Hans Wollschläger-Fake News- Updated

Hans, Winterberg 11-04

Hans Wollschläger in Winterberg, 2004, Foto: Gabriele Gordon

Es hätte ja eigentlich genügt, meinen letzten Artikel zu ergänzen:

https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/17/fake-news-oder-wie-ich-zur-witwe-von-hans-wollschlaeger-wurde/

Aber irgendein Bug im WordPress-System ließ das nicht zu.

Die NZZ als Sprachrohr des gekränkten Bearbeiters der Wollschläger-Übersetzung des Ulysses von James Joyce, Harald Beck, hat nun auch dessen Zuarbeiter Hans Walter Gabler zu Wort kommen lassen.

Der Artikel hebt natürlich mit Fake News an:

Rettet den deutschen «Ulysses»

Aus rechtlichen Gründen liegt die revidierte deutsche Übersetzung von Hans Wollschläger auf Eis. Das darf nicht sein.

Hans Walter Gabler 26.3.2018, 05:30 Uhr

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Sie liegt natürlich nicht nur aus rechtlichen Gründen „auf Eis“, sondern entscheidend deshalb, weil Beck das Wollschlägersch’e Kunstwerk zerstörte.

Die NZZ vom 2.3.2018 war jedenfalls schon mal näher an der Wahrheit:

Gabriele Gordon habe keinerlei Gesprächsbereitschaft gezeigt: «Sie hat es abgelehnt, Jonathan Landgrebe, den Leiter von Suhrkamp, und den Cheflektor Fellinger zu treffen. Offenbar hat sie dem Verlag schriftlich ihre Position dargelegt; sie begründet diese einerseits juristisch – in dieser Hinsicht sind ihre Ansprüche tatsächlich unanfechtbar. Anderseits führte sie angeblich literarische und philologische Gründe an: Wollschläger hätte der Neufassung nicht zugestimmt, argumentierte sie.»

https://www.nzz.ch/feuilleton/ulysses-neuedition-rechtlich-ist-die-sache-tot-ld.1361961

Der offenbar umfassend uninformierte Gabler meint:

Das grundsätzliche Einvernehmen zwischen dem Übersetzer, einem Team von Revisoren und dem Suhrkamp-Verlag datiert aus dem Jahre 2007. Leider verstarb Hans Wollschläger wenige Monate, nachdem das Übereinkommen erzielt worden war.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Daß bei diesem Treffen von 10.3.2007 irgendein Übereinkommen erzielt worden sei, davon träumt allenfalls der Suhrkamp-Verlag. Insofern existiert lediglich ein Protokoll des Verlags, das Hans Wollschläger nie zur Kenntnis nahm. Ob er wirklich die Fron auf sich genommen hätte, sich ein ganzes Jahr die Besserwissereien von Anglisten und Philologen anzuhören? Die keine Ahnung von Kunst haben?

Ich wage es zu bezweifeln.

Eins ist jedenfalls klar. Nur Hans Wollschläger selbst hätte seine eigene geniale Übersetzung überarbeiten können. Niemand sonst.

Gabler hüpft gleich hierauf:

Durch dieses aber bestärkt, verpflichtete der Verlag Harald Beck und seine Mitarbeiter zur Durchsicht und Überarbeitung der Wollschläger-Übersetzung. Entscheidend am Übereinkommen war, dass ein durchgesehener und revidierter Übersetzungstext nicht die wollschlägersche Verdeutschung überfremden würde. Die Überarbeitung verstand sich als Dienst an der Übersetzung und deren Dienst am Roman und an seinem Autor.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Warum bringt die NZZ derlei Lügen?

Klar, Beck möchte gern seine Vorgänger Dirk Vanderbeke und Dirk Schultze, die Kommentatoren der Wollschläger-Übersetzung  im Jahr 2004, auslöschen, denen er zuarbeitete. Genauso agiert sein Zuarbeiter Gabler.

Vanderbeke und Schultze verließen das Unternehmen, als ihnen klar wurde, wie sehr Beck es auf die Zertrümmerung  der Wollschläger-Übersetzung ankam.

Gabler:

Wie ich es mir vorstelle, könnte Grundlage einer Vereinbarung sein, dass Hans Wollschlägers «Ulysses» unverändert der rein deutsche Lesetext des Werkes vom Suhrkamp-Verlag bleibt. In Parallele dazu sollte der Verlag den Plan Siegfried Unselds umsetzen, eine zweisprachige «Ulysses»-Ausgabe anzubieten. In dieser würde dem englischsprachigen originalen Text der deutsche zugesellt, der, auf der Grundlage der Übereinkunft mit Hans Wollschläger, über zehn Jahre hinweg im Auftrag des Suhrkamp-Verlags erarbeitet wurde. Dass dieser überarbeitete Text im Wesentlichen nach wie vor den Übersetzungstext Hans Wollschlägers darstellt, nur eben in einer revidierten Fassung, welche Entsprechungen im Deutschen zum englischen Original präzisiert, wäre selbstredend hervorzuheben und vertraglich festzuhalten.

Es ist eine hohe Anerkennung der Übersetzung von 1975, dass sie eben nicht ersetzt wird, sondern im Kern bestehen bleibt. Der revidierte Wollschläger-Text in einer zweisprachigen Ausgabe sollte dabei selbstverständlich zu erkennen geben, wo er von Wollschlägers Fassung von 1975 abweicht und warum er das tut. Der englischsprachige Text der Herausgeber Hans Walter Gabler, Wolfhard Steppe und Claus Melchior steht rechtlich vorbehaltlos für die zweisprachige Ausgabe zur Verfügung.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Nun mag ja wohl Suhrkamp befeuert haben, die „neue“ Übersetzungs-Bearbeitung von Beck zu promoten, weil die alte von Wollschläger nicht mehr verkauft wird, da der Markt gesättigt ist.

Gablers Vorschlag ist nicht nur weltfremd, sondern auch kontrafaktisch, da die Wollschläger-Übersetzung durch Beck zerstört worden ist.

Und warum sollte ein kommerzieller Verlag wie Suhrkamp eine englisch-deutsche Ulysses-Ausgabe herausbringen, der die zehntausende Beck-Veränderungen an der Wollschläger-Übersetzung dokumentiert, die Beck auch noch begründen soll?

