk-43798068

    Salisbury incident nerve agent `delivered in liquid form´
    By Press Association
    Published: 13:05 BST, 17 April 2018 | Updated: 21:55 BST, 17 April 2018
    […]
    Further details about the substance emerged at a press briefing on Tuesday.
    A spokesman for Defra said: “In this instance, direct contact is required for a person to poisoned. Only a small proportion of the material is transferred in each contact and the substance is diluted in each secondary or tertiary contact.
    “The class of nerve agent does not produce significant vapour or gas and can only be moved between sites by direct transfer from a contaminated person or by moving a contaminated item.”
    Asked what form the nerve agent was in, the Defra spokesman said: “It’s in a liquid form.”
    It comes as the first of 10 sites cordoned off across the city was reopened to the public on Tuesday.
    Tests confirmed the area of London Road cemetery, which contains the remains of Mr Skripal’s dead wife and son, was not contaminated.
    […]

    http://www.dailymail.co.uk/wires/pa/article-5625285/Salisbury-incident-nerve-agent-delivered-liquid-form.html

    Das soll natürlich erklären, wieso die OPCW 14 Tage nach dem Vorfall noch A-234 in nicht abgebauter Form in Umwelt-Proben sichern konnte. Man kriegt das hartnäckige Zeug, das aber angeblich sehr flüchtig sein soll, nur mit Chemikalien weg… Aber natürlich besteht laut Defra für die Bevölkerung keine Gefahr. Und beim Friedhof war gar nichts, obwohl sich die Skripals dort aufgehalten haben.

    Die russische Botschaft is not amused:

    17.04.2018
    Embassy press officer replies to a media question on a new version of poisoning in Salisbury
    […]
    As for new versions of the Salisbury poisoning, their number is really impressive. Initially sources at Whitehall and security agencies asserted that the toxic substance had been sprayed through the ventilation system of the car, then that it was applied to the handle of the front door of Mr Skripal’s house in the form of a transparent gel, now we hear about a liquid. It is significant that the Government neither refutes nor confirms these claims. One wonders what version will appear tomorrow.

    We have carefully studied the DEFRA statement saying that decontamination of the nine allegedly contaminated sites in Salisbury has begun. We could not help but notice that the list of such places had considerably expanded. In addition to the previously mentioned „Zizzi“ restaurant, the „Mill“ pub, the bench where Sergei and Yulia Skripal were found unconscious and the house of Sergei Skripal now ambulance stations and the house of Sgt Nick Bailey are among them.

    In this regard, the question arises: why has none of the Salisbury residents, except for the three victims, had symptoms of poisoning by a nerve agent, which, according to British experts, has been in public places all this time and which does not evaporate“, „does not disappear over time“ and must now be removed using special chemicals? If these statements are true, it is completely unclear how Sgt Bailey, who returned to his own home after leaving the hospital, was not again exposed. Moreover, all this time the British authorities have continued to assure the inhabitants of Salisbury that their risks are very low.

    These obvious inconsistencies lead us to believe that the so-called decontamination, which includes „incinerating of potentially contaminated objects“, is an element of the strategy aiming to destroy the important and valuable evidence. Similar approach has already been used in the case of putting down Mr Skripal’s pet animals.
    […]

    https://www.rusemb.org.uk/fnapr/6491

    Àpropos Haustiere: die Tierärzte von Salisbury haben erklärt, daß sie die Polizei wie auch Porton Down sofort, nachdem bekannt wurde, daß Skripal ins Krankenhaus eingeliefert worden war, über die Haustiere informiert und Hilfe angeboten haben:

    Das Verdursten und Verhungern des Katers und der Meerschweinchen haben Polizei und Defra demnach vorsätzlich verursacht.

    • @ Angelika Roll:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-10/#comment-73391

      Das Interview mit Lord West ist wirklich denkwürdig: hier nochmal das vollständige Zitat der Interviewerin von BBC bei 4:05:

      We know that the Russian Foreign Minister Sergei Lavrov said on Friday, or accused a western state on Friday, of perhaps fabricating evidence in Douma or somehow being involved in what happened in Douma. Given that we’re in an information war with Russia on so many fronts, do you think perhaps it’s inadvisable to be stating this so publicly given your position and your profile? Isn’t there a danger that you’re muddying the waters?

      Und selbst wenn Channel 4 Kriegerinnen wie Lina Shami interviewt, geht der Schuß nach hinten los:

      https://www.channel4.com/news/syrian-human-rights-activist-lina-shamy-on-air-strikes-any-action-against-assad-regime-is-welcome-but-not-serious-enough

      Daß es ihr nur um den Sturz Assads geht, ist ja deutlich genug und bestätigt die Aussagen von Lord West.

      Mittlerweile ist der Propaganda-Charakter der Bilder und Videos derartig aufgearbeitet, daß man nicht mehr verstehen kann, daß der Westen sich auf social media beruft. Gehen wir mit SOHR davon aus, daß am 7.4. 21 Zivilisten, hauptsächlich Frauen und Kinder, in einem schlecht belüfteten Kellerraum erstickten, als eine konventionelle Bombe in der Nähe Staubwolken in den Keller eindringen ließ. Danach wurden die Leichen ins Erdgeschoß und in den ersten Stock gelegt, unterschiedlich arrangiert und mittels Rasierschaum mit „foam“ präpariert.

      Zusätzlich gab es die Krankenhaus-Aktion, bei der durch Hektik und „Chemiewaffen“-Rufe durch Weißhelme ein Flashmob organisiert wurde, mit vorgetäuschten Rettungsaktivitäten.

      Hier gibt es einen Thread:

      Hier hat er sich aber getäuscht:

      Alexander Kots hat einen 11-jährigen Jungen, der im Video abgeduscht wird, aufgetrieben:

      A young witness reported that on the day of the alleged hematoca was in the bomb shelter in the basement, hiding with other local residents from the ongoing hostilities. Unexpectedly, the White Helmets descended into the basement and asked those present to move to the hospital building.
      „They ran to the hospital, where, as soon as he came in, they took off his clothes and immediately started pouring water from the hose. For what it was done, why – he did not know then. He remembers only that the water was cold, he was cold and very scared. As his father said, his wife and daughter were also taken to the hospital, and they were also all watered, allegedly in order to disinfect the areas damaged by chemistry. However, as both Khasan and his father Omar told me, there were no problems with breathing, they had no problems with burns. They were simply asked to move from the bomb shelter to the hospital, where this performance was played, “

      https://translate.google.com/translate?hl=en&sl=ru&tl=en&u=https%3A%2F%2Famp.kp.ru%2Fdaily%2F26821.4%2F3857756%2F

      Derselbe hier im Video:

      Jaja, die haben alle Angst vor Assad und lügen jetzt. 😉

  2. Erstaunlich, daß Journalisten in Douma unbehelligt bleiben, und kaum taucht ein UN-Sicherheitsteam auf, kommt es zu einer Schießerei.

