Hans Wollschläger-Fake News- Updated

Hans, Winterberg 11-04

Hans Wollschläger in Winterberg, 2004, Foto: Gabriele Gordon

Es hätte ja eigentlich genügt, meinen letzten Artikel zu ergänzen:

https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/17/fake-news-oder-wie-ich-zur-witwe-von-hans-wollschlaeger-wurde/

Aber irgendein Bug im WordPress-System ließ das nicht zu.

Die NZZ als Sprachrohr des gekränkten Bearbeiters der Wollschläger-Übersetzung des Ulysses von James Joyce, Harald Beck, hat nun auch dessen Zuarbeiter Hans Walter Gabler zu Wort kommen lassen.

Der Artikel hebt natürlich mit Fake News an:

Rettet den deutschen «Ulysses»

Aus rechtlichen Gründen liegt die revidierte deutsche Übersetzung von Hans Wollschläger auf Eis. Das darf nicht sein.

Hans Walter Gabler 26.3.2018, 05:30 Uhr

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Sie liegt natürlich nicht nur aus rechtlichen Gründen „auf Eis“, sondern entscheidend deshalb, weil Beck das Wollschlägersch’e Kunstwerk zerstörte.

Die NZZ vom 2.3.2018 war jedenfalls schon mal näher an der Wahrheit:

Gabriele Gordon habe keinerlei Gesprächsbereitschaft gezeigt: «Sie hat es abgelehnt, Jonathan Landgrebe, den Leiter von Suhrkamp, und den Cheflektor Fellinger zu treffen. Offenbar hat sie dem Verlag schriftlich ihre Position dargelegt; sie begründet diese einerseits juristisch – in dieser Hinsicht sind ihre Ansprüche tatsächlich unanfechtbar. Anderseits führte sie angeblich literarische und philologische Gründe an: Wollschläger hätte der Neufassung nicht zugestimmt, argumentierte sie.»

https://www.nzz.ch/feuilleton/ulysses-neuedition-rechtlich-ist-die-sache-tot-ld.1361961

Der offenbar umfassend uninformierte Gabler meint:

Das grundsätzliche Einvernehmen zwischen dem Übersetzer, einem Team von Revisoren und dem Suhrkamp-Verlag datiert aus dem Jahre 2007. Leider verstarb Hans Wollschläger wenige Monate, nachdem das Übereinkommen erzielt worden war.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Daß bei diesem Treffen von 10.3.2007 irgendein Übereinkommen erzielt worden sei, davon träumt allenfalls der Suhrkamp-Verlag. Insofern existiert lediglich ein Protokoll des Verlags, das Hans Wollschläger nie zur Kenntnis nahm. Ob er wirklich die Fron auf sich genommen hätte, sich ein ganzes Jahr die Besserwissereien von Anglisten und Philologen anzuhören? Die keine Ahnung von Kunst haben?

Ich wage es zu bezweifeln.

Eins ist jedenfalls klar. Nur Hans Wollschläger selbst hätte seine eigene geniale Übersetzung überarbeiten können. Niemand sonst.

Gabler hüpft gleich hierauf:

Durch dieses aber bestärkt, verpflichtete der Verlag Harald Beck und seine Mitarbeiter zur Durchsicht und Überarbeitung der Wollschläger-Übersetzung. Entscheidend am Übereinkommen war, dass ein durchgesehener und revidierter Übersetzungstext nicht die wollschlägersche Verdeutschung überfremden würde. Die Überarbeitung verstand sich als Dienst an der Übersetzung und deren Dienst am Roman und an seinem Autor.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Warum bringt die NZZ derlei Lügen?

Klar, Beck möchte gern seine Vorgänger Dirk Vanderbeke und Dirk Schultze, die Kommentatoren der Wollschläger-Übersetzung  im Jahr 2004, auslöschen, denen er zuarbeitete. Genauso agiert sein Zuarbeiter Gabler.

Vanderbeke und Schultze verließen das Unternehmen, als ihnen klar wurde, wie sehr Beck es auf die Zertrümmerung  der Wollschläger-Übersetzung ankam.

Gabler:

Wie ich es mir vorstelle, könnte Grundlage einer Vereinbarung sein, dass Hans Wollschlägers «Ulysses» unverändert der rein deutsche Lesetext des Werkes vom Suhrkamp-Verlag bleibt. In Parallele dazu sollte der Verlag den Plan Siegfried Unselds umsetzen, eine zweisprachige «Ulysses»-Ausgabe anzubieten. In dieser würde dem englischsprachigen originalen Text der deutsche zugesellt, der, auf der Grundlage der Übereinkunft mit Hans Wollschläger, über zehn Jahre hinweg im Auftrag des Suhrkamp-Verlags erarbeitet wurde. Dass dieser überarbeitete Text im Wesentlichen nach wie vor den Übersetzungstext Hans Wollschlägers darstellt, nur eben in einer revidierten Fassung, welche Entsprechungen im Deutschen zum englischen Original präzisiert, wäre selbstredend hervorzuheben und vertraglich festzuhalten.

Es ist eine hohe Anerkennung der Übersetzung von 1975, dass sie eben nicht ersetzt wird, sondern im Kern bestehen bleibt. Der revidierte Wollschläger-Text in einer zweisprachigen Ausgabe sollte dabei selbstverständlich zu erkennen geben, wo er von Wollschlägers Fassung von 1975 abweicht und warum er das tut. Der englischsprachige Text der Herausgeber Hans Walter Gabler, Wolfhard Steppe und Claus Melchior steht rechtlich vorbehaltlos für die zweisprachige Ausgabe zur Verfügung.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Nun mag ja wohl Suhrkamp befeuert haben, die „neue“ Übersetzungs-Bearbeitung von Beck zu promoten, weil die alte von Wollschläger nicht mehr verkauft wird, da der Markt gesättigt ist.

Gablers Vorschlag ist nicht nur weltfremd, sondern auch kontrafaktisch, da die Wollschläger-Übersetzung durch Beck zerstört worden ist.

Und warum sollte ein kommerzieller Verlag wie Suhrkamp eine englisch-deutsche Ulysses-Ausgabe herausbringen, der die zehntausende Beck-Veränderungen an der Wollschläger-Übersetzung dokumentiert, die Beck auch noch begründen soll?

 

 

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2.113 Gedanken zu „Hans Wollschläger-Fake News- Updated

  1. @ Dipfele:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-51/#comment-75685

    Die beiden Artikel:

    https://augenaufunddurch.net/2018/08/02/kopflos-durch-die-wand/

    https://www.counterpunch.org/2018/08/02/trumpism-the-real-danger-of-donald-trump/

    trennen Welten!

    Für Counterpunch ist Trump nur deshalb kein „richtiger“ Faschist, weil er zu unideologisch und narzistisch sei. Drum wehret seinem richtigen Nachfolger: und das soll eine „diskutable Gefahr“ sein?

    Trumpism: The Real Danger of Donald Trump
    by Eric Draitser

    Photograph by Nathaniel St. Clair
    […]
    How can I possibly suggest that no one is discussing the threat of fascism in America when much ink has been devoted to Trump’s flirtation with, and embrace of, many aspects of classical fascism?
    The answer is rather simple: Trump is not the fascist threat, Trumpism is.

    Donald Trump, as both a president and human being, is concerned primarily with Donald Trump.

    To the extent that he has an ideology, it is one of individual success and narcissistic delusions. Loathsome though this human nematode may be, he as an individual does not represent a threat beyond the wide-ranging ramifications of his policies (climate denialism, racist application of immigration laws, etc.). And were that the only concern, then we could all go back to our regularly scheduled politics of corporate neoliberal imperialism.

    However, what Trump has done is cobble together an array of far right, reactionary political forces that are angry and beginning to get organized. And what happens to those forces once Donald Trump leaves the political scene? Will they simply dissipate into the ether, consigning their fascist politics to some distant memory as they pack away their Gadsden flags, Blue Lives Matter pins, and Punisher’s Skull stickers in some old trunk in the attic?

    No, instead they’ll be looking for their next leader, the next demagogue who, unlike Trump, will be a slick, photogenic, well-tailored and well-spoken ideologue. Not just a fascist, but a true believer. He’s out there right now somewhere, watching the political evolution of this nascent movement, thinking just how much he could accomplish with the right talking points and a clean, wholesome family image.
    […]
    To his worshippers, Midtown Mussolini is the master of reality itself, the judge of what is, and is not, real, true, and right.

    So, what happens when Trump slithers off the political stage? It’s not terribly difficult to predict that the semi-coherent coalition he leaves behind will seek to unite behind another representative of their fears, mistrusts, and hatreds. And if that person knows how to be a demagogue in the way that Trump does, then a fascist movement is born.
    […]

    https://www.counterpunch.org/2018/08/02/trumpism-the-real-danger-of-donald-trump/

    Das ist ein Produkt des klassischen Trump Derangement Syndroms, nur jetzt von ganz links.
    Während Ulrich Teusch die anti-Trump-Hysterie der Leitmedien untersucht.

    Aber das hier ist mal eine lustige fake news, die die anti-Rußland-Hysterie aufs Korn nimmt:

    Die Eichhörnchen-Story habe ich auch in der Zeitung gelesen, und mich schwer gewundert: ich würde mich freuen, wenn ein Eichhörnchen-Junges auf mich zukäme. 😉

    • Nachtrag:

      Nematode
      animal
      Written By:
      • The Editors of Encyclopaedia Britannica
      Alternative Titles: Nemata, Nematoda, roundworm
      Nematode, also called roundworm, any worm of the phylum Nematoda. Nematodes are among the most abundant animals on Earth. They occur as parasites in animals and plants or as free-living forms in soil, fresh water, marine environments, and even such unusual places as vinegar, beer malts, and water-filled cracks deep within Earth’s crust. The number of named species is about 20,000, but it is probable that only a small proportion of the free-living forms have been identified. A great deal of research has been conducted on the parasitic forms because most of them have some medical, veterinary, or economic importance.
      […]

      https://www.britannica.com/animal/nematode

      Auf Deutsch: Fadenwurm.