 

 

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5.380 Gedanken zu „Hans Wollschläger-Fake News- Updated

  1. Ich habe noch viel im Köcher, was die sich nun langsam entblätternde Verschwörungstheorie von einer Russia Collusion mit Trump angeht, die die Medien (auch bei uns) ja seit fast drei Jahren propagiert haben.

    Während natürlich die sich immer mehr verdichtende Arbeitshypothese der republikanischen Ermittler, wonach der deep state der Obama-loyalen politisch ernannten oder rekrutierten Bürokraten gemeinsam mit dem DNC und der Hillary Campaign diese Verschwörungstheorie in Szene gesetzt und die Kampagne des politischen Gegners unter Täuschung des zuständigen geheimen FISA-Gerichts zur Erlangung umfassender Überwachung mindestens eines ehemaligen Trump Campaign-Beraters, nämlich Carter Page, mißbraucht hat, lediglich eine Verschwörungstheorie der Republikaner ist.

    Man muß blind und taub sein, um diese Linie immer noch zu verfolgen.

    Ich unterbreche diesen Thread:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-127/#comment-80825

    für Syrien.

    Weise wie immer – am 21.3. hatte er Geburtstag, der wohl beste Außenminister weltweit. Logo, ohne Otpor, Soros und Google kein „arab spring“. Den es in Syrien überhaupt nicht gab, nur in den Westmedien.

    Jaja, der regelbasierte Westen, Hort der Rechtsstaatlichkeit! Mal sehen, wie sich Merkel positioniert angesichts der von ihr erklärten Staatsdoktrin zugunsten der Sicherheit Israels:

    Gegenreden:

    Nachdem heute bereits Berichte über die endgültige Vernichtung des IS im „amerikanischen“ Sektor von Syrien aufgetaucht waren, die wieder dementiert wurden, ist das wohl der letzte Stand:

    Daß die Kurden und das US-Militär die Auslöschung des IS künstlich verzögern, hat wohl politische Gründe. Die politisch dummen Kurden hoffen wohl noch immer, aus der Kampfgemeinschaft mit den USA zu profitieren: gegen die Türkei, für ihre Autonomie. Daran ist natürlich ernsthaft nicht zu denken.

  2. @ Angelika Roll:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-127/#comment-80815

    Den Artikel von Sperry gibt es jetzt auch hier:

    Gleich mit Hinweis auf den unvermeidlichen Soros.

    Aber die „Integrity“-Mission ist nicht die einzige, die zur Durchsetzung der Russia-Hysterie in der Medien- und Polit-Öffentlichkeit geführt hat.

    McCain’s Key Role in Fueling Post-Election Trump-Russia Hysteria
    By Julie Kelly|March 20th, 2019
    […]
    On January 5, 2017, the day before that report was released, McCain scheduled a hearing of his committee featuring testimony by then-Director of National Intelligence James Clapper to push the Russian election “hacking” plotline. McCain had an interesting exchange at one point with Clapper, whom the Arizona Republican lauded for his “integrity and professionalism.”

    „McCain: If they succeeded in changing the results of the election, which none of us believe they were, that would have to constitute an attack on the United States of America because of the effects had they succeeded. Would you agree with that?

    Clapper: We have no way of gauging the impact . . . it had on choices that the electorate made. There’s no way for us to gauge that.“

    https://www.c-span.org/video/?420936-1/senior-intelligence-officials-more-resolute-russian-role-election-year-hacking

    See how that worked? No one directly is saying that the Russians changed the outcome but we kind of are because there’s no way to know that they didn’t.
    The day after McCain’s hearing, Clapper and Comey briefed President Obama about the intelligence community’s report as well as the salacious allegation about Trump and Russian prostitutes. Comey met afterward with Trump, notifying him of the ridiculous accusation with a warning that CNN was “looking for a news hook” on it. Clapper then apparently leaked details of that meeting to CNN reporters; the network aired an explosive story on January 10, 2017 that confirmed top intelligence chiefs briefed the president-elect that the Russians had “compromising personal and financial information about Mr. Trump.”
    An hour later, BuzzFeed would post the entire Steele dossier. BuzzFeed’s source? David Kramer. [McCains Assistent]
    […]

    https://amgreatness.com/2019/03/20/mccains-key-role-in-fueling-post-election-trump-russia-hysteria/

    • @ Angelika Roll:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-127/#comment-80814

      Alexandra Chalupa hieß die DNC-Beraterin, die von den USA aus mit ukrainischen Offiziellen zusammenarbeitete; der Einfachheit halber stelle ich hier meinen Kommentar vom 8.2.2019 ein, in dem alles zusammengefaßt ist, was man bis dato darüber wußte:

      „Stattdessen wird tatsächlich das Augenmerk auf eine andere Collusion im Wahlkampf 2016 gelenkt: die der Clinton Campaign mit der Ukraine:

      Nellie Ohr: Ukrainian Lawmaker Was Fusion GPS Source
      8:57 PM 02/06/2019 | Politics
      Chuck Ross | Reporter

      • Nellie Ohr told lawmakers in October that one of Fusion GPS’s sources was a Ukrainian parliamentarian whose government has accused him of illegally meddling in the 2016 U.S. election.

      • Ohr, a former Fusion GPS contractor, testified that Serhiy Leshchenko was a source for the Democrat-funded opposition research firm.

      • Leshchenko was the leading force behind the release of the so-called “black ledger,” which accused Paul Manafort of receiving illicit payments from the Ukrainian government. The ledger led to Manafort’s firing from the Trump campaign, but its validity remains in dispute.
      […]
      Nellie Ohr testified that Leshchenko also provided Fusion GPS with information on Manafort.

      Leshchenko, a member of Ukraine’s National Anti-Corruption Bureau, is widely credited with publishing a so-called “black ledger” that purported to show that Manafort received $12.7 million in illicit cash payments through 2012 from then-Ukrainian President Viktor Yanukovych.

      Manafort worked as a public relations consultant for Yanukovych and his political party from 2004 through 2014, when Yanukovych was forced out of office.

      Leshchenko was a prominent media presence during and after the 2016 campaign, leveling allegations against Manafort and making it clear that he sought to portray Trump as a “pro-Russian candidate.”

