Hans Wollschläger-Fake News- Updated

Hans, Winterberg 11-04

Hans Wollschläger in Winterberg, 2004, Foto: Gabriele Gordon

Es hätte ja eigentlich genügt, meinen letzten Artikel zu ergänzen:

https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/17/fake-news-oder-wie-ich-zur-witwe-von-hans-wollschlaeger-wurde/

Aber irgendein Bug im WordPress-System ließ das nicht zu.

Die NZZ als Sprachrohr des gekränkten Bearbeiters der Wollschläger-Übersetzung des Ulysses von James Joyce, Harald Beck, hat nun auch dessen Zuarbeiter Hans Walter Gabler zu Wort kommen lassen.

Der Artikel hebt natürlich mit Fake News an:

Rettet den deutschen «Ulysses»

Aus rechtlichen Gründen liegt die revidierte deutsche Übersetzung von Hans Wollschläger auf Eis. Das darf nicht sein.

Hans Walter Gabler 26.3.2018, 05:30 Uhr

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Sie liegt natürlich nicht nur aus rechtlichen Gründen „auf Eis“, sondern entscheidend deshalb, weil Beck das Wollschlägersch’e Kunstwerk zerstörte.

Die NZZ vom 2.3.2018 war jedenfalls schon mal näher an der Wahrheit:

Gabriele Gordon habe keinerlei Gesprächsbereitschaft gezeigt: «Sie hat es abgelehnt, Jonathan Landgrebe, den Leiter von Suhrkamp, und den Cheflektor Fellinger zu treffen. Offenbar hat sie dem Verlag schriftlich ihre Position dargelegt; sie begründet diese einerseits juristisch – in dieser Hinsicht sind ihre Ansprüche tatsächlich unanfechtbar. Anderseits führte sie angeblich literarische und philologische Gründe an: Wollschläger hätte der Neufassung nicht zugestimmt, argumentierte sie.»

https://www.nzz.ch/feuilleton/ulysses-neuedition-rechtlich-ist-die-sache-tot-ld.1361961

Der offenbar umfassend uninformierte Gabler meint:

Das grundsätzliche Einvernehmen zwischen dem Übersetzer, einem Team von Revisoren und dem Suhrkamp-Verlag datiert aus dem Jahre 2007. Leider verstarb Hans Wollschläger wenige Monate, nachdem das Übereinkommen erzielt worden war.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Daß bei diesem Treffen von 10.3.2007 irgendein Übereinkommen erzielt worden sei, davon träumt allenfalls der Suhrkamp-Verlag. Insofern existiert lediglich ein Protokoll des Verlags, das Hans Wollschläger nie zur Kenntnis nahm. Ob er wirklich die Fron auf sich genommen hätte, sich ein ganzes Jahr die Besserwissereien von Anglisten und Philologen anzuhören? Die keine Ahnung von Kunst haben?

Ich wage es zu bezweifeln.

Eins ist jedenfalls klar. Nur Hans Wollschläger selbst hätte seine eigene geniale Übersetzung überarbeiten können. Niemand sonst.

Gabler hüpft gleich hierauf:

Durch dieses aber bestärkt, verpflichtete der Verlag Harald Beck und seine Mitarbeiter zur Durchsicht und Überarbeitung der Wollschläger-Übersetzung. Entscheidend am Übereinkommen war, dass ein durchgesehener und revidierter Übersetzungstext nicht die wollschlägersche Verdeutschung überfremden würde. Die Überarbeitung verstand sich als Dienst an der Übersetzung und deren Dienst am Roman und an seinem Autor.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Warum bringt die NZZ derlei Lügen?

Klar, Beck möchte gern seine Vorgänger Dirk Vanderbeke und Dirk Schultze, die Kommentatoren der Wollschläger-Übersetzung  im Jahr 2004, auslöschen, denen er zuarbeitete. Genauso agiert sein Zuarbeiter Gabler.

Vanderbeke und Schultze verließen das Unternehmen, als ihnen klar wurde, wie sehr Beck es auf die Zertrümmerung  der Wollschläger-Übersetzung ankam.

Gabler:

Wie ich es mir vorstelle, könnte Grundlage einer Vereinbarung sein, dass Hans Wollschlägers «Ulysses» unverändert der rein deutsche Lesetext des Werkes vom Suhrkamp-Verlag bleibt. In Parallele dazu sollte der Verlag den Plan Siegfried Unselds umsetzen, eine zweisprachige «Ulysses»-Ausgabe anzubieten. In dieser würde dem englischsprachigen originalen Text der deutsche zugesellt, der, auf der Grundlage der Übereinkunft mit Hans Wollschläger, über zehn Jahre hinweg im Auftrag des Suhrkamp-Verlags erarbeitet wurde. Dass dieser überarbeitete Text im Wesentlichen nach wie vor den Übersetzungstext Hans Wollschlägers darstellt, nur eben in einer revidierten Fassung, welche Entsprechungen im Deutschen zum englischen Original präzisiert, wäre selbstredend hervorzuheben und vertraglich festzuhalten.

Es ist eine hohe Anerkennung der Übersetzung von 1975, dass sie eben nicht ersetzt wird, sondern im Kern bestehen bleibt. Der revidierte Wollschläger-Text in einer zweisprachigen Ausgabe sollte dabei selbstverständlich zu erkennen geben, wo er von Wollschlägers Fassung von 1975 abweicht und warum er das tut. Der englischsprachige Text der Herausgeber Hans Walter Gabler, Wolfhard Steppe und Claus Melchior steht rechtlich vorbehaltlos für die zweisprachige Ausgabe zur Verfügung.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Nun mag ja wohl Suhrkamp befeuert haben, die „neue“ Übersetzungs-Bearbeitung von Beck zu promoten, weil die alte von Wollschläger nicht mehr verkauft wird, da der Markt gesättigt ist.

Gablers Vorschlag ist nicht nur weltfremd, sondern auch kontrafaktisch, da die Wollschläger-Übersetzung durch Beck zerstört worden ist.

Und warum sollte ein kommerzieller Verlag wie Suhrkamp eine englisch-deutsche Ulysses-Ausgabe herausbringen, der die zehntausende Beck-Veränderungen an der Wollschläger-Übersetzung dokumentiert, die Beck auch noch begründen soll?

 

 

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3.184 Gedanken zu „Hans Wollschläger-Fake News- Updated

  1. Off-topic zum Khashoggi Fall : da ja offenbar nichts kommt von den Bellingcat Star-‚investigative journalists‘, kann, wer möchte, sich beim Independent einlesen, ohne Garantie auf Vollständigkeit oder Korrektheit. Aber über den aktuellen Stand der Dinge.
    https://www.independent.co.uk/news/business/news/davos-in-desert-saudi-arabia-media-companies-pull-out-uber-richard-branson-jamal-khashoggi-a8580936.html

    Viele weitere Verlinkungen. (Videos auf den Seiten laden sehr lange.)

    Mit anderem Fokus meldet sich auch Patrick Cockburn zu Wort, der Standpunkt ist schwer von der Hand zu weisen:
    ‚The Saudi targeting of food supplies in Yemen is a worse story than the disappearance of Jamal Khashoggi‘
    https://www.independent.co.uk/voices/saudi-arabia-jamal-khashoggi-disappeared-journalist-washington-post-embassy-a8581341.html

    • Beide Quellen klären natürlich nicht darüber auf, wer Kaschoggi war, von dem man noch nie etwas gehört hatte, noch was tatsächlich passiert ist.

      Hier Infos wie Kaschoggi tickte – vollkommen auf der saudiarabischen Linie:

      Jetzt hetzen seine alte Freunde gegen ihn und Trump:

      Ich halte es mit Trump, der in dem Fox-Telefonat sagte, die Sache müsse erst einmal untersucht werden.

      Einstweilen halte ich es mit dieser Einstellung:

      Ich meine: wenn die Saudis Kaschoggi in Istanbul hätten beseitigen wollen, dann doch gewiß nicht in der videoüberwachten Botschaft.