      Wenn das keine Dehumanisierung ist…

    • > Und das soll eine diskutable Gefahr sein

      Ich weiß nicht, ob „hardcore Trumpiststen“ oder „faschistische Bewegungen“ nur Wahnvorstellungen linker Apokalyptiker sind. Ich weiß auch nicht, warum Sie jetzt den Teusch-Artikel auf Medienkritik reduzieren, nachdem Sie daraus Wolins düstere Befürchtungen zitiert hatten. das war mein Bezugspunkt. was da vermeintlich Welten trennt, könnten ja zwei Seiten einer Medaille sein.

      • Ich halte es für einen bedeutsamen Unterschied, ob jemand haßgeifernd Trump zu einem Vorstadt-Mussolini und einem menschlichen Fadenwurm herabwürdigt, um daraufhin apokalyptische Vorstellungen über dessen möglichen Nachfolger zu entwickeln -als ob die Millionen Trump-Wähler Neo-Nazis seien.

        Teusch jedenfalls entwickelt seine Analyse anhand der panikartigen Propaganda der US-Leitmedien vor dem Hintergrund von Demokratie-Analysen zu dem Politsystem in den USA:

        Auch wenn die Propagandisten des Mainstreams weiterhin von „our democracy“ schwadronieren – die Wirklichkeit sieht anders aus. Schon seit Jahren sind Begriffe wie „unsichtbare Regierung“, „permanente Regierung“, „Infragovernment“ oder „Deep State“ in Umlauf. Gerne als „verschwörungstheoretisch“ abgetan, haben auch sie ihren Weg längst in seriöse wissenschaftliche Studien gefunden. Und sie werden offenbar auch von einer Mehrheit der Bevölkerung für plausibel gehalten.

        Erst kürzlich ermittelte die Monmouth University in einer repräsentativen Umfrage, dass 74 Prozent der US-Amerikaner sicher sind oder mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen, dass auf nationaler Ebene ein Apparat existiert, der die Bezeichnung „Deep State“ verdient. [15]

        Für die (sichtbar oder unsichtbar) Herrschenden sind das zweifellos alarmierende Nachrichten, zumal sie zeitgleich feststellen müssen, dass ihre Kraft zur ideologischen und propagandistischen Durchdringung der Gesellschaft im Schwinden begriffen ist.
        Nehmen wir beispielhaft das Helsinki-Treffen zwischen Trump und Putin: Obwohl maßgebliche politische Kräfte der USA, allen voran die etablierten Medien, über die Begegnung der beiden Präsidenten in bislang ungekannter Heftigkeit hergefallen sind, zeigen Umfragen, dass große Teile der US-Bevölkerung die Sache anders beurteilen. Und trotz einer nun schon zwei Jahre währenden „Russia Russia Russia“-Kampagne des US-Mainstreams ergibt eine neue Gallup-Umfrage, dass nur ein kaum messbarer Teil – weniger als ein Prozent! – der Bevölkerung in der Russland-Frage ein drängendes Problem sieht. [16] Die Menschen haben offenbar ganz andere Sorgen.
        […]
        Was sich derzeit im politischen System der USA abspielt, hätte einem nüchternen und um politische Rationalität bemühten Analytiker wie Walter Lippmann einiges abverlangt.

        • Was hätte er wohl zu „Russiagate“ gesagt, jenem ebenso unbegreiflichen wie unerträglichen politischen Trommelfeuer, jener schrillen eliten-internen Hysterie, die in einem umgekehrt proportionalen Verhältnis zur Fakten- und Beweislage steht?

        • Wie hätte er die Machenschaften der Geheimdienste, allen voran der Intelligence-Abteilung des FBI, im Hinblick auf den offenkundig unerwünschten Donald Trump kommentiert?

        • Ist ernstlich vorstellbar, dass er sich auf die Seite der „CIA-Demokraten“ [17] geschlagen und ein missliebiges Wahlergebnis mit der „Kriegshandlung“ einer feindlichen Macht erklärt hätte?
        […]

        https://augenaufunddurch.net/2018/08/02/kopflos-durch-die-wand/

        Wenn er dann ganz zum Schluß auf einen pessimistischen Ausblick von Wolin zurückgreift, dann deshalb, weil die Propaganda nur in der Eliten-Blase Wirkung zeigt, und sich daher andere Mittel empfehlen könnten. Und die werden von der Antifa ja auch schon gerne angewandt, zusammen mit repressiven Akten gegen Andersdenkende von rechts und links, die just jene Medien und deren Politiker vom Silicon Valley erledigen lassen.

        • Auch Carla Ortiz war schon gesperrt:

          Womit wir bei der Außenpolitik wären. Die ist ja nicht nur destruktiv; außerhalb des Westens gibt es kooperative Vereinbarungen, hier zum kaspischen Meer (obwohl die umstrittene Frage, ob es sich um ein Meer oder um einen See handelt, offengelassen wurde):

          Daß sich Rußland, Iran und drei weitere Anrainerstaaten von Ex-Sowjetrepubliken über die Ausbeutung der Gas- und Öl-Vorkommen geeinigt haben, dürfte viele ärgern. Auch die Nicht-Zulassung ausländischer Militär-Schiffe belegt das Selbstbewußtsein außer-westlicher Allianzen.

          Zu Idlib:

          Hoffen wir, daß die Türkei niemand von denen über ihre dichtgemachte Grenze nach Europa entkommen läßt.
          Die Türkei hat eine Galgenfrist, um mit diesem Problem fertigzuwerden:

          Aber das schafft sie mit ihren nicht weniger islamistischen Horden eh nicht. Von daher ist es ein kluger Schachzug Rußlands, der Türkei den Vortritt zu lassen, bevor Assad (übrigens gemeinsam mit kurdischen Truppen) für Nägel mit Köpfen sorgt.

          Kommen wir zur altbekannten West-Propaganda:

          Hatespeech wurde übrigens nicht von Pegida, AfD & Co, erfunden, wie Heiko Maas gerne glauben machte. Sie ist seit Jahrzehnten Kernkompetenz von BILD. Jetzt hat sie sich mal wieder übertroffen:

          9. August 2018 um 13:01 Uhr | Verantwortlich: Jens Berger
          BILD zeigt einmal mehr, wie hauchdünn die Decke unserer Zivilisation doch ist

          “Darf man sich freuen, dass Syriens mörderische Mutter Krebs hat?”. Mit diesem infamen Gedankenspiel kommentiert heute der BILD-Redakteur Daniel Böcking die Meldungen der Krebserkrankung der syrischen Präsidentengattin Asma al-Assad. Man darf, dies ist nur all zu menschlich, aber christlich sei dies nicht, so Böcking sinngemäß, der ansonsten vor allem als frisch bekehrter Christ und Autor christlicher Erweckungsliteratur von sich reden macht. Nun sollte selbst für die letzten Zweifler klar sein, dass BILD nicht nur keinen Anstand hat, sondern in puncto Verkommenheit und Niedertracht mittlerweile jeden Maßstab sprengt. Die Tatsache, dass die BILD immer noch die meistgelesene Tageszeitung des Landes ist und bild.de zu den reichweitenstärksten deutschen Internetseiten gehört, wirft ein dunkles Licht auf uns und unsere Mitbürger. Ein Kommentar von Jens Berger.
          […]
          Doch was heißt dies für unsere Gesellschaft? Eine Gesellschaft, in der die BILD mehrheitlich immer noch nicht als moralisch bankrottes Sprachrohr einer verkommenen Elite gilt, sondern die auflagenstärkste Zeitung des Landes ist, hat ein ernstes Problem. Dies sollten vor allem unsere politischen Eliten bedenken, wenn sie wieder einmal die Stärke unserer Zivilisation und die moralische Überlegenheit des Westens bejubeln. Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier weit auseinander. Ursache und Wirkung. Wir können uns nicht über Fremdenfeindlichkeit beschweren, ohne gleichzeitig mit dem Finger auf die unzähligen fremdenfeindlichen Schlagzeilen der BILD zu zeigen. Wir können nicht die Verrohung der Gesellschaft beklagen, ohne das Leitorgan der Verrohung beim Namen zu nennen.
          […]

          https://www.nachdenkseiten.de/?p=45400#more-45400

          Tja.

  2. @ Angelika Roll:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-51/#comment-75677

    Das tut mir leid, als „heftige Rüge“ an Sie wollte ich meine Kritik an The Last Refuge wirklich nicht aufgefaßt wissen; es war aber einer seiner schwächeren Beiträge – selbst Carlson und McCarthy liegen ja schon mal daneben -, und das wollte ich herausarbeiten. Mir geht es ja gerade darum, möglichst objektiv vorzugehen, und nicht jede Wortmeldung, selbst wenn sie die richtige kritische Stoßrichtung aufweist, fördert dieses Ziel.

    Daher verstehe ich auch nicht, daß Techno Fog diesen Beitrag als „must read“ empfahl.

    Was die berechtigte Beschwerde gegen Judge Ellis angeht, hilft Techno Fog weiter:

    Am Vortag hatte sich das hier abgespielt:

    Da hatte er vergessen, daß er am ersten Prozeßtag einem Antrag des Mueller-Teams stattgegeben hatte, wonach sowohl die Ermittlungsbeamten als auch die Experten die ganze Zeit über im Gerichtssaal bleiben dürfen. Hier das entsprechende Transskript vom ersten Prozeßtag.

    Das hat Ellis eingesehen und die Jury am 9.8. entsprechend aufgeklärt:

    10:01 a.m.: Judge Ellis begins court with mea culpa for outburst over expert

    U.S. District Judge T.S. Ellis III has raked prosecutors from the special counsel’s office over the coals for the past week and a half. But on Thursday, he backed down, telling jurors to ignore one piece of criticism.