      “A Trump presidency would change the pro-Ukrainian agenda in American foreign policy,” Leshchenko told the Financial Times days after publicizing the black ledger on Aug. 14, 2016. “For me, it was important to show not only the corruption aspect, but that he is [a] pro-Russian candidate who can break the geopolitical balance in the world.”
      https://www.ft.com/content/c98078d0-6ae7-11e6-a0b1-d87a9fea034f
      […]
      Ironically, given Fusion GPS’s investigation of Russian meddling in the election, Leshchenko himself was found to have illegally interfered in the 2016 election.

      On Dec. 11, 2018, a court in Kyiv ruled that Leshchenko’s release of information about Manafort “led to interference in the electoral processes of the United States in 2016 and harmed the interests of Ukraine as a state.”

      https://www.kyivpost.com/ukraine-politics/publication-of-manafort-payments-violated-law-interfered-in-us-election-kyiv-court-rules.html

      Leshchenko responded by accusing Ukrainian President Petro Poroshenko of stifling the investigation into Manafort in order to curry favor with the Trump administration.

      Leshchenko’s ledger itself has also come under scrutiny and has yet to be verified as accurate.

      The head of Ukraine’s Specialized Anti-Corruption Prosecutor’s Office, Nazar Kholodnytskyi, said on June 27, 2017 that investigators had no proof Manafort received the illicit payments listed on the ledger. Manafort has been convicted in the special counsel’s probe of tax evasion, bank fraud and other crimes related to his work for Yanukovych. However, he has maintained that Leshchenko’s ledger is a fabrication.
      […]

      https://dailycaller.com/2019/02/06/nellie-ohr-fusion-gps-leshchenko-ukraine/

      Ich gehe davon aus, daß Leshchenko, dem vorgeworfen wurde, Manafort mit den angeblichen Barzahlungen von Janukowitsch erpreßt zu haben, via Fusion GPS die NYT fütterte:

      Manafort faced blackmail attempt, hacks suggest
      Stolen texts appear to show threats to expose relations among Russia-friendly forces, Trump and his former campaign chairman.
      By KENNETH P. VOGEL, DAVID STERN and JOSH MEYER
      02/23/2017 05:09 AM EST
      […]
      But Manafort said that the first of the texts arrived shortly before The New York Times published an August exposé revealing that the National Anti-Corruption Bureau of Ukraine had obtained documents — which have since come under scrutiny — that appeared to show $12.7 million in cash payments earmarked for Manafort.

      […]
      Yet, after Trump’s surprising victory over Clinton, Ukrainian officials appeared to back away from claims about the ledger and their investigations thereof.
      […]
      During the campaign, Ukrainian government officials publicly questioned Trump’s fitness for office, and they helped Clinton’s allies research damaging information on Trump and his advisers, according to a POLITICO investigation published last month.
      https://www.politico.com/story/2017/01/ukraine-sabotage-trump-backfire-233446
      […]

      https://www.politico.com/story/2017/02/paul-manafort-blackmail-russia-trump-235275

      Tatsächlich wurde Manafort nicht in bar bezahlt, sondern, wie wir aus der Anklage wissen, über offshore-Konten. Der alte Politico-Artikel über die Zusammenarbeit der dems-Beraterin Alexandra Chalupa mit der ukrainischen Botschaft wird daher wieder interessant:

      Ukrainian efforts to sabotage Trump backfire
      Kiev officials are scrambling to make amends with the president-elect after quietly working to boost Clinton.
      By KENNETH P. VOGEL and DAVID STERN
      01/11/2017 05:05 AM EST
      […]
      But Andrii Telizhenko, who worked as a political officer in the Ukrainian Embassy under Shulyar, said she instructed him to help Chalupa research connections between Trump, Manafort and Russia. “Oksana said that if I had any information, or knew other people who did, then I should contact Chalupa,” recalled Telizhenko, who is now a political consultant in Kiev. “They were coordinating an investigation with the Hillary team on Paul Manafort with Alexandra Chalupa,” he said, adding “Oksana was keeping it all quiet,” but “the embassy worked very closely with” Chalupa.
      […]

      https://www.politico.com/story/2017/01/ukraine-sabotage-trump-backfire-233446

      Daß Manafort gar nicht pro-russisch, sondern pro-europäisch beriet, kann man im Daily Caller-Artikel nachlesen.

      Stephen McIntyre bietet Cyber Berkut-Belege, wonach diese ganze Geschichte vom State Department ausging:

      Ein Muster, daß wir von der Verteilung von anti-Trump-Material (von Steele und Clinton-Vertrauten) via State Department an das FBI schon kennen.

      Ganz so durchregieren kann Adam Schiff wohl auch nicht:“

      Adam Schiff, Glenn Simpson and their Forrest Gump-like encounter in Aspen
      By John Solomon
      Opinion Contributor
      […]
      And by the time of the meeting, the House Intelligence Committee had already received evidence from a senior Justice Department official, Bruce Ohr, that called into question Simpson’s testimony to lawmakers.

      Specifically, Simpson claimed he had not begun meeting with Ohr until after Thanksgiving 2016, well after the FBI had begun investigating Trump-Russia collusion and after the presidential election in which Simpson’s client, Clinton, lost to Trump.
      But Ohr provided compelling evidence, including calendar notations, testimony and handwritten notes, showing that Simpson met with him in August 2016, well before the election and during a time when Steele was helping the FBI start an investigation into Trump.
      […]
      The congressman’s response was even more vague: “The chairman did not have any pre-planned meeting with Glenn Simpson, and any conversation with him at the Aspen conference would have been brief and social in nature,” Schiff spokesman Patrick Boland said.
      […]
      Schiff assailed Nunes’s contacts with a source outside the committee confines as “a dead-of-night excursion” and said it called into question the impartiality of the inquiry because the committee wasn’t informed.
      “I believe the public cannot have the necessary confidence that matters involving the president’s campaign or transition team can be objectively investigated or overseen by the chairman,” Schiff said at the time.

