Hans Wollschläger-Fake News- Updated

Hans, Winterberg 11-04

Hans Wollschläger in Winterberg, 2004, Foto: Gabriele Gordon

Es hätte ja eigentlich genügt, meinen letzten Artikel zu ergänzen:

https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/17/fake-news-oder-wie-ich-zur-witwe-von-hans-wollschlaeger-wurde/

Aber irgendein Bug im WordPress-System ließ das nicht zu.

Die NZZ als Sprachrohr des gekränkten Bearbeiters der Wollschläger-Übersetzung des Ulysses von James Joyce, Harald Beck, hat nun auch dessen Zuarbeiter Hans Walter Gabler zu Wort kommen lassen.

Der Artikel hebt natürlich mit Fake News an:

Rettet den deutschen «Ulysses»

Aus rechtlichen Gründen liegt die revidierte deutsche Übersetzung von Hans Wollschläger auf Eis. Das darf nicht sein.

Hans Walter Gabler 26.3.2018, 05:30 Uhr

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Sie liegt natürlich nicht nur aus rechtlichen Gründen „auf Eis“, sondern entscheidend deshalb, weil Beck das Wollschlägersch’e Kunstwerk zerstörte.

Die NZZ vom 2.3.2018 war jedenfalls schon mal näher an der Wahrheit:

Gabriele Gordon habe keinerlei Gesprächsbereitschaft gezeigt: «Sie hat es abgelehnt, Jonathan Landgrebe, den Leiter von Suhrkamp, und den Cheflektor Fellinger zu treffen. Offenbar hat sie dem Verlag schriftlich ihre Position dargelegt; sie begründet diese einerseits juristisch – in dieser Hinsicht sind ihre Ansprüche tatsächlich unanfechtbar. Anderseits führte sie angeblich literarische und philologische Gründe an: Wollschläger hätte der Neufassung nicht zugestimmt, argumentierte sie.»

https://www.nzz.ch/feuilleton/ulysses-neuedition-rechtlich-ist-die-sache-tot-ld.1361961

Der offenbar umfassend uninformierte Gabler meint:

Das grundsätzliche Einvernehmen zwischen dem Übersetzer, einem Team von Revisoren und dem Suhrkamp-Verlag datiert aus dem Jahre 2007. Leider verstarb Hans Wollschläger wenige Monate, nachdem das Übereinkommen erzielt worden war.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Daß bei diesem Treffen von 10.3.2007 irgendein Übereinkommen erzielt worden sei, davon träumt allenfalls der Suhrkamp-Verlag. Insofern existiert lediglich ein Protokoll des Verlags, das Hans Wollschläger nie zur Kenntnis nahm. Ob er wirklich die Fron auf sich genommen hätte, sich ein ganzes Jahr die Besserwissereien von Anglisten und Philologen anzuhören? Die keine Ahnung von Kunst haben?

Ich wage es zu bezweifeln.

Eins ist jedenfalls klar. Nur Hans Wollschläger selbst hätte seine eigene geniale Übersetzung überarbeiten können. Niemand sonst.

Gabler hüpft gleich hierauf:

Durch dieses aber bestärkt, verpflichtete der Verlag Harald Beck und seine Mitarbeiter zur Durchsicht und Überarbeitung der Wollschläger-Übersetzung. Entscheidend am Übereinkommen war, dass ein durchgesehener und revidierter Übersetzungstext nicht die wollschlägersche Verdeutschung überfremden würde. Die Überarbeitung verstand sich als Dienst an der Übersetzung und deren Dienst am Roman und an seinem Autor.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Warum bringt die NZZ derlei Lügen?

Klar, Beck möchte gern seine Vorgänger Dirk Vanderbeke und Dirk Schultze, die Kommentatoren der Wollschläger-Übersetzung  im Jahr 2004, auslöschen, denen er zuarbeitete. Genauso agiert sein Zuarbeiter Gabler.

Vanderbeke und Schultze verließen das Unternehmen, als ihnen klar wurde, wie sehr Beck es auf die Zertrümmerung  der Wollschläger-Übersetzung ankam.

Gabler:

Wie ich es mir vorstelle, könnte Grundlage einer Vereinbarung sein, dass Hans Wollschlägers «Ulysses» unverändert der rein deutsche Lesetext des Werkes vom Suhrkamp-Verlag bleibt. In Parallele dazu sollte der Verlag den Plan Siegfried Unselds umsetzen, eine zweisprachige «Ulysses»-Ausgabe anzubieten. In dieser würde dem englischsprachigen originalen Text der deutsche zugesellt, der, auf der Grundlage der Übereinkunft mit Hans Wollschläger, über zehn Jahre hinweg im Auftrag des Suhrkamp-Verlags erarbeitet wurde. Dass dieser überarbeitete Text im Wesentlichen nach wie vor den Übersetzungstext Hans Wollschlägers darstellt, nur eben in einer revidierten Fassung, welche Entsprechungen im Deutschen zum englischen Original präzisiert, wäre selbstredend hervorzuheben und vertraglich festzuhalten.

Es ist eine hohe Anerkennung der Übersetzung von 1975, dass sie eben nicht ersetzt wird, sondern im Kern bestehen bleibt. Der revidierte Wollschläger-Text in einer zweisprachigen Ausgabe sollte dabei selbstverständlich zu erkennen geben, wo er von Wollschlägers Fassung von 1975 abweicht und warum er das tut. Der englischsprachige Text der Herausgeber Hans Walter Gabler, Wolfhard Steppe und Claus Melchior steht rechtlich vorbehaltlos für die zweisprachige Ausgabe zur Verfügung.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Nun mag ja wohl Suhrkamp befeuert haben, die „neue“ Übersetzungs-Bearbeitung von Beck zu promoten, weil die alte von Wollschläger nicht mehr verkauft wird, da der Markt gesättigt ist.

Gablers Vorschlag ist nicht nur weltfremd, sondern auch kontrafaktisch, da die Wollschläger-Übersetzung durch Beck zerstört worden ist.

Und warum sollte ein kommerzieller Verlag wie Suhrkamp eine englisch-deutsche Ulysses-Ausgabe herausbringen, der die zehntausende Beck-Veränderungen an der Wollschläger-Übersetzung dokumentiert, die Beck auch noch begründen soll?

 

 

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6.700 Gedanken zu „Hans Wollschläger-Fake News- Updated

  1. Hier hatte ich zusammengefaßt, wieso Rob Slane, die VIPS und Olver Stone auf eine Aussage von Assange über die Herkunft der WikiLeaks Enthüllungen von DNC (22.7.2016) und Podesta E-Mails (ab 7.10.2016) hoffen:
    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-138/#comment-81705

    Es deutet natürlich alles auf Leaks und nichts auf Hacks hin.

    Was wurde über Assange seit seiner Festnahme am 11.4.2019 sonst noch geschrieben?

    Das ist jetzt glücklicherweise vorbei:

    US prosecutors claim the logs demonstrate that Manning sought out Assange’s assistance in cracking a hash or password. This would have enabled her to access Defence Department computer networks on a password that was not her own, thereby helping to protect her anonymity.

    There is no evidence, in the indictment against Assange, or a supporting affidavit from an FBI special agent, indicating that the password was ever broken. Moreover, as an army intelligence analyst, Manning already had authorised access to all of the material that she would provide to WikiLeaks.
    […]
    Goodale stated that it “seems to have been written with a particular purpose in mind — to extradite Assange from England. Once he is here, he will be hit, no doubt, with multiple charges.”
    Goodale and other lawyers have noted that individuals cannot be extradited from the UK to the US for “political offenses” under the existing extradition treaty between the two countries.
    Espionage has historically been recognised as a political offense.
    […]
    The former New York Times lawyer stated that under extradition law, an individual “cannot be prosecuted for any offense other than that on which the surrendering country agreed to extradite.

    There is an exemption, though, if further charges are “based on the same facts as the offense for which extradition was granted.” In other words, espionage charges could potentially be laid against Assange in the US, if they were presented as an “upgrading” of the computer hacking offenses.
    […]

    https://www.wsws.org/en/articles/2019/04/22/assa-a22.html

    Ja, darum geht es. Um einen Journalisten, der der Todesstrafe oder einer lebenslangen Haft entgegensieht.

    Die ZEIT hat jedenfalls rudimentär begriffen, um was es geht. Natürlich nur für Abonnenten:

    Julian Assange: Sein größter Irrtum
    WikiLeaks-Gründer Julian Assange hoffte auf Donald Trump und verhalf ihm zur Macht. Jetzt lässt die US-Regierung ihn jagen.
    Von Holger Stark
    16. April 2019 DIE ZEIT Nr. 17/2019, 17. April 2019 129 Kommentare
    Exklusiv für Abonnenten

    https://www.zeit.de/2019/17/julian-assange-donald-trump-usa-wikileaks

    Darunter exklusiv die fake news auf S.3:

    Folgt man der sechsseitigen Anklageschrift, dann tauschten sich Assange und Mannings in einem Chat darüber aus, wie ein Passwort geknackt werden könnte, mit dem Teile der Dateien geschützt waren.

    So der damals beim SPIEGEL angestellte Holger Stark, der Assange seinerzeit promotete und ihn heute als tumben Trump-Supporter hinhängt – und vor fake news nicht zurückschreckt. Es ist nur noch erschütternd, was die MSM hervorbringen.

    Interessant:

    https://www.politico.com/amp/story/2019/04/22/chelsea-manning-appeal-wikileaks-probe-1284348

    Insbesondere das hier:

    After he was ousted from the embassy, Assange was arrested on a longstanding bail-skipping charge and prosecutors revealed that Assange was secretly indicted by a U.S. grand jury in March 2018 on charges of conspiring with Manning to hack a password for a military computer system. He now faces extradition proceedings in England.

    Many U.S. lawmakers have said they also want the Australian citizen and transparency activist prosecuted for conspiring with the Russians to steal Democratic Party emails in advance of the 2016 presidential election. However, adding those charges or others could complicate the extradition process and give Assange’s defense fresh arguments that he’s being accused of “political” crimes excluded from the extradition treaty between the U.S. and the United Kingdom.

    https://www.politico.com/amp/story/2019/04/22/chelsea-manning-appeal-wikileaks-probe-1284348

    Selbstverständlich ist die künstlich reduzierte Anklage gegen Assange „politisch“.

