Hans Wollschläger-Fake News- Updated

Hans, Winterberg 11-04

Hans Wollschläger in Winterberg, 2004, Foto: Gabriele Gordon

Es hätte ja eigentlich genügt, meinen letzten Artikel zu ergänzen:

https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/17/fake-news-oder-wie-ich-zur-witwe-von-hans-wollschlaeger-wurde/

Aber irgendein Bug im WordPress-System ließ das nicht zu.

Die NZZ als Sprachrohr des gekränkten Bearbeiters der Wollschläger-Übersetzung des Ulysses von James Joyce, Harald Beck, hat nun auch dessen Zuarbeiter Hans Walter Gabler zu Wort kommen lassen.

Der Artikel hebt natürlich mit Fake News an:

Rettet den deutschen «Ulysses»

Aus rechtlichen Gründen liegt die revidierte deutsche Übersetzung von Hans Wollschläger auf Eis. Das darf nicht sein.

Hans Walter Gabler 26.3.2018, 05:30 Uhr

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Sie liegt natürlich nicht nur aus rechtlichen Gründen „auf Eis“, sondern entscheidend deshalb, weil Beck das Wollschlägersch’e Kunstwerk zerstörte.

Die NZZ vom 2.3.2018 war jedenfalls schon mal näher an der Wahrheit:

Gabriele Gordon habe keinerlei Gesprächsbereitschaft gezeigt: «Sie hat es abgelehnt, Jonathan Landgrebe, den Leiter von Suhrkamp, und den Cheflektor Fellinger zu treffen. Offenbar hat sie dem Verlag schriftlich ihre Position dargelegt; sie begründet diese einerseits juristisch – in dieser Hinsicht sind ihre Ansprüche tatsächlich unanfechtbar. Anderseits führte sie angeblich literarische und philologische Gründe an: Wollschläger hätte der Neufassung nicht zugestimmt, argumentierte sie.»

https://www.nzz.ch/feuilleton/ulysses-neuedition-rechtlich-ist-die-sache-tot-ld.1361961

Der offenbar umfassend uninformierte Gabler meint:

Das grundsätzliche Einvernehmen zwischen dem Übersetzer, einem Team von Revisoren und dem Suhrkamp-Verlag datiert aus dem Jahre 2007. Leider verstarb Hans Wollschläger wenige Monate, nachdem das Übereinkommen erzielt worden war.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Daß bei diesem Treffen von 10.3.2007 irgendein Übereinkommen erzielt worden sei, davon träumt allenfalls der Suhrkamp-Verlag. Insofern existiert lediglich ein Protokoll des Verlags, das Hans Wollschläger nie zur Kenntnis nahm. Ob er wirklich die Fron auf sich genommen hätte, sich ein ganzes Jahr die Besserwissereien von Anglisten und Philologen anzuhören? Die keine Ahnung von Kunst haben?

Ich wage es zu bezweifeln.

Eins ist jedenfalls klar. Nur Hans Wollschläger selbst hätte seine eigene geniale Übersetzung überarbeiten können. Niemand sonst.

Gabler hüpft gleich hierauf:

Durch dieses aber bestärkt, verpflichtete der Verlag Harald Beck und seine Mitarbeiter zur Durchsicht und Überarbeitung der Wollschläger-Übersetzung. Entscheidend am Übereinkommen war, dass ein durchgesehener und revidierter Übersetzungstext nicht die wollschlägersche Verdeutschung überfremden würde. Die Überarbeitung verstand sich als Dienst an der Übersetzung und deren Dienst am Roman und an seinem Autor.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Warum bringt die NZZ derlei Lügen?

Klar, Beck möchte gern seine Vorgänger Dirk Vanderbeke und Dirk Schultze, die Kommentatoren der Wollschläger-Übersetzung  im Jahr 2004, auslöschen, denen er zuarbeitete. Genauso agiert sein Zuarbeiter Gabler.

Vanderbeke und Schultze verließen das Unternehmen, als ihnen klar wurde, wie sehr Beck es auf die Zertrümmerung  der Wollschläger-Übersetzung ankam.

Gabler:

Wie ich es mir vorstelle, könnte Grundlage einer Vereinbarung sein, dass Hans Wollschlägers «Ulysses» unverändert der rein deutsche Lesetext des Werkes vom Suhrkamp-Verlag bleibt. In Parallele dazu sollte der Verlag den Plan Siegfried Unselds umsetzen, eine zweisprachige «Ulysses»-Ausgabe anzubieten. In dieser würde dem englischsprachigen originalen Text der deutsche zugesellt, der, auf der Grundlage der Übereinkunft mit Hans Wollschläger, über zehn Jahre hinweg im Auftrag des Suhrkamp-Verlags erarbeitet wurde. Dass dieser überarbeitete Text im Wesentlichen nach wie vor den Übersetzungstext Hans Wollschlägers darstellt, nur eben in einer revidierten Fassung, welche Entsprechungen im Deutschen zum englischen Original präzisiert, wäre selbstredend hervorzuheben und vertraglich festzuhalten.

Es ist eine hohe Anerkennung der Übersetzung von 1975, dass sie eben nicht ersetzt wird, sondern im Kern bestehen bleibt. Der revidierte Wollschläger-Text in einer zweisprachigen Ausgabe sollte dabei selbstverständlich zu erkennen geben, wo er von Wollschlägers Fassung von 1975 abweicht und warum er das tut. Der englischsprachige Text der Herausgeber Hans Walter Gabler, Wolfhard Steppe und Claus Melchior steht rechtlich vorbehaltlos für die zweisprachige Ausgabe zur Verfügung.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Nun mag ja wohl Suhrkamp befeuert haben, die „neue“ Übersetzungs-Bearbeitung von Beck zu promoten, weil die alte von Wollschläger nicht mehr verkauft wird, da der Markt gesättigt ist.

Gablers Vorschlag ist nicht nur weltfremd, sondern auch kontrafaktisch, da die Wollschläger-Übersetzung durch Beck zerstört worden ist.

Und warum sollte ein kommerzieller Verlag wie Suhrkamp eine englisch-deutsche Ulysses-Ausgabe herausbringen, der die zehntausende Beck-Veränderungen an der Wollschläger-Übersetzung dokumentiert, die Beck auch noch begründen soll?

 

 

7.785 Gedanken zu „Hans Wollschläger-Fake News- Updated

  1. Heute las ich im neuen STERN eine dreiseitige Eloge auf Nancy Pelosi und ihren größten Kampf, die „Impeachment“-Untersuchung. Es wurden natürlich nur Democrats befragt, die allesamt davon schwärmten, wie strategisch klug sie auf das Ukraine-Thema gewartet habe, das den Anstoß gab.

    Tatsächlich wächst sich das Ukraine-Thema zu einem Albtraum aus.