    Auch das ist normal:

    Dieser Abgeordnete muß sich, wir kennen es schon, einer aggressiven Interviewerin stellen – und macht das ganz großartig:

    Aber nun zu meinem Liebling, dem kleinen Gernegroß:

    ‚I am the EQUAL of Putin‘ – Emmanuel Macron BOASTS over Syria airstrikes

    EMMANUEL Macron seemed to boast he was the “equal of” Vladimir Putin and the airstrike against Syria was a way to show “part of this”, the French President declared after a revealing three-hour-long interview.
    By Matt Drake
    PUBLISHED: 01:00, Wed, Apr 18, 2018 | UPDATED: 01:31, Wed, Apr 18, 2018
    […]
    Mr Macron talked with the journalists after the show went off the air and made some candid statements, it is alleged.
    The French premier said: “I am an equal of Putin. By the way, Putin understands me.
    “And I decided to strike Syria in order to convey to Putin that we are also part of this.”

    During the interview, Mr Macron also said he convinced US President Donald Trump it was “necessary” to maintain a US military presence in Syria and the coalition strikes should be limited to the alleged chemical facilities.

    But shortly afterwards, Mr Trump said he wanted US troops home from Syria “as quickly as possible” which forced the French President to backtrack from his previous statement.
    White House spokeswoman Sarah Huckabee Sanders dismissed the claims by Mr Macron by saying US policy has not changed.
    She explained: “We’ve talked about this for a while, but our policy hasn’t changed.”
    […]
    At a news conference, Mr Macron appeared to backtrack on the comments he made over the weekend in an embarrassing climb-down.
    He said: “I did not say that either the US or France will remain militarily engaged in the long term in Syria.”
    Instead Mr Macron insisted the main “objective” in Syria revolved around “the war against ISIS”.
    Macron is also under pressure at home after ordering the US-led airstrike without consent of the French parliament.
    He received a roasting from MPs over his decision on Monday as he was accused of launching an illegal strike being carried out without a UN mandate.
    […]

    https://www.express.co.uk/news/world/947639/Syria-airstrikes-Putin-Emmanuel-Macron-France-USA-UK-Donald-Trump

    • Es leakt mal wieder:

      Mattis urged Trump to seek congressional approval for Syria airstrikes but was overruled ‚because president wanted to act on his tweets‘
      Trump had warned missiles ‚will be coming‘ and told Russia and Syria to ‚get ready‘
      Chris Baynes
      4 hours ago

      US defence secretary James Mattis reportedly urged Donald Trump to seek congressional approval for airstrikes on Syria but was overruled by the president, who wanted to be seen as backing up his bellicose tweets with action.
      Mr Mattis warned an overly aggressive response to an alleged chemical attack in Douma risked igniting wider conflict with Russia and stressed the importance of public support for military campaigns, government officials told the New York Times.

      However, Mr Trump is said to have been keen to act upon his combative Twitter posts, in which he told Russia to “get ready” because missiles “will be coming” to Syria and warned Moscow it “shouldn’t be partners with a Gas Killing Animal who kills his people and enjoys it”.
      […]

      https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/jim-mattis-donald-trump-syria-airstrikes-tweets-defence-secretary-congress-approval-a8310291.html

      Die Propaganda gegen die Douma-Ärzte setzt prompt ein:

      Syria chemical attack: Doct warned KIDS WILL BE KILLED unless they deny chemical attack
      SYRIAN doctors have been held at gunpoint and forced to deny treating victims of chemical attacks – or their own children will be killed by thugs loyal to the brutal Assad regime.
      By Alahna Kindred
      PUBLISHED: 09:09, Wed, Apr 18, 2018 | UPDATED: 09:26, Wed, Apr 18, 2018

      Labour MP Geraint Davies told the House of Commons yesterday he had spoken to Syrian doctor who said medics lives had been threatened – as had those of their children – unless they denied evidence of chemical warfare attacks to the outside world.
      Mr Davies said: “A Syrian doctor in Swansea approached me to say that his wife’s family… were under a gas attack where their two-year-old died in front of them.
      “He’s now telling me doctors in Douma are saying Syrians, at the point of a gun, are saying, ‘unless you give a testimony, doctor, that there wasn’t a gas attack, we’ll be killing your children’.”
      The bombshell revelations come after a chemical attack in Douma that killed up to 70 people.
      […]

      https://www.express.co.uk/news/world/947739/syria-chemical-attack-douma-russia-world-war-3-assad-us-airstrikes

      Dabei hat selbst SOHR die Angaben der Ärzte bestätigt:

      130 were killed yesterday including 26 members of the regime forces and militiamen loyal to them and 86 citizens
      08/04/2018
      2 minutes read

      In Rif Dimashq Province 66 citizens were killed including 10 fighters of Jaysh al-Islam, they were killed in shelling and clashes in the vicinity of Douma city, and at least 56 including 19 children and 10 women were killed in intensive aerial bombardment on Douma city in the last 24 hours, and in among the casualties there are 21 civilians including 9 children and 3 women were killed as a result of suffocation caused by the shelling which destroyed basements of houses as a result of the violence bombardment that stopped about an hour ago on Douma area.

      http://www.syriahr.com/en/?p=88859

    • Little Napoleon und der restliche Westen werden doch gar nicht mehr gebraucht für Syrien; dies geistert schon seit Tagen durch die Meldungen:

      Wohl auch das wurde bekaspert bei MBS‘ jüngster Besuchstour..

      Für die NYT sind ab sofort ja Sie zuständig, ich verzichtete das zu posten (bei anderen verlinkt) wegen meiner Leselimitierung. 6 Artikel/Monat- seit vorgestern nur noch 5- sind bei derzeitiger Lage ja in nullkommanichts erreicht.

