Hans Wollschläger-Fake News- Updated

Hans, Winterberg 11-04

Hans Wollschläger in Winterberg, 2004, Foto: Gabriele Gordon

Es hätte ja eigentlich genügt, meinen letzten Artikel zu ergänzen:

https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/17/fake-news-oder-wie-ich-zur-witwe-von-hans-wollschlaeger-wurde/

Aber irgendein Bug im WordPress-System ließ das nicht zu.

Die NZZ als Sprachrohr des gekränkten Bearbeiters der Wollschläger-Übersetzung des Ulysses von James Joyce, Harald Beck, hat nun auch dessen Zuarbeiter Hans Walter Gabler zu Wort kommen lassen.

Der Artikel hebt natürlich mit Fake News an:

Rettet den deutschen «Ulysses»

Aus rechtlichen Gründen liegt die revidierte deutsche Übersetzung von Hans Wollschläger auf Eis. Das darf nicht sein.

Hans Walter Gabler 26.3.2018, 05:30 Uhr

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Sie liegt natürlich nicht nur aus rechtlichen Gründen „auf Eis“, sondern entscheidend deshalb, weil Beck das Wollschlägersch’e Kunstwerk zerstörte.

Die NZZ vom 2.3.2018 war jedenfalls schon mal näher an der Wahrheit:

Gabriele Gordon habe keinerlei Gesprächsbereitschaft gezeigt: «Sie hat es abgelehnt, Jonathan Landgrebe, den Leiter von Suhrkamp, und den Cheflektor Fellinger zu treffen. Offenbar hat sie dem Verlag schriftlich ihre Position dargelegt; sie begründet diese einerseits juristisch – in dieser Hinsicht sind ihre Ansprüche tatsächlich unanfechtbar. Anderseits führte sie angeblich literarische und philologische Gründe an: Wollschläger hätte der Neufassung nicht zugestimmt, argumentierte sie.»

https://www.nzz.ch/feuilleton/ulysses-neuedition-rechtlich-ist-die-sache-tot-ld.1361961

Der offenbar umfassend uninformierte Gabler meint:

Das grundsätzliche Einvernehmen zwischen dem Übersetzer, einem Team von Revisoren und dem Suhrkamp-Verlag datiert aus dem Jahre 2007. Leider verstarb Hans Wollschläger wenige Monate, nachdem das Übereinkommen erzielt worden war.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Daß bei diesem Treffen von 10.3.2007 irgendein Übereinkommen erzielt worden sei, davon träumt allenfalls der Suhrkamp-Verlag. Insofern existiert lediglich ein Protokoll des Verlags, das Hans Wollschläger nie zur Kenntnis nahm. Ob er wirklich die Fron auf sich genommen hätte, sich ein ganzes Jahr die Besserwissereien von Anglisten und Philologen anzuhören? Die keine Ahnung von Kunst haben?

Ich wage es zu bezweifeln.

Eins ist jedenfalls klar. Nur Hans Wollschläger selbst hätte seine eigene geniale Übersetzung überarbeiten können. Niemand sonst.

Gabler hüpft gleich hierauf:

Durch dieses aber bestärkt, verpflichtete der Verlag Harald Beck und seine Mitarbeiter zur Durchsicht und Überarbeitung der Wollschläger-Übersetzung. Entscheidend am Übereinkommen war, dass ein durchgesehener und revidierter Übersetzungstext nicht die wollschlägersche Verdeutschung überfremden würde. Die Überarbeitung verstand sich als Dienst an der Übersetzung und deren Dienst am Roman und an seinem Autor.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Warum bringt die NZZ derlei Lügen?

Klar, Beck möchte gern seine Vorgänger Dirk Vanderbeke und Dirk Schultze, die Kommentatoren der Wollschläger-Übersetzung  im Jahr 2004, auslöschen, denen er zuarbeitete. Genauso agiert sein Zuarbeiter Gabler.

Vanderbeke und Schultze verließen das Unternehmen, als ihnen klar wurde, wie sehr Beck es auf die Zertrümmerung  der Wollschläger-Übersetzung ankam.

Gabler:

Wie ich es mir vorstelle, könnte Grundlage einer Vereinbarung sein, dass Hans Wollschlägers «Ulysses» unverändert der rein deutsche Lesetext des Werkes vom Suhrkamp-Verlag bleibt. In Parallele dazu sollte der Verlag den Plan Siegfried Unselds umsetzen, eine zweisprachige «Ulysses»-Ausgabe anzubieten. In dieser würde dem englischsprachigen originalen Text der deutsche zugesellt, der, auf der Grundlage der Übereinkunft mit Hans Wollschläger, über zehn Jahre hinweg im Auftrag des Suhrkamp-Verlags erarbeitet wurde. Dass dieser überarbeitete Text im Wesentlichen nach wie vor den Übersetzungstext Hans Wollschlägers darstellt, nur eben in einer revidierten Fassung, welche Entsprechungen im Deutschen zum englischen Original präzisiert, wäre selbstredend hervorzuheben und vertraglich festzuhalten.

Es ist eine hohe Anerkennung der Übersetzung von 1975, dass sie eben nicht ersetzt wird, sondern im Kern bestehen bleibt. Der revidierte Wollschläger-Text in einer zweisprachigen Ausgabe sollte dabei selbstverständlich zu erkennen geben, wo er von Wollschlägers Fassung von 1975 abweicht und warum er das tut. Der englischsprachige Text der Herausgeber Hans Walter Gabler, Wolfhard Steppe und Claus Melchior steht rechtlich vorbehaltlos für die zweisprachige Ausgabe zur Verfügung.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Nun mag ja wohl Suhrkamp befeuert haben, die „neue“ Übersetzungs-Bearbeitung von Beck zu promoten, weil die alte von Wollschläger nicht mehr verkauft wird, da der Markt gesättigt ist.

Gablers Vorschlag ist nicht nur weltfremd, sondern auch kontrafaktisch, da die Wollschläger-Übersetzung durch Beck zerstört worden ist.

Und warum sollte ein kommerzieller Verlag wie Suhrkamp eine englisch-deutsche Ulysses-Ausgabe herausbringen, der die zehntausende Beck-Veränderungen an der Wollschläger-Übersetzung dokumentiert, die Beck auch noch begründen soll?

 

 

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4.024 Gedanken zu „Hans Wollschläger-Fake News- Updated

    • Ungeachtet der ja belegten Niedertracht der Mueller Truppe habe ich das Gefühl, dies könnte vielleicht überbewertet sein..?
      Die beiden, Strzok und Page waren schließlich nur eine recht kurze Zeit für Muellers Team tätig – man las ca Ende Mai oder Anfang Juni bis Mitte/Ende Juli 2016 nach Horowitz‘ Entdeckung der SMS – und haben evtl die von da erhaltenen i-Phones tatsächlich begrenzt benutzt, möglicherweise behielten sie ja auch zeitgleich noch ihre FBI Samsungs? Ich meine sogar in einigen der SMS so etwas gelesen zu haben, was darauf schließen ließ.
      Das weiß ich aber nicht genau und den Horowitz Report studierte ich noch nicht näher.

