Hans Wollschläger-Fake News- Updated

Hans, Winterberg 11-04

Hans Wollschläger in Winterberg, 2004, Foto: Gabriele Gordon

Es hätte ja eigentlich genügt, meinen letzten Artikel zu ergänzen:

https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/17/fake-news-oder-wie-ich-zur-witwe-von-hans-wollschlaeger-wurde/

Aber irgendein Bug im WordPress-System ließ das nicht zu.

Die NZZ als Sprachrohr des gekränkten Bearbeiters der Wollschläger-Übersetzung des Ulysses von James Joyce, Harald Beck, hat nun auch dessen Zuarbeiter Hans Walter Gabler zu Wort kommen lassen.

Der Artikel hebt natürlich mit Fake News an:

Rettet den deutschen «Ulysses»

Aus rechtlichen Gründen liegt die revidierte deutsche Übersetzung von Hans Wollschläger auf Eis. Das darf nicht sein.

Hans Walter Gabler 26.3.2018, 05:30 Uhr

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Sie liegt natürlich nicht nur aus rechtlichen Gründen „auf Eis“, sondern entscheidend deshalb, weil Beck das Wollschlägersch’e Kunstwerk zerstörte.

Die NZZ vom 2.3.2018 war jedenfalls schon mal näher an der Wahrheit:

Gabriele Gordon habe keinerlei Gesprächsbereitschaft gezeigt: «Sie hat es abgelehnt, Jonathan Landgrebe, den Leiter von Suhrkamp, und den Cheflektor Fellinger zu treffen. Offenbar hat sie dem Verlag schriftlich ihre Position dargelegt; sie begründet diese einerseits juristisch – in dieser Hinsicht sind ihre Ansprüche tatsächlich unanfechtbar. Anderseits führte sie angeblich literarische und philologische Gründe an: Wollschläger hätte der Neufassung nicht zugestimmt, argumentierte sie.»

https://www.nzz.ch/feuilleton/ulysses-neuedition-rechtlich-ist-die-sache-tot-ld.1361961

Der offenbar umfassend uninformierte Gabler meint:

Das grundsätzliche Einvernehmen zwischen dem Übersetzer, einem Team von Revisoren und dem Suhrkamp-Verlag datiert aus dem Jahre 2007. Leider verstarb Hans Wollschläger wenige Monate, nachdem das Übereinkommen erzielt worden war.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Daß bei diesem Treffen von 10.3.2007 irgendein Übereinkommen erzielt worden sei, davon träumt allenfalls der Suhrkamp-Verlag. Insofern existiert lediglich ein Protokoll des Verlags, das Hans Wollschläger nie zur Kenntnis nahm. Ob er wirklich die Fron auf sich genommen hätte, sich ein ganzes Jahr die Besserwissereien von Anglisten und Philologen anzuhören? Die keine Ahnung von Kunst haben?

Ich wage es zu bezweifeln.

Eins ist jedenfalls klar. Nur Hans Wollschläger selbst hätte seine eigene geniale Übersetzung überarbeiten können. Niemand sonst.

Gabler hüpft gleich hierauf:

Durch dieses aber bestärkt, verpflichtete der Verlag Harald Beck und seine Mitarbeiter zur Durchsicht und Überarbeitung der Wollschläger-Übersetzung. Entscheidend am Übereinkommen war, dass ein durchgesehener und revidierter Übersetzungstext nicht die wollschlägersche Verdeutschung überfremden würde. Die Überarbeitung verstand sich als Dienst an der Übersetzung und deren Dienst am Roman und an seinem Autor.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Warum bringt die NZZ derlei Lügen?

Klar, Beck möchte gern seine Vorgänger Dirk Vanderbeke und Dirk Schultze, die Kommentatoren der Wollschläger-Übersetzung  im Jahr 2004, auslöschen, denen er zuarbeitete. Genauso agiert sein Zuarbeiter Gabler.

Vanderbeke und Schultze verließen das Unternehmen, als ihnen klar wurde, wie sehr Beck es auf die Zertrümmerung  der Wollschläger-Übersetzung ankam.

Gabler:

Wie ich es mir vorstelle, könnte Grundlage einer Vereinbarung sein, dass Hans Wollschlägers «Ulysses» unverändert der rein deutsche Lesetext des Werkes vom Suhrkamp-Verlag bleibt. In Parallele dazu sollte der Verlag den Plan Siegfried Unselds umsetzen, eine zweisprachige «Ulysses»-Ausgabe anzubieten. In dieser würde dem englischsprachigen originalen Text der deutsche zugesellt, der, auf der Grundlage der Übereinkunft mit Hans Wollschläger, über zehn Jahre hinweg im Auftrag des Suhrkamp-Verlags erarbeitet wurde. Dass dieser überarbeitete Text im Wesentlichen nach wie vor den Übersetzungstext Hans Wollschlägers darstellt, nur eben in einer revidierten Fassung, welche Entsprechungen im Deutschen zum englischen Original präzisiert, wäre selbstredend hervorzuheben und vertraglich festzuhalten.

Es ist eine hohe Anerkennung der Übersetzung von 1975, dass sie eben nicht ersetzt wird, sondern im Kern bestehen bleibt. Der revidierte Wollschläger-Text in einer zweisprachigen Ausgabe sollte dabei selbstverständlich zu erkennen geben, wo er von Wollschlägers Fassung von 1975 abweicht und warum er das tut. Der englischsprachige Text der Herausgeber Hans Walter Gabler, Wolfhard Steppe und Claus Melchior steht rechtlich vorbehaltlos für die zweisprachige Ausgabe zur Verfügung.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Nun mag ja wohl Suhrkamp befeuert haben, die „neue“ Übersetzungs-Bearbeitung von Beck zu promoten, weil die alte von Wollschläger nicht mehr verkauft wird, da der Markt gesättigt ist.

Gablers Vorschlag ist nicht nur weltfremd, sondern auch kontrafaktisch, da die Wollschläger-Übersetzung durch Beck zerstört worden ist.

Und warum sollte ein kommerzieller Verlag wie Suhrkamp eine englisch-deutsche Ulysses-Ausgabe herausbringen, der die zehntausende Beck-Veränderungen an der Wollschläger-Übersetzung dokumentiert, die Beck auch noch begründen soll?

 

 

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7.104 Gedanken zu „Hans Wollschläger-Fake News- Updated

  1. @ Barish:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-175/#comment-84017

    Unser alter Bekannter „on the ground“ berichtet von den Luftschlägen gegen den türkischen Konvoi, der offenbar „nur“ zum Stehen gebracht werden sollte:

    Hier hat es einen anderen Konvoi (aus Afrin) erwischt.

    WATCH: Afrin forces convoy annihilated by air force strikes in Idlib
    VideoSyria News
    On Aug 19, 2019 17:22:04

    Whilst the video is verified as legitimate in terms of it being the aftermath of a pro-government strike on a Turkish-backed Islamist faction convoy originating from Afrin in the last day, the exact militant group to whom the now destroyed vehicles belong is not known yet.
    In all probability, the convoy belonged to the Ahrar al-Sharqiya faction – a well known group within the Turkish-backed Free Syrian Army coalition that operates out of Afrin. This faction began sending reinforcements to southern Idlib province in recent days.
    [Video]
    It is worth mentioning that the footage has falsely been reported to be the result of Syrian Air Force strikes against a Turkish military convoy that took place on Monday morning in the area of Murat al-Numan. All sources claiming this are incorrect.

    https://en.muraselon.com/2019/08/watch-afrin-forces-convoy-annihilated-by-air-force-strikes-in-idlib/

    Da die Weißhelme sicherlich schon aus Khan Sheikun abgezogen sind und der Vorstoß der SAA sehr schnell war, dürfte die Westpresse nicht in der Lage sein, die üblichen anklagenden Bilder zu veröffentlichen. Was das Wording angeht: da nun mittlerweile jeder weiß, daß es in Idlib ausschließlich die schlimmsten Jihadis ever gibt, wird es eben immer schwieriger, diese Kräfte als Freiheitskämpfer zu verklären. Der Lack ist ab.

    • Bei SPON gibt es einen Agentur-Bericht:

      Krieg in Syrien
      Ankara meldet Luftangriff auf türkischen Konvoi

      Ein türkischer Militärkonvoi ist in Syrien laut dem Verteidigungsministerium in Ankara attackiert worden. Drei Zivilisten seien tot, Absprachen mit Russland ignoriert worden.

      Montag, 19.08.2019 15:32 Uhr

      Bei einem Luftangriff auf einen türkischen Militärkonvoi sind nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums drei Menschen gestorben. Zwölf weitere sollen verletzt worden sein. In einem Statement hieß es, die Türkei verurteile den Angriff, der bestehende Absprachen mit Russland ignoriere.
      […]
      Die syrische Führung hatte sich zuvor über das Vordringen eines türkischen Militärkonvois im Nordwesten Syriens verärgert gezeigt. Die türkische Kolonne sei „mit Munition beladen“ auf dem Weg nach Chan Scheichun in der Provinz Idlib, kritisierte ein Vertreter des Außenministeriums in Damaskus, der von der staatlichen Nachrichtenagentur Sana zitiert wurde. Dies belege „ein weiteres Mal“ die „Unterstützung terroristischer Gruppen“ durch die Türkei.

      Etwa 50 Militärfahrzeuge

      Der Konvoi befand sich demnach bei Maaret al-Numan, rund 15 Kilometer nördlich von Chan Scheichun. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP zählte rund 50 Militärfahrzeuge, darunter Truppentransporter und mindestens fünf Panzer.

      Nach Informationen der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte versuchten syrische und russische Militärjets, mit Luftangriffen die Weiterfahrt des Militärkonvois zu verhindern. Bei einem Angriff auf ein Vorauskommando aufständischer syrischer Einheiten sei ein Mitglied der Gruppierung Failak al-Scham getötet worden, hieß es in einer Erklärung der Beobachtungsstelle.

      Regierungstreue syrische Truppen waren am Sonntag erstmals seit fünf Jahren in die Stadt Chan Scheichun eingedrungen. Chan Scheichun liegt an einer Hauptverkehrsstraße in der von Dschihadisten kontrollierten Region. Sie verbindet die Hauptstadt Damaskus mit der Stadt Aleppo, die seit 2016 wieder unter Regierungskontrolle ist.

      In Chan Scheichun sei am Montag weiter gekämpft worden, erklärte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Dabei standen sich regierungstreue Truppen einerseits und Dschihadisten sowie andere Rebellengruppen andererseits gegenüber.
      […]
      mfh/AP/AFP/Reuters

      https://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-krieg-ankara-meldet-angriff-auf-tuerkischen-konvoi-a-1282646.html

      Es gibt also Dschihadisten UND Rebellen sowie aufständische syrische Einheiten (damit sind die Landsknechte der Türkei gemeint). Selten war der Blick auf die Welt klarer.

      • Themawechsel:

        Mir war entgangen, daß das offizielle Obduktionsergebnis im Epstein-Verfahren vorliegt:

        Jeffrey Epstein’s death ruled a suicide by hanging
        August 16, 2019 / 6:49 PM / CBS/AP

        New York — Jeffrey Epstein’s prison death has been ruled a suicide by hanging, the medical examiner’s office announced Friday. Epstein, 66, was found dead in his cell at the Metropolitan Correctional Center in New York City on Aug. 10.
        […]
        The Washington Post and The New York Times reported Thursday that the autopsy revealed that several bones in Epstein’s neck had been broken, leading to speculation his death was a homicide.

        Chief Medical Examiner Barbara Sampson issued a statement Thursday in response to those articles, saying: „In all forensic investigations, all information must be synthesized to determine the cause and manner of death. Everything must be consistent; no single finding can be evaluated in a vacuum.“
        […]

        https://www.cbsnews.com/news/jeffrey-epstein-autopsy-financier-death-ruled-suicide-by-hanging-medical-examiner-today-2019-08-16/

        Das ist natürlich eine karge Aussage, die ich so interpretiere: nachdem die Videos niemanden zeigten, der sich Zutritt zu Epsteins Zelle verschafft hatte, muß es sich um Suizid gehandelt haben.

        Das Gegrummel geht natürlich weiter, hier seine Anwölte:

        @ Angelika Roll:

        https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-175/#comment-83994

        Ich bin erst heute dazu gekommen, die von Ihnen geposteten Artikel zu lesen. Die Diffamierungsklage der Giuffre-Anwälte Brad Edwards and Paul Cassell (vermutlich vorgeschoben durch Boies) und die Gegenklage von Dershowitz wegen unethischen Verhaltens dieser Anwälte endete mit einem „Vergleich“, der vorteilhafter für Dershowitz gar nicht sein könnte. Entscheidend ist diese gemeinsame Erklärung der Parteien vom 8.4.2016:

        What might give Dershowitz more satisfaction is the joint statement that he, Edwards and Cassell issued about the settlement:

        „Edwards and Cassell maintain that they filed their client’s allegations in good faith and performed the necessary due diligence to do so, and have produced documents detailing those efforts. Dershowitz completely denies any such misconduct, while not disputing Roberts’s statements that the underlying alleged misconduct may have occurred with someone else. Dershowitz has produced travel and other records for the relevant times which he relies on to establish that he could not have been present when the alleged misconduct occurred. He has also produced other evidence that he relies upon to refute the credibility of the allegations against him.

        The parties believe it is time to take advantage of the new information that has come to light on both sides during the litigation and put these matters behind them.

        Given the events that have transpired since the filing of the documents in the federal court and in this action in which Dershowitz was accused of sexual misconduct, including the court order striking the allegations in the federal court filings, and the records and other documents produced by the parties, Edwards and Cassell acknowledge that it was a mistake to have filed sexual misconduct accusations against Dershowitz; and the sexual misconduct accusations made in all public filings (including all exhibits) are hereby withdrawn. Dershowitz also withdraws his accusations that Edwards and Cassell acted unethically.“
        […]
        For now, at least, Dershowitz says he’s not bothered by that latest comment. Overall, he seems pretty content with the outcome—though he tells me: „Part of me is disappointed because I wanted to have a trial and have evidence come out.“
        […]

        https://thecareerist.typepad.com/thecareerist/2016/04/dershowitz-settles-case-involving-allegations-of-sex-with-minor.html

        Im Dezember 2014 hatten diese beiden versucht, sich – überflüssigerweise – an das Verfahren zur Aufhebung des Epstein-Acosta-Deals anzuhängen und waren mit den Vorwürfen gegen Dershowitz und Prinz Andrew aktenkundig geworden. Das Gericht lehnte den Anschluß, da überflüssig und mit skandalisierenden Vorwürfen gespickt, ab und strich die Vorwürfe aus den Gerichtsakten.
        Und 2016 wurden sehr kleine Brötchen gebacken: die Anwälte hätten die Vorwürfe der Mandantin gutgläubig und nach pflichtgemäßer Überprüfung erhoben. Sie könne Dershowitz mit jemand anderem verwechselt haben. (!) Nachdem Dershowitz belegt hatte, daß er zu den angegebenen Tatzeiträumen jeweils woanders gewesen sei als behauptet, wird die Behauptung in der Anschluß-Klageschrift mit ihrem Vorwurf gegen D. als „mistake“ eingeschätzt.
        Der Vorwurf wurde zurückgenommen, und D. zieht seine Vorwürfe gegen die Anwälte zurück.