      • Im Ernst: ein rein spekulativer CNN-Artikel, der von einem Zakaria-Video eingeleitet wird, wonach Trump genauso zaudernd agiert wie Obama, soll ernstgenommen werden?

        Saudi-Arabien benutzt im Jemen Söldner, eigene Soldaten werden nirgendwo eingesetzt. Syrien hat ja schon viele ausländische Kämpfer erlebt, aber ganz sicherlich keine saudi-arabischen Soldaten, mit denen es leicht fertig werden würde.

        Erst spekuliert CNN, dann widerlegt es sich selbst:

        While Heras views Tuesday’s comments from the Saudi foreign minister as a „good start,“ the reality is that they have a difficult time defending their own southern border against the Houthis in Yemen, he said.

        The conflict in Yemen also reveals many of the issues that arise when US-Arab partners are left to organize their own operations, he added, pointing out that the Saudis and Emirates have often clashed over differing strategic approaches.

        While offering major non-NATO status may help sweeten the deal for the Saudis, the US must also consider if it is willing to pay that big of a price for what is widely considered a risky investment.

        „I think a genuine concern should be that some Arab allies would use operations in Syria as a pretext to engage in a larger proxy war against Iran and provide weapons to the rebels that might force our hands to become involved in the civil war in ways that are not in our best interest,“ said CNN military analyst John Kirby.

        The UAE is also engaged in Yemen and, while they have demonstrated an ability to coordinate with various allies, they could be wary of contributing to a force in Syria at the same time.

        Egypt may have the manpower to serve as the backbone of a force in Syria but they lack the willpower to do so and have also had trouble dealing with several ongoing crises in their own backyard, according to Heras.

        There is also the question of whether Arab nations would be up for the task from a military standpoint.

        Despite purchasing billions of dollars‘ worth of US defense equipment and weapons, most Arab military forces remain fundamentally limited in their capability. Many Arab nations lack a military capable of power projection or the ability to travel great distances, sustain themselves and sustain operations, Kirby said

        https://edition.cnn.com/2018/04/18/politics/trump-us-syria-strategy-arab-force-pompeo-bolton/index.html

        So hat nun auch Kirby bei CNN Unterschlupf gefunden.

        Daß an diesem Artikel absolut nichts dran ist, muß ich ja wohl nicht mehr ausführen. 😉

        • Nein, müssen Sie nicht. Und ja, auch wegen der mal mehreren Kirby Zitaten in Schriftform-sonst eher selten bis nie zu lesen, während er live ja eigentlich täglich on air ist- postete ich den Jux. Und Kirby weiß gut, wovon er spricht
          😉
          Daß er aber schon lange dort sein Taschengeld verdient, hatten Sie sicher nur wieder vergessen, ich erwähnte es bereits im letzten Jahr. Er ist ja in bester und zahlreicher Gesellschaft der halben Obama Administration dort.

    • Das Video von Lord West, den der standhafte MP Williamson erwähnt, hatten wir hier ja noch gar nicht-ebenso interessant! Nur daß die Journalistin nicht frech unterbricht, dafür aber freimütig den BBC/media ‚information war against Russia‘ ausplappert:

      mehr: https://www.rt.com/uk/424508-bbc-information-war-west-syria/

  3. Davrem 17. April 2018 um 16:40 :

    „Diese Guidelines beschreiben, dass anstelle der Teilnahme an einem jährlichen Ringversuch zur Qualifizierung auch die Teilnahme an einem authentischem Test zu einer Neuqualifizierung befähigt:“

    Das würde doch aber dann bedeuten, dass Spiez entweder vorher noch nicht qualifiziert war (was ich anders verstanden habe, nämlich dass sie schon seit längerem im Pool sind), oder, wenn es schon qualifiziert war eben keine Kontrollproben hat erhalten haben muss (da dies ja für Neuakkreditierungen vorgesehen ist).

    Sehe ich das falsch?

    Das ganze ist nur noch ein irres Verwirrspiel. Und dafür Verantwortlich sind gewiss nicht die Russen.

    • Deswegen sollten wir es hier auch beenden und schlicht die Antwort der OPCW abwarten.

      Zu Syrien:

      Es gibt immer mehr Zweifler…

      Und falls das stimmt, ist es eine große Katastrophe:

    • Die Antwort liegt wohl in meinem nicht freigeschalteten Beitrag von heute.
      Richtig ist, Spiez Labor ist seit Langem im ‚pool‘, wie ja die pdf der Jahresberichte zeigten. Auch die oben zitierte ersatzweise Qualifizierung.

      Falsch ist Ihr Satz in (). Versetzte Kontrollproben werden IMMER MIT VERSENDET für den Auftrag eines durchzuführenden live Realtests.

      • Neu ist das hier:

        Thus, on December 1, 2015, the United States Patent and Trademark Office contacted the Russian agency responsible for issues concerning patents with a request to check the patentability of an invention made by an American scientist T. Rubin. Here is this document (demonstration).

        This document talks about the invention of a special bullet, the distinctive feature of which is that it has a separate cavity for equipping it with different kinds of toxic agents. When using the mentioned invention, the lethal effect is achieved due to the effect of this toxic agent on the human body. In other words, this ammunition falls under the jurisdiction of the CWC. The principle of operation of the bullet consists in equipping it with binary components which interact with each other upon impact. And this is what we read on the page 11 of this official American document, “At least one of the active substances may be selected from nerve agents including… tabun (GA), sarin (GB), soman (GD), cyclosarin (GF), and VG, …VM, VR, VX, and [attention!] Novichok agents.”

        In other words, this document confirms that in the United States the “Novichok”-type nerve agents were not just produced but also patented as a chemical weapon. And not some long time ago, but just a couple of years ago – the patent is dated December 1, 2015.

        Moreover, searching by the key word “Novichok” on the digital source google.patents.com you can find over 140 patents issued by the United States, related to the use and protection from exposure to the “Novichok” toxic agent.

        These are the real facts, not some idle talk, and the response to those who insolently claim that the “Novichok”-type nerve agents existed and were produced in the USSR and Russia.

        https://netherlands.mid.ru/en_GB/web/netherlands-en/-/statement-of-a-shulgin-at-the-opcw-ec

        Zu BZ gibt es nichts, nur Allgemeines:

        The report presented by the Technical Secretariat concerning the British specialists’ findings poses a number of questions and calls for additional detailed examination, including by the British side. Any specialist would understand that the final conclusions can be made only having before your eyes the materials of the chemical and spectral analysis of the mentioned samples. And the Technical Secretariat has passed these materials only to London.