      So how did Schiff meet his own standards? Boland declined to say if his boss told the committee about his Simpson contact.
      But both GOP and Democratic officials on the committee, including some lawmakers, said there is no evidence that Schiff disclosed his contact with Simpson to committee members.
      […]
      Whatever happened in Aspen won’t stay in Aspen much longer. Expect Republicans in Washington to launch some questions at the House’s new Intelligence Committee chairman.

      https://thehill.com/hilltv/rising/429041-adam-schiff-glenn-simpson-and-their-forrest-gump-like-encounter-in-aspen

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-116/#comment-79950

      Das Puzzle wird immer klarer: in der Mitte steht die „Dreckschleuder“ Fusion GPS und ihr Chef Simpson, der Steele beauftragte, mit ukrainischen Quellen gegen Manafort ermittelte, mit Schiff, Ohr und vielen Pressevertretern konferierte…

      Das aktuelle Stück von Solomon, das die Vorgänge in Kiew beleuchtet:

      https://thehill.com/opinion/campaign/435029-as-russia-collusion-fades-ukrainian-plot-to-help-clinton-emerges

      rundet das Bild ab.

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-127/#comment-80813

      • Endlich mal eine Sendung, mit der Trump einverstanden ist:

        Sie hat den Vorzug, der Wahrheit zu entsprechen. 😉

        Die Obamas können es auch aktuell nicht lassen, auf Strafverfolgung Einfluß zu nehmen, um die Ihrigen zu schützen. Nur klappt es jetzt nicht mehr:

        Da ich mal im Chicagos Cook County Public Defenders Office tätig war: Chicago ist auf allen Ebenen ein demokratischer Erbhof – nur die Polizei hat die Partei nicht im Griff. Dafür – wohl immer noch – das FBI.

        March 19, 2019, 11:47 PM GMT+1
        By Associated Press

        CHICAGO — The Chicago police union’s president alleges that the county’s top prosecutor interfered with the investigation of “Empire” actor Jussie Smollett before recusing herself and wants the Justice Department to determine if she broke any laws.

        WLS-TV in Chicago reports that Fraternal Order of Police President Kevin Graham wrote the Justice Department following reports that Cook County State’s Attorney Kim Foxx asked Police Superintendent Eddie Johnson to let the FBI investigate Smollett’s allegations that he was attacked by two masked men after the former chief of staff to former first lady Michelle Obama informed Foxx that Smollett’s family had concerns about the probe.

        The police kept the investigation, and Foxx recused herself.

        A representative from her office said at the time: „Out of an abundance of caution, the decision to recuse herself was made to address potential questions of impartiality based upon familiarity with potential witnesses in the case.“

        https://www.nbcnews.com/news/us-news/chicago-police-union-wants-federal-probe-jussie-smollett-case-n985146

        Die Polizei von Chicago ist dann auch ziemlich robust und öffentlich gegen Smollett vorgegangen, wobei Letzteres rechtsstaatlich bedenklich ist. Von dem FBI-Verfahren, in dem es um den selbstverfaßten Drohbrief gegen ihn, der von Chicago an Fox News in NYC [?] gesandt wurde, geht, hört man demgegenüber gar nichts. (Bei per Post begangenen Straftaten, die Staatsgrenzen überschreiten, ist das FBI zuständig.)

        Noch so ein Gag:

        Es wird einige Zeit dauern, bis die Obama-Aktivisten, die zu Richtern ernannt wurden, zur Minderheit geraten. Deren politisierte „Rechtsfortbildung“ ist einem Rechtsstaatler nicht mehr vermittelbar.

  3. Im Anschluß an mein letztes Spygate-Posting:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-127/#comment-80783

    geht es munter weiter mit dem Zurückrudern bei den MSM. Wenn in der WaPo eine solche Schlagzeile auftaucht:

    Trump is right. This is a witch hunt!
    By Dana Milbank
    Columnist
    March 18
    President Trump is right. This is a witch hunt.
    […]

    wird man neugierig. Man wird nicht enttäuscht: ein Historiker bekundet, daß Trump wirklich eine „Hexe“ sei…

    Just because Trump says something, however, doesn’t automatically mean it’s wrong. The treatment of Trump by special counsel Robert S. Mueller III and other investigators does have characteristics of a witch hunt. This is because Trump has characteristics of a witch.

    So says a leading authority on the history of witchcraft, Thomas J. Rushford, history professor at Northern Virginia Community College in Annandale. In an anthropological sense, Trump “is really quintessentially a witch figure,” the professor tells me, and if what is happening to Trump is a witch hunt, “it is only in a good sense, that is, this is society policing the boundaries that they believe to be ethically and morally right.”
    […]
    If somebody was “truly a witch figure,” Rushford said, he eventually “crossed a line.” He also noted: “Trump has done the same kinds of things.” Trump’s dubious legal and ethical standards didn’t matter as much when he was in the private sector. But people are alarmed now that he’s using those same dubious standards to run the country.
    […]
    Just as Europeans had laws against witchcraft some 450 years ago, the United States today has laws about cheating on taxes, working for foreign powers, and lying to lenders and civil authorities. Five former Trump advisers have admitted violating these laws, and a sixth has been charged. That’s half a coven.
    As far as we know, Trump hasn’t turned anybody into a newt yet. But the dubious business dealings he has conducted for years and continues to conduct in the White House are a 21st-century form of bad magic. You can’t plausibly complain about a witch hunt if you’re the guy stirring the cauldron.

    https://www.washingtonpost.com/opinions/trump-is-right-this-is-a-witch-hunt/2019/03/18/a2487b14-49bf-11e9-b79a-961983b7e0cd_story.html

    Russia Colllusion? War da was?

    Auch die NYT verlegt sich lieber aufs Geschäftgebaren, wie dem Tagesspiegel zu entnehmen ist. Allerdings: auch hier nur heiße Luft:

    19.03.2019, 18:04 Uhr
    Bericht der New York Times
    Deutsche Bank muss sich für Kredite an Donald Trump rechtfertigen

    Das Institut gab dem US-Präsidenten offenbar noch Geld, als andere längst abgewunken haben. Auch zwei Ex-Chefs sollen involviert gewesen sein.
    Laurin Meyer
    […]

    Die Deutsche Bank könne bestehende oder potenzielle Kundenbeziehungen aus rechtlichen Gründen nicht kommentieren, erklärt ein Unternehmenssprecher. Die Berichte über Ermittlungen treffen das Geldhaus inmitten der Übernahmegespräche mit der Commerzbank. Analysten zeigen sich davon allerdings wenig beunruhigt. „Die Ermittlungen dürften der Deutschen Bank nicht schaden, da der Ruf ohnehin schon ruiniert ist“, sagt Dieter Hein vom Analystenhaus Fairesearch. Der Bankenexperte könne sich aktuell kein Ermittlungsergebnis vorstellen, das die Öffentlichkeit schockieren würde – sowohl Donald Trump als auch die Deutsche Bank betreffend.