      • Man muß das Gesamtbild betrachten. Sie selbst haben ja angemerkt, wie sehr die Obama-Regierung geheime „Russiagate“-Ermittlungserkenntnisse an ihre demokratischen Senatoren streute:

        https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-100/#comment-78801

        Das diente natürlich dem Zweck, den Kreis der Leaker an die WaPo zu verbreitern, die am 12.1.2017 Flynns Telefonate mit dem russischen Botschafter vom 29.12.2018 veröffentlichte. Kein Wunder, daß man diesen Leaker nicht findet.

        Zum Gesamtbild gehört auch das Wirken von Daniel Jones, der Steele nach Auslaufen von dessen Vertrag mit Fusion GPS für den DNC und die Clinton Campaign weiterbeschäftigte:

        Schon wieder ein „integrity“-Programm – der Begriff ist langsam verbrannt. 😉

        Meet The Board Of The Fusion GPS-Linked Group Investigating Trump
        8:40 PM 12/12/2018 | Investigative Group
        Chuck Ross | Reporter

        • A mysterious nonprofit group backed in part by George Soros and linked to Fusion GPS has investigated President Donald Trump and possible Russian interference.
        • The Democracy Integrity Project has largely remained a mystery, but The Daily Caller News Foundation has learned new details about the group’s board of directors.
        • One board member is an attorney who has worked closely with Fusion GPS in the past. The lawyer, Adam Kaufmann, has worked for Derwick Associates, a Venezuelan power company accused of bribery and money laundering.

        Days after Donald Trump’s inauguration, a nonprofit organization opened up shop in Washington, D.C., to continue a private investigation into the president’s possible ties to Russia.
        […]
        Jones sent text messages to Waldman suggesting that his organization was behind several anti-Trump news stories. In a text message introducing himself as being with the Democracy Integrity Project, Jones told Waldman that “Chris wanted us to connect,” seemingly referring to Steele.

        “Our team helped with this,” Jones wrote in a text that linked to a March 17, 2017, article from Reuters about Russian investments in Trump’s Florida real estate properties.

        Jones also sent a link to an article published by McClatchy alleging that the FBI was investigating whether Russians had used bots to influence the spread of articles at conservative outlets like Breitbart and InfoWars.
        Waldman told TheDCNF that Jones told him in a meeting in March 2017 that he was working with Fusion GPS. He also claimed to have received funding from Soros.

        The Soros funding was confirmed by The New York Times in a report on Oct. 31. A spokesman for the billionaire told the newspaper that he had given $1 million to Jones’ group and was considering donating more.

        https://dailycaller.com/2018/12/12/democracy-integrity-trump-fusion/

        Davon lesen wir in Deutschland nichts.

        • Wir lesen bei uns auch nichts über die überdehnte Rechtsauslegung der SDNY Bundesstaatsanwaltschaft, in der die dems sich ballen, gegen Cohen. Der hatte nun freilich privat derlei viele Straftaten begangen, daß er sämtliche guilty pleas unterzeichnete, auch wenn sie unzutreffend waren.

          Darauf kam es den Strafverfolgern aber natürlich besonders an.

          Deren rechtliche Würdigung ist freilich parteiisch.

          Der Experte schlechthin bestreitet sie entschieden:

          Mc Carthy schloß sich im August 2018 dieser Wertung an.

          https://www.nationalreview.com/2018/08/trump-cohen-hush-money-president-had-lack-of-criminal-intent/

          Bei uns liest man diese Disinformation:

          Gesammelte Lügen
          Sonderermittler Robert Mueller beschuldigt Donald Trump mehrerer Rechtsbrüche. Können die Demokraten den Präsidenten nun zu Fall bringen?
          Von Kerstin Kohlenberg
          12. Dezember 2018 DIE ZEIT Nr. 52/2018, 13. Dezember 2018
          […]
          Trumps Anwalt Michael Cohen, heißt es im Gutachten der New Yorker Staatsanwaltschaft, habe 2016 Schweigegeld an ein Playboy-Model und einen Pornostar gezahlt – und zwar im persönlichen Auftrag des damaligen Kandidaten Trump, der mit beiden Frauen Affären gehabt haben soll. So anstößig es scheinen mag: An der Schweigegeldzahlung wäre nichts Illegales, hätte Trump sich nicht im Wahlkampf befunden.

          Die Staatsanwaltschaft argumentiert, der Kandidat habe seiner Kampagne mit dem hush money von 130.000 Dollar einen Vorteil verschafft, denn das Bekanntwerden der Affäre hätte ihn sicher Stimmen gekostet. Das Geld hätte darum als Wahlkampfspende deklariert werden müssen. Einzelpersonen aber dürfen nach amerikanischem Recht nur je 2.700 Dollar spenden. Es handele sich also um illegale Wahlkampffinanzierung und damit um einen Rechtsbruch, der potenziell ein Impeachment-Verfahren begründen könnte.
          […]
          Donald Trumps Zustimmung [bei den Anhängern der Republikanern] liegt bei 89 Prozent. Jerry Nadler weiß, wenn er mit einem Amtsenthebungsverfahren erfolgreich sein wollte, dann müsste er aus der 89 eine 50 machen.

          Die Sache mit der illegalen Wahlkampfspende ist da kaum geeignet. Viele Trump-Wähler glauben den Vorwürfen der Frauen ohnehin nicht – oder die Sache ist ihnen schlichtweg egal. Dass Trump seine Kampagne nicht mit diesen Vorwürfen belasten wollte, leuchtet ihnen ein. Wenn Trump wegen einer Eigenspende seines Amtes enthoben werden sollte, würden sich viele Anhänger wohl noch enger um ihn scharen. Aus der 89 könnte eine 95 werden. Nadler betont daher in jedem Interview, viel wichtiger sei ein anderer Vorwurf aus den Mueller-Ermittlungen. Der betrifft deren Kern – Trumps Kontakte nach Russland.
          […]

          https://www.zeit.de/2018/52/donald-trump-robert-mueller-sonderermittler-beschuldigung-us-praesident-ermittlungen/komplettansicht

          Logo war es eine straflose Eigenspende.

          Aber was Kohlenberg dann noch zu berichten weiß, ist fake news:

          In seiner Stellungnahme zum Strafmaß für Michael Cohen schreibt Mueller, Trump habe noch mitten im Wahlkampf das Ziel verfolgt, einen Trump Tower in Moskau zu bauen. Zudem habe er später mit Cohen abgesprochen, wie er den Kongress über das Projekt irreführen sollte. Im zweiten Schriftstück beschreibt Mueller ein ähnliches Vorgehen zwischen Trump und Paul Manafort, Trumps ehemaligem Wahlkampfleiter. Laut Mueller hätten sich die beiden abgestimmt, wie man Manaforts häufige Kontakte zu Konstantin Kilimnik, einem Russen mit Verbindungen zum Geheimdienst, vertuschen könne. Für die Lügen gebe es Zeugen und Beweise, dies hätten Muellers Ermittler herausgefunden.

          https://www.zeit.de/2018/52/donald-trump-robert-mueller-sonderermittler-beschuldigung-us-praesident-ermittlungen/komplettansicht

          Nichts davon ist belegt.