    Diese dumme Unterstellung hatte bereits Byron York widerlegt:

    Nunes macht es ihr klar:

    Angelika Roll hatte auf diesen Artikel hingewiesen:

    https://www.zerohedge.com/geopolitical/ukrainian-indictment-reveals-hunter-biden-group-made-165-million-mp

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-203/#comment-86244

    Der Artikel trägt jetzt eine andere Überschrift und enthält Updates:

    Ukrainian MP Claims $7.4 Billion Obama-Linked Laundering, Puts Biden Group Take At $16.5 Million

    by Tyler Durden
    Wed, 11/20/2019 – 12:25

    Update 2: Dobinsky, the MP, says one of the leaked documents is a „signed suspicion“ at 1:19 in the video below. This has been described in Ukrainian media as an investigative step which documents allegations against an individual or individuals, similar to a criminal referral. While Donibsky says during the press conference that „Zlochevsky was charged,“ we have updated our headline and report accordingly.
    A transcription of key portions of the press conference can found here, via Tanya Tay Posobiec.
    Update: Reuters sheds additional light on the press conference, noting that the document from the Prosecutor General’s office was leaked and not officially released.
    […]

    https://www.zerohedge.com/geopolitical/ukrainian-indictment-reveals-hunter-biden-group-made-165-million-mp

    Es fand auch gleich Aufmerksamkeit:

    Nicht, daß etwa in der Ukraine plötzlich zu viel Korruptionsbekämpfung erfolgt -: bis in die USA sollten die Ermittlungen lieber nicht vordringen. Denn es ist ja bekannt, zu welcher Partei die ukrainischen Oligarchen den besten Kontakt pflegten:

    Und das hier könnte noch gefährlich werden, falls Graham, der den „Fall Joe Biden“ glasklar darlegt, endlich einmal konsequent nachsetzt:

    John Solomon freut sich:

    Witnesses Confirm Reports by Journalist Frequently Cited in Impeachment Probe
    By Ivan Pentchoukov
    November 20, 2019 Updated: November 20, 2019

    In his opening statement at the Nov. 19 impeachment hearing, House Intelligence Committee ranking member Devin Nunes (R-Calif.) recommended that the American public read an article by investigative reporter John Solomon titled “Debunking Some of the Ukraine Scandal Myths About Biden and Election Interference.”
    The recommendation by Nunes is the latest mention of Solomon during the impeachment hearings. Solomon’s name or work has been cited in all but two of the 10 impeachment deposition transcripts released to date.
    […]
    Once the impeachment inquiry catapulted Solomon’s work to the national spotlight, Democrats and their media allies sought to discredit the reports, referring to them as debunked conspiracy theories.
    […]
    In sworn testimony, several current and former officials have validated and further confirmed Solomon’s reporting, a turn of events the reporter referred to as “an impeachment surprise.”
    […]

    https://www.theepochtimes.com/witnesses-confirm-reports-by-journalist-frequently-cited-in-impeachment-probe_3152338.html

    Am meisten hat natürlich Kent dazu beigetragen. Yovanovitch könnte Schwierigkeiten bekommen:

    In her testimony on Oct. 11, Yovanovitch denied that she provided any list to Lutsenko and argued that she was pushing Ukrainian prosecutors to apply the law consistently, instead of selectively prosecuting political opponents.

    Ihr Vorgänger Kent hatte es noch freimütig eingeräumt, auf die Verfahrenseinstellung gegen bestimmte „progressive“ Beschuldigte und US-Soros-freundliche Organisationen hingewirkt zu haben, was durch seinen Brief von April 2016 an das Büro des Generalstaatsanwalts ja auch unterstrichen wird.

  2. @ Angelika Roll:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-203/#comment-86243

    Da ich CNN nicht traue – wie kann man aus diesen vagen Angaben nur ein bombshell bauen? – lasse ich den Artikel unkommentiert. Ansonsten meinten Sie wohl diese Nunes-Passage:

    Ansonsten empfehle ich zum Ausgleich:

    Carlson hat auch eine gute Idee, wieso Sondland das wichtige Gespräch mit Trump in seinem opening statement wegließ.

    Trump greift sie auf:

    Die Gegenerzählung hat jetzt ein Datum:

    Und das Publikum reagiert unerwünscht:

    Achja, das gab’s auch noch: TV-Debatte der Präsidentschaftskandidaten:

    😉

    • Nochmal zu CNN:

      Genau darüber, wann der Präsident davon wußte, steht dort überhaupt nichts. Und auch sonst nichts.

      Cooper: Sir, that’s correct. I would say that specifically the Ukrainian embassy staff asked what is going on with Ukrainian security assistance.
      Schiff: And did that connote to you that they were concerned that something was in fact going on with it?
      Cooper: Yes, sir.
      Schiff: And you received — I guess your staff received more than one inquiry on that date. What was the other — the nature of the other inquiry on July 25?
      Cooper: Sir, the — that was the one inquiry to my staff. But the other points that I had raised were emails reflecting outreach to the State Department.
      Schiff: So the Ukraine embassy was also contacting the State Department to find out about its portion of military assistance?
      Cooper: Yes, sir.
      Schiff: And was that, similarly, a concern about what’s going on with our military aid?
      Cooper: It was similarly a question about what — what’s going on with security assistance.
      Schiff: And your staff or one of the other Department staff also heard in August additional inquiries from the Ukraine embassy about a potential holdup in the military assistance?
      Cooper: Sir, I want to be careful about how I phrase this. My staff recall having had meetings with Ukrainian embassy representatives during the month of August. And they believe that the topic came up at some point during those meetings, but they don’t recall the precise date or, specifically what the — the nature of the discussion was.
      Schiff: But your staff at least gleaned from those conversations that the Ukrainian embassy was aware that there was some kind of a hold on the assistance?
      Cooper: Sir, the way I would phrase it is that there was some kind of an issue, yes.

      https://edition.cnn.com/politics/live-news/impeachment-hearing-11-20-19/index.html

      Der Blockbuster-Zeuge Sondland mit seinem irreführenden Opening Statement bröckelt weiter:

      Und der arme bedrängte Vindman trägt Uniform wohl nur, wenn er im Kongreß aussagt:

      • Gegenüber der fahrigen Sondland-Rezi in der heutigen Printausgabe hat Juliana Schäuble online nachgebessert: sie rückt ersichtlich von Sondland ab:

        Update 08:51 Uhr

        Sondland in Anhörung zur Ukraine-Affäre
        „Alle wussten Bescheid, es war kein Geheimnis“

        Gordon Sondland, US-Botschafter bei der EU, sagt in der Impeachment-Anhörung zu Trumps Ukraine-Affäre aus – und versucht dabei, sich selbst zu retten.
        Juliane Schäuble

        „Alle wussten Bescheid. Es war kein Geheimnis.“ Gordon Sondland, der von US-Präsident Donald Trump persönlich ernannte US-Botschafter bei der EU, lässt am Mittwoch keinen Zweifel daran, wie seine Verteidigung aussieht: Wenn im Umgang mit der Ukraine etwas Unrechtes geschehen ist, dann war das in der US-Regierung allseits bekannt.
        […]
        „Die Forderungen von Herrn Giuliani waren ein Quid pro quo, um für Präsident Selenskyj einen Besuch im Weißen Haus zu arrangieren.“
        Er habe nur Trumps Anweisungen befolgen wollen, sagt Sondland
        Giuliani habe verlangt, dass die Ukraine Ermittlungen ankündige. „Herr Giuliani hat die Wünsche des Präsidenten der Vereinigten Staaten ausgedrückt, und wir wussten, dass diese Ermittlungen dem Präsidenten wichtig waren.“ Wie andere auch habe er nicht mit Giuliani zusammenarbeiten wollen. Aber er habe Trumps Anweisungen befolgt und „alle relevanten Entscheidungsträger“ im Nationalen Sicherheitsrat und Außenministerium einbezogen.