      Daß ich eine gewisse Schadenfreude empfinde, weil unser angeblich wertegetriebene Heiko Maas zwar ständig Rußland verdammt, aber den Anschluß zu Saudi-Arabien gefunden hat, den Gabriel zerstört hatte, und nun weitere Waffenlieferungen an SA gemehmigt hat, entgegen der Koalitionsvereinbarung, ist klar. Mal sehen, welche Pirouette er jetzt dreht, während unsere ör-Desinformierer doch längst die türkische Sicht verbreiten.

        • Ja, da hat MoA gewiss recht was die linken Medien, insbesondere den unsäglichen Thomas Friedman angeht.

          ‚b’s‘ vorletzter Absatz ist aber wohl etwas seeehr weit hergeholt 😉
          „The only thing the Trump administration might do about the Khashoggi case is to accuse Qasem Soleimani and the GRU of interference in it. MI6 may soon find that an Iranian agent novichoked Khashoggi.“

          Trumps bisherige Reaktion kennen wir ja und natürlich ist abwarten weiterer Ermittlungsergebnisse richtig. Wobei mit aber die Kooperation der Saudis mit den Türken als gemeinsames Ermittlerteam eher als PR Trick erscheint. Die beiden verfeindeten Parteien, wer soll das ernsthaft abkaufen?
          Daß Trump den Milliardendeal der Waffenverkäufe an die Saudis nicht canceln will, leuchtet ein und da hat er ja auch Congress Rückendeckung, da sonst von den Russen gekauft würde.

          Diese Version der Türken ist aber m.E. nicht glaubwürdig

          http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/jamal-khashoggi-murder-proof-turkey-riyadh-conference-uber-missing-journalist-a8580476.html

          https://www.cnn.com/2018/10/12/middleeast/khashoggi-saudi-turkey-recordings-intl/index.html

          Sie können natürlich nicht öffentlich zugeben, daß selbst alle ausländischen diplomatischen Vertretungen im Land verwanzt und überwacht werden.

          US Senatoren schreien bereits, man müsse den erweiterten Magnitsky Act anwenden und die Saudis sanktionieren wegen des groben Verstoßes gegen ‚Human Rights‘, auch wenn Khashoggi kein US Bürger war, aber Journalist.

          http://www.washingtonpost.com/news/monkey-cage/wp/2018/10/12/what-is-the-global-magnitsky-act-and-why-are-u-s-senators-invoking-this-on-saudi-arabia/

        • Ich bin vor allen Dingen darüber entsetzt, auf welcher Tatsachenbasis Räuberpistolen wie die über Kaschoggi in die Welt gesetzt werden:

          US-Medienberichte
          Türkei hat angeblich Beweise für Ermordung Khashoggis

          Im Fall Jamal Khashoggi liegen der türkischen Regierung offenbar brisante Ton- und Videoaufnahmen vor: Sie sollen laut „Washington Post“ und „New York Times“ belegen, dass der Journalist in der saudi-arabischen Botschaft in Istanbul ermordet wurde.
          Freitag, 12.10.2018 14:05 Uhr

          Zwei Zeitungsberichte mit brisanten Schilderungen zum Fall des verschwundenen Journalisten Jamal Khashoggi scheinen den Verdacht gegen die saudi-arabische Staatsführung zu erhärten. Laut der „Washington Post“
          https://www.washingtonpost.com/world/national-security/turks-tell-us-officials-they-have-audio-and-video-recordings-that-support-conclusion-khashoggi-was-killed/2018/10/11/119a119e-cd88-11e8-920f-dd52e1ae4570_story.html

          und der „New York Times“

          existieren angeblich Ton- und Videoaufnahmen, die belegen sollen, dass Khashoggi vor eineinhalb Wochen im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul ermordet wurde. Die „Washington Post“, für die Khashoggi in der Vergangenheit selbst schrieb, beruft sich dabei auf Informationen türkischer und amerikanischer Offizieller. Die „New York Times“ beruft sich auf zwei namentlich ebenfalls nicht genannte Quellen, die von türkischen Offiziellen über den Fall informiert worden seien.
          Wie die „Washington Post“ berichtet, scheut die türkische Seite eine Veröffentlichung der Aufnahmen, um nicht zu offenbaren, wie Einrichtungen ausländischer Staaten in der Türkei ausspioniert werden. Unklar sei deshalb auch, inwiefern amerikanische Stellen das angebliche Beweismaterial selbst einsehen durften. Die türkische Regierung habe US-Regierungsvertretern aber versichert, im Besitz kompromittierender Aufnahmen zu sein, die keinen Zweifel an der Mordthese lassen.
          […]
          Gleichzeitig wies die Türkei Angaben von US-Präsident Donald Trump zurück, wonach US-Ermittler die türkischen Behörden unterstützen. „Die Information, dass die USA einen Ermittler ernannt haben, ist falsch“, berichtete Anadolu unter Berufung auf diplomatische Kreise.

          Trump hatte am Donnerstag dem Sender Fox News gesagt, dass die USA herausfinden wollten, was passiert sei. „Wir haben Ermittler dort drüben, die mit der Türkei arbeiten, und ehrlich gesagt arbeiten wir auch mit Saudi-Arabien.“ Khashoggi sei zwar kein amerikanischer Staatsbürger, „aber in diesem Fall spielt das keine Rolle“.
          […]

          http://www.spiegel.de/politik/ausland/washington-post-tuerkei-hat-angeblich-beweise-fuer-ermordung-khashoggis-a-1232839.html

          Grundlage ist also der klassische Gerüchte-Journalismus der beiden anti-Trump-Blätter schlechthin. Offiziell halten sich Erdogan und die Regierung zurück, obwohl ihnen die Dämonisierung Saudi-Arabiens eigentlich gut in den Kram paßt. Und die Agenda der beiden Blätter, Trump Bashing, wird mit diesen Artikeln doch gut bedient:

          Each M.B.S. action, I concluded, ”may have been individually justifiable, but taken together they suggest that he’s lost the plot; he’s creating more uncertainty than respect.’’ President Trump and his team don’t understand: “The U.S. can’t just subcontract order-making in the Middle East to Israel, Russia and Saudi Arabia and write them blank checks. Their leaders actually need us to draw redlines for them, too, so they can tell their own hotheads and extremists, ‘Hey, I am with you — but the Americans won’t let me do that.’”

          Logo, die Interventionisten sind mit Trump immer noch nicht zufrieden.

          But Mr Khashoggi’s disappearance could also spell trouble for Mr Trump just weeks before crucial mid-term elections. Already the US Senate Foreign Relations Committee has ordered a review of Saudi Arabia under the Magnitsky Act, which punishes state figures implicated in human rights abuses. Questions have begun to swirl about whether anyone in Trump’s administration knew anything about Saudi plans to harm Mr Khashoggi.

          “If there was information about potential threats to Jamal Khashoggi before he ever went into that consulate, the question then becomes, ‘Who knew about that in the government?’” Shane Harris, a Washington Post reporter, said in a television interview. “‘And was that ever presented to president?’”

          https://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/jamal-khashoggi-murder-proof-turkey-riyadh-conference-uber-missing-journalist-a8580476.html

          Die WaPo hatte selber berichtet:

          Die „Washington Post“ hatte bereits am Mittwoch berichtet, im Fall Khashoggi richte sich der Verdacht gegen den Kronprinzen: Mohammed bin Salman habe eine Operation angeordnet, um Khashoggi nach Saudi-Arabien zu locken und dort festnehmen zu lassen. US-Geheimdienstler hätten ein Gespräch von saudi-arabischen Vertretern abgefangen, in dem diese über einen solchen Plan gesprochen hätten. Die Zeitung berief sich in diesem Bericht auf Personen, die mit den Geheimdienstinformationen vertraut seien.
          aar/dpa

          http://www.spiegel.de/politik/ausland/washington-post-tuerkei-hat-angeblich-beweise-fuer-ermordung-khashoggis-a-1232839.html

          Das ist ja wohl ein ganz anderes Szenario.