        Das steht da schwarz auf weiß, und irgendwelche Interpretationen können daran nichts ändern. Welcher Teufel Boies geritten hat, Giuffre gegen Dershowitz wegen Diffamierung klagen zu lassen, ist mir unverständlich. Mit diesen Prozeß, in dem Boies ZEUGE sein wird, hat er Dershowitz doch einen Gefallen getan…

        Diesen Artikel konnte ich leider mangels Zugang nicht lesen:

        https://www.law.com/americanlawyer/2019/07/31/why-is-david-boies-bothering-to-sue-alan-dershowitz/?slreturn=20190719060250

        • Nö. Auch da muß ich digitaler Abonnent werden, um den Artikel lesen zu können. So verstehe ich jedenfalls die Aufforderung.

          Wie dem auch sei: das von Ihnen gepostete Porträt Dershowitz‘ des NYMagazines ist eine Offenbarung, gerade weil es ihn aus PC-Gründen negativ zeichnet: der Mann wagt es, sich gegen Sex-Vorwürfe zu verteidigen? Macht ihn mundtot! Das beginnt schon mit der Überschrift, und es gibt ganz erstaunliche Passagen:

          July 19, 2019
          Alan Dershowitz Cannot Stop Talking
          Accused of a slew of terrible things, the defense has no intention of resting.
          By Andrew Rice
          […]
          A few days after our meeting, he would publish an online essay preemptively attacking Bruck’s unpublished article and accusing New Yorker editor David Remnick of ordering up a “hit piece” aimed at “silencing my defense of President Trump, Prime Minister Netanyahu, and the State of Israel.” (Remnick declined to comment.) He has been perhaps inadvisably willing to talk, and talk, and talk, answering every request for comment (including mine). Dershowitz portrays the women accusing him as mere money-hungry instruments of his nefarious — male — enemies.

          It is not a strategy that makes him appear particularly sympathetic, and he knows that, but he really can’t seem to help himself.

          “The new standard is that sexual offenses are so heinous that even innocence is not a defense,” Dershowitz said. “I’m not supposed to say she’s lying because that’s a political sin. But there’s never been a case of greater proof of innocence.”

          As for Boies, the supposed mastermind of his misery, Dershowitz is intent on fighting a reputational battle to the death. Last night, on Fox News, he accused his nemesis of having “an enormous amount of chutzpah to attack me and challenge my perfect, perfect sex life.” He declared his faithfulness to his wife, before proclaiming: “I challenge David Boies to say under oath he’s only had sex with one woman.” (Boies told me: “This is simply more evidence of how desperate Mr. Dershowitz is to distract attention from the evidence of his misconduct.”)
          […]
          The Maxwell case allowed Boies to amass an enormous volume of evidence about the activities of Epstein and his associates. He also turned up a second Dershowitz accuser, a former model named Sarah Ransome. She has alleged in a sworn statement that when she was in her 20s, she performed numerous sexual favors for Epstein and had a threesome with another woman and Dershowitz at the New York mansion.

          “You meet David Boies, magically you remember that you had sex with Alan Dershowitz,” Dershowitz said bitterly. As an 80-year-old academic, he said some of the stories — threesomes, airplane trysts, group sex in Epstein’s limousine — sounded “so phantasmological.” He recognizes that the #MeToo movement has surfaced numerous accounts of preposterous-sounding sexual misbehavior by prominent and respected men, and almost all of them have turned out to be true. But he swears he is different.

          “Mine is the only case, singular, the only one, where I never met the people,” Dershowitz said. “There’s no evidence we’ve ever met, no evidence we were ever in the same place at the same time, ever.” He has sued to unseal evidence filed in the Maxwell defamation case that he predicts will prove damaging to his accusers’ credibility. The record contains emails, he said, from Ransome to a New York Post reporter, in which she purports to possess sex tapes of Hillary Clinton, Richard Branson, and Donald Trump.
          […]

          http://nymag.com/intelligencer/2019/07/alan-dershowitz-jeffrey-epstein-case.html

          Ransome ist also auch nur eine Schmierzeugin von Boise, dem selber gar nicht so politisch korrekten dems-Aktivisten: schließlich hat er Harvey Weinstein vertreten und Ex-Mossad-Agenten gegen NYT-Reporter und Weinsteins angebliche Opfer engagiert, während er gleichzeitig die NYT vertrat.

          Man fragt sich indes, inwiefern ein Dreier mit einer 25-Jährigen irgendwie strafbar sein sollte? Der Vorwurf dient allein der Zerstörung der Reputation des Gegners. Aber Dershowitz hat gewiß einschlägiges Material gegen Boise:

          Umso bemerkenswerter ist, was dieser Artikel unfreiwillig zugunsten von Dershowitz offenbart: nämlich daß Boise tatsächlich den Milliardär und Epstein-Freund Wexner mithilfe von Giuffre-Anschuldigungen zu erpressen versuchte:

          “The decision to name me publicly,” Dershowitz alleges in a recent court filing, “was calculated to send the following message to Wexner: If you don’t want to have happen to you what happened to Alan Dershowitz, you should settle the complaint against you, even though the statute of limitations has long expired.”

          At least some portions of his theory have turned out to be true. Although Dershowitz didn’t come to know it until much later, Boies was involved in the Epstein litigation as early as June 2014, six months before Giuffre filed her affidavit in the Doe case. Giuffre’s lawyers asserted that Epstein “lent out” their client to his powerful friends, and they wanted to bring in a heavy hitter. Boies met with Giuffre that July, and decided to represent her for free, with an understanding that his firm might later receive a contingency fee in the event of a financial settlement. He claims, however, that he did not press her to name the other men she was accusing of abuse.

          One of Giuffre’s lawyers, Stanley Pottinger, says in an affidavit, that that fall they developed information that Leslie Wexner “was alleged to have had sex with one or more of Mr. Epstein’s girls, including Ms. Giuffre.” He says he informed Boies to make sure this did not present a conflict for his law firm. Boies replied that he knew Wexner only socially, and said his firm would investigate. That December, [2014] one of his partners wrote a letter to Wexner, “regarding possible claims against him.” The same month, Giuffre’s other lawyers, down in Florida, [Brad Edwards and Paul Cassell, die 2016 ihre Aktion zugunsten von Giuffre als Fehler bezeichneten und alle Vorwürfe gegen Dershowitz zurücknahmen] publicly filed the affidavit naming Dershowitz.

          “It’s exactly the same time,” Dershowitz said. “That cannot be a coincidence.”

          The allegations against Wexner were handled more discreetly than those about Dershowitz. Boies had three conversations with Wexner’s lawyers in 2015, after which the allegations were quietly dropped. But Boies has asserted in an affidavit that “no settlement demand was ever made, or even discussed.”

          Dershowitz asserts that if no money was exchanged, it must be because Giuffre’s allegations were disproved. Neither Wexner’s lawyer nor Boies would comment on the discussions. After Epstein’s arrest, Wexner wrote in a memo to his company employees that he “was NEVER aware of the illegal activity charged in the indictment.” In a legal filing, Dershowitz says that Wexner’s wife and lawyer told him that they viewed the approach from Boies as a “shakedown.”

          http://nymag.com/intelligencer/2019/07/alan-dershowitz-jeffrey-epstein-case.html

          Die Erpressung durch falsche Giuffre-Anschuldigungen hat ersichtlich nicht funktioniert: warum instrumentalisiert Boise sie dennoch erneut, um politisch gegen Dershowitz zu punkten?

          Dershowitz läßt keinen Zweifel an seiner Entschlossenheit, seinen politischen Gegner zu erledigen:

          Earlier this year, Boies’s firm filed yet another defamation lawsuit on Giuffre’s behalf, this one against Dershowitz directly. Dershowitz vows to fight it until he is vindicated or he dies. “I’m not going to be made whole until David Boies is imprisoned, disbarred, and discredited,” he said. “I will only be made whole when the world understands that this was a completely made up story for money. Nothing short of that will satisfy me.”

          http://nymag.com/intelligencer/2019/07/alan-dershowitz-jeffrey-epstein-case.html

          Weshalb sich wirklich dringlich die Frage stellt: wieso hat Boise diese Klage, die er nur verlieren kann, erhoben?

          Nun, das hängt eng mit dem CNN-Ban von Dershowitz als Mueller-Antagonist zusammen:

          Alan Dershowitz: How CNN misled its viewers
          By Alan M. Dershowitz, opinion contributor — 03/27/19 01:05 PM EDT
          […]
          Pundit after pundit, commentator after commentator, host after host already had made up their minds: President Trump was guilty and should be indicted, impeached or removed under the 25th Amendment. To be sure, CNN presented the occasional dissenting view, but it was almost always from right-wing Republicans who viewers could easily discount.
          During the first several months of the investigation, CNN viewers also heard my more nuanced, more centrist views. As a liberal Democrat who strongly supported Hillary Clinton, I had some credibility when I raised questions about the certainty with which other CNN guests had declared Trump guilty. I introduced constitutional analysis regarding the allegations of obstruction of justice, arguing that — regardless of Trump’s intentions — he could not be charged with obstruction based exclusively on exercising his constitutional authority under Article II. This includes the power to fire any member of the executive branch.

          Viewers enjoyed my feisty debates with legal analyst Jeffrey Toobin and asked for more. Host Anderson Cooper enjoyed sparring with me, as did hosts Chris Cuomo and Don Lemon. CNN viewers benefited from evaluating my viewpoints against those of other guests and hosts.
          But then, suddenly, I was banned from CNN.

          Over the past half year or so, I have never once been asked to appear on a CNN program. Initially I wondered why, and I asked some of my friends at the network. They were evasive and studiously avoided any direct answer to my question.
          Then I received off-the-record information that an order had come from the very top: CNN executive Jeff Zucker didn’t want me on CNN any more. My centrist, nuanced perspective was anathema to CNN’s emerging brand as the anti-Trump network.

          I continued to be invited on other networks, including NBC, ABC, MSNBC and Fox. But not CNN.
          […]

          https://thehill.com/opinion/white-house/436059-alan-dershowitz-how-cnn-misled-its-viewers

          Diesen Propaganda-Medien wie auch anwaltlichen dems-Aktivisten wie Boise ist offenbar nicht klar, wie radikal rechtsstaatlich der Jude Dershowitz tickt – und das ist auch exakt meine Position:

          As my mother said to me when I defended the right of Nazis to march in Skokie, Ill., back in the ’70s: “You’re either for the Nazis or the Jews.” When I tried to explain that I was for the First Amendment, not the Nazis, my mother replied: “I’m your mother. Don’t give me that legal stuff. You should be for the Jews.”
          My mother, smart as she was, didn’t go to college. The CNN brass did.
          […]

          https://thehill.com/opinion/white-house/436059-alan-dershowitz-how-cnn-misled-its-viewers

        • Stimmt, die haben das JETZT geändert, nur noch mit Registrierung lesbar.

          Vielleicht noch kurz zu Giuffre: natürlich ging es in ihrer angestachelten Klage vor allem um Geld, sie wollte laut CNN ja auch Schadenersatz.
          https://edition.cnn.com/2019/04/17/us/dershowitz-defamation-lawsuit-epstein/index.html
          [-]
          „Giuffre alleges that Dershowitz knowingly made false assertions that she committed perjury by accusing him. As part of her suit, Giuffre is asking for punitive damages, the amount of which would be determined at trial.“

        • Ein Dank noch für die hervorragende Analyse mit Erläuterungen, ganz meine Meinung! Genau das hatte ich erhofft und dafür all diese links zuvor ja gespeichert.
          (einzige Ausnahme: den witch-huntern ist m.E. schon klar, wie Dershowitz tickt, nur stört diese Rechtsstaatlichkeit doch so, weshalb er ja zu mokieren und bekämpfen ist)

  2. @ Dipfele:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-175/#comment-83999

    Das wußte jeder, daß EU-Sanktionen Dritte nicht binden, und daß die Festsetzung des iranischen Schiffes durch GB nicht rechtens war, leuchtet nun wirklich jedermann ein. Dasselbe gilt natürlich für US-Sanktionen: die binden keine Dritte. Aber wo die Macht ist, hat das Recht zu weichen. Der Wertewesten funktioniert über Machtpolitik, und Moral und Recht sind vorgeschobene Kategorien, die die kalte Interessenpolitik lediglich kaschieren.

    Auf eine Feinheit will ich allerdings noch eingehen:

    Beide Akteure [EU und USA] können sich nicht auf eine Autorisierung ihrer Sanktionen durch eine externe, übergeordnete Ebene berufen. Der Vorwurf, letztlich eigene (nationale oder regionale) Interessen zu verfolgen, steht im Raum und unterminiert die Glaubwürdigkeit des Sanktionsregimes“, heißt es in dem Gutachten weiter. Großbritannien geht davon aus, dass das Rohöl für Syrien bestimmt war. Der Iran bestreitet das.

    https://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Politik/Bundestagsgutachten-Festsetzung-des-iranischen-Tankers-Grace-1-vor-Gibraltar-war-voelkerrechtswidrig

    BTW: So etwas sollte nicht nur in der Ostsee-Zeitung stehen. 😉

    Die EU hat Öllieferungen nach Syrien nicht sanktioniert, obwohl sie im Einverständnis mit dem Obama-Regime Change in Syrien ja nun schon Einiges mitgemacht hat.

    Verboten sind allgemein Lieferungen an Unternehmen, die der Assad-Regierung nahestehen. Und der Empfänger der Öl-Lieferung des Iran soll ein solches Unternehmen sein.

    Nur das bestreitet der Iran. Die iranische Diplomatie ist formvollendet und juristisch präzise – ganz anders als das ignorante Gepolter des Westens mitsamt seiner angeschlossenen tumben Medien:

    Grace1 super tanker was not destined to an EU sanctioned entity.

    Die erfolgreiche iranische Diplomatie, die die VAE, Oman, jetzt wohl auch Kuweit aus der Saudi-USA-Israel-Front herausbrechen, tut ihr Übriges.

    Regime-Change-Bolton erblaßt ob dieser Erfolge.

    • Und wo bleibt der Aufschrei des Wertewesten, wenn das NATO-Mitglied Erdogan völkerrechtswidrig droht, den Nordosten Syriens zu besetzen?