        Trumps Anwalt Giuliani bestreitet Vorwürfe Sondlands

        Giuliani wird später diesen Kernpunkt der Impeachment-Ermittlungen bestreiten: In einem Interview von Blaze TV sagt der 75-Jährige, er habe nie die US-Militärhilfe für die Ukraine mit Schlüsselfiguren in der Affäre besprochen.

        In seiner Anhörung sagt Sondland weiter, er habe nicht mit Sicherheit gewusst, ob die Militärhilfe tatsächlich auf Eis liege. Aber er habe sich so verhalten, als ob das der Fall gewesen sei, auch wenn er dies angesichts der russischen Aggressionen für falsch gehalten habe. Im Sommer sei er zu der Überzeugung gelangt, dass die Gelder nur ausgezahlt würden, wenn Kiew sich öffentlich zu Ermittlungen gegen Burisma verpflichte.
        […]
        Sondland muss wissen, wie brandgefährlich die Lage für ihn ist. Er steht wie alle Zeugen bei den Anhörungen unter Eid. Schon einmal hat er seine Aussage nachgebessert. Trump, auf dessen Anweisung Sondland stets gehandelt haben will, erklärt am Mittwoch schon mal vorsorglich: „Ich kenne diesen Mann nicht besonders gut.“ Und das Pence-Büro erklärte, der Vizepräsident habe nie mit Sondland über die Bidens, Burisma oder eine Verknüpfung von Ukraine-Hilfen mit Ermittlungen gesprochen.

        https://www.tagesspiegel.de/politik/sondland-in-anhoerung-zur-ukraine-affaere-alle-wussten-bescheid-es-war-kein-geheimnis/25249832.html

        Und noch ein Resistance-Held stolpert: ich hatte gar nicht gewußt, daß es Vindman war, der die Korruptionsbekämpfung in das Memo des Trump-Selinski-Gesprächs vom 21.4.2019 hineingeschmuggelt hat, obwohl darüber nicht gesprochen worden war.

        Joe Biden kriegt von vielen Seiten Probleme. Eines ist Sohn Hunter:

        Das andere ist er selbst:

        Wollen wir unseren Lichtblick nicht außer Acht lassen:

  3. Um mit der Evaluierung der Sondland-Aussage fortzufahren, der ich quälende zwei Stunden live gelauscht habe:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-203/#comment-86236

    Einen Pudding an die Wand zu nageln, ist leichter, als mit diesem Zeugen umzugehen: erinnerungsschwach, mit einem Rochus gegen Giuliani versehen, zwischen Fakten und eigenen Einschätzungen schwankend, und die Vernehmungen selbst waren auch ungeeignet, für Klarheit zu sorgen: mal ging es um Bedingungen für ein Telefonat, mal für einen Besuch Zelinskis im Weißen Haus, mal für die Freigabe von Miitärhilfe. Mal ging es bei dem Begriff „investigations“ um allgemeine Korruptionsermittlungen in der Ukraine, mal um Ermittlungen wegen der Einmischung der Ukraine in die US-Wahl 2016 sowie um Burisma-Ermittlungen. Immerhin hier blieb Sondland konsequent: von einer Verbindung der Bidens zu den „Burisma-Ermittlungen“ habe er bei alldem niemals gewußt.

    Bei uns wird gewiß den WaPo-Schlagzeilen gefolgt:

    Sondland: ‘Was there a quid pro quo? … The answer is yes’

    The much-anticipated testimony by a top Trump political appointee ratcheted up the pressure on Trump, who earlier this fall called Sondland “a really good man and great American.”
    By Aaron Davis ● Read more »

    4 takeaways from Gordon Sondland’s blockbuster testimony

    Analysis ● By Aaron Blake ● Read more »

    Die Wahrheit sieht freilich anders aus:

    Der von ihm angegriffene Giuliani setzt sich zur Wehr:

    Auch Pence greift ihn an – zurecht: in seinem Gespräch vom 1.9.2019 mit Selenski ging es nicht um „Untersuchungen“:

    “The vice president never had a conversation with Gordon Sondland about investigating the Bidens, Burisma, or the conditional release of financial aid to Ukraine based upon potential investigations,” the statement reads.
    “Ambassador Gordon Sondland was never alone with Vice President Pence on the September 1 trip to Poland. This alleged discussion recalled by Ambassador Sondland never happened.”

    https://saraacarter.com/live-gordon-sondland-testimony-at-house-impeachment-hearing/

    Der beste zusammenhängende Bericht über seine Aussage stammt von Sara Carter:

    • Ich darf auch auf den Thread des Linken Aron Maté verweisen:

      Dipfeles Beitrag kannte ich noch nicht, als ich meinen postete:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-203/#comment-86239

      Natürlich ist MoA für den Trump’schen Wunsch nach Ermittlungen in der Ukraine:

      Mr. Sondland confirmed there was a “clear quid pro quo” for a White House meeting between President Trump and Ukraine’s president.

      The anti-Trump media see this as another „bombshell“ that will hurt him.

      https://edition.cnn.com/2019/11/20/politics/sondland-testimony-quid-pro-quo/index.html

      But it is more likely that Sondland’s testimony will help President Trump and those involved on his side.

      The President of the United States thought it to be in the interest of the United States to press Ukraine’s government into publicly announcing investigations into two issues:

      • The successful meddling by Ukrainian officials in the 2016 U.S. election.
      https://www.moonofalabama.org/2019/10/bidens-intervention-in-ukraine-and-ukraines-2016-election-meddling-are-matters-of-fact.html
      • The evident intervention by then Vice President Biden into Ukrainian politics to the benefit of the owner of a company that paid his son more than $50,000 per month.
      https://www.moonofalabama.org/2019/11/a-timeline-of-joe-bidens-intervention-against-the-prosecutor-general-of-ukraine.html
      […]

      https://www.moonofalabama.org/2019/11/impeachment-circus-the-bombshell-is-a-dud.html

      Und diese Verweise sollte man wirklich lesen.

      The negotiations around the Ukraine issues were going slow. It was not clear to the negotiators what Trump actually wanted. Sondland said that at one point he called up Trump and asked an open questions: „What do you want from Ukraine?“.
      According to Sondland Trump responded: „I want nothing. I want nothing. I want no quid pro quo. Tell Zelensky to do the right thing.“

      Trump is a crook. It is fair to presume that he wanted his aides to use all potential pressure points to deliver the desired results from the Ukrainians. But Trump is also a smart enough crook to never say that.
      Today he read the above quote from Sondland’s testimony to the press. Some photographer took a picture of his notes.

      Zelensky got the meeting with Trump, though it was in New York not in the White House. The Ukraine received the military aid. The Ukrainians never announced an investigation into the election interference or into the Biden affair.