    • Am Rande noch zu der Preisverleihung (GUE/NGL, oben im WikiLeaks Tweet gemeldet):
      Ich verfolge sporadisch auf der Live Blog Seite das Geschehen und das Video der Preisverleihung hatte ich gesehen und wollte es eigentlich hier empfehlen. Wegen des vermeintlichen off-topic Characters unterließ ich es aber. Es wurde dort nun herausgenommen, ich fand aber auf YouTube, was ich suchte:
      Diese inbrünstige Laudatio sollte man sich anhören, selbst den Syrien Krieg ließ sie nicht aus:
      ‚Nobel Peace Prize winner, Mairead Maguire, accepts GUE/NGL Prize on behalf of Julian Assange‘

      • „What kind of media have we got?“

        Zum Beispiel die WaPo vom 23.4.2019:

        The Mueller report confirms it: Assange is not a whistleblower or a journalist

        He is a potential missing link in the chain of understanding the extent to which foreign intervention affected the American electoral process.
        Opinion ● By Allison Stanger ● Read more »

        Mueller ist offenbar für alles gut. Dabei ergibt sich aus seiner Hacking-Anklage, daß niemand, der mit DC-Leaks oder Guccifer 2.0 in Verbindung trat, wissentlich mit dem GRU sprach. Und überhaupt:

        We at VIPS, in contrast, are finding more and more forensic evidence that the DNC emails were leaked, not hacked by the Russians or anyone else — and that “Guccifer 2.0” is an out-and-out fraud. Yes, we can prove that from forensics too.
        […]
        On the intelligence/forensics side, we have proved that the evidence adduced to “prove” that the Russians hacked into the DNC and Podesta emails and gave them to WikiLeaks is spurious. For example, we have examined metadata from one key document attributed to Russian hacking and shown that it was synthetically tainted with “Russian fingerprints.”

        Who Left the Bread Crumbs?

        So, if it wasn’t the Russians, who left the “Russian” bread-crumb “fingerprints?” We do not know for sure; on this question we cannot draw a conclusion based on the principles of science — at least not yet. We suspect, however, that cyber warriors closer to home were responsible for inserting the “tell-tale signs” necessary to attribute “hacks” to Russia. We tacked on our more speculative views regarding this intriguing issue onto the end of our July 24, 2017 Memorandum to you entitled “Intelligence Veterans Challenge Russia Hack Evidence.”

        https://consortiumnews.com/2017/07/24/intel-vets-challenge-russia-hack-evidence/

        We recall that you were apprised of that Memorandum’s key findings because you ordered then-CIA Director Mike Pompeo to talk to William Binney, one of our two former NSA Technical Directors and one of the principal authors of that Memorandum. On October 24, 2017, Pompeo began an hour-long meeting with Binney by explaining the genesis of the odd invitation to CIA Headquarters: “You are here because the president told me that if I really wanted to know about Russian hacking I needed to talk to you.”

        On the chance Pompeo has given you no report on his meeting with Binney, we can tell you that Binney, a plain-spoken, widely respected scientist, began by telling Pompeo that his (CIA) people were lying to him about Russian hacking and that he (Binney) could prove it. Pompeo reacted with disbelief, but then talked of following up with the FBI and NSA. We have no sign, though, that he followed through. And there is good reason to believe that Pompeo himself may have been reluctant to follow up with his subordinates in the Directorate of Digital Innovation created by CIA Director John Brennan in 2015. CIA malware and hacking tools are built by the Engineering Development Group, part of that relatively new Directorate.
        […]

        https://consortiumnews.com/2019/04/16/vips-fault-mueller-probe-criticize-refusal-to-interview-assange/

        • Nicht zu vergessen:

          In earlier VIPS memoranda we addressed the lack of any evidence connecting the Guccifer 2.0 alleged hacks and WikiLeaks, and we asked President Obama specifically to disclose any evidence that WikiLeaks received DNC data from the Russians [see here and here].

          Addressing this point at his last press conference (January 18), he described “the conclusions of the intelligence community” as “not conclusive,” even though the Intelligence Community Assessment of January 6 expressed “high confidence” that Russian intelligence “relayed material it acquired from the DNC … to WikiLeaks.”

          Obama’s admission came as no surprise to us. It has long been clear to us that the reason the U.S. government lacks conclusive evidence of a transfer of a “Russian hack” to WikiLeaks is because there was no such transfer. Based mostly on the cumulatively unique technical experience of our ex-NSA colleagues, we have been saying for almost a year that the DNC data reached WikiLeaks via a copy/leak by a DNC insider (but almost certainly not the same person who copied DNC data on July 5, 2016).

          From the information available, we conclude that the same inside-DNC, copy/leak process was used at two different times, by two different entities, for two distinctly different purposes:

          -(1) an inside leak to WikiLeaks before Julian Assange announced on June 12, 2016, that he had DNC documents and planned to publish them (which he did on July 22) – the presumed objective being to expose strong DNC bias toward the Clinton candidacy; and

          -(2) a separate leak on July 5, 2016, to pre-emptively taint anything WikiLeaks might later publish by “showing” it came from a “Russian hack.”

          https://consortiumnews.com/2017/07/24/intel-vets-challenge-russia-hack-evidence/

  2. @ Angelika Roll:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-138/#comment-81706

    Danke für den Artikel, der sehr schön belegt, mit was für einer Lügenbande wir es mit den Geheimdiensten zu tun haben.

    Two Colleagues Contradict Brennan’s Denial of Reliance on Dossier
    By Paul Sperry, RealClearInvestigations
    May 15, 2018

    Former CIA Director John Brennan’s insistence that the salacious and unverified Steele dossier was not part of the official Intelligence Community Assessment on Russian interference in the 2016 election is being contradicted by two top former officials.
    […]
    And James Clapper, Director of National Intelligence under President Obama, conceded in a recent CNN interview that the assessment was based on “some of the substantive content of the dossier.” Without elaborating, he maintained that “we were able to corroborate” certain allegations.
    […]
    In a March 5, 2018, letter to House Intelligence Committee Chairman Devin Nunes, Adm. Rogers informed the committee that a two-page summary of the dossier — described as “the Christopher Steele information” — was “added” as an “appendix to the ICA draft,” and that consideration of that appendix was “part of the overall ICA review/approval process.

    His skepticism of the dossier may explain why the NSA parted company with other intelligence agencies and cast doubt on one of its crucial conclusions: that Vladimir Putin personally ordered a cyberattack on Hillary Clinton’s campaign to help Donald Trump win the White House.

    Rogers has testified that while he was sure the Russians wanted to hurt Clinton, he wasn’t as confident as CIA and FBI officials that their actions were designed to help Trump, explaining that such as assessment „didn’t have the same level of sourcing and the same level of multiple sources.”
    […]
    Fleitz suggests that the Obama administration limited the number of players involved in the analysis to skew the results. He believes the process was “manipulated” to reach a “predetermined political conclusion” that the incoming Republican president was compromised by the Russians.
    “I’ve never viewed the ICA as credible,” the CIA veteran added.
    A source close to the House investigation said Brennan himself selected the CIA and FBI analysts who worked on the ICA, and that they included former FBI counterespionage chief Peter Strzok.
    “Strzok was the intermediary between Brennan and [former FBI Director James] Comey, and he was one of the authors of the ICA,” according to the source.
    […]

    https://www.realclearinvestigations.com/articles/2018/05/14/2_colleagues_contradict_brennan_on_use_of_dossier.html

    Auf dieser parteipolitischen Kabale beruht ja nicht nur die Verschwörungstheorie der Trump-Russia Collusion, sondern die gesamte irrationale anti-Rußland-Politik des Westens einschließlich Sanktionen.

    Und jetzt wird wegen der rechtswidrigen US-Iran-Sanktionen folgenlos herumgejammert:

    Öl als Waffe
    Donald Trump legt den iranischen Rohstoffexport lahm – und demütigt damit die Europäer.
    Eine Analyse von Mark Schieritz
    24. April 2019 DIE ZEIT Nr. 18/2019, 25. April 2019

    Es sieht fast so aus, als wolle Donald Trump den Europäern zeigen, wer am längeren Hebel sitzt. Ab dem 1. Mai darf der Iran praktisch keinen Tropfen Öl mehr an andere Länder liefern. Das sehen neue, verschärfte Sanktionen vor, die die amerikanische Regierung am vergangenen Wochenende verkündet hat. Mit seinem Vorstoß hat Trump die Ölmärkte verunsichert und der europäischen Iran-Strategie einen schweren Schlag versetzt.
    […]

    https://www.zeit.de/2019/18/us-sanktionen-donald-trump-rohstoffexporte-oel-macht

    Es fällt natürlich schwer, diese selbstherrliche Politik zu geißeln, wenn man sie selbst so lange mitgetragen hat (Ukraine, Rußland, Syrien) und es im Fall Venezuela auch aktuell noch tut… Das ist die Kehrseite der gemeinsam exerzierten Doppelmoral.

    Was lügende Geheimdienste angeht: Rob Slane hat ein neues Stück zur CIA-Chefin Gina Haspel, die laut NYT Trump im Fall Skripal durch Desinformation zur größten anti-russischen Aktion seit Jahrzehnten veranlaßt hat:

    From the Folks Who Lie, Cheat and Steal for a Living — Project Fake Duck
    April 24, 2019 Rob Slane
    Mike Pompeo, the former CIA director and now chief diplomat of the United States, made the following remarks in a recent interview:

    “I was the CIA director. We lied, we cheated, we stole. It’s — it was like — we had entire training courses. It reminds you of the glory of the American experiment.”
    https://www.zerohedge.com/news/2019-04-21/i-was-cia-director-we-lied-we-cheated-we-stole

    That perhaps won’t come as too much of a surprise to many people, but it is nonetheless welcome to have it admitted by no less a person than the former director of that organisation.
    […]

    https://www.theblogmire.com/from-the-folks-who-lie-cheat-and-steal-for-a-living-project-fake-duck/

    Es ist ein längerer Artikel mit einer ausgetüftelten Timeline. Ich konzentriere mich auf den Tag nach dem Vorgang:

    5th March
    Military personnel in HazMats intensely searched a bin located adjacent to the Avon Playground (see here and here)

    https://www.gettyimages.de/detail/video/sergei-skripal-nerve-agent-attack-injured-nachrichtenfilmmaterial/930453318

    https://www.gettyimages.de/detail/video/forensics-officers-examining-the-scene-where-nachrichtenfilmmaterial/928860870
    […]
    The first thing to say is that a key piece of evidence in this whole saga is to be found in the event that took place 5th March. Approximately 24 hours after the incident on the bench, military personnel in Hazmats were filmed searching very intensely in a particular bin. But there are three very curious points to note about this bin:

    1. It is not located near the bench on which the poisoned pair were found.

    2. It is absolutely not on the route from the Sainsbury’s car park to Zizzis or The Mill, and would in fact constitute a bizarre detour, if your intended destination was Zizzis or The Mill.

    3. It absolutely is located next to the Avon Playground, and is in fact the exact location of the duck feed.
    […]
    However, like the whole of this saga, the incident has merely ended up raising more questions. It has raised the question of why the boys and their parents weren’t contacted for a whole fortnight, even though it was surely known by 5th March that they had fed ducks with Mr Skripal. It has raised the question of why these boys and the ducks they fed did not become ill. It has raised the question of why the incident was then used, together with fake pictures, to deceive the President of the United States.