    Für beide Seiten könnte sich die Zusammenarbeit sogar noch ausgezahlt haben, spekuliert auch die New York Times: Trump habe die Beziehung zur Deutschen Bank genutzt, um Zweifler von seiner Geschäftstüchtigkeit zu überzeugen. Das Geldinstitut konnte hingegen sein Investmentbanking mithilfe von Trump aufbauen und sich einen Namen an der Wall Street machen, heißt es im Bericht. Trump als prominenter Partner der Bank habe anfangs zahlreiche weitere Kunden angelockt.

    https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bericht-der-new-york-times-deutsche-bank-muss-sich-fuer-kredite-an-donald-trump-rechtfertigen/24121774.html

    Besonders trottelig benimmt sich die ZEIT. Sie veröffentlicht einen nichtssagenden Agentur-Artikel:

    „Lassen Sie die Leute den Bericht sehen, wenn sie es wollen“
    Donald Trump hat sich für eine Veröffentlichung des Abschlussberichts von Sonderermittler Robert Mueller ausgesprochen. Dabei geht es um mögliche Absprachen mit Russland.
    21. März 2019, 7:09 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, pfe
    […]

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-03/russland-ermittlungen-donald-trump-robert-mueller

    Es folgt eine Löschorgie. Der erste halbwegs stehengebliebene Kommentar lautet so:

    Der nützliche Lemur
    #3  —  vor 2 Stunden
    33
    Trump hat recht: Er braucht vor dem Mueller-Report keine Angst zu haben.
    Die Ermittlungen laufen jetzt schon seit fast zwei Jahren, ohne dass irgendetwas heraukam. Bevor jetzt wieder Einwände kommen: Manaford & Co. waren Beifang! Diese Leute haben Verbrechen begangen, die aber in keinem Zusammenhang zu Trump, Trumps Präsidentschaft oder Trumps Wahlkampf standen! Mueller Aufgabe war es, eine Zuammenarbeit zwischen Trumps Wahlkampf und Russland zu beweisen. Hier konnte er bislang nichts liefern. Warum? Weil es diese Zusammenarbeit schlicht nie gab! Alle vorgeblichen Belege, allen voran das Steele-Dossier (auf das die Vermutung ja hauptsächlich beruhte), stellten sich als Lügen und Fälschungen heraus. Es wird höchste Zeit, dass Mueller die Karten offen auf den Tisch legt, damit dieses unwürdige Spiel endlich beendet wird![…]

    Gekürzt. Sofern Sie Tatsachenbehauptungen veröffentlichen, bitten wir um Verweise auf eine entsprechende Quelle. Danke, die Redaktion/rc

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-03/russland-ermittlungen-donald-trump-robert-mueller?cid=24179468#cid-24179468

    Zum Kreischen! Danach folgen überwiegend Russia Collusion-Überzeugte. Und als jemand diesen Artikel postete, hieß es gleich: das sei eine Aluhut-Seite und die VIPS verstünden nichts von Computern. 😉

    Russia-Gate
    Sonderermittler Mueller lässt in seinem Abschlussbericht forensische Ergebnisse unberücksichtigt

    19. März 2019 um 9:30 Ein Artikel von: Redaktion

    Der Abschlussbericht von Sonderermittler Mueller sollte als „unvollständig“ eingestuft werden, fordern Vertreter der Organisation „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ (VIPS), deren forensische Untersuchungen die Fragwürdigkeit der Geschichte von den russischen Hackern beweisen, von denen die von WikiLeaks veröffentlichten E-Mails des DNC stammen sollen. Aus dem Englischen von Josefa Zimmermann.
    https://consortiumnews.com/2019/03/13/vips-muellers-forensics-free-findings/
    […]
    Jüngste forensische Untersuchungen der WikiLeaks-DNC-Daten zeigen, dass sie vom 23., 25. und 26. Mai 2016 stammen. (Am 12. Juni gab Julian Assange bekannt, dass er über die Daten verfügt. Wikileaks veröffentlichte sie am 22. Juli.) Kürzlich entdeckten wir, dass die Dateien eine FAT (File AllocationTable) enthalten. Dies zeigt, dass die Daten vor der Veröffentlichung durch WikiLeaks auf ein externes Speichermedium (zum Beispiel einen USB-Stick) übertragen wurden.
    […]
    Wir haben 500 E-Mail-Dateien des DNC überprüft, die auf der Wikileaks-Webseite gespeichert sind. Alle 500 Dateien enden mit einer geraden Zahl, 2, 4, 6, 8 oder 0. Wären diese Dateien über das Internet gehackt worden, dann bestünde eine gleich große Wahrscheinlichkeit, dass der Zeitstempel mit einer ungeraden Zahl endet. Die Wahrscheinlichkeit, dass FAT nicht verwendet wurde, liegt bei 1:2^500. Diese Daten zeigen also, dass die von WikiLeaks veröffentlichten E-Mails des DNC mit einem Speichermedium, zum Beispiel einem USB-Stick, physisch verschoben wurden, bevor Wikileaks sie im Internet publizierte.
    […]
    Nach Julian Assanges Ankündigung vom 12. Juni 2016: „Wir haben E-Mails von Hillary Clinton, deren Veröffentlichung noch aussteht“, verfiel man in nervösen Aktionismus. Am 14. Juni gab der DNC-Vertragspartner CrowdStrike bekannt, dass Malware auf dem DNC-Server gefunden wurde und behauptete, sie stammte von den Russen. Am 15. Juni tauchte die fiktive Person „Guccifer 2.0“ auf der öffentlichen Bühne auf, bestätigte die DNC-Erklärung, behauptete, sie selbst sei für das Hacken der DNC-Daten verantwortlich, sie sei der WikiLeaks-Informant und postete ein Dokument, das laut forensischen Untersuchungen künstlich mit „russischen Fingerabdrücken“ versehen wurde.
    […]
    (Ein Transskript der interessanten Fragen und Antworten ist hier zu finden zusammen mit einem Kommentar zu Clappers Auftritt bei Carnegie

    https://raymcgovern.com/2019/01/06/transcript-when-clapper-was-asked-real-questions/

    und hier zu seiner langjährigen mangelnden Glaubwürdigkeit)

    https://consortiumnews.com/2018/11/14/clappers-credibility-collapses/
    […]