      It will be difficult for the Democrats to claim that Trump wanted a quit [!] pro quo or wanted to bribe the Ukrainians when, according to one of there main witnesses, Trump said the opposite. Not only that – Trump did not get what is claimed what he wanted while the Ukraine got everything that it had asked for.
      […]
      The U.S. is not a welfare organization. Official political White House meetings with the president are only granted if the U.S. hopes that it is to its advantage. Aid or loans are only granted by the U.S. when it is to its own advantage. The granting or withholding of such items are part of most international deals, as are threats. They are part of political deals between nations, not personal bribery.
      It is beyond me why the Democrats think they can bring Trump down over this.
      Posted by b on November 20, 2019 at 20:08 UTC | Permalink

      https://www.moonofalabama.org/2019/11/impeachment-circus-the-bombshell-is-a-dud.html

      Genau diese allgemeine Erwartungshaltung bei Verteilung von Entwicklungshilfe hatte Mulvaney im Sinn, als ihn die dems-Presse bewußt mißverstand: am 22.10.2019 hatte ich so kommentiert:

      „Und hier kann man Mulvaneys Äußerungen nachlesen: zwar versuchen die Reporter, ihm das Wort im Munde zu verdrehen, aber seine Botschaft ist klar:

      https://www.whitehouse.gov/briefings-statements/press-briefing-acting-chief-staff-mick-mulvaney/

      [Das Suchwort „Ukraine“ eingeben, beim zweiten Treffer geht es los.]“
      […]
      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-194/#comment-85519

      Von den MSM werden wir niemals erfahren, was Sache ist.

    • Nachdem Sondland mit Ach und Krach die Runde überstanden und noch seinen Rückflug nach Brüssel erreicht hatte, ging es derweil im Ausschuss ja weiter- läuft noch- und mit den beiden Zeugen kamen neue Aspekte ins Spiel. Insbesondere, was Ms Cooper zu sagen hatte, die Staatssekretärin beim Verteidigungsminister Esper.. Und immer wieder starke Betonung auf Russia-Russa-Russia!

      Bei CNN klingt das so, mal abwarten, wie es sich bald auf deutsch lesen wird…
      Laura Cooper describes three inquiries on Ukraine aid on July 25

      Laura Cooper, a deputy assistant secretary of defense, describes three interactions by her staff on July 25 that indicate the Ukrainian government was aware there was an issue with US aid to the country.

      An email from the State Department that Cooper said came through at 2:31 p.m. It said the “Ukrainian embassy and House foreign affairs committee are asking about security assistance.”
      Another email, also from the State Department, came at 4:25 p.m. It said, “The Hill knows about the FMF (foreign military financing) situation to an extent and so does the Ukrainian embassy.”
      Cooper said “a member of my staff got a question from a Ukraine embassy contact asking what was going on with Ukraine security assistance.”
      Why this matters: This dramatically shifts the timeline of when the Ukrainian government was aware of the issues surrounding the aid.

      And that, in turn, dramatically undercuts a key Republican talking point: that there could not be a “quid pro quo” if the Ukrainian government wasn’t aware the aid was being held up.

      https://edition.cnn.com/politics/live-news/impeachment-hearing-11-20-19/index.html

      Alle sind müde, auch Nunes abschließenden Worte klangen entgegen seiner sonstigen bissigen Ironie schon eher müde-resignierend, aber wie soll man einem Typen wie Schiff auch begegnen. Danach ist wenigstens mit der Marathon-Runde des Mittwochs Feierabend.

  4. Um das Versagen unserer Presse aufzugreifen:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-203/#comment-86224

    Vollständig still hielt die Regierung dennoch nicht. Während Offizier Vindman aussagte, twitterte der offizielle Account des Weißen Hauses ein Zitat des Zeugen [Vorgesetzten] Morrison, der das Urteilsvermögen des NSC-Experten in seiner ersten Aussage vor dem Ausschuss bezweifelt hatte. Damit versuchte das Trump-Team, einen Belastungszeugen öffentlich bloßzustellen – und griff gleichzeitig einen Mitarbeiter des eigenen Hauses an.
    […]

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-11/usa-impeachment-anhoerungen-us-praesident-donald-trump-alexander-vindman/komplettansicht

    Das erledigte sein Chef Tim Morrison selber:

    Aus einem Thread von Beale:

    Womit wir wieder bei Strzok wären:

    Eigentlich hatte das Office of Professional Responsibility des FBI am 15.6.2018 vorgeschlagen, Strzok zu feuern; in der hier veröfffentlichten Entscheidung des OPR vom 8.8.2019 (Candice M. Will, Assistant Director) wurde er lediglich für 60 Tage unbezahlt freigestellt und zu einer „non-supervisory position“ degradiert, und gemäß S. 25 wurde verkündet: „Mr. Strzok’s security clearance has been suspended and Mr. Strzok cannot return to work until it is reinstated.“

    Dennoch ist das heftig, was ihm da alles vorgehalten wird, weshalb das OPR dann auch durch die FBI-Leitung überstimmt wurde.

    Auf S. 18 FN 26 wird Comey noch einer eingeschenkt, weil er dieselben Leute neben den Clinton-E-Mails auch das Russia-Verfahren bearbeiten ließ. Und sehr interessant S.6, wo es heißt: „July 13, 2016 (you were assigned to lead the Russia investigation;[…]“

    Haben wir nicht tausendmal gehört, daß die Russia-Investigation eingeleitet wurde, weil NACH den WikiLeaks-Veröffentlichungen vom 22.7.2016 Downer über sein Gespräch mit Papadopoulos berichtet hatte?

    Hier gibt es Auswertungen:

    The FBI’s pursuit of the Russia hoax, based on the fraudlent, Clinton-financed Steele Dossier, was one of the biggest abuses of power in FBI history. And Peter Strzok was right in the middle of it. Now we know more about what kind of guy he is.
    That leads to another interesting observation: James Comey and Andrew McCabe surely knew before the rest of us what kind of guy Strzok is, and yet they put him on both of these investigations. What does that tell us about the outcomes they wanted?

    https://hermancain.com/justice-department-releases-case-peter-strzok-devastating/

    […]
    The disciplinary file included testimony from one of Strzok’s colleagues, a fellow agent, about the failure to respond to the discovery of emails. “The crickets I was hearing was making me uncomfortable because something was going to come crashing down,” the agent testified. “….I still to this day don’t understand what the hell went wrong.”

    The agent testified he feared “somebody was not acting appropriately, somebody was trying to bury this” discovery of new Clinton email evidence, the files show.
    Strzok offered a bevy of excuses for his inaction, including he was busy working the Trump-Russia case at the time. All were rejected. “The investigation reveals that there is no reasonable excuse for the FBI’s delay in following up on this matter,” the disciplinary file concluded.
    The FBI also cited Strzok for a violation of security protocols for conducting bureau business on personal email and personal devices, putting his sensitive counterintelligence work at risk of compromise.
    “The investigation uncovered numerous occasions in which you used your personal email account,” the final findings concluded.
    But the disciplinary letter to Strzok that preceded his firing saved its harshest words for his expression of anti-Trump bias in official government text messages with FBI lawyer Lisa Page while they were having an affair.
    […]

    https://johnsolomonreports.com/russia-case-agent-strzok-cited-for-misconduct-security-violation-and-exceptionally-poor-judgment-in-fbi-memos/

    McCabe sonnt sich immer noch im Licht der Öffentlichkeit:

    Unglaublich, diese Dreistigkeit.

    • Ja, obwohl ich ja täglich mehrmals die OIG Seite auf news checke, sah ich eben erst die Neuzugänge, da abgelenkt vom Sondland Hearing.
      https://oig.justice.gov/

      Unterteilt in:
      Summary: https://oig.justice.gov/reports/2019/a20009.pdf#page=2
      Full Report https://oig.justice.gov/reports/2019/a20009.pdf#page=1
      Video message: https://oig.justice.gov/multimedia/video-11-19-19.htm
      Press Release: https://oig.justice.gov/press/2019/2019-11-19.pdf
      ‚DOJ OIG Releases Report on the FBI’s Management of its Confidential Human Source Validation Processes‘
      Das ist Gegenstand der jetzigen Veröffentlichungen.