    “I was critical of counsel for … allowing an expert to remain in the courtroom,” he said before testimony began. “You may put that aside… I may well have been wrong.”
    Ellis said Thursday that he had not actually read the transcript, which was attached to the government motion.
    But, the judge said, “I was probably wrong.”
    He added that he makes mistakes, “like any human — and this robe doesn’t make me any more than a human.”
    He concluded, “Any criticism of counsel should be put aside — it doesn’t have anything to do with this case.”
    […]

    https://www.washingtonpost.com/news/local/wp/2018/08/09/paul-manafort-trial-day-8-live-coverage/?utm_term=.3300b496e067

    In dem von Ihnen geposteten Fox News-Video wurde eine weitere Beschwerde der Regierung erwähnt. Leider habe ich nicht mitbekommen, worum es darin genau geht:

    http://www.foxnews.com/politics/2018/08/09/mueller-team-files-complaint-against-manafort-trial-judge-over-latest-reprimand.html

    • Es ist nur ein 3-Minuten Video, schauen Sie es sich doch einfach nochmals an. Die neue Maulerei der Mueller prosecutors, die eine weitere mea culpa Erklärung von Ellis hören möchten, kommt ja gleich anfangs in der ersten Minute- mit erklärenden Schrifttafeln! Alles lachhaft.

      Natürlich fasste ich Ihre Bemerkung
      „Es ist falsch, kritische Beiträge, die ebenso VT, propagandistisch und basislos sind wie CNN, WaPo, NYT, MSNBC und all die MSN, zu promoten.“

      als auch gegen mich gerichtet auf. Dabei erkennen Sie ja durchaus, daß ich lediglich Techno Fogs Leseempfehlung weitergab, ohne jede eigene Wertung.
      Die Objektivität, auf die Sie zurecht Wert legen, gilt aber selbstverständlich auch für Sie selber und ich finde, Sie lassen Ihrer bekannten Geringschätzung für ’sundance‘ ziemlich freien Lauf, wobei Sie ihm mitunter auch Unrecht tun! So wie hier:

      „Mehr zeigt Sundance aus dem Konvolut BEWUSST nicht.“

      Sie gaben ja sogar den link für die Dokumente mit an, haben Sie die denn selbst gelesen? Dann wissen Sie doch, daß er nicht mehr anzeigen *kann*, denn dort ENDET das Dokument.

      Bei Fox News hieß es dazu dies:
      http://www.foxnews.com/politics/2018/02/08/democratic-sen-mark-warner-texted-with-russian-oligarch-lobbyist-in-effort-to-contact-dossier-author-christopher-steele.html
      [-]
      „In May 2017, the Senate and House intelligence committees decided not to give Deripraska legal immunity in exchange for testimony to the panels. The text messages between Warner and Waldman appeared to stop that month.“

      Einen Fehler machte ’sundance‘ aber eindeutig mit der Behauptung
      „In that May article John Solomon reports that Deripaska wanted to testify to congress last year (2017), without any immunity request, but was rebuked. Who blocked his testimony?“
      Das übernahm und schrieb er ab von seinem früheren Post am 15.Mai,
      https://theconservativetreehouse.com/2018/05/15/ramifications-of-oleg-deripaska-and-contact-by-fbi-in-september-2016/

      wo es schon genauso falsch war. Keine Ahnung, woher er das hat. Ich dachte an eine Verwechslung mit Assange, wo ja auch Warner dazwischen grätschte und Comey einschaltete, der dann die ’stand down‘ Order erließ, um den bis da gut vorangebrachten Prozess für einen Aussage-Deal mit Assange zu verhindern.
      Aber darüber schrieb Solomon ja erst im Juni, kann es also nicht mit dessen Artikel verwechselt haben, zumal der Satz betr. Deripaska auch dort nicht vorkommt.
      http://thehill.com/opinion/white-house/394036-How-Comey-intervened-to-kill-Wikileaks-immunity-deal

      Eine bewusste Falschmeldung, quasi frei erfunden, würde ich ihm dennoch nicht unterstellen. Das kann doch jeder nachprüfen, wenn er Quatsch schreibt, er wird etwas verwechselt haben.

      Die ‚control‘, an der Sie sich ebenfalls so stoßen, erscheint mir dagegen nicht unrealistisch. Sollte Assange mit Geleit und Zusicherungen in die USA fliegen und im Ausschuss landen, wäre er blöd genug, womöglich noch in geschlossener Anhörung wie gewünscht, isst es ab da ja ein leichtes, ihn wegen ‚Making false statements (18 U.S.C. § 1001‘ festzusetzen.
      Dafür haben wir schließlich Beispiele.
      Und wie Alan Dershowitz im Rahmen seiner Ratschläge an Trump, keinesfalls einem Mueller Interview zuzustimmen, richtig anmerkte, sind es die prosecutors, die entscheiden, wer lügt, und wer nicht lügt.

      https://www.realclearpolitics.com/video/2018/04/04/dershowitz_warns_trump_you_can_be_indicted_for_perjury_even_if_you_tell_mueller_the_truth.html

      • Ich habe schon verstanden, um was es dem Mueller-Team geht, nämlich um diese Bemerkung von Judge Ellis:

        Rodriguez testified that it was Manafort himself who sent the bank a letter from accountant Cindy Laporta claiming a $1.5 million loan from Peranova Holdings had been forgiven in 2015, upping his income.

        [Da dieses Darlehen erfunden worden war, ist der Erlaß eine Rückkehr zur Wahrheit.]

        The bank got a profit-and-loss statement showing Manafort made $1.76 million by mid-2016, Rodriguez testified, after Manafort had emailed Rick Gates about loan documents and said, “I need this done.”

        She said the bank also got a letter from Manafort himself claiming that when construction was done the Brooklyn brownstone in the Carroll Gardens neighborhood would be his “primary NY residence” and his daughter would move into his SoHo condo.

        Judge Ellis questioned the importance of this testimony given that Manafort did not actually get the construction loan.
        “You might want to spend time on a loan that was granted,” he said as Asonye finished.

        https://www.washingtonpost.com/news/local/wp/2018/08/09/paul-manafort-trial-day-8-live-coverage/

        Ich hätte erwartet, daß das Mueller-Team nun darauf hinweist, daß auch versuchter Betrug strafbar sei; stattdessen kommt der Vorwurf, Ellis verstehe die Straftat der „conspiracy“ nicht. Da bin ich ratlos.

        Überhaupt sind die ganzen Bankbetrugs-Vorwürfe inhaltlich daneben. Natürlich hat Manafort persönlich noch erhebliche Ressourcen im Ausland geparkt, die er jederzeit zuschießen kann; er hat aber weiterhin an die Steueroptimierung gedacht, und sich über seine seit Wegfall des Kunden Janukowitsch kränkelnde Firma mit legalem Einkommen per Kredit versorgen wollen.

        Was ich eh nicht verstehe: warum sind die Immobilien-Darlehen günstiger, wenn es sich um selbstbewohnte oder von der Familie bewohnte Immobilien handelt? Und eben schlechter, wenn diese Immobilien lukrativ vermietet sind?

        In Deutschland und sicherlich überall auf der Welt wäre das ein Argument für einen Kredit.

        Wir hatten diese Diskussion schon bei Imran Awan, dem Wasserman Schultz-Angestellten, der wegen derselben formalen Albernheit durch das FBI angeklagt war. Und nicht wegen seiner Durchforstung und Absaugung der Computer der Dems, einschließlich Leaks an den pakistanischen Geheimdienst.

        Wenn ich mich nicht irre, endete das Betrugsverfahren in einer Einstellung. Muß ich aber noch überprüfen.

        Der dropbox-Link, den Sie gepostet haben, führt nicht weiter:

        Da wird man vielmehr aufgefordert, dropbox beizutreten.

        In meinem TLR/Sundance kritischem Kommentar:

        https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-51/#comment-75673

        hatte ich vielmehr diesen von sundance benutzten Link zu den Warner-Text-Nachrichten zitiert:

        TEXTS: Mark Warner texted with Russian oligarch lobbyist in effort to contact Christopher Steele
        Uploaded by Fox News

        https://www.scribd.com/document/371101285/TEXTS-Mark-Warner-texted-with-Russian-oligarch-lobbyist-in-effort-to-contact-Christopher-Steele#

        Den habe ich freilich gelesen: da geht es flächendeckend um Steele, und sundance/The Last Refuge zitiert daraus die einzige Erwähnung von Deripaska.

        Dipfele mag zwar Trost spenden:

        https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-51/#comment-75680

        Aber er selbst weigert sich, auch nur ein einziges Zitat zugunsten seiner Meinung zu bringen.

        https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-50/#comment-75646

        Während ich doch allzugern diskutiere!

        Ich lese übrigens fasziniert den Aplebaum-Artikel – und bin immer noch nicht durch.

        https://apelbaum.wordpress.com/2018/03/

        • > Aber er selbst weigert sich, auch nur ein einziges Zitat zugunsten seiner Meinung zu bringen. … Während ich doch allzugern diskutiere.
          LOL. Was soll man anders als getan auf die argumentfreie Qualifizierung des geposteten Artikels antworten es ging ja auch nicht um Trump, sondern um antidemokratische Tendenzen wie sie mit dem „umgekehrten Totalitarismus“ auch beschrieben wird:
          https://augenaufunddurch.net/2018/08/02/kopflos-durch-die-wand/

        • Jedenfalls wunderbar, daß Sie die Begründung dafür gefunden haben, warum Deripaska nicht aussagen konnte:

          „Bei Fox News hieß es dazu dies:
          http://www.foxnews.com/politics/2018/02/08/democratic-sen-mark-warner-texted-with-russian-oligarch-lobbyist-in-effort-to-contact-dossier-author-christopher-steele.html
          [-]
          „In May 2017, the Senate and House intelligence committees decided not to give Deripraska legal immunity in exchange for testimony to the panels. The text messages between Warner and Waldman appeared to stop that month.““

          Es waren also beide Ausschüsse beteiligt. Ich habe auch noch mal gegraben, um zu überprüfen, ob Deripaska in seinem Daily Caller-Artikel etwas dazu gesagt hatte:

          OLEG DERIPASKA OP-ED: The Ever-Changing ‘Russia Narrative’ Is False Public Manipulation
          3:33 PM 03/08/2018
          Oleg Deripaska | Founder of UC Rusal, a large Russian aluminum company
          […]

          http://dailycaller.com/2018/03/08/the-ever-changing-russia-narrative-in-american-politics-is-cynically-false-public-manipulation/

          Hat er nicht – aber er hat den Senats-Ausschuß noch im November 2017 mit Infos versehen:

          The Judiciary Committee’s Sen. Dianne Feinstein (D-Calif.) then unilaterally released, over the objection of committee chairman Sen. Chuck Grassley (R-Iowa), Simpson’s testimony to “set the record straight.” Fusion GPS “commended Senator Feinstein for her courage.”