  2. @ Angelika Roll:

    Danke für die Nachträge! Da brauche ich meine Rosenstein-Würdigung ja nicht zu ändern:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-76/#comment-77550

    Aus dem Solomon-Artikel ergibt sich:

    Former FBI lawyer: Plot to record, remove Trump not a joke

    By John Solomon
    Opinion Contributor
    […]
    Baker told Congress last week that his boss — then-acting FBI Director Andrew McCabe — was dead seriousabout the idea of surreptitiously recording the 45th president and using the evidence to make the case that Trump should be removed from office, according to my sources.

    Baker told lawmakers he wasn’t in the meeting McCabe had with Deputy Attorney General Rod Rosenstein in which the subject came up. But he did have firsthand conversations with McCabe and the FBI lawyer assigned to McCabe, Lisa Page, about the issue.
    “As far as Baker was concerned, this was a real plan being discussed,” said a source directly familiar with the congressional investigation. “It was no laughing matter for the FBI.”
    […]
    Since The New York Times first reported the allegations, Rosenstein, the No. 2 Department of Justice (DOJ) official, has tried to downplay his role in them. His office has suggested that he thought the discussions were a joke, that Rosenstein never gave an order to carry out such a plot, and that he does not believe Trump should be removed from office.
    […]
    And that makes the FBI’s involvement in the tape-record-then-dump-Trump conversations overtly political — even if Rosenstein believed the whole idea was farcical.

    https://thehill.com/hilltv/what-americas-thinking/410447-former-fbi-lawyer-plot-to-record-remove-trump-not-a-joke

    Das will ich gerne glauben, daß McCabe eine solche Aktion wirklich ernstgemeint hat.

    Carlson hat es genauer:

    The Battle Between Deputy AG Rod Rosenstein and Andrew McCabe
    By Jeff Carlson
    October 11, 2018 Updated: October 11, 2018

    […]
    On the morning of May 16, 2017, Rosenstein reportedly suggested that he secretly record President Trump to Acting FBI Director McCabe. This remark was reported in a New York Times article that was sourced from memos from the now-fired McCabe, along with testimony taken from former FBI General Counsel James Baker, who relayed a conversation he had with McCabe about the occurrence. Rosenstein issued a statement denying the accusations.
    […]
    The alleged comments by Rosenstein occurred at a meeting where McCabe was “pushing for the Justice Department to open an investigation into the president.”
    An unnamed participant at the meeting, in comments to The Washington Post, framed the conversation somewhat differently, noting Rosenstein responded sarcastically to McCabe saying; “What do you want to do, Andy, wire the president?”
    […]
    The same day the news broke regarding President Trump’s reversal decision, the New York Times ran its story about Rosenstein allegedly having offered to record the President. McCabe was the source of the accusations, and the allegations came at a critical juncture.
    Most of the reporting on The Times article presented it as more trouble for Rosenstein. Somehow overlooked was who was making the accusations.
    […]

    https://www.theepochtimes.com/the-battle-between-deputy-ag-rod-rosenstein-and-andrew-mccabe_2686970.html

    Ich denke sogar, daß es diese Unterredung war, die zur Ernennung des special counsel Mueller durch Rosenstein einen Tag später führte. RR hatte gemerkt, wie gefährlich McCabe und Comey wirklich waren.

    Carlson:

    An honest examination of facts make one thing perfectly clear. At every juncture of Rosenstein’s involvement, McCabe was completely outplayed.
    Deputy Attorney General Rosenstein may be owed a long-deserved apology from his critics.

    Und daß diese Obama-Strategen ihre Klappe nicht halten können, ist doch immer wieder belustigend. Hier verraten sie, daß das politische Ergebnis der geheimdienstlichen Untersuchungen zur russischen Beeinflussung der Wahl schon im Oktober feststand:

    Oct. 10, 2018
    Obama Had a Secret Plan in Case Trump Rejected 2016 Election Results

    In October 2016, senior staff in the Obama White House discussed what they should do if Hillary Clinton won the November election and Donald Trump refused to accept the result as legitimate.
    […]
    The Obama White House plan, according to interviews with Rhodes and Jen Psaki, Obama’s communications director, called for congressional Republicans, former presidents, and former Cabinet-level officials including Colin Powell and Condoleezza Rice, to try and forestall a political crisis by validating the election result. In the event that Trump tried to dispute a Clinton victory, they would affirm the result as well as the conclusions reached by the U.S. intelligence community that Russian interference in the election sought to favor Trump, and not Clinton. Some Republicans were already aware of Russian interference from intelligence briefings given to leaders from both parties during the chaotic months before the election. “We wanted to handle the Russia information in a way that was as bipartisan as possible,” Rhodes said.
    […]

    http://nymag.com/intelligencer/2018/10/obama-had-a-secret-plan-in-case-trump-rejected-2016-results.html

    • Und soviel zur Wahlbeeinflussung:

      Nachwehen der Farce um Kavanaugh:

      Dem traue ich es auch eher zu als Sen. Feinstein – Intercept, die als erstes die Fordgeschichte andeutete, hat bereits erklärt, man habe den Brief nicht von Feinstein erhalten.

      Offensichtlich sind die dems jetzt erschöpft:

      Vielleicht liegt es daran?

      Und schon wieder den falschen gewählt. 😉

      Ja, der hatte gerade noch gefehlt.

      Selbst Politico fleht die Kollegen von der Ostküste an, nicht schon wieder so einen Hype um Beto zu machen, der habe in Texas keine Chance:

      Und: Trump konnte den US-Pastor aus der Türkei loseisen.

      • Ja, noch ein Bonus Punkt obendrauf! Egal, wie auch geraunt werden mag über ‚Geheimabommen‘, wie es die ZEIT tut -laut US Medienberichten. 😉

        https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/tuerkei-us-pastor-andrew-brunson-kommt-frei

        Aus dem Slate Artikel:
        https://slate.com/news-and-politics/2018/10/democrats-senate-2020-prospects.html?via=gdpr-consent
        [-]
        „Rather than a pendulum shift in Democrats’ favor, the 2020 Senate election is shaping up to be the moment when the organic Republican majority within the Senate falls into place. Trump won 46 percent of the popular vote in 2016 but 60 percent of states, and states like Idaho and Wyoming get just as many senators as California. Unless a whole bunch of red states suddenly turn blue, Democrats will be stuck where they are: in the minority.“

        Wer braucht die denn?

        • Die ZEIT stellt es so dar, als habe ein genuiner rechtsstaatlicher Prozeß in der Türkei stattgefunden. Was für eine Farce! Sowas gibt es dort nicht. Natürlich hat Trump mit Erdogan ausgehandelt, daß der Pastor freikommt.

          Zurück zu den Wahlen in den USA.

          Margot Cleveland hat sehr klug über den Zusammenhang, aber auch die Unterschiede, zwischen der Kavanaugh-Attacke der dems und deren Russia Collusion hoax gegen Trump referiert:

          Die republikanischen Wähler scheinen das begriffen zu haben. Obwohl der sitting president bei dem Midterm-Wahlen zum Abgeordnetenhaus traditionell einen Dämpfer kriegt, steigen seit Anfang Oktober – also nach der Anhörung von Ford und Kavanaugh – die Werte der Republikaner rapide.

          Und hierbei handelt es sich um einen männlichen Feministen. Von denen es leider vie zu viele gibt.

          Zudem stellen die dems schon merkwürdige Kandidaten auf, wie hier in Arizona:

          CNN stellt dann klar: die Kandidatin ist geläutert, sät aber Zweifel:

          As Sinema has made the jump to national politics, she has said that her views on the use of military force have shifted. In 2012, she told The Hill newspaper her views had evolved over the years. Sinema said she now favors aggressive diplomacy with military intervention as a last resort. She said she would have still opposed the war in Iraq, but supported the war in Afghanistan.