  1. @ Dipfele:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-100/#comment-78781

    Logo ist die britische Integrity Initiative ein weiteres Kampagne-Organ – obwohl das ja eigentlich nicht nötig wäre: unsere Mainstream-Media funktionieren doch bestens, und selbst die zerstrittene EU funktioniert in zwei Bereichen: wenn es um Härte gegenüber dem abtrünnigen GB und wenn es gegen Rußland geht: die Sanktionen werden problemlos verlängert. Beide Positionen schädigen die EU zwar potentiell bzw. bereits real im Fall Rußlands, aber soviel an Selbsterhaltungstrieb gegenüber weiteren Austrittswilligen und NATO-Kompatibilität muß schon sein.

    Wie sehr die Westmedien „funktionieren“, hat Angelika Roll ja mit der besonders albernen britischen Presse zum Fall Skripal belegt:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-100/#comment-78776

    Was anderes soll dieser Quatsch sein als Erinnerung an ein beweisloses und in vielen Teilen widerlegtes Polit-Phänomen?

    Was noch vielfach unbegriffen ist, ist „lawfare“. Krieg mithilfe des „Rechts“, nach innen wie nach außen.

    Nach außen:

    Die USA verhängen einseitig Iran-Sanktionen, und drohen, alle anderen Staaten bzw. deren Firmen zu verfolgen, wenn sie sich daran nicht halten. Aktuell relevant im Fall der Tochter des Huawei-Gründers und Finanzvorstands der Firma, die aufgrund eines Haftbefehls des DoJ von August 2018 just am 1.12.2018 in Kanada festgenommen wurde, als Trump mit XI konferierte und China derb vor den USA einknickte. Trump hat schon signalisiert, aus nationalem Interesse diesen Haftbefehl aufheben zu lassen. Besser wäre es, wenn ein kanadisches Gericht diesen Rechtsanspruch der USA zurückweisen würde.

    Völkerrechtsbrüche begeht nur der Gegner des Westens – die eigenen, wie z.B. in Serbien, dem Irak, Libyen und Syrien werden nicht thematisiert. Wie auch die eigenen Aggressionen nicht thematisiert werden: wie die in der Ukraine beispielsweise, wo es längst erwiesen ist, daß es vom Westen gestützte Nationalisten waren, die Janukowitsch gewaltsam stürzten – und deren illegitime Regierung am 15.4.2014 eine „Anti-Terror-Aktion“ gegen Donezk und Lugansk starteten, Regionen, die diesen Putsch ablehnten.

    Die Sezession der Krim ist natürlich eine „Annektion“ durch Rußland, obwohl kein Zweifel daran besteht, daß die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt der Ukraine angehören wollte. Was den Kosovo angeht, hing der Westen demgegenüber dem Selbstbestimmungsrecht der Völker an.

    Glaubt irgendwer, daß die Obama-EPA-Lawfare gegen deutsche Diesel nicht davon getragen war, die eigene Industrie vor der Konkurrenz zu schützen?

    Glaubt irgendwer, daß die von Toyota gesponserte Umwelthilfe, die sich darüberhinaus staatlicher Förderung erfreut, keine lawfare betreibt? Sie beruft sich dabei auf unwissenschaftlich ermittelte angeblich gesundheitsschädliche NO2-Werte der WHO, die unkritisch von der EU übernommen wurden – ein weiterer Grund gegen die EU-Bürokratie – und treibt damit deutsche Verwaltungsgerichte in irrsinnige Entscheidungen, die dazu führen, Emissionen von Punkt A auf Punkte B,C und D zu verteilen, während das Handwerk und Lieferdienste wie auch die in den fraglichen Regionen wohnene Einwohner mit Diesel-PKW quasi zu enteignen.

    Und das, obwohl der Diesel-Motor dringend gegen den Benziner wegen dessen CO2-Emission benötigt wird?

    Die Lawfare nach innen wie auch deren westliche Rezeption erweist sich insbesondere durch die üble Mueller-Investigation.

    Daher werde ich „monothematisch“ weitermachen.

    Ich bin nun mal Juristin. ;.)

      • „What’s striking about Trident Juncture is that it involved Sweden and Finland, both of whom are traditionally neutral. They were neutral during the Cold War, not joining any alliances. Finlandization came to mean a foreign policy that in no way challenged or antagonized the USSR. So now here’s Finland rolling back that policy and joining NATO in this massive military exercise to stop nonexistent Russian aggression.“
        Da liegt der Hase i Pfeffer.. dazu s. auch >

        https://www.atlanticcouncil.org/blogs/new-atlanticist/will-sweden-s-elections-lead-to-nato-membership

        https://thehill.com/opinion/national-security/404298-why-finland-and-sweden-still-flirt-with-joining-nato

        https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/regierungsbildung-in-schweden-scheitert-mit-einer-mehrheit-gegen-den-ministerpraesidenten-15942279.html

        Frühzeitige Warnung:
        https://thebarentsobserver.com/en/security/2018/07/russia-threatens-response-if-finland-and-sweden-join-nato

        • Ein sehr gutes, breit angelegtes Interview, in dem auch aufgezeigt wird, wie alles mit jedem zusammenhängt:

          AG: There’s a longstanding back channel between the White House and the Kremlin, as satirized in Dr. Strangelove. Anti-Trump fanatics keep claiming this is new and traitorous, but it’s long established. Obama and Putin used it to keep Russian and US soldiers from firing on one another instead of the jihadists both claimed to be fighting in Syria. Kennedy and Khrushchev used it to keep the Bay of Pigs crisis from escalating into a nuclear war. Shouldn’t Trump and Putin be talking on that back channel now, no matter how much it upsets CNN and MSNBC?

          GS: Well, of course, they should. The danger is that in this atmosphere of anti-Russian hysteria such channels for dialogue may not be kept open. As a result, crises could escalate beyond the point at which either side could back down without losing face. What’s terrifying is that so many US politicians and press now describe any kind of negotiation, dialogue, or threat-management as treasonous collusion by Donald Trump.
          Remember Trump’s first bombing in Syria in April 2017. Before he launched that attack, Trump administration officials gave advance warning to the Russians to enable them to get any Russian aircraft out of harm’s way. This perfectly sensible action on the part of the administration — leave aside the illegality and stupidity of the attack — was greeted by Hillary Clinton and the MSNBC crowd as evidence that the whole operation was cooked up by Trump and Putin to take attention off Russia-gate. It’s nuts.

          https://consortiumnews.com/2018/12/13/latest-odds-of-a-shooting-war-between-nato-and-russia/

          Es gibt mittlerweile kein Thema mehr, bei der diese Hysterie nicht Platz greift:

          Mysteriöser Auftritt auf Uno-Klimakonferenz
          Warum Russland sein Schweigen bricht

          Vertreter Russlands sind bei Klimaverhandlungen kaum zu durchschauen. Auf der Uno-Tagung in Katowice sagte ein Russe nur sieben Worte – und löste eine schwere Krise aus.