          Yet on March 16, 2017, Daniel Jones — himself a team member of Fusion GPS, self-described former FBI agent and, as we now know from the media, an ex-Feinstein staffer — met with my lawyer, Adam Waldman, and described Fusion as a “shadow media organization helping the government,” funded by a “group of Silicon Valley billionaires and George Soros.” My lawyer testified these facts to the Senate Intelligence Committee on Nov. 3. Mr. Soros is, not coincidentally, also the funder of two “ethics watchdog” NGOs (Democracy 21 and CREW) attacking Rep. Nunes’ committee memo.

          A former Obama State Department official, Nuland, has been recently outed as another shadow player, reviewing and disseminating Fusion’s dossier, and reportedly, hundreds of other dossiers over a period of years. “Deep State-proud loyalists” apparently was a Freudian slip, not a joke.

          Als Letzteres hatte sie sich und „Mitstreiter“ bezeichnet.

          Und, sehr erstaunlich, benannte er bereits im März Bruce Ohr, der erst jetzt in den Vordergrund gerückt ist, so:

          The distractions no longer can mask these “unholy alliances.” The wife of a central architect of the Department of Justice’s “Russia narrative” secretly worked for the dossier-peddling Fusion GPS. Fusion GPS founder Glenn Simpson attempted — according to his own congressional admissions — to influence the 2016 U.S. presidential election and its aftermath, to attack Russia and to “embarrass” me and cause trouble for the company I founded.

          Zum „perjury trap“ gibt es auch einen wiederum sehr guten Artikel von McCarthy, in dem er noch einmal zusammenfaßt, wie es Flynn ergangen ist:

          Of Course There Is Such a Thing as a ‘Perjury Trap’
          By Andrew C. McCarthy

          August 11, 2018 6:30 AM

          And it’s a legitimate reason for President Trump to decline to be interviewed.

          Studies will someday be done on the deleterious effect Donald Trump has had on the brains of people who loathe him. It drives them to say things that are as palpably foolish as some of the president’s own doozies. This week’s winner: There is no such thing as a “perjury trap.”
          Because some of the people making this nonsensical claim are very smart, let’s stipulate that the heated moment we find ourselves in is driven by politics, not law or logic.
          […]
          To conduct the interview, the bureau dispatched to the White House Peter Strzok, the FBI’s top counterespionage agent, who generally worked on intelligence cases, not criminal probes. In his fourth day on the job as national-security adviser, Flynn had every reason to believe Strzok was there to talk business, not because Flynn was a suspect. Flynn did not have a lawyer present. We do not know whether Strzok advised him of his Miranda rights (which is often done even when, as in Flynn’s situation, it is not legally required because the suspect is not in custody). Here’s what we do know: The Justice Department and FBI were so hot to make a criminal case on Flynn that they used the Logan Act — an unconstitutional blight on the penal code that has never been used to convict anyone in over 200 years — as a pretext to investigate him.

          And what did they ask him about? Conversations of which they had recordings. Why on earth would it be necessary to interrogate someone — let alone a top government national-security official — regarding the details of conversations about which the FBI already knew the details? Why conduct an investigative interview, carrying potential criminal peril, under circumstances in which the FBI already knew (a) it was Flynn’s job in the Trump transition team and as incoming national-security adviser to consult with foreign counterparts and (b) Flynn had not floated any arguably corrupt quid pro quo to Kislyak (e.g., sanctions relief as a reward for Russia’s support of Trump’s presidential bid)?

          We don’t know for certain that the Flynn interview was a perjury trap. But it sure looks like one. And regardless of whether Flynn pled guilty because he is guilty (or because enormous pressure, such as the possibility of charging his son, was put on him), we also know that the question of whether to prosecute him was a judgment call — one on which Mueller aggressively said yes, when others had said no.
          […]

          https://www.nationalreview.com/2018/08/trump-perjury-trap-legitimate-concern-reason-to-decline-mueller-interview/

          Aber wegen Lügen gegenüber dem Kongreß ist doch noch nie jemand verfolgt worden…

        • „Aber wegen Lügen gegenüber dem Kongreß ist doch noch nie jemand verfolgt worden…“

          Falls Sie damit auf die von mir geschilderte Gefahr für Assange verweisen wollen:
          Da wäre ich nicht so sicher und könnte aber jedenfalls, denn das Statut unter title 18 USC §1001 gilt ja auch für den Congress, also auch alle Ausschüsse!

          https://www.everycrsreport.com/files/19980512_98-456_7053c43870765fdfca20ee26b4156cbd220bcbf1.pdf
          ‚Lying to Congress‘

          „The False Statements Accountability Act of 1996, among other things, amends the federal code to specify its applicability to the executive, legislative, and judicial branches of government prohibiting anyone from knowingly and willfully making misrepresentations to these three branches, and by making it clear that one can corruptly obstruct Congressional proceedings personally as well as by influencing another person.“

          https://fas.org/sgp/crs/misc/98-808.pdf

          ‚False Statements and Perjury: An Overview of Federal Criminal Law‘

        • Ja, das weiß ich, nur daß dieser Paragraph in diesem Fall so gut wie nie gezogen wird (ansonsten wären Clinton, Clapper, Brennan & Co. schon längst angeklagt worden). 😉

          Das ist so wie mit der unterbliebenen FARA-Anmeldung als Agent einer ausländischen Regierung, die sehr selten sanktioniert wird: den einen trifft’s (Manafort), die anderen nicht (Podesta).

        • Obwohl ich Sie ungern bei der Apelbaum Lektüre störe, (ich wäre da BTW weitaus skeptischer als Sie, was dessen Behauptung angeht, nur OSINT -gestützt zu berichten. Selbst McIntyre wirft ja berechtigte Fragen ein[‚woher hat er das, wie weiß er das‘..etc, insbesondere was den email header betr!.] )
          nur kurz noch hierzu:
          „Da wird man vielmehr aufgefordert, dropbox beizutreten.“

          Mir völlig unverständlich! Der link braucht ja auch nicht weiterführen, auch im hier sichtbaren Screenshot ist doch meine rote Markierung erkennbar:
          Da Sie ja Probleme bei Firefox mit der Anzeige der Dokumente haben, hatte ich lediglich oben demonstriert ([page] 21 of 21), daß es die letzte Seite= Ende des Dok zeigt. Was man natürlich beim Lesen auch feststellt.

          Und ob Sie nun etwas kopieren, was den link enthält, oder den selbst anfügten, tut doch nichts zur Sache, Sie ‚gaben ihn an‘, wie ich schrieb.

          „..sundance/The Last Refuge zitiert daraus die einzige Erwähnung von Deripaska.“
          Natürlich, welche auch sonst! Jedenfalls die einzig relevante zu seiner Theorie. Von Steele handelte sein Posting ja nicht.

          Auch wenn er vielleicht falsch lag mit seiner Annahme, vom HPCI /Nunes wäre sicher kein Einwand gegen eine Deripaska Aussage erfolgt, wir wissen nicht, wie genau es schließlich zu der Ablehnung des immunity Verlangens durch beide Komitees kam. Eine Überstimmung der Senatoren in solchen Fällen kann man nicht ausschließen. Ich weißes aber nicht, wie das läuft.

          Die NYT-hier von Reuters wiedergegeben, hatte noch diese Erklärung dazu:
          [-]
          „However, the Senate and House panels rejected his offer because of concerns that immunity agreements create complications for federal criminal investigators, the officials said, according to the Times.“
          [-]
          https://www.reuters.com/article/us-usa-trump-russia-oligarch/russian-with-ties-to-former-trump-aide-wants-immunity-for-testimony-nyt-idUSKBN18N02W

          An den Haaren herbeigezogen, um genau seine Aussage zu verhindern.

        • Natürlich, hängt immer ab, für wen und wozu. Wetten, daß es für Assange angezogen würde?!
          Und danach ginge es munter weiter mit Espionage Act.

        • Bei Deripskas OP-Ed vom März könnte ich nochmals auf den damaligen April Artikel von Sean Davis verweisen,(schon früher gepostet) der wohl daraufhin entstand. In ihm wird ja noch detaillierter über Daniel Jones‘ Alleingang berichtet, der ja ebenfalls Steele mit diesen gesponsorten $ 50 Mio bezahlte, damit der nach der Wahl weiter Dreck liefert.

          http://thefederalist.com/2018/04/27/confirmed-former-feinstein-staffer-hired-fusion-gps-christopher-steele/

  3. @ Angelika Roll:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-51/#comment-75669

    Ich habe den Artikel:

    Oleg’s Story: Yes, The Russians Were Involved in The 2016 Election…
    Posted on August 10, 2018 by sundance
    In the past several days a name has resurfaced, only this time with some more attention than in prior reports. The name is Oleg Deripaska, a Russian billionaire who is likely much more of a central figure than previously explained.
    […]

    https://theconservativetreehouse.com/2018/08/10/olegs-story-yes-the-russians-were-involved-in-the-2016-election/

    gelesen.

    Er bezieht sich auf den Artikel von Byron York:

    https://www.washingtonexaminer.com/news/emails-show-2016-links-among-steele-ohr-simpson-with-russian-oligarch-in-background

    aus dem ersichtlich wird, wie sehr sich Steele für eine Visa-Erteilung zugunsten von Oleg Deripaska, dem Aluminium-Magnaten, einsetzte.