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=50285

    Hauptknackpunkt ist natürlich, daß Comey die DNC-Server gar nicht erst untersuchte und daß Mueller den ersichtlichen DNC-Troll für einen GRU-Troll hält. Dessen erste Produktion im übrigen nicht vom DNC, sondern von Podesta herrührte.

    In diesem Licht ist folgende Rücknahme besonders komisch:

    Einen gibt es noch, der die Journis mit Collusion-Infos füttert:

    Guter Artikel.

    • Angst vor dem Angriffsmodus:

      Und hier ist er schon:

      As Russia collusion fades, Ukrainian plot to help Clinton emerges
      By John Solomon, opinion contributor — 03/20/19 07:30 PM EDT

      After nearly three years and millions of tax dollars, the Trump-Russia collusion probe is about to be resolved. Emerging in its place is newly unearthed evidence suggesting another foreign effort to influence the 2016 election — this time, in favor of the Democrats.
      Ukraine’s top prosecutor divulged in an interview aired Wednesday on Hill.TV that he has opened an investigation into whether his country’s law enforcement apparatus intentionally leaked financial records during the 2016 U.S. presidential campaign about then-Trump campaign chairman Paul Manafort in an effort to sway the election in favor of Hillary Clinton.
      […]
      The leak of the so-called “black ledger” files to U.S. media prompted Manafort’s resignation from the Trump campaign and gave rise to one of the key allegations in the Russia collusion probe that has dogged Trump for the last two and a half years.
      Ukraine Prosecutor General Yurii Lutsenko’s probe was prompted by a Ukrainian parliamentarian’s release of a tape recording purporting to quote a top law enforcement official as saying his agency leaked the Manafort financial records to help Clinton’s campaign.
      The parliamentarian also secured a court ruling that the leak amounted to “an illegal intrusion into the American election campaign,” Lutsenko told me. Lutsenko said the tape recording is a serious enough allegation to warrant opening a probe, and one of his concerns is that the Ukrainian law enforcement agency involved had frequent contact with the Obama administration’s U.S. embassy in Kiev at the time.  
      […]
      We now have strong evidence that retired British spy Christopher Steele began his quest in what ultimately became the infamous Russia collusion dossier with a series of conversations with top Department of Justice (DOJ) official Bruce Ohr between December 2015 and February 2016, about securing evidence against Manafort.

      We know the FBI set up shop in the U.S. embassy in Kiev to assist its Ukraine/Manafort inquiry — a common practice on foreign-based probes — while using Steele as an informant at the start of its Russia probe. And we know Clinton’s campaign was using a law firm to pay an opposition research firm for Steele’s work in an effort to stop Trump from winning the presidency, at the same time Steele was aiding the FBI.
      […]
      In our interview, Lutsenko accused the Obama-era U.S. embassy in 2016 of interfering in his ability to prosecute corruption cases, saying the U.S. ambassador gave him a list of defendants that he would not be allowed to pursue and then refused to cooperate in an early investigation into the alleged misappropriation of U.S. aid in Ukraine.
      Lutsenko provided me with a letter from the embassy, supporting part of his story by showing that a U.S. official did in fact ask him to stand down on the misappropriation-of-funds case. “We are gravely concerned about this investigation for which we see no basis,” an embassy official named George Kent wrote to the prosecutor’s office.  

      https://de.scribd.com/document/402559592/Embassy2GPLetter4-4-16#from_embed
      […]

      https://thehill.com/opinion/campaign/435029-as-russia-collusion-fades-ukrainian-plot-to-help-clinton-emerges

      Zustände sind das…

      • Katastrophale, allerdings! Ich vermisse dort den Namen Chaluppa, oder wie die Dame hieß… der u.a. ja auch Stranahan schon lange auf der Spur war.

        Jedenfalls glänzende Artikel und Arbeit aller Beiträger bisher, Sie selbst natürlich inbegriffen!
        Ich habe parallel leider noch viele andere Sachen um die Ohren, einschließlich meiner PC/ Heimnetz Infrastruktur nach dem Providerwechsel, weshalb ich zZt nur schleppend mitkomme hier.

      • Aus Paul Sperrys hervorragendem Artikel würde ich noch dies als relevant hervorheben wollen:
        „Longtime observers of the Washington political scene are curious how Jones has for years been able to escape serious scrutiny while running a political influence operation that works closely with national media, federal law enforcement and congressional investigators. With access to a multimillion-dollar war chest, they say he could continue to push the anti-Trump Russia collusion narrative long past the Mueller report or even the 2020 presidential election.

        Caputo, the former Trump aide, wants an investigation of Jones: “I want to know who Dan Jones is talking to across the investigations – from the FBI to the Southern District of New York to the [Special Counsel’s Office] to the Department of Justice, to Congress.”

        Da lauert noch viel Arbeit, fürwahr! Die Person des Chris Wray solte wohl auch mal näher beleuchtet werden.
        Nach alledem, was wir nun schon längst wissen, frage ich mich, was kann eigentlich der Horowitz Report, – wenn er denn irgendwann mal käme-, noch an Erkenntnissen bringen?

    • Nachdem ich nun gerade einen sehr wirren heute journal-Beitrag dazu gesehen habe, in dem wundersamerweise verschwiegen wurde, daß der Speaker des britischen Parlaments der Premierministerin May, verwehrt hatte, ihren bekloppten Deal mit der EU (der französische Unterhändler Bannier hat ja auch im Sinn der uralten französisch-britischen Feindschaft verhandelt) nun zum dritten Mal zur Abstimmung zu stellen, frage ich mich, warum wir in Deutschland derartig desinformiert werden.