          Aus Katowice berichtet Axel Bojanowski
          Donnerstag, 13.12.2018 10:32 Uhr

          Aufgepasst! Der Russe redet…
          Schlagartig verstummten die Teilnehmer im Plenarsaal der Uno-Klimakonferenz im polnischen Katowice. Normalerweise bleiben die Vertreter Russlands stumm während der Klimaverhandlungen, oft sind sie nicht einmal anwesend. Ein deutscher Klimapolitiker nennt die schweigsamen Delegierten der Großmacht „unberechenbar“ – weil man nie weiß, in welche Verhandlungsrichtung sich das Schwergewicht Russland in Bewegung setzen wird.
          Umso größer war das Erstaunen am vergangenen Samstag, als einer der russischen Delegierten das Wort ergriff. Das Erstaunen schlug rasch in Entsetzen um. Soeben hatte Saudi-Arabien im Plenum der Klimakonferenz abgelehnt, den Uno-Klimareport offiziell „zu begrüßen“. Man wollte ihn nur „zur Kenntnis nehmen“ – ein Affront, der die wissenschaftliche Basis der globalen Klimapolitik in Zweifel zog.
          Sieben Wörter

          Zahlreiche Staatenvertreter widersprachen Saudi-Arabien und forderten eine ausdrückliche „Begrüßung“ des Uno-Klimareports. Dann meldete sich ein Vertreter Russlands zu Wort, so zeigen es Aufzeichnungen der nicht öffentlichen Sitzung, die dem SPIEGEL vorliegen.
          Er sprach nur sieben Wörter, aber die änderten die Situation der Klimakonferenz:
          „Just to note it in this case“,
          murmelte der Russe, also „ihn einfach nur zur Kenntnis nehmen, in diesem Fall“ – der Uno-Klimareport war gemeint. Kein „Begrüßen“, also.
          Auch die USA und Kuwait schlossen sich dieser Haltung an, was zeigt: Das Weltbündnis, das 2015 den Klimavertrag von Paris geschmiedet hatte, bröckelt.
          […]
          Aber warum, rätseln die Delegierten in Katowice, bricht Russland sein legendäres Schweigen, um die Klimaverhandlungen zu bremsen? Es gebe ein geheimes Bündnis der Russen mit Saudi-Arabien, raunten manche. Es gebe eins mit Trump, glaubten andere.
          […]
          Russland könnte die Klimaverhandlungen abermals nutzen, um auf anderen Feldern Vorteile zu erzielen. Mit dem Quertreiben in Katowice, spekulieren Beobachter, könnte das Land sich bei den USA einschmeicheln und für die Lockerung von Sanktionen wegen des Ukraine-Konflikts werben.
          Einen Trumpf hält Russland noch: Es hat dem Welt-Klimavertrag zwar zugestimmt, ihn aber noch nicht verbindlich ratifiziert. Wann denn Russland ratifizieren wolle, wurde ein Delegierter des Landes in Katowice gefragt. Seine Antwort: Schweigen.

          http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/un-klimakonferenz-russlands-mysterioeser-auftritt-in-katowice-a-1243318.html

          Es ist zum Verzweifeln.

        • Während das französische TV zensiert:

          wird verzweifelt nach den Russen gesucht (Facebook ist natürlich auch schuld):

          Die Russen schrecken aber auch vor nichts zurück:

          How Putin’s Russia turned humour into a weapon
          By Olga Robinson BBC Monitoring
          15 December 2018
          […]
          How Russia turns criticism into a joke
          Humour and ridicule were a key part of Moscow’s response when the UK said it was „highly likely“ that Russia was behind the poisoning of former spy Sergei Skripal and his daughter, Yulia, in Salisbury.
          Russian officials and media figures have since tried to turn the English phrase „highly likely“ into a mocking catchphrase that implies Russia is being blamed for everything with the flimsiest of evidence.
          […]

          Roman Dobrokhotov, whose investigative website The Insider was involved in exposing one of the two poisoning suspects, Anatoliy Chepiga, says such mockery is a form of trolling designed to „deliberately lower the level of discussion“.
          […]
          Internet audiences are also a key target for this technique.
          One social media hashtag – #IamFromGRUToo (#ЯтожеИзГРУ in Russian) – appeared to be inspired by the #MeToo movement. Pro-Kremlin Twitter-users mocked UK allegations against Russia’s GRU (now GU) military intelligence agency.
          One spoof job advert joked that the GRU was „looking for employees for its cyber-attack department, chemical weapons department and election-meddling unit. There is no need to apply – we will find you ourselves“.
          Ben Nimmo, an Atlantic Council researcher on Russian disinformation, told the BBC that attempts to create funny memes were part of the strategy as „disinformation for the information age“.
          […]

          https://www.bbc.com/news/world-europe-46567364

          Man beachte die Auswahl der Interviewten, die ihre Propaganda offenbar sehr ernst meinen…

        • Man wundert sich ja direkt, daß der anti-Russia SPON Artikel beim Stichwort „[keine] Begrüßung“ nicht auch noch die spitze Bemerkung über die Putin-Trump ‚hight five‘ Begrüßung beim G20 mit rein brachte, die ich in anderen Reports wahrnahm.
          😉 So eine ‚Verschwörung‘ aber auch!

        • Und auch dazu immer wieder: Danke, Obama. Da braucht man sich nicht zu wundern…
          Ich erinnere an Fittons/JW Ergebnisse durch die erfolgreichen lawsuits:

          was Evelyn Farkas damals im Interview leichtfertig zugab, wird nun von JW anhand erhaltener Dokumente bestätigt:
          jede Menge classified info der Obama Admin. gefüllt mit intel Lügen über Russian interference auch in ganz Europa wurde durch das State Dept eiligst an dems Senatoren verteilt!
          Zuvor:

          Nun:

          https://www.judicialwatch.org/press-room/press-releases/judicial-watch-documents-reveal-obama-state-department-urgently-provided-classified-russiagate-documents-to-multiple-senators-immediately-ahead-of-trump-inauguration/

      • In dem Zusammenhang kann ich nur auch erneut auf die kürzlich gepostete Podiumsdiskussion verweisen ([+h]ttps://www.youtube.com/watch?v=GqPciPJMCqY. Zum letzten Satz des Ungarns im Artikel fiel u.a. das kluge Wort von ’schwindender Kriegsangst‘ und ’schwindender Friedenssehnsucht bei der jüngeren Generation‘. Wenn ich nicht irre von Krone- Schmalz und gewiss korrekt beobachtet und auch das den Medien geschuldet.