    Er bezieht sich auch auf diesen Artikel von Solomon vom 14.5.2018:

    http://thehill.com/opinion/white-house/387625-mueller-may-have-a-conflict-and-it-leads-directly-to-a-russian-oligarch

    den er zutreffend so wiedergibt:

    Again, as you read the recap, remember this is Waldman contacting Solomon. Article Link Here – and my summary below:

    ♦In 2009 the FBI, then headed by Robert Mueller, requested the assistance of Russian billionaire Oleg Deripaska in an operation to retrieve former FBI officer and CIA resource Robert Levinson who was captured in Iran two years earlier. The agent assigned to engage Deripaska was Andrew McCabe; the primary FBI need was financing and operational support. Deripaska spent around $25 million and would have succeeded except the U.S. State Department, then headed by Hillary Clinton, backed out.

    ♦In September of 2016 Andrew McCabe is now Deputy Director of the FBI, when two FBI agents approached Deripaska in New York – again asking for his help. This time the FBI request was for Deripaska to outline Trump’s former campaign manager Paul Manafort as a tool of the Kremlin. Deripaska once hired Manafort as a political adviser and invested money with him in a business venture that went bad. Deripaska sued Manafort, alleging he stole money. However, according to the article, despite Deripaska’s disposition toward Manafort he viewed the request as absurd. He laughed the FBI away, telling them: “You are trying to create something out of nothing.

    Hieraus die Schlußfolgerung zu ziehen, daß Deripaska das FBI anschwärzen könnte, erscheint logisch. Zumal Steeles Nähe zu Deripaska ja jetzt bewiesen ist (siehe den York-Artikel), den ich hier kommentiert hatte:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-51/#comment-75657

    In seinem Haß auf den – tatsächlich korrupten – Senats-Geheimdienstausschuß unter Burr und Warner versteigt er sich aber zu der Behauptung, daß es Warner (D) war, der die von Deripaska gewünschte Einvernahme im Jahr 2017 vor dem Senatsausschuß verhindert habe.

    Komplett daneben schreibt er:

    In that May article John Solomon reports that Deripaska wanted to testify to congress last year (2017), without any immunity request, but was rebuked. Who blocked his testimony?

    http://thehill.com/opinion/white-house/387625-mueller-may-have-a-conflict-and-it-leads-directly-to-a-russian-oligarch

    Davon steht in dem Solomon-Artikel kein Wort.

    Er bezieht sich auf Textnachrichten zwischen Mark Warner und Adam Waldman, die nichts bringen für den Vorwurf, der Senats-Ausschuß hätte eine Aussage von Deripaska verhindert:

    TEXTS: Mark Warner texted with Russian oligarch lobbyist in effort to contact Christopher Steele
    Uploaded by Fox News

    https://www.scribd.com/document/371101285/TEXTS-Mark-Warner-texted-with-Russian-oligarch-lobbyist-in-effort-to-contact-Christopher-Steele#

    Deripaska kommt da nur am Rande vor:

    Mehr zeigt Sundance aus dem Konvolut bewußt nicht.

    Und das hier ist erst recht aus der Luft gegriffen:

    Assange has evidence the Russians didn’t hack the DNC.

    Between Deripaska’s first-hand knowledge of the DOJ/FBI work on both the Dossier and the DOJ/FBI intention for his use as a witness; and Julian Assange’s first-hand knowledge of who actually took the DNC email communication;… well, the entire Russian narrative could explode in their faces.

    Control is needed.

    You can almost hear the corrupt U.S. intelligence officials calling their U.K. GCHQ partners in Britain and yelling at them to do something, anything, and for the love of God, shut down Assange’s access to the internet STAT…. Yeah, funny that.

    Now, who moves into position to control Julian Assange?

    […]

    https://theconservativetreehouse.com/2018/08/10/olegs-story-yes-the-russians-were-involved-in-the-2016-election/

    Wie man Assange durch eine Einladung „kontrollieren“ könnte, dazu bleibt Sundance eine Erklärung schuldig. Assange wird natürlich nur bei Zusicherung von freiem Geleit erscheinen. Oder die bereits von den USA angegriffene Regierung seines Botschaftsexils in London erlaubt ihm ausnahmsweise eine Video-Schalte, nachdem sie bereits wunschgemäß seinen Internet-Zugang lahmgelegt hat.

    Wie realistisch ist das denn?

    Dummes Zeug und Propaganda gibt es von allen Seiten. Es ist falsch, kritische Beiträge, die ebenso VT, propagandistisch und basislos sind wie CNN, WaPo, NYT, MSNBC und all die MSN, zu promoten.

    • Die Suche nach der Wahrheit war und bleibt anstrengend; von den MSM dürfen wir sie angesichts deren ökonomischer Lage und deren regierungsaffirmativen Ausrichtung (in den USA: der Hillary Clinton-Ausrichtung) nicht mehr erwarten.

      Ich weise daher auf ein anstrengendes Stück hin, das seit Tagen von McIntyre beworben wird.

      In der Tat: bei seinen extensiven Eruierungen, wer zum Steele-Network gehört, spielte Halper eine Rolle.

      Yaacov Aplebaum betont, lediglich OSINT sprich Open Source Intelligence benutzt zu haben. Das nehme ich ihm ab…

      Das kann ich nur unterschreiben. Man wird schwindelig angesichts der Programmme, die er in Anspruch nahm, um die Zusammenhänge aufzudecken.

      Ich bin immer noch nicht durch.

      Und schon drei Tage im Rückstand, was das Manafort-Verfahren angeht.

      Und seit dem Gewitter gestern, das Kühle brachte, hatte ich erstmals Gelegenheit, den ordnungswidrigen „Grünbewuchs“ auf dem Bürgersteig vor meinem Haus zu bekämpfen.

      Irgendwie ist man immer defizitär…

      • Da hat York ja nochmal Glück gehabt. 😉

        Glenn Simpson weniger:

        Wie Russiagate und die jetzigen Sanktionen zusammenhängen, erklärt Max Blumenthal:

        (mit einem schauerlichen Russenfresser-Auftritt eines demokratischen Abgeordneten namens Cohen)

        Daß wiederum die NATO ein Sicherheitsrisiko ist, erklärt Sacharowa:

        • @ Barish:

          https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-51/#comment-75663

          Noch zum Jemen:

          Kalt wie eine Hundeschnauze: Heather Nauert:

          Was Idlib angeht:

          Zwei Betrachtungen dazu:

          Syrischer Bürgerkrieg
          Russisch-türkischer Showdown in Idlib

          Das Nato-Land Türkei will im syrischen Idlib ein Protektorat errichten. Nun plant Machthaber Assad mit russischer Unterstützung die Rückeroberung der Rebellenhochburg. Die Hintergründe.
          Von Dominik Peters und Maximilian Popp
          Dienstag, 07.08.2018 08:14 Uhr
          […]
          Das Regime will die letzte verbliebene Rebellenhochburg, in der vor allem islamistische Kräfte stark sind, zurückerobern. (Mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier.) Auch Russlands Außenminister Sergej Lawrow drohte bereits damit, den „Terroristen in Idlib den letzten Todesstoß“ zu verpassen.

          Der Kreml meint damit nicht nur lokale, arabische Dschihadisten, sondern auch islamistische Kämpfer aus dem Kaukasus, die sich in Idlib versammelt haben. Die Strategen in Moskau haben kein Interesse an einer Rückkehr dieser Männer in ihre alte Heimat. Den Konflikt mit ihnen weit entfernt von Russland auszutragen, käme Putins Armee entgegen.
          […]
          Ein türkischer Diplomat sagte dem SPIEGEL, seine Regierung betrachte die Deeskalationszonen als Grundlage für ein türkisches Protektorat in Idlib.
          […]
          Doch auch Putin steckt in einem Dilemma:
          • Er unterstützt einerseits Assads Vorstoß.
          • Andererseits hat er ein Interesse daran, die Beziehungen zu Ankara zu stärken – zumal jetzt, da Erdogan zunehmend auf Abstand zur Nato geht.
          Die Lage ist heikel – und unübersichtlich. Denn neben Syriens Machthaber und den islamistischen Rebellengruppen in Idlib, Russland und der Türkei könnten bei der erwarteten Schlacht auch die Kurden eine Rolle spielen.
          Annäherung zwischen Kurden und Assad

          Diese dominieren die von den USA unterstützten Rebellen der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF). Das Assad-Regime verhandelt Medienberichten zufolge seit einigen Tagen mit den SDF über die Übergabe nicht kurdischer Städte im Austausch für Autonomierechte für die kurdischen Gebiete.

          http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-die-tuerkei-russland-und-die-eroberung-von-idlib-a-1221787.html

          Da Sydow nicht mitwirkte, wurden jedenfalls die „Rebellen“ zutreffend eingeordnet. Die Lage ist aber noch ein wenig komplexer geworden, nachdem sich das Verhältnis zwischen den USA und der Türkei weiter verschlechtert hat.

          MoA:

          […]
          Yes, the U.S. is using the issue to put pressure on Turkey. But the U.S. is not the root cause of the problem. It only exposes it.

          The U.S. pressure is not about Turkey’s economy and not even about pastor Brunson. The pressure is, and has been since 2013, to bring Erdogan in line with the U.S. agenda. He will have to stop his good relations with Russia. He will have to stop his purchase of the Russian S-400 air defense system. He may be ordered to stop the Russian pipeline. He must follow the U.S. lead on Syria. As long as he does not do so the U.S. will try everything to bring him down.

          The only chance Turkey has to escape from U.S. demands is to further ally with Russia. Putin knows that Erdogan needs him. He will play for time to increase the pressure and then make his own demands. Erdogan will have to give up completely on his plans for Syria. All Syrian land Turkey or its proxies hold must be put back under Syrian government control. Only then will the Turkey’s trade route to the Gulf states reopen. Only then will Russia (and Iran) help Turkey though its crises.
          On Monday Russia’s foreign minister Lavrov will visit Turkey.
          Will Erdogan accept the Russian demands or will he flip back to the U.S. side and surrender to Trump and the IMF? Or will he find a different way to escape from this calamity?