          Since joining Congress, Sinema has become consistently more hawkish. She voted against approving the Iran deal and, this past April, backed President Donald Trump’s decision to strike Syria. In 2015, she voted with Republicans to stop admitting Syrian and Iraqi refugees until the vetting process was strengthened.

          Farias told CNN’s KFile that he doesn’t think Sinema has abandoned any of her core principles in her shift to the center, saying she had simply adjusted to the necessities of being an elected official in a state with a more moderate Democratic party.
          „I think she learned how to play politics,“ he said.

          https://edition.cnn.com/2018/10/12/politics/kfile-kyrsten-sinema-activist-past/index.html

        • Kleiner Nachtrag zu Pastor Brunsons Freilassung:
          Auf solche Medienberichte wie von NBC hatten ich und die ZEIT sich berufen:

          https://www.nbcnews.com/politics/white-house/secret-deal-turkey-paves-way-american-pastor-s-release-n919041

          „The details of the deal are unclear, but those familiar with the discussions said it includes a commitment by the U.S. to ease economic pressure on Turkey.

          The Trump administration, however, isn’t fully confident that Turkey will follow through with the Brunson agreement because Ankara was close to a commitment to release him several months ago but did not, one senior administration official said.“

          Weitergehenden Unterstellungen trat Trump nach Brunsons Heimkehr aber selber energisch entgegen:

          „we do not pay ransom in this country..at least [not] any longer..“ aber zuvor natürlich ‚long and hard negotations‘.

  3. @ Angelika Roll:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-76/#comment-77548

    Das „Team McCabe“ gibt es nicht mehr, jetzt kämpft jeder nur noch für sich. 🙂

    Aber die Rolle Rosensteins sieht Sundance m.E. zutreffend:

    Deputy AG Rod Rosenstein is a man without any team. He is simultaneously trying to keep the narrative engineers from constructing his framing – and with his fingertips, hold on to the possible defensive skirt of the President.

    From a political perspective Rosenstein is in ‘no-man’s-land’. Perhaps wasn’t a direct and active participant in the soft-coup; however, at the same time he did nothing to impede their efforts; and the “small group” manipulated his position to initiate the Special Counsel.
    Rosenstein is FUBAR.

    [?]

    https://theconservativetreehouse.com/2018/10/10/interesting-and-frustrating-senator-ron-johnson-questions-fbi-director-christopher-wray/

    Das sieht offensichtlich auch Trump so, denn im FOX-Gespräch hielt er an Rosenstein fest.

    [gleich zu Beginn]

    Ich muß gestehen, daß es mir gerade gelungen ist, einen Beitrag von Ihnen, der im Papierkorb gelandet war, zu löschen. Sie hatten den Link zum Solomon-Artikel vom mutmaßlich 3.10.2018 geschickt nebst dem zu einem nachfolgenden Artikel. Sorry!

    Den ersten kann ich rekonstruieren, denn Sara Carter hatte in ihrem ausführlichen und empfehlenswerten Artikel zu ihm verlinkt:

    https://saraacarter.com/top-fbi-official-comey-confidante-met-with-dnc-lawyer-who-leaked-to-media/

    Collusion bombshell: DNC lawyers met with FBI on Russia allegations before surveillance warrant
    By John Solomon
    Opinion Contributor
    […]
    The sources said Baker identified lawyer Michael Sussman, a former DOJ lawyer, as the Perkins Coie attorney who reached out to him and said the firm gave him documents and a thumb drive related to Russian interference in the election, hacking and possible Trump connections.
    […]
    The sources also said Baker’s interview broke new ground both about the FBI’s use of news media in 2016 and 2017 to further the Trump case and about Deputy Attorney General Rod Rosenstein’s conversations in spring 2017 regarding possible use of a body wire to record Trump.
    “The interview was one of the most productive we had and it opened up many new investigative leads,” one source said.
    Another said Baker could not answer some questions about FBI media contacts, citing an ongoing investigation by the Justice Department inspector general into alleged illegal leaks, during and after the election, about the Trump collusion probe and other matters.
    […]
    And Meadows told The Hill’s new morning television show, Rising, on Wednesday that there is evidence the FBI had sources secretly record members of the Trump campaign.
    “There’s a strong suggestion that confidential human sources actually taped members within the Trump campaign,” Meadows told Hill.TV hosts Krystal Ball and Ned Ryun.

    https://thehill.com/hilltv/rising/409817-russia-collusion-bombshell-dnc-lawyers-met-with-fbi-on-dossier-before

    Baker hat also die Flucht nach vorne angetreten und belastet gleichmäßig.

    Während ein weiterer Beteiligter an dem parteipolitischen Ränkespiel schlicht flieht:

    Die Befragung sollte diesen Komplex betreffen:

    Simpson has already testified before the House Intelligence and Senate Judiciary committees. But Republicans lawmakers hoped to depose him again to ask him about testimony provided by Bruce Ohr, a Justice Department official who was in contact with both Simpson and Steele.

    Ohr testified on Aug. 28 that he met Simpson twice in 2016, before and after the election. The first meeting took place in August 2016 after Simpson emailed Ohr. Ohr’s notes show that he took notes related to the Trump investigation during his encounter with Simpson.

    (RELATED: Bruce Ohr’s Congressional Testimony Undermined Glenn Simpson’s)

    But Simpson testified that he met Ohr only after the election, and at Ohr’s request. And though Simpson acknowledged meeting Ohr, he did not tell congressional investigators that Ohr’s wife, Nellie, worked for Fusion GPS while the firm was investigating Trump.

    https://dailycaller.com/2018/10/11/simpson-fusion-gps-plead-fifth/

    Das wäre unangenehm geworden…

  4. Es gibt noch eine Meldung im Nachgang zu Kavanaugh.

    https://www.apnews.com/452227889d46453e85085247ea1366b7

    Auch FoxNews‘ Brett Baier berichtete:

    😉 das war dann wohl noch ein Schuss in den Ofen.

    Und auch im Manafort Fall gibt es was neues: Judge Ellis reicht die Trödelei von Mueller, er bestimmte nun einen Termin zur Urteilsverkündung:

    https://www.apnews.com/90fa9f48e4964be3b9b5862de2c4eef1

    In seinem längeren Telefoninterview mit Fox & Friends heute gab Trump eine Reihe von Informationen
    Hier die Langfassung

    hier ein Clip

    und die knappe Wiedergabe von AP, Fokus auf ‚das (ihnen) Wichtige‘

    https://www.apnews.com/7cbe00a1dbe84da3917f0fd57c91687d

    Mit dem Rosenstein Interview vor den Ausschüssen wurde es heute wohl nichts, wie schon gestern Abend bei Fox verlautete

    Tja dann…wenn Trump doch die ‚close allies‘, allen voran GB soo viel wichtiger sind.. ich verliere den Glauben, daß er noch spät und kurz vor den Wahlen mit einer ‚Oct./Nov surprise‘ aufwarten wird, also Freigabe der umstrittenen Dokumente.

    • Nun kommen wir zum Kern des Konflikts, auf den ich gleich näher eingehen werde.

      Ich erlaube mir nur nur einen kurzen Rekurs auf die fake news-Maschinerie des Westens, die ja viel effizienter arbeitet als die Rußlands. Belllingcat ist so ein Tool. Mittlerweile übertreiben es die hauptamtlichen Propagandisten aber, insbesondere, weil sie gerne auf eine Schwesterorganisation namens CIT verweisen. Die wiederum propagiert, daß sie sich des „Dark Net“ bediene, und ist jüngst mit der Behauptung aufgefallen, daß Chepiga/Boshirov seinen Mercedes an Mishkin/Petrov im Mai 2018 verkauft habe.