    The answer, as I have attempted to set out above, is essentially two-fold:

    Firstly, because the poisoning and its aftermath didn’t actually chime with the claim of “Novichok” being used, something more dramatic was needed to up the ante. The fact that children were known to have been with Mr Skripal that afternoon was then exploited by both British officials and the CIA to further their own agendas.

    Secondly, because the duck incident presented a potential problem for the door handle theory, in that the boys received bread from the apparently highly contaminated Mr Skripal just 15-30 minutes after he left his house, a visit to the parents of the boys was deemed necessary to avoid a potential claim of negligence later on.

    Let me end by saying this: I don’t think it’s a coincidence that the first mention of the duck feed, the first mention of the door handle explanation, and the first mention of British officials describing the duck feed incident to US authorities all appeared in the same article (The Mirror).
    https://www.mirror.co.uk/news/uk-news/three-children-taken-hospital-after-12245559
    [24.3.2018]

    The issues are intrinsically tied together, and they all provide more evidence that the truth has been covered up. But then again, when you’re talking about the sorts of people who think nothing of lying, cheating and stealing for a living, I don’t suppose that should surprise us.

    https://www.theblogmire.com/from-the-folks-who-lie-cheat-and-steal-for-a-living-project-fake-duck/

    In der Tat.

    • Der Hoax mit dem „Russian Meddling“ sollte so schnell wie möglich aufgeklärt werden: denn in Ermangelung der „collusion“ stürzen sich WaPo und die NYT jetzt darauf:

      CNN mittendrin im großen Gefecht:

      Es darf auch schon mal frei erfunden werden:

      Ich erinnere mich noch gut an die russischen U-Boote in Schweden, die es nicht gab.

        • Ja,ja, der intellektuelle Unterflieger & Propagandist Pitzke, der nun jede „bombshell“ der Mainstream-US-Medien unkritisch verbreitete: als Beweis für eine Collusion, die es nicht gab. Jetzt widmet er auf einseitiges Sittengemälde um, ohne die Straftaten der Gegenseite zu beleuchten.

          Das ehemalige Nachrichtenmagazin hat fertig. Flasche leer.

          Tatsächlich muß es jetzt um die Zertrümmerung der von politisierten Geheimdiensten unter Obama wegen der „Russian interference“ gesetzten Narration gehen. Margot Cleveland versucht sich jedenfalls an der angeblichen Facebook-Aktivität – an der nichts dran ist. Das war eine kommerzielle Aktion, mit der Geld verdient wurde. Aber was war sie denn gegenüber der „Interference“ der Clinton-Aktivität?

          https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-138/#comment-81707

          Daß russische Geheimdienste hackten, glaube ich unbesehen. Das ist ihre Aufgabe, so, wie es westliche Geheimdienste ebenfalls tun. Das FBI wußte ja schon seit 2015, daß der FSB im DNC-System war, was den DNC nicht kümmerte, weil russische Geheimdienste nicht leaken. Es sind also die Leaks über DCLeaks, Guccifer 2.0 (der mit künstlichen russischen Spuren versehen wurde) und WikiLeaks, die eigentlich von Bedeutung sind. Und woher WikiLeaks seine DNC-Mails hat, weiß auch die NSA oder Mueller nicht.

          Hier gibt es ein Interview mit Carter Page:

          The Byron York Show #10
          Inside The Grand Jury With Carter Page
          April 23, 2019

          Carter Page, the only man wiretapped — that we know of — in the Trump-Russia probe describes what it was like in the grand jury with Robert Mueller’s prosecutors. Also, what did the FBI ask in five, count ’em five, interviews? And then the question: Can you tell if you’re under surveillance?

          https://ricochet.com/podcast/byron-york-show/inside-the-grand-jury-with-carter-page/

          ab Minute 47 geht es um „Russian Interference“. Hier sagt auch Carter Page, daß mögliche russische Facebook-Aktionen nun gar nichts seien im Vergleich zu den Aktivitäten, die Hillary Clinton ausgelöst habe. Und ganz am Ende bezweifelt er zurecht den ganzen Clapper-Comey-Brennan-Quatsch über Hacking und Leaking.

          Jeder weiß, wie schwierig es ist, den ausschweifend-anekdotisch antwortenden Carter Page zu interviewen. Byron York gibt sein Bestes, das Interview zu strukturieren.

          Wir erfahren immerhin: im September 2016 schrieb der zu Unrecht vom FBI als Spion verdächtigte Carter Page James Comey an, bestritt die durch Issikoff in Yahoo (gefüttert durch Steele persönlich) verbreitete Falschmeldung über ihn und erklärte, jederzeit zur Richtigstellung zur Verfügung zu stehen. Im Oktober 2016 unterschrieb Comey den Überwachungsantrag gegen ihn: sicherlich, ohne diesen bestreitenden Vortrag zu erwähnen, wozu er verpflichtet war. Page hatte bereits in diesem Schreiben seine frühere Zusammenarbeit mit dem FBI zur Überführung russischer Agenten, die ihn ausmelken wollten, betont: dies fand weder in dem FISA-Antrag noch im Mueller-Report Erwähnung.

          Der Mann hat 5 FBI-Vernehmungen im März 2017 (eigentlich ja sehr spät) und eine Mueller-Vernehmung (nachdem er auch dem einen entsprechenden Brief geschickt hatte) und drei Kongreß-Anhörungen jeweils ohne Anwalt überstanden. Am schlimmsten empfand er allerdings seine Grand Jury-Vernehmung nach alldem im Dezember 2017: wie Guantanamo. Hier hatte er erstmals einen Anwalt zur Seite. Diese „dems donor“-Jury war offenbar besonders vorurteilsbehaftet.

          Besonders beklagt er den vorurteilsbehafteten Mueller-Report insoweit, als dort erklärt wird, man habe leider keine Informationen darüber, wen Page während seines Moskau-Aufenthalts Anfang Juli 2016 wirklich getroffen habe.

          So laufen Schmierkampagnen, und Mueller ist ein Teil von denen.

          Was Carter Page von allen anderen Opfern dieses Coups hervorhebt: er wurde nicht mal wegen Lügens gegenüber den feds angeklagt.

  3. Im Anschluß zu meinem letzten spygate-Beitrag:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-138/#comment-81695

    Es ist doch immer wieder aufschlußreich, im Licht des Mueller-Reports, der das Steele-Dossier pulverisiert, ältere Beiträge zu lesen:

    Ganz klar gelogen! Carter Page war defintiv kein russischer Agent, und hochrangige Kontakte nach Rußland, schon gar nicht im Auftrag der Trump Campaign, hat er nie gehabt.

    Man lese ab S. 98 im Mueller-Report, in dem alle Zeitungs-Stories der letzten zwei Jahre auf ein Nullum zusammenschnurren:

    https://www.justice.gov/storage/report.pdf

    Und oh, die Ironie der Geschichte:

    Selbst dem früheren US-Botschafter in Rußland dämmert, daß das Steele Dossier fake news war. Aber daran sind natürlich Steeles angebliche russischeQuellen schuld. Russia Russia Russia!

    Von der Dreistigkeit der West-Propaganda kann sich Rußland noch eine Scheibe abschneiden.

    In diesen verwirrenden Zeiten spendet dieser Artikel Trost, der umfassend darlegt, wie einseitig Mueller und sein dems-Team selbst die von ihnen widerlegten collusion-Vorwürfe anging (den faktisch wie juristisch irrelevanten obstruction Vorwurf will ich gar nicht erst beleuchten – der ist reine Politshow):

    Siehe die Threads von McIntyre:

    Logo weigerte sich der anti-Trumper Comey, öffentlich zu bestätigen, was er Trump intern drei Mal bestätigt hatte: daß gegen Trump persönlich nicht ermittelt werde. Das eröffnete er erst nach seiner Entlassung.

    Und nach seiner Entlassung (sicherlich unter „collusion“) eröffnete sein Vertrauter und kurzfristiger Nachfolger McCabe das offizielle Verfahren gegen Trump wegen „obstruction“: aus Rache, weil Trump Comey entlassen hatte.

    Hier nun der klärende Artikel:

    Collusion
    7 Glaring Omissions In The Mueller Report That Kill Its Credibility
    While there is much within the Mueller report that suggests skepticism was well-founded, what is perhaps most probative is what the report omitted.

    By Ben Weingarten
    April 23, 2019
    […]

    https://thefederalist.com/2019/04/23/7-glaring-omissions-mueller-report-kill-credibility/

    Ich greife nur einmal den umfangreichen Punkt 6 heraus:

    6. Excluding Relevant Information About Numerous Actors

    It is simply stunning the level of exculpatory evidence or at least needed context the Mueller report omits. While Steele and his dossier merit their own section, here are several other significant examples:

    • Steele’s benefactor and Fusion GPS colleague, its founder Glenn Simpson, are never mentioned by name.

    • Relatedly, critical information about Russian lawyer Natalia Veselnitskaya is missing. In relevant passages about Veselnitskaya and the infamous June 2016 Trump Tower “bombshell” turned dud meeting she led, the Mueller special counsel fails to mention that Veselnitskaya (i) worked with Fusion GPS on behalf of Russian clients, and (ii) met with Simpson the morning of the Trump Tower meeting, as well as the night before and after it. Was the Trump Tower meeting, as journalist Lee Smith has hypothesized, a setup? The Mueller report omits the critical details that would underpin such a theory. Also unclear, and undisclosed, is why the Justice Department [recte: das State Department] granted Veselnitskaya special entry to the United States multiple times in 2015 and 2016.

    • In discussing Page’s background, the Mueller report notes his contacts with Russian agents, who supposedly tried to recruit him as an asset, beginning in 2013. The report notes that those agents were charged by U.S. authorities in 2015. What the Mueller report omits is that Page effectively served as an FBI asset in helping the bureau make the case against at least one of the agents. Further, one of the agents charged described Page in a secret recording as an “idiot.” Are not these facts relevant when Page was put under FISA surveillance and treated as a traitor?

    • The Mueller report describes Felix Sater as a “New York-based real estate advisor” who worked with and lobbied disgraced former Trump personal lawyer Michael Cohen extensively in an effort to execute the Trump Tower Moscow project, touting its political benefits and the ability to garner support from Russian President Vladimir Putin. Not mentioned is Sater’s colorful background: The Soviet Union-born Sater spun a stock swindling conviction into a lengthy career as a major CIA, DIA, and FBI asset, participating in numerous critical operations. Was Sater planted in the Trump organization? While he disputes it, should not the special counsel have included this full background, and sought to remove all doubt?