          Update (Aug 11, 8:45 utc):
          Erdogan has an op-ed in today’s New York Times.

          He reminds of the decades of good relations, lists his charges against recent U.S. action and blames it for the deteriorating relations. It culminates in this:

          „At a time when evil continues to lurk around the world, unilateral actions against Turkey by the United States, our ally of decades, will only serve to undermine American interests and security. Before it is too late, Washington must give up the misguided notion that our relationship can be asymmetrical and come to terms with the fact that Turkey has alternatives. Failure to reverse this trend of unilateralism and disrespect will require us to start looking for new friends and allies.
          Posted by b on August 10, 2018 at 04:20 PM

          http://www.moonofalabama.org/2018/08/how-turkeys-currency-crisis-came-to-pass.html

      • Zu Ihrer heftigen Rüge betr. meines Beitrags mit CTH Inhalt komme ich noch, nach derartigem Tadel, der mich indirekt der VT Verbreitung bezichtigt, werde ich mich ja gewiss wehren dürfen.

        Vorerst möchte ich nur eine kleine Lücke bez. des Manafort Verfahrens schließen halfen, da Sie ja über Rückstand klagen:
        Nun geht es gegen Ellis
        http://www.foxnews.com/politics/2018/08/09/mueller-team-files-complaint-against-manafort-trial-judge-over-latest-reprimand.html

        Ihre Folgebeiträge muss ich erst noch lesen,- ob ich mich dabei mit „anstrengenden“ Apelbaum Findungen belasten werde, weiß ich noch nicht.

        • Vielen Dank Dipfele! Hach, Sie sind so aufmerksam und nett zu mir!
          Reggae ist immer gut, Marley sowieso. 😉 Das war sehr trost-und hilfreich und keine Sorge, ich habe Apelbaum übersprungen, zumal mir nicht auch schwindelig werden soll!
          Die weiteren Themen und Nachrichten in den Folge-Postings waren ja auch wahrhaftig ernst und besorgniserregend genug.

        • Es handelt sich um Fake News. „Don’t Worry, Be Happy“ ist erst sieben Jahre nach Bob Marleys Tod geschrieben worden.

          Dieses Stück hier hingegen ist tatsächlich von dem Frühverstorbenen:

      • Am Rande: Nellie Ohr arbeitete für MITRE? Das erinnert mich an Indira Singhs Aussagen zu Ptech/MITRE und 9/11.

        „Bonnie: Could you describe the relationship of PTech with the FAA? PTech worked with the FAA for several years, didn’t they?

        Indira: Yes. It was a joint project between PTech and MITRE. It is interesting. They were looking at, basically, holes in the FAA’s interoperability with responding with other agencies – law enforcement – in the case of an emergency such as a hijacking.“

        https://www.corbettreport.com/ptech-and-the-911-software/

        Da besteht aber sicher kein Zusammenhang.

        • Zu diesen Zusammenhängen kann ich nichts sagen, aber es stimmt, daß da Bobby McFerrin singt und nicht Marley. 😉
          Nun haben Sie den wohlmeinenden Dipfele als fake news Verbreiter geoutet- damit sind wir schon zwei- sowas aber auch! 😉

  4. In Ergänzung der Berichte von Solomon hier ein gestriges Fox News Interview mit Trey Gowdy, der nebenbei einen guten Rat für Trump erteilt:

    Und auch Jim Jordan wurde von der Medien – Anschuldigung im uralten Sport Sex Skandal nun entlastet- von demselben Beschuldiger. Sieht etwas nach WSJ („our corporate cousin“) fake news aus, wo man dem Herrn vermutlich leicht das Wort im Mund verdrehte… oder ihn reute nun seine frühere Falschaussage.

  5. Als unerträglichen Zustand darf man auch die übliche Ausblendung der Schuld „demokratischer Staaten“ ansehen – Herr Allday hier erinnert im Fall von Jemen in aller Deutlichkeit nochmal daran, wie sehr unsere anglophonen Partner dies- und jenseits des Atlantik mit dabei sind:

    Und das nicht erst seit dem Satan daselbst, Trump, wohlgemerkt! Bei dem, wie schon bei seinem Vorgänger überdeutlich wird, dass „Interessen eines“ (tiefen) „Staates“ ewig sind, die Personalbesetzungen austauschbar.

    Ein Herr Egeland setzt derweil zum bekannten Sopran zur Provinz Idlib an, was Zahlen angeht:

    https://www.unmultimedia.org/avlibrary/asset/2215/2215013/

    „As Syria long-standing war appears to draw to an end, the UN’s top humanitarian advisor for the country said that diplomacy must play its role to avoid further civilian bloodshed, and that the conflict “must end not in a bloodbath but by agreements.”

    Jan Egeland, the Special Advisor to the UN Special Envoy for Syria, told journalist in Geneva today: “We are entering a new chapter in this very long, very bloody, very cruel, very bitter war in Syria. Hopefully we are seeing the beginning of the end to the big war,” adding that “the one remaining tremendous worry is Idlib, or rather the North West, because it is the province of Idlib – an adjacent armed opposition group area –that are (sic) of our deepest concern”.

    “The war cannot be allowed to go to Idlib,” Egeland said, explaining that the area is “a very special place, it is the place where people fled” for their lives.

    Located near the border with Turkey, Idlib province is one of the last major rebel strongholds in Syria. Syrians have fled to Idlib province from other parts of the country as the government troops have advanced. According to the United Nations, an military offensive on Idlib could displace up to 2,5 million people towards the Turkish border. There are already 3,5 million Syrian refugees in Turkey.

    Egeland noted that “this area is screaming for diplomatic solutions, it is yearning for the best diplomats, the best military negotiators to sit down between each other and come to agreements, knowing that there wouldn’t be another Idlib to be evacuated to. This is where it should end with peaceful negotiations and agreements.”

    Calling on the UN member states, Egeland said that “we will push Russia, Turkey, Iran, which are the ‘Astana-3’ that have big influence, all three of them, in Idlib, as well as western countries, Gulf countries, who also have influence with armed opposition groups there to say: Learn from Eastern Ghouta, learn from Aleppo, learn from Ar-Raqqa, there must be talks, there must be agreements, this war must end not in a bloodbath but by agreements”.

    The UN diplomat said the scenario that needs to be avoided at any cost is the big war coming to the civilians areas of Idlib province.

    Egeland said “If we say there are 4 million people altogether, you can safely assume that 3 million of these million are women and children.”

    He stressed that among the “remaining million” men in the area, only “a small minority” could be considered “terrorists”, and that “it would be no excuse for sending the war to Idlib that there are some people on terrorism lists there”.

    Special Advisor called for the member states “to help us get the humanitarian lifeline continuing, 2 million people are served every month. That lifeline has to be expanded because there will be new people in need, because there is some fighting happening continuously and finally there has to be protection of civilians, including hospitals and others”.“

    Es ist schon beachtlich, wieviel blanke Realitätsverkennung hier erkennbar wird: Die Provinz Idlib samt angrenzender „befreiter“ Gebiete befinden sich in einem Dauerzustand des Bandenkrieges, und das mit den Zahlen hatten wir schon zu oft gehört, alsdass man dies für voll nehmen kann.

    • Egeland ist bereits beim „Fall von Aleppo“ unrühmlich als Verteidiger von al-Nusra aufgefallen. Seine Zahlen über die Bevölkerung von Ost-Aleppo waren reine Erfindung – wieso beschäftigt die UN derlei Propagandisten?

      Überhaupt: immer, wenn der Westen moralisiert, scheint die eigene Doppelmoral auf.

      Irgendwo habe ich gelesen, daß die USA zwar das saudische Kampfflugzeug aufgetankt hätten, daß es aber nicht in ihrer Zuständigkeit liege, zu überprüfen, wie der Einsatz ausgegangen sei.
      Der natürlich komplett korrekt war:

      Was Jemen angeht, so kommt wiederum die Komplizenschaft der Presse unheilvoll dazu:

      • Und die kommt nicht erst jetzt unheilvoll dazu, sondern ist schon seit Jahren involviert. Im Fall der NYT – im letzten Jahr hier schon von mir gepostet- sogar mit dreisten fake news, sprich Lügen. Das Blatt hatte behauptet, die USA seien in keiner Weise beteiligt, das war noch zu Zeiten als es medial um die von den Saudis eingesetzte cluster Munition aus US Produktion ging! (die Einstellung erfolgte daraufhin später)

        Erst SEHR SEHR spät gab die NYT dann die zentrale Rolle der USA zu, ohne die der saudische Luftkrieg gar nicht möglich wäre.

    • Wow! Ein sehr guter Teusch, endlich mal wieder…

      Egal, ob „Russiagate“ in den Trump-geschüttelten USA oder „Nowitschok“ im Brexit-geschüttelten United Kingdom (weitere Beispiele ließen sich anfügen) – ungeachtet ihrer Allgegenwart und ohrenbetäubenden Lautstärke ist diese Art der Propaganda derart überdreht, maßlos, inkohärent, kurzum: von solch idiotischer Besessenheit, dass sie kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervorlockt. Die Performance ist von so bestürzend miserabler Qualität, dass man beinahe Mitgefühl für die subalternen Stoßtrupps entwickeln möchte, die sich diesen Irrsinn Tag für Tag ausdenken müssen.