      Er bleibt aus, wie schon bei der völkerrechtswidrigen Besetzung von Afrin durch die Türkei, die die angestammte kurdische Bevölkerung vertrieb. Man überläßt es der völkerrechtswidrigen Besatzung weiten Teiles Syriens durch die USA, mit der Türkei klarzukommen (während gleichzeitig eine Mandatsverlängerung der Unterstützung der US-Bemühungen in Syien „im Kampf gegen den IS“ erstrebt wird, der nicht mehr stattfindet):

      https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/eine-invasion-waere-eine-katastrophe-die-angst-der-kurden-vor-einem-tuerkischen-einmarsch-in-syrien/24913242.html

      Schön, daß regime-change-Charles Lister, der uns jahrelang „moderate“ Islamisten als anti-Assad-Politiker verkauft hat, nun endlich Farbe bekennt:

      • Es scheint zum Showdown zwischen Syrien und der Türkei zu kommen:

        So viel zum „Sicherheitsbedürfnis“ der Türkei…

        • Da Sie es erwähnen, ein Nachtrag – ich denke, syrischerseits wollte verhindert werden, dass eine ähnliche Totalblockade von einer Hauptverbindungsstraße errichtet wird wie bei der Stadt al-Bab:

          Als Karte auf die Leinwand gebracht (ignorieren wir einmal das infantile Macho-Gehabe drumherum):

          Ich habe mich jetzt nicht aktiv umgeschaut bei den Öfz oder so, aber kann es sein dass neue Stallorder ergangen ist bei den Nachrichtenagenturen, all dies zu beschweigen oder doch umzuschwenken bei der Berichterstattung, weg von der Agitprop von Weißhauben, Aktivisten und Konsorten? Der Betreiber von MoA hat jedenfalls derlei intressante Wortwahl bei AFP, einer der Hauptlieferanten für Pressemeldungen, vor einigen Tagen gesichtet:

          Das Wesen einer Landsknechtsherrschaft lässt sich eben nur so lange leugnen. Ich schaue mich eventuell noch nach einer Gesamtaufnahme einer „Pressekonferenz“ des Kriegsherrn des „Befreiungskörpers“, Muhammad al-Julani/“der Golaner“, um, welche dieser vor ein paar Wochen noch trotzig gab, ehe der selbstmörderische Eifer seiner Mannen hier bei Khan Shaykhun übers Knie gelegt wurde.

        • Mal kurz dazwischengeschoben was zum Sicherheitsbedürfnis der US Bürger, die auf Auslandsreise gehen wollen:
          Zur Türkei heißt es zB auf dieser Seite gemäß des ‚Travel Advisory‘ vom State Dept. (vom Feb. 2019)

          https://www.farandwide.com/s/dangerous-countries-e403cc9adfc64609

          „Borders are an issue in Turkey, as well, where * Syria and Iraq have been plotting terrorist attacks *in highly populated areas such as shopping malls, hotels, restaurants, churches, sporting events, airports and more. The risk is so great, even cruise ships have alerted routes to skip the Turkish coastline and Istanbul.“

          Klar, die bösen Syrer!
          Überhaupt wird vor allen Ländern und Regionen gewarnt, wo de USA selbst meddlen und Unruhe stiften, aber es sind natürlich immer die anderen.

        • „Borders are an issue in Turkey, as well, where * Syria and Iraq have been plotting terrorist attacks […]“

          Dass Reisewarnungen teils rein politische Narrative bedienen kennen wir ja von unserem Aussenministerium – Stichwort „syrisches Regime verlegt Minenfelder“ und nicht etwa der Ist-Zustand eines Landsknecht- und Jihad-Tourismus von der Türkei nach Syrien hinein. Scholl-Latour hat 2013 das betreffend bei der Grenze von Hatay Beobachtungen gemacht, die am besten mit den drei Affen zu umschreiben sind.

          Was nun diesen Mummpitz angeht, hätte dem Schreiber nicht selber einleuchten müssen, dies auf eine rein geographische Beschreibung zu beschränken, bzw. schlicht davor zu warnen, sich in diese Grenzregion zu begeben?

  3. @ Angelika Roll:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-175/#comment-83987

    In der Tat!

    Dumm nur, daß die dems sich untereinander denselben, mittlerweile komplett sinnentleerten Vorwurf machen.

    Trump kontert so:

    Und natürlich nutzt er die Vorlage von Omar/Tlaib:

    Letztere machte eine richtige Show aus der Ablehnung der Einreise durch Israel:

    Kaum war dieser Privatbesuch gestattet, kam die Rolle rückwärts:

    Ein merkwürdiger Kommentar dazu im Tagesspiegel:

    16.08.2019, 14:21 Uhr
    Israel verhängt Einreiseverbot
    Je stärker das Land, desto ängstlicher die Regierung
    Das Einreiseverbot für US–Politikerinnen der demokratischen Partei ist eine drastische Maßnahme. Wandelt sich Israels Toleranz? Ein Kommentar
    Malte Lehming
    […]
    Aber dem offenen Diskurs sollen mit dem Argument, eine Ansicht sei staatsgefährdend, zunehmend Grenzen gesetzt werden. Aktuell konzentriert sich die Abgrenzungsneigung auf das Kürzel BDS.

    Die Bewegung „Boycott, Divestment and Sanctions“, die im Jahr 2005 von knapp 170 palästinensischen Organisationen gegründet worden war, ruft international zu Boykottaktionen gegen Israel auf. Politiker, Musiker, Sportler und Wissenschaftler werden aufgefordert, Auftritte in Israel zu unterlassen. In den USA, Großbritannien und Skandinavien ist die Bewegung vor allem an Universitäten aktiv, in Deutschland ist ihr Einfluss gering.

    Prominent unterstützt wird BDS von Naomi Klein, Judith Butler und den Musikern Kate Tempest und Roger Waters. Viele Israelis halten die Bewegung für antisemitisch. Diesen pauschalen Vorwurf haben 240 jüdische und israelische Wissenschaftler in einem Aufruf an den Deutschen Bundestag zurückgewiesen, der in einer Resolution mehrheitlich beschlossen hatte, BDS nicht länger mit Bundesmitteln zu unterstützen.

    Vor fünf Jahren erklärte Israels Premier Benjamin Netanjahu BDS zu einer „existenziellen Bedrohung“. Ein Gesetz wurde verabschiedet, das es der Regierung erlaubt, BDS-Unterstützern die Einreise zu verbieten. Omar und Tlaib unterstützen BDS.
    […]
    Jedes Land hat das Recht, sich vor Feinden zu schützen. Aber geht von BDS eine existenzielle Gefahr für den Staat Israel aus? In Oslo wurde einst mit der PLO verhandelt, einer Terrororganisation. Zur Hamas gibt es Kontakte. Wirklichen Einfluss hat BDS nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass deren Forderungen umgesetzt werden, tendiert gen Null. Allerdings durchkreuzt die Bewegung die Hoffnung, als Besatzungsmacht nicht über die Besatzung reden zu müssen. Das aber sollte dieses wunderbare Land aushalten können.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/israel-verhaengt-einreiseverbot-je-staerker-das-land-desto-aengstlicher-die-regierung/24912102.html

    Bei uns kann sogar schon ein Tweet mit dem Hinweis auf die Stellungnahme der jüdischen Wissenschaftler existenzbedrohend sein:

    Wegen dieses Tweets mußte der Direktor des Jüdischen Museums, über den sich Netanyahu bereits beschwert hatte, den Hut nehmen.

    • Kommen wir zum Iran und zur deutschen Pressebegleitung.
      Dieses Schiff ist irgendwie „untergegangen“, trotz kritischer Begleitung durch die FAZ:

      Straße von Hormuz
      Öl ins Feuer
      • Ein Kommentar von Rainer Hermann
      • -Aktualisiert am 04.08.2019-16:20

      Eine lange Tradition des Schmuggels von Erdöl im Persischen Golf ist nicht von der Hand zu weisen. Überzeugend ist die iranische Position dennoch nicht.
      […]
      Gewiss, der jetzt bekannt gewordene Vorfall hat sich schon am vergangenen Mittwoch ereignet, und niemand hat das Schiff als vermisst gemeldet. Die Revolutionswächter begründen ihr Einschreiten während einer „Routinepatrouille“ damit, dass das Schiff iranisches Erdöl in ein arabisches Anrainerland am Persischen Golf habe schmuggeln wollen. Eine lange Tradition des Schmuggels von Erdöl im Persischen Golf ist nicht von der Hand zu weisen.
      Überzeugend ist die iranische Position dennoch nicht. Sie wäre glaubhafter, hätten die Revolutionswächter Ross und Reiter genannt, also wer der Empfänger hätte sein sollte. Zudem sind es ja sie, die die iranischen Häfen kontrollieren – und damit nicht schlecht verdienen. Sie hätten also früher wissen können, dass das festgesetzte Schiff, wenn es denn stimmt, Schmuggelware an Bord hat. So trägt ihr Tun nur zur weiteren Eskalation bei.

      https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/strasse-von-hormuz-oel-ins-feuer-16317796.html

      Nö.

      Unsere Kriegstreiber von der ZEIT tröteten ebenfalls vergeblich:

      Die Nein-Sager
      Im Persischen Golf steht mehr auf dem Spiel als die Sicherheit der Handelswege. Kann Deutschland in jedem Fall militärischen Beistand verweigern?
      Von Gero von Randow und Michael Thumann
      7. August 2019, 16:51 Uhr Editiert am 8. August 2019, 16:16 Uhr DIE ZEIT Nr. 33/2019, 8. August 2019
      […]
      Nur gut, mag sich mancher Regierungspolitiker denken, dass Donald Trump gefragt hatte und nicht etwa die Briten oder gar Emmanuel Macron. So fällt das Neinsagen leichter. Allerdings kann es gut sein, dass das deutsche Nein nicht bloß mit dem derzeitigen amerikanischen Präsidenten zu tun hat. Es erspart nämlich auch Ärger mit den Bürgern. Am 1. August fragte das Emnid-Institut im Auftrag der Bild am Sonntag, ob sich Deutschland im Golf „an einem internationalen Marine-Einsatz zur Sicherung der Schifffahrtswege“ beteiligen sollte. Mit Nein antworteten 59 Prozent der Befragten.
      […]
      Diese Reaktion scheint so tief in der Bevölkerung verankert zu sein, dass die Politiker sie meistenteils vorwegnehmen. Das vor allem, und nicht bloß der beklagenswerte Zustand der Bundeswehr und namentlich der Marine, verringert das politische Gewicht und auch den Handlungsspielraum der Bundesrepublik.
      Sie braucht indes Gewicht und Spielraum, um angesichts einer Krise wie der am Arabisch-Persischen Golf politisch handeln zu können. Denn gerade diese Krise kann jederzeit überraschende Wendungen vollziehen.

      Ein Beispiel: Vor wenigen Tagen haben iranische Revolutionsgarden einen weiteren Öltanker gekapert. Doch aus den USA kam kein Protest. Das liegt daran, dass es sich bei diesem Tanker nach iranischen Angaben um ein Schmugglerschiff für Ölprodukte handelt. Und am Ölschmuggel haben auch die USA kein Interesse.
      […]
      Vier Szenarien des Krisenverlaufs
      Vier Szenarien des Krisenverlaufs sind zurzeit denkbar – Szenarien, keine Prognosen. Und für jedes wäre die Frage eines Einsatzes gesondert zu beantworten.

      Erstens, Regimewechsel:
      […]
      Sollte die jetzige Krise zu einem Krieg der Vereinigten Staaten gegen das iranische Regime eskalieren, werden die Deutschen wahrscheinlich nicht anders handeln als 2003 beim Krieg gegen Saddam Hussein: Sie werden sich heraushalten. Zu Recht.

      Zweitens, Beistandsverpflichtung der Nato: Anders als Bolton möchte Trump keinen Krieg gegen den Iran führen.
      […]
      Die USA unterhalten beispielsweise Militärstützpunkte im Irak, in Kuwait, Bahrain, Katar, im Oman und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Stützpunkte liegen sauber aufgereiht auf der arabischen Seite des Golfs gegenüber der iranischen Küste. Die iranischen Revolutionsgarden hüten sich bisher, diesen Basen zu nahe zu kommen. Doch würden sie – ohne selbst angegriffen worden zu sein – einen Stützpunkt attackieren, kann der Bündnisfall nach Artikel 5 des Nato-Vertrags eintreten.
      […]
      Drittens, Krieg mit Israel:
      […]
      Sollte die Lage in der Straße von Hormus eskalieren, könnte der Iran Israel in den Konflikt hineinziehen.
      Dann müsste sich der Satz Angela Merkels, die „Sicherheit Israels“ sei „Teil der Staatsräson Deutschlands“, an der Realität beweisen.
      […]
      Viertens, Angriffe auf Deutsche:
      […]
      Aber hat nicht die Bundesregierung im Verteidigungsweißbuch 2016 auf die „herausragende Bedeutung“ der internationalen „Sicherheit maritimer Versorgungswege“ für Deutschland hingewiesen? Zu ihnen zählt die Straße von Hormus.
      […]Überdies ist im Juni ein Frachter einer Hamburger Reederei angegriffen worden, was die Deutschen daran erinnert haben sollte, dass sie als globale Handelsnation sehr wohl verletzlich sind. Sicherheit der Handelswege ist durchaus ihr eigenes Interesse. Sollten deutsche Schiffe angegriffen werden, wollen wir dann die Amerikaner bitten, sie für uns zu verteidigen?

      Sich angesichts solcher Szenarien bloß einen Vorrat aus strikten Neins zuzulegen hieße, eine Grundregel der Außenpolitik zu verletzen: möglichst wenig zu tun, was die eigene Flexibilität beschränkt, möglichst viel zu tun für eine Vielzahl an Optionen.
      […]

      https://www.zeit.de/2019/33/irankrise-persischer-golf-marineeinsatz-us-mission/komplettansicht

      Das blöde Volk aber auch immer… Militärbesoffen, wie die Autoren sind, wird gar von NATO-Verpflichtungen geschwafelt, wenn irgendeine US-Einrichtung fern von den USA und Europa angegriffen werden sollte. Logo, Krieg gegen Israel ist dem Iran zuzutrauen, und wer das deutsche Schiff angegriffen hat, weiß auch niemand.
      Was natürlich fehlt, ist die rechtswidrige Beschlagnahme des iranischen Schiffes vor Gibraltar als eskalierender Akt von GB/USA:

      So kam es dann auch:

      15.8.2019
      12:34 Uhr
      Streit um „Grace 1“
      USA wollen Freigabe von iranischem Öltanker in Gibraltar verhindern

      Die Freigabe des von Großbritannien festgesetzten iranischen Tankers soll kurz bevor gestanden haben. Doch dann mischte sich das US-Justizministerium ein.

