Hans Wollschläger-Fake News- Updated

Hans, Winterberg 11-04

Hans Wollschläger in Winterberg, 2004, Foto: Gabriele Gordon

Es hätte ja eigentlich genügt, meinen letzten Artikel zu ergänzen:

https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/17/fake-news-oder-wie-ich-zur-witwe-von-hans-wollschlaeger-wurde/

Aber irgendein Bug im WordPress-System ließ das nicht zu.

Die NZZ als Sprachrohr des gekränkten Bearbeiters der Wollschläger-Übersetzung des Ulysses von James Joyce, Harald Beck, hat nun auch dessen Zuarbeiter Hans Walter Gabler zu Wort kommen lassen.

Der Artikel hebt natürlich mit Fake News an:

Rettet den deutschen «Ulysses»

Aus rechtlichen Gründen liegt die revidierte deutsche Übersetzung von Hans Wollschläger auf Eis. Das darf nicht sein.

Hans Walter Gabler 26.3.2018, 05:30 Uhr

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Sie liegt natürlich nicht nur aus rechtlichen Gründen „auf Eis“, sondern entscheidend deshalb, weil Beck das Wollschlägersch’e Kunstwerk zerstörte.

Die NZZ vom 2.3.2018 war jedenfalls schon mal näher an der Wahrheit:

Gabriele Gordon habe keinerlei Gesprächsbereitschaft gezeigt: «Sie hat es abgelehnt, Jonathan Landgrebe, den Leiter von Suhrkamp, und den Cheflektor Fellinger zu treffen. Offenbar hat sie dem Verlag schriftlich ihre Position dargelegt; sie begründet diese einerseits juristisch – in dieser Hinsicht sind ihre Ansprüche tatsächlich unanfechtbar. Anderseits führte sie angeblich literarische und philologische Gründe an: Wollschläger hätte der Neufassung nicht zugestimmt, argumentierte sie.»

https://www.nzz.ch/feuilleton/ulysses-neuedition-rechtlich-ist-die-sache-tot-ld.1361961

Der offenbar umfassend uninformierte Gabler meint:

Das grundsätzliche Einvernehmen zwischen dem Übersetzer, einem Team von Revisoren und dem Suhrkamp-Verlag datiert aus dem Jahre 2007. Leider verstarb Hans Wollschläger wenige Monate, nachdem das Übereinkommen erzielt worden war.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Daß bei diesem Treffen von 10.3.2007 irgendein Übereinkommen erzielt worden sei, davon träumt allenfalls der Suhrkamp-Verlag. Insofern existiert lediglich ein Protokoll des Verlags, das Hans Wollschläger nie zur Kenntnis nahm. Ob er wirklich die Fron auf sich genommen hätte, sich ein ganzes Jahr die Besserwissereien von Anglisten und Philologen anzuhören? Die keine Ahnung von Kunst haben?

Ich wage es zu bezweifeln.

Eins ist jedenfalls klar. Nur Hans Wollschläger selbst hätte seine eigene geniale Übersetzung überarbeiten können. Niemand sonst.

Gabler hüpft gleich hierauf:

Durch dieses aber bestärkt, verpflichtete der Verlag Harald Beck und seine Mitarbeiter zur Durchsicht und Überarbeitung der Wollschläger-Übersetzung. Entscheidend am Übereinkommen war, dass ein durchgesehener und revidierter Übersetzungstext nicht die wollschlägersche Verdeutschung überfremden würde. Die Überarbeitung verstand sich als Dienst an der Übersetzung und deren Dienst am Roman und an seinem Autor.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Warum bringt die NZZ derlei Lügen?

Klar, Beck möchte gern seine Vorgänger Dirk Vanderbeke und Dirk Schultze, die Kommentatoren der Wollschläger-Übersetzung  im Jahr 2004, auslöschen, denen er zuarbeitete. Genauso agiert sein Zuarbeiter Gabler.

Vanderbeke und Schultze verließen das Unternehmen, als ihnen klar wurde, wie sehr Beck es auf die Zertrümmerung  der Wollschläger-Übersetzung ankam.

Gabler:

Wie ich es mir vorstelle, könnte Grundlage einer Vereinbarung sein, dass Hans Wollschlägers «Ulysses» unverändert der rein deutsche Lesetext des Werkes vom Suhrkamp-Verlag bleibt. In Parallele dazu sollte der Verlag den Plan Siegfried Unselds umsetzen, eine zweisprachige «Ulysses»-Ausgabe anzubieten. In dieser würde dem englischsprachigen originalen Text der deutsche zugesellt, der, auf der Grundlage der Übereinkunft mit Hans Wollschläger, über zehn Jahre hinweg im Auftrag des Suhrkamp-Verlags erarbeitet wurde. Dass dieser überarbeitete Text im Wesentlichen nach wie vor den Übersetzungstext Hans Wollschlägers darstellt, nur eben in einer revidierten Fassung, welche Entsprechungen im Deutschen zum englischen Original präzisiert, wäre selbstredend hervorzuheben und vertraglich festzuhalten.

Es ist eine hohe Anerkennung der Übersetzung von 1975, dass sie eben nicht ersetzt wird, sondern im Kern bestehen bleibt. Der revidierte Wollschläger-Text in einer zweisprachigen Ausgabe sollte dabei selbstverständlich zu erkennen geben, wo er von Wollschlägers Fassung von 1975 abweicht und warum er das tut. Der englischsprachige Text der Herausgeber Hans Walter Gabler, Wolfhard Steppe und Claus Melchior steht rechtlich vorbehaltlos für die zweisprachige Ausgabe zur Verfügung.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Nun mag ja wohl Suhrkamp befeuert haben, die „neue“ Übersetzungs-Bearbeitung von Beck zu promoten, weil die alte von Wollschläger nicht mehr verkauft wird, da der Markt gesättigt ist.

Gablers Vorschlag ist nicht nur weltfremd, sondern auch kontrafaktisch, da die Wollschläger-Übersetzung durch Beck zerstört worden ist.

Und warum sollte ein kommerzieller Verlag wie Suhrkamp eine englisch-deutsche Ulysses-Ausgabe herausbringen, der die zehntausende Beck-Veränderungen an der Wollschläger-Übersetzung dokumentiert, die Beck auch noch begründen soll?

 

 

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5.789 Gedanken zu „Hans Wollschläger-Fake News- Updated

  1. In den USA setzt sich die Vogel-Strauß-Politik der dems fort:

    Noch bedenklicher ist allerdings der Trend, daß sich angeblich progressive Medien die Sicht von Sicherheitsbehörden zu eigen machen:

    In Deutschland geht das auch, hier vorgeführt durch die taz. Im Anschluß an die Ausführungen des FPÖ-Ex-Innenministers Kickl zu einer möglichen Rolle des BVT:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-150/#comment-82365

    serviere ich hier die Ansichten der taz zum BVT-Skandal und einer „umstrittenen“ Durchsuchungsaktion dort von April 2018; man muß sich durch sehr viel anti-Kickl-Erzählungen lesen, bis endlich der Gegenstand der Durchsuchung genannt wird, und dann noch viel mehr davon, bis es um den Gegenstand des Untersuchungsausschusses geht, der nun so gar nichts mit den Vorwürfen zu tun hat, die die Autorin gegen Kickl erhebt:

    Österreich nach dem Bruch der Koalition
    Das Prinzip Kickl
    In Wien kann man beobachten, welchen Schaden rechtsextreme Politiker verursachen, wenn sie an die Macht kommen. Eine Rekonstruktion.
    • 24. 5. 2019

    Christina Schmidt

    […]
    Am 19. Januar, vier Wochen nach Amtsantritt, wird Generalsekretär Peter Goldgruber [Kickls Generalsekretär] bei einer Staatsanwältin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft vorstellig. Es sind die Wochen, in denen die neuen Ministerien überhaupt erst mal arbeitsfähig werden müssen.

    Goldgruber hat anonyme Schreiben dabei, als er bei der Staatsanwältin vorstellig wird. Dieses Konvolut mit Anschuldigungen wurde noch in der Amtszeit der Vorgängerregierung verschickt, an Ämter, Politiker, es kursiert unter Journalisten und liegt auch der taz vor. Darin: Vorwürfe über sexualisierte Übergriffe im Verfassungsschutz; von alkoholisierten Abteilungsleitern dort ist die Rede, von unterschlagenen Geldern und in Österreich produzierten nordkoreanischen Reisepässen, die an Südkorea ausgehändigt worden sein sollen, von Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft. Vorgänge, über die als das „schwarze Netz“ der ÖVP [unter Innenminister Sobotka] gesprochen wird. Erstmals seit 17 Jahren hatte nun mit der FPÖ eine andere Partei das Innenministerium übernommen.
    Der Verfassungsschutz ist auch für die Bekämpfung von Rechtsextremismus zuständig und bedroht damit Aktivitäten eines Teils der FPÖ-Klientel. Goldgruber fordert die Staatsanwältin auf, wegen der Vorwürfe in dem Konvolut zu ermitteln; sie erwidert, sie sei bereits dran.