      • Also wenn einer Berechtigung zu ‚Einkreisungsängsten‘ hat, dann ist das ja wohl Russland!
        Pfoten weg von Nordstream 2 ! Und Schande über AKK … zum ko*** mal wieder.

      • Innerstaatlich und unter anderen Vorzeichen funktioniert das natürlich genauso, wie meiner PostMost-Mail von heute zu entnehmen war:

        Federal judge in Texas rules entire Obama health-care law is unconstitutional

        The ruling, which cited changes to tax law, is expected to ultimately send the fate of the Affordable Care Act back to the Supreme Court.
        By Amy Goldstein • Read more »

        Umgekehrt blockieren dems-Richter sämtliche executive orders von Trump. Das ist alles sehr ungut.

  2. Kurzer Thema-Wechsel mit diesem Einschub -vielleicht zum speichern für später:
    Update zum Skripal Fall, nach 9 Monaten, wie die Ru Botschaft in UK bemerkt:

    der Text ist hieraus entnommen(online Version)
    https://www.theguardian.com/uk-news/2018/dec/14/we-did-our-best-police-who-rushed-to-skripal-scene-tell-of-shock-and-pride

    auch die Daily Mail brachte es
    https://www.dailymail.co.uk/news/article-6498693/Officers-reach-Sergei-Skripal-daughter-say-didnt-feel-right.html

    Toll, noch zwei nicht-infizierte von ‚Novichok‘. 😉

  3. Es kann einem schwindelig werden von all den Tweets und „Ekenntnissen“, hoffentlich kriegen wir sehr bald einen verlässlichen, ordentlichen Artikel mit korrekter Evaluierung.
    Zuletzt sah ich diese Bemerkung womit die gesamte Flynn Angelegenheit einen neuen Dreh bekäme:

    Hmm.. in irgendeinem der Tweets las ich auch die Behauptung, die Hilfe von Flynn für Muellers weitere Ermittlungen betreffe ‚classified information‘.
    Hier nochmal das damalige Statement of the Offense zu Flynn, S. 2 und 3 enthalten die Zitate im Tweet:
    https://www.documentcloud.org/documents/4319066-Flynn-Statement-of-Offense.html

    https://www.justice.gov/file/1015126/download

    Demnach hätte Flynn andere anscheinend gedeckt, *wenn* den Tatsachen entspricht, was in der Anklage steht.

    • Wie Sie sich vorstellen können, habe ich doch beträchtliche Zeit aufgewendet, um der Flynn-Angelegenheit auf den bodenlosen Grund zu gehen – was aber kaum möglich sein wird: es wird doch Einiges verdeckt bei Gericht eingereicht:

      Von Margot Cleveland ist erst am Montag etwas zu erfahren:

      Im Thread geht es u.a. darum, ob Mueller mit der Einreichung seiner beiden Dokumente, aus denen die Flynn-Verteidigung zitiert hatte, seine Pflicht aus der Anordnung von Richter Sullivan erfüllt hat:

      Und fragt sich, worin eigentlich der Beweis besteht, daß Flynn am 24.1.2017 gelogen hat?

      Vor der Interpretation steht allerdings erstmal die Bestandsaufnahme. Am 11.12. hat die Verteidigung die entlastenden Umstände seiner Vernehmung dargelegt: der überrumpelnde Anruf von McCabe, der ihn überredete, keinen Anwalt hinzuziehen; die Tatsache, daß die FBI-Vernehmer Strzok und Pientka ihn nicht warnten, er könne sich strafbar machen, wenn er lüge; daß sie übereingekommen waren, ihn bei Erinnerungslücken nicht konkret die Protokolle seiner abgehörten Gespräche mit Botschafter Kislyak vorzuhalten, sondern nur ein paar seiner eigenen Worte zu wiederholen, aber nicht mehr nachzuhaken, wenn immer noch nichts komme.
      Das hatte ich hier zitiert:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-100/#comment-78763

      https://edition.cnn.com/2018/12/11/politics/flynn-memo-doc-prison/index.html

      Muellers Antwort vom 14.12. kann man hier nachlesen:

      https://de.scribd.com/document/395715939/Flynn-Doc

      Attachment A:

      Memo von McCabe, 24.1.2017

      https://de.scribd.com/document/395715938/Attachment-A

      Attachment B:

      Strzok-Vernehmung 19.7.2017, mit Einleitung vom 22.8.2017

      https://de.scribd.com/document/395715941/Attachment-B

      Oder hier:

      https://www.documentcloud.org/documents/5628495-Reply-to-non-motion-Document.html

      Die Taktik von Mueller ist klar: Flynn ist ein ständiger Lügner, er hat seit dem 12.1.2017 vor der Vernehmung am 24.1.2017 abgestritten, mit Kislyak über die US-Sanktionen vom 29.12.2017 gesprochen zu haben – gegenüber Spicer, Priebus und Pence sowie zwei untergeordneten Mitgliedern des Transition-Teams. Er hat auch danach gelogen, obwohl er am 7.3.2017 mit Anwalt erschien und gewarnt wurde, daß die Täuschung von Justizbehörden bei der FARA-Registrierung als Lobbyist für die Türkei strafbar ist.

      (Aus dem Statement of Offense).

      Ansonsten wird vorgetragen, daß er, anders als Papadopoulos und van der Zwaan, als langjähriger Militär und erfahren im Umgang mit Geheimdiensten, eine Warnung über die Strafbarkeit nicht nötig hatte.

      Da Flynn unstreitig das Transition-Team am 29.12.2017 zutreffend über sein Gespräch mit Kislyak einschließlich der Sanktionen unterrichtet hatte, stellt sich die Frage, wieso er zwischen dem 15.1. und dem 23.1.2017 die genannten drei belogen haben soll?

      Hier dürfte die Antwort liegen:

      Nachtrag:
      Genauer: durch Aufrufen des Links zu diesem Artikel, der einen Tag nach der Veröffentlichung des Steele-Dossiers erschien:

      Why did Obama dawdle on Russia’s hacking?
      By David Ignatius
      January 12, 2017
      This column has been updated below.
      […]
      Question 1: Did Trump’s campaign encourage Russia’s alleged hacking to hurt his rival Hillary Clinton and help him, and does Russia have any leverage over him?
      […]
      Retired Lt. Gen. Michael T. Flynn, Trump’s choice for national security adviser, cultivates close Russian contacts. He has appeared on Russia Today and received a speaking fee from the cable network, which was described in last week’s unclassified intelligence briefing on Russian hacking as “the Kremlin’s principal international propaganda outlet.”

      According to a senior U.S. government official, Flynn phoned Russian Ambassador Sergey Kislyak several times on Dec. 29, the day the Obama administration announced the expulsion of 35 Russian officials as well as other measures in retaliation for the hacking. What did Flynn say, and did it undercut the U.S. sanctions? The Logan Act (though never enforced) bars U.S. citizens from correspondence intending to influence a foreign government about “disputes” with the United States. Was its spirit violated? The Trump campaign didn’t immediately respond to a request for comment.