      Im Streit um den in Gibraltar seit mehr als einem Monat festgesetzten iranischen Tanker haben die USA Medienberichten zufolge in letzter Sekunde eine Freigabe gestoppt. Das berichteten übereinstimmend der US-Sender CNN und die Tageszeitung „Gibraltar Chronicle“ am Donnerstag. Demnach hat ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft von Gibraltar am Morgen vor dem Obersten Gericht Gibraltars eine entsprechende Eingabe des US-Justizministeriums vorgetragen. Die Gründe dafür seien noch unbekannt, hieß es.
      […]

      https://www.tagesspiegel.de/politik/streit-um-grace-1-usa-wollen-freigabe-von-iranischem-oeltanker-in-gibraltar-verhindern/24907694.html

      Das Gericht ließ sich nicht beeindrucken:

      17.08.2019, 10:07 Uhr
      Vorläufiger Sieger Iran
      Warum Trumps Strategie des maximalen Drucks keinen Erfolg hat
      Der Iran leidet wirtschaftlich unter dem Druck der USA. Trotzdem ist es Teheran mit einer riskanten Strategie gelungen, sich in mehreren Punkten durchzusetzen.
      Christian Böhme Thomas Seibert

      Als die Behörden im britischen Gibraltar den iranischen Öltanker „Grace1“ am Donnerstag freigaben, verkündete der Iran prompt, das Schiff werde künftig nicht mehr wie bisher unter der Flagge Panamas fahren, sondern unter iranischer. So wird eine Schiffsflagge zum politischen Winkelement, besser gesagt: zum Zeichen eines kleinen Triumphs. Außerdem bekommt der Tanker einen neuen Namen. Er heißt künftig „Adrian Darya“.
      Nicht nur im Tanker-Streit hat der Iran bekommen, was er wollte – auch wenn ein US-Gericht die Freigabe des Schiffs noch einmal infragestellt.
      […]
      In der Krise mit Großbritannien wegen der Festsetzung der „Grace1“ und der anschließenden Beschlagnahmung eines britischen Öltankers durch den Iran setzte sich Teheran ebenfalls durch. Mehr als 100 Millionen Euro ist die Ladung an Bord des iranischen Tankers wert – das ist viel Geld für ein Regime, das durch Sanktionen wirtschaftlich sehr in Bedrängnis geraten ist. Britische Angaben, wonach die Iraner schriftlich versicherten, das Öl nicht nach Syrien zu bringen, wurden von Teheran prompt dementiert.
      […]

      https://www.tagesspiegel.de/politik/vorlaeufiger-sieger-iran-warum-trumps-strategie-des-maximalen-drucks-keinen-erfolg-hat/24913382.html

      Die USA versuchen es mit lawfare:

      17.08.2019, 09:49 Uhr
      Mit iranischem Öl beladen
      US-Gericht verfügt Beschlagnahmung von „Grace 1“

      Vor der Küste Gibraltars ankert ein Supertanker mit iranischem Öl, den die britische Marine festgesetzt hatte. Der Streit um die Ladung geht weiter.

      Im Konflikt um den mit iranischem Öl beladenen Supertanker „Grace 1“ hat ein Bundesgericht in Washington die Beschlagnahmung des vor Gibraltar liegenden Schiffes verfügt. Das US-Justizministerium begründete das in einer Mitteilung mit mutmaßlichen Verstößen gegen US-Sanktionen, gegen Geldwäschegesetze und gegen Terrorismusstatuten.
      Unklar blieb zunächst, welche Auswirkungen das auf die „Grace 1“ hat. Das oberste Gericht des britischen Überseegebiets Gibraltar an der Südküste Spaniens hatte am Donnerstag bestätigt, den Supertanker freizugeben.
      […]
      Das Gericht in Washington verfügte am Freitag zugleich die Beschlagnahmung des Öls an Bord der „Grace 1“ und von knapp einer Million Dollar Bankvermögen einer Briefkastenfirma, die Verbindungen zu dem Schiff haben soll. Die Staatsanwaltschaft führte aus, das Schiff sei Teil eines Plans der iranischen Revolutionsgarden zur Unterstützung illegaler Lieferungen des Irans an Syrien.
      […]

      https://www.tagesspiegel.de/politik/mit-iranischem-oel-beladen-us-gericht-verfuegt-beschlagnahmung-von-grace-1/24914512.html

      Das ist einfach nur lächerlich.

  4. @ Donata:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-175/#comment-83951

    Zu der Klage von Sarah Ransome gegen Maxwell aus dem Jahr 2017 schreiben Sie:

    „Meine Antwort: Diese Klage wurde im Dezember 2018 „geschlossen“.“
    https://judicialcaselaw.com/courts/nysd/cases/1_17-cv-00616-JGK-SN/127121780849?page=1

    Hierbei handelt es sich um eine Entscheidung vom 30.1.2018, wonach die Klagezustellung an die Anwaltskanzlei Haddon als Zustellungsersatz an Maxwell gilt, obwohl die Kanzlei angab, Maxwell in diesem Fall nicht zu vertreten. Danach hatte die Beklagte 21 Tage Zeit, zu erwidern. Das Verfahren müßte demnach fortgesetzt worden sein.

    „Zu dieser Zeit veröffentlichte die Miami Herald eine Serie zum „Epstein-Fall“ von JULIE K. BROWN…
    https://www.miamiherald.com/news/politics-government/article228148659.html
    Es ist daher offen, wie diese Klage weitergeht….“

    Leider steht in dem Artikel vom 19.3.2019 nichts über dieses Verfahren. Man erfährt jedoch, daß es der Miami Herald war, der als außenstehender Dritter auf Veröffentlichung der im Vorverfahren des Rechtsstreits Giuffre-Maxwell bei Gericht eingereichten Unterlagen klagte:

    Editor’s note: A federal appeals court in New York is expected to release more sealed documents in a civil case involving Epstein’s partner, Ghislaine Maxwell. Maxwell, a British socialite, is fighting their release, but the court may make a final decision this week. The Miami Herald filed the motion to have the case unsealed.

    https://www.miamiherald.com/news/politics-government/article228148659.html

    „Auch hat Prinz Andrew KEINE Klage gegen Frau Giuffre „gewonnen“! Worauf beziehen Sie sich denn hier überhaupt!?“

    Hierauf:

    The Prince has always denied any wrongdoing and in a 2015 court application, a judge threw out Guiffre’s allegations that she had sex with the Prince.
    The judge ordered the allegations to be struck from the record as being ‚immaterial and impertinent.‘
    Buckingham Palace also issued on the record statements in January 2015, stating: ‚Any suggestion of impropriety with underage minors is categorically untrue.‘
    Giuffre was working at President Donald Trump’s Mar-a-Lago resort at the time she met Ghislaine Maxwell, who then went on to introduce her to Epstein.
    Epstein is known for his previous friendship with President Trump but Giuffre has denied ever having sexual relationships with the Commander-in-chief.
    […]
    Epstein was also an associate of President Bill Clinton – but the unsealed court documents reveal that Giuffre similarly denied ever being intimate him.
    Giuffre was the first woman to go public with accusations against Epstein – and is the most high profile of his alleged victims.
    […]

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-7344785/Jeffrey-Epstein-told-guards-tried-KILL-weeks-hanged-himself.html

    „Im Gegenteil: Frau Giuffre hat die Klage gegen Frau Maxwell insofern „gewonnen“, weil beide Parteien sich außergerichtlich einigten. Im Ergebnis dieses „Vergleichs“ übernahm jede Partei ihre jeweiligen anwaltlichen Kosten – ABER die Klägerin Giuffre erhielt von der Beklagten Maxwell eine unbekannte Summe an Geld!
    Zwischenbemerkung meinerseits:
    Es gibt drei Klagen in dieser Epstein-Angelegenheit an denen Frau Giuffre direkt beteiligt ist:
    Die erste Klage ist die, wo Frau Giuffre Frau Maxwell verklagt hat. Ergebnis: Außergerichtliche Einigung zu Gunsten der Klägerin Giuffre!

    https://www.leagle.com/decision/infdco20180829710

    Dieses Dokument sagt nichts über den abgeschlossenen Vergleich vom 25.5.2017 aus, außer, daß er „confidential“ ist. Was ist Ihre Quelle hinsichtlich der Geldzahlung? Sie würde mich nicht erstaunen, denn das ist das Ziel der meisten Klageandrohungen oder Klageerhebungen mit peinlichem Inhalt: per Vergleich eine Geldsumme zu erstreiten. Ein ausgesprochen erfolgreiches Geschäftsmodell in den USA.

    Es handelt sich vielmehr um die erstinstanzliche Entscheidung vom 27.8.2018 in der Offenlegungsklage des Miami Herald vom 9.4.2018, mit der diese Klage wegen entgegenstehender privater Datenschutzgründe abgewiesen wurde.

    Interessant: Giuffre, die sich angeschlossen hatte, wurde durch drei Anwaltskanzleien vertreten:

    Counsel for Plaintiff Virginia Giuffre: BOIES SCHILLER & FLEXNER LLP, 401 E. Las Olas Boulevard, Suite 1200, Fort Lauderdale, FL 33301, By: Sigrid S. McCawley, Esq. , Meredith L. Schultz, Esq., BOIES SCHILLER & FLEXNER LLP, 333 Main Street, Armonk, NY 10504, By: David Boies, Esq. , EDWARDS POTTINGLER LLC, 425 North Andrews Avenue, Suite 2, Fort Lauderdale, FL 33301, By: Bradley J. Edwards, Esq. , S.J. QUINNEY COLLEGE OF LAW, UNIVERSITY OF UTAH,1 383 University Street, Salt Lake City, UT 84112, By: Paul G. Cassell, Esq.

    Boies, persönlich und politisch mit Dershowitz verfeindet, wird später eine Rolle spielen.

    Dershowitz hatte sich zu Zwecken der Selbstverteidigung der Miami Herald-Klage ebenfalls angeschlossen, nachdem er zuvor selber geklagt und aus formalen Gründen verloren hatte:

    On August 11, 2016, Intervenor Alan Dershowitz („Dershowitz“ or „Intervenor Dershowitz“) moved to unseal three documents: (1) portions of a Reply Brief submitted by Churcher in support of her motion to quash the subpoena served on her; (2) emails between Churcher and Giuffre submitted in connection with the same motion; and (3) a draft of a manuscript prepared by Giuffre submitted in connection with a motion to extend a time deadline. See Dershowitz Motion to Intervene, Aug. 11, 2016, ECF Nos. 362-64.
    [325 F.Supp.3d 436]

    Other than the requested documents which he sought in order to make a public statement, Dershowitz agreed to be bound by the Protective Order. See Dershowitz Decl., ECF No. 363 ¶ 30. On November 2, 2016, the motion was denied on the basis that these documents „were submitted with respect to the discovery process rather than in connection with the disposition of any substantive issue, and therefore are not judicial documents“ such that no presumption of access exists. Giuffre v. Maxwell, No. 15 Civ. 7433 (RWS) (S.D.N.Y. Nov. 2, 2016), ECF No. 496. Appeal has been filed on that decision.

    https://www.leagle.com/decision/infdco20180829710

    Es ging ihm also darum, zu belegen, wie die Mail on Sunday-Reporterin Churcher im Jahr 2011 Giuffre dazu ermutigte, doch etwas gegen Dershowitz zu bringen, den man als „pedo“ beweislos unter Verdacht hatte. Und zu belegen, daß Giuffre in ihrem eigenen, nach den erhobenen Vorwürfen gegen Dershowitz verfaßten Manuskript, Dershowitz nicht mehr als Sexpartner verunglimpft hatte.

    „Ich zitiere gabrielewolff:

    „Frühere veröffentlichte Äußerungen, sie persönlich habe Bill Clinton auf der karibischen Insel gesehen, und die, sie habe Trump und Epstein – unter Wiedergabe einer Bemerkung Trumps – gemeinsam erlebt, mußte sie im Rahmen ihres Rechtsstreits gegen Maxwell ebenfalls zurücknehmen.“

    … und ich entgegne hier:

    Ihrer Bewertung kann ich nicht folgen! Mir scheint, sie sind hier der „Diffamierungskampagne“ des Herrn Dershowitz auf den Leim gegangen!“

    Na, ganz sicher nicht. Man muß lediglich Giuffres Vernehmung vom 14.11.2016 durchlesen – leider ist sie nur bruchstückhaft dokumentiert -, wo sie mit ihren von der Journalistin Churcher zitierten Behauptungen konfrontiert wird, und in einem quälenden Prozeß klärt, was Erfindung/Übertreibung der Journalistin ist, was sie ihr tatsächlich gesagt haben könnte und an was sie sich aktuell tatsächlich erinnern kann:

    https://www.documentcloud.org/documents/6250478-Giuffre-Exhibits.html

    ab S.12 bzw. 17 (435 der Gerichtsakten)

    Leider ist auch ihre Vernehmung vom 3.5.2019 über das Zustandekommen ihres Manuskripts nur marginal wiedergegeben: es fehlen 300 Seiten!

    ab S. 46 bzw. 52

    Im Ernst:

    „Zitat gabrielewolff:

    „Überdies wurde laut WaPo in der Klage das Gegenteil behauptet:

    Araoz’s lawsuit prominently implicates Maxwell, saying that her assault and rape stemmed from Maxwell’s successful procurement efforts.

    In the complaint filed Wednesday, Araoz alleges that a “recruiter” hired by Maxwell repeatedly approached her when she was a 14-year-old freshman at a New York high school and took her to Epstein’s residence. Araoz made repeated visits to the Upper East Side townhouse, in which Epstein would show her various rooms, point out his taxidermied trophies, and often gave her $300 in cash to “help her out.“ But about a month into these visits, the complaint says, Maxwell began contacting her directly to schedule appointments.
    […]
    The complaint alleges what Araoz told NBC’s Savannah Guthrie in July — that Maxwell was “100 percent” recruiting for Epstein and that Araoz was a victim of these efforts.
    […]

    https://www.washingtonpost.com/nation/2019/08/14/an-alleged-victim-jeffrey-epstein-is-suing-his-suspected-associate-ghislaine-maxwell/“

    Dass ist „falsch“ seitens der Washingtonpost hier. Frau Araoz sagt – in den Videos die sie leider nicht sehen können – sie habe nicht mit Frau Maxwell direkt gesprochen. Das ist etwas tricky hier, aber in dieser Angelegenheit, geht es darum, das die „Unterstützer“ Epsteins zur Rechenschaft gezogen werden sollen.“
    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-175/#comment-83951

    Und wegen dieser hehren Aufgabe darf man lügen?

    Das Fox-Video hatte ich übrigens gesehen und so analysiert:

    https://video.foxnews.com/v/6073062309001/#sp=show-clips

    „Aber wenn der Anwalt von Araoz im Fox-Sender jetzt erklärt, seine Mandantin kenne Maxwell gar nicht, es gehe allein um die – wohl aus Zeitungslektüre – „bekannte“ Stellung von Maxwell im Epstein-Imperium, die man weiter belegen müsse, zeigt das, auf welchem dünnen Eis sich diese Klage bewegt.“
    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-174/#comment-83932

    Und wir sind uns wohl doch einig, daß Araoz in dem NBC-Interview mit Savannah Guthrie vom 10.7.2019 Ghislaine Maxwell mit keinem Wort erwähnt?

    „Ich bin immer skeptisch gegenüber Zeuginnen, die an die Presse gehen. In diesem Fall aber ganz besonders. Das besagte Interview gab sie am 10.7.2019 (am 6.7.2019 war Epstein festgenommen worden).