    • The Mueller report ties former Trump campaign chairman Paul Manafort to Russia by way of his prior work for Russian oligarch Oleg Deripaska. Not mentioned: Deripaska had served as an asset to Mueller’s FBI dating back to 2009; he was sought out by senior DOJ official Bruce Ohr and FBI in 2015 to help on organized crime investigations; FBI agents reportedly floated the theory of Trump-Russia collusion to Deripaska two months before the 2016 election, which Deripaska dismissed out of hand. None of this was mentioned in the Mueller report. Why?

    • The Mueller report references Roger Stone and Trump campaign advisor Michael Caputo’s contacts with a Russian citizen named Henry Oknyansky. Oknyansky and an associate supposedly came to Stone by way of Caputo seeking to sell “derogatory information” on Hillary Clinton. Stone rebuffed them. Left unstated: Oknyansky, according to federal court filings and 14 visa waivers, has been an FBI informant for nearly two decades. Did he approach the Trump campaign in such a capacity?

    • Last but not least, intelligence informant on the Trump campaign Stefan Halper, who made contact with both Papadopoulos and Page, is never mentioned in the Mueller report.
    […]

    Es gibt noch mehr Nuggets in diesem Artikel. Er zeigt, wie einseitig dieser Mueller-Report ist, der lediglich dem Zweck diente, Comey & Co. zu retten. Daß er dennoch zu keinen anti-Trump-Ergebnissen kam, erhellt, daß ihm das nicht gelingen wird.

    • Von mir bislang übersehene Beiträge, die von Oliver Stone zitiert wurden, sind ebenfalls sehr zu empfehlen:

      Published on Mar, 29, 2019
      Mueller Finally Gives up His Two Year Search For a Non-Existent Needle
      Rob Slane, from the Blogmire

      Quelle surprise. After more than two years looking for a non-existent needle in an ever-expanding haystack, Chief Hunter of the Needle, Special Counsel Robert Mueller, has finally declared that he hasn’t been able to find it. This ought to come as no surprise, because as we know non-existent needles don’t exist. Except, of course, in the minds of hundreds of foolish Democrat politicians and their dutiful stenographers in the mainstream media, or Global Pravda as it is known on this blog.
      […]
      Here’s what I wrote back in November 2017, almost 18 months before Robert Mueller finally gave up his pointless hunt:

      „[…]
      The fact that they keep finding things in the haystack that aren’t needles only convinces them that there must be a needle in there somewhere. And so with a squawk of excitement and a cry of “On with the hunt”, off they go again looking for it with more enthusiasm than ever, ready to unearth yet more non-needles.

      What have they actually found? Well, there was the indictment of Paul Manafort. Surely that was a needle, wasn’t it? Well, only in the same way that a needle resembles a brick, the charges against him being utterly unrelated to Russia, but instead about dealings he had in Ukraine years before Donald Trump ever announced he was standing for election. How about the indictment of George Papadopolous by the Mueller inquiry? Well, given that the charge against him is again nothing to do with collusion with Russia, but rather about lying to the FBI, that’s not very needle-like either, is it?“
      https://www.theblogmire.com/russiagate-a-convention-of-village-idiots-holding-a-never-ending-hunt-for-a-non-existent-needle-in-an-ever-expanding-haystack/
      […]
      Chiefly a couple of reasons:
      Firstly, although I have zero time for the present incumbent of the White House, who I consider to be a man-child possessing stratospheric levels of folly, egotism and petty vindictiveness, the one commendable thing about him was that in his campaign, he seemed to be fairly keen on not starting a war with Russia. That seems to me be to be a Good Thing!
      […]
      Secondly, those who have zealously hunted in the haystack have done so because they could never reconcile themselves to the fact that their beloved candidate did not attain to what she, and they, assumed to be her birthright. Like Gollum, her precious had been stolen from her, but unlike Gollum — a solitary and friendless creature — the Creature Clinton had a multitude of supporters ready to try to move heaven and earth to get back what was apparently rightfully hers.
      […]
      The astonishing nature of this needs to be digested slowly, but let me try to summarise it for you.

      1. The Hillary Clinton campaign paid Fusion GPS for dirt on Donald Trump.

      2. Fusion GPS farmed this out to a private British Intelligence organisation, run by Christopher Steele, who used to lead the Russia desk for MI6.

      3. Mr Steele based at least some of his dossier on “intelligence” taken from a website where anyone can post information.

      4. This dossier then became the basis for the entire two years of absurd accusations against the President of the United States, that he and his campaign actively colluded with a foreign power to steal the presidency.

      Seems unbelievable, doesn’t it? And yet it’s absolutely true.
      […]
      Yet there is no more truth in these claims than in the collusion claims. As I noted here:

      “The claims of Russian state involvement in the hacking of the DNC’s and John Podesta’s computers originated from the DNC itself, and from the company they themselves paid to investigate, making the alleged victim — the DNC — the counsel for the prosecution for its own claims. There is the fact that the firm the DNC paid to undertake the investigation — Crowdstrike — is owned by one Dmitri Alperovitch, a Senior Fellow at the rabidly anti-Russian think tank, Atlantic Council, which makes them not exactly what you would call “impartial”. There is the fact that the FBI have never even examined the DNC’s or Mr Podesta’s computers to verify the claims they have made, but have instead relied wholly on the findings of Crowdstrike — the company paid for by the DNC. There is the fact that the FBI has never interviewed the two key witnesses in the whole affair, Britain’s former ambassador to Uzbekistan, Craig Murray, and Wikileaks’ Julian Assange — both of whom have stated that they know the identity of the individual(s) who leaked (not hacked) the emails.”
      https://www.theblogmire.com/russiagate-a-convention-of-village-idiots-holding-a-never-ending-hunt-for-a-non-existent-needle-in-an-ever-expanding-haystack/
      […]
      Quite apart from the fact that that report contained no evidence to back up the claim of hacking (most if it bizarrely focuses on RT), it was signed off by four, not 17 agencies, with the NSA — the all-seeing eye that can track all incoming or outgoing server activity — only being willing to express “moderate confidence” in the claims being made. The disclaimer to that document in Annex B is unintentionally hilarious, stating without a trace of irony:
      „Judgments are not intended to imply that we have proof that shows something to be a fact.”
      https://www.dni.gov/files/documents/ICA_2017_01.pdf

      In other words, they don’t have the proof, which of course the NSA would have if there had actually been a hack and not a leak. Draw your own conclusions.
      […]

      https://off-guardian.org/2019/03/29/mueller-finally-gives-up-his-two-year-search-for-a-non-existent-needle/

      Die VIPS hatten sich ebenfalls geäußert, mit dem Schwerpunkt der unaufgeklärten „Hacks“ – und mit vielen Links zu älteren Beiträgen.

      VIPS Fault Mueller Probe, Criticize Refusal to Interview Assange
      April 16, 2019
      The bug in Mueller’s report released on Thursday is that he accepts that the Russian government interfered in the election. Trump should challenge that, says VIPS.
      […]
      Track 1 involves what Barr, echoing Mueller, claims “a Russian organization, the Internet Research Agency (IRA)” did in using social media “to sow social discord, eventually with the aim of interfering with the election.” A careful look at this allegation shows it to be without merit, despite Herculean efforts by The New York Times, for example, to put lipstick on this particular pig. After some rudimentary research, award winning investigative reporter Gareth Porter promptly put that pig out of its misery and brought home the bacon. We do not believe “Track 1” merits further commentary.
      https://consortiumnews.com/2018/11/02/33-trillion-more-reasons-why-the-new-york-times-gets-it-wrong-on-russia-gate/

      Track 2 does need informed commentary, since it is more technical and — to most Americans — arcane. In Barr’s words: “The Special Counsel found that Russian government actors successfully hacked into computers and obtained emails from persons affiliated with the Clinton campaign and Democratic Party organizations, and publicly disseminated those materials through various intermediaries, including WikiLeaks. Based on these activities, the Special Counsel brought criminal charges against a number of Russian military officers for conspiring to hack into computers in the United States for purposes of influencing the election.”

      We are eager to see if Mueller’s report contains more persuasive forensic evidence than that which VIPS has already debunked. In Barr’s summary, the only mention of forensics refers to “forensic accountants” — a far cry from the kind of forensic investigators needed to provide convincing proof of “hacking” by the Russian government.
      […]
      As we told Attorney General Barr five weeks ago, we consider Mueller’s findings fundamentally flawed on the forensics side and ipso facto incomplete. We also criticized Mueller for failing to interview willing witnesses with direct knowledge, like WikiLeaks’ Julian Assange.

      Political Enemies & Mainstream Media (Forgive the Redundancy)

      You may be unaware that in March 2017 lawyers for Assange and the Justice Department (acting on behalf of the CIA) reportedly were very close to an agreement under which Assange would agree to discuss “technical evidence ruling out certain parties” in the leak of the DNC emails and agree to redact some classified CIA information, in exchange for limited immunity. According to the investigative reporter John Solomon of The Hill, Sen. Mark Warner, (D-VA) vice chair of the Senate Intelligence Committee, learned of the incipient deal and told then-FBI Director Comey, who ordered an abrupt “stand down” and an end to the discussions with Assange.

      Why did Comey and Warner put the kibosh on receiving “technical evidence ruling out certain parties” [read Russia]? We won’t insult you with the obvious answer. Assange is now in prison, to the delight of so many — including Mrs. Clinton who has said Assange must now “answer for what he has done.”
      https://consortiumnews.com/2018/06/27/did-sen-warner-and-comey-collude-on-russia-gate/
      […]

      https://consortiumnews.com/2019/04/16/vips-fault-mueller-probe-criticize-refusal-to-interview-assange/

      Auch er macht den Punkt:

      Ideally, in this whole affair, Julian Assange would recover his health, and if he has to reveal the leak in its origins at the DNC, he’ll do so. And it will be what he always said it was — a leak from an insider. We’ll be able finally to prove the origins of this contemptible insurrection (i.e. trying to kill off an incoming President’s authority), whose origins lie in the actions of Brennan, Clapper, and the group at the DNC looking for an excuse for the mess that was Hillary Clinton’s campaign. The strangest pall over this media onslaught is MSM, without dissent, essentially supporting bigger military industrial/cyber complex and more wars — thus adding to our national insecurity.

  4. @ Angelika Roll:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-138/#comment-81690

    Nicht mal das kriegt die Agentur richtig hin:

    Der Rechtsexperte McGahn hatte ausführlich mit dem Team des Sonderermittlers zusammengearbeitet. Der Rechtsberater soll auch einer derjenigen im Weißen Haus gewesen sein, der sich Anweisungen Trumps zu möglichen Rechtsbrüchen widersetzte.

    https://www.zeit.de/news/2019-04/23/trumps-ex-berater-soll-im-kongress-aussagen-190423-99-922373

    Das Feuern von Mueller wäre kein Rechtsbruch gewesen – allerdings politischer Selbstmord: siehe Nixon. Und nach zwei Tagen war die Aufwallung auch wieder vergessen. Die dems spinnen.