        We underscore, Russia will not take at face value any conclusions regarding the “Skipal case” until one simple condition is met: the Russian experts will be provided with access to the victims, as well as to the mentioned materials of the OPCW expert analysis and the entire volume of the real information regarding this incident London has at its disposal.

        • Darauf können die Russen wohl vergeblich warten… nun ist das verwundete und in die Ecke gedrängte Tier der Westen und entsprechend gefährlich, ggf mehr als der Bär.
          Die Zusammenfassung der Sitzung: – wie gehabt

          Da hilft auch keine Ironie

          Aus dem Twitter thread btw:

  4. @ Davrem:

    Ich finde es ja lobenswert, wie Sie sich den Details widmen – dazu fehlt mir die Energie und in diesem spezifischen Fall auch die Kompetenz, denn von Chenie verstehe ich nichts. Ich kann nur beurteilen, ob ein Chemiker seine Argumente glaubhaft rüberbringt – wie es der von den MSM angegriffene Tim Haywards auf seiner Website es Experten im Fall Skripal gestattet:

    Members of the working group have so far published just one item, a research note on the poisoning of the Skripals in Salisbury. Although still work in progress, the piece, Update to briefing note “Doubts about Novichoks” has been well-received by academics and serious commentators.
    https://timhayward.wordpress.com/2018/04/01/update-to-briefing-note-doubts-about-novichoks/

    It has been singled out by Cornell University’s Professor of Organic Chemistry, David B Collum, as the most definitive work on the novichok nerve agent scandal.

    […]

    https://timhayward.wordpress.com/2018/04/14/attacked-by-the-times/

    Wir sind uns doch im Klaren darüber, daß es sich bei dem Skripal-Fall um einen sehr schlecht organisierten antirussischen Plot der britischen Regierung handelt? Was immer dort Vater und Tochter zugestoßen sein mag: es wurde gnadenlos instrumentalisiert.

    Sie schreiben:

    Und hier die Bestätigung dieser Vorgehensweise, beschrieben im Jahresbericht 2009 des Labor Spiez:
    „Hergestellt wurden zwei Probensets mit unterschiedlichen Probentypen, wobei die Sets aus je einem äusserlich nicht unterscheidbaren Test Sample, einem Control Sample sowie einem Matrix Blank bestanden. Dies entspricht weitgehend der OPCW Praxis in Ernstfällen, wo neben der eigentlichen Verdachtsprobe (Test Sample) ein zusätzliches Control Sample (Positivkontrolle) und ein Matrix Blank (Negativkontrolle) an die Vertrauenslabors versandt wird. “

    https://laborspiez.ch/pdf/de/dok/jab/GB_LABORSPIEZ_2009_d_250310_TAG.pdf
    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-10/#comment-73321

    Damit verlieren wir uns wieder in unentschlüsselbaren Terminologieen. Ich bin der Ansicht, daß damit nicht gemeint ist, daß in diesen Positiv- wie Negativ-Kontrollen ein weiterer illegaler Kampfstoff zugefügt wird.

    Es ist jedenfalls gut, daß Florian Rötzer jedenfalls über diese Kontroverse berichtet hat:

    Skripal: Nächste Stufe im Verwirrspiel
    16. April 2018 Florian Rötzer

    Ein Schweizer Labor soll bei den Skripal-Proben das Nervengift BZ entdeckt haben, Lawrow moniert, dass dies nicht im OPCW-Bericht aufgenommen wurde. Gibt es dafür eine einfache Erklärung?
    […]
    So sagte Lawrow, dass auch in dem vertraulichen Bericht die Identität der Proben der OPCW mit denen des Labors festgestellt wurde. Es werde aber nur die chemische Komposition genannt, aber kein Name, also auch nicht Nowitschok. Nach der Formel sei der Wirkstoff nach russischen Experten in vielen Ländern entwickelt worden und stelle „kein besonderes Geheimnis“ dar.
    Dann fügte er noch eine Bombe hinzu und spielte gleichzeitig mit der Klaviatur der Informationsverbreitung, die auch die britische Regierung betrieben hat.
    https://de.sputniknews.com/politik/20180414320339443-lawrow-skripal-gift-als-bz-identifiziert/
    […]

    https://www.heise.de/tp/features/Skripal-Naechste-Stufe-im-Verwirrspiel-4024538.html

    Wie ärgerlich, daß er nicht die offizielle Version brachte:

    http://www.mid.ru/en/foreign_policy/news/-/asset_publisher/cKNonkJE02Bw/content/id/3169545

    Rötzer schließt so:

    NZZ

    Das klingt plausibel, wenn es so stimmt. Man fragt sich allerdings, ob nicht in einem OPCW-Bericht dann aus Transparenzgründen erwähnt werden müsste, dass Kontrollproben verwendet wurden und um welche es sich gehandelt hat. Sonst wäre kaum gewährleistet, dass das Vertrauen in die Ergebnisse gesichert werden kann. Aber die NZZ scheint auch bereits festgelegt zu sein und schreibt: „Bestätigt sich die obige Erklärung, so wäre daraus der Schluss zu ziehen, dass Russland jegliche Hemmung verloren hat, Halb- und Unwahrheiten zu verbreiten und dabei selbst angesehene internationale Institutionen wie die OPCW zu untergraben.“ Aber sie vergisst symptomatisch, welcher Schluss dann zu ziehen wäre, wenn doch Zweifel bestehen bleiben.
    https://www.nzz.ch/international/russland-greift-die-skripal-untersuchung-frontal-an-ld.1377578

    Zudem ist bekannt, dass Nowitschok flüchtig und tödlich ist, weswegen es schon erklärungsbedürftig sein könnte, warum es in den Proben – unklar bleibt in welchen – nach mehr als zwei Wochen in hoher Konzentration und Reinheit gefunden wurde, und warum die Skripals sich relativ schnell von dem Anschlag erholen konnten. Für Außenstehende bleibt der Nebel undurchdringlich, den bislang alle Seiten verbreiten. (Florian Rötzer)

    https://www.heise.de/tp/features/Skripal-Naechste-Stufe-im-Verwirrspiel-4024538.html

    Insoweit rate ich, die Antwort der OPCW auf die russische Frage abzuwarten.