    Festnahmen und Telefonüberwachung

    Später notiert sie einen Satz in ihr Tagebuch, den man in den Ausschussprotokollen nachlesen kann: „Goldgruber: Er habe vom Minister den Auftrag, das BMI aufzuräumen.“
    […]
    Im Untersuchungsausschuss geht es an diesem Dienstag um das Konvolut aus Anschuldigungen gegen Verfassungsschutzmitarbeiter, um das angebliche „schwarze Netz“, die ÖVP-Seilschaften innerhalb des Innenministeriums. Dessen vermeintliche Existenz hatte die Razzia überhaupt erst ausgelöst. Dazu muss sich heute ein Spitzenbeamter befragen lassen, der der Kopf des schwarzen Netzwerks gewesen sein soll.

    Die Abgeordneten lesen ihm SMS und E-Mails vor, in denen er sich als damaliger Personalchef über Postenbesetzungen austauschte. In einer Mail tauscht er sich mit einem „Schützling“ eines ÖVP-Mannes über eine Planstelle aus, die noch nicht einmal ausgeschrieben war. Daran kann der Spitzenbeamte sich nun nicht mehr erinnern. Die Abgeordneten sind genervt und kündigen eine Anzeige wegen Falschaussage an.
    […]

    http://taz.de/Oesterreich-nach-dem-Bruch-der-Koalition/!5595034/

    Stattdessen, so der Spin, habe er Rechtsextremismus-Ermittlungen gegen die FPÖ verhindern wollen, wofür aber keine Beweise geliefert werden.

    Und zwischendurch wird der anti-Rußland-Spin der West-Geheimdienste bemüht:

    Das Jahr ist gerade rum, als die Ermittler das Amt durchsuchen, die Festplatte liegt auf seinem Tisch. Darauf: Daten der Zentralen Quellenbewirtschaftung, eine Übersicht also darüber, von wem der Verfassungsschutz seine Informationen bezieht; Inhalte der „Police Working Group on Terrorism“, ein EU-Netzwerk, über das Informationen ausgetauscht wurden. Und auch Daten, die europäische Geheimdienste miteinander ausgetauscht hatten, sind darauf – die sogenannte Neptun-Kommunikation.
    Die Ermittler nehmen diese Festplatte mit. Unversiegelt. Sie ist nicht einmal mit einem Passwort geschützt.

    Im November 2018 gelangt dann ein streng vertrauliches Dokument der finnischen Behörden an die Öffentlichkeit. Sie bitten ihre Partner um Auskunft zu einem russischen Diplomaten, den sie für einen Agenten halten. „Except BVT Vienna“, steht da fett, „außer für den Verfassungsschutz in Wien“. Dass es überhaupt nach Österreich gelangt, war ein Versehen. Die finnischen Behörden trauen den Österreichern nicht mehr.
    I
    m Berner Club, einem Netzwerk der europäischen Inlandsgeheimdienste, ist Österreich nun Außenseiter. Die Niederlande und Großbritannien äußern ihre Bedenken, mit Österreich zusammenzuarbeiten, und Verfassungsschutzchef Gridling bleibt nichts anderes übrig, als quer durch Europa zu reisen, um für Vertrauen zu werben.

    Expertise aus Deutschland

    Nicht nur die Befürchtung, die rechten Netzwerke der FPÖ könnten direkt aus dem Verfassungsschutz heraus an Information gelangen, stört die internationale Zusammenarbeit. Auch die gut dokumentierte Nähe der FPÖ zu Wladimir Putin lässt andere Geheimdienste zögern, mit den Österreichern Informationen zu teilen.
    Erst vergangene Woche hat der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz Thomas Haldenwang laut einem Bericht der Welt dem parlamentarischen Kontrollgremium des Deutschen Bundestags gesagt, es bestünden erhebliche Risiken in der Zusammenarbeit wegen der möglichen Datenweitergabe nach Russland.

    Da schließt man sich als taz doch gern der WELT und dem Verfassungsschutz an, den man sonst doch gern als rechtslastig kritisiert. Was für eine Ironie!

  2. Die Europa-Wahl hat die erwartbaren Ergebnisse gezeitigt: Absturz der Volksparteien, für die SPD noch schlimmer als für die CDU, Aufschwung für die Grünen, leichte Zugewinne für die AfD.

    Nachdem ich den ganzen Abend Das Erste gesehen habe, wobei es Null Infos über Österreich gab, war ich doch neugierig. Welche Effekte hatte die election interference von SPIEGEL und SZ?

    Bei der Krone gibt es dies:

    26.05.2019 21:46
    EU-Wahl-Trends
    Massives Plus für ÖVP – Verluste für SPÖ und FPÖ

    Die ÖVP ist der große Gewinner der EU-Wahl. Trendprognosen zufolge legt die Regierungspartei unter Spitzenkandidat Othmar Karas massiv zu und kann mit einem Ergebnis um die 34,5 Prozent (plus 7,5 Prozentpunkte) rechnen – ein Rekordwert bei Europawahlen. Bei der SPÖ (23,5%) und der FPÖ (17,5%) zeichnen sich (leichte) Veränderungen ins Minus ab. Jubeln können die Grünen und NEOS, die Liste JETZT schafft es laut Prognose nicht ins EU-Parlament. Die Wahlbeteiligung war im Schatten der Ibiza-Affäre und des drohenden Misstrauensantrags gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz – dem der Sonntag kräftigen Rückenwind verschafft und der von einem „fulminanten“ Ergebnis sprach – hoch. Das vorläufige Endergebnis steht um 23 Uhr fest – zum EU-weiten Wahlschluss.
    […]
    ÖVP: Ergebnis der Trendprognose sogar über Erfolg bei Nationalratswahl

    Die Trendprognose von 18.45 Uhr von ARGE Wahlen, SORA und Peter Hajek für APA, ORF und ATV bedeutet für die ÖVP ein deutliches Plus gegenüber ihrem Ergebnis von 2014, als sie auf 26,98 Prozent kam. Die ÖVP konnte damit von den jüngsten innenpolitischen Turbulenzen profitieren und liegt auch klar über ihrem letzten Nationalratswahlergebnis von 31,47 Prozent. Die SPÖ lag bei der letzten EU-Wahl auf 24,09 Prozent. Die FPÖ büßte gegenüber ihrem Ergebnis 2014 von 19,72 Prozent leicht ein, gegenüber den Umfragen vor der Ibiza-Affäre mussten die Blauen aber deutlich Haare lassen.
    […]

    https://www.krone.at/1929521

    Cui bono? könnten wir damit abhaken.

    Nachzutragen ist:

    Oe24 / Strache-Skandal: Anwalt M. bot Video SPÖ an
    Redaktion EU-Infothek Freitag, 24. Mai 2019
    Anwalt bot Video der SPÖ an

    Nun berichtet Die Presse, dass M. einem SPÖ-Mitarbeiter schon einen Monat nach den pikanten Szenen auf Ibiza und mitten im Silberstein-Skandal kompromittierendes Material über Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus anbot. Ob es sich dabei auch um das Ibiza-Video handelte, ist nicht bekannt. Der betroffene SPÖ-Mitarbeiter lehnte eigenen Angaben zufolge sofort ab und hat das Material auch nie gesehen. Auch ein weiteres Treffen nach dem Angebot habe es nicht gegeben.

    Damals war Georg Niedermühlbichler der Bundesgeschäftsführer der SPÖ. Er habe laut Bericht nichts davon gewusst. Und auch der Mitarbeiter bestätigt, seinem Vorgesetztem über das zwielichtige Angebot nicht informiert zu haben. Wenig später trat Niedermühlbichler aufgrund des Silberstein-Skandals zurück.

    Ob er das Material auch anderen Quellen in der SPÖ angeboten hat, ist nicht auszuschließen. Es wäre zumindest nicht das erste Mal, dass M. belastende Aufnahmen von Strache an die Sozialdemokraten zu verkaufen versucht. Schon 2015 soll er vor der Gemeinderatswahl in Wien den politischen Konkurrenten der FPÖ Fotos, die Strache bei einer Geldübergabe, sowie beim Drogenkonsum zeigen sollen, zum Verkauf angeboten haben. Aber auch damals fand sich kein Käufer. Zu dieser Zeit war Niedermühlbichler übrigens Landesgeschäftsführer der Wiener SPÖ und Tal Silberstein arbeitete für die Neos.
    Quellen:
    Strache-Skandal: Anwalt M. bot Video SPÖ an, oe24.at, 23.05.2019

    https://www.oe24.at/oesterreich/politik/Strache-Skandal-Anwalt-M-bot-Video-SPOe-an/381447328

    Ibiza-Gate: Anwalt bot SPÖ Video an, diepresse.com, 23.05.2019
    https://diepresse.com/home/innenpolitik/5633333/IbizaGate_Anwalt-bot-SPOe-Video-an

    http://www.eu-infothek.com/oe24-strache-skandal-anwalt-m-bot-video-spoe-an/

    Der Israeli Silberstein hatte im Auftrag der SPÖ angebliche pro-Kurz-fake-Webseiten angelegt, die Kurz in Wirklichkeit mit Dreck bewarfen, indem sie Zustimmung von Rechts signalisierten. Da machte sich eine Schmierkampagne gegen Strache schlecht.

    25.5.2019
    13:38 Uhr
    Bericht von ZDF-Magazin „Frontal 21“
    Zentrum für Politische Schönheit spielte Rolle bei Veröffentlichung von Strache-Video
    Wie kam das Ibiza-Video, das Österreichs Vizekanzler zum Rücktritt zwang, zu „Spiegel“ und „SZ“? „Frontal 21“ zufolge war eine Künstlergruppe beteiligt.