      • Das hat allerdings nichts mit der Kündigungsschutzklage von Strzok zu tun. 😉

        Hier berichtet Horowitz vorab, wie unzulänglich das FBI mit seinen Informanten umgeht, die nicht ausreichend überprüft werden. Also etwa, wie mit Steele umgegangen wurde. Da ich keine pdf. öffnen und herunterladen kann, hat mich das Video erleuchtet.

        • Natürlich hat das absolut nichts mit Strzok zu tun, behauptet doch auch niemand.
          Hier die ‚bullet points‘ aus dem pdf kopiert:
          Some of the specific findings in the report released today include:

          -The FBI Did Not Comply with the AG Guidelines and Faces Ongoing Challenges
          in Overseeing Long-Term CHSs.
          -FBI’s Current Validation Process Lacks Adequate Controls.
          – Securing and Safeguarding Communications with CHSs.
          -Coverage Gaps in the FBI’s Network of CHSs.

          Today’s report makes 16 recommendations to assist the FBI and the Department of Justice in improving the FBI’s CHS program. The FBI and Department of Justice agreed with all 16 recommendations and has started corrective measures. “

          https://oig.justice.gov/press/2019/2019-11-19.pdf

        • […]
          The 63-page report covers 2012 to 2019, which includes the time-frame of the 2016 presidential election and former FBI Director James Comey’s entire tenure at the law enforcement agency. It indicted the FBI’s management of secret sources as noncompliant with attorney general guidelines.
          “Ineffective management and oversight of confidential sources can result in jeopardizing FBI operations and placing FBI agents, sources, subjects of investigation, and the public in harms way,” said DOJ Inspector General Michael Horowitz in a two-minute video announcing the findings of the report.
          […]
          The FBI used confidential human sources in its 2016 investigation of the Trump campaign to determine whether campaign staff were colluding with the Russian government. Yet the allegations of Russian collusion turned up to be a hoax following a two-year investigation with unlimited resources by a congressionally appointed special counsel.

          The inspector general’s report determined that the FBI lacked the proper processes to maintain the necessary levels of oversight among such long-term sources, allowing some to continue operating when they should not have.
          “We found that the FBI lacked an automated process to analyze the threat areas in which is has CHS coverage and relied on an ineffective process that could result in outdated information,” the report said. “Without clear guidance, we believe there is increased operational security risk that could result in agents and (sources) being put in harm’s way.”

          The report also found faults in the FBI vetting of confidential sources that did not comply with Justice Department rules, and noted that the FBI has problems aligning the right sources with the appropriate threat priorities.

          The Justice Department’s office of inspector general has offered the FBI 16 recommendations to fix the program and until then, has ordered the agency to place tighter restrictions on information related to the program to personnel with a need to know.

          https://thefederalist.com/2019/11/20/doj-inspector-general-report-documents-fbi-misuse-of-secret-sources/

          Das dürfte ein Vorbote für den umfassenden FISA-Report sein. 😉

          Um die Sachlage noch unübersichtlicher zu gestalten: Ken Dilanian, der CIA-Verbindungsmann von NBC, hat sich zu Wort gemeldet:

          FBI seeks to interview the whistleblower
          The whistleblower’s complaint touched off the impeachment inquiry against Trump.

          Nov. 20, 2019, 3:40 PM CET / Updated Nov. 20, 2019, 3:45 PM CET
          By Ken Dilanian and Julia Ainsley

          The FBI has asked to interview the CIA whistleblower whose complaint touched off the Ukraine impeachment investigation, a source directly familiar with the matter told NBC News.
          The whistleblower has not yet agreed to an interview, the source said.

          The FBI request was first reported by Yahoo News, which said that some FBI officials were disturbed that the Justice Department declined to investigate the whistleblower’s complaint after a criminal referral was sent over from the inspector general of the Intelligence Community.

          Spokespeople for the FBI and the Justice Department did not immediately respond to requests for comment.

          Justice Department officials said they examined the criminal referral based on the whistleblower’s complaint, and decided that there should be no investigation. They said they only examine the question of whether a campaign finance crime occurred, and they have never explained why they did not consider questions of bribery, extortion or other possible crimes.

          Because the whistleblower is not a first-hand witness, congressional Democrats have decided they do not need the person’s testimony and the ongoing impeachment hearings. Republicans, on the other hand, have urged that the whistleblower be brought in to testify, in what critics see as a bid to expose the person’s identity.

          https://www.nbcnews.com/politics/donald-trump/fbi-seeks-interview-whistleblower-n1086691

          Was für ein Schrott das ist, sieht man auf den ersten Blick. Das FBI trifft keine juristischen Bewertungen, und warum sollte es den secondhand-whistleblower wegen weiterer, nur in der Phantasie der dems existierender Straftaten vernehmen?
          Ein Studium der Yahoo-Quelle belegt, daß die gefetteten Straftaten eine Dilanian-Zugabe sind. Und bei Yahoo treffen wir auf den alten Bekannten Michael Isikoff, dessen von Steele inspirierter Artikel von September 2016 vom FBI dem FISA-Court als unabhängige Bestätigung des Steele-Dossiers angedient worden war.

          Und prompt sind wir wieder beim Russia-Hoax:

          FBI seeks interview with CIA whistleblower

          Michael Isikoff and Zach Dorfman
          Reporters

          Yahoo News•November 20, 2019

          WASHINGTON — The FBI recently sought to question the CIA whistleblower who filed a complaint over President Trump’s July 25 Ukraine call — a move that came after a vigorous internal debate within the bureau over how to respond to some of the issues raised by the complaint’s allegations and whether they needed to be more thoroughly investigated, according to sources familiar with the matter.
          […]
          But no interview has yet to be scheduled. It is unclear what the intended scope of the interview would be or whether the whistleblower’s lawyers will agree to it.
          […]
          But the agent who sought to question the whistleblower made no reference to the threats as the purpose of the interview, according to sources familiar with the discussions.
          […]
          As a result, Kerri Kupec, chief of public affairs, said the Justice Department determined that “no further action was warranted.”

          But that decision, a Justice Department official said, was limited only to the question of potential campaign finance law violations and not to any other issues raised in the whistleblower complaint. “It was a very narrow issue,” the official said.

          Some officials within the FBI, which received its own copy of the whistleblower’s complaint in early September, chafed at a Justice Department move they believed was aimed at shutting down any inquiry at all, especially into potential counterintelligence issues raised by the allegations, according to a former senior U.S intelligence official who has discussed the matter with current FBI counterintelligence agents.
          […]
          FBI counterintelligence officials were particularly concerned about the claims — detailed in the whistleblower’s complaint — that the president’s lawyer Rudy Giuliani and two of his associates may have been manipulated by Russian interests, said the former senior official.

          The two associates in question are Igor Fruman and Lev Parnas, both of whom were recently indicted by federal prosecutors for allegedly conspiring to funnel foreign money into U.S. elections.
          “There were guys within the [intelligence community] who believe this is another Russian attempt,” the former official said. “People think Giuliani is being led down the primrose path.”
          […]

          https://news.yahoo.com/fbi-seeks-interview-with-cia-whistleblower-121637359.html

          Vermutlich ist die ganze Story unwahr:

          Wenn nicht, so kann die FBI-Anfrage nur dazu dienen, den Leaker aufzuspüren, der den „Whistleblower“ Ciaramella mit Bekundungen über das Telefonat vom 25.7.2019 versorgt hat.