    Man beachte, was sie über die Personen sagt, die mit ihr Kontakt hielten: die erstgenannte junge Frau, als „recruiter“ bezeichnet; „staffers“, „secretary“ – alles keine Bezeichnungen für die Soyiety Lady Ghislaine Maxwell.“
    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-174/#comment-83913

    Hier für die „gute metoo-Sache“ Partei zu ergreifen, die ich eh für eine schlechte rechtsstaatswidrige halte, bringt uns keinen Schritt näher an die Wahrheit.

    • Ich fragte Sie ja…

      „Auch hat Prinz Andrew KEINE Klage gegen Frau Giuffre „gewonnen“! Worauf beziehen Sie sich denn hier überhaupt!?“

      Hierauf ihre Antwort:

      The Prince has always denied any wrongdoing and in a 2015 court application, a judge threw out Guiffre’s allegations that she had sex with the Prince.
      The judge ordered the allegations to be struck from the record as being ‚immaterial and impertinent.‘
      Buckingham Palace also issued on the record statements in January 2015, stating: ‚Any suggestion of impropriety with underage minors is categorically untrue.‘
      Giuffre was working at President Donald Trump’s Mar-a-Lago resort at the time she met Ghislaine Maxwell, who then went on to introduce her to Epstein.
      Epstein is known for his previous friendship with President Trump but Giuffre has denied ever having sexual relationships with the Commander-in-chief.
      […]
      Epstein was also an associate of President Bill Clinton – but the unsealed court documents reveal that Giuffre similarly denied ever being intimate him.
      Giuffre was the first woman to go public with accusations against Epstein – and is the most high profile of his alleged victims.
      […]

      https://www.dailymail.co.uk/news/article-7344785/Jeffrey-Epstein-told-guards-tried-KILL-weeks-hanged-himself.html

      Hierauf muss ich eingehen, denn Sie unterliegen hier einem Irrtum.

      Dort wird doch überhaupt nicht belegt, das Prinz Andrew eine Klage gegen Frau Giuffre (damalige Roberts) geführt hat und schon gar nicht gewonnen hat und am aller wenigsten, das die Behauptungen von ihr gelogen sind!

      Nein! Die Hervorhebungen von Ihnen („a 2015 court application, a judge threw out Guiffre’s allegations“ und ‚immaterial and impertinent.‘) sind missverständlich und im von ihnen verlinkten Artikel wird ein vollkommen falscher Eindruck vermittelt.

      Denn die Aussagen stammen nämlich vom Richter Kenneth Marra vom US-Bezirksgericht im Verfahren einer Klage gegen Epstein. Und dieser Klage wollte sich Giuffre (Roberts) anschließen. Ausführlich und korrekt bewertet hier im Guardian vom 07. April 2015 nachzulesen…

      https://www.theguardian.com/uk-news/2015/apr/07/prince-andrew-jeffrey-epstein-florida

      Marra gab keine Entscheidung über die Richtigkeit von Giuffres Behauptungen bekannt . Marra sagte, die „tatsächlichen Details darüber, mit wem oder wo sie Sex hatte“ seien „unerheblich und unverschämt“ für ihre Argumentation, das ihr erlaubt werden sollte, sich der Klage anzuschließen.

      „Zu diesen Zeitpunkt des Verfahrens sind diese wilden Details nicht notwendig“, so Richter Marra in seinem Beschluss. Marra merkte jedoch an, das Roberts (Giuffre) möglicherweise noch als Zeugin auftritt, wenn der langandauernde Fall schließlich vor Gewicht gestellt wird“.

      Daher bleibe ich dabei, es gibt keine Klage, die Frau Giuffres verloren hat. Und es gibt auch hier keinen Grund, die Frau eine „Lügnerin“ zu nennen.

      Und eine kurze Anmerkung noch zu ihrer Aussage:

      „Hier für die „gute metoo-Sache“ Partei zu ergreifen, die ich eh für eine schlechte rechtsstaatswidrige halte, bringt uns keinen Schritt näher an die Wahrheit.“

      Hier bin ich ja ganz bei Ihnen. Ich möchte aber darauf aufmerksam machen, das die „Opfer“ in dieser „Epstein-Geschichte“ eben nicht zu den metoo-Aktivistinnen gehören und die „typischen“ metoo-Aktivistinnen sich zu keiner Zeit für deren Opferbelange einsetzten. Die mutmaßlichen Opfer kommen hier halt allesamt aus dem eher finanziell-sozial-schwachen Milieu.

      • Danke für den Link zum Guardian. Sozial schwaches Milieu mit drei Anwaltskanzleien im Rücken, insbesondere die riesige Kanzlei Boies & Co., die ihr eigenes Süppchen kocht und Giuffre in überflüssige Rechtsstreitigkeiten stürzt, damit ihre Vorwürfe, insbesondere gegen Prinz Andrew und Dershowitz, irgendwie „amtlicher“ klingen und von den Anwälten selbst öffentlich wiederholt werden können?

        Richter Marra hat durchblicken lassen, was er von dieser Strategie der Anwälte hält:

        Marra ruled on Tuesday that the application by Roberts and Jane Doe 4 should be denied, as it was “entirely unnecessary” for the pair to be added as plaintiffs in the lawsuit. The women suing Epstein allege that the government’s plea deal violated their rights as victims.

        Describing Roberts’s allegations as “duplicative” of the existing lawsuit, the judge said the lawsuit already sought to overturn Epstein’s plea agreement on behalf of all “other similarly-situated victims”.

        Marra noted in his order that US law empowers judges to “strike from a pleading an insufficient defense or any redundant, immaterial, impertinent, or scandalous matter.”

        Allegations that Roberts was also made to have sex with Alan Dershowitz, a Harvard law professor and another friend of Epstein, were also struck from the case by Marra. The judge said a legal attempt by Dershowitz to intervene in the case was now unnecessary.
        […]

        https://www.theguardian.com/uk-news/2015/apr/07/prince-andrew-jeffrey-epstein-florida

        Den WaPo-Artikel über die persönliche Fehde zwischen Boies und Dershowitz (Demokraten-Anhänger gegen eher Republikaner-Geneigten) hatten Sie doch selber verlinkt. Und die Boies-Kanzlei kommt dabei sehr schlecht weg:

        It’s Alan Dershowitz vs. David Boies, again and again
        By Tom Jackman ,
        Deanna Paul and
        Manuel Roig-Franzia
        August 13

        In the twilight of the ceaselessly dueling courtroom gods, legacies wobble and crack.

        Once, they were unquestioned giants of the legal profession. David Boies, the slayer of Microsoft’s monopoly, the man Al Gore turned to in hopes of salvaging his bid for the presidency. Alan Dershowitz, one of the intellectual bulwarks of the O.J. Simpson defense team, the tactician immortalized on the big screen for reversing the murder conviction of socialite Claus von Bülow.
        […]
        Dershowitz finds himself labeled as an alleged sex abuser in a personal affidavit by Boies, a claim he has volcanically denied.
        […]
        In court filings, they portray Dershowitz, who has never been charged with a sex crime, as a liar and a sneak who secretly recorded a call with a fellow lawyer.

        “After extensive consideration of everything Mr. Dershowitz told and showed me, I ultimately concluded that his denials were not credible,” Boies wrote in an affidavit included in Giuffre’s defamation suit against Dershowitz. (Giuffre sued Dershowitz because of numerous statements he made in media interviews, including calling her a “certified, complete, total liar” and saying that “she simply made up the entire story for money.”)

        Meanwhile, Dershowitz has painted Boies as a corrupt attorney with a long trail of ethical lapses, a cheat and the head of a criminal enterprise.
        “I believe the law firm of Boies Schiller is a RICO,” Dershowitz said in a recent interview at his New York apartment, citing the acronym used for Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act, a law frequently used against the mafia. “I believe they are the law firm of extortion, subornation of perjury and other crimes.”
        […]
        Dershowitz has bolstered his contention that Giuffre cannot be trusted by referencing claims that she has made about having dinner with former president Bill Clinton on Epstein’s island. Dershowitz took it upon himself to investigate the Clinton allegation and to clear his name. He hired a security firm headed by former FBI director Louis Freeh to investigate.

        Through Freedom of Information Act requests, the firm determined that Clinton could not have been on Epstein’s island during the time period when Giuffre said she had dinner with him. A summary of findings prepared by the Freeh firm states that the FOIA records “completely undermine [Giuffre’s] credibility.” The firm also said it found no evidence to support the sex allegations against Dershowitz.
        […]
        Among the documents was a 2011 email sent to Giuffre from Sharon Churcher, a journalist for the British tabloid the Mail on Sunday, that Dershowitz contends is proof that Giuffre was being encouraged to lie about him. The email appears to reference a book proposal Giuffre was compiling.
        “Don’t forget Alan Dershowitz . . . JE’s buddy and lawyer,” Churcher writes to Giuffre in an apparent reference to Jeffrey Epstein’s initials. “Good name for your pitch as he repped Claus von Bulow and a movie was made about that case . . . title was Reversal of Fortune. We all suspect Alan is a pedo and tho no proof of that, you probably met him when he was hanging put [sic] w JE.”
        […]
        Eventually, Dershowitz came to allege even darker motives for Sires’s outreach after the “Today” interview. He developed a complicated extortion theory involving Boies after being contacted in April 2015 by one of Giuffre’s friends — a woman named Rebecca Boylan — who’d seen coverage of the scandal and agreed to speak with him in a tape-recorded conversation, Dershowitz said in an interview. He played the tape for The Post, but did not let the news organization have a copy,

        Boylan, according to Dershowitz’s account of the conversation, told him that Giuffre had never mentioned having sex with him. She added that Giuffre had told her she had been urged by her lawyers to name Dershowitz.
        “She felt pressure to do it, she didn’t want to go after you personally,” Boylan said, according to Dershowitz’s tape of the conversation. “She felt pressured by her lawyers.”

        But that wasn’t all. Boylan also said that naming Dershowitz was a step in a plan to win an enormous settlement from the founder and CEO of the parent company of Victoria’s Secret, the lingerie giant. Dershowitz knew Boylan was referring to Leslie Wexner, a billionaire who was a close friend and mentor to Epstein.

        “They wanted to sue him for at least half his money,” Boylan said, according to Dershowitz’s tape .
        Dershowitz also claims that Boies and his firm were attempting to send a message to Wexner, whom Giuffre had not publicly accused at that point of having sex with her at the behest of Epstein, although she later would. The message, according to Dershowitz, was that Wexner would be publicly shamed, in the same way that Dershowitz had been, if he didn’t pay up.
        […]
        Later in 2015, Dershowitz took the unusual step of secretly taping a call with Boies. Dershowitz played the tape, which is muffled and cuts off at points, for The Post, but did not allow the newspaper to have a copy. On the tape, Boies appears to say he and one of his partners are convinced Giuffre’s claim of having sex with Dershowitz is “wrong.” Boies said in his affidavit that he never told Dershowitz that Giuffre wasn’t telling the truth.
        […]
        Boies also secretly oversaw an effort to undermine the paper’s reporting by hiring a firm that employed former agents of the Israeli intelligence service, Mossad, to collect information on Times reporters and Weinstein’s alleged victims.
        The Times cut ties with Boies and issued a blistering statement.

        “We learned today that the law firm of Boies Schiller and Flexner secretly worked to stop our reporting on Harvey Weinstein at the same time as the firm’s lawyers were representing us in other matters. We consider this intolerable conduct, a grave betrayal of trust, and a breach of the basic professional standards that all lawyers are required to observe.” It added: “We never contemplated that the law firm would contract with an intelligence firm to conduct a secret spying operation aimed at our reporting and our reporters. Such an operation is reprehensible.”
        […]

        https://www.washingtonpost.com/lifestyle/style/its-alan-dershowitz-vs-david-boies-again-and-again/2019/08/13/925bcb60-b798-11e9-a091-6a96e67d9cce_story.html

        Und das ist nur eine kleine Auswahl.

    • Momentan zwar auch wieder nur am Rande on-topic aber sehr guter Artikel von Kenner Scott Rritter. Geschickt verbindet er die drei Komponenten : fundiertes Kontra gegen die breitflächigen Falschanschuldigungen gegen Tulsi Gabbard,- was hoffentlich zu weiterer Unterstützung ihrer Wahlkampagne beiträgt-, mit erneuter Klarstellung des Khan Shaykhun Falls als false flag der westlichen Verbündeten, sowie mit der Bloßstellung der OPCW als nicht mehr vertrauenswürdige Organisation.
      Klares ‚wake-up call‘ für kriegsmüde Amerikaner vor den Wahlen, besonders der dems-geneigten.

      • Besonders lobenswert ist der Artikel von Scott Ritter über Khan Sheikun deshalb, weil er auf eine große Schwachstelle der OPCW hinweist: nämlich auf anonym eingeholte „Expertise“ zu einem Fachgebiet, in dem die OPCW selbst keine Kenntnisse aufweist (dasselbe gilt auch für die Douma-Evaluation durch ungenannte Fremd-Ingenieure, obwohl eigene vor Ort waren, die aber zu den „falschen“ Ergebnissen kamen):

        The OPCW said it consulted with an unnamed “weapons expert” to determine “the confluence of distance and altitude from which it might be possible to hit Khan Shaykhun with an aerial bomb.” The “expert” concluded that “depending on a number of variables such as altitude, speed and the flight path taken, it would be possible for such an aerial bomb to be dropped on the town from the aforementioned distances.” The OPCW did not provide the variables used by the “expert” in making this determination, or an example by which these variables could produce the outcome claimed.
        There is a simple reason why it did not — the “expert” is dead wrong
        […]
        While Western “experts” have dismissed the Russian presentation as a charade, I find it credible. As a former aircrew member of a Marine Corps OA-4 Skyhawk light attack aircraft, which possesses performance characteristics similar to that of the Su-22, I have flown air-to-ground strike missions similar to that claimed for Khan Shaykhun. I could fly the flight profile indicated by the U.S. radar track 100 times, and never get a bomb anywhere near the area where the Khan Shaykhun crater in question is located. This point is furthered by the fact that a basic analysis of the crater puts the azimuth of strike nearly perpendicular to the line of flight of the Su-22 when passing west of the town; for a bomb to have been delivered, the aircraft would have had to significantly depart from its flight path, overflying the target, before turning and resuming its course. The radar shows no such deviation. (The “loops” flown by the aircraft north of Khan Shaykhun could likewise never have provided the direction of attack needed to deliver a bomb to the crater in question.) This is the crux of the problem facing the OPCW — it claims that an aerial bomb loaded with sarin was used to strike Khan Shaykhun, and yet the evidence it provides regarding the presence of the sole vector capable of delivering this weapon — the Syrian Su-22 — disproves its case.
        […]

        https://www.truthdig.com/articles/the-vindication-of-tulsi-gabbard/

        Aber machen wir uns nichts vor: Außen- und Sicherheitspolitik spielen im Vorwahlkampf der dems kaum eine Rolle, und das Einzige, worauf man hoffen kann, ist, daß Tulsi Gabbard die nächste Sendung im September erreicht.