    Neue Spur im Fall des Ibiza-Videos mit dem österreichischen FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache: Die Aktivisten vom Zentrum für Politische Schönheit sollen nach einem Bericht des ZDF-Magazins „Frontal 21“ das Video erworben, aber nicht beauftragt haben. Mitarbeiter von „Frontal 21“ haben demnach mit einem Beteiligten gesprochen.
    Einer der Männer, die an dem Projekt beteiligt gewesen sein sollen, habe den Kauf bestätigt. Wenige Tage, bevor der „Spiegel“ und die „Süddeutsche Zeitung“ den Skandal um Strache und seinen Intimus Johann Gudenus aufgedeckt hatten, habe er von der geplanten Veröffentlichung erfahren.
    […]

    https://www.tagesspiegel.de/politik/bericht-von-zdf-magazin-frontal-21-zentrum-fuer-politische-schoenheit-spielte-rolle-bei-veroeffentlichung-von-strache-video/24383250.html

    Das ist ziemlich dunkel. Mir stellt sich die Frage: woher hatte diese linke Truppe das Geld, das Video zu erwerben – und wie gelangte es von dort „für lau“ an SPIEGEL und SZ?

    Aber der gute Zweck heiligt die Mittel: Pseudo-Kritik bei SPON durch den anti-rechts-Aktivisten Sascha Lobo, der mal als linker Netz-Aktivist galt und jetzt gern mit Anführungszeichen arbeitet:

    Ex-Chefs von BND und Verfassungsschutz zur „Videofalle“
    Geheime Gefühle
    Die FPÖ bekommt nach dem Strache-Skandal Schützenhilfe von deutschen Ex-Geheimdienstlern. Die entdecken zugunsten der Rechten plötzlich ihr Herz für die Privatsphäre und ihre Abneigung gegen Überwachung.

    Eine Kolumne von Sascha Lobo
    Mittwoch, 22.05.2019 15:02 Uhr
    […]
    Der ehemalige Vizepräsident des BND, Rudolf Adam, fällt gleich mit der Tür ins antisemitische Haus: „War es der Mossad?“ steht über dem Artikel, in dem er genau diese Frage raunt.
    https://www.cicero.de/aussenpolitik/heinz-christian-strache-video-johannes-gudenus-ibiza-israel-mossad

    Und das ohne den geringsten Hinweis, allein mit der Begründung, dass dem „Mossad das zuzutrauen“ sei. In den sozialen Medien ist „Mossad“ bedeutungsidentisch mit „jüdische Weltverschwörung“, und genau mit dieser Intention wird der Artikel des ehemaligen BND-Vizechefs von FPÖ-Fans geteilt.
    In einem bizarren Zirkelschluss behauptet Adam, gerade der Antisemitismus der FPÖ könne der Antrieb für den Mossad gewesen sein.

    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/heinz-christian-strache-deutsche-ex-geheimdienstler-reagieren-auf-video-falle-a-1268672.html

    Wie jeder weiß, ist der Mossad neben der CIA der ruchloseste Geheimdienst überhaupt. Die Liquidierung von iranischen Atomwissenschaftlern zur Verhinderung der Bombe ist vom Mossad zugegeben worden – und andere Killerkommandos flogen wegen Fehlern auf. Und logo, die Behinderung von „antisemitischen“ Parteien in Europa wäre ein nachvollziehbares Motiv.

    In Österreich waren offenbar anur Privatdetektive, ausgestattet mit einem großen finanziellen Budget und ohne rechtliche Skrupel, tätig. Also entsprechend Geheimdiensten. Der Auftraggeber ist noch unbekannt.

    In diesem Gespräch berichtete der Bekannte des Anwaltes und des Detektivs, welche Details er seit vielen Jahren persönlich kennt, auch überVerbindungen als österreichische Polizei- und Geheimdienstspitzel, zumindest eines, wenn nicht von beiden Personen.
    Wenn diese Information richtig ist, würden österreichische Geheimdienste schon lange detailliert über das Video informiert sein und es sogar zur Verfügung haben.
    […]

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-149/#comment-82344

    Der frühere BND-Chef August Hanning vertritt die These, die Videoaufzeichnung sei eine „sehr aufwendige Operation, wie wir das eigentlich nur von Nachrichtendiensten kennen“.
    https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Offenkundig-wird-hier-versucht-Wahlen-zu-manipulieren-article21035713.html

    Der Videoclip von Hanning wird auf Facebook als Ergänzung zu Adams Artikel geteilt. Hanning erklärt die Motivation: „Offenkundig wird versucht, Wahlen zu manipulieren.“ Dann geht er in eine absurde Offensive: „Selbst gravierende Straftaten rechtfertigen keine Wohnraumüberwachung“, sagt er, und sorgt sich sehr um die „politische Kultur“.

    Die liegt Lobo offensichtlich nicht am Herzen. Damit liegt er mit den dems in den USA auf einer Wellenlänge, die mit ihren Anhängern in den Diensten eine OP gegen Trump durchführten, unterstü+tzt durch ihre Medien, und die nun die Ermittlung gegen diese spezifischen Geheimdienstmitarbeiter als Verschwörungstheorie von Trump diskreditieren, nachdem ihre Hoffnung, Mueller werde Trump & Co. überführen, gescheitert ist.

    Man muss daran erinnern, dass eine enge Beziehung zwischen deutschen Geheimdiensten und der FPÖ besteht, und zwar in Person von Klaus-Dieter Fritsche. Angela Merkel holte ihn nach den Snowden-Enthüllungen ins Kanzleramt – als Beauftragten für die Nachrichtendienste. Er war auch schon Vizechef des Verfassungsschutzes. Bis März 2018 ist er im deutschen Kanzleramt, ab März 2019 arbeitet er für den rechtsextremen FPÖ-Innenminister Herbert Kickl, und das mit Zustimmung der Bundesregierung.
    https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2019/Rechtsabbieger-Der-neue-Job-von-Merkels-Geheimdienstmann,fritsche108.html

    Kickl, der gefährlichste Mann Österreichs, sagte Dinge wie: „Das Recht hat der Politik zu folgen und nicht die Politik dem Recht.“ Das ist quasi die Essenz des Faschismus, weil es die Aufkündigung der Gewaltenteilung, die Vorbereitung des Führerprinzips wie auch eine totalitäre Welthaltung bedeutet.
    Zwei Monate nach diesem Satz fängt Fritsche an, für Kickl zu arbeiten.

    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/heinz-christian-strache-deutsche-ex-geheimdienstler-reagieren-auf-video-falle-a-1268672.html

    Ähem. Wie erklärt Lobo, daß der Bruch des Völkerrechts und die Begehung von Kriegsverbrechen in die DNA der USA und damit auch des folgsamen Deutschland eingeschrieben ist?

    Der wichtigste Punkt aber sitzt tiefer: Die meisten Rechten und Rechtsextremen begreifen die gesamte Politik als Sphäre der Korruption und Manipulation. Jetzt hat man Strache halt dabei erwischt, was sie ohnehin als Alltag sämtlicher Politiker vermuten. Wenn man so denkt („Eh alle korrupt!“), dann hält der Ärger über die „besoffene Geschichte“ nicht lange an. Schon jetzt wird Strache hoch angerechnet, dass er sich anders als alle anderen ja entschuldigt habe. Auch bei seiner Frau. Ein echter, tougher Ehrenmann also, der wieder aufstehen kann. Geschnitzt – aus Kanzlerholz!

    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/heinz-christian-strache-deutsche-ex-geheimdienstler-reagieren-auf-video-falle-a-1268672.html

    Wirklich? Das ist eigentlich eine originär linke Position. Und für Österreich trifft sie definitiv zu.

    Außerhalb der Propaganda-Blasen trifft man auf wirklich kritische Haltungen:

    Wochenrückblick: Die Fähigkeit, sitzenzubleiben
    Von Alexander Wendt Posted on 20. Mai, 2019
    […]
    Wenn, dann müsste „Sitzen bleiben“ jetzt und ganz schnell geschrieben werden. Denn mit dem Rücktritt des sog. Vizekanzlers Strache in Österreich fällt gleichzeitig auch auf, wer alles nicht zurücktritt, sondern bleibt, auch und gerade diesseits der Ostmark.

    Aber zunächst zu Strache: Das Video mit ihm auf Ibiza enthüllt nichts, was nicht schon jeder über die Intelligenz dieses Politikers wusste oder wissen konnte. Selbstredend ist es perfide, einen Politiker beim Gespräch mit einem Lockvogel so lange zu filmen, bis ihm die Zunge endgültig erlahmt und er noch nicht einmal unfallfrei Strabag sagen kann, von den sechs Stunden sechs Minuten zusammenzuschneiden, das Ganze ungefähr zwei Jahre lang aufzuheben und vor den Europawahlen zu platzieren. Es mag gemein sein, aber dieser Vizekanzler a. D. war eben auch „eine Gemeinheit“ (Thomas Bernhard). Ganz nebenbei zeigt der Film auch, dass Strache das alte Österreich mit seinem Hinterzimmerpackeln und dem Verteilen von Staatsaufträgen eben doch besser repräsentiert als Sebastian Kurz. In Straches Partei wird jetzt darüber geklagt; beziehungsweise, wie schon Karl Kraus wusste: „Wer außer den Politikern, die sie begehen, beklagt die Dummheiten in der Politik?“ Denn, abermals Kraus: „In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige.“ Auch dann, wenn heimlich eine Kamera zuschaut. Womit jeder jederzeit rechnen sollte. Ösis lernen das jetzt. Ossis wissen es von früher.
    […]
    Und jetzt zurück zu Karl Kraus: „Wird in Österreich ein Verfassungsbruch begangen, dann gähnt die Bevölkerung.“

    https://www.publicomag.com/2019/05/wochenrueckblick-die-faehigkeit-sitzenzubleiben/

    Die deutschen Affären habe ich jetzt ausgelassen.