      If the Trump team’s contacts helped discourage the Russians from a counter-retaliation, maybe that’s a good thing. But we ought to know the facts.
      […]
      UPDATE: The Trump transition team did not respond Thursday night to a request for comment. But two team members called with information Friday morning. A first Trump official confirmed that Flynn had spoken with Kislyak by phone, but said the calls were before sanctions were announced and didn’t cover that topic. This official later added that Flynn’s initial call was to express condolences to Kislyak after the terrorist killing of the Russian ambassador to Ankara Dec. 19, and that Flynn made a second call Dec. 28 to express condolences for the shoot-down of a Russian plane carrying a choir to Syria. In that second call, Flynn also discussed plans for a Trump-Putin conversation sometime after the inauguration. In addition, a second Trump official said the Dec. 28 call included an invitation from Kislyak for a Trump administration official to visit Kazakhstan for a conference in late January.

      https://www.washingtonpost.com/opinions/why-did-obama-dawdle-on-russias-hacking/2017/01/12/75f878a0-d90c-11e6-9a36-1d296534b31e_story.html

      • Genau so weit war ich auch gekommen…und warte nun auf Montag, was uns Cleveland da präsentieren wird. (wie sie im Radio Interview sagte) Und natürlich auf Dienstag, was Sullivan allen präsentieren wird. Vielleicht verschiebt er ja gar den Termin zur Urteilsverkündung erneut?
        Natürlich hat Cleveland ebenfalls recht mit der feinsinnigen Bemerkung, (die Sie hier abschnitten), daß Flynn demnach entweder vorher oder, schlimmer, unter Eid hinterher beim Plea deal gelogen hätte.
        SGT Fridays Analyse hatte ich noch nicht, muss sie erst lesen. Es gab spät abends auch weitere interessante News zu anderen Themen, ich bin im Stress 😉
        (Stranahan zB)

      • Gegen Ihre Formulierung ‚ zwei * untergeordnete* spricht allerdings das Statement of offense, worin es ja heißt ’senior members of the PTT‘ !

        Außerdem erinnerte ABC News in seinem Bericht vom 13.Dez. noch vor Muellers Antwort auf Flynns Memo geschrieben, zur Stützung der Mueller Strategie noch hieran:
        „Last year, however, Trump seemed to admit knowledge of Flynn’s lies in a tweet that read, „I had to fire General Flynn because he lied to the Vice President and the FBI. He has pled guilty to those lies. It is a shame because his actions during the transition were lawful. There was nothing to hide!“

        https://abcnews.go.com/Politics/judge-michael-flynn-case-requests-fbi-interview-reports/story?id=59804286

        • Ich hatte meinen Kommentar noch ergänzt, und zwar um den WaPo-Artikel vom 12.1.2017 mit dem Flynn-Leak.
          Hierzu hatte das Mueller-Team geschrieben:

          The defendant made his decision to lie about his communications with the Russian ambassador two weeks before his interview with the FBI. On January 12, 2017, The Washington Post published a story asserting that the defendant had spoken with the Russian ambassador on December 29, 2016, the day the United States announced sanctions and other measures against Russia in response to that government’s actions intended to interfere with the 2016 election (collectively, “sanctions”).
          See David Ignatius, Why did Obama Dawdle on Russia’s hacking?, WASH POST(Jan. 12, 2017). The Post story asked whether the defendant had undercut the sanctions and whether his actions violated the Logan Act.

          The defendant asked a subordinate member of the Presidential Transition Team to contact the Post on the morning of January 13 and convey false information about the defendant’s communications with the Russian ambassador. The “UPDATE” included at the end of the Post story later reported that two members of the Presidential Transition Team stated that the defendant “didn’t cover” sanctions in his conversation with the Russian ambassador. Id.

          https://de.scribd.com/document/395715939/Flynn-Doc

          [S. 2]

          Falls Flynn den Gesprächsinhalt nicht vergessen haben sollte, so wollte er mit dem Dementi die im Januar gewaltig aufflammende Russiagate-Welle von der Regierung abhalten.
          Und so hat Mueller ihn jetzt gezeichnet:

          Finally, the interviewing agents did not observe indicia of deception and had the impression at that time that the defendant was not lying or did not think he was lying.
          See Strzok 302 at 4.

          Members of the Presidential Transition Team were likewise misled by the defendant’s false denials. Those misimpressions do not change the fact — as the defendant has admitted in sworn testimony to this District Court — that he was indeed lying, and knowingly made false statements to FBI agents in a national security investigation. Those false statements were material, including by raising the question of why he was lying to the FBI, the Vice President, and others.

          [S. 5]

          Genau die Stelle aus dem Strzok-Interview hatte die Verteidigung bewußt nicht zitiert, weil es jetzt heißen würde, daß der Mann, der seine Lüge ja „unter Eid“ zugegeben hat, ein derartig guter Lügner ist, daß er selbst einen FBI-Strzok täuschen kann. Perfide!

        • Der hier hat gewiss recht damit:

          Daher leak an WaPo. Handelte McCabe in Yates‘ Auftrag ?

          Sieht aus, als hatte man im PTT Bedenken, gar Angst, selbst legale Gespräche und Aktionen zuzugeben und unter dem öffentlichen Mediendruck lieber zu kaschieren oder gar leugnen, sofern sie mit dem Reizwort „Russia/n“ zu tun hatten. Wollten da einige lieber Flynn ‚opfern‘, als selbst in Verruf zu geraten?
          Oder stimmen die Angaben von Mueller nicht, was die Telefonatsinhalte betrifft? Und Flynn log, als er das im Plea zugab? Langsam werde ich verwirrt..

        • O.K. ist nun klar. Und Ihren Nachtrag sah ich natürlich erst später. Es liegt daran, daß die WaPo mich eben nichts lesen läßt, (mit seltenen Ausnahmen, wenn etwas den Trump Zirkel belastet bzw belasten soll). Darüber ärgerte ich mich schon gestern, als ich SGT Fridays nicht lesbare Verlinkung zum Ignatius Stück sah.
          Perfide ist treffend, das wird wohl auch Sullivan durschauen, gleichwohl aber Flynn von der (Not)Lüge oder Erinnerungslücke unter Eid nicht befreien können. Der arme Richter hat übers Wochenende bis Dienstag gut zu tun, all die versiegelten Nachreichungen auszuwerten.

        • Da müsste auch noch ein folgender Kommentar von mir liegen, aber ich möchte noch diese Timeline von ABC anfügen, die nach der Yates Aussage vor dem Senats Justizausschuss entstand.
          https://abcnews.go.com/Politics/timeline-sally-yates-warnings-white-house-mike-flynn/story?id=47272979
          [-]
          „Jan. 25, 2017
          The Department of Justice received a detailed readout from the FBI agents who had interviewed Flynn. Yates said she felt “it was important to get this information to the White House as quickly as possible.”