      Dort hieß es auch, daß die Zustimmung der EU zur Fristverlängerungsbitte Großbritanniens an Bedingungen geknüpft werde, nämlich u.a. an die, daß das EU-Abkommen nicht mehr verhandelt werde. Friß oder stirb. May setzte ihre Karte darauf, daß die Abgeodneten aus Angst vor einem no deal Brexit schon noch ihrem deal zustimmen würden. Was aber, wenn es zu einer solchen Abstimmung nicht mehr kommen kann?

      Hier gibt es Hinweise, daß Frankreich eh ausschert:

      Der no deal-Brexit ist wohl die beste Alternative: denn, surprise, surprise, da werden jede Menge angenehme, längst in der Schublade liegende, Notfallpläne aktiviert, die die weitere gedeihliche Kooperation garantieren. In der Luftfahrt ist das bereits der Fall. GB wird keine Zölle erheben und Irland kann von der EU nicht gezwungen werden, Grenzbäume aufzurichten.

      😉

      Der ganze Alarmismus war ja politisch bedingt: der Ausstieg aus der EU sollte erschhwert werden, weil die EU eh auseinanderfliegt. Und die Industrie, die auf billige Arbeitskräfte setzt, ist natürlich für den freien Arbeitnehmerverkehr aus den Armenhäusern der EU. Wozu brauchen wir die EU eigentlich? Da, wo sie stark sein sollte, ist sie es nicht: seit vielen Jahren knickt sie gegen die USA ein, wie bei den Sanktionen gegen Rußland, die schon unter Obama erzwungen wurden.

      Was ihr (und Macron) jetzt einfällt, ist, die EU zu militarisieren und eine weitere NATO zu gründen. AKK ist prompt für einen deutsch-französischen Flugzeugträger, Symbol militärischer Agression schlechthin.

      Man darf die EU abhaken.

      • gabrielewolff
        sagte am 20. März 2019 um 22:59 :
        „… warum wir in Deutschland derartig desinformiert werden.“

        Da hätte ich einen Tipp: der BREXIT wird möglichst dramatisch inszeniert, um mögliche andere Austrittswillige maximal abzuschrecken. Zu dieser Inszenierung gehört, dass für die Rest-EU die Briten als die Bösewichte inszeniert werden. Das Inszenieren von Bösewichter (für Deutsche Pappnasen) kennen wir ja gut: Griechenland, Italien, Ungarn, …

        man mache sich nur mal klar: die EU verhandelt nicht, behauptet aber, das Zustandekommen eines Vertrages würde an GB scheitern! Gehören zu Vertragsabschlüssen nicht immer noch mindestens zwei?

        Die Inszenierung wird gemeinsam von May und Brüssel in Szene gesetzt. Vielleicht gab es einen Deal: „wenn ihr bei einer Horrorshow brav mitmacht bekommen entweder die direkt beteiligten (May und näheres Umfeld) oder GB insgesamt (das heißt die dortige Finanzoligarchie, City of London) irgend eine Bonbon nach dem Austritt …“

  4. Und zur Debatte um Rücknahme der IS Kämpfer in SDF Gefangenschaft durch Deutschland und andere EU Staaten gibt es heute diese Meldung, gehört im RBB, aber noch keine weiteren Medienberichte dazu gesehen- außer dieser direkt von der Website der Gesellschaft für bedrohte Völker:
    https://www.gfbv.de/de/news/ueber-8000-gefangene-is-kaempfer-in-nordsyrien-9631/

    Die Ein-Mann Beobachtungsstelle SOHR ist höchstpersönlich nach Berlin gekommen. Und die gefangenen IS Kämpfer scheinen vom einen auf den anderen Tag um über 3000 angewachsen zu sein… hm..- Wo kommen die alle her?
    Presseportal vom 19.3.2019:
    https://www.presseportal.de/pm/29402/4221797
    und von heute, 20.3.
    https://www.presseportal.de/pm/29402/4223160

  5. Zum Venezuela Thema hier noch einige Impressionen von gestern:

    https://solidaritycenter.ourpowerbase.net/civicrm/mailing/view?reset=1&id=53
    (nicht, um die Aktionen oder Petition zu bewerben, nur wegen des Inhalts an Aktionen)

    Zum Besuch des brasilianischen Präsidenten gestern im White House:

    ‚Trump buddies up with Bolsonaro, the ‘Trump of the Tropics’
    https://www.apnews.com/bdc70648e5814d25b549d1c252910006
    mit Video von Trumps Statements

    hier in Gänze zu lesen
    https://www.whitehouse.gov/briefings-statements/joint-statement-president-donald-j-trump-president-jair-bolsonaro/

    Auffallend und auch von unseren Medien aufgegriffen:
    „President Trump announced the United States’ intent to designate Brazil as a Major Non-NATO Ally. “

    AP schreibt dazu
    [-]
    „He announced he would back Brazil’s effort’s to join the Organisation for Economic Co-operation and Development, while floating the idea of full NATO membership, though he said he’d “have to talk to a lot of people” for Brazil to join the organization.“
    [-]
    https://www.apnews.com/bdc70648e5814d25b549d1c252910006

  6. Der größte Presseskandal des Westens ist freilich der, der Verschwörungstheorie der dems, Trump sei ein russischer Agent und seine Kampagne habe mit Rußland zusammengearbeitet, seit Jahren aggressiv verfolgt zu haben. Und dabei den größten Politskandal überhaupt, nämlich den Angriff der Obama-Verwaltung in Geheimdiensten und im Justizministerium gegen den Kandidaten Trump und gegen den gewählten Präsidenten ausgeblendet zu haben.

    Warum sollte die Bevölkerung das auch noch glauben?