    Die parteiübergreifenden österreichischen sind wohl nicht mehr bekannt:

    Doch den größten österreichischen politischen Skandal in der 2. Republik stellt das aktuelle hirnlose und auch primitive „Geschwätz“ des HC Strache in einem Video keineswegs dar. Das liebenswerte Österreich ist in ganz besonderer Weise immer wieder ein Land der politischen Skandale gewesen. Beteiligt waren und sind dabei alle führenden großen politischen Parteien, die österreichische Sozialdemokratie und die konservative ÖVP sowie, wie das aktuelle Beispiel Strache zeigt, die „Freiheitlichen“, die FPÖ.

    Historiker mögen darüber streiten, ob der Lucona-Skandal – da waren sogar Todesopfer zu beklagen – oder die Waffengeschäfte bei der Noricum-Affäe den unrühmlichen Spitzenplatz bei den österreichischen Affären einnehmen. Beide Skandale fanden in der Arä der SPÖ-Kanzler Bruno Kreisky und Fred Sinowatz statt. Der damalige Innenminister Karl Blecha (SPÖ) trat zurück und wurde später zu einer neunmonatigen bedingten Haftstrafe verurteilt.

    https://deutscherarbeitgeberverband.de/Artikel.html?PR_ID=803&fbclid=IwAR1g5qb6vjtK0V1yjh6Gv0625f7d3otOsqfahwNl9qmgMm3aBZQZe1qS1yY

    Tu felix Austria? 😉

    • Lobo dekretierte auch das:

      Schon vor drei Jahren, im Rahmen einer SPÖ-Affäre um einen jüdischen Berater namens Tal Silberstein, wurden „Mossad-Gerüchte“ bis in redaktionelle Medien getragen.
      https://www.oe24.at/oesterreich/politik/Mossad-Geruechte-um-Silberstein/296538082

      Übrigens lässt sich auch die Silberstein-Andeutung von Sebastian Kurz in der Staatskrisen-Rede als antisemitischer Anknüpfungspunkt lesen.

      https://www.spiegel.de/netzwelt/web/heinz-christian-strache-deutsche-ex-geheimdienstler-reagieren-auf-video-falle-a-1268672.html

      Offenbar haben israelische Wahlkampfberater Narrenfreiheit in der Wahl ihrer Mittel.

      Weiteres zu den Euopawahlen – an denen ich mangels Alternativen nicht teilgenommen habe, und an den Kommunalwahlen in Brandenburg ebenfalls nicht. Die SPD hat mit ihrer gottlob gescheiterten Verwaltungsreform und ihrer autoritären Verlagerung eines Potsdamer Ministeriums in benachteiligte Regionen lediglich kalte Ratio und Aktivismus bewiesen. Aber sollte ich deswegen AfD wählen? No way.

      EU-Wahl stärkt Kurz
      Massives Plus für ÖVP – Verluste für SPÖ und FPÖ

      Jetzt ist es fix: Die ÖVP ist der große Gewinner der EU-Wahl. Dem vorläufigen Ergebnis zufolge legt die Regierungspartei unter Spitzenkandidat Othmar Karas massiv zu und kann mit einem Ergebnis um die 35,4 Prozent (plus 8,4 Prozentpunkte) rechnen – ein Rekordwert bei Europawahlen. Bei der SPÖ (23,6%) und der FPÖ (18,1%) gab es (leichte) Veränderungen ins Minus. Jubeln können die Grünen (13,0%) und NEOS (8,1%), die Liste JETZT schafft es nicht ins EU-Parlament. Die Wahlbeteiligung war im Schatten der Ibiza-Affäre und des drohenden Misstrauensantrags gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz – dem der Sonntag kräftigen Rückenwind verschafft und der von einem „fulminanten“ Ergebnis sprach – hoch.

      https://www.krone.at/1929521

      Das nutzt ihm auf kurze Sicht nichts, denn der Verlierer SPÖ wird mit der FPÖ gegen Kurz stimmen:

      26.05.2019 23:27
      SPÖ einig: Misstrauen gegen gesamte Regierung

      Das Bundesparteipräsidium der SPÖ hat sich am Sonntagabend einstimmig für eine Empfehlung an den SP-Parlamentsklub ausgesprochen, Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und der gesamten Bundesregierung das Misstrauen auszusprechen. Kurz habe mit seiner Expertenregierung nicht für eine „stabile Übergangslösung“ gesorgt.

      https://www.krone.at/1929839

      Langfristig wird ihm diese Kooperation von SPÖ und FPÜ natürlich nutzen.

      Europawahl
      Überwältigender Sieg für Orbans‘ Fidesz in Ungarn

      Die EU-Wahl hat in Ungarn erwartungsgemäß mit einem überwältigenden Sieg der rechtsnationalen Regierungspartei Fidesz geendet. Wie die Wahlbehörde am Sonntagabend bekannt gab, erreichte die Partei von Premier Viktor Orban 52,14 Prozent der Stimmen und erhält damit 13 der 21 ungarischen Mandate. 2014 waren es bereits 51 Prozent gewesen.

      https://www.krone.at/1929788

      Das ist nun der Nachteil von Demokratie: das Volk wählt nicht so, wie es die Medien gern hätten. So auch in Frankreich:

      Sieg für Le Pen
      Le Pen triumphiert in Frankreich über Macron

      Es ist der bisher größte Triumph von Marine Le Pen, und er ist der Rechtspopulistin nach der Europawahl vom Gesicht abzulesen. Von einem „Sieg für das Volk“ spricht die 50-Jährige am Sonntagabend vor jubelnden Anhängern. Ihre Partei hat Präsident Emmanuel Macron gleich doppelt gedemütigt: Die Europaskeptikerin hat den Pro-Europäer mit rund 24 zu 22 Prozent geschlagen. Zudem ist Le Pen eine Revanche für die Präsidentschaftswahl gelungen, bei der sie Macron noch deutlich unterlag. Nun peilt sie eine neue Allianz mit der Lega, der AfD und anderen Rechtsparteien im Europaparlament an. Für eine Überraschung sorgten auch in Frankreich die Grünen: Sie landeten auf dem dritten Platz, vor den konservativen Republikanern von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy.

      https://www.krone.at/1929732

      Auch in Polen müssen sich die Medien ein neues Volk suchen:

      22:06 Uhr: In Polen ist die rechtsnationalistische und EU-kritische Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) mit einem knappen Vorsprung als stärkste Kraft aus der Europawahl hervorgegangen. Sie erzielte laut Nachwahlbefragungen 42,2 Prozent der Stimmen. Das pro-europäische Bündnis aus mehreren Oppositionsparteien kam demnach auf 39,1 Prozent.

      https://web.de/magazine/politik/wahlen/europawahl/europawahl-2019-live-ticker-schock-fuer-volksparteien-ergebnisse-informationen-33755352

      Wie genau Griechenland gewählt hat, erfährt man zwar nicht. Aber daß der mit der EU zum Nachteil seines Volkes kollaborierende Tsipras verloren hat, steht wohl außer Frage. Hätte er mal auf Varoufakis gehört. 😉

      Europawahl-Schlappe
      Tsipras ruft Neuwahlen in Griechenland aus
      Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat als Konsequenz aus der Niederlage seiner linksgerichteten SYRIZA bei der Europawahl vorgezogene Parlamentswahlen ausgerufen. Er könne das Wahlergebnis nicht ignorieren, sagte Tsipras in der Nacht auf Montag in Athen. Schon im Juni dürften die Griechen zu den Urnen gehen.

      https://www.krone.at/1929846

      GB ist offensichtlich ein Entwicklungsland: da wurde bereits am 23.5.2019 gewählt, aber es liegen bis jetzt keine validen Ergebnisse vor?

      Aktualisiert: 26.05.19 23:58
      Farage vor Wahlsieg

      Europawahl in Großbritannien: EU-feindliche Brexit-Partei mit Erdrutschsieg – May abgestraft
      Trotz Austritts-Plänen: Die Briten wählen ein neues EU-Parlament. Offenbar gibt es aber massive Verwaltungs-Probleme. Alle Entwicklungen und Zahlen im Live-Ticker.