          Yates called McGahn first thing that morning to tell him she had “a very sensitive matter“ that had to be discussed face to face. McGahn agreed to meet with Yates later that afternoon. Later that day, Yates traveled to the White House along with a senior member of the DOJ’s National Security Division, who was overseeing the matter. [ Mary McCord, wie man nun erfuhr]
          [-]
          Yates said she began their meeting by laying out * the press accounts * and statements made by Vice President Mike Pence and other high-ranking White House officials about Flynn’s conduct “that we knew not to be the truth.”
          [-]
          When asked by McGahn if Flynn should be fired, Yates answered, „that really wasn’t our call.“

          Dann ihre Sorgen über Flynns vermeintliche Erpressbarkeit..

          „Yates also said her decision to notify the White House counsel had been discussed “at great length.”
          “Certainly leading up to our notification on the 26th, it was a topic of a whole lot of discussion in DOJ and with other members of the intel community,” Yates said today during her testimony.“
          [-]
          auch Jason Beal kam zu denselben Folgerungen wie alle anderen

          thread
          Montag ist Comey also wieder dran…die Zeit raste nur so rum… und er wird wieder auf doof machen.

          Wenigstens tut sich was in Sachen Clinton, wie Tom Fitton berichtete.

          ..Wieder Judge Sullivan 😉

  4. Auch im aktuellen Fall Flynn gibt es weitere Wortmeldungen.

    Angelika Roll:
    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-99/#comment-78750

    Carlson hat seine These nun in einem Aufsatz untergebracht:

    Überzeugend finde ich das nicht.
    Das ist die Stelle auf S. 14 des Verteidigerschreibens vom 11.12.2018, wo aus diesem FD-302 zitiert wird:

    Less than two hours later, at 2:15 p.m., FBI Deputy Assistant Director Peter Strzok and a second FBI agent arrived at the White House to interview General Flynn.23 By the agents’account, General Flynn was “relaxed and jocular” and offered to give the agents “a little tour” of the area around his West Wing office.24 The agents did not provide General Flynn with a warning of the penalties for making a false statement under 18 U.S.C. § 1001 before, during, or after the interview. Prior to the FBI’s interview of General Flynn, Mr. McCabe and other FBI officials “decided the agents would not warn Flynn that it was a crime to lie during an FBI interview because they wanted Flynn to be relaxed, and they were concerned that giving the warnings might adversely affect the rapport,” one of the agents reported.25 Before the interview, FBI officials had also decided that, if “Flynn said he did not remember something they knew he said, they would use the exact words Flynn used, . . . to try to refresh his recollection. If Flynn still would not confirm what he said, . . . they would not confront him or talk him through it.”26
    One of the agents reported that General Flynn was “unguarded” during the interview and “clearly saw the FBI agents as allies.”27

    23 FD-302 dated Aug. 22, 2017, at 3.
    24 Id.
    25 Id.
    26 Id.
    27 Id.

    Hier wurde selektiv zitiert, was für Flynn günstig ist; worüber sich der report der beiden Agenten sonst noch verhält, wissen wir nicht. Abgesehen davon: zwei Zeugen gleichzeitig zu vernehmen, ist regelwidrig.

    Auf die Regeln kommt Carter zu sprechen:

    FBI Supervisory Agent Jeff Danik told SaraACarter.com Sullivan must also request all the communications between the two agents, as well as their supervisors around the August 2017 time-frame in order to get a complete and accurate picture of what transpired. Danik, who is an expert in FBI policy, says it is imperative that Sullivan also request “the workflow chart, which would show one-hundred percent, when the 302s were created when they were sent to a supervisor and who approved them.”

    “The bureau policy – the absolute FBI policy – is that the notes must be placed in the system in a 1-A file within five days of the interview,” said Danik, who added that handwritten notes get placed into the FBI Sentinel System, which is the FBI’s main record keeping system. “Anything beyond five business days is a problem, eight months is a disaster.”
    […]
    But there’s a “dirty little secret,” said Danik. Once Flynn agreed to plead guilty to Mueller, the prosecution then had no obligation to disclose any of the “dirty information” to Flynn or his lawyers, meaning they don’t have to disclose “any of the case imperfections in a plea,” Danik added.
    […]

    https://saraacarter.com/fbi-violated-policy-in-flynns-case-judge-demands-all-exculpatory-evidence/

    Dem hat Sullivan einen Strich durch die Rechnung gemacht.

    Nicht nur das: Flynn wurde überdies in Sicherheit gewogen, daß gegen ihn kein Verfahren anhängig sei: eine Falschinformation.

    FBI reviewed Flynn’s calls with Russian ambassador but found nothing illicit
    By Ellen Nakashima and
    Greg Miller
    January 23, 2017
    […]
    Although Flynn’s contacts with Russian Ambassador Sergey Kislyak were listened to, Flynn himself is not the active target of an investigation, U.S. officials said. The Wall Street Journal reported Sunday that U.S. counterintelligence agents had investigated the communications between Flynn and Kislyak.

    https://www.washingtonpost.com/world/national-security/fbi-reviewed-flynns-calls-with-russian-ambassador-but-found-nothing-illicit/2017/01/23/aa83879a-e1ae-11e6-a547-5fb9411d332c_story.html

    So kennen wir Nakashima, immer gern den Diensten zu Diensten.

    Und nochmal Kim Strassel:

    Checking Robert Mueller
    The sentencing judge brings to light dodgy FBI conduct in the Mike Flynn case.

    By
    Kimberley A. Strassel
    Dec. 13, 2018 7:03 p.m. ET
    […]
    The whole thing stinks of entrapment, though the curious question was how the Flynn defense team got the details. The court filing refers to a McCabe memo written the day of the 2017 meeting, as well as an FBI summary—known as a 302—of the Flynn interview. These are among documents congressional Republicans have been fighting to obtain for more than a year, only to be stonewalled by the Justice Department. Now we know why the department didn’t want them public.

    They have come to light thanks to a man who knows well how men like Messrs. Mueller and Comey operate: Judge Sullivan. He sits on the U.S. District Court in the District of Columbia, and as he wrote for the Journal last year, he got a “wake-up call” in 2008 while overseeing the trial of then-Sen. Ted Stevens of Alaska. Judge Sullivan ultimately assigned a lawyer to investigate Justice Department misconduct.
    https://www.wsj.com/articles/how-new-york-courts-are-keeping-prosecutors-in-line-1510953911

    The investigator’s report found prosecutors had engaged in deliberate and repeated ethical violations, withholding key evidence from the defense. It also excoriated the FBI for failing to write up 302s and for omitting key facts from those it did write. The head of the FBI was Mr. Mueller.
    […]
    Given his history with the FBI, the judge may also have some questions about the curious date on the Flynn 302—Aug. 22, 2017, seven months after the interview. Texts from Mr. Strzok and testimony from Mr. Comey both suggest the 302 was written long before then. Was the 302 edited in the interim? If so, by whom, and at whose direction? FBI officials initially testified to Congress that the agents did not think Mr. Flynn had lied.