    Das soll mehrheitsfähige Politik sein?

    • Da hatte Wetzel ausnahmsweise mal recht. 😉
      Klar werden alle Stimmen sowohl der Gefängnis-Insassen wie auch der illegal aliens gebraucht, das wissen die dems selbst am besten.

      BTW- hier gibt es einen Rückzug:
      Sie hatten am 19.April Ihren Beitrag damit eröffnet
      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-137/#comment-81618

      „Ein 45-Seiten-Gegenreport wird demnächst erscheinen:“
      gemäß dieses wishi-washi Statements von Giuliani

      „Giuliani said that the counter report is pretty much ready to go but noted that there is already so much information floating around from the Mueller report that Trump and his team * will likely hold off on releasing it for a while.“ *

      https://www.washingtonexaminer.com/news/giuliani-counter-report-coming-probably-next-week
      Man hat sich für Letzteres entschieden mit einer Strategie-Änderung, auch McGahns Aussage wird angesprochen.

      ‚Giuliani Puts Off Formal Rebuttal to Mueller as He Defends Trump‘
      https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-04-22/trump-giuliani-mueller-report

      • Giuliani said Mueller misrepresented the facts multiple times in his 448-page report. He declined to cite specifics, other than to say former White House Counsel Don McGahn — who gave a damaging account of Trump’s efforts to influence the investigation into Russian election interference — was “confused.”

        https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2019-04-23/white-house-staffers-will-continue-to-ignore-trump

        😉

        Er wird sich doch hoffentlich bis zum 21.5. wieder gefaßt haben?

        Nochmal zur Politik: hinreißend!

        Worüber sich Konservative aber wirklich aufregen, ist eine neue Sprachregelung der dems: „Christen“ verboten.

        Schiff gerät in Bedrängnis:

        Adam Schiff Is Finally Pressed On The Steele Dossier — He Doesn’t Want To Talk About It
        11:56 AM 04/22/2019
        • The special counsel’s report has shredded the credibility of the Steele dossier, which Democrats like California Rep. Adam Schiff have touted in the past as evidence of Trump campaign collusion.
        • But in an interview on Sunday, Schiff dodged questions about the dossier, which was funded by the DNC and Clinton campaign.
        • Schiff refused to commit to investigating whether the dossier was the product of Russian disinformation, a theory that has gained traction in recent weeks.
        […]

        https://dailycaller.com/2019/04/22/adam-schiff-dodge-steele-dossier/

        Eine gewichtige Stimme:

        Bob Woodward: FBI And CIA Handling Of Steele Dossier ‘Needs To Be Investigated’
        7:24 AM 04/22/2019 | Politics
        Chuck Ross | Reporter
        Legendary reporter Bob Woodward said Sunday that the FBI and CIA’s reliance on the Steele dossier “needs to be investigated” now that the Mueller report has undercut many of the salacious document’s claims.
        Woodward reiterated in an interview with Fox News’s Chris Wallace his past statements that the dossier “has got a lot of garbage in it.”
        Woodward said that he recently learned that the CIA included outtakes from the dossier in a draft of the January 2017 intelligence community assessment that laid out Russian interference in the 2016 presidential campaign.
        “What I found out recently, which was really quite surprising, the dossier, which really has got a lot of garbage in it and Mueller found that to be the case, early in building the intelligence community assessment on Russian interference, in an early draft, they actually put the dossier on page two in kind of a breakout box.”

        “I think it was the CIA pushing this. Real intelligence experts looked at this and said no, this is not intelligence, this is garbage and they took it out,” said Woodward.
        […]

        https://dailycaller.com/2019/04/22/bob-woodward-investigate-dossier/

        Wow!

        Zum Versagen der Presse:

        Hier der Spezialfall NBC mit dem CIA-Mann Ken Dilanian:

        Sehr interessant…

        Und da nun alles auf das CIA, Brennan und dessen auswärtige Beziehungen wie Halper hindeutet, noch mal Cleveland:

  5. Und zu dieser Skripal-Story der NYT gibt es Nachträge:

    Craig Murray:

    I covered these points in full in my article on the ten points I do not believe in the official story – an article which nobody has sought to refute, other than to yell “conspiracy theory”, as though that was an argument.

    https://www.craigmurray.org.uk/archives/2019/03/pure-ten-points-i-just-cant-believe-about-the-official-skripal-narrative/

    But today we learn from the Guardian (quoting the New York Times) that Donald Trump was only convinced to back the UK government line after being shown photos of dead ducks and hospitalised children by CIA director Gina Haspel.

    https://www.theguardian.com/uk-news/2019/apr/16/trump-novichok-attack-skripal-poisoning-spy-game

    The problem is that, there were no hospitalised children. No children have been reported as becoming ill following their duck feeding with the Skripals. We have heard from one of the parents that they were shown by the police extremely clear CCTV footage of the duck feeding, which has never been made public. Surely if the child had been hospitalised, the parent would have been mentioned it?

    https://www.craigmurray.org.uk/archives/2019/04/the-official-skripal-story-is-a-dead-duck/
    Und ruft man diesen Guardian-Artikel auf, so sieht man, daß er genauso wie der von Slane aufgerufene Independent-Artikel

    https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/trump-salisbury-attack-dead-duck-photos-russia-cia-chief-gina-haspel-a8872736.html
    archivierte Fassung:
    http://archive.fo/En2Xh

    ungerührt die fake-Bilder von toten Enten und hospitalisierten Kindern des NYT-Artikels wiedergibt, ohne zu erklären, daß es diese nicht geben kann. Das weiß nun wirklich jedes Medium in GB.“
    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-136/#comment-81571

    Die russische Botschaft in London hat sich zu Wort gemeldet:

    Kaum zu glauben, aber wahr: der Guardian hat über die fake fotos geschrieben:

    No children or ducks harmed by novichok, say health officials
    Wiltshire council clarification follows claims Donald Trump was shown images to contrary
    Steven Morris and Caroline Bannock
    Thu 18 Apr 2019 11.30 BST Last modified on Thu 18 Apr 2019 19.50 BST

    No children or animals were harmed in the novichok attack in Wiltshire last year, health officials have said, following claims that Donald Trump decided to take action against Russia after being shown images of dead ducks and children in hospital.
    Trump is said to have been reluctant at first to expel Russian diplomats following the attack in Salisbury last year, viewing the poisoning of the former Moscow agent Sergei Skripal as “part of legitimate spy games”.

    Trump changed his mind after the then deputy CIA director, Gina Haspel, showed him pictures of young children who apparently had been hospitalised as a result of the Salisbury attack, according to the New York Times. She also showed him photographs of ducks that had been killed purportedly because of carelessness in handling the nerve agent on the part of the two Russian intelligence operatives alleged to have carried out the attack.
    […]
    The fate of ducks on the river close to where the Skripals collapsed has been a source of speculation. It is believed some tests were carried out on dead ducks but they were not found to have been poisoned by novichok.

    Asked by the Guardian to comment on the New York Times report, Tracy Daszkiewicz, the director of public health at Wiltshire council, said: “There were no other casualties other than those previously stated. No wildlife were impacted by the incident and no children were exposed to or became ill as a result of either incident.”

    Salisbury district hospital said no children were admitted as a result of being exposed to novichok. However, some children were taken to hospital by parents worried they may have been poisoned, or with anxiety.

    https://www.theguardian.com/uk-news/2019/apr/18/no-children-ducks-harmed-novichok-attack-wiltshire-health-officials

    Bleibt die vom Guardian nicht gestellte Frage: war es mal wieder fake news von der NYT oder wurde Trump von der CIA getäuscht?

    • Diese trübe Kooperation von Politik, Presse und Geheimdiensten kennzeichnet nicht nur den Skripal-Fall und die gesamte westliche Auslandsberichtserstattung, bei der westliches militärisches Eingreifen gerechtfertigt oder verschleiert werden soll, sondern auch den versuchten Staatsstreich gegen Donald Trump. Der von der Partei seiner Gegenkandidatin, Vertrauten in den Geheimdiensten und der Presse angezettelt und tagtäglich weiter befeuert wurde. Selbst nach dem inhaltlich ernüchternden Mueller-Report, der sein Bestes gab, um den dems Futter zu bieten, geht die Show ja weiter – am Wähler vorbei:

      Den brillianten Historiker Victor Davis Hanson|hatten wir hier ja schon:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-138/#comment-81664

      Hier fügt er eine sehr elegante Analyse hinzu:

      Russian ‘Collusion’s’ Greatest Hits
      By Victor Davis Hanson| April 21st, 2019

      From late 2015 until April 2019, the media, the Left, and the Obama administrative state hierarchy warned us nonstop that candidate, president-elect, and inaugurated President Trump “colluded” with Russia to defeat Hillary Clinton, to assemble a suspect cabinet, and to rule in treasonous fashion in the interests of Vladimir Putin. The former head of the CIA and the director of national intelligence were birthed as permanent analysts at MSNBC and CNN to sermonize—with wink-and-nod assurances that their past billets and security clearances substantiated their authority — that the treasonous Trump would likely be impeached, indicted, or quit.

      A mostly progressive team of lawyers, with an unlimited budget, no restrictions on time, and with enormous legal powers found all of that to be a lie.

      Unable to find Trump likely guilty of either collusion or obstruction of investigating the non-crime of collusion, they instead salted their report with innuendo and rumor of what the enraged Trump was supposedly thinking about, raging about, and talking about among his closest confidants, including the insurrectionary statement of his press secretary who allegedly sinned by exaggerating the extent of FBI rank and file unhappiness over the firing of James Comey.

      All that was a long, slow distraction over real culpability on the part of a number of our supposed best and brightest. And here are some of their most absurd moments from the Orwellian hunt for collusion.
      […]

      https://amgreatness.com/2019/04/21/russian-collusions-greatest-hits/

      Eine Freude für jeden Intellektuellen, der an der Presse verzweifelt.

      Für den nicht ganz so Intellektuellen, dennoch sehr wahr und wirkungsvoll:

      Im übrigen werden die Lügen und Heucheleien sehr schon ausgestellt:

      Überhaupt: die Clinton Campaign bezahlte einen britischen Ex-Spion und dessen russische Quellen. Und profitierte von Zusammenarbeit mit der Ukraine gegen Manafort. Schon vergessen?

      Fake news der Medien, hier mal wieder der NYT, können dank Mueller nun als solche enttarnt werden:

      Wie indoktriniert die NYT war und ist, enttarnt sie glücklicherweise selbst:

      Kritische Geister – sprich: nicht die Leitmedien – untersuchen den Mueller Report weiter:

      Kein Mensch von Verstand konnte dem Steele-Dossier folgen, daß das Kirchenlicht Carter Page mit Setschin von Rosneft über die Rücknahme von Rußland-Sanktionen gegen eine Maklergebühr für dessen Bemühungen um einen Teilverkauf von Rosneft plauderte. Und natürlich hatte Page auch keine Unterredungen mit jemandem von der Präsidential-Verwaltung, wie Steele unterstellt.