      Europawahl in Großbritannien: EU-feindliche Brexit-Partei mit Erdrutschsieg – May abgestraft
      {…]
      Update vom 26. Mai, 23.40 Uhr: Nach Angaben der BBC hat die EU-feindliche Brexit-Partei um Nigel Farage bei der Europawahl in Großbritannien einen erdrutschartigen Sieg eingefahren: Sie soll auf ganze 31,5 Prozent der Stimmen kommen. Allerdings seien Stand jetzt erst etwas mehr als zehn Prozent der Stimmen ausgezählt.
      Im Nordosten Englands erhielt die EU-kritische Partei von Nigel Farage ersten Ergebnissen zufolge knapp 39 Prozent der Stimmen.
      Als zweitstärkste Kraft könnten sich laut BBC-Prognose die proeuropäischen Liberaldemokraten erweisen. Die Konservativen der scheidenden Premierministerin Theresa May wurden wie erwartet empfindlich abgestraft. Im Nordosten erhielten sie gerade einmal knapp 7 Prozent der Stimmen. Die Konservativen kamen damit auf den fünften Platz nach den pro-europäischen Liberaldemokraten, der Labour-Partei und den Grünen. Auch Labour schnitt deutlich schlechter ab als 2014. Mit einem Endergebnis wurde erst im Laufe des Montags gerechnet.

      https://www.merkur.de/politik/grossbritannien-europawahl-2019-ergebnis-farage-brexit-mit-erdrutschsieg-theresa-may-abgestraft-zr-12302281.html

      • Die Krone hat „ihre“ Version des Ibiza-Geschehens – aber sehr stimmig ist sie nicht:
        27.05.2019
        Studentin enttarnt?
        So lief Drehbuch zur Operation Strache in Ibiza
        […]
        Im Jahr 2017 sollen zwei Sicherheitsexperten für Konzerne mit der Spezialität Industriespionage (einer von ihnen mit Geheimdiensthintergrund) zusammen mit dem schon bekannten Detektiv und dem Anwalt aus Wien die Idee zum Gaunerstück entwickelt haben. Der Jurist hatte über Straches Privatleben offenbar intime Detailkenntnisse von einem seiner damaligen Bodyguards. Mit diesen Infos plante das Quartett die raffinierte Videofalle im Stil einer nachrichtendienstlichen Aktion.

        Eine Studentin als gut bezahlte Venusfalle

        Zuerst wurde der Frauentyp des FPÖ-Chefs gecastet. Die Hauptrolle erhielt eine bosnische Studentin der Agrarwissenschaften. Tagesgage bis zu 7000 Euro. Sie konnte Gudenus mit Detailwissen über Jagd- und Forstwirtschaft derart „einkochen“, dass es schließlich zum fatalen Treffen auf der Partyinsel Ibiza kam.

        Das Treffen fand in einer ohnehin verwanzten Villa statt, die schon für andere verdeckte Operationen genutzt worden sei. Neben Alkohol hätte es auch andere rauschhaltige Substanzen im hohen Reinheitsgrad, um Strache und Gudenus die Zunge zu lockern, gegeben.
        Mit dem brisanten Material, das dem Quartett nach Angaben von Aufdecker Prof. Gert Schmidt (siehe Interview unten) knapp 400.000 Euro gekostet hatte, plante es das große Geschäft. Doch Parteien oder ein großer Baukonzern hätten beim Preis von 1,5 bis zwei Millionen Euro abgewunken, die vier Männer blieben also vorerst auf dem Video sitzen.

        Deutscher Verein kaufte Video mit Goldmünzen

        Jetzt der Knaller: Im Jahr 2019 kommt ein deutscher Verein mit Konten auf einer Steueroase ins Spiel. Dass sich dahinter das von Aktionskünstlern initiierte „Zentrum für politische Schönheit“ verbirgt, wird energisch dementiert. Schlussendlich seien für den Video-Kauf 600.000 Euro in Krügerrand-Goldmünzen, die sich die vier Drahtzieher aufteilten, geflossen. Anwalt Richard Soyer, der den beschuldigten Juristen vertritt, vielsagend zu den neuesten Entwicklungen: „Kein Kommentar.“
        Sieben Sequenzen des Videos wurden dann an „Spiegel“ und „SZ“ weitergegeben. Der Polit-Thriller nahm seinen Lauf …
        […]
        Spätestens als das Ibiza-Video mit den entlarvenden Strache-Aussagen im schmutzigen Nationalratswahlkampf 2017 allen Parteien und einem großen Baukonzern – freilich erfolglos – angeboten worden sein soll, dürfte der heimische Staatsschutz Bescheid gewusst haben. In diesem Zusammenhang erscheint auch die vom damaligen Innenminister Herbert Kickl initiierte erste große Operation seiner Amtsführung, die umstrittene Razzia beim polizeilichen Nachrichtendienst BVT, in einem anderen Licht.
        […]
        https://www.krone.at/1929662

        Tatsächlich hat der SPIEGEL gesagt, daß man die Schnipsel selber ausgesucht habe. Und RA Soyer hat für den beschuldigten Anwalt Mirfakhrai erklärt, dieser sei „mandatiert“ worden. Von den drei Detektiven? Woher sollen die 400.000 Euro zur Vorfinanzierung gehabt haben?

        Der zurückgetretene Innenminister Kickl spekuliert in eine andere Richtung [Anmerkung: BVT ist das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung]:

        25. Mai 2019 21:50
        [Video]
        Kickl über Ibiza-Video: ‚Verbindung zu BVT‘
        Der entlassene Innenminister Herbert Kickl bringt im oe24.TV-Talk „FELLNER! Live“ das BVT als Drahtzieher für das Strache-Video ins Spiel.
        […]
        Kickl: Es ist bekannt, wer das Video technisch gemacht hat. Man kennt den Anwalt, der es beauftragte. Worauf warten die Ermittlungsbehörden – wo jede Stunde Verdunkelungsgefahr besteht? Die Justiz und die Ermittlungsbehörden im Innenministerium schlafen den „Schlaf der Ungerechten“. Das sollte uns alle stutzig machen.

        oe24.TV: Sie hätten als Innenminister was getan?

        Kickl: Ich hätte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Ermittlungen in Gang zu bringen. Es ist doch seltsam: Ich soll ein paar Stunden nach Auftauchen des Videos das Innenressort räumen – in der Zwischenzeit sitzt dort ein Platzhalter für alte ÖVP-Seilschaften. Aus dem Innenministerium erfolgen keine Ermittlungshandlungen. Das kann Zufall sein, ich glaube aber nicht, dass es Zufall sein muss.

        oe24.TV: Sie mussten Ihr Ministerium deshalb räumen?

        Kickl: Es war mit der ÖVP vereinbart: HC Strache zieht sich zurück, wir definieren einen Zeitplan – und versuchen, mit einem Vizekanzler Norbert Hofer die Koalition weiterzuführen. Die Rücktrittserklärung Straches kam wie vereinbart, die Kurz-Erklärung nicht.

        oe24.TV: Wann haben Sie gehört, dass der Kanzler Ihren Rücktritt fordert?

        Kickl: Am Samstag wurde nach dem vereinbarten Rücktritt von HC Strache plötzlich vonseiten der ÖVP zu Norbert Hofer gesagt, Kickl muss aus dem Innenministerium weg. Die ÖVP hat den Moment genutzt, um das Innenministerium in ihre Hand zu bekommen. Wer waren die maßgeblichen Treiber? Die ÖVP Niederösterreich: Johanna Mikl-Leitner und Wolfgang Sobotka – und auch die steirische ÖVP, die Freunde vom Abgeordneten Amon. Wir sehen also den massiven Druck der ÖVP aus Niederösterreich nach dem Erscheinen des Videos. In vielen Medienberichten hieß es außerdem sofort: „Das kann die Arbeit eines Geheimdienstes gewesen sein.“ Vielleicht bin ich der Einzige, der eine mögliche Verbindung zum BVT-Skandal sieht. Ich will niemandem etwas unterstellen – ich zähle aber eins und eins zusammen.

        oe24.TV: Das BVT soll das gewesen sein?

        Kickl: Spannend ist doch, dass der Anwalt des Auftragsgebers des Videos auch der Anwalt der Herren Kloibmüller und Zöhrer* ist, gegen die im BVT-Skandal ermittelt wurde.
        […]

        https://www.oe24.at/oesterreich/politik/Kickl-ueber-Ibiza-Video-Verbindung-zu-BVT/381763805

        Sobotka ist der langjährige ÖVP-Innenminister, im dem laufenden Untersuchungsausschuß zum BVT-Skandal geht es darum, daß ÖVP-Abgeordnete sich aus dem BVT Informationen haben zukommen lassen, die sie für den Wahlkampf verwandt hätten. Wie schon gesagt, in Österreich geht es sumpfiger zu als anderswo. 😉

    • Geldströme haben einiges mit Wasserströmen gemein:

      – erstens gräbt ein steter Geldstrom sich auch ein Bett in das leicht andere Geldströme einmünden können
      – und zweitens höhlt Geld wie Wasser auf Dauer stärkste Widerstände aus

      Den ersteren Aspekt nutzt zB ein Soros mit Virtuosität weil er das an der Börse gelernt hat: die Leverage. Nur dass er außerhalb der Börse jetzt öffentliche Gelder nutzt um seinen eigenen Einsatz zu vervielfältigen. Dafür kann man schon ein paar medienwirksame Schiffchen finanzieren oder eine „Künstlergruppe“ sponsern, oder diverse Organisationen am Laufen haben und ein paar Politiker und Schreiberlinge „unterstützen“.