    • Diese gute Nachricht hatte ich schon viel früher posten wollen…

      Nikki Haley finds herself under the bus as Trump shifts course on Russia
      by Aaron Blake April 16 at 3:17 PM
      […]
      Less than 20 hours later, Trump reversed U.S. Ambassador to the United Nations Nikki Haley’s announcement that the United States would be ramping up sanctions on Russia.
      Hmm.
      The sudden reversal of Haley’s Sunday morning announcement is hardly the only example of the right hand in the White House not always knowing what the left hand is up to. Trump often seems to be negotiating not just those around him but also with himself, and he has been unafraid of contradicting top aides and even Cabinet-level officials such as Haley.
      […]

      https://www.washingtonpost.com/news/the-fix/wp/2018/04/16/nikki-haley-finds-herself-under-the-bus-as-trump-shifts-course-on-russia/

      • Ich auch… 😉 aber bei der Masse der sich überschlagenden Ereignisse auch in Washington weiß man a) nicht, womit beginnen und b) wartete ich einen passenden Moment ab..
        Gut, daß die Schlange mal in die Schranken verwiesen wurde!
        Aus ‚wahrscheinlich Mai ‚, was das Treffen mit Kim Jong- Un angeht, machte Trump gestern auch ‚probably June‘, ich würde mich nicht sehr wundern, wenn vorher doch noch ein Treffen mit Putin zustande käme.

        • Und zu Comey hatten wir auch noch nichts. 😉

          @ albibi:

          Nein, weitere Kommentare mit Spekulationen zu OPCW-Gepflogenheiten schalte ich nicht mehr frei.

          Ich verweise hierauf:

    • OT: Beim obigen Link von laborspiez.ch liegt ein Zertifikatfehler vor, weswegen Chrome und Firefox die PDF-Datei zu Recht blockieren. Ich habe trotzdem über den IE diese Datei heruntergeladen und mit GDATA überprüft, das keine Schadsoftware entdecken konnte.

      • Genauso war es bei mir, ja; aber da ist ja nun geklärt und erledigt durch die Auszüge.
        @ Frau Wolff
        O.K., verstehe ich ja. Aber dann lesen Sie wenigstens meinen langen spekulatonsfreien, zuvor geposteten Beitrag dazu, der einiges enthält, wie auch Antworten auf Kiefernwald und Davrem.

    • Auch wenn wir es momentan ja ’schlicht beenden sollten‘ und richtigerweise natürlich die Antwort- wenn denn eine kommt und öffentlich gemacht wird- abwarten sollten, will ich dennoch hier einiges anmerken .
      Ich hake dazu hier ein, um nicht so weit unten gleichzeitig auf Kiefernwald und Davrem zu antworten.

      Die Probennahme in Salisbury war am 23. 3. beendet, laut Lavrov waren am 27.3. die OPCW Laboruntersuchungen abgeschlossen.
      Grundsätzlich finde ich es erstaunlich, daß schon 4 Tage später die Laborbefunde vorlagen, aber vielleicht ist das ja normal.

      „Damit verlieren wir uns wieder in unentschlüsselbaren Terminologieen. Ich bin der Ansicht, daß damit nicht gemeint ist, daß in diesen Positiv- wie Negativ-Kontrollen ein weiterer illegaler Kampfstoff zugefügt wird.“

      So unentschlüsselbar dann ja doch nicht und ich bin anderer Ansicht; hat sich was mit dem Umkehrprinzip. Die englische Version (@ Davrem, doch bei Linguee mit anderem Schhlüsselwort gibt es sie ja noch im Auszug!) verdeutlicht, daß auch im „Ernstfall“ (off-site) ‚gespiked‘ wird, also Stoffe,(ggf wohl auch CW Stoffe) der Positiv- Kontrollprobe zugesetzt werden, wobei die Negativ Probe wohl einem Placebo entspricht (Matrix Blank /Leerwert Probe)

      https://www.linguee.de/englisch-deutsch/uebersetzung/blank+matrix.html

      […]an inspection would be accompanied by a spiked positive control (control sample) and a negative control (matrix blank). laborspiez.ch

      […] zusätzliches Control Sample (Positivkontrolle) und ein Matrix Blank (Negativkontrolle) an die Vertrauenslabors versandt wird. laborspiez.c

      Der komplette Textauszug bei Linguee hier im Snapshot:

      @ Kiefernwald zu
      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-10/#comment-73337

      Nunja, sagen wir ’sollte‘ ! 😉 Jedenfalls besagt dies das entsprechende PDF Dokument. Ob es eingehalten wird, wäre eine andere Frage und reine Spekulation. Da in der Liste Labor Spiek mit nur zwei ‚As‘ und keiner (erforderlichen) weiteren B Benotung aufgeführt war, verstehe ich es so, daß sie eben erfolgreich an einem ‚live Test‘ teilgenommen hatten, was sie auch qualifizierte.

      In der öffentlichen summary der OPCW stand zwar
      https://www.opcw.org/fileadmin/OPCW/S_series/2018/en/s-1612-2018_e_.pdf
      daß der NAME in den nicht-öffentlichen Mitglieder Reports genannt würde,

      12. The name and structure of the identified toxic chemical are contained in the full classified report of the Secretariat, available to States Parties.

      dennoch sprach Lavrov doch von nur der ‚chemical formula‘, die der von A-234 entspräche.
      http://www.mid.ru/en/foreign_policy/news/-/asset_publisher/cKNonkJE02Bw/content/id/3169545

      „… and the analysis of samples, as the report states, was taken by the OPCW experts themselves. * It contains no names, Novichok or any other.* The report only gives the chemical formula, which, according to our experts, points to an agent that had been developed in many countries and does not present any particular secret.“

      ?? Verwirrend.., aber nun vorläufig genug damit und abwarten.

  5. Leider hat Dipfele dieses Posting auf die alte Seite gesetzt:

    Dipfele:

    „> … eine Stimme, die zählt.
    Aber nicht unter Wissenden in gefälligen Kreisen:“

    Ich füge hinzu: und hier ist er dann noch etwas deutlicher geworden, als er im Independent sein konnte:

    Robert Fisk: There was no chlorine attack in Douma
    Am 16.04.2018 veröffentlicht
    British journalist Rober Fisk reporting from Douma in Eastern Ghouta for Spirit Radio.

    Leider eine sauschlechte Tonqualität.