      Die einzige Frage ist: seit wann wußte Mueller das?

      Und warum hat er das unverifizierte Steele-Dossier, das zu der Überwachungsanordnung gegen Carter Page führte, nur indirekt zerlegt?

      Hier gibt es schon mal Anregungen für die anstehende Mueller-Befragung:

      Hier gibt es weitere Medien-Widerlegungen durch Mueller:

      Den CIA-Vertrauten Dilanian von NBC kann man allerdings als Journalisten nicht mehr ernstnehmen. CNN sowieso nicht. Trump weiß genau, was er tut:

      Das schmerzt.

      • Auf der Vorseite hatte ich darauf hingewiesen:

        https://www.washingtonexaminer.com/opinion/columnists/byron-york-mueller-michael-flynn-was-under-fbi-investigation-before-transition-calls

        „Doch, das wäre unter Comey natürlich schon genug gewesen… Befreundete Dienste haben sicherlich auch auf den Cambridge-Empfang von 2014 hingewiesen, bei dem auch eine „Russin“ anwesend war.“
        https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-137/#comment-81655

        Die „Russin“ hat sich gemeldet:

        Trump hat gute Medien-Beobachter:

        Da bezieht er sich auf diesen Artikel:

        The piece was written by Christopher Buskirk, who is the editor of the American Greatness Journal and an opinion writer for The Times.

        https://thefederalistpapers.org/opinion/new-york-times-writer-apologizes-trump-russia-hoax

        So eine Gegenmeinung leistet sich jedes Mainstream-Medium, siehe Fleischhauer beim SPIEGEL. Das sind Hofnarren. Übrigens auch Jakob Augstein. Der eine zu rechts, der andere zu links, und natürlich haben beide recht und nicht der affirmative SPIEGEL.

        Das wird wohl nicht passieren. Das Geschäftsmodell der NYT beruht darauf, die anti-Trumper zu halten, und deshalb kann sie mit der Propaganda nicht aufhören.

        Derweil wird der nicht liefernde Robert Mueller verfolgt:

        Wobei natürlich jeder einigermaßen wache Zeitgenosse auf Angriff geschaltet ist:

        Weshalb ich auch nochmal diesen gründlichen außergewöhnlichen NYT-Artikel zu bedenken gebe:

        Mueller Report Likely to Renew Scrutiny of Steele Dossier

        By Scott Shane, Adam Goldman and Matthew Rosenberg
        April 19, 2019
        […]
        Interviews with people familiar with Mr. Steele’s work on the dossier and the F.B.I.’s scramble to vet its claims suggest that misgivings about its reliability arose not long after the document became public — and a preoccupation of Trump opponents — in early 2017. Mr. Steele has made clear to associates that he always considered the dossier to be raw intelligence — not established facts, but a starting point for further investigation.

        By January 2017, F.B.I. agents had tracked down and interviewed one of Mr. Steele’s main sources, a Russian speaker from a former Soviet republic who had spent time in the West, according to a Justice Department document and three people familiar with the events, who spoke on the condition of anonymity. After questioning him about where he’d gotten his information, they suspected he might have added his own interpretations to reports passed on by his sources, one of the people said. For the F.B.I., that made it harder to decide what to trust.

        Das war natürlich der an Papadopoulos herangespielte US-Amerikaner/Weißrusse Millian, ein Schwätzer. Er hat sich seitdem verkrümelt.

        Die NYT weiter:

        But Mr. Cohen did not, as the dossier claimed, travel to Prague to conspire in the Russian hacking of Democrats, the Mueller report makes clear.

        Similarly, Mr. Page, a foreign policy adviser, was invited to address a prestigious Moscow institute in July 2016 in what seems to have been a calculated Russian attempt to curry favor. But Mr. Mueller, after a two-year investigation involving roughly 40 F.B.I. agents and other specialists, provided no evidence to support the claim that the adviser had collected a brokerage fee for the sale of a share of the Russian oil giant Rosneft. Nor has any evidence emerged to support the dossier’s claims about D.N.C. moles, Romanian hackers, Russian pensioners — or years of Trump-Putin intelligence trading.

        Other dossier assertions remain neither proved nor disproved, notably its claim about Mr. Trump’s alleged dalliance with prostitutes. The Mueller report says a Russian businessman texted Mr. Cohen a week before the election to say that he had “stopped the flow of tapes from Russia but not sure if there’s anything else.” The businessman, Giorgi Rtskhiladze, later said he was referring to compromising tapes of Mr. Trump — but had been told they were fake.

        Und daß Manafort nicht der große Zampano bei der Koordinierung mit den Russen war, wie im Steele-Dossier behauptet, wird in der NYT nicht einmal ausgeführt.

        Wer Zeit und Lust hat, lauscht dem Analytiker Hanson – ich rate zu:

        Der Mann hatte schon im Oktober 2017 den Durchblick:

        https://amgreatness.com/2017/10/23/investigating-the-investigators/

  6. Israel war natürlich dieser Aspekt der Ukraine-Wahl wichtig:

    Zelensky win makes Ukraine 1st country outside Israel with Jewish PM, president

    Marvels one columnist: ‘Imagine, a pure-blooded Jew with the appearance of a Sholom Aleichem protagonist wins by a landslide in a country that glorifies Nazi criminals’
    By Cnaan Liphshiz Today, 1:43 am
    […]
    Zelensky is sworn in as president, his prime minister — at least for a while and possibly until the parliamentary elections scheduled to take place sometime later this year — will be Volodymyr Groysman, a Jewish politician who was the mayor of the city of Vinnytsia.
    […]
    Eskin in column on Zelensky downplayed allegations of widespread anti-Semitism in Ukraine, attributing much of the attention to the problem in media and beyond to propaganda by Russia, which is involved in an armed conflict over territory with Ukraine.

    But Eskin’s statement about Ukrainian laws glorifying Nazi criminals is not inaccurate, and Russia is not alone in criticizing Ukraine over this and other issues connected to anti-Semitism.
    […]
    Also last year, more than 50 US Congress members condemned Ukrainian legislation that they said “glorifies Nazi collaborators” and therefore goes even further than Poland’s controversial laws limiting what can be said about local complicity during the Holocaust.
    […]
    On this subject, Zelensky has said only that he personally does not favor the veneration of people like Bandera, whom he described as “a hero to some Ukrainians.” It was a markedly reserved formulation compared to the unreserved endorsement of figures like Bandera by officials under Poroshenko.
    […]
    Alexander Paliy, an influential political analyst supporting Poroshenko, last month stirred controversy when he wrote on Facebook that, despite his “respect” for Jews and some Russians, “The president of Ukraine should be Ukrainian and Christian, like the absolute majority of Ukrainians.”
    […]
    For example, when a reporter asked him how he would deal with Russian President Vladimir Putin, Zelensky reverted to his comic roots, saying “I would speak to him at eye level.” It was a reference to him and Putin being at least three inches shorter than Poroshenko, a 6-footer.
    […]

    https://www.timesofisrael.com/zelensky-win-makes-ukraine-1st-country-outside-israel-with-jewish-pm-president/

    Der Guardian reagiert eher mißmutig:

    Und die Süddeutsche klärt über Selenskis Putin-Feindschaft und seine Oligarchennähe auf, die die bekannten „guten Freunde“ ermittelt haben:

    https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-wahl-ergebnis-wolodymyr-selensky-1.4416812

    Das hier läßt allerdings aufhorchen:

    Nachtrag:

    Eine schonungslose Bestandsaufnahme.

    • Libyen hatten wir schon länger nicht mehr.
      Da gab es im SPIEGEL 16/2019 vom 13.4.2019 (ganz ohne Beteiligung der Christophs) auf S.84 folgenden Artikel:

      Schlacht um Tripolis
      Libyen Der Kriegsherr Haftar hat den Bürgerkrieg neu entfacht. Die Europäer sind zerstritten und sehen dem Staatsverfall hilflos zu

      Darin ein Satz:

      Als die Arabellion 2011 den Herrscher Muammar al-Gaddafi nach über vierzig Jahren aus dem Amt fegte[…]

      Mit keinem Wort wird die NATO erwähnt.
      Haftar wird immerhin zugebilligt, den IS weitgehend zerschlagen zu haben. Ein rein wirtschaftlicher Konflikt zwischen Frankreich und Italien wird konzediert, und die französische Regierung habe vorübergehend eine EU-Erklärung blockiert, mit der die Militäroffensive verurteilt werden sollte.

      Der Artikel schließt so:

      Einziger Profiteur des Dramas ist bislang der „Islamische Staat“. Beobachter melden, dass die Dschihadisten seit Montag in Zentrallibyen wieder auf dem Vormarsch seien.

      Aktueller Stand:

      Todesfalle Libyen
      Marsch auf die Hauptstadt: Jetzt droht ein Bürgerkrieg. Wer steckt dahinter?
      Von Andrea Böhm
      10. April 2019 DIE ZEIT Nr. 16/2019, 11. April 2019
      Aus der ZEIT Nr. 16/2019

      Nein, es ist noch lange nicht zu Ende. Was 2011 im Nahen Osten und Nordafrika als Kettenreaktion der Aufstände begonnen hat, geht in allen Spielarten weiter: derzeit als friedliche Protestbewegung in Algerien und als militärischer Machtkampf in Libyen. Dort droht nun ein Bürgerkrieg und eine Schlacht um die Hauptstadt Tripolis.
      […]
      Haftar war einst Karriereoffizier unter Muammar al-Gaddafi, fiel Ende der Achtzigerjahre in Ungnade, setzte sich in die USA ab und heckte von dort Umsturzpläne gegen den Diktator aus, auch mithilfe der CIA. Im Jahr 2011 kehrte er, inzwischen US-Staatsbürger, nach Libyen zurück und trug als einer der wenigen militärisch ausgebildeten Kommandanten zum Sieg der Rebellen bei. Den ersehnten Posten des Befehlshabers einer neuen libyschen Armee bekam er indessen nicht und verschwand wieder in der Versenkung. Bis er 2014 im Fernsehen ankündigte, das Land unter seiner Führung vereinen zu wollen.
      […]
      Haftar kämpfte mit seiner LNA und militärischer Unterstützung Frankreichs und Großbritanniens im Osten zunächst gegen den IS, aber auch gegen Islamisten und andere konkurrierende Fraktionen.
      […]
      Doch auch acht Jahre später reicht Europas gemeinsame Außenpolitik gerade mal bis zur Abwehr von Migranten, während sich Frankreich und die ehemalige Kolonialmacht Italien in Libyen offen bekämpfen. Rom steht aufseiten der Regierung Sarradsch und kooperiert bei der Migrationsabwehr auch mit mafiotischen Milizen. Frankreichs Libyenpolitik, sagt Tarek Megerisi vom European Council on Foreign Relations, „besteht in erster Linie aus Haftar“. Der ist Teil der französischen Sahel-Strategie. Auch dort baut Paris auf autoritäre Militärs.
      […]

      https://www.zeit.de/2019/16/tripolis-libyen-buergerkrieg-chalifa-haftar-protestbewegung/komplettansicht