      Und die stete Lenkung des Stromes in eine gewissen Richtung zermürbt mit der Zeit alles, was dem in den Weg kommt: selbst Vernunft, Mehrheitswillen, Widerstand, Demokratie, …

      So wird heute politische Agenda gemacht.

      (Anti-Antisemitischer Disclaimer: Soros ist nur ein Beispiel, da gibt es auch Gates, ua, aber Soros ist eben von allen hervorstechend derjenige, der aus seinen Aktivitäten keinerlei Hehl macht. Er stellt sich also selber ins Rampenlicht!)

      • Beim Stichwort „Steueroase“ würden mir eher andere Beeinflusser wie Chodorkowski oder Browder einfallen. 😉
        Aber es soll sich ja um einen deutschen Verein handeln…

        Für die deutsche Sozialdemokratie gibt es hier Gratis-Tips von der taz:

        [Thread]

        Und da wir uns in Europa ja immer als Hüterin des Rechtsstaats positionieren, kann dieser Blick von außen nicht schaden:

        Deutsche Staatsanwaltschaft kann keinen EU-Haftbefehl ausstellen
        Staatsanwaltschaften in Deutschland unterstehen Weisungen von Justizministerien. Das EuGH entschied daher, dass sie keinen Europäischen Haftbefehl ausstellen können.
        27. Mai 2019, 12:53 Uhr
        […]
        Zu den Voraussetzungen für die Vollstreckung eines Europäischen Haftbefehls gehört laut diesem Beschluss, dass sie von einer „Justizbehörde“ ausgestellt werden. Dieser Begriff sei nicht allein auf Richter oder Gerichte der EU-Staaten beschränkt, stellte der EuGH fest. Die zuständige Behörde müsse aber auch dann unabhängig handeln, wenn der Europäische Haftbefehl auf einem nationalen Haftbefehl beruhe, der von einem Richter oder Gericht erlassen wurde.

        Bei den deutschen Staatsanwaltschaften stellte der EuGH fest, es sei „nicht gesetzlich ausgeschlossen“, dass die Entscheidung über einen Europäischen Haftbefehl im Einzelfall der Weisung eines Landesjustizministers unterliege. Damit erfüllten sie eine Voraussetzung für eine Einstufung als „ausstellende Justizbehörde“ offenbar nicht.
        […]

        https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-05/europaeischer-gerichtshof-deutsche-justiz-ausstellung-europaeischer-haftbefehl

  3. Dieses Stück war mir bislang entgangen: es ist wohl die kompakteste Kritik am Mueller-Report Teil 1, vorgetragen durch:

    Larry C. Johnson is a former CIA analyst and counterterrorism official at the State Department.

    How US and Foreign Intel Agencies Interfered in a US Election
    May 7, 2019

    The evidence is plain—there was a broad, coordinated effort by the Obama Administration, with the help of foreign governments, to target Donald Trump and paint him as a Russian stooge, writes Larry Johnson

    By Larry C. Johnson

    Sic Semper Tyrannis

    The preponderance of evidence makes this very simple – there was a broad, coordinated effort by the Obama Administration, with the help of foreign governments, to target Donald Trump and paint him as a stooge of Russia.

    The Mueller Report provides irrefutable evidence that the so-called Russian collusion case against Donald Trump was a deliberate fabrication by intelligence and law enforcement organizations in the United States and the United Kingdom and organizations aligned with the Clinton Campaign.
    […]

    https://consortiumnews.com/2019/05/07/how-us-and-foreign-intelligence-agencies-interfered-in-a-us-election/

    Leider gibt es einen groben Schnitzer:

    The timeline reported in the Mueller report regarding Page’s trip to Russia in early July raises questions about the intel collected on that trip and the so-called “intel” revealed in the Steele Dossier with respect to Page. Carter admits to meeting with individuals, such as Dmitry Peskov and Igor Sechin, who appear in the Steele Dossier. Page’s meetings in Moscow turned out to be innocuous and uneventful. Nothing he did resembled clandestine activity. Yet, the Steele report on that visit suggested just the opposite and used the tactic of guilt by association to imply that Page was up to something dirty.

    Natürlich hat Carter nicht zugegeben, diese beiden Personen getroffen zu haben, und er hat sie auch nicht getroffen. Und nicht einmal im Steele-Dossier steht, daß er sich mit Peskow getroffen habe. Schade, daß diese Schlampigkeit durchrutschte.

    Anders als Frauke Steffens tendenziöses Elaborat:

    https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/sicherheitsrisiko-trump-16205494.html

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-149/#comment-82345

    kommt der dpa-Bericht über Barrs erweiterte Befugnisse bei der Ermittlung gegen die Ermittler sachlich daher: SPON und Tagespiegel brachten ihn u.a.:

    24.05.2019, 08:57 Uhr
    Russland-Affäre

    Trump gibt Barr Befugnisse zu „Gegen-Untersuchung“
    US-Präsident Donald Trump hat die Untersuchungen gegen ihn stets als „Hexenjagd“ bezeichnet. Nun soll sein Justizminister gegen die Ermittler ermitteln.
    […]
    In Muellers Abschlussbericht, der bislang nur in Teilen geschwärzt veröffentlicht wurde, heißt es, es habe „zahlreiche“ Kontakte zwischen Trumps Wahlkampflager und Vertretern Russlands gegeben. Beweise für eine Straftat lägen aber nicht vor. Außerdem sind in Muellers Report diverse Versuche Trumps aufgelistet, Einfluss auf die Untersuchungen zu nehmen. Die Ermittler ließen aber offen, ob Trump sich damit der Justizbehinderung schuldig machte.
    […]
    Trump wehrt sich mit allen Mitteln – politisch und gerichtlich – dagegen, dass die Demokraten im Kongress Zeugen aus seinem Umfeld vorladen und per Strafandrohung Unterlagen anfordern. Sein jüngster Vorstoß dürfte die Auseinandersetzung mit den Demokraten weiter anheizen. In dem politischen Streit beider Seiten überzogen sich Trump und die Frontfrau der Demokraten, Nancy Pelosi, zuletzt auch mit harten persönlichen Attacken. (dpa)

    https://www.tagesspiegel.de/politik/russland-affaere-trump-gibt-barr-befugnisse-zu-gegen-untersuchung/24377676.html

    Daß man einen derartigen Bericht, der natürlich nichts über die überwältigende Beweislage gegen die „Ermittler“ anführt, bereits als wohltuend empfindet, sagt viel über unser Pressewesen aus.

    • Ja, da wurde geschlampt von Johnson; kann es sein, daß er ‚Carter‘ – wieso überhaupt plötzlich per Vorname ?- mit Cohen verwechselte?
      Der hatte ja zweimal Peskov angemailt, was letzterer auch bestätigte, allerdings erfolglos.
      ‚Peskov: Trump lawyer wrote to Kremlin, got no response‘

      https://edition.cnn.com/2017/08/30/politics/russia-peskov-trump-lawyer-email/index.html

      ‚January 2016: Cohen reaches out to Kremlin spokesperson Dmitry Peskov asking about the Trump Tower deal.‘

      https://www.businessinsider.de/trump-campaign-russia-government-contact-timeline-2018-7

      Auch Jeff Carlson schrieb nun eine Zuammenfassung zu Trumps Memo und die Auswirkungen der Barr- Befugnisse, praktisch die gesammelten Kommentare, die man schon in den diversen Tweets gesehen hatte in ein Stück gefügt:

      https://www.theepochtimes.com/impact-of-barrs-declassification-authority-triggers-political-media-panic_2936979.html

      Wer mag, kann sich auch das aktuelle Video auf der TET Seite ,-ein regelmäßiges Feature,- ansehen/anhören, auch wenn Ms Shakespeare’s neuseeländischer Akzent schwer verkraftbar ist:

      Thema:
      ‚UK Intel Agencies Frame ‘Spygate’ Involvement Ahead of Trump’s Declassification‘.

      Die machen natürlich genau dasselbe wie NYT,Brennan, Baker etc.-Vorwärtsverteidigung.
      Sie führt den Telegraph vom 19. Mai, dieselben beiden Autoren schrieben am 20. Mai noch einen Artikel, leider wie üblich nur mit Abo lesbar:

      https://www.telegraph.co.uk/news/2019/05/20/mueller-agents-given-uk-approval-interview-christopher-steele/

      • Nun, die Panik ist verständlich:

        Published 1 day ago
        Brennan, Clapper lash out at Trump for declassifying 2016 election intel
        By Joseph A. Wulfsohn | Fox News
        […]
        „I see it as a very, very serious and outrageous move on the part of Mr. Trump, once again, trampling on the statutory authorities of the Director of National Intelligence and the heads of the independent intelligence agencies,“ Brennan told MSNBC host Chris Hayes. „And it’s unclear to me what Mr. Barr is actually going to do. Is he investigating a crime? Well, what’s the predication of that crime? Or he is just going to be looking for information… that Mr. Trump can just give to his defenders on the right and cherry-pick information that could be taken out of context?“
        Brennan expressed concern about exposing „sources and methods“ as well as the intelligence of „partners abroad.“
        „This is very serious and I know that my former colleagues in the intelligence agencies are looking upon this with great concern and worry,“ the former top Obama official stated.
        He later said he hopes that DNI Dan Coats and CIA Director Gina Haspel will „stand up“ to President Trump’s „unprecedented act.“
        […]
        Meanwhile, Clapper told CNN’s Anderson Cooper that the „bigger issue“ is „what exactly is the scope“ of the declassification, whether it involves all of Russia’s interference in the election or just the counter-intelligence probe. He expressed similar concerns as Brennan regarding sources and methods being exposed and putting „people’s lives at risk.“
        Clapper, now a CNN analyst, insisted that the infamous Steele dossier was not used as sourcing for the intelligence community assessment in January 2017.

        https://www.foxnews.com/politics/brennan-clapper-trump-declassifying-surveillance

        Beide haben bereits derartig viel gelogen, daß man sich fragt, warum sich „progressive“ Journalisten, die der Macht von Geheimdiensten kritisch gegenüber stehen sollten, sich mit ihnen solidarisieren:

        • Wie Carlson allerdings diese Kavalec-Mitschrift von Steeles Vortrag am 11.10.2016 im State Department ernstnehmen kann, wundert mich doch:

          Erstens: warum sollte Steele seine Quellen offenlegen? Wenn ich mich richtig erinnere, hat er das ja nicht einmal gegenüber dem FBI gemacht.
          Zweitens: hätte das FBI im Rahmen der Redigierung ihrer Unterlagen im FOIA-Verfahren hier doch sicherlich geschwärzt, wenn die beiden Herren Quellen – auch für Brennan – gewesen wären.

