Hans Wollschläger-Fake News- Updated

Hans, Winterberg 11-04

Hans Wollschläger in Winterberg, 2004, Foto: Gabriele Gordon

Es hätte ja eigentlich genügt, meinen letzten Artikel zu ergänzen:

https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/17/fake-news-oder-wie-ich-zur-witwe-von-hans-wollschlaeger-wurde/

Aber irgendein Bug im WordPress-System ließ das nicht zu.

Die NZZ als Sprachrohr des gekränkten Bearbeiters der Wollschläger-Übersetzung des Ulysses von James Joyce, Harald Beck, hat nun auch dessen Zuarbeiter Hans Walter Gabler zu Wort kommen lassen.

Der Artikel hebt natürlich mit Fake News an:

Rettet den deutschen «Ulysses»

Aus rechtlichen Gründen liegt die revidierte deutsche Übersetzung von Hans Wollschläger auf Eis. Das darf nicht sein.

Hans Walter Gabler 26.3.2018, 05:30 Uhr

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Sie liegt natürlich nicht nur aus rechtlichen Gründen „auf Eis“, sondern entscheidend deshalb, weil Beck das Wollschlägersch’e Kunstwerk zerstörte.

Die NZZ vom 2.3.2018 war jedenfalls schon mal näher an der Wahrheit:

Gabriele Gordon habe keinerlei Gesprächsbereitschaft gezeigt: «Sie hat es abgelehnt, Jonathan Landgrebe, den Leiter von Suhrkamp, und den Cheflektor Fellinger zu treffen. Offenbar hat sie dem Verlag schriftlich ihre Position dargelegt; sie begründet diese einerseits juristisch – in dieser Hinsicht sind ihre Ansprüche tatsächlich unanfechtbar. Anderseits führte sie angeblich literarische und philologische Gründe an: Wollschläger hätte der Neufassung nicht zugestimmt, argumentierte sie.»

https://www.nzz.ch/feuilleton/ulysses-neuedition-rechtlich-ist-die-sache-tot-ld.1361961

Der offenbar umfassend uninformierte Gabler meint:

Das grundsätzliche Einvernehmen zwischen dem Übersetzer, einem Team von Revisoren und dem Suhrkamp-Verlag datiert aus dem Jahre 2007. Leider verstarb Hans Wollschläger wenige Monate, nachdem das Übereinkommen erzielt worden war.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Daß bei diesem Treffen von 10.3.2007 irgendein Übereinkommen erzielt worden sei, davon träumt allenfalls der Suhrkamp-Verlag. Insofern existiert lediglich ein Protokoll des Verlags, das Hans Wollschläger nie zur Kenntnis nahm. Ob er wirklich die Fron auf sich genommen hätte, sich ein ganzes Jahr die Besserwissereien von Anglisten und Philologen anzuhören? Die keine Ahnung von Kunst haben?

Ich wage es zu bezweifeln.

Eins ist jedenfalls klar. Nur Hans Wollschläger selbst hätte seine eigene geniale Übersetzung überarbeiten können. Niemand sonst.

Gabler hüpft gleich hierauf:

Durch dieses aber bestärkt, verpflichtete der Verlag Harald Beck und seine Mitarbeiter zur Durchsicht und Überarbeitung der Wollschläger-Übersetzung. Entscheidend am Übereinkommen war, dass ein durchgesehener und revidierter Übersetzungstext nicht die wollschlägersche Verdeutschung überfremden würde. Die Überarbeitung verstand sich als Dienst an der Übersetzung und deren Dienst am Roman und an seinem Autor.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Warum bringt die NZZ derlei Lügen?

Klar, Beck möchte gern seine Vorgänger Dirk Vanderbeke und Dirk Schultze, die Kommentatoren der Wollschläger-Übersetzung  im Jahr 2004, auslöschen, denen er zuarbeitete. Genauso agiert sein Zuarbeiter Gabler.

Vanderbeke und Schultze verließen das Unternehmen, als ihnen klar wurde, wie sehr Beck es auf die Zertrümmerung  der Wollschläger-Übersetzung ankam.

Gabler:

Wie ich es mir vorstelle, könnte Grundlage einer Vereinbarung sein, dass Hans Wollschlägers «Ulysses» unverändert der rein deutsche Lesetext des Werkes vom Suhrkamp-Verlag bleibt. In Parallele dazu sollte der Verlag den Plan Siegfried Unselds umsetzen, eine zweisprachige «Ulysses»-Ausgabe anzubieten. In dieser würde dem englischsprachigen originalen Text der deutsche zugesellt, der, auf der Grundlage der Übereinkunft mit Hans Wollschläger, über zehn Jahre hinweg im Auftrag des Suhrkamp-Verlags erarbeitet wurde. Dass dieser überarbeitete Text im Wesentlichen nach wie vor den Übersetzungstext Hans Wollschlägers darstellt, nur eben in einer revidierten Fassung, welche Entsprechungen im Deutschen zum englischen Original präzisiert, wäre selbstredend hervorzuheben und vertraglich festzuhalten.