        Hier gibt es viel prominenteren Beistand für sie:

        Also: ich drücke weiterhin die Daumen.
        Tracey verzweifelt übrigens auch schon; schließlich geht es darum, Trump zu schlagen, und mit pc-Attacken ist es nicht getan:

        Er kann das Wort „gaffe“ (Fauxpas, Mißgeschick, Fettnäpfchen) nicht mehr hören:

        Joe Biden isn’t ‘gaffe-prone’, he’s losing his mind
        If you want to beat him, go for the head
        Michael Tracey
        August 16, 2019
        2:11 PM
        […]
        Early on, Biden’s presidential rivals and the many journalists who oppose him apparently calculated that the key to undercutting his electoral hopes would to insinuate that he is a racist. Kamala Harris’s ‘I’m not saying you’re a racist, but…’ potshot at the first debate was the culmination of this foolhardy effort. Shockingly, the VP and close personal confidant of the first black president does not appear to have been weakened by the charge. In South Carolina, with its majority black Democratic electorate, Biden continues to lead by a landslide. The absurd professional class moves to label him a low-grade sex pest or a ‘women belong in the kitchen‘ troglodyte also fell predictably flat.

        The way to undermine Biden would be to introduce a new narrative that actually reflects his present condition: he is losing his marbles. A person undergoing clear cognitive decline can’t possibly be the ‘safe’ pick against Trump; rather, he is the riskiest pick of all. Democrats by wide margins believe Biden is the most ‘electable’ candidate and many support him solely on that basis. By emphasizing his cognitive decline – instead of half-baked accusations of ‘racism’ or #MeToo impropriety – the central argument for Biden’s candidacy would evaporate. If you can barely articulate a thought, how in God’s name are you going to withstand the onslaught of Trump – much less preside over the Executive Branch? When journalists trot out the term ‘gaffe,’ they trivialize these concerns and do him an enormous favor. Biden’s destination at this phase in life ought to be a quiet retirement with 24/7 medical assistance, not the White House. Is it too much to ask for professional writers to develop a vocabulary that better captures this dynamic? (Don’t hold your breath.)

        https://spectator.us/joe-biden-gaffe-prone-losing-mind/

        Das sehe ich genauso.

        • Antwort: Ja. Wo überhaupt nur noch ‚professional writers‘ im positiven Wortsinn zu finden sind, wissen wir ja, der Rest der Journaille wünscht sich nun mal eine/n Hillary 2.0 Commander-in-chief. Die Medienlandschaft ist nur noch mit ‚piss poor‘ zu beschreiben und den Grund kennen wir ebenfalls.

          Ganz davon abgesehen, daß ich solchen polls ohnehin nicht traue.

  5. Die Rolle der Massen- und Leitmedien des Westens ist erbärmlich. Bei CNN kommt hinzu, daß drei ihrer Moderatoren mit peinlichen Geschichten ins Rampenlicht gerückt wurden:

    CNN has bad week amid April Ryan, Chris Cuomo and Don Lemon news: ‘It was quite embarrassing’

    By Brian Flood | Fox News

    It’s been another rough week for CNN as the network suddenly has a plethora of off-screen issues in addition to its usual ratings struggles.
    “Just when one thought things couldn’t get any worse for CNN, they did,” NewsBusters managing editor Curtis Houck told Fox News.
    […]
    The liberal news network started off the week making headlines for the wrong reasons. “CNN Tonight” host Don Lemon was accused in a civil suit of a sexually charged assault of a bartender in New York’s posh Hamptons area last year. The same evening that the Lemon news broke, on Tuesday, video circulated of CNN political analyst April Ryan looking on while a local news editor appeared to be violently removed from an event where she was a keynote speaker.
    The Lemon and Ryan headlines came less than 24 hours after video of “Cuomo Prime Time” namesake Chris Cuomo threatening a man who called him “Fredo” went viral, capturing the attention of President Trump in the process.
    […]

    https://www.foxnews.com/media/cnn-cuomo-lemon-ryan

    Der angegriffene Reporter war übrigens ein „liberal“.

    Published 17 hours ago
    Man says he witnessed CNN host Don Lemon’s alleged assault: ‚I was kind of making fun, I feel bad now‘

    By Brian Flood | Fox News
    The former boss of a bartender who earlier this week filed an explosive lawsuit against CNN host Don Lemon, accusing the newsman of a strange, sexually charged assault, told Fox News he witnessed the incident and corroborated his onetime employee’s claim.
    […]
    Hice approached Lemon to strike up a conversation but the newsman declined, according to Gounelas, who said he and Hice then offered to buy Lemon a drink, which the CNN host also declined.
    Gounelas said that a few moments later, Lemon came up to them.

    “Don Lemon has now come around the corner and is standing face to face with us. There is a beam, a pole, in the place. Don’s standing up against the pole, face to face with Dustin, I turn around and I’m standing right there between the two of them,” Gounelas said. “He’s saying, ‘So you like me? Is that why you’re bothering me?’”
    Hice responded, “Nah, man, I just wanted to say, ‚What’s up?’” according to Gounelas.
    Gounelas told Fox News he couldn’t recall what Lemon said verbatim, but it was “along the lines of, ‚Do you like me? Is that why you’re bothering me, because you wanna f— me?’”
    Gounelas said Lemon appeared “pretty drunk” when he confronted the duo at the wee-hours watering hole.
    “He put his hands down his pants, inside his board shorts, grabbed his [genitals], and then came out with two fingers and, like, clipped Dustin’s nose up and down with two fingers asking ‘do you like p—- or d—?’” Gounelas said.
    […]
    Hice’s lawsuit against Lemon, first reported by Mediaite, was filed Aug. 11 in Suffolk County Court. In the suit, Hice also said Lemon’s off-screen demeanor was in stark contrast to the „Me Too“ advocate whom he often saw on TV.
    „When the cameras are turned off, however, Mr. Lemon’s actions are in stark and disturbing contrast to the public persona he attempts to convey,“ the suit reads.
    Lemon offered a six-figure settlement before talks broke down and Hice filed the formal complaint, according to a source close to Hice’s attorney.

    CNN denied Hice’s account and said Hice seemed to have animosity toward the cable news network.
    „The plaintiff in this lawsuit has previously displayed a pattern of contempt for CNN on his social media accounts,“ a CNN spokesperson told Fox News in a statement. „This claim follows his unsuccessful threats and demands for an exorbitant amount of money from Don Lemon.
    “Don categorically denies these claims and this matter does not merit any further comment at this time,“ the CNN spokesperson added.
    […]

    https://www.foxnews.com/media/cnn-don-lemon-alleged-assault-witness

    Der Bruder eines Opfers einer Massenerschießung erinnert die Medien an ihre Verantwortung:

    Zumal es keine monokausale Ideologie-Verknüpfung gibt, was das Motiv angeht:

    Dieser Fall war nun wirklich ungeeignet, um politisiert zu werden:

    Eher geeignet für die Gegenseite:

    Bundesanwalt gegen County-Anwalt:

    In Chicago sieht es nicht besser aus:

    Die NYT in der Krise:

    [Thread]

    Slate kritisiert Baquet:

    Yet the problem for the Times is not whether it can navigate social-media controversies or satisfy an appetite for #resistance-based outrage, both of which it can tell itself are not a newspaper’s job to do. It’s whether it has the tools to make sense of the world. On this point, Baquet was not reassuring or convincing.

    Staffers repeatedly asked Baquet about the paper’s reluctance to use the word racist, in part because his explanations seemed inconsistent. Calling it a “bizarre litmus test,” Baquet argued it was “more powerful” to avoid directly using the label. “The best way to capture a remark, like the kinds of remarks the president makes, is to use them, to lay it out in perspective,” he said. “That is much more powerful than the use of a word.”

    When asked a few minutes later about the paper’s historic use of racist to describe segregationist demonstrators in Arkansas in 1957, however, he said, “I don’t think anybody would avoid using the racist in a scene like that.” By the first account, racist wasn’t powerful enough language to describe Trump; by the second, Trump wasn’t bad enough to call racist.

    https://slate.com/news-and-politics/2019/08/new-york-times-meeting-transcript.html

    So geht es natürlich nicht!

    • @ Angelika Roll:
      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-175/#comment-83947

      „ohne viel Info-Wert“

      Das finde ich ganz und gar nicht:

      The call that serial bank robber Michael Matthews wasn’t expecting came on Aug. 7 as he sat in his cell at Metropolitan Correctional Center — the same facility where accused pedophile Jeffrey Epstein was awaiting trial on charges of sexually abusing teenage girls.
      Come down to my office, the counselor told Matthews, his family said. Once there, the career crook – whose robbery rap sheet goes back a quarter of a century – was handed a single-fare MetroCard and paperwork for him to sign off on his release.
      Matthews, 58, who had served about eight years of a nine-year sentence on multiple bank robbery charges, didn’t ask questions – and MCC jail staff didn’t realize they just made a big mistake.
      […]
      According to prosecutors’ Aug. 13 letter, Matthews was released from the Federal Correctional Institution in Fairton, N.J., in September 2018 and transferred to a residential reentry center in Brooklyn to complete his nine-year prison term. He never showed up at the halfway house, becoming an “escapee,” the letter said. He then robbed three banks the next month, officials said. Authorities picked him up Jan. 15.
      On May 2, Matthews pleaded guilty to two of the bank robberies. He was in MCC waiting to be sentenced Sept. 20 when officials there erroneously let him go.

      https://www.aol.com/article/news/2019/08/15/guards-jeffrey-epsteins-jail-mistakenly-let-inmate-free/23794072/

      Am 7. August hatte er nicht einmal die Reststrafe aus dem alten Verfahren abgesessen, und wartete auf das Urteil aus dem plea deal von zwei weiteren von drei begangenen Banküberfällen. (Die lohnen sich doch gar nicht mehr. Aber mit 58 stellt man sich nur schwer um.) Es kennzeichnet das überforderte Personal, das Matthews offenbar mit einem anderen Gefangenen verwechselte.

      Ich darf an diesen Artikel erinnern, in dem frühere Sicherheits-Probleme im MCC aufgelistet werden:

      Jail Where Epstein Died Has Record of Security Blunders
      August 13, 2019 ADAM KLASFELD
      […]

      https://www.courthousenews.com/jail-where-epstein-died-has-record-of-security-blunders/

      Die beiden eingeschlafenen Guards, die im Überstundenmodus arbeiteten, tragen gewiß keine Schuld an Epsteins vermutlichen Selbstmord. Der Fisch stinkt vom Kopf, und auch nur dort wird Einfluß genommen, falls er stattgefunden hat.

      @ Angelika Roll:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-175/#comment-83946

      Genau solche Scherze meine ich: als ob die Sache nicht schon kompliziert genug wäre, kommen weitere Akteure wie die Boulevard-Presse und fake-Rezensenten in die Quere; von metoo-Aktivisten unter Anwälten ganz zu schweigen. Aber solange die Behörden keine Transparenz walten lassen, wird das Vakuum eben gefüllt.

      • Das FBI ist jedenfalls, Barr hin oder her, weiterhin entschlossen, die Seinen zu schützen. In dem Verfahren von CNN und weiteren Klägern, die die Comey-Memos und die Erklärungen des FBI-Agenten Archey zu deren Inhalt herausverlangen, widersetzt sich das FBI sogar dem den Klägern stattgebenden Gerichtsbeschluß:

        Mittlerweile nimmt allerdings das von den MSM verschwiegene Gegenverfahren gegen die „investigators“ Fahrt auf:

        Die Frau hat tatsächlich alles zusammengetragen, was dann auch in den Mueller-„Ermittlungen“ auftaucht, und zwar auf demselben Presseniveau:

        […] Another name on the list is David John Geovanis, a Moscow-based businessman who did business with Trump in the 1990s. Ohr’s spreadsheet references a May 13, 2016 report on Geovanis. At that time, Geovanis had not been linked to Trump in press reports at that time, but he was mentioned in a second dossier created in 2016 by longtime Clinton operative Cody Shearer. The Senate Intelligence Committee was pursuing an interview with Geovanis in February, CNN reported at the time.

        Nellie Ohr’s spreadsheet also tracks Sergei Millian, who is alleged to be one of Steele’s main dossier sources. Ohr tracked several purported Millian associates, and her spreadsheet refers to three internal reports about him dated June 25, 2016, Sept. 19, 2016 and Sept. 22, 2016.

        Nellie Ohr also kept tabs on Giorgi Rtskhiladze, a Georgian-American businessman who also did business with the Trump Organization. Rtskhiladze made a cameo in the special counsel’s report because of a text message exchange he had on Oct. 30, 2016 with then-Trump lawyer Michael Cohen. Rtskhiladze told Cohen that he had heard rumors of Trump sex tapes from Russia, and that he had “stopped the flow of some tapes from Russia.”

        “Not sure of the content but person in Moscow was bragging had tapes from Russia trip. Will try to dial you tomorrow but wanted to be aware. I’m sure it’s not a big deal but there are lots of stupid people,” Rtskhiladze added in the texts.
        Rtskhiladze has said in interviews that he never believed that the tapes existed, and that he was passing along the information as a courtesy to Cohen, his longtime friend. Cohen has testified that he personally investigated the rumored sex tapes, but did not believe they existed.
        Ohr’s document refers to a Feb. 12, 2016 report about Rtskhiladze.

        Ohr’s spreadsheet also lists Michael Caputo, a former Trump campaign adviser who is close to Roger Stone. Caputo was interviewed by prosecutors with the special counsel’s office, as well as several congressional committees that investigated possible collusion between the Trump campaign and Russia.
        He has been among the most vocal former Trump aides to call foul on the investigation, which he said nearly drove him into bankruptcy.

        “I had heard that Fusion/FBI was tracking me and here’s the proof,” Caputo told the Daily Caller News Foundation about the Nellie Ohr spreadsheet.
        “Now I want to see the July 1, 2016 report, which led to the Clinton campaign’s first fictional press release on the politically commissioned Russia Hoax. That’s where this cabal took their first shot at me and my family.”
        Caputo says he’s now exploring legal action against Ohr.

        “She has no right to turn my family upside down just because she’s the notorious nexus between the FBI, Hillary Clinton and her paid Russian intelligence sources.”
        […]

        https://dailycaller.com/2019/08/14/nellie-ohr-tracked-dozens-fusion-gps-bruce-ohr/

        Das alles kam erst durch eine FOIA-Klage von Tom Fittons Judicial Watch heraus.