    Hier füge ich die weitere Reportage eines US-Reporters aus Douma an, die ich schon auf der Vorseite gepostet hatte:

    Umso lustiger war es, als ich gerade im SPIEGEL von Samstag, dem 14.4.2018, Redaktionsschluß: Donnerstag, also noch vor dem Schlag vom 14.4., einen Syrienbericht las. Dort schildert ein aus Douma Ausgereister in al-Bab, unter türkischer Besatzung stehend, ausgesprochen phantasievoll diesen Chemie-Angriff. Wie üblich, geht es dabei um Menschen, die in Kellern Zuflucht gesucht hatten. Merkwürdigerweise zeigen die Propaganda-Filme unterschiedlich arrangierte und präparierte Leichen (mal mit Schaum vor dem Mund, mal ohne) im Erdgeschoß und im 1. Stock eines Gebäudes.

    Aber das stimmt nicht – die Leute, die sie in al-Bab traf, verbreiten selbstverständlich diese Geschichte.
    Ihre Verteidigung der White Helmets und ihre allgemeinen Ausführungen sind freilich ideologisch begründet.

    • Und auch diesen Link hat Dipfele auf der alten Seite gepostet – bitte nicht mehr dort posten, sonst ist sie nicht mehr erreichbar, und die Links auf der neuen Seite auch nicht mehr!

      Syrien : Der Westen ist schuldig
      Von Reinhard Merkel
      -Aktualisiert am 02.08.2013-12:46

      Wie hoch darf der Preis für eine demokratische Revolution sein? In Syrien sind Europa und die Vereinigten Staaten die Brandstifter einer Katastrophe. Es gibt keine Rechtfertigung für diesen Bürgerkrieg.
      […]

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/syrien-der-westen-ist-schuldig-12314314.html

      Als Reaktion auf diesen Kommentar:

      Bomben auf Syrien
      Unser Krieg
      Trump wirft die guten Bomben, Assad und Putin die bösen? Nein. Nirgends entlarvt sich westliche Heuchelei so wie in Syrien. Auch wir tragen Schuld an diesem Krieg.

      Eine Kolumne von Jakob Augstein
      Montag, 16.04.2018 15:26 Uhr
      […]

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-krieg-auch-der-westen-traegt-schuld-a-1203096.html

      Ja, der Jurist Merkel konnte sich schon 2013 positionieren. Journalisten, die Partei nehmen und daher einseitig berichten, tun sich da schwerer. Augstein ist jedenfalls zugute zu halten, daß er gegen den politisch-medialen Mainstream anschreibt.

      @ Angelika Roll:

      Theo Sommer hatte Heiko Maas als unbrauchbar kritisiert:

      Im Mittleren Osten Frieden zu schaffen ohne Waffen – es ist eine Aufgabe, die einen Bismarck überfordern könnte. Es ist, da Trumps Amerika als verlässlicher Akteur ausfällt, eine europäische Aufgabe, an der sich die M-M-Kombination Merkel/Macron beweisen kann. Die bedachtsame Differenziertheit des Bundespräsidenten wird einem Ausgleich dabei förderlicher sein als die noch reichlich holzschnitthafte Bestimmtheit unseres neuen Bundesaußenministers.

      http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-04/luftangriffe-syrien-usa-grossbritannien-frankreich-analyse/komplettansicht

      Sie hatten daraufhin diesen Tweet gebracht:

      Der Papagei, der jeden antirussischen Geheimdienst-Stuß der USA/GB nachplappert.

      Aber den größten Stoß hat ihm jetzt Merkel verpaßt:

      Deutschland
      Außenpolitik
      Die Bundesregierung ändert plötzlich ihre Syrien-Strategie
      Von Thomas Vitzthum | Stand: 17:45 Uhr | Lesedauer: 3 Minuten

      Nach dem Militärschlag der USA, Frankreichs und Großbritanniens gegen Anlagen zur Produktion von Chemiewaffen in Syrien konzentrieren sich die Bemühungen nun wieder auf die Diplomatie. Dabei wird in Berlin plötzlich etwas erwogen, was bis vor Kurzem undenkbar schien: eine Lösung, in der Syriens Präsident Baschar al-Assad eine Rolle spielen kann.
      […]
      „Unser Urteil über Assad ist klar, gleichzeitig muss man gerade in der Außenpolitik mit den Realitäten umgehen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert dann am Montag.

      Syrien und die Bevölkerung bräuchten endlich ein Ende der Gewalt und den Beginn eines politischen Prozesses „unter Beteiligung aller, die im Land und in der Region Einfluss haben“. Es gehe, so Seibert, um einen „Prozess, der den Übergang organisieren kann“. Damit wurde die Haltung der Bundesregierung klar: Langfristig muss es zu einem Machtwechsel kommen – doch in einer Phase des Übergangs kann Assad wohl durchaus noch im Amt bleiben.
      Zunächst hatte es allerdings so ausgesehen, als spräche die Regierung hier nicht mit einer Stimme. Denn Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte am Montagmorgen noch betont: „Dass jemand, der Chemiewaffen gegen seine Bevölkerung einsetzt, Teil der Lösung sein kann, kann sich wohl niemand vorstellen.“ So äußerte sich der Sozialdemokrat vor einem EU-Außenministertreffen in Luxemburg, bei dem über Syrien beraten wurde.
      […]

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article175504459/Aussenpolitik-Die-Bundesregierung-aendert-ploetzlich-ihre-Syrien-Strategie.html

      Im Tagesspiegel (Print) gab es heute einen differenzierten Artikel von Sigmar Gabriel zur Außenpolitik, der Maas als das kennzeichnet, was er ist. Ein inkompetentes Leichtgewicht.

      https://www.tagesspiegel.de/politik/nach-raketenangriffen-in-syrien-gabriel-militaeraktion-gegen-assad-war-wichtig/21178410-all.html

      • Hehe, wunderbar!
        Das folgt ja auch dem, was Mogherini schon sagte.
        Und wie lange die „Übergangsphase“ dauern wird, bestimmt ausschließlich das syrische Volk in den zu organisierenden Wahlen.