    Trump retweetet nun permanent Fox News-Sendungen, die sich auf die aktuellen Veröffentlichungen von Transcripts von Anhörungen beziehen, die von den MSM in den USA – wie bei den unsrigen – schlicht ignoriert werden:

    Das sind natürlich nur Verschwörungstheorien. 😉

    • Da Bartiromos Interview mit Rep. Doug Collins, dem Vize Vorsitzenden des Justizausschusses, vom Sonntag, 17. 3. dort endet, wo es um den ‚bevorstehenden‘ Abschlussreport der Mueller Ermittlung geht, zu dem sie zuletzt sagt „.. I’m hearing that’s going to drop any day now.“ ,- was wir schon länger hören-, hier die Fortsetzung dazu:


      ab Min.25:30
      Dort relativiert Bartiromo das Timing des Reports zu „within the *next two weeks* , während Collins anschließend erklärt , was es mit der House Abstimmung (420: 0) über Tranzparenz des Reports auf sich hat.

      Reuters schrieb am 11. März dies zum Thema:

      https://www.reuters.com/article/us-usa-trump-budget-mueller/mueller-probe-already-financed-through-september-officials-idUSKBN1QS2QB

      und 2 Tage später dies:
      https://www.reuters.com/article/us-usa-trump-russia-timing-explainer/not-so-fast-mueller-still-investigating-pivotal-russia-probe-issues-idUSKBN1QU1E8

      Das erhält die Spannung aufrecht und Reuters sei ja tonangebend, wie wir lernten..
      😉

      :

      • Wer Bartiromos Interviews weiter sieht, wird über die Bemerkung des kalifornischen Abgeordneten H. Rouda vom House Oversight Committee stolpern: auf die vorliegenden Beweise gegen die Kabale um McCabe, Strzok u.a. angesprochen, redet der doch glatt von „bad actors der *Clinton administration* “ (bei Min 32:20)
        – Hallo? Baritiromo überhört oder übergeht es. Versprecher, Nervosität wegen Abwiegelns oder Parole „bloß nicht Obama erwähnen“ ?? Bestenfalls könnte man ihn damit entschuldigen, daß er ‚freshman‘ im Congress ist.

        • Rouda ist überhaupt ein „moderater“ dem, ein pro-Kapitalist, der für Grenzkontrolle ist und gegen den AOC-Green New Deal etc, und der gerne mit den moderaten Republikanern zusammenarbeiten würde. Übrigens: auch er spielt den Mueller-Report herunter…

      • Sehr lustig!

        Der erste Reuters-Artikel ist eine Null-Nummer:

        March 11, 2019 / 11:14 PM / 8 days ago
        Mueller probe already financed through September: officials
        Mark Hosenball

        WASHINGTON (Reuters) – Special Counsel Robert Mueller and the team he assembled to investigate U.S. President Donald Trump and his associates have been funded through the end of September 2019, three U.S. officials said on Monday, an indication that the probe has funding to keep it going for months if need be.
        […]

        https://www.reuters.com/article/us-usa-trump-budget-mueller/mueller-probe-already-financed-through-september-officials-idUSKBN1QS2QB

        Der zweite vom 13.3.2019 eine Spekulations-Nummer, die noch einmal alle Verschwörungstheorien der dems und ihrer Medien zusammenfaßt, nachdem zuvor lang und breit erörtert wurde, daß niemand etwas über Muellers Absichten wisse.

        At the March 7 sentencing hearing in Virginia for Trump’s former campaign chairman Paul Manafort, prosecutor Greg Andres said a filing by the special counsel in a separate case against Manafort in Washington was partially sealed due to a “continuing investigation.” Manafort is due to be sentenced in the Washington case on Wednesday.
        The continuing investigation cited by Andres, a member of Mueller’s team, related to Manafort’s interactions with Konstantin Kilimnik, his former business associate who the special counsel has said has ties to Russian intelligence. Manafort and Kilimnik, a Russian, worked together for more than a decade as consultants for pro-Kremlin politicians in Ukraine.
        […]
        This line of inquiry potentially could lead to conclusions by Mueller about Russian links to the Trump campaign.

        https://www.reuters.com/article/us-usa-trump-russia-timing-explainer/not-so-fast-mueller-still-investigating-pivotal-russia-probe-issues-idUSKBN1QU1E8

        Bei der Urteilsverkündung in Washington wurde diese „russische“ Spur von der Richterin entzaubert – wieder eine Hoffnung geplatzt.

        There are additional signs Mueller is still gathering evidence on Stone. A lawyer for Andrew Miller, a Stone associate who on Feb. 26 lost an appeal aimed at staving off a grand jury appearance, told Reuters Mueller still wants his client to testify.

        Herrje, Stone! Angeklagt wegen angeblicher Lügen gegenüber dem Kongreß, und zwar nicht, weil er über seine (nicht stattgefundenen) Kontakte mit Assange gelogen hat, sondern wegen Nichtigkeiten…

        Of all the avenues of inquiry, perhaps the least is known about Mueller’s investigation into whether Trump obstructed justice by trying to impede the Russia inquiry. There have been no indictments or court action related to this issue.

        Ob dieser lächerliche Vorwurf überhaupt untersucht wurde, ist offiziell nie bekanntgeworden.

        Die dems scheinen den Mueller Report regelrecht zu fürchten:

        Viel interessanter ist es, Mueller beim Scheitern zuzusehen:

        Mueller Obtained Email Search Warrant Against Michael Cohen In July 2017
        10:45 AM 03/19/2019 | Politics
        Chuck Ross | Rep
        […]

        Mueller’s search for evidence that Cohen acted as a foreign agent is perhaps the most intriguing revelation in the heavily redacted documents. Mueller’s investigation, which began on May 17, 2017, initially focused on whether Trump associates conspired with Russians to influence the 2016 election. Cohen is accused in the Steele dossier of visiting Prague in August 2016 to meet with Russian officials regarding the hacking of Democrats’ emails.

        Cohen has not faced any charges related to collusion or acting as a foreign agent. He took on several foreign clients after Trump won the election, but there is no evidence that he worked directly for foreign governments.

        https://dailycaller.com/2019/03/19/michael-cohen-mueller-search-warrant/

        Im übrigen: die Ratten verlassen das sinkende Schiff:

        Die Dame Zainab Ahmad gehörte laut Ohr neben Weissmann, der schon weg ist, zu den Vorab-Mitwissern des Steele-Dossiers:

        Und noch eine von Bezos aufgebrachte VT gegen Trump ist gerade in sich zusammengebrochen. Man lese den vergnüglichen Thread von Undercover Huber:

        Näheres hier:

        😉

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