        Das ist nun freilich ein besonderer Fang, der durch einen Bericht der Senats-Republikaner Johnson und Grassley herauskam:

        https://www.grassley.senate.gov/sites/default/files/documents/2019-08-14%20Staff%20memo%20to%20CEG%20RHJ%20-%20ICIG%20Interview%20Summary%20RE%20Clinton%20Server.pdf

        Er belegt vor allen Dingen, welchen Einfluß die Clinton-Maschine auf die Geheimdienste und den übrigen Apparat hatte:

        Son Of Clinton Preacher Worked For Intel Agency And Was Suspected To Be A Mole In Hillary Email Probe — Now He Works For Trump’s ODNI

        Luke Rosiak Investigative Reporter
        August 15, 2019 6:56 PM ET
        • The Intelligence Community Inspector General believed one of his attorneys may have been leaking, according to a new Senate report.
        • Paul Wogaman, the son of the Clintons’ pastor, worked for the ICIG at the time and, according to the report, has ties to the Trump administration’s Office of the Director of National Intelligence.
        • The ICIG identified classified emails on Clinton’s server that Peter Strzok, working for the FBI, missed. The ICIG said Democrats lashed out at him as a result, alleging partisanship.
        • Multiple ICIG investigators were followed by a strange Jeep that followed an investigator from the State Department and went through one’s recycling, according to the report.
        […]
        Texts between Peter Strzok, the anti-Trump FBI agent in charge of the Clinton probe for the bureau, and his mistress indicate that the FBI was ready to close the investigation of Clinton’s server before the ICIG flagged something major that the FBI missed: some emails were explicitly marked classified with markings such as (C), something that could have been detected with a simple search.

        “If the FBI missed this, what else was missed?” Strzok wrote.

        In late 2017, McCullough took the unusual step of coming forward publicly to say that he “expected to be embraced and protected” for doing his job by calling attention to violations of classified information policy, but that instead he was pressured with an “adversarial posture” from Feinstein and others after he began raising the alarm to then-Director of National Intelligence James Clapper.

        At nearly the same time as the email about the ICIG, Podesta and Fallon also lashed out at the State Department’s inspector general after it called attention to Clinton’s server use.

        https://dailycaller.com/2019/08/15/clinton-mole-emails-preacher-odni-inspector-general/

        Inhaltlich ging es bei den dem FBI zugeleiteten Erkennissen des IG der Intelligence Community Charles McCullough darum:

        Und Comey wurde hierüber informiert:

        Was ihn nicht weiter bekümmerte.

        • Wahnsinn! Und das ist ganz genau das, was der GOP Rep. Louie Gohmert/TX, schon damals in den Befragungen ansprach, als er berichtete, daß jener ICIG McCullough auch das OIG von Horowitz benachrichtigt hatte wegen entdecktem chinesischen hackings, aber keinerlei Reaktion darauf erfolgt sei. Wurde seinerzeit hier auch gepostet.
          Nach einem Video des entsprechenden hearings müsste ich erst suchen.

        • Die Sache ist noch schlimmer, folgt man diesem Video: die Republikaner haben ihren eigenen Bericht über das chinesische Hacking des Clinton-Servers unvollständig gehalten und mittels ungünstig placierter Pressemitteilung versenkt: also auch dort kein Aufklärungsinteresse:

          Der Input zu dem Verfahren gegen die Russiagate-Ermittler wird immer größer:

          Overstock CEO Turned Over Docs To DOJ ‘on FBI’s Russian and Hillary Clinton Probes’
          By
          Sara Carter

          August 12, 2019

          Overstock CEO Patrick Byrne delivered to the Department of Justice a number of documents, including emails and text messages, in April, regarding both the origins of the Russian investigation, and an FBI operation into Hillary Clinton with which he was personally involved during the first months of 2016, according to a U.S. official who spoke SaraACarter.com. Byrne has also confirmed the account.
          […]
          “I gave to the DOJ documents concerning both the origin of the Russian probe and the probe into Hillary Clinton, both of which I was involved in, and both of which turned out to be less about law enforcement than they were about political espionage,” Byrne told SaraACarter.com Monday. He noted that the communications will prove that the FBI also had an operation into Clinton Foundation that he was directly involved in.
          “This is going to become the greatest political scandal in US history,” he said. “If we survive it, and if Rule of Law returns to America, it will be due to one man: Bill Barr.”
          […]
          Byrne, told SaraACarter.com that the FBI was also investigating Clinton’s charitable organizations in the first half of 2016, and that he was directly involved in one of the operations being conducted by the FBI. He did not give details regarding the operation saying but said it directly dealt with Clinton and whether or not there was pay for play.
          On Monday, Byrne appeared on Fox Business Network with David Asman, revealing his claims about the Clinton investigation.
          “I ended up in the center of the Russian and the Clinton investigations,” said Byrne. “I have all the answers. I have been sitting on them waiting for America to get there. Last summer I figured out… what they all are is all about political espionage. It had nothing to do with law enforcement, it was all political espionage. Here’s the bottom line. There is a deep state like a submarine lurking just beneath the waves of the periscope depth watching our shipping lanes. And a nuclear ice breaker called the USS Bill Barr has snuck up on them and is about to ram midship.”
          […]

          https://saraacarter.com/overstock-ceo-turned-over-docs-to-doj-on-fbis-russian-and-hillary-clinton-probes/
          Man könnte das für Übertreibung halten. Aber Byrne war informeller FBI-Mitarbeiter, der ermutigt wurde, mit Maria Butina ein Verhältnis einzugehen; er kam zu dem entlastenden Ergebnis, daß sie kein „agent“ der russischen Regierung war, sondern eine harmlose politik- und waffenbegeisterte junge Frau. Diese entlastende Einschätzung wurde Butinas Anwalt verschwiegen.

          This reporter first published Byrne’s story about his relationship with now convicted Russian gun right’s activist Maria Butina. She pleaded guilty in 2018 for failing to register as a foreign agent in the U.S. and is now serving out her sentence, which ends in October.
          https://saraacarter.com/russia-probe-twist-a-billion-dollar-ceo-a-convicted-russian-agent-and-the-fbi/

          Er könnte also durchaus etwas wissen, bedenkt man, daß Fusion GPS die fake news Story der von Russen infiltrierten NRA lancierte, die russische Millionen angenommen habe.

          Halper hat sich eine hübsche Verteidigung im von Lokhova, der angeblichen russischen Spionin und Flynn-Geliebter, angestrengten Diffamierungs-Verfahren einfallen lassen:

          Als Informant darf man also lügen? Interessant.

          Hier tritt Yaacov Apelbaum dem Eindruck entgegen, Mueller sei ein taperiger Greis, der seine Sinne nicht mehr beieinander habe:

          Wie er, der Computer-Nerd, das belegt, ist absolut einmalig und überwältigend:

          Posted on August 9, 2019 AI, Analytics, deception
          Robert Mueller’s Deflective Force Field
          […]
          Despite the lack of clarity in his answers and his alarming unfamiliarity with his own work (e.g. not knowing who Fusion GPS was), I found the session to be insightful and a veritable treasure trove in terms of body language, image artifacts, and audio content worthy of analysis. Mueller spoke for about 7 hours and provided a rare opportunity to capture his conversational patterns, body kinetics, facial characteristics, and behavioral fingerprint when under duress while in a single continual homogeneous session – and all of this in a well lit environment in front of front facing high resolution cameras. For video analytics, it doesn’t get any better than this!
          […]
          One such anomaly was associated with Mueller’s unusual blinking pattern. On closer examination, it turned out that what on the surface appeared to be unusual blinking was in fact a reoccurring cycle of rapid flutter of the eyelids. This unusual sequence was also at times accompanied by certain head, tongue, and lip movements.

          After mapping this ‘Flutter Cycle” to the topic that was being discussed at the time of the event, it became clear that this was some sort of an involuntary display of distress and/or fear. It was so prevalent that it could even be used to predict what questions were being discussed.
          Some of the subjects that triggered this ‘Flutter Cycle’ were:
          • DOJ and FBI media leaks
          • Christopher Steele, the dossier and its funding sources
          • Fusion GPS and its work with the DNC, HRC, and foreign governments
          • Glen Simpson and Natalia Veselnitskaya
          • The meeting at the Trump Tower
          • Informants and surveillance (i.e. Mifsud, Downer, Halper, etc.)
          • The FISA warrants
          • DOJ and FBI leaks
          […]
          Mueller distress patterns consistently overlapped with certain trigger topics and his verbal response to almost all of these interactions was a variation on the “I’m not going to…”. He deviated from this pattern only a handful of times and actively engaged the questioner. One of these back alley knife fight sessions involved Rep Ben Cline’s stating that Andrew Weissmann was running a rogue investigation that was based on flawed legal theory that was overturned unanimously by the Supreme Court.

          As the question was being asked, Mueller became defensive; he shifted uncomfortably in his chair, exhibited his Flutter Cycle, and replaced his poker face and laconic I-word response pattern with a passionate and verbose defense of Weissmann (see 3:19:40 in the video or sound file below).

          Image 15: Sample of one of Mueller’s distress patterns
          Audio Player
          00:00
          03:36
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          Recording 1: Exchange between Rep Cline and Mueller about Weismann’s legal foundation of his obstruction of justice investigation

          During this segment which lasted about two minutes, Mueller argued, spoke over Cline, and attempted several times to repeat his assertions about Weismann. This continued even after the subject of the questions changed to Obama’s culpability in Obstruction of Justice when he announced publicly that the HRC private email server did not pose any threat to national security. Mueller, without much difficulty, exhibited a decent mastery of the report’s content, cited specific areas in it that included the “lengthy discussion” and “lengthy dissertation”, and in general tried to rehabilitate himself and his team.
          […]
          Some experts in the MSM have been suggesting that Mueller’s poor verbal performance and optics can be attributed to some form of cognitive impairment but this argument is inconsistent with his ability to effectively deliver the following:
          1. Selectively discuss specific topics, most of which were prejudicial to Trump
          2. Answer questions that almost exclusively supported the impeachment narrative with certainty and conviction
          3. Justify and emphasize specific areas in the report that exonerated his team from claims of bias and hostility to Trump in instances of hostile conduct by FBI senior management and its agents (i.e. Comey, Strzok, Page, agent 2, and others)
          4. Utilize the “I’m not going to…” strategy to answer any questions prejudicial to the “insurance policy”
          5. Refuse to address the media leaks that either came from him personally, his direct reports, or his team
          6. Exhibited good mental agility and dexterity during the May 29th, 2019 Mueller Report news conference
          7. Come up with over 180 different ways of not answering a direct question
          […]

          https://apelbaum.wordpress.com/2019/08/09/robert-muellers-deflective-force-field/

          Klar wurde er kämpferisch, als Cline darlegte, daß die ganze aufgeblähte obstruction-Untersuchung auf einer unzulässigen Rechtsauslegung von Weissmann beruht.
          Es gibt auch erhellende Kritik am Report, was Papadopoulos und Manafort angeht.

        • Hier im Strzok hearing spricht er von just jener ‚anomaly‘ bei den Clinton emails, die zu einer ‚foreign entiity‘ ,* ‚unrelated to Russia‘ *gingen.

        • Vor einem Jahr hieß es dazu noch bei Politico dies

          https://www.politico.com/story/2018/06/14/doj-watchdog-james-comey-hillary-clinton-server-647020
          [-]
          „In his July 5, 2016, statement on the FBI’s investigation into the server that Clinton used while secretary of state, Comey said it was “possible that hostile actors gained access to Secretary Clinton’s personal e-mail account.”

          The DOJ IG report blasted Comey for this statement, saying he “insinuated that hostile foreign actors may have in fact gained access to former Secretary Clinton’s private email account, based almost entirely on speculation and without any evidence from the … investigation to support his claim.”
          [-]
          According to the report, an FBI forensics agent told the IG’s office that he was “fairly confident that there wasn’t an intrusion,” and a letterhead memorandum, or LHM, summarizing the FBI’s findings said there was no “evidence confirming that Clinton’s email server systems were compromised by cyber means.”
          [-]
          Kein Wunder, wenn erst jetzt dazu etwas ‚auftaucht‘, wohl lange unterdrückt.

        • Strzok hat natürlich gelogen, als er bestritt, von Rucker etwas von dem chinesischen Abgreifen der Hillary-E-Mails erfahren zu haben. Und, wie Gohmert ja ausführt, Horowitz habe sich dafür auch nicht interessiert. So kommt eines zum anderen…

  6. https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-174/#comment-83916

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-7352813/Ghislaine-Maxwell-consort-Jeffrey-Epstein-living-mansion-outside-Boston.html

    Was ist aus dieser Klage geworden?

    Der Gerichtsstreit zwischen Virginia Giuffre, die behauptet von Epstein als Sex-Sklavin gehalten worden zu sein, und der Epstein Vertrauten Ghislaine Maxwell wurde außergerichtlich beigelegt.

    Sie sollten aber aufhören, Frau Giuffre eine „Lügnerin“ zu nennen. Sie liegen in ihren Einschätzungen in dieser Angelegenheit bislang komplett daneben. Wenn Frau Giuffre gegen „Falschbehauptungen“ einer Zeitung vorgeht, nennen sie sie allen Ernstes weiterhin eine Lügnerin!?

    Zu ihrer Behauptung:

    „Ich bin immer skeptisch gegenüber Zeuginnen, die an die Presse gehen. In diesem Fall aber ganz besonders. Das besagte Interview gab sie am 10.7.2019 (am 6.7.2019 war Epstein festgenommen worden).

    Man beachte, was sie über die Personen sagt, die mit ihr Kontakt hielten: die erstgenannte junge Frau, als „recruiter“ bezeichnet; „staffers“, „secretary“ – alles keine Bezeichnungen für die Soyiety Lady Ghislaine Maxwell.“

    Jennifer Araoz hat nie behauptet Ghislaine Maxwell persönlich begegnet zu sein. Im Gegenteil, sie hat ausdrücklich darauf hingewiesen, Maxwell nicht zu kennen!

    Ihr Rechtsanwalt Daniel Kaiser hat dies wiederholt klargestellt:

    Bereits am 12. Juli 2019 auf MSNBC

    https://www.msnbc.com/craig-melvin/watch/daniel-kaiser-a-lawyer-for-one-of-epstein-s-accusers-discusses-a-possible-civil-suit-63730245669

    Oder auch auf Fox News am 14. August 2019

    https://video.foxnews.com/v/6073062309001/#sp=show-clips

    • Ich meinte diese Klage:

      One alleged victim of Esptein’s, Sarah Ransome, filed a lawsuit in 2017, where she described Maxwell (left and right in New York City in 2015) as the ‚highest-ranking employee‘ of Epstein’s alleged sex-trafficking ring. Maxwell allegedly trained recruiters, developed plans and concealed activity from law enforcement, according to court documents
      […]

      https://www.dailymail.co.uk/news/article-7352813/Ghislaine-Maxwell-consort-Jeffrey-Epstein-living-mansion-outside-Boston.html

      „Was ist aus dieser Klage geworden?“

      Daß Giuffre ihre Diffamierungsklage gegen Maxwell, weil diese sie als „Lügnerin“ bezeichnet hatte, nicht gewonnen hat, ist bekannt. Ebenso, daß Prinz Andrew seine Klage gegen sie gewonnen hat. Ihre von der Daily Mail angeregte Anschuldigung gegen Dershowitz hat sie explizit in einem selbstverfaßten Manuskript fallengelassen:

      Natürlich wollten ihre Anwälte diesen Teil, der sie unglaubwürdig macht, herauslassen.