    Judges have the ability to reject plea deals and require a prosecutor to make a case at trial. The criminal-justice system isn’t only about holding defendants accountable; trials also provide oversight of investigators and their tactics. And judges are not obliged to follow prosecutors’ sentencing recommendations.
    No one knows how Judge Sullivan will rule.
    […]

    https://www.wsj.com/articles/checking-robert-mueller-11544745831

    Es wäre schlimm genug, wenn Mueller den Original-Vermerk über die Vernehmung nicht übergeben hätte, falls da schon der Eindruck der Vernehmer enthalten gewesen wäre, daß sie nicht von bewußtem Lügen des Zeugen Flynn ausgingen. Aber alles werden wir eh nicht erfahren:

    • Diese Verfügung von Sullivan kennen wir ja schon. Wenn von einer oder beiden Parteien die Stellungnahmen unter Verschluss erfolgen, dann erfahren wir nicht viel, stimmt. Wobei selbst dabei wäre ich mir bei Sullivan nicht 100% sicher. 😉 Warten wir ab, ob nach 21 Uhr unserer Zeit irgendwas durchdringt..
      Calsons These scheint wirklich unrealistisch.

      • Den letzten Satz ziehe ich mal zurück… Mr Fog kam anscheinend schon wieder blitzschnell an die eingereichten Dokumente :

        Da vertippte oder verlas er sich, gemeint 07/19/2017

        hierzu gibt es weiter unten im thread diese Ergänzung von Sean Davis

        Es gibt noch diese Kommentare im thread- ich schließe mich beiden an!

        Was wird Sullivan nun damit machen?

      • Ich habe den ganzen Tag darauf gewartet, wie die für heute angeordnete Mueller-Erwiderung auf das Sentencing-Memo der Flynn-Verteidigung wohl aussehen würde. Ich muß sagen: unterste Schublade.

        Einstweilen muß man sich auf diesen etwas wirren Daily Caller-Artikel verlassen: und daraus ergibt sich, daß Mueller sich bei seiner Erwiderung auf lügenhafte Aussagen von Strzok vom 19.7.2017 stützt, den er selber kurz danach, am 10./11.8.2017, wegen seines anti-Trump-Bias, feuerte. Kann man tiefer sinken?

        DOJ’s Sally Yates Was Upset With FBI For Interviewing Michael Flynn
        4:20 PM 12/14/2018 | Politics
        Chuck Ross | Reporter

        • Documents released by the special counsel’s office on Friday show a top Justice Department official was upset with the FBI for interviewing Michael Flynn at the White House just days after he took office.
        Sally Yates “was not happy” with the bureau, according to Peter Strzok, who was one of the agents who interviewed Flynn.
        • It is unclear why Yates was upset over the White House interview.
        […]
        Yates, who was fired by President Donald Trump on Jan. 30, 2017, “was not happy” about the FBI’s decision to interview Flynn, according to Peter Strzok, one of the two FBI agents who met with Flynn on Jan. 24, 2017.

        Strzok relayed that detail to the FBI in a July 19, 2017 interview. The special counsel released a summary of that interview on orders from Judge Emmet Sullivan, who is overseeing the Flynn case.
        […]
        It is unclear why Yates was upset with the FBI for meeting with Flynn. She has since testified to the Senate that she informed the White House general counsel days after Flynn’s interview that she believed he was lying to the FBI.
        […]
        According to Strzok, then-FBI Director James Comey “was going to tell Yates right before the interview, but she called him first for another reason before he had a chance to call.”
        “When he told her the FBI was interviewing Flynn she was not happy,” reads the summary of the Strzok interview.
        Strzok also referred to an argument between unidentified officials “about the FBI’s decision to interview Flynn.”

        Passage from Peter Strzok’s July 19, 2017 interview with the FBI
        […]
        Mueller’s team pushed back on Flynn’s complaints about how his interview was arranged.
        “Nothing about the way the interview was arranged or conducted caused the defendant to make false statements to the FBI on January 24,” prosecutors asserted.
        They said that Flynn “chose to make false statements” about his communications with Kislyak weeks before his FBI encounter.
        “He lied about that topic to the media, the incoming Vice President, and other members of the Presidential Transition Team,” Mueller’s team asserts.

        The new filings raise numerous questions about the investigation of Flynn, including when and how the FBI determined that he gave false statements about Kislyak.

        Strzok told his FBI colleagues that Flynn “did not give any indicators of deception” during the interview. Strzok and the other agent in the interview “had the impression at the time that Flynn was not lying or did not think he was lying.”
        […]
        McCabe also noted that Flynn questioned whether information about his phone calls with Kislyak had been leaked.
        “I replied that we were quite concerned about what we perceived as significant leaks,” wrote McCabe. His additional thoughts are redacted from the memo.

        McCabe was fired from the FBI on March 16, 2018 after the Justice Department’s inspector general determined that he lacked candor in four interviews with FBI and DOJ investigators regarding his authorization of media contacts in October 2016.

        https://dailycaller.com/2018/12/14/sally-yates-flynn-fbi/

        Das ist mit heißer Nadel gestrickt. Ich hoffe auf morgige Mitteilungen über Quellen und weitergehende Analysen. Denn klar ist doch, daß die Anti-Trumperin Sally Yates die Vernehmung von Flynn initiierte – und den Lügenvorwurf gegen Flynn zeitnah erhob, während Strzok noch am 19.7.2017 diesen verneinte.
        Wie kommt Strzok zu seinen Erkenntnissen über Telefonate zwischen Comey und Yates?

        In diesem Washington Sumpf nimmt die WaPo klar Stellung – mit einem der üblichen Schmierstücke:

        • Die Postings von Angelika Roll kannte ich freilich noch nicht, als ich meinen Beitrag postete. 😉

          Ist freilich auch nur wildes Zeugs, das der Evaluierung bedarf.

        • Unterste Schublade würde ich es auch nennen.
          Aber den FARA Drohknüppel schon mal mit erwähnen konnten sie sich nicht verkneifen. Und natürlich dieser abfällige Ton, der typisch für den Mueller Verein ist.
          Ich bezweifle doch sehr, daß Sullivan in Flynn auch den schon vor seinem Interview zur Lüge entschlossenen Straftäter sieht, was das Telefonat mit Kislyak angeht.

        • Aber wenigstens haben Sie damit doch nun die Quelle.
          Zu „Wie kommt Strzok zu seinen Erkenntnissen über Telefonate zwischen Comey und Yates?“ wollte ich noch anmerken, daß mir das sehr vertraut vorkam, ich es jedenfalls schon einmal früher irgendwo gelesen oder evtl gehört hatte. Die Passage, daß Yates Comeys geplantem Anruf zuvorkam, ist zu markant, um eine Verwechslung zu sein. Könnte es auf Comeys früheren Aussagen beruhen?

        • Falls ich es nicht gelesen hatte, wäre auch noch möglich, daß Yates das selbst sagte und ich es in jenem Interview mit David Axelrod hörte, in seiner CNN Serie ‚The Axe File‘. Darüber postete ich hier mal vor Monaten.

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