      Es ist pure Zeitverschwendung, wenn rationale Kritiker dieses politischen Schmierentheaters jeder neuen propagandistischen Umdrehung, jeder neuen Tatarenmeldung, jedem neuen Täuschungsmanöver gewissenhaft nachspüren und mit sachlichen Argumenten beizukommen versuchen. Die Auseinandersetzung damit lohnt sich nicht. Gäbe es im Westen noch so etwas wie einen gesellschaftlichen Diskurs – ja, dann vielleicht. Aber so?

      https://augenaufunddurch.net/2018/08/02/kopflos-durch-die-wand/

      Und die Anfänge jener düsteren Perspektive können wir bereits konstatieren:

      Gegen Ende seines 93 Jahre währenden Lebens hat Sheldon Wolin eine Mahnung ausgesprochen, die man als sein Vermächtnis begreifen kann: Sollte der „umgekehrte Totalitarismus“ irgendwann an Grenzen stoßen, sollte die Bevölkerung ungehalten, widerspenstig und ungehorsam werden, sollte die Systemfrage auf die Tagesordnung kommen, dann werden die Masken der Eliten fallen. Sie werden in ihrem Abwehrkampf zu genau jenen Mitteln greifen, die wir aus dem klassischen Totalitarismus kennen: Gewalt und Repression. Die Aggressivität, die das Außenverhalten des Staates schon seit langem kennzeichnet, wird sich nach Innen kehren.

  6. Ich habe mir jetzt alle bislang geposteten Artikel zu Bruce Ohr und seiner Zusammenarbeit mit Steele und Simpson durchgelesen. Ich gehe mal davon aus, daß an alle Autoren (bis auf Carlson) Material geleakt wurde, das an Kongreß-Ausschüsse ging?

    Den Anfang machte Solomon, wohl am 7.8:

    Opinion: How a senior DOJ official helped Dem researchers on Trump-Russia case
    Tweet Share More
    By John Solomon
    Opinion Contributor

    Hundreds of pages of previously unreported emails and memos provide the clearest evidence yet that a research firm, hired by Hillary Clinton’s campaign and the Democratic National Committee (DNC) to find dirt on and defeat Donald Trump, worked early and often with the FBI, a Department of Justice (DOJ) official and the intelligence community during the 2016 presidential election and the early days of Trump’s presidency.
    Fusion GPS’s work and its involvement with several FBI officials have been well reported.
    But a close review of these new documents shows just how closely Associate Deputy Attorney General Bruce Ohr, who reported to Obama-era Deputy Attorney General Sally Yates, maintained contact with Fusion — and, in particular, its primary source, former British spy Christopher Steele — before, during and after the election.
    […]
    “B, doubtless a sad and crazy day for you re- SY,” Steele texted Ohr on Jan. 31, 2017, referencing President Trump’s firing of Sally Yates for insubordination.
    Steele’s FBI relationship had been terminated about three months earlier. The bureau concluded on Nov. 1, 2016, that he leaked information to the news media and was “not suitable for use” as a confidential source, memos show.
    The FBI specifically instructed Steele that he could no longer “operate to obtain any intelligence whatsoever on behalf of the FBI,” those memos show.

    Yet, Steele asked Ohr in the Jan. 31 text exchange if he could continue to help feed information to the FBI: “Just want to check you are OK, still in the situ and able to help locally as discussed, along with your Bureau colleagues.”
    […]
    Ohr’s notes suggest he met Nov. 21, 2016, with FBI officials that included Strzok, then-FBI attorney Lisa Page and another agent. Strzok and Lisa Page have become the poster children for Republicans who believe the FBI abused its authority by investigating Trump on flimsy evidence. FBI records confirm an interview with Ohr around that time.
    Ohr’s notes from that meeting indicate that FBI officials told him they “may go back to Chris” — an apparent reference to Steele — just 20 days after dismissing him.
    […]

    http://thehill.com/hilltv/rising/400810-opinion-how-a-senior-justice-official-helped-dems-on-trump-russia-case

    Als Anlage gab es u.a. diesen Link:

    Ohr-Steele Text Messages January 2017
    Uploaded by JohnSolomon
    Text messages between DOJ official Bruce Ohr and British intelligence operative Christopher Steele from January 2017.

    https://de.scribd.com/document/385703667/Ohr-Steele-Text-Messages-January-2017#from_embed
    [plus 2 von Februar und März 2017]

    Letztere nahm sich Carlson vor – in wenig überzeugender Manier, wie ich finde:

    Is Julian Assange – “Our Guy”
    August 8, 2018 by Jeff Carlson, CFA
    […]
    There are three series of messages which stand out.
    January 27, 2017:
    Steele: Hi B! Our guy’s OK for the time being but I would like to keep our channel open on him and his situation if that’s all right? Many thanks for your support and Best wishes.
    Ohr: Understood. We will be available if needed. Just let me know.

    January 31, 2017:
    Steele: B, doubtless a sad and crazy day for you-SY [Sally Yates]. Just wanted to check you are OK, still in situ and able to help locally as discussed, along with your Bureau colleagues, with our guy if the need arises? Many Thanks and Best as Always, C
    Ohr: Yes, a crazy day. I’m still here and able to help as discussed. I’ll let you know if that changes. Thanks!
    Steele: Thanks. You have my sympathy and support. If you end up out though, I really need another (Bureau?) contact point/number who is briefed. We can’t allow our guy to be forced to go back home. It would be disastrous all round, though his position now looks stable. A million thanks. C
    Ohr: Understood. I can certainly give you an FBI contact if it becomes necessary.

    March 7, 2017:
    Steele: Would it be possible to speak later today please? We’re very concerned by the Grassley letter and it’s possible implications for us, our operations and our sources. We need some reassurance. Many thanks
    Ohr: Sure: Would 130 today, DC time. work?
    Steele: Yes thanks it would. Sorry to bother you so early but I know you’ll appreciate why we are concerned.

    You can find the referenced Grassley letter here.
    https://www.grassley.senate.gov/news/news-releases/fbi-plan-pay-ex-spy-trump-intel-during-campaign-sparks-questions-obama-admin%E2%80%99s
    […]

    https://themarketswork.com/2018/08/08/julian-assange-our-guy/

    Ich kann nicht nachvollziehen, wie er auf Assange kommt:

    I don’t see Steele’s text as sympathetic to Assange – if Assange is “Our Guy”. If it is Assange it seems to me that Steele wanted him to stay right where he was – in the Ecuadorean Embassy.
    Steele: We can’t allow our guy to be forced to go back home. It would be disastrous all round.

    Er will nicht, daß „unser Typ“ gezwungen wird, nach Hause zurückzukehren: wer will denn Assange nach Australien zwingen?
    Oder verstehe ich das falsch?

    • Sieht man sich Byron Yorks Auswertung an, so geht es flächendeckend um Oleg Deripaska [OD bzw. OVD], wobei sich Steele und der Lobbyist Adam Waldman (der Deripaska, Steele und pro bono Assange vertrat) darum bemühten, OD zu einem Visum zu verhelfen.

      Emails show 2016 links among Steele, Ohr, Simpson — with Russian oligarch in background
      by Byron York
      | August 08, 2018 06:18 PM
      […]
      „I heard from Adam WALDMAN [a Deripaska lawyer/lobbyist] yesterday that OD is applying for another official US visa ice [sic] APEC business at the end of February,“ Steele wrote in the Jan. 12 email. Steele said Deripaska was being „encouraged by the Agency guys who told Adam that the USG [United States Government] stance on [Deripaska] is softening.“ Steele concluded: „A positive development it seems.“
      […]
      Steele emailed again on Feb. 8 to alert Ohr that „our old friend OD apparently has been granted another official [emphasis in original] visa to come to the US later this month.“ Steele wrote, „As far as I’m concerned, this is good news all round although as before, it would be helpful if you could monitor it and let me know if any complications arise.“ Ohr replied that he knew about Deripaska’s visa, and „to the extent I can I will keep an eye on the situation.“
      […]
      Steele wrote again on Feb. 21 in an email headlined „Re: OVD – Visit To The US.“ Steele told Ohr he had talked to Waldman and to Paul Hauser, who was Deripaska’s London lawyer. Steele reported that there there would be a U.S. government meeting on Deripaska that week — „an inter-agency meeting on him this week which I guess you will be attending.“ Steele said he was „circulating some recent sensitive Orbis reporting“ on Deripaska that suggested Deripaska was not a „tool“ of the Kremlin. Steele said he would send the reporting to a name that is redacted in the email, „as he has asked, for legal reasons I understand, for all such reporting be filtered through him (to you at DoJ and others).“
      […]

      https://www.washingtonexaminer.com/news/emails-show-2016-links-among-steele-ohr-simpson-with-russian-oligarch-in-background

      Das ist natürlich praktisch, wenn man den Persilschein selber erteilen kann, und sogar noch die Stelle kennt, die das Alles offiziell einspeist.

      But a few hours later, still on Oct. 18, Steele emailed Ohr again, and the subject was related to Deripaska. „Further to our Skypecon earlier today,“ Steele wrote, Hauser had asked Steele to forward to Ohr information about a dispute between the government of Ukraine and RUSAL, Deripaska’s aluminum company. „Naturally, he [Hauser] wants to protect the client’s [Deripaska’s] interests and reputation,“ Steele wrote. „I pass it on for what it’s worth.“

      Es liegt nahe, daß Deripaska „our guy“ ist.

      Nur wozu?
      Obwohl hier jetzt endlich mal ein wenig Regen fällt und es stark windet, weil es weiter weg ein Gewitter gibt, das klare Denken also nicht mehr so stark in Mitleidenschaft gezogen ist: hierzu fällt mir nichts ein.

      Sara Carter beschränkt sich auf die handschriftliche Notiz von Ohr vom 21.11., die Solomon so beschrieben hatte:

      Ohr’s notes suggest he met Nov. 21, 2016, with FBI officials that included Strzok, then-FBI attorney Lisa Page and another agent.
      […]
      Ohr’s notes from that meeting indicate that FBI officials told him they “may go back to Chris” — an apparent reference to Steele — just 20 days after dismissing him.

      http://thehill.com/hilltv/rising/400810-opinion-how-a-senior-justice-official-helped-dems-on-trump-russia-case

      BREAKING: Bruce Ohr Docs Raise Serious Questions
      By Sara Carter | August 08, 2018 | 7:51 PM EDT

      A law enforcement sensitive document written by senior Justice Department official, Bruce Ohr, is raising serious concerns amongst congressional investigators regarding testimony provided to Congress on the involvement of FBI special agents in the probe into the Trump campaign and its alleged Russian ties.