      Die sicherlich ebenso professionelle Edvikomova zerlegt diesen claim:

      [Thread]

      Wie simpel mit Photoshop derlei Fälschungen herzustellen sind, hatte ich ja hier demonstriert:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-76/#comment-77536

      Aber kommen wir zu Russia-Gate.

      Angelika Roll hatte auf der Vorseite dieses Interview mit Devin Nunes vom vergangenen Sonntag eingestellt, in dem er sich nicht nur zu Kavanaugh, sondern auch zu Äußerungen des legal advisers des FBI unter Comey, James Baker, äußerte. Danach gab es eine weitere Quelle für das FBI vor Beantragung des rechtswidrigen FISA-Abhörbeschlusses gegen den Trump-Camapaigner Carter Page:

      Dazu gibt es auch Artikel; einer der ersten stammte von Solomon in the Hill, aber just den finde ich nicht mehr.

      Wie bei der Rufmordkampagne gegen Kavanaugh: ohne die aktivistischen Rechtsanwälte der dems läuft nichts.

      Vielleicht muß Trump die FISA-Akten gar nicht freigeben, was ihm ja als parteiisch ausgelegt werden würde. Er kann sich zurücklehnen und beobachten, wie sich Baker, McCabe, Rosenstein und Comey selber zerlegen.

      Es geht natürlich nicht nur um McCabe gegen Rosenstein; McCabe hatte ja auch Comey angegriffen, indem er behauptete, Comey habe ihm erlaubt, an das WSJ zu leaken, daß er die FBI-Untersuchung gegen die Clinton Foundation nicht abgewürgt habe.

      Ich habe daraufhin mal nachgesehen, was der Heilige St. Comey so getweetet hat.

      Und stieß darauf:

      Parteipolitisches Vitriol gegen Trump und Kavanaugh, wie nicht anders von ihm und der NYT zu erwarten – im Ergebnis aber eine Stützung des Vorgehens. Das FBI wird liefern.

      Blöd nur, daß die Lieferung so eindeutig pro-Kavanaugh ausgefallen ist.

      Aktuelles von Steele:

      Vanity Fair is currently holding a ‘New Establishment Summit’ in LA for those named in the list, but Mr Steele said he cannot attend.
      He wrote: ‘Sadly, in the present legal and political situation I am unable to do so, but I sincerely hope and trust that these circumstances will change soon.‘

      https://www.dailymail.co.uk/news/article-6259823/Ex-M16-spy-Trump-dirty-dossier-breaks-18-month-silence.html

      Es mag ja schon in Vergessenheit geraten sein, aber Grassley hat Steele wegen „Lying to the FBI“ zur strafrechtlichen Untersuchung an das DoJ überwiesen.

      • Ob das DOJ da auch tätig wurde und ist, wissen wir aber nicht..
        Zum Devlin Stück in der WaPo: da hatte auch ’sundance‘ die Rolle McCabes & gang zutreffend skizziert:

        https://theconservativetreehouse.com/2018/10/10/interesting-and-frustrating-senator-ron-johnson-questions-fbi-director-christopher-wray/
        [-]
        „Additionally, the outlying evidence -McCabe knowing he is a target- is visible within the latest reports from the Washington Post, specifically Devlin Barrett reporting, highlighting how team McCabe is constructing a narrative in defense of McCabe to the disparagement of Rod Rosenstein. [SEE HERE]

        Team McCabe is trying to set-up Rosenstein to go down if McCabe is taken down.

        Team McCabe is: Lisa Page, Peter Strzok, James Baker, Michael Kortan, Daniel Richman, Benjamin Wittes, Michael Bowditch and to a lesser and self-serving extent, James Comey and David Laufman…. These are the people leaking to, and sources for, Devlin Barrett and the Washington Post, as well as the New York Times, in the effort to pin DAG Rod Rosenstein to the cross and distract from the epicenter of the soft-coup, Andrew McCabe.

        Defending McCabe in essence defends the entire soft-coup team.“

  5. @ Angelika Roll:
    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-76/#comment-77531

    Ja, ich verstehe diese Enttäuschung gut. Aber wie Trump kam auch er gegen den Apparat nicht an – und er hatte ihn weniger gegen sich als Trump. Das zeigt ja schon, was für ein Weichei er war. Er hat schließlich die CIA Syrien mit islamistischen Terroristen fluten lassen, während Trump seinen Wunsch, die US-Army aus Syrien abzuziehen, nicht durchsetzen kann.

    Diese Nachricht wird den Wahlkampf der reps weiter beflügeln:

    As a reminder, California has issued over a million driver’s licenses to illegal immigrants over the past three years.

    Sie tricksen wo sie können.

    Ausgehend von diesem Tweet

    habe ich mal gegeoogelt. Es war ja ausgeschlossen, daß Blasey Ford nicht wußte, ob ihre Großmutter am 6.8. oder am 7.8., am Tag ihres Polygraphen-Tests, beerdigt wurde.

    Bei der Google-Suche stieß ich auf diesen interessanten Artikel u.a. über Fords Lüge zur zweiten Haustür:

    http://www.unz.com/isteve/why-did-dr-prof-send-her-letter-on-day-her-grandmother-probably-died/

    Zur Erinnerung:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-75/#comment-77504

    Zur Beerdigung der am 30.7. verstorbenen Großmutter heißt es dort:

    Another question is what is the relationship between Dr. Prof. Ford’s letter dated July 30th and her grandmother’s death, which necessitated her flying to the DC area for a funeral at the Fort Lincoln cemetery around August 7th, which was convenient for the polygraph test administered to her at the BWI airport Hilton where she was staying before catching her flight to New Hampshire.

    https://www3.hilton.com/en/hotels/maryland/hilton-baltimore-bwi-airport-BWIAPHF/maps-directions/index.html

    When did her grandmother die?

    It’s not easy to find the name of her grandmother. My best guess is that the grandmother is a 100 year old woman named Margaret Lucille Reamy who was born on April 12, 1918 and died in Brentwood, Maryland on July 30, 2018 and was buried at Fort Lincoln. (But I’m not certain: I have not been able to find any survivors listed for the late Ms. Reamy.)

    https://www.findagrave.com/cemetery/80969/fort-lincoln-cemetery/map

    If so, then the famous letter of July 30, 2018 was written by Dr. Blasey Ford the same day as her grandmother’s death. Coincidence?
    Perhaps. Possibly she didn’t hear about her grandmother’s death until after she’d written the letter.
    Or possibly, being on the West Coast three hours behind the East Coast, she heard about her grandmother’s death and then wrote her letter.
    My surmise would be that this wasn’t a coincidence, that her grandmother’s death played a role in her decision to send her letter, that she was inspired to do it by her grandmother dying.
    But how it ties together I don’t know.

    http://www.unz.com/isteve/why-did-dr-prof-send-her-letter-on-day-her-grandmother-probably-died/

    https://threadreaderapp.com/thread/1046784413730770944.html

    Danach fand die Beerdigung am 6.8. statt – ein Beweis wird aber nicht geliefert.

    Eins ist jedenfalls klar: sie flog bereits am 26.7.2018 zu ihrer FBI-Freundin Monica McLean, (Rehoboth, Delaware) an die Ostküste, und da konnte sie naturgemäß noch nicht wissen, daß ihre in Lanham, Maryland, wohnende Großmutter am 30.7.2018 sterben würde.
    https://www.google.de/maps/vt/data=3gEiimMxhuWXYXrcELBPhS3ouTB3YwWxGlYstnH4wvrAVLONGKb6yJ2e7dCzsMOY1wMSx6xBS63wEXii5nY0au2ewE6Pyn0F_E7TDMH4DPVt09rRXHM1m5xj4AthvETEWxKBImQ9xh2VBd5fEfLKQol2Ut0DVLSpoUweFjvwPdKaxZ3AWjmmPR0uo_Xb52kSink3HodiYNdt1g4QJJdDQMFMiUdeXuw2ttLZcUN4z-sc1w

    • Den Ausführungen dort des Steve Sailer kann ich nicht folgen, da geht manches durcheinander:
      Er findet doch und verlinkt genau dasselbe obituary i.A. des Ford Linccoln Funeral Home wie auch l๏lค-@DroppedmicA. Darin ist vermerkt, daß die Großmutter in Lanham starb, nicht in Brentwood. (ca 7 km entfernt)
      Dann schreibt er „… I have not been able to find any survivors listed for the late Ms. Reamy“, weshalb er nicht sicher sei.
      Das im obituary enthaltene Foto zeigt m.E. offenbar ihre 3 Töchter, zumindest kann man die Ähnlichkeit sehen. Die sehe ich ebenfalls zu Dr. Ford, es kann sich also sehr wahrscheinlich um die Großmutter mütterlicherseits gehandelt haben.