  6. @ Davrem:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-9/#comment-73308

    „Nach den „ADDITIONAL GUIDELINES ON THE DESIGNATION OF LABORATORIES FOR THE ANALYSIS OF AUTHENTIC SAMPLES“

    https://www.opcw.org/fileadmin/OPCW/CSP/C-20/en/c20dec04_e_.doc.pdf

    werden mit authentischen Proben auch Kontrollproben versandt, deren Analysenqualität in die Bewertung des Labors mit einfliesst:

    „1. After a laboratory designated for the analysis of authentic samples performs analysis of authentic samples received from the Secretariat in accordance with OPCW procedures, the Secretariat will conduct an assessment of the laboratory’s
    performance of this task. The Secretariat’s assessment will consider the following:

    (a) whether the laboratory correctly analysed the control samples provided by the Secretariat and correctly identified the spiked chemicals contained therein;

    Dies ist natürlich auch Russland bekannt.“

    Sollte „untergeschobene Chemikalien“ bedeuten, daß die OPCW tatsächlich Kampfmittel beimischt? Das kann ich mir nicht vorstellen…

    Lawrow bleibt in seinem gestern veröffentlichten BBC-Interview jedenfalls dabei, daß BZ gefunden wurde:

    Ministry of Foreign Affairs of Russia
    Am 16.04.2018 veröffentlicht

    Obwohl er ständig von dem arroganten BBC-Reporter unterbrochen wird, setzt er seine Punkte zu Douma, Skripal und westlichen Politikern.

    Die Botschaft kommentiert:

    In der Tat, über dieses Fake-Bild huscht Bellingcat genauso hinweg wie über die veränderten „Leichenbilder“ und die geänderten Positionen des Gaszylinders auf dem „richtigen“ Dach.

    https://www.bellingcat.com/news/mena/2018/04/11/open-source-survey-alleged-chemical-attacks-douma-7th-april-2018/

    Soso.

    • Da hiermit eine neue Seite aufgemacht wurde, bringe ich Davrems Nachtrag hierzu auf die neue Seite:

      Davrem:

      „Diese Guidelines beschreiben, dass anstelle der Teilnahme an einem jährlichen Ringversuch zur Qualifizierung auch die Teilnahme an einem authentischem Test zu einer Neuqualifizierung befähigt:

      „…Bearing in mind that mandatory participation in proficiency tests organised by the Secretariat poses a significant burden on those laboratories analysing authentic samples in support of the OPCW;

      Noting also that the guidelines set out in the Annex to EC-XX/DEC.3 do not provide for exceptions to the requirement to participate in proficiency tests and that, under certain circumstances, the Secretariat may take into consideration the analysis of authentic samples successfully performed by the designated laboratories for purposes of confirmation of their designated status “

      Dazu werden dann wohl die Kontrollproben mitgeschickt.“
      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-9/#comment-73311

      Dazu ich:

      Danach hätte albibi recht:

      albibi:
      „werden mit authentischen Proben auch Kontrollproben versandt, “

      Wo steht da, dass MIT den authentischen Proben auch Kontrollproben versandt werden?

      Dass zertifizierte Labore an Ringversuchen teilnehmen ist andererseits völlig selbstverständlich.

      Aber das eine hat mit dem andern rein gar nichts zu tun.“
      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-9/#comment-73309

      Denn da steht doch, daß ausnahmsweise erfolgreiche Tests mit authentischem Material als Qualifizierungsnachweis gewertet werden können. Der Umkehrschluß besagt, daß nur bei Qualifizierungstests von der OPCW gefertigte Kontrollproben mit zugesetzten Chemikalien zum Einsatz kommen.
      Und, wie ich schon sagte: sicherlich werden da durch das OPCW-Sekretariat keine verbotenen Kampfstoffe untergemischt.

    • @Gabriele:

      „Sollte „untergeschobene Chemikalien“ bedeuten, daß die OPCW tatsächlich Kampfmittel beimischt? Das kann ich mir nicht vorstellen…“

      „Spiked chemicals“ würde Spiez hier wohl neutraler als „mit Chemikalien versetzt“ übersetzen. Am Ende läuft dies auf das gleiche hinaus, auch wenn „untergeschoben“ hier einen negativen Beigeschmack suggeriert.

      Für mich als Chemiker ist dies sehr leicht vorstellbar, schliesslich geht es hier um kleinste Mengen, die in geschlossenen Systemen von einem Probengläschen in ein anderes transferiert werden. Ich halte es allerdings für eine Ironie, daß zufällig eine Substanz als Test ausgewählt worden sein soll, auf die die Symptome der beiden betroffenen Personen nur zu gut zutreffen.

      Das alles ändert nichts an der Tatsache, dass die „Chain of Custody“ erst ab dem Moment der Probenahme gesichert scheint, die bekanntermassen 14 Tage nach dem Vorfall stattfand. Es ist völlig unerheblich, was die Labore gefunden haben, wenn man vorher alle Zeit der Welt hatte, Beweise zu präparieren oder zu beseitigen.

    • „Sollte „untergeschobene Chemikalien“ bedeuten, daß die OPCW tatsächlich Kampfmittel beimischt? Das kann ich mir nicht vorstellen…“

      Auch ich hatte mich eingehend mit der Thematik, zunächst von albibi vorgebracht, beschäftigt und hatte ihm ebenfalls mit den zuvor gelesenen pdf docs aus 2015 antworten wollen. Da war allerdings Davrem schneller.

      Über dieses ’spiked‘ stolperte ich auch und suchte im Netz rum nach evtl weiteren Bedeutungen außer ‚versetzt mit‘, ‚ausgestattet mit‘ u.ä.

      Hier wird zB von Spiek Labor selbst diese Übersetzung geliefert, wonach ich aber auch nicht unbedingt erleuchtet bin. Eigentlich wird ‚dotiert‘ nur für Halbleiter erwähnt.
      https://www.linguee.de/englisch-deutsch/uebersetzung/samples+were+spiked.html

      „[…] monitored the homogeneity of the samples and the stability of the spiked chemicals through regular analysis of randomly selected samples. laborspiez.ch –

      Während der Testphase analysierte das LABOR SPIEZ zufällig ausgewählte Probensets und überprüfte die Homogenität der Proben und die Stabilität der dotierten Chemikalien. laborspiez.ch

      • @Angelika

        Hier die wortwörtliche Übersetzung, die Spiek in einem anderen Zusammenhang benutzte, leider nicht mehr im Original verfügbar:

        https://www.linguee.de/deutsch-englisch/search?source=auto&query=spiked+chemicals

        Samples are spiked with small amounts of scheduled chemicals, their precursors and degradation products, and, to complicate […]
        laborspiez.ch

        […] und verwandten Verbindungen, und zur Erschwerung der Analytik zusätzlich mit verschiedenen Untergrundchemikalien versetzt.
        laborspiez.ch

        @Gabriele
        „Und, wie ich schon sagte: sicherlich werden da durch das OPCW-Sekretariat keine verbotenen Kampfstoffe untergemischt.“

        Es geht nicht um das Untermischen, die Originalprobe vom Tatort wird sicher unverfälscht sein. Es geht darum, weitere Proben, die eine dem OPCW bekannte Zusammensetzung haben, zur Verifizierung mitzuschicken. Und warum sollte das so schwer vorstellbar sein? Bei einem Ringversuch geschieht doch genau dies: Das Labor erhält eine Probe mit einer von OPCW zusammengestellten Probe, die eben auch Kampfstoffe enthält. Hierbei geht es doch nur um geringste Mengen, die in einem hochspezialisierten Labor nachgewiesen werden sollen.