        • Hoffentlich ist der Report zum FISA Missbrauch nicht ebenso flau, wie sich das Bisherige liest. Offensichtlich ist jedenfalls, daß diese ‚Vorboten‘ gemeint waren mit dem kolportierten ‚target date‘ des 20. 11. und es sieht fast so aus, als würde der FISA Report so lange hinausgezögert werden, bis auch Barr/Durham zeitgleich oder sehr zeitnah Substanzielles veröffentlichen können.

          Dilanian hatte BTW auch schon vorher Geflüster propagiert i.S. whistleblower:

          https://www.nbcnews.com/politics/trump-impeachment-inquiry/intel-officials-want-cia-director-gina-haspel-protect-ukraine-whistleblower-n1077771

    • Was soll man davon halten, wenn die NZZ *verfrüht*, noch während der laufenden Anhörung dazu eine Einschätzung gibt ?!
      Bisher wurde und wird noch Sondland ja nur von Schiff, gefolgt von dessen counsel Goldman befragt!

      Was die liebe Presse aber gewiss vermerken wird: Sondlands offensichtliche Nervosität, der streckenwese buchstäblich jede Minute zum Trinkbecher greift.

      • Von diesem Statement ist er dann allerdings einigermaßen abgerückt, zumal er insbesondere „vergessen“ hatte, das eindrückliche Telefonat mit Trump vom 9.9.2019 zu erwähnen: Trump wolle gar nichts von der Ukraine, kein quid pro quo, Selenski solle den Job machen, für den er angetreten sei.

        Schön, daß Nunes daran erinnert hat:

        Ein Transskript dieses Zeugen liegt nicht vor, und er soll auch nicht geladen werden. Statt daß alle nun herumraten müssen, wieso die Military Aid überprüft wurde, könnte hier dieser Sack zugemacht werden.

        Und daß Castor auf den Johnson-Brief zurückgegriffen hat, hat mich ebenfalls gefreut.

        https://www.documentcloud.org/documents/6552470-Johnson-to-Jordan-Nunes.html

        Was die Aussage von Holmes angeht: Sondland bestreitet, gesagt zu haben, „big stuff“ sei für Trump Ermittlungen gegen die Bidens – von den Bidens habe er erst am 25.9.2019 erfahren.

        Und die Unterstellung von Schiff, Mulvaney habe ein „quid pro quo“ bestätigt, bevor er es wieder zurückgenommen habe, ist typische fake news. Sehr ermüdend, das Ganze…

    • Ich empfehle auch Byron Yorks letzte Analyse, die zwar noch nicht ganz das von Frau Wolff als fehlend bemängelte ‚konzertierte Agieren der Ukraine‘ belegt, jedenfalls aber der als ‚isolated incidents‘ Bewertung durch Yavonovich deutlich widerspricht:

      Und, soweit ich erinnere, erstmals den Aspekt betont, daß sowohl die Russen wie auch die Ukrainer in der 2016 Wahl ‚gemeddled‘ haben (können), es also nicht um ‚entweder oder‘ gehe.

  5. @ Angelika Roll:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-203/#comment-86214

    In der Tat, und ich bevorzuge den O-Ton:

    Sean Davis faßt Vindmans Rolle gut zusammen:

    Und dann gab es noch die Gegenerzählung der effektiven Elise Stefanik:

    Besonders übel für Vindman: die Kritik seiner dekorierten Kollegen in Uniform:

    Und dann gibt es noch den ehrlichen Journalisten Solomon, der sich nach seiner Trennung von The Hill „review“ Ankündigungen seiner dort veröffentlichten UkraIne-Artikel ausgesetzt sieht:

    Und der anhand der bisherigen Aussagen wohlgemut verbreiten kann:

    Kurz: dieser Tag hätte nicht besser für die Republikaner ausfallen können:

    Wie es um die journalistische Unabhängigkeit in den USA ansonsten bestellt ist, belegt dieser Tweet über eine Berichterstattung der AFP über UN-Verurteilungen von 100.000 internierten Einwandererkindern. Blöderweise betrafen die Obama-Internierungen im Jahr 2015, und so zog AFP den Bericht, der Trump treffen sollte, zurück.

    • So wie AFP eine Geschichte unterschlägt, weil sie sich nicht zum Trump-Bashen eignet, so verhielt sich das MoMa heute bei seiner Berichterstattung über die Kongreß-Anhörungen: da gibt es Kritiker des Präsidenten, aber die Republikaner feiern die Anhörungen als Sieg. Warum sie das tun? Wird unterschlagen. Keinerlei Kritik an Schiff, selbstverständlich.

      Kein Bericht über diese befremdlichen Angebote an Vindman:

      Tatsächlich wurde es mit den Anhörungen von Volker und Morrison, Vindmans Chef, noch viel besser.

      Hier gibt es eine Zusammenfassung, in der auch ausgeführt wird, wie sehr Jo und Hunter Biden belastet werden und wie ukrainische Offizielle sich in den Wahlkampf 2016 pro-Clinton und anti-Trump motiviert einmischten:

      Besonders desaströs für Vindman war die Aussage seines Chefs Tim Morrison:

      Vindman hat nicht nur darüber gelogen, daß er den Whistleblower Ciamarella nicht kenne, sondern auch darüber, warum er seinem Chef nichts von seinen Bedenken mitgeteilt habe, sondern direkt zum NSC-Anwalt Eisenberg gegangen sei: er habe Morrison nicht erreichen können. Das war falsch.

      Und dann gab es noch diese Erklärung von Keith Kellogg, nationaler Sicherheitsberater für VP Pence, über seine Wahrnehmung des Telefonats vom 25.7.2019 und über die zutreffende Aussage seiner Untergebenen Jennifer Williams:

      Trump faßt zusammen:

      Zurecht.

      • Aus dem deutschen Blätterwald:

        Marathon-Anhörung zur Ukraine-Affäre
        Weißes Haus zweifelt Glaubwürdigkeit von Zeugen an

        Nach der Aussage des Schlüsselzeugen Vindman hat das Weiße Haus dessen „Urteilsvermögen“ infrage gestellt. Trump sagte: „Ich habe den Mann noch nie gesehen.“

        In den Ermittlungen zur Ukraine-Affäre haben US-Präsident Donald Trump und das Weiße Haus den angesehenen Militärvertreter und Schlüsselzeugen Alexander Vindman zu diskreditieren versucht. Das Weiße Haus stellte bei Twitter am Vindmans „Urteilsvermögen“ infrage, obwohl dieser weiter für den Nationalen Sicherheitsrat tätig ist.
        […]
        Der angesehene und hochdekorierte Irak-Veteran Vindman hatte bei der Anhörung seine Vorwürfe gegen Trump bekräftigt. Er habe ein Telefonat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als „unangemessen“ empfunden. Er sei „besorgt“ über das Gespräch gewesen und habe seine Bedenken aus „Pflichtbewusstsein“ dem Anwalt des Nationalen Sicherheitsrats mitgeteilt.
        […]

        https://www.tagesspiegel.de/politik/marathon-anhoerung-zur-ukraine-affaere-weisses-haus-zweifelt-glaubwuerdigkeit-von-zeugen-an/25248170.html

        Dramatischer Tag in Trumps Impeachment-Anhörung
        Soldat gegen Präsident
        Ein Offizier belastet Donald Trump bei den Impeachment-Anhörungen schwer. Doch das Lager des US-Präsidenten schlägt zurück und verunglimpft den verdienten Militär – ein unwürdiges Schauspiel.