      Nov. 21, 2016, the handwritten document lists former FBI Special Agent Peter Strzok, his paramour FBI Attorney Lisa Page and Special Agent Joe Pientka (who along with Strzok interviewed former National Security Advisor Lt. Gen. Michael Flynn).
      […]
      The notes at the bottom of the memo state, in sloppy writing, “no prosecution yet, pushing ahead on M case,” in reference to Paul Manafort, who is now facing years old charges on financial crimes and money laundering, according to congressional investigators.
      Ohr also stated, “may go back to Chris,” in reference to Christopher Steele.

      https://saraacarter.com/breaking-bruce-ohr-docs-raise-serious-questions/

      Dazu läßt sie anonyme „Investigators“ des Kongresses zu Wort kommen.

      So ist das eben: je mehr man erfährt, desto genauer weiß man, daß man bis dahin eigentlich nichts gewußt hat. Und das wird auch ewig so weitergehen, befürchte ich.

      • Z.B. mit dem neuesten Solomon-Werk, mal wieder datumslos, aber hier erwähnt:

        Opinion: Top DOJ official discussed getting Steele back into FBI, Mueller probe

        Months after being dismissed from the FBI’s Russia probe for misconduct, British intelligence operative Christopher Steele discussed being reinstated with a senior official working for Deputy Attorney General Rod Rosenstein, so Steele could assist special counsel Robert Mueller.

        “Whenever convenient, I would like a chat, there’s a lot going on and we are frustrated with how long this re-engagement with the Bureau and Mueller is taking,” Steele texted Associate Deputy Attorney General Bruce Ohr on Aug. 6, 2017. “Anything you could do to accelerate the process would be much appreciated.”
        […]
        Ohr was a career official, carried over from the Obama years, and not directly assigned to the Russia case despite his extensive contact with Steele.
        […]
        Yet, in a private letter to Congress, shown to me, Rosenstein declared he was unaware of Ohr’s activities with Steele. Ohr was “not assigned to the Russia investigation and he was not in the chain of command,” Rosenstein wrote. “Any involvement Mr. Ohr had in this matter was without my knowledge.”

        As I wrote in a column Tuesday, Ohr had more than 60 contacts with Steele, most during the time the Russia probe began and ramped up in 2016 and 2017. And Ohr acted as a conduit to send information from Steele to the FBI after the operative was terminated by the bureau as a confidential human source.
        […]
        For example, when Congress got the first documents that revealed some of the substance of Steele’s work for the FBI, the former Clinton-funded muckraker wrote back to Ohr. “Very concerned about this,” he texted on Oct. 26, 2017. “Peoples (sic) lives may be endangered. I shall also reach out to my other (SC) contacts on this issue tomorrow.”

        Investigators believe the “SC” stands for „special counsel“ but aren’t sure if the follow-up messages refer to Mueller or to then-FBI lawyer Lisa Page, who dealt with the Russia case and also held the title of special counsel in the bureau.

        […]
        Whatever that “truth” was to Steele, a new truth — one kept from lawmakers for a long time — seems clear: The foreign spy Hillary Clinton and the DNC used to find political dirt to beat Donald Trump in the election was hanging around the DOJ and the FBI long after he was supposed to be gone.
        And that raises a whole lot of new questions for the FBI, Mueller, Rosenstein and Ohr about the integrity of the investigation that lived on.

        http://thehill.com/hilltv/rising/401007-opinion-top-doj-official-discussed-getting-steele-back-into-fbi-mueller-probe

        Im Anhang: Nicht kopierbare Text-Nachrichten zwischen Ohr und Steele vom 30.3.2017 bis 27.11.2017

        Solomon kaschiert noch nicht einmal deren Herkunft: sie stammen vom Geheimdienstausschuß des Abgeordnetenhauses (HPSCI).

        Zur Evaluierung empfehle ich diesen o.a. Thread von Shem. Hier eine kleine Auswahl:

        Unerträgliche Zustände. Jetzt können wir uns ja ausmalen, wie die „Geheimdiensteinschätzungen“ zu Skripal zustandekamen, denen die polzeilichen Ermittlungen freilich hinterhinken. 😦

        • Ja, es ist wenig hilfreich, daß seit diesem neuen ‚ Hill TV Rising‘ feature von The Hill (clips bei uns nicht verfügbar) die Artikel keine Datumsangabe mehr haben, und die Sequenzen lediglich, wie auch beim Independent, „xx hours xx minutes ago“.
          (http://thehill.com/hilltv/rising)

          So bin ich auch unsicher, ob dieser von Solomon vor dem o.g. oder danach entstand:
          http://thehill.com/hilltv/rising/401185-the-handwritten-notes-exposing-what-fusion-gps-told-doj-about-trump

          Da geht es nun um die Ohr-Simpson Beziehung mit weiteren Erkenntnissen.

          Sein im oben geposteten Artikel „raises […]questions..“ dürfte ja wohl ein understatement sein, spätestens jetzt kann von ‚integrity‘ der Investigation doch wohl keine Rede mehr sein!
          Man fragt sich, ob all diese vernichtenden Enthüllungen gezielt gewollte Leaks des Nunes Komitee sind, der selber damit ja nicht an die Presse ging.
          Aber Hannitys Schlussbemerkung im Interview deutete darauf -“ I’m hearing rumours soon maybe this week“…

          Zu Carlson:
          Er ließ sich wohl auf die falsche Spur locken, es scheint recht eindeutig Deripaska gemeint mit ‚our guy‘ und die Sorge, den nach Russland abzuschieben, wenn keine Visa Verlängerung käme.

          Zu diesem Begehren des SSCI einer Assange Aussage vor dem Komitee kann ich Carlsons Spekulation dort nur als naiv und abwegig ansehen:
          [-]
          „What I haven’t yet figured out is this: Why would Senator Warner and the SSCI suddenly want Assange to testify now. I would think the last thing they want at this point is Assange’s testimony. Unless…

          Unless, they can strike a deal whereby Assange agrees to stay quiet in exchange for immunity.

          Or they already have an immunity deal in place…“

          Vermutlich ist das eine Falle, Carlson scheint die Rolle der Senatoren falsch einzuschätzen und er kennt wohl auch nicht den Brief an VP Pence, unterzeichnet von allen dems Senatoren des Komitees!, mit m.o.w. Appell an Ecuador, Assange aus der Botschaft zu werfen.

          https://www.foreign.senate.gov/imo/media/doc/6-27-18%20RM%20letter%20to%20Pence%20Ecuador.pdf

        • Das ist richtig, das ist Solomons neuester Artikel – er bringt jetzt fast täglich einen: offenbar ist er wild entschlossen, den Augias-Stall auszumisten:

          The handwritten notes exposing what Fusion GPS told DOJ about Trump
          By John Solomon
          Opinion Contributor
          […]
          For example, Simpson told then-Associate Deputy Attorney General Bruce Ohr during the Dec. 10, 2016, meeting in a Washington coffee shop that he believed Trump’s longtime lawyer, Michael Cohen, was the “go-between from Russia to the Trump campaign.”
          Yet, Simpson allegedly acknowledged that most of the information Fusion GPS and British intelligence operative Christopher Steele developed did not come from sources inside Moscow. “Much of the collection about the Trump campaign ties to Russia comes from a former Russian intelligence officer (? not entirely clear) who lives in the U.S.,” Ohr scribbled in his notes.
          […]
          Glen asked Chris to speak to the Mother Jones reporter. It was Glen’s Hail Mary attempt,” Ohr wrote.
          When Simpson testified before Congress, he said he and Steele acted out of a sense of duty. “For him it was professional obligations. I mean, for both of us it was citizenship. You know, people report crimes all the time,” he told the Senate Judiciary Committee.

          In his House testimony, though, he conceded not knowing if what he and Steele dug up amounted to a crime: “At the time that we — you know, that Chris decided to take this to the FBI, I wasn’t convinced of the facts of anything in terms of — I wasn’t convinced that there was a specific crime that occurred.”
          So, congressional investigators want to know why — if Simpson acted purely on the basis of civic duty — he and Steele went to the press shortly before Election Day with allegations before the FBI completed its work.
          […]
          I shared the Ohr notes I obtained to career intelligence professionals with scores of years of experience analyzing data, sorting the reliable from the garbage.

          All had the same reaction: The information, on face value, has the lowest level of credibility. It was second- or third-hand, they noted, and couched with lots of caveats like “may,” “possibly,” and “others disagree.”
          The alleged Simpson statement that he went to the media as a “Hail Mary” stood out to those professionals as an act of desperation that they would see as weighing against the motives of an intelligence source.

          http://thehill.com/hilltv/rising/401185-the-handwritten-notes-exposing-what-fusion-gps-told-doj-about-trump

          Daß das Steele-Dossier „garbage“ ist, wußte ich nach der ersten Lektüre. Und darauf fußt die gesamte VT der „Russia Colllusion“ mit der Trump Campaign.

        • “ offenbar ist er wild entschlossen, den Augias-Stall auszumisten:“
          Das wäre wünschenswert und höchst notwendig, zumal sein Medium, wenn auch die ‚Rising‘ Platform, mehr Breite und Aufmerksamkeit erreicht als zB die social mediaTweeter.
          Dann wünschen wir mal beiden, Solomon und Byron York, daß sie aus dem dicken HPSCI Konvolut baldmöglichst an Dokumente gelangen, die dieses ‚Floh-Husten‘ untermauern können, denn die Deripaska Story scheint die interessantere zu sein:

          Von mehreren RT:

          allen möglichen Abneigungen zum Trotz, empfehle ich die gesamte Geschichte samt der verlinkten älteren Artikel von ’sundance‘ und anderen zu lesen.
          Das stärkste Argument dabei ist vielleicht auch Dir. Wrays Weigerung, wie zuvor Comey, das Steele Dossier schlichtweg als ’salacious and uncorroborated‘ zu bestätigen.
          Ob es im anschießenden, nicht-öffentlichen Gespräch mit Wray dazu noch Erkenntnisse für den Congress gab, erfuhren wir nicht.

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