      Daß die Beisetzung selbst auch am 6. August stattfand, im Anschluss an ‚Gathering‘ und ‚Memorial Service‘ setze ich als selbstverständlich voraus.

      Und schließlich, wie Sie schon feststellten, ist jede Spekulation über einen Zusammenhang des Briefschreibens mit dem Todestag unsinnig, denn sie war da schon 4 Tage raus aus California.

      • Ich gestehe: ich habe auf der Obituary-Seite nicht genug heruntergescrollt, und daher ist mir das Datum 6. August entgangen… Aber ein Foto mit drei Frauen habe ich dort auch jetzt nicht gesehen.

        Fazit jedenfalls: das muß sie doch gewußt haben, daß der Lügendetektor-Test am Tag nach der Beerdigung stattgefunden hat.

        Das ist die nächste Angriffswelle – die WaPo fängt damit gut an. Komisch, als die Clintons bei den Saudis abkassierten, hat niemand widersprochen.

        Für Cruz hat es sich gelohnt:

        • „Fazit jedenfalls: das muß sie doch gewußt haben, daß der Lügendetektor-Test am Tag nach der Beerdigung stattgefunden hat.“- Absolut!

          Unverständlich, wieso Sie das Foto nicht sehen, überhaupt öfters etwas nicht zu sehen scheinen, was zB ich sehe.. 😉
          Weiter scrollen! Zu „FROM THE FAMILY“
          Ich würde nach Augenschein die vermutlich eine der Töchter der Verstorbenen ganz links vorn für Cristine Blasey’s Mutter halten, aber alle zeigen Ähnlichkeit.

        • Immer, wenn ich denke, diese Seite ist zu Ende, kommt doch noch was. 😉

          https://www.dignitymemorial.com/obituaries/brentwood-md/margaret-reamy-7949387

          Danke!

          Eine Mischung aus 1 und 3, würde ich eher sagen. Christine Blasey Ford ist ja, entgegen ihrem rührseligen Opferauftritt mit strategischen Gedächtnislücken und der Beweislage geschuldeten Story-Anpassungen, mit Nerven aus Stahl ausgestattet, sonst hätte sie diesen orchestrierten Auftritt nicht auf sich nehmen können.

    • Ich muß dem Independent bzw. der mutigen Journalistin Mary Dejevsky ein großes Lob zollen: endlich einmal ein kritischer Bericht zu Skripal und Bellingcat!

      We should be asking for answers about the Skripals and Bellingcat – and not just from Russia

      Bellingcat has grown rather a lot beyond its shoestring origins. It has money – where from? It has been hiring staff. It has transatlantic connections. It has never, so far as I am aware, reached any conclusion that is inconvenient to the UK or US authorities

      Mary Dejevsky @IndyVoices
      1 day ago
      […]
      It is rather the mixture of utter certainty, unsubstantiated claims and glaring information gaps that is so disconcerting, from the immediate rush by UK officials to blame the Russian state, to the way the main figures in this drama have simply vanished, and now to the contradictions that have gained blithe, and almost universal, acceptance.
      […]
      It [Bellingcat] has never, so far as I am aware, reached any conclusion – whether on the downing of the Malaysian plane over eastern Ukraine, or chemical weapons use in Syria, or now, with the Skripals – that is in any way inconvenient to the UK or US authorities.

      That need not cast doubt on its findings. But should the authenticity of the documents it cites not be subject, at very least, to the same scrutiny as might be applied to other evidence? And when, as this week, UK officials say they do not “dispute” Bellingcat’s identification of Chepiga and Mishkin, does this not prompt a few questions about whether, say, our “agencies” reached the same conclusions long ago, but kept quiet, or why most of the UK’s media apparently find Bellingcat a more trustworthy source than the UK intelligence services (possible answer: Iraq)? Might not the group’s good name be being used to get information into the public domain that officials do not want to vouch for? And, if so, would this be to inform, or to mislead?
      […]
      Lastly, let’s consider the connections that the UK public is being encouraged to make. Between the two Bellingcat identifications of Chepiga and Mishkin, a clutch of western states, including the UK and the US, came out with a coordinated condemnation of specific cases of Russian cyber-espionage. One related to the chemical weapons watchdog, the OPCW, back in April; another to the World Anti-Doping Agency in Switzerland. All this was presented to the UK public at least in the context of the Skripal case.

      But there is a broader and more obvious explanation for Russia’s “behaviour” here – which is that, whether in sport or in matters of chemical weapons, the western allies have closed ranks to exclude Russia from information it is entitled to as a member of these international organisations.
      […]
      For all the “revelations” of recent days, we are no further forward in knowing what happened to the Skripals – or to Dawn Sturgess, who remains the only person to have died, or to her partner, Charlie Rowley, who has now, like the Skripals and Detective Constable Nick Bailey, disappeared from the media. The two men caught on CCTV in Salisbury may indeed be GRU agents – though why the GRU would squander its brightest and best on such an apparently incompetently executed operation raises doubts. But no UK court would convict them of even attempted killing on the “evidence” that has so far been produced.

      The CCTV footage from Salisbury has huge lacunae – though it is established that the cameras were working in Salisbury that day – and does not include any of the pair less than 500m from the Skripals’ house, nor any of the Skripals themselves. Why not? We still do not know where they were for most of that Sunday morning, who they might have met, or for what purpose, or precisely when the presumed attack occurred. Those are huge gaps.
      […]

      https://www.independent.co.uk/voices/skripals-bellingcat-gru-novichok-anatoly-chepiga-alexander-mishkin-putin-russia-a8577161.html

      Und hier sieht man, wie gut die Kameras wirklich arbeiten: links ein Originalbild, rechts das bearbeitete der MetPol:

      https://ibb.co/bMsKB9

      Lustigerweise wird EU-weit nach Boschirow mit dem alias Chepiga gefahndet:

      https://eumostwanted.eu/boshirov-ruslan-timurovich

      Bei Petrow fehlt das „alias“ noch:

      https://eumostwanted.eu/petrov-alexander-evgenevich

      Und hier ein neuer Partner von Bellingcat:

      https://www.mintpressnews.com/omidyars-intercept-teams-up-with-war-propaganda-firm-bellingcat/250477/

      • Naja, wohl eher kein ganz so neuer Partner. Übel übel, was man da alles in dem sehr instruktiven Artikel erfährt!
        Mir war beim The Intercept eigentlich nur verstärkt aufgefallen, wie regelmäßig in letzter Zeit sich der ekelhafte ex NYT Reporter James Risen dort austoben durfte.

        Und wie albern Higgins Einspruch, der in der Editor’s note resultierte! Wir alle lasen ja auch seine Tweets, worin er mit diesen workshops angab und den Gebühren dafür!

  6. @ Dipfele:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-76/#comment-77522

    The Blogmire wollte ich auch noch bringen; denn tatsächlich werden die zielführenden Fragen ja nicht beantwortet:

    Aric Toler bewirbt CITeam und deren „Erkenntnisse“, die sie direkt aus dem „Dark Net“ haben:

    Es gab weitere Nachforschungen:

    Schwache Erwiderung: wie Petrow aussieht, weiß doch jeder. 😉
    Vielleicht kam man überhaupt erst auf Mischkin, weil, wie Toler verrät, CIT „herausgefunden“ hat, daß Chepiga Mischkin seinen Benz verkauft hat?!