      Frühere veröffentlichte Äußerungen, sie persönlich habe Bill Clinton auf der karibischen Insel gesehen, und die, sie habe Trump und Epstein – unter Wiedergabe einer Bemerkung Trumps – gemeinsam erlebt, mußte sie im Rahmen ihres Rechtsstreits gegen Maxwell ebenfalls zurücknehmen.

      Von einem Rechtsstreit ihrerseits gegen eine Zeitung (Daily Mail?) ist mir nichts bekannt. Wie sollte man eine solch unglaubwürdige Zeugin nennen?

      Das MSNBC-Video konnte ich nicht aufrufen. Aber wenn der Anwalt von Araoz im Fox-Sender jetzt erklärt, seine Mandantin kenne Maxwell gar nicht, es gehe allein um die – wohl aus Zeitungslektüre – „bekannte“ Stellung von Maxwell im Epstein-Imperium, die man weiter belegen müsse, zeigt das, auf welchem dünnen Eis sich diese Klage bewegt.

      Überdies wurde laut WaPo in der Klage das Gegenteil behauptet:

      Araoz’s lawsuit prominently implicates Maxwell, saying that her assault and rape stemmed from Maxwell’s successful procurement efforts.
      In the complaint filed Wednesday, Araoz alleges that a “recruiter” hired by Maxwell repeatedly approached her when she was a 14-year-old freshman at a New York high school and took her to Epstein’s residence. Araoz made repeated visits to the Upper East Side townhouse, in which Epstein would show her various rooms, point out his taxidermied trophies, and often gave her $300 in cash to “help her out.“ But about a month into these visits, the complaint says, Maxwell began contacting her directly to schedule appointments.
      […]
      The complaint alleges what Araoz told NBC’s Savannah Guthrie in July — that Maxwell was “100 percent” recruiting for Epstein and that Araoz was a victim of these efforts.
      […]

      https://www.washingtonpost.com/nation/2019/08/14/an-alleged-victim-jeffrey-epstein-is-suing-his-suspected-associate-ghislaine-maxwell/

      Cherrycoke:

      „Es gibt Neuigkeiten zu den Whereabouts von Maxwell:“
      https://nypost.com/2019/08/15/jeffrey-epsteins-gal-pal-ghislaine-maxwell-spotted-at-in-n-out-burger-in-first-photos-since-his-death/
      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-174/#comment-83932

      😉

      Jeffrey Epstein’s gal pal Ghislaine Maxwell spotted at In-N-Out Burger in first photos since his death
      By Sara Nathan and Mara Siegler
      August 15, 2019 | 4:06pm | Updated

      Jeffrey Epstein’s former gal pal Ghislaine Maxwell isn’t holed up in her British manor or summering on the Massachusetts coast.

      [Tech CEO tells The Post: I’m not dating Jeffrey Epstein’s gal pal
      Epstein’s gal pal lying low with new beau, ‚rarely ventures out‘ of mansion
      Jeffrey Epstein’s ’sex slave‘ seen at Naomi Campbell’s birthday party in 2001]

      The Post found the socialite hiding in plain sight in the least likely place imaginable — a fast-food joint in Los Angeles.
      Maxwell, 57, the alleged madam to the multimillionaire pedophile, was scarfing down a burger, fries and shake al fresco at an In-N-Out Burger on Monday while reading “The Book of Honor: The Secret Lives and Deaths of CIA Operatives,” a nonfiction best seller by journalist Ted Gup.
      Sitting alone with a pet pooch, she was surprised to be found and told an onlooker, “Well, I guess this is the last time I’ll be eating here!”
      Maxwell, accused in court papers of providing sex slaves for Epstein and engaging in threesomes with the financier and underage girls, had not been photographed in public since 2016.
      […]

      https://nypost.com/2019/08/15/jeffrey-epsteins-gal-pal-ghislaine-maxwell-spotted-at-in-n-out-burger-in-first-photos-since-his-death/

      Eine zustellungsfähige Adresse ist das nicht…

      Da lag ich mit meiner Kritik an der Daily Mail wohl richtig:
      https://www.dailymail.co.uk/news/article-7352813/Ghislaine-Maxwell-consort-Jeffrey-Epstein-living-mansion-outside-Boston.html
      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-174/#comment-83932

      Das Geschehen ist undurchsichtig genug, da braucht man nicht noch zusätzlich Anwälte und Medien, die profitieren wollen.

      • „Da lag ich mit meiner Kritik an der Daily Mail wohl richtig:“

        Ja. Die Mail war wohl zu spät dran. Maxwell soll seit 2016 bei Borgerson gewohnt haben,aber vor einem Monat ausgezogen sein.

        „A neighbor told The Post that Maxwell left the residence about one month ago.“

        Borgerson ist mit dem Council of Foreign Relations verbandelt. Maxwell hat ihn im Rahmen ihrer Umweltschutzaktivitäten kennengelernt:

      • 13.8.2019

        „Prince Andrew announced his retirement today from public life after a long period of severe personal stress. In a statement, his Royal Highness added he is ‘following advice’ from his doctor.“

        • Und das bedeutet jetzt was genau?

          Was auch wenig hilfreich ist: Ferndiagnosen von „Experten“ bei Unkenntnis der Fakten:

          „bunk bed“ bedeutet „Etagenbett“ – er befand sich demnach in einer Doppelzelle.

          Und die üblichen anonymen Quellen:

          Jeffrey Epstein’s last words to lawyer before his jailhouse death
          By Bruce Golding
          August 14, 2019 | 5:48pm | Updated

          Jeffrey Epstein was confident he could fight the child sex trafficking charges against him and was in “great spirits” just hours before his jailhouse death on Saturday morning — even telling one of his lawyers, “I’ll see you Sunday,” The Post has learned.

          The convicted pedophile also told his lawyers that the neck injuries he suffered in an earlier incident at the Metropolitan Correctional Center were inflicted by his hulking, ex-cop cellmate, which led the lawyers to request that he be taken off a suicide watch, according to a source familiar with Epstein’s case.

          Epstein’s optimism behind bars — expressed during daily visits with his lawyers that lasted up to 12 hours each — was so great that it struck some of those around him as “delusional,” the source said.

          “He thought he was going to win the double-jeopardy motion” that his defense lawyers were planning to file in connection with his 2008 Florida prostitution conviction, the source said.

          The multimillionaire — who was jailed in Lower Manhattan on orders from a judge who cited his “uncontrollable” sexual urges — also “had hope of getting bail on appeal,” the source said, through an application that was pending before the US Second Circuit Court of Appeals at the time of his death.
          “What he really wanted to do was get bail so he could cooperate,” the source said.

          But whatever evidence Epstein may have had against his rich and powerful former friends died with him, because he kept no diary or notes that documented any alleged wrongdoing, the source said.
          […]

          https://nypost.com/2019/08/14/jeffrey-epsteins-last-words-to-lawyer-before-his-jailhouse-death/

          Ersichtlich hatte das Gefängnis jedenfalls Probleme mit dem Personal:

      • Nachtrag zu
        „Es gibt Neuigkeiten zu den Whereabouts von Maxwell:“
        https://nypost.com/2019/08/15/jeffrey-epsteins-gal-pal-ghislaine-maxwell-spotted-at-in-n-out-burger-in-first-photos-since-his-death/

        https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-174/#comment-83932

        ..und es gibt dumme Scherze dazu, die wohl eine Absicht verfolgen:

        >

        Jedenfalls wurde die fake Rezension gelöscht, falls es sie je gab und nicht eh alles ein komplettes fake image war.
        Mein erster Kommentar auf Cherrycke direkt darunter hatte auch den falschen link, sorry. Gemeint war nur der Amazon Eintrag

      • Ich antworte auf gabrielewolff, Zitat:

        „Ich meinte diese Klage:

        One alleged victim of Esptein’s, Sarah Ransome, filed a lawsuit in 2017, where she described Maxwell (left and right in New York City in 2015) as the ‚highest-ranking employee‘ of Epstein’s alleged sex-trafficking ring. Maxwell allegedly trained recruiters, developed plans and concealed activity from law enforcement, according to court documents
        […]

        https://www.dailymail.co.uk/news/article-7352813/Ghislaine-Maxwell-consort-Jeffrey-Epstein-living-mansion-outside-Boston.html

        „Was ist aus dieser Klage geworden?““

        Meine Antwort: Diese Klage wurde im Dezember 2018 „geschlossen“.

        https://judicialcaselaw.com/courts/nysd/cases/1_17-cv-00616-JGK-SN/127121780849?page=1

        Zu dieser Zeit veröffentlichte die Miami Herald eine Serie zum „Epstein-Fall“ von JULIE K. BROWN…

        https://www.miamiherald.com/news/politics-government/article228148659.html

        Es ist daher offen, wie diese Klage weitergeht….

        gabrielewolff schrieb;

        „Daß Giuffre ihre Diffamierungsklage gegen Maxwell, weil diese sie als „Lügnerin“ bezeichnet hatte, nicht gewonnen hat, ist bekannt. Ebenso, daß Prinz Andrew seine Klage gegen sie gewonnen hat. Ihre von der Daily Mail angeregte Anschuldigung gegen Dershowitz hat sie explizit in einem selbstverfaßten Manuskript fallengelassen:

        prove I was framed for financial reasons & that I’m totally innocent, as I’ve consistently asserted since the day I was falsely accused. My accuser’s lawyers will try to spin this, but no spin can deny the reality of her own words, w/ which she will be confronted when x-examined.

        — Alan Dershowitz (@AlanDersh) July 5, 2019

        Giuffre’s attorney Sigrid McCawley slams Ghislaine Maxwell for conflating the allegations against her with Virginia Giuffre’s contested allegations against Alan Dershowitzde

        „Call this the ‚yes-I’m-a-sex-trafficker-but-she-was-not-trafficked-to-the-professor‘ defense.“ pic.twitter.com/F0lJwSw3RW

        — Adam Klasfeld (@KlasfeldReports) August 9, 2019

        Natürlich wollten ihre Anwälte diesen Teil, der sie unglaubwürdig macht, herauslassen.“

        Meine Antwort hierzu:

        Sorry, aber das stimmt überhaupt nicht. Frau Giuffre hat keine ihrer Klagen „verloren“, oder wie Sie es hier schreiben: „nicht gewonnen“!

        Auch hat Prinz Andrew KEINE Klage gegen Frau Giuffre „gewonnen“! Worauf beziehen Sie sich denn hier überhaupt!?

        Im Gegenteil: Frau Giuffre hat die Klage gegen Frau Maxwell insofern „gewonnen“, weil beide Parteien sich außergerichtlich einigten. Im Ergebnis dieses „Vergleichs“ übernahm jede Partei ihre jeweiligen anwaltlichen Kosten – ABER die Klägerin Giuffre erhielt von der Beklagten Maxwell eine unbekannte Summe an Geld!

        Zwischenbemerkung meinerseits:

        Es gibt drei Klagen in dieser Epstein-Angelegenheit an denen Frau Giuffre direkt beteiligt ist:

        Die erste Klage ist die, wo Frau Giuffre Frau Maxwell verklagt hat. Ergebnis: Außergerichtliche Einigung zu Gunsten der Klägerin Giuffre!

        https://www.leagle.com/decision/infdco20180829710

        Die zweite Klage ist die, wo Frau Giuffre, die „Offenlegung“ der besagten ersten Klage unterstützt. Dieser Klage wurde inzwischen voll umfänglich stattgegeben. Die Prozessakten wurden „frei gegeben“.

        Die dritte Klage ist die, wo Frau Giuffre den Herrn bzw. Rechtsanwalt Dershowitz verklagt. Diese Klage läuft noch…

        Hierzu dieser informative Artikel zur Aufklärung:

        https://www.washingtonpost.com/lifestyle/style/its-alan-dershowitz-vs-david-boies-again-and-again/2019/08/13/925bcb60-b798-11e9-a091-6a96e67d9cce_story.html?noredirect=on

        Ich zitiere gabrielewolff:

        „Frühere veröffentlichte Äußerungen, sie persönlich habe Bill Clinton auf der karibischen Insel gesehen, und die, sie habe Trump und Epstein – unter Wiedergabe einer Bemerkung Trumps – gemeinsam erlebt, mußte sie im Rahmen ihres Rechtsstreits gegen Maxwell ebenfalls zurücknehmen.“

        … und ich entgegne hier:

        Ihrer Bewertung kann ich nicht folgen! Mir scheint, sie sind hier der „Diffamierungskampagne“ des Herrn Dershowitz auf den Leim gegangen!

        Zitat gabrielewolff:

        „Von einem Rechtsstreit ihrerseits gegen eine Zeitung (Daily Mail?) ist mir nichts bekannt. Wie sollte man eine solch unglaubwürdige Zeugin nennen?“

        Es ging mir hier um die Klage von Frau Giuffre gegen Dershowitz!

        Zitat gabrielewolff:

        „Das MSNBC-Video konnte ich nicht aufrufen. Aber wenn der Anwalt von Araoz im Fox-Sender jetzt erklärt, seine Mandantin kenne Maxwell gar nicht, es gehe allein um die – wohl aus Zeitungslektüre – „bekannte“ Stellung von Maxwell im Epstein-Imperium, die man weiter belegen müsse, zeigt das, auf welchem dünnen Eis sich diese Klage bewegt.“

        Nein, kein „dünnes Eis“! Wenn Sie das Interview sehen, werden sie mit Sicherheit hier Zustimmen können!

        Zitat gabrielewolff:

        „Überdies wurde laut WaPo in der Klage das Gegenteil behauptet:

        Araoz’s lawsuit prominently implicates Maxwell, saying that her assault and rape stemmed from Maxwell’s successful procurement efforts.
        In the complaint filed Wednesday, Araoz alleges that a “recruiter” hired by Maxwell repeatedly approached her when she was a 14-year-old freshman at a New York high school and took her to Epstein’s residence. Araoz made repeated visits to the Upper East Side townhouse, in which Epstein would show her various rooms, point out his taxidermied trophies, and often gave her $300 in cash to “help her out.“ But about a month into these visits, the complaint says, Maxwell began contacting her directly to schedule appointments.
        […]
        The complaint alleges what Araoz told NBC’s Savannah Guthrie in July — that Maxwell was “100 percent” recruiting for Epstein and that Araoz was a victim of these efforts.
        […]

        https://www.washingtonpost.com/nation/2019/08/14/an-alleged-victim-jeffrey-epstein-is-suing-his-suspected-associate-ghislaine-maxwell/

        Dass ist „falsch“ seitens der Washingtonpost hier. Frau Araoz sagt – in den Videos die sie leider nicht sehen können – sie habe nicht mit Frau Maxwell direkt gesprochen. Das ist etwas tricky hier, aber in dieser Angelegenheit, geht es darum, das die „Unterstützer“ Epsteins zur Rechenschaft gezogen werden sollen.

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