          In a stroke of irony, the New York Times rushed out a story decrying Barr’s investigation and the pending declassification, citing potential risk to a CIA Asset from the declassification. The reality is the article by the New York Times appeared to be designed to actually burn that same CIA source in advance of the pending declassification.

          The description provided by the New York Times — male, still alive, long-nurtured by the CIA, close to Putin, highly placed and provided information to the CIA about his involvement in Russia’s 2016 election interference — appears sufficient to allow for foreign intelligence agencies to determine the source’s underlying identity.
          […]
          Notes taken by Kalevec of the meeting, of which a redacted version was made public earlier in May,

          show that Steele provided her with a full rundown of the unverified information compiled in his dossier to that date. Also included in her notes from the Steele meeting were two names — Trubnikov and Surkov — that were noted as “sources” for Steele.

          Vyacheslav Trubnikov is the former First Deputy Minister of Foreign Affairs and the former Director of the Russian Foreign Intelligence Service. Notably, Trubnikov has ties to FBI spy Stefan Halper, having participated in courses co-taught by Halper in 2012 and 2015.

          Vladislav Surkov, a shadowy figure in Russian politics, is reported to be an aide of Vladimir Putin and the personal adviser to President Vladimir Putin on Ukraine. He has been referred to as a “political technologist” — one who engages in the shaping and reshaping public opinion.

          Both of these men fit the generalized profile provided in the New York Times article. The ramifications would prove profound should either man prove to be the source for Brennan, while concurrently serving as a source for Steele.

          https://www.theepochtimes.com/impact-of-barrs-declassification-authority-triggers-political-media-panic_2936979.html

          Ich kann das nicht glauben, so wenig ich an Steeles behauptete Quellen oder an die NYT-Quelle glaube.

        • Ja, dazu hatte ich in anderen, früheren Tweets auch zweifelnde Kommentare gesehen. Nun ist aber nicht eindeutig geklärt, ob Kavalec die Namen nur ihrerseits und nicht als von Steele als Quellen angegeben notiert hatte.
          Warten wir es ab.

          Etwas off-topic, zumal zeitlich auch schon überholt, hatte aber dennoch der BBC Korrespondent Paul Wood hier in seinem Artikel vom 30. März, also nachdem die 4-seitige ’summary‘ von Barr öffentlich wurde, einige interessante Dinge geäußert, während er sich selbst tiefere Gedanken auch hierzu machte:
          ‚But is a mea culpa required? Perhaps. Perhaps not‘

          https://www.spectator.co.uk/2019/03/we-should-take-a-hard-look-at-our-reporting-of-trump-and-russia/
          (erfordert Registrierung)

          Zu ‚intelligence‘ und den Wegen, die es nimmt, bringt er solche Ausführungen:
          [-]
          „What, in fact, does the intelligence say? For two years, journalists were told by sources in the ‘intelligence community’ that there was evidence of collusion. These same sources are genuinely bewildered, stunned, a cartoon frying-pan delivered to the face. They were convinced that Trump was up to something with the Kremlin and can’t understand why Mueller doesn’t say the same, having been given the same raw material.
          One retired intelligence officer told me he’d had a text from a former colleague over the weekend that said simply: ‘Whiskey. Tango. Foxtrot.’ Two weeks ago, the former head of the CIA John Brennan told MSNBC that he expected more Russia indictments. This week, he said: ‘I don’t know if I received bad information, but I think I suspected there was more than there actually was.’

          Brennan’s pronouncements on cable news were cloaked in the authority of a former director of the CIA. Anything from ‘intelligence sources’ is dignified in the same way. Graham Greene made fun of this in Our Man in Havana, where sketches of vacuum-cleaner parts are taken by MI6 for blueprints of a secret missile base. As the sketches are passed from field agent to handler to head office, they became intelligence, with the vague feeling of weight and substance that word confers. The US invaded Iraq partly because of a story from an Iraqi codenamed ‘Curveball’, who said that Saddam had biological weapons factories hidden in trucks. After the war, the Americans admitted they had never even spoken to Curveball themselves.

          Curveball’s lies were passed along a chain from the intelligence agencies to officials, to journalists and then to the public. It would be an interesting exercise if — just for a short time — we were only to write stories where our sources had actually witnessed the events in question. But chain-sourcing is often the way with intelligence stories, the nature of the beast. You can’t question the original source. Your source probably can’t question the original source. Christopher Steele’s dossier — arguably the founding document of the Mueller inquiry — was based on some 30 sources. Steele, I’m told, thinks it’s impossible that Russian intelligence could manipulate so many different people in a disinformation operation. But those sources came through intelligence ‘collectors’ and other intermediaries — it’s impossible for Mueller, or anyone else, to cross-examine them. This is he difference between an intelligence case and a case you can make in court.“

          For some in Washington, Mueller was a cross between Superman and Santa Claus. But then he delivered a large gift that turned out to be… an empty box.
          [-]
          I have a feeling that the pendulum may swing back again — if the Trump children are charged, if Mueller said more about collusion than Barr has passed on, or if it becomes clear that Mueller did want to prosecute Trump for obstruction. But for all that Trump’s victory might not be conclusive, it’s real. And the question for journalists is why didn’t we see this coming? “

          Zuvor hatte er auch solche Bemerkungen und das immerhin schon vor fast 2 Monaten:
          [-]
          „This is why Democrats want the full report: Mueller uncensored. The chair of the House Intelligence Committee, Adam Schiff, said that if they didn’t get it, they might subpoena Mueller. He said it was vital for the country to know what was in the counterintelligence findings: they might answer the question of ‘whether the President and anybody around him are compromised by a foreign power’. Or not. The Democrats are taking a risk in asking for the intelligence. What if it also repudiates the collusion narrative? Four more years of the Trump presidency? Freddy Gray argues on page 16 that Trump may have been handed victory in 2020.“

          Was die mediale Berichterstattung angeht, da nimmt er nur zu US Medien Stellung, nicht zu britischen, trotz seines “ why didn’t WE see this coming?“ :

          „The Fox News presenter Sean Hannity immediately tweeted, with the same foghorn he uses on air: ‘MSNBC CONSPIRACY NETWORK LIARS FAKE NEWS CNN LIARS NY TIMES WAPO LIARS.’ That was to be expected: Hannity is Trump’s favourite journalist. But Matt Taibbi of Rolling Stone — who once wrote a book about Trump called Insane Clown President — argued that Russiagate was ‘this generation’s WMD… a death-blow for the reputation of the American news media.’ The senior White House correspondent for the New York Times wrote, on the paper’s front page, that there would have to be a ‘reckoning’ for the media (among others).

          That’s true. There does have to be a reckoning. We should take a hard look at our reporting of Trump and Russia. But after advancing steadily on one road for so long, the shock of the moment has sent the herd squawking in the opposite direction, a crowd stampeded by a gunshot. We should stop to make sure we have really understood what Mueller is saying. What actually happened at the weekend? We don’t have his report, just a letter to Congress from the attorney general, William Barr, about what it says. “
          [-]
          Sorry für den Abschweif, ich fand es aber interessant.

  4. Es ist eine Weile her, dass ich die unzulängliche Arbeit – es sei denn, man nähme Agitprop-Standards, dann war es durchaus gelungen – die mich im Übrigen alles andere als überrascht, als Aufhänger genommen hatte, auf den heldischen Kampf der modernen Landsknechte in der syrischen Provinz Idlib und Umland hinzuweisen.

    Nun hat es diesen Stunt seitens eines Reporterteams des britischen Senders Sky News gegeben, welchen der Nutzer hier, der sich als ehemaliger Soldat bei der US-Luftabwehr zu erkennen gegeben hat, im Einzelnen nochmal bespricht:

    (BAK ist das Kürzel für den afro-amerikanischen Islam-Konvertit und Orient Ground News-Frontmann Bilal Abdulkarim, er wird noch bekannt sein.)