      Ja, der EU-Wunderknabe Macron wird immer Trump-ähnlicher…

      Trump Endorses an Aspiring Libyan Strongman, Reversing Policy

      By David D. Kirkpatrick
      April 19, 2019
      President Trump on Friday abruptly reversed American policy toward Libya, issuing a statement publicly endorsing an aspiring strongman in his battle to depose the United Nations-backed government.
      The would-be strongman, Khalifa Hifter, launched a surprise attack on the Libyan capital, Tripoli, more than two weeks ago. Relief agencies said Thursday that more than 200 people had been killed in the battle, and in recent days Mr. Hifter’s forces have started shelling civilian neighborhoods.
      […]
      A militia leader who has given himself the title of Field Marshal, Mr. Hifter, 75, has long sought to portray his fight for power over Libya — including his advance on Tripoli — as a battle against “terrorism.” In the statement on Friday the White House said Mr. Trump had called Mr. Hifter on Monday to endorse that campaign.
      Mr. Trump called “to discuss ongoing counterterrorism efforts and the need to achieve peace and stability in Libya,” the White House said in the statement. “The President recognized Field Marshal Hifter’s significant role in fighting terrorism and securing Libya’s oil resources, and the two discussed a shared vision for Libya’s transition to a stable, democratic political system.”

      Analysts said Mr. Trump’s endorsement would embolden Mr. Hifter and hamper United Nations efforts to call for a cease-fire. It could also increase the likelihood that his regional sponsors like Egypt or the United Arab Emirates might intervene on his behalf, as each has in the past in Libya.
      […]
      In the meantime, the battle for Tripoli has now diverted the attention of most of the Libyan militias that had been engaged in combating the fighters of the Islamic State, also known as ISIS or ISIL, said Frederic Wehrey, an expert on Libya at the Carnegie Endowment for In-ternational Peace.
      “It is nuts,” Mr. Wehrey said of Mr. Trump’s statement. “Even judging by the hard-nosed American goals of stabilizing the flow of oil and combating terrorism, this is completely sho-cking.”
      […]

      Komisch, unter Obamas CIA-regime change war Haftar gut genug, und der IS wurde gezielt für diesen Zweck benutzt, so in Syrien. Man blickt nicht mehr durch. Magnier mal wieder alarmiert:

      Auch hier wandelt Trump in Obamas Spuren – muß das sein?

      Das ist der Dank:

      Nach all der Verwirrung ein Dokument der Klarheit:

      Reporter Sharmine Narwani on the secret history of America’s defeat in Syria

      After years covering the „main battlefield in World War III,“ Narwani says everything you think you know is wrong

      Patrick Lawrence
      April 21, 2019 10:00AM (UTC)
      […]
      What is your assessment of the U.S. plan to withdraw from Syria? I think you suggested in one piece you wrote some time ago that the U.S. effectively ceded Syria to Russia as far back as the first Russian air sorties in September 2015.

      Yes, in September 2015 the U.S. lost the conflict to Russia and its allies. The reason is very simple. The Russian intervention provided the Syrian army and its ground allies with the necessary cover to do their jobs effectively. He who dominates the air and the ground wins the war.

      To be fair, it also seemed highly unlikely that Obama was prepared to turn this into a full-on U.S. air war. He was happy to do “regime change” in that passive-aggressive way Democrats do it: all “humanitarian intervention” and marketing spin and tragic soundbites. But the Nobel Peace Prize winner was not going to put U.S.–piloted planes in Russian-dominated airspace over Syria in any significant way — not after Iraq and Afghanistan, certainly, and not after the Russians and Chinese blocked Obama’s U.N. Security Council route to war by vetoing all resolutions that might legitimize intervention.

      To what extent do you think Syria changed the U.S. position in the Middle East as a whole? It seems as if we are coming out of an important passage in the long story of American involve-ment in the region.

      The U.S. was already exiting the Middle East before the so-called “Arab uprisings” kicked off. Whoever in the U.S. national security apparatus made the decision to stick around and redirect these uprisings against regional adversaries made a colossal mistake. I want to write about this one day because it’s important. I believe the Syrian conflict constitutes the main battlefield in a kind of World War III. The world wars were, in essence, great-power wars, after which the global order reshuffled a bit and new global institutions were established.

      Look around you now. We have had a reshuffle in the balance of power in recent years, with Russia, China, Iran in ascendance and Europe and North America in decline. That’s not to say that Washington, London or Paris don’t have levers left to pull: They do. But it is on the back of the Syrian conflict that a great-power battle was fought, and in its wake, new international institutions for finance, defense and policymaking have been born or transformed.

      I’m not just talking about the strengthening of the BRICS [Brazil, Russia, India, China, South Afri-ca], the Shanghai Cooperation Organization, the Asian Infrastructure Investment Bank, the Eurasian Union, etc. I mean the world’s networks are shifting hands, too. What will happen to Western-controlled shipping routes now that Asia has started to build faster, cheaper land routes? Will the SWIFT [bank messaging] system survive when an alternative is agreed upon to bypass U.S. sanctions everywhere? There are so many examples of these shifts. It’s not to say that they are due to events in Syria, but rather that Syria triggered the great-power battle that unleashed the potential of this new order much more quickly and efficiently.
      […]

      https://www.salon.com/2019/04/21/reporter-sharmine-narwani-on-the-secret-history-of-americas-defeat-in-syria/

      Letzteres ist auch dringend nötig, denn die Lawfare geht weiter:

  7. @ Angelika Roll:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-137/#comment-81660

    Na klar hat Merkels Poroschenko-Wahlhilfe nichts genutzt. Selenskis Erdrutschsieg gegen die korrupten Eliten hat den anti-Russia-Werte-Westen ein weiteres Mal kalt erwischt.

    Im Anschluß an meinen Ukraine-Beitrag:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-137/#comment-81657

    bei dem das ZDF behauptet hatte, daß russische Enflußnahmen den Wahlkampf beherrschen würden:

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/vor-der-stichwahl-in-der-ukraine-100.html

    hat die FAZ sogar durch eine Mitarbeiterin einer US-Think Tanks sprich einer Propagandaschleuder festgestellt, daß es Poroschenko war, der gegen seinen Gegner fake news verbreitet habe:

    Desinformation in der Ukraine
    „Ohne Rücksicht auf Verluste“
    Von Sofia Dreisbach, Kiew
    -Aktualisiert am 21.04.2019-14:37
    […]
    Einige Ukrainer nennen den Wahlkampf zwischen Amtsinhaber Petro Poroschenko und dem Komiker Wolodymyr Selenskyj spektakulär, andere nennen ihn schmutzig. Wie beurteilen Sie die vergangenen Wochen?

    Ich glaube, es war die ganze Zeit ein schmutziger Wahlkampf. Diesmal war die inländische Desinformation ein größeres Problem als die aus dem Ausland. Ich bin enttäuscht darüber, dass Poroschenkos Kampagne sich daran beteiligt hat, denn er will die Ukraine in Richtung Europa führen, und das sind ziemlich antidemokratische Taktiken, die er da anwendet. Ich habe viel mehr Anti-Selenskyj-Sachen gesehen als Anti-Poroschenko. Und wir wissen, dass die Dinge gegen Selenskyj von Poroschenkos Kampagne oder ihren Partnern kommen.
    […]

    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nina-jankowicz-ueber-den-praesidentenwahlkampf-in-der-ukraine-16151173.html

    Pflichtschuldig sagt die Dame am Ende:

    Wie groß war denn in diesem Jahr der russische Einfluss auf den ukrainischen Wahlkampf?

    Es ist erwiesen, dass Russland Ukrainer dafür bezahlt hat, ihre Facebook-Accounts zu „vermieten“, und diese Beeinflussungsversuche gehen weiter. Ich weiß nicht, wie wirksam die Methode ist, aber es gibt immer noch massenhaft Fälle. Der ukrainische Geheimdienst und Facebook sagen, sie seien dran, aber ich vertraue ihnen in diesem Fall nicht. Es geschieht also weiter, vor allem natürlich, weil die Leute dafür Geld bekommen.

    Die Ukraine hat 2015 das Ministerium für Informationspolitik gegründet. Wie erfolgreich ist es?

    Ich glaube, die Ukraine steht da vor einer schweren Aufgabe. Zwar gab es Schulungen, wie man Desinformation besser erkennt. Aber mich macht es besorgt, dass die Grenze zwischen Politik und dem Kampf gegen ausländische Desinformation verschwimmt, und das Ministerium für Informationspolitik ist eher Teil dieses Problems als seine Lösung. Beim Thema „ausländische Einmischung“ hat es jedenfalls den Kürzeren gezogen. Es gibt nicht genug Leute und nicht genug Geld, um die Desinformation wirksam zu bekämpfen. Ich glaube, im Donbass verlieren die staatlichen Stellen den Informationskrieg auch deshalb, weil sie sich weigern, auf Russisch zu senden und in russischsprachige Inhalte zu investieren. Das ist eine leichtfertig vertane Chance in einem Land, das im Krieg steht.

    Nina Jankowicz ist Expertin für Desinformation und postkommunistische Länder. Zur Zeit forscht sie als Global Fellow am Kennan Institut des amerikanischen Wilson Centre darüber, wie der Westen von den osteuropäischen Erfahrungen im Kampf gegen russische Desinformation lernen kann.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nina-jankowicz-ueber-den-praesidentenwahlkampf-in-der-ukraine-16151173.html

    Niemand kann die Augen davor verschließen, daß die Ukraine russische Journalisten nicht mehr einreisen laßt, und, wie Erdogan, kritischen österreichische Journalisten wie Wehrschütz vom ORF die Akkreditierung verweigert, wie in meinem Link dokumentiert. Gab es deshalb einen #Aufschrei?

    Natürlich nicht. Das ukrainische Ministerium für Informationspolitik ist ein Propaganda-Ministerium, das russische Bücher (Tolstoi & Co.) wie Filme und russische Sender verbannt. Die russische Sprache soll ebenfalls eliminiert werden – wenn man so etwas nicht Nationalismus nennt, was dann?

    Das ZDF in seinem heute journal von heute hatte keine Probleme, Poroschenko zu verabschieden, der plötzlich nicht mehr als Präsident tituliert wurde, sondern als Oligarch. Andererseits wurde Selenski als Kolomoiski-Marionette bezeichnet. Alles in allem reflektierte der Beitrag die Angst des Westens, Selenski nicht kontrollieren zu können:

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-21-april-2019-100.html

    ab Minute 8

    Der Mann präferiert Referenden – man weiß doch, wie blöd das Wahlvolk ist.