        Die Variante klingt für mich zumindest plausibel. Oder wie Florian Rötzer schreibt. Lavrov trägt hier nicht notwendigerweise zur Aufklärung in diesem Verwirrspiel bei.

        https://www.heise.de/tp/features/Skripal-Naechste-Stufe-im-Verwirrspiel-4024538.html

        • Und hier die Bestätigung dieser Vorgehensweise, beschrieben im Jahresbericht 2009 des Labor Spiez:

          „Hergestellt wurden zwei Probensets mit unterschiedlichen Probentypen, wobei die Sets aus je einem äusserlich nicht unterscheidbaren Test
          Sample, einem Control Sample sowie einem Matrix Blank bestanden. Dies entspricht weitgehend der OPCW Praxis in Ernstfällen, wo neben der eigentlichen Verdachtsprobe (Test Sample) ein zusätzliches Control Sample (Positivkontrolle) und ein Matrix Blank (Negativkontrolle) an die Vertrauenslabors versandt wird. “

          https://laborspiez.ch/pdf/de/dok/jab/GB_LABORSPIEZ_2009_d_250310_TAG.pdf

        • Jetzt komm ich nochmal daher mit dem Lawrow-Zitat
          „Ich zitiere jetzt wörtlich aus dem Gutachten, das dieses Labor an die OPCW geschickt hat: Im Zuge der Untersuchung sind in den Proben Spuren der toxischen Chemikalie BZ und deren Präkursore nachgewiesen worden, die zu den chemischen Waffen zweiter Kategorie gemäß der Chemiewaffenkonvention gehören“
          Nach meinem Textverständnis meint das nicht: nur eine Probe.

        • @ Davrem
          Ja, diesen weiteren Eintrag weiter unten in den Linguee Übersetzungsbeispielen sah ich hinterher auch. Dann haben Sie dort ja auch gesehen, was auf deutsch angeboten wurde, oder?
          Da stand ja sage und schreibe
          „Die Proben werden mit kleinsten Mengen von C-Kampfstoffen und verwandten Verbindungen, und zur Erschwerung der Analytik […] “
          weiter reicht der Text nicht.
          Folgt man dem link in korrigierter Form, also unter Hinzufügung eines – zwischen labor und spiez, wie es deren HP aufweist, kommt error 404
          Object not found
          The page you requested could not be found on the server.

          Wie kam eine solche Übersetzung dort herein?

        • @ Davrem
          Wenn ich Ihren link klicke, erhalte ich dieselbe Warnung,(..keine sichere Verbindung, anderes Sicherheitszertifikat) die ursprünglich bei folgen der linguee links kam, weshalb ich ja die URL änderte und ein – einfügte.

          Bevor ich Ihren Kommentar und den link sah, hatte ich allerdings die Seite und die Stelle auch selbst gefunden, aber eben unter der URL MIT einem – Zeichen :
          https://www.labor-spiez.ch/pdf/de/dok/jab/GB_LABORSPIEZ_2009_d_250310_TAG.pdf

          S. 30 unter „Probenvorbereitung
          für den 25. Ringversuch der OPCW“. Ich nahm die HP > Doku> Jahresberichte> 2009.
          Wie SIE allerdings mit Ihrem link dahin kamen, bleibt Ihr Geheimnis. 😉

        • @Angelika
          „Wie kam eine solche Übersetzung dort herein?“

          Linguee beruft sich auf zweisprachige Dokumente, die in diesem Fall vom Labor Spiez in deutsch und englisch verfügbar waren. Leider sind die englischen Jahresberichte vor 2011 nicht mehr auf der Webseite verfügbar, daher die Fehlermeldung. Es gibt noch die deutsche von 2009, sowie alle weiteren seit diesem Zeitpunkt in deutsch und englisch. Eine überaus interessante Lektüre, zumindest für einen Naturwissenschaftler!

          Aber letztendlich ein Nebenkriegsschauplatz. Labor Spiez hat sicher einen guten Job gemacht. Wenn UK aber 14 Tage Zeit hatte, den Tatort zu präparieren, findet Labor Spiez, was gefunden werden soll.

          @Kiefernwald
          „Nach meinem Textverständnis meint das nicht: nur eine Probe.“

          Richtig. Ohne den Originalbericht werden wir allerdings wohl nie erfahren, was genau gemeint ist. Ich hoffe ja, dass Lavrov noch mehr Pfeile im Köcher hat.

        • @ Kiefernwald
          Naja, den Text hatten Sie ja schon, ich hatte eher den englischen gemeint. Aber egal, Proben bleiben Proben, Plural. Es kann aber im englischen Original an Moskau ebenso geheißen bzw gemeint haben ‚one of the samples‘, auch wenn es anders formuliert gewesen sein mag.

          Da ja nun klar ist, daß Spiez nur ‚Umwelt’proben erhielt, keine Blutproben, frage ich mal ganz dumm: Weiß man/Lavrov denn, ob BZ in einer Testprobe oder der authentischen gefunden wurde? Was, wenn BZ in der authentischen ist und A-234 via PD>Secretariat der Testprobe beigegeben wurde?
          Oder mache ich da einen Denkfehler oder habe was vergessen?

        • @Frau Roll
          „Da ja nun klar ist, daß Spiez nur ‚Umwelt’proben erhielt, keine Blutproben,“
          Ist das so klar? Ich bin mir da nicht so sicher, der Hinweis von davrem auf die jeweiligen Zertifizierungen bei der OPCW ist mir dabei nicht entgangen….

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