    Fürwahr, es liegt nahe, dass irgendein für diese black op, als welche die frenetische Agitprop für diese Landsknechte nebst weiterer handfester Unterstützung – politisch, finanziell, materiell, nachrichtendienstlich – umstandslos bezeichnet werden kann, die geniale Idee hatte, den Vorfall um eine Marie Colvin in der zentralsyrischen Stadt Homs 2012 zu erneuern. Und nebenher natürlich sicherstellen, dass das kompetentere Landsknechtpersonal geschützt wird, wie es der Nutzer unumwunden feststellt.

    • Also ich kann diese Befürchtungen nicht erkennen oder nachvollziehen anhand des Materials. Natürlich ist alles wie gehabt Bilal Propaganda pur.
      Hier noch das Video Material von ihr selbst, statt von Tomcat:

      • Ihr Bericht endet so:
        „We were lucky and we can escape Syria. There are more than three million civilians inside Idlib right now who can’t.“

        https://news.sky.com/story/sky-news-crew-deliberately-targeted-and-attacked-by-syrian-regime-forces-11727044

        Es gibt keine 3 Mio Zivilisten mehr in Idlib. Wer sich freiwillig dort unter die Terroristen und deren Sympathisanten mischt, weiß was er tut und kennt auch die getroffene Vereinbarung, wer alles als legitimes Ziel der Terrorbekämpfung gilt.

        Man kann ‚Russian agression‘ nicht mehr hören.

        • Ich hatte schon im Rahmen der Propanda der OPCW:

          https://www.nachdenkseiten.de/?p=52014

          https://www.independent.co.uk/voices/douma-syria-opcw-chemical-weapons-chlorine-gas-video-conspiracy-theory-russia-a8927116.html

          darauf hingewiesen, daß jedenfalls UK und die USA, was sonst ja nicht vorkommt, Behauptungen ihrer westfinanzierten „Quellen“ vor Ort überprüfen.

          „[…]

          Immerhin, es wird noch geprüft…

          Skepsis in den USA – glücklicherweise“:

          U.S. Yet to Find Evidence of New Chemical Weapons Attack in Syria
          By Edward Wong
          May 22, 2019
          WASHINGTON — The United States has found no evidence so far that President Bashar al-Assad’s forces have begun again using chemical weapons in Syria’s continuing civil war, the top American diplomat for Syria said on Wednesday, a day after the State Department warned of an “alleged chlorine attack” in the country’s northwest.
          The diplomat, James F. Jeffrey, the special representative for Syria and a veteran Foreign Service officer, said during a congressional hearing that the Syrian military had been carrying out bombings in the area around Idlib, the last rebel stronghold, that “have been indiscriminate and very vicious.”
          “We’re watching this very closely — also the reports of chemical weapons use,” he said. “So far we cannot confirm it, but we are watching it.”
          Mr. Jeffrey’s testimony to the House Foreign Affairs Committee appeared to be a carefully worded recalibration of a State Department announcement the previous day on Mr. Assad’s suspected use of chemical weapons.
          That earlier statement, made by the department’s new spokeswoman, Morgan Ortagus, said there had been an “alleged chlorine attack” on Sunday in the Idlib area.
          “Unfortunately, we continue to see signs that the Assad regime may be renewing its use of chemical weapons,” Ms. Ortagus said in the statement. If Mr. Assad does use such weapons, she said, “the United States and our allies will respond quickly and appropriately.”
          […]
          The Syrian Observatory for Human Rights, a Britain-based war monitor, said there had been no chemical attack on Sunday.
          But in social media chat rooms associated with Hayat Tahrir al-Sham, the rebel group affiliated with Al Qaeda that controls much of Idlib Province, there was talk that Mr. Assad’s forces had targeted its fighters on a hill in the countryside east of Latakia Province with chlorine gas on Sunday. There were no photos or other evidence to back up the account, and no details about casualties.
          […]

          https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-149/#comment-82330

          Über Syrien werden wir permanent belogen. Bilal Abdulkarim ist ein AQ-Propagandist und von den USA als Terrorist eingestuft und dem Drohnenmord freigegeben. Auch wenn ich gegen solche extrajudicial killings bin: was bewegt sky news dazu, mit diesem Typen zusammenzuarbeiten?

          Nun, vermutlich der Umstand, daß Trump als commander-in-chief noch nicht einmal durchsetzen kann, daß die US-Truppen Syrien verlassen, wie er es will. Und daß der Kongreß parteiübergreifend hawkish ist.

          Und wie unsere Presse einsteigt, kann man an diesem Artikel sehen:

          Schlacht um das syrische Idlib
          Assads Aufmarschgebiet
          Syriens Armee macht mit einer Taktik der verbrannten Erde gegen die letzte Bastion der Opposition mobil. Zehntausende Zivilisten fliehen vor der Offensive.
          Christian Böhme Thomas Seibert

          Zerstörtes Land. Einige Regionen in Idlib gleichen einem Trümmerfeld.Foto: Omar Haj Kadour/AFP
          Die Menschen in Idlib hatten schon lange mit dem Schlimmsten gerechnet – jetzt hat die entscheidende Schlacht um die letzte Bastion der Aufständischen in Syrien begonnen. Die Städte und Dörfer in der Region an der türkischen Grenze liegen seit Tagen unter schwerem Beschuss.
          Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte zählte vor Kurzem in dem Gebiet rund 600 Angriffe innerhalb von nur 24 Stunden. Das US-Außenministerium sprach jüngst sogar vom Verdacht eines neuen Giftgaseinsatzes. Es scheint, dass das Regime von Baschar al Assad alles daran setzt, Idlib der Kontrolle seiner Gegner zu entreißen – mit vermutlich verheerenden Folgen vor allem für Zivilisten.
          […]

          https://www.tagesspiegel.de/politik/schlacht-um-das-syrische-idlib-assads-aufmarschgebiet/24380526.html

          Da finden wir jedes Klischee wieder, das es Relotius so leicht machte, seine Syrien-Erfindungen zu lancieren.
          Er lag ja genau auf der Blattlinie der regime change-Propagandisten Christoph Reuter und Christopf Sydow. Letzterer schrieb, als Ost-Aleppo von den diesen Stadtteil besetzenden Islamisten befreit zu werden drohte:

          Belagerte Stadt in Syrien
          Die Islamisten sind Aleppos letzte Hoffnung

          Während die USA und Europa zusehen, wie Hunderttausende Menschen in Aleppo ausgehungert werden, kommen Islamisten den Eingeschlossenen zu Hilfe. Angeführt werden sie von einer Terrormiliz.

          Von Christoph Sydow
          Dienstag, 02.08.2016 14:46 Uhr
          […]

          https://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-die-islamisten-sind-aleppos-letzte-hoffnung-a-1105806.html

          Wie diese Terror-Miliz HTS=AQ versagte, wissen wir ja. Daß sie von West-Medien gefeiert wurde, vergißt man leicht.

          Die UN verhielt sich dort und verhält sich jetzt als Komplizin der West-Narration: Übertreibung der Bevölkerungszahlen, Untertreibung der Terror-Herrschaft von HTS. Wer konnte, hat sich bereits vor diesen Terroristen auf Assad-kontrolliertes Terrain geflüchtet. Die Türkei läßt eh niemanden herein – und sie hat versagt bei der ihr zugeteilten Aufgabe, HTS-Terroristen aus Idlib herauszuführen. Ihre Proxies kämpfen vielmehr auf deren Seite und unterfallen daher nicht dem Waffenstillstand.

        • Das Propaganda-Medium Spiegel:

          https://www.achgut.com/artikel/die_buechse_der_pandorra

          „Die erwartbare SPIEGEL-Titelstory heute: „Die Saubermänner“ – natürlich nur die rechten, als ob die Korruption in Rumänien und sonstwo nicht existieren würde.“
          https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-149/#comment-82344

          wird sogar vom ebenfalls propagandistischen Medium Tagesspiegel desavouiert:

          25.05.2019, 23:35 Uhr
          Amnestie für korrupte Politiker? Rumäniens Rechtsstaat wankt – Europa schweigt
          Kommen korrupte Politiker in Rumänien straffrei davon? Die EU muss der linken Regierung genauso empört begegnen wie der FPÖ in Österreich. Ein Kommentar.
          Christoph von Marschall
          […]

          https://www.tagesspiegel.de/politik/amnestie-fuer-korrupte-politiker-rumaeniens-rechtsstaat-wankt-europa-schweigt/24380456.html

          Den Vogel an Propaganda schoß freilich die anti-Russia-Korrespondentin Claudia von Salzen im Tagesspiegel ab:

          21.05.2019, 12:36 Uhr
          Sanktionen gegen Menschenrechtsverletzer?
          Ein Gesetz gegen die Straflosigkeit
          Zwei Putin-Kritiker werben für ein Magnitski-Gesetz, das Sanktionen gegen Menschenrechtsverletzer ermöglicht. Deutsche Abgeordnete wollen das nun prüfen.
          Claudia von Salzen
          […]

          https://www.tagesspiegel.de/politik/sanktionen-gegen-menschenrechtsverletzer-ein-gesetz-gegen-die-straflosigkeit/24362144.html

          Da werden nun wirklich alle bereits widerlegten Browder-Lügen wiederholt.

          Daß unsere „investigativen“ Journalisten von der SZ das hier übersehen haben, gehört ins Bild:

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