    Was sollte ein Marinearzt mit fachlichem Schwerpunkt „Unterwasser-Medizin“ auch in Salisbury…

    Zu einem weiteren Kriminalstück wird dringend Hilfe von Bellingcat benötigt:

    • @ Dipfele:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-76/#comment-77529

      Interessierte Kreise haben erkannt, daß man an „Putins“ Motiv für die Tat basteln muß, und so wird Skripal als aktueller Kollegen-Verräter dargestellt. Kalter Kaffee.

      Ich wollte mich schon länger dem Beitrag von Angelika Roll auf der Vorseite widmen:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-75/#comment-77518

      Hier erst einmal zu den Kavanaugh-Nachwehen; da hat sie zielsicher ein Tucker Carlson-Video eingestellt, das sich damit beschäftigt, daß die dems und ihre Medien so tun, als ob es linke Zivilbrüche bis hin zu Gewalt gegen Republikaner nicht gebe:

      Tucker on ‚Youth Wing of Dem Party‘: Clinton, Media Deny Prominence of ‚Shock Troops‘ Protesters
      9.10.2018
      As seen on Tucker Carlson Tonight

      [Video]
      Tucker Carlson said Tuesday that Hillary Clinton and the Washington Post appear to be denying the prominence of what he called the „shock troops“ that make up the „youth wing of the Democratic Party.“
      He played video of New Jersey Sen. Cory Booker telling an audience to „go to [Capitol] Hill today. Get up and [get] in the face of the Congresspeople.“
      „The left always obeys,“ he said, reminding viewers of the viral video of Rep. Maxine Waters (D-Calif.) urging people to confront political opponents.
      „Obedience is part of their program,“ he said.
      Carlson said the Washington Post reported in a way to downplay the prominence of mobs like those who converged on Capitol Hill, confronted DHS Secretary Kirstjen Nielsen and Sen. Ted Cruz (R-Texas) in restaurants, as protesters instead being „recast“ by the Republican Party as mobs.

      https://www.washingtonpost.com/politics/an-angry-mob-republicans-work-to-recast-democratic-protests-as-out-of-control-anarchy/2018/10/08/c8648e8a-cb13-11e8-a3e6-44daa3d35ede_story.html
      „Getting yelled at by rich white kids and not liking it is racist,“ he added, characterizing part of the Post story.
      He noted how Sen. Rand Paul’s (R-Ky.) wife, Kelley Paul, told the media she now sleeps with a gun within reach while anti-Republican rhetoric and violence heats up.
      Mrs. Paul blasted liberal celebrities like Cher and Bette Midler for „lauding [Rand’s] attacker.“ „What kind of person are you?“ she said.
      Carlson said the reaction of the Post and others to the mob violence is troubling.
      Watch more above.

      http://insider.foxnews.com/2018/10/09/tucker-carlson-democrat-riot-protests-against-kavanaugh-supreme-court-youth-wing-dems

      Da Hillary Clinton in diesem Video nur sehr kurz eingeblendet wird, hier ein etwas längerer Ausschnitt:

      Es scheint DAS Thema schlechthin zu sein.

      Immerhin war Holder mal Justizminister.

      Don Lemon: Protesters Who Harassed Cruz Were ‘People Who Are Upset,’ It Wasn’t ‘Mob Behavior’
      BY: Cameron Cawthorne
      October 10, 2018 11:55 am
      [Video]

      CNN host Don Lemon on Tuesday night said the protesters who chased Sen. Ted Cruz (R., Texas) out of a Washington, D.C. restaurant late last month were „upset,“ emphasizing that it wasn’t „mob behavior.“

      Lemon and his panel discussed President Donald Trump’s comments, made during his Iowa rally earlier that night, about how Democrats have become a „left wing mob“ and how they would turn the United States into Venezuela, referring to its socialist policies.
      „Who was he talking about?“ Lemon asked.

      Democratic strategist Maria Cardona said she believes the „mob“ Trump spoke of was the women who protested the confirmation of Supreme Court Justice Brett Kavanaugh after he was accused of sexual misconduct. She argued the women were „trying to tell their stories“ in the face of „Republican men“ who were making fun of them.

      Alice Stewart, a Republican strategist, said the „mob behavior“ extended to those chasing officials out of public restaurants.

      Matt Lewis, a columnist for the Daily Beast, agreed with Stewart that it was accurate to refer to some of the behavior on the left as mob behavior. He condemned the behavior coming from the left or the right, and he said the difference between him and liberal journalists is he is willing to acknowledge when someone on the right is participating in mob behavior.
      […]

      https://freebeacon.com/politics/don-lemon-protesters-harassed-cruz-upset-wasnt-mob-behavior/

      Auweia, wenn die dems, die sich auf Kavanaughs Jugendsünden stürzten, das gewußt hätten:

      Deren Doppelmoral ist schlicht unerträglich.

      • Besonders wenn man zurückblickt- für den Mann haben mal Millionen, auch ich Freudentränen vergossen bei seiner Wahl…. oft denke ich, wie spät sind doch auch mir die Augen aufgegangen, habe ich doch jahrelang die dems und ‚progressives‘ unterstützt, bei gleichzeitiger ‚Bekämpfung‘ der reps. Aber nach Sanders Wende und HRC Unterstützung war endgültig Schluss! Es schüttelt einen vor Abscheu.

        • Und es geht weiter:

          Nee, das ist natürlich nicht rassistisch, wenn Schwarze das N-Wort benutzen…

        • Richtig – aber „Negro“ darf man auch nicht sagen…

          Kleine Scherze am Rande:

          Wir dürfen uns auf die Entlarvung eines dritten Mittäters einstellen:

        • LOL- irre! Ich rief mal die Seite auf, die Elena E. da in ihrem Tweet teilweise abgebildet hat und den darin verlinkten Telegraph Artikel:

          https://www.fontanka.ru/2018/10/10/124/ > in google translator engl. oder deutsch übersetzen lassen ( wie üblich sehr lustig!)

          ‚Third GRU agent who carried out Skripal reconnaissance mission identified by secret services‘
          https://www.telegraph.co.uk/news/2018/09/27/gru-agent-carried-skripal-reconnaissance-mission-identified/

          leider ohne Registrierung nicht mehr lesbar als dies:
          „A third Russian military intelligence officer who carried out a reconnaissance mission before the poisoning of Sergei Skripal has been *identified by counter terrorism police and the security services,* the Telegraph understands.

          The GRU agent is believed to have visited Salisbury to help plan the attack before two of his colleagues brought weapons grade nerve agent into the UK.

          It is understood that the man has now been identified by those investigating the planned hit in March, which inadvertently led to the death of local woman Dawn Sturgess.

          It came as Jeremy Hunt, the Foreign Secretary, said he believed the Russians had made the attempt to kill the former spy because they felt they „got… “

          Ja, das verstehen wir auch, the security services haben ihn identifiziert. 😉

  7. @ Dipfele

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-75/#comment-77510

    Ach, die Tagesthemen… Um 2:32 Uhr ist man da wohl nicht mehr fit genug, um die „tolle Recherche“ zu würdigen.