        Von Marc Pitzke, New York
        Mittwoch, 20.11.2019 09:44 Uhr

        Oberstleutnant Alexander Vindman trägt Dutzende Orden und Verdienstabzeichen auf seiner Paradeuniform. Ganz oben das Purple Heart, weil er im Irak von einer Bombe verletzt wurde, und das Combat Infantryman Badge für Gefechtseinsatz.
        „Die Uniform, die ich heute trage, ist die der US-Armee“, sagt Vindman, als er an die neueste Front seiner langen Karriere tritt, den Zeugenstand des Kongresses. „Die Armee ist der einzige Beruf, den ich je hatte.“

        Am anderen Ende der Pennsylvania Avenue sitzt US-Präsident Donald Trump – der den Vietnamkrieg seinerzeit mithilfe eines ärztlichen Attests umgangen hatte – im Kabinettssaal des Weißen Hauses. „Von dem habe ich noch nie was gehört“, sagt er über Vindman. „Wie ich höre, trägt er neuerdings überall seine Uniform.“
        Der Kontrast könnte kaum krasser sein.
        […]

        […]
        Vindmans Ex-Vorgesetzter Tim Morrison und der frühere Ukraine-Beauftragte Kurt Volker, von den Republikanern zur Entlastung Trumps vorgeladen, können später nur wenig Entlastendes beisteuern.
        […]
        Der Anwalt Stephen Castor, der „Pitbull“ der Republikaner, fragt Vindman, ob die Ukraine ihm den Posten des Verteidigungsministers angeboten habe.
        Vindman bestätigt das, lacht aber: „Ich bin Amerikaner. Die Vorstellung ist ziemlich albern.“ Später kommt Nachricht aus Kiew, das sei ohnehin nur ein Witz gewesen.
        […]
        Zum Schluss wiederholt er diese Worte und fügt hinzu, sein Vater brauche sich keine Sorgen um ihn zu machen: „Dies ist Amerika“, sagt er. „Hier zählt, was richtig ist.“
        Zumindest die Zuschauer im Saal teilen diese Hoffnung und verabschieden ihn mit Applaus.

        https://www.spiegel.de/politik/ausland/impeachment-anhoerungen-oberstleutnant-belastet-trump-a-1297324.html

        Impeachment-Anhörungen
        Trumps Verteidigungsstrategie: Verunglimpfung
        Ein US-Offizier belastet Donald Trump in den Impeachment-Anhörungen schwer. Der Präsident und seine Verteidiger greifen zu allen Mitteln, um ihn zu diskreditieren.
        Eine Analyse von Julian Heißler, Washington D.C.
        20. November 2019, 6:48 Uhr

        Fast zwei Stunden nach Beginn der Anhörung schießt der Zeuge plötzlich kühl zurück. „Herr Obmann, es heißt Lieutenant Colonel Vindman, bitte“, sagt der Oberstleutnant der US-Armee. Zuvor hatte Devin Nunes, der höchstrangige Republikaner im Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses, Alexander Vindman informell als „Mister“ angesprochen. Es war eine Anrede, die der uniformierte Berufssoldat nicht akzeptierte.

        Vindman hat schwere Tage hinter sich. Seitdem bekannt ist, dass er in den ersten, nicht öffentlichen Impeachment-Anhörungen US-Präsident Donald Trump belastet hatte, war er nicht nur in konservativen Medien heftigen Angriffen ausgesetzt. Er sei von Besprechungen im Nationalen Sicherheitsrat (NSC) ausgeschlossen worden, an denen er als Ukraine-Experte des Gremiums eigentlich hätte teilnehmen müssen, sagt er am Dienstag bei seiner öffentlichen Anhörung. Und Verbündete des Präsidenten haben dem Einwanderer Vindman Patriotismus abgesprochen. Ein Vorwurf, der dem Offizier, der als Kleinkind mit seiner Familie aus Kiew in die Vereinigten Staaten geflohen war, sichtlich nahe geht.

        […]
        Vollständig still hielt die Regierung dennoch nicht. Während Offizier Vindman aussagte, twitterte der offizielle Account des Weißen Hauses ein Zitat des Zeugen [Vorgesetzten] Morrison, der das Urteilsvermögen des NSC-Experten in seiner ersten Aussage vor dem Ausschuss bezweifelt hatte. Damit versuchte das Trump-Team, einen Belastungszeugen öffentlich bloßzustellen – und griff gleichzeitig einen Mitarbeiter des eigenen Hauses an.
        […]

        https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-11/usa-impeachment-anhoerungen-us-praesident-donald-trump-alexander-vindman/komplettansicht

        Warum wird nur dieser Tweet aufgegriffen?

        19. November 2019, 20:48 Uhr
        „Ich wusste ohne zu zögern, dass ich das melden musste“

        Der Offizier Alexander Vindman belastet US-Präsident Trump in der Ukraine-Affäre in einer öffentlichen Anhörung – und liefert die Bilder, auf die die Demokraten gehofft haben.
        Von Alan Cassidy, Washington
        […]

        https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-impeachment-trump-ukraine-affaere-vindman-1.4689285

        https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/weitere-zeugen-belasten-trump-in-impeachment-untersuchung-16494085.html

        Alles unbrauchbar.

        Bei der ZEIT gibt es noch eine Zugabe:

        „A Warning“
        Dumm, inkompetent, gefährlich und so weiter

        Das Enthüllungsbuch eines anonymen Mitarbeiters der US-Regierung beschreibt Donald Trump als schlimmen Präsidenten. Davon hat man schon gehört. Warum das Buch noch lesen?
        Eine Rezension von Dirk Peitz
        20. November 2019, 11:07 Uhr
        […]

        Das knapp 300 Seiten starke Werk A Warning unterscheidet sich von vorherigen Trump-Enthüllungsbüchern wie Furcht von Bob Woodward, Feuer und Zorn von Michael Wolff und dessen Sequel Unter Beschuss inhaltlich kaum. Die Charakterisierungen Trumps als intellektuell minderbemittelt, selbstbezogen, kenntnisfrei, lern-, lese- und auch sonst faul, misogyn, hochfahrend, unkonzentriert, beratungsresistent, fernsehsüchtig, kleingeistig, nachtragend, Autokraten zugeneigt und so weiter: Die kennt man aus den früheren Büchern, und entsprechende Schlüsse lassen sich aus vielen öffentlichen Auftritten des aktuellen US-Präsidenten ableiten. Regelmäßige Lektüre von New York Times und Washington Post könnte ebenfalls zu ähnlichen Ergebnissen führen. Deren hervorragende Reporterinnen und Reporter reichen Beobachtungen aus dem Weißen Haus täglich an die Leserschaft weiter, und ihre zurückliegenden Berichte aus drei Jahren Trump im Oval Office werden durch die Beschreibungen in A Warning als fast ausnahmslos zutreffend bestätigt (was deren Rezensenten bereits wohlwollend zur Kenntnis nahmen).
        […]

        https://www.zeit.de/kultur/literatur/2019-11/a-warning-anonymous-buch-donald-trump-rezension/komplettansicht

        So hervorragend wie die Kollegen von NYT und WaPo sind ZEIT-Autoren natürlich auch.