    • @ Angelika Roll:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-137/#comment-81662

      Schön, daß Sie den Artikel des genialen Historikers Victor Davis Hanson hervorheben:

      Why the Effort to Demonize Attorney General Barr?

      By Victor Davis Hanson

      The current progressive effort to demonize attorney general William Barr is creepy, but then again not so strange. He came into the office with singular experience and an excellent reputation from past service. As attorney general, he has followed the law to the letter in handling the release, redactions, and dissemination of the Mueller report. His summaries of the report proved factual. They were not contested by Robert Mueller or his team. His decision not to pursue “obstruction” was not just his own, but logically followed from the Mueller report that did not find enough evidence to make such a positive recommendation. His congressional testimony that there was “spying” during the 2016 campaign is, of course, factually undeniable, and Barr added the qualifier of being interested in finding whether such surveillance was warranted or not.

      As for the charge that Barr, a former Bush appointee, is Trump’s “hand-picked” choice – how odd, given that all attorney generals are presidents’ hand-picked selections. How could they not be?

      It is not as if Barr has referenced himself, in Eric Holder’s partisan fashion, as Trump’s “wing-man.” Nor has he ordered surveillance on, for example, a Fox News reporter, or had the communication records of 20 Associated Press journalists seized, as happened during the Obama administration in efforts to stop leaks of unwelcome news stories. Nor has he been held in contempt of Congress for failure to turn over subpoenaed documents under the cover of a presidential order of executive privilege. There is no suggestion that Barr has abused the perquisites of the office, for example, by using a government jet to go to the horse races with his family. He has avoided controversial value judgements about the nature of the American people and polarizing rhetoric.
      […]

      https://www.nationalreview.com/corner/progressive-effort-delegitimize-william-barr/

      In der Tat: gegenüber den Obama-Ausputzern im Amt wie Eric Holder und Loretta Lynch ist Barr ein weißer Ritter.

      Schön auch, daß Sie diesen Artikel gefunden haben:

      Spygate, Part #4: Foreign Intelligence

      The_War_Economy
      Feb 11

      One of the most under-discussed aspects of Spygate is foreign intelligence, even though simultaneously people are fully aware of the British influence over the 2016 United States presidential election.
      There were, in fact, numerous foreign countries involved in affecting the 2016 United States presidential election, all of which have been — essentially — radio silent since Donald Trump won the election on November 8, 2016.
      The countries include:
      • Australia
      • Estonia
      • France
      • Germany
      • Latvia (technically)
      • Netherlands
      • Poland
      • Ukraine
      • United Kingdom

      More specifically on the above, it was Australia, Estonia, France, Germany, the Netherlands, Poland and the United Kingdom that specifically aided United States intelligence agencies, from late 2015 onward.

      “GCHQ first became aware in late 2015 of suspicious ‘interactions’ between figures connected to Trump and known or suspected Russian agents, a source close to UK intelligence said. This intelligence was passed to the US as part of a routine exchange of information, they added.
      Over the next six months, until summer 2016, a number of western agencies shared further information on contacts between Trump’s inner circle and Russians, sources said.”

      View at Medium.com

      Logo war es die CIA, die mithilfe ihrer paranoiden anti-Russia Geheimdienste im Ausland das Verfahren gegen Trump konstruierten und es dann dem FBI andienten – zeitgleich mit Bemühungen der Hillary-Campaign, deren Crowdstrike-Beauftragten und der Fusion GPS-Steele Kampagne, die von der Clinton-Campaign über Umwege bezahlt wurde. Weil die Anwälte der Clinton Campaign die „Arbeit“ von Fusion GPS sprich Steele finanzierten, wurde diese Ausgabe als „Rechtsberatung“ deklariert.

      Auch das ein Verstoß gegen Wahlkampfgesetze. Aber manche Verdächtige werden eben nicht belangt in dem korrupten US-Rechtssystem. In NYC geht niemand gegen democrats vor. Dort wird jemand zum Leitenden Staatsanwalt gewählt, der verspricht, gegen Trump und dessen Familie vorzugehen.

      Verkommener kann es eigentlich nicht zugehen. Außer bei Mueller.

      • Es ist geradezu lustig, zu beobachten, wie es der anti-Putin-Fachkraft Christina Hebel die Sprache verschlägt:

        Historischer Wahlsieg in der Ukraine
        Sensation Selensky
        Wolodymyr Selensky wird Präsident der Ukraine, die Wähler wollten Amtsinhaber Petro Poroschenko loswerden. Die politische Agenda seines Nachfolgers kennt aber kaum jemand. Und nun?

        Aus Kiew berichtet Christina Hebel
        Sonntag, 21.04.2019 20:22 Uhr
        […]
        „Sieben, sechs, fünf“, zählt der Schauspieler etwas zu früh runter auf der Bühne in einer Sportsbar in Kiew. Er muss ein zweites Mal ansetzen: „Drei, zwei, eins“. Auf dem Bildschirm erscheint die erste Prognose. Der Balken für Selensky schnellt in die Höhe: 73,2 Prozent Zustimmung. Amtsinhaber Petro Poroschenko liegt mit 25,3 Prozent weit zurück. Ein historischer Sieg. Selensky jubelt, herzt seine Frau, umarmt die Mitglieder seines Teams, Konfetti fliegen.
        Für Selensky bedeutet ist es ein Triumph.
        […]
        In Kiew warnten Intellektuelle wie die Schriftstellerin Oksana Sabuschko, aber auch ehemalige Maidan-Aktivisten und Mitglieder der NGO-Szene bereits vor unruhigen Zeiten. Schließlich befindet sich die Ukraine im Krieg. Im Donbass, den von Moskau unterstützte Kämpfer besetzen, wird nach fünf Jahren immer noch geschossen. Gerade in Kiew wurden kurz vor der Stichwahl noch Rufe laut, man solle Poroschenko noch eine Chance geben. Schließlich sei er ein Politprofi, wisse, was er tue.
        […]
        Selensky wird es auf großen Widerstand treffen, sollte er die versprochenen einschneidenden Reformen umsetzen. So gelten die Gerichte in der Ukraine immer noch als politisch kontrolliert, bisher wurde kein Top-Beamter wegen Korruption verurteilt, obwohl die Antikorruptionsbehörde Nabu gegen etliche ermittelte.

        Zuletzt macht das sechste Gericht in Kiew Schlagzeilen, weil es just vor der Stichwahl die Entscheidung, die Privatbank des Oligarchen Ihor Kolomojsky zu verstaatlichen, als nicht rechtens bezeichnete. Dies wurde von Beobachtern als Störmanöver für Selenskys Kampagne gewertet, der beteuert, nur geschäftliche Beziehungen über seine Produktionsfirma „Kwartal 95“ mit Kolomojsky zu unterhalten. Allerdings ist die Frage, wie weit diese Beziehungen reichen und was sich der Oligarch von ihnen noch verspricht.
        […]

        https://www.spiegel.de/politik/ausland/wolodymyr-selensky-triumphiert-bei-stichwahl-um-das-praesidentenamt-in-der-ukraine-a-1263863.html

        Das verstehe, wer will: wie sollte Selenski ein Gericht beeinflußt haben, zugunsten von Kolomoiski zu urteilen? Ist es nicht eher ein Zeichen von gerichtlicher Unabhängigkeit, die Rechtmäßgkeit einer Verstaatlichung anzuzweifeln, wenn sie von Poroschenkos Freunden in der Administration gegen dessen Erzfeind beschlossen wurde?

        Von Frau Hebel dürfen wir noch mehr an kritischem Bewußtsein erwarten:

        Kolomojsky, einer der reichsten Männer der Ukraine und Gegner von Poroschenko, unterstützte Selensky bei dieser Wahl intensiv. Sein Sender „1+1“ zeigte live, wie der Schauspieler seinen Erfolg am Sonntag feierte. Zudem nutzte der Stab von Selensky Sicherheitsleute und Fahrzeuge des Oligarchen, der inzwischen in Israel lebt. Einer der Kolomojsky-Anwälte tritt ständig mit Selensky auf, so stand er mit ihm auf der Bühne beim TV-Duell.

        Das scheint den künftigen Präsidenten bisher nicht zu stören, Selensky reagierte auf Fragen nach dem Oligarchen zuletzt immer trotziger. Sie werden aber weiter gestellt werden – wie auch die Fragen nach seinem Programm für die Ukraine.

        Da ist Dobbert (noch?) viel entspannter:

        Ein Komiker demokratisiert die Ukraine
        Die Ukrainer haben einen Schauspieler zum neuen Präsidenten gewählt. Verrückt ist das schon. Aber vor allem ein weiterer Schritt Richtung rechtsstaatliche Demokratie.
        Ein Kommentar von Steffen Dobbert, Kiew
        22. April 2019, 5:43 Uhr
        […]
        Die Wahl Selenskyjs zum Präsidenten ist weitaus mehr als ein Fernsehmärchen, das Wirklichkeit wurde. Die Ukraine ist noch lange kein lupenreiner Rechtsstaat mit unabhängigen Gerichten, völlig freier Presse und Politikern, die Korruption bekämpfen, statt sich selbst zu bereichern. Aber das Land entwickelt sich in diese Richtung. Und die Wahl des charismatischen Schauspielers ist ein Beleg dafür, sie ist ein wichtiger Schritt hin zu einer Demokratisierung der Ukraine.
        […]
        Mindestens ebenso bedeutend wie Selenskyjs faszinierender Aufstieg ist die Niederlage Petro Poroschenkos. In einem Land, in dem der eine frühere Präsident vergiftet wurde (Wiktor Juschtschenko), der andere in Todesangst nach Russland floh (Wiktor Janukowitsch), ist eine weitestgehend freie Wahl ebenso wenig selbstverständlich wie ein fairer Verlierer. „Ich werde den Posten als Oberhaupt des Staates verlassen. So hat es die Mehrheit der Ukrainer entschieden, und ich akzeptiere diese Entscheidung“, sagte Poroschenko noch am Wahlabend.
        […]
        Eine an russischen Interessen ausgerichtete Regierung ist nicht mehr mehrheitsfähig. Selenskyj strebt wie Poroschenko einen EU-Beitritt an. Zur Frage, ob sein Land der Nato beitreten sollte, will er die Bevölkerung befragen.
        […]

        https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-04/ukraine-wahl-demokratie-selenskyj-poroschenko/komplettansicht

        Hauptsache, keine Putin-Marionette! Und wie er die Ukraine beschreibt, kommt der Wirklichkeit nun gar nicht nah. Aber immerhin: Janukowitsch floh in Todesangst. Das kennzeichnet den Maidan-Putsch schon zutreffend.

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