    Ich mache mal weiter:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-75/#comment-77512

    https://www.bellingcat.com/news/uk-and-europe/2018/10/09/full-report-skripal-poisoning-suspect-dr-alexander-mishkin-hero-russia/

    Allein der Ansatz ist haarsträubend: ausgehend von der Hypothese, daß der wahre Petrow nur seinen Nachnamen geändert habe, alles andere, wie Geburtsdatum 13.7.1979, Vornamen Alexander Yevgeniyevich aber geblieben sei, sucht man in St. Petersburg nach ihm, obwohl der Hinweis in Petrows geheimer Paßunterlagen-Akte, für ihn sei am 27.7.1999 in St. Petersburg ein Paß mit der Nummer 40 01 477919 ausgegeben worden, ein Fehlschlag war:

    The address in St. Petersburg mentioned in the covert passport of “Petrov” that refers to a passport issued in 1999

    Searching through dozens of previously leaked databases, we did not find such passport issue number, leading the team to conclude the number was fake. However, the reference to St. Petersburg was a possible clue, under the “minimum change” hypothesis.

    Glücklicherweise gibt es weitere geleakte Datenbanken, und so findet man mit der Suche nach Alexander Yevgeniyevich und dem Geburtsdatum 13.7.1979 genau einen Einzigen:

    This search resulted in only one exact match in St. Petersburg databases from 2003 and 2006: Alexander Yevgeniyevich Mishkin, born on 13 July, 1979. This name with the same address, Akademika Lebedeva street 12, apartment 30, are mentioned in an open source database as well.

    Alexander Yevgeniyevich Mishkin, born on 13 July 1979, from a 2003 St. Petersburg database

    Wenn das kein Zufall ist! Und alles dabei, Telefonnummer, sogar das Paßausstellungsdatum 13.12.2001:

    Merkwürdigerweise mit derselben 40 01 – Nummer wie für das angeblich 1999 ausgestellte Dokument. Weshalb der Rest der Nummer auch abgedeckt wurde. 😉

    Dann vergißt Bellingcat mal schnell, daß die Cover-Akte Petrow fehlerhaft ist, und benutzt sie wacker weiter:

    Another clue from the cover passport that supports the hypothesis that Alexander Mishkin is the true identity of Alexander Petrov, is the aforementioned reference to a previous passport issued in 1999. The reference mentions “20 отделение милиции Выборгского района город Санкт-Петербурга,” translated as the 20th police department of the Vyborg district of St. Petersburg, located at Ulitsa Smolyachkova nr.5, just 1.6 kilometers from the address where Mishkin was registered.

    Dummerweise fungiert im Ausweis von 2001 ein anderer Aussteller…

    Wie wahrscheinlich ist das alles? Evdokimova hat in St. Petersburg über 3.000 Personen mit den Namen Alexander Yevgeniyevich gefunden – natürlich ohne Geburtsdatum, denn über geheime Datenbanken wie BC verfügt sie nicht:

    Genauso abenteuerlich geht es weiter.

    Hier der Brüller:

    The telephone number of Alexander Yevgenyevich Mishkin in Moscow

    Man merke sich die Nummer: 79 26 14 [plus weitere, abgedeckte, Zahlen]

    Using this phone number and name, we searched in various leaked Moscow databases and found a match in a car insurance database from 2013.

    Upps!
    Das ist ja eine andere Nummer! Man sieht, wie hier versucht wird, die von irgendwelchen Diensten erhaltenen Infos nachträglich in eine Recherche einzubauen.

    • In diesem Thread gibt es eine Erwiderung von Toler, der die unstimmige Telefonnummer „erklärt“ – das habe ich allerdings nicht verstanden.

      Heute vormittag gab es 198 Kommentare unter dem Bellingcat-Stück: schätzungsweise 85 % davon waren gelöscht.

      Stehengeblieben war diese Frage:

      Yeah, Right – October 9, 2018

      I have a very simple question regarding the red border that is seen on the left and top of the passport photo.
      Is that border printed on the passport page itself, and is there to help align the photograph prior to laminating?
      Because I believe that it is, in which case the passport that Bellingcat is relying on is a very crude forgery, because it can be clearly seen that the red border is printed on the PHOTO prior to it being stuck on the page.
      Perhaps someone from Russia might like to correct me on this, but I suspect that I am right i.e. in a genuine passport the red border is a feature of the printed page itself, it is not a feature of the photo that is stuck on that page.
      Looks mighty like a fake to me.

      https://www.bellingcat.com/news/uk-and-europe/2018/10/09/full-report-skripal-poisoning-suspect-dr-alexander-mishkin-hero-russia/comment-page-2/#comment-175373

      U.a. bekam er diese Antwort:

      iamniska – October 9, 2018
      This red border is a part of lamination layer on all residential passports in Russia, and serves as a security measure against swapping the photos in passports. The same goes for the lines above.

      https://www.bellingcat.com/news/uk-and-europe/2018/10/09/full-report-skripal-poisoning-suspect-dr-alexander-mishkin-hero-russia/comment-page-2/#comment-175379

      Wenn die roten Markierungen auf der Laminierungsfolie angebracht sind, die später über die Seite aufgebracht wird, dann kann das für diesen Paß allerdings nicht stimmen:

      Ein Teil des Kopfes befindet sich vor dem roten Balken.

      Es wurden alle möglichen Paß-Seiten gepostet:

      Leo – October 9, 2018
      As I wrote previously – wanna look at my passport in HIGH RESOLUTION to see details? Here it is!! https://goo.gl/Wvp27s
      You got so pissed me off with this stupid trolling, that I’v posted hi res copy of my ID, cropped out some personal details, but everybody can see that boredr and films! You’ve stupid or Kremling troll!

      https://www.bellingcat.com/news/uk-and-europe/2018/10/09/full-report-skripal-poisoning-suspect-dr-alexander-mishkin-hero-russia/comment-page-2/#comment-175554

      Gerard Depardieu war auch dabei:

      Aber dann gab es auch dieses Foto:

      Wir können es also nicht klären; richtig ist jedenfalls diese Erkenntnis:

      • Die Erklärung zur roten Markierung war also so falsch, wie die Frage gut war.
        Zur Tel Nr. meinten Sie dies?

        Es steht doch da: die eine hat 79 als Vorwahl, die andere 89
        Er nimmt seine Anschuldigung diesbezüglich ja auch zurück. (obwohl ich das nicht übermäßig überzeugend finde)

        • Ich muss mich korrigieren:
          Die Antwort war korrekt, diesmal lag ‚Yeah,Right‘ daneben.
          Wenn man die Fotos vergrößert und *genau* hinsieht ( was Yeah right anscheinend nicht tat, denn von ‚clearly see…‘ kann keine Rede sein), dann erkennt man, daß die rote Sicherheitsbordüre *über’/auf* den Fotos liegt und quer durch die Haare verläuft, wenn auch dünn/schwach erscheinend durch den dunklen Untergrund am Kopf.
          Besonders auf dem letzten Foto der Marija A. ist das hinreichend gut zu sehen, vorausgesetzt die Beleuchtung der Screen/Monitors ist gut darauf gerichtet. (evtl etwas schräg halten)

        • War mir doch gleich so, daß es Masha Gessen ist… trotz anderen Namens dort.

          Naja, doch, das gibt es ja auch zB in Berlin und sicher in vielen Großstädten. Es ist nicht direkt die ‚Vorwahl‘ (wie für die Stadt als solche) sondern eine Bezirkskennziffer.
          Hier zB beginnt meine Tel Nr mit 833 (insgesamt 7-stellig), während im Nachbarhaus welche mit 834 beginnen.
          Aber dennoch wenig überzeugend, auch weil eben geairbrushed wurde.
          Was hat denn bei Bellingcrap jemals überzeugt?!

        • Stimmt, immer wieder erfrischend ihn zu lesen!
          „Or were they just checking that the door had a handle?“ LOOOL

          „Even if the Bellingcat claims turn out to be true, it doesn’t alter this crucial point: The Metropolitan Police has so far failed to provide any convincing evidence that the two suspects they have named walked up to 47 Christie Miller Road and placed “Novichok” on the door handle. They have CCTV footage of the men in Salisbury on 3rd and 4th March. And yet the actual details of their movements that they have given out are in reality non-existent. Perhaps Bellingcat would like to answer the question of why this is. Since they appear to have taken over the investigation, that is.“
          😉

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