        • Q.E.D. sieh oben!
          Also alles haargenau so, wie man, ich jedenfalls, es von unserer Presse erwarten konnte nach dem für die dems peinlichen Reinfall der zweiten öffentlichen Anhörungsrunde..
          Vindman sollte früher oder später doch vor dem Court -Martial landen, oder der Justizausschuss kümmert sich um seinen Meineid.

          Da waren Sie ja schön fleißig und früh dran, die gestrigen Höhepunkte einzufangen.
          Zum Lügenbaron Schiff und seiner Weigerung, den ‚whistleblower‘ als Zeugen der Republikaner im Ausschuss vorzuladen, gab es noch kurz dieses Argument, was bisher völlig unterging (ich sah bisher weder Tweets noch sonst etwas darüber):
          Einer der reps erwähnte das Pelosi Rundschreiben vom 22. September, jenen ‚Dear Colleague‘ Brief:
          https://www.speaker.gov/newsroom/92219

          worin es schon im ersten Absatz heißt:
          „We also expect that he [ DNI Maguire] will establish a path for the whistleblower to speak directly to the House and Senate Intelligence Committees as required by law.“
          [-]
          Aha, wessen law denn nun, Schiffs oder Pelosis? Das sollte vielleicht doch mal aufgegriffen werden und Madam Speaker sich dazu äußern…

        • Im September war auch Schiff noch dafür, den „Whistleblower“ vorzuladen. Diese Haltung änderte sich erst, nachdem am 25.9.2019 das Transskript des Anrufs veröffentlicht worden war und man sehen konnte, wie falsch der Typ berichtet hatte. Vor allen Dingen aber mußte er den Auftritt verhindern, weil herausgekommen war, daß sein Stab mit Ciaramella noch vor dessen Beschwerde vom 12.8.2019 konferiert hatte – mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Vindman als prospektivem 2. „Whistleblower“ in der Hinterhand. Davon nahm man Abstand, denn mit Sicherheit war Vindmans Leaken an jemanden außerhalb der „need to know“-Basis ein disziplinarisches Vergehen, wenn nicht gar strafbar.

  6. @ Angelika Roll:

    https://thehill.com/opinion/white-house/470420-the-president-not-diplomats-sets-official-foreign-policy

    „Das sollte eigentlich keiner Betonung bedürfen.“
    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-202/#comment-86209

    Das kann man gar nicht oft genug sagen. Die Farce geht weiter:

    Alexander Vindman said:

    “Oleksandr Danylyuk, Zelensky’s former national security adviser, asked him to be the defense minister in Ukraine on a number of occasions — three times around the time of the inauguration.
    Vindman calls the request “comical” and says he didn’t leave the door open on the offer. “Every single time I dismissed it,” he said, adding that he notified the chain of command.
    ________________________________________
    Alexander Vindman:

    “It is improper for the President of the United States to demand a foreign government investigate a US citizen and political opponent. It was also clear that if Ukraine pursued an investigation into the 2016 election, the Bidens, and Burisma, it would be interpreted as a partisan play. This would undoubtedly result in Ukraine losing bipartisan support, undermine US national security, and advance Russia’s strategic objectives in the region.“

    https://saraacarter.com/live-impeachment-hearings/

    Wen interessieren politische Bewertungen eines subalternen Bürokraten?
    Da hilft nur noch Satire:

    😉

    • LOL!
      Kleine, weniger wichtige Nachträge.
      zu Vindman : der hatte im O-Ton entgegen des Zitats bei Sara Carter sogar beide Verben nacheinander benutzt und sagte „…the President of the United States to *request, demand * a foreign government investigate a US citizen …“
      Welch kläglicher Versuch eines Eingeständnisses…
      Vielleicht gibt es später noch den Clip der Rep.Chris Stewart Befragung, die darauf abzielte, daß nicht – Militärs wie sowohl Trump als auch Selinski eine solche Bitte eben auch nicht als ‚Order‘ verstehen würden. Wohl wahr!

      Und Paul Sperry hat seine Erkenntnis über die Blockiererin von Vindmans Entfernung aus der NSC anscheinend von hier:

      https://www.thegatewaypundit.com/2019/11/breaking-nsc-officials-atttempted-to-remove-leaker-vindman-but-were-blocked-by-obama-deep-state-hr-head-in-white-house-letitia-lewis/

      Schließlich noch zum Ollie Richardson Tweet:
      Hier ist der entsprechende Artikel, der aber mindestens so sehr auf den Zwiespalt zwischen Pompeo und seinen Dept.Untergebenen abzielt, wie auf den zwischen Trump und ihm.
      https://www.nbcnews.com/politics/trump-impeachment-inquiry/trump-s-impeachment-ire-turns-pompeo-amid-diplomats-starring-roles-n1082716

      Für Trump allergischer Punkt dürfte dieser aber bestimmt sein:
      „His [Pompeos] decision last week, however, to allow the State Department to help pay for the legal fees that officials ensnared in the impeachment inquiry are accruing could further strain his relationship with the president.“

      Während der Hearing -Marathon inzwischen weiterläuft, momentan noch mit Volker, danach ist Morrisson dran.- Puh …

    • von Marschall hat im Tagesspiegel einen saft- und kraftlosen „Die einen sehen’s so, die anderen so“-Artikel über die lachhafte „Impeachment“-Untersuchung verfaßt, wobei man natürlich merkt, welcher Seite seine Sympathie zukommt.

      https://www.tagesspiegel.de/politik/trump-impeachment-im-live-stream-acht-zeugen-und-ihre-widersprueche/25244634.html

      Angesichts dessen, was da wirklich läuft, grenzt das an Realitätsverweigerung.
      Mollie Hemingway faßt das Problem treffend zusammen:

      Maulende Bürokraten, die aber inhaltlich letztlich einknicken. Und schon wieder diese Selbstüberschätzung des Personals. Immerhin gesteht Vindman dem Präsidenten zu, es anders machen zu dürfen als seine Politikberater ihm vorschlagen.

      Problematisch ist vor allen Dingen, daß die dems nicht wissen, was sie Trump eigentlich vorwerfen sollen.

      „Bestechung“ durch Zurückhalten der Militärhilfe für 55 Tage, was der Ukraine erst am 29.8. bekannt wurde, 13 Tage vor der Freigabe, für die sie nichts tun mußte und nichts tat? Bestechung durch die am 11.9.2019 erfolgte Freigabe der Militärhilfe, die vom Kongreß beschlossen worden war? Himmel hilf!

      Die besonders gesicherte Speicherung des Telefon-Transskripts vom 25.7.2019? War gerechtfertigt (was der Leaker Vindman bestens nachvollziehen kann):

      Das Transskript selbst war akkurat – und dort gab es kein „quid pro quo“:

      (Obwohl im Telefonat vom 21.4.2019 von Korruptionsbekämpfung nicht die Rede war.)

      Ein dicker fetter Nothingburger.

    • Ein Clip gegen Ende der Nunes Befragung durch Schiff Einschreiten ist auf dieser WaPo Seite zu sehen, samt der üblichen Meinung:

      https://www.washingtonpost.com/opinions/2019/11/19/hearing-republicans-sink-new-lows-trying-expose-whistleblower/

      Nach Nunes hatte auch Jordan Vindman am Wickel; hier der Moment bevor Schiff dazwischen ging:

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