Es ist eine hohe Anerkennung der Übersetzung von 1975, dass sie eben nicht ersetzt wird, sondern im Kern bestehen bleibt. Der revidierte Wollschläger-Text in einer zweisprachigen Ausgabe sollte dabei selbstverständlich zu erkennen geben, wo er von Wollschlägers Fassung von 1975 abweicht und warum er das tut. Der englischsprachige Text der Herausgeber Hans Walter Gabler, Wolfhard Steppe und Claus Melchior steht rechtlich vorbehaltlos für die zweisprachige Ausgabe zur Verfügung.

https://www.nzz.ch/feuilleton/rettet-den-deutschen-ulysses-ld.1366637

Nun mag ja wohl Suhrkamp befeuert haben, die „neue“ Übersetzungs-Bearbeitung von Beck zu promoten, weil die alte von Wollschläger nicht mehr verkauft wird, da der Markt gesättigt ist.

Gablers Vorschlag ist nicht nur weltfremd, sondern auch kontrafaktisch, da die Wollschläger-Übersetzung durch Beck zerstört worden ist.

Und warum sollte ein kommerzieller Verlag wie Suhrkamp eine englisch-deutsche Ulysses-Ausgabe herausbringen, der die zehntausende Beck-Veränderungen an der Wollschläger-Übersetzung dokumentiert, die Beck auch noch begründen soll?

 

 

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7.101 Gedanken zu „Hans Wollschläger-Fake News- Updated

  1. Ein Blick zurück

    dem stimme ich zu, auch Trump selber deutete das schon kürzlich in einer seiner Reden an.

    Und zweimal ein Blick nach vorn in die nähere und weitere Zukunft…
    Hier geht es um das ‚i-word‘
    https://www.washingtonexaminer.com/opinion/columnists/byron-york-as-democrats-consider-impeaching-trump-gop-leaders-regret-pursuing-clinton
    [-]
    „Today, there is one group that really wants impeachment, and that is Democratic voters. According to an NBC News exit poll, 78 percent of Democrats who voted in the midterms say Congress should impeach the president, versus just 17 percent of Democrats who oppose the move.

    Outside of Democrats, 57 percent of independents are against impeachment, versus 34 percent who support it. And 94 percent of Republicans oppose it, versus five percent who support it.“
    [-]
    und hier um -bitte festhalten: die Rachegöttin
    https://www.wsj.com/articles/hillary-will-run-again-1541963599

    wer WSJ nicht lesen kann, auch hier viele Auszüge
    https://www.washingtonexaminer.com/news/hillary-clinton-will-run-for-president-again-in-2020-former-adviser-says
    [-]
    „She will enter through the front door, mobilizing the army of professional women behind her, leveraging her social networks, and raking in donation. She will hope to emerge as an unstoppable force to undo Mr. Trump, running on the #MeToo movement, universal health care and gun control. Proud and independent, this time she will sideline Bill and Mr. Obama, limiting their role to fundraising,“ they wrote of Clinton.“
    [-]
    ….

    • Ich dachte, es hieße: „never change a winning team“? 😉

      Im Ernst: sie wird keine Kandidatin: „me-too“- mit diesem Ehegatten nebst ihrer Rolle als dessen Verteidigerin?

      Juliane Schäuble kennt (und schwärmt für) die Präsidentin der Herzen, hat aber auch einige Erkenntnisse aus den Wahlen:

      13.11.2018
      10:28 Uhr
      Autobiografie „Becoming“
      Michelle Obama – die Präsidentin der Herzen

      Sie will nicht für das höchste Amt im Staat kandidieren. An diesem Dienstag erscheint Michelle Obamas Autobiografie „Becoming“ – mit Klartext über Donald Trump.
      Juliane Schäuble
      […]
      Um zu verstehen, warum die 54-jährige Ex-First-Lady das Objekt solcher Sehnsüchte verkörpert, muss man sich den Zustand der Opposition in den USA vor Augen führen. Dass Hillary Clinton 2016 gegen Donald Trump verloren hat, verstehen viele bis heute nicht, die einstige Präsidentschaftskandidatin selbst wohl am allerwenigsten.

      Und bei der Frage, wer denn nun bei der nächsten Wahl, die in 24 Monaten ansteht, den amtierenden Präsidenten herausfordern könnte, der bereits erklärt hat, wieder anzutreten, stößt man derzeit im politischen Washington auf große Ratlosigkeit.

      Zu früh, hieß es lange, erst nach den Midterms werde sich ein Kandidat herausschälen, das Ergebnis werde zeigen, welcher Typ erfolgreich war und es auch in zwei Jahren sein kann. Frau, Mann, progressiv und links oder moderat und wirtschaftsfreundlich, von den großen Städten an der Küste oder doch eher jemand vom Land oder aus den Vorstädten der Ballungszentren.

      Nun sind die Midterms vorbei, die Ratlosigkeit ist geblieben. Ein klares Bild haben die Wahlen nicht gezeichnet. Im Gegenteil. Es gibt strahlende Shootingstars wie die New Yorkerin Alexandria Ocasio-Cortez, die locker ihr Abgeordnetenmandat geholt hat, aber vielen als viel zu links gilt. Und es gibt enttäuschte Hoffnungsträger wie den Texaner Beto O’Rourke, der es nicht geschafft hat, den Senatssitz von Ted Cruz zu erobern, dem aber weiterhin Großes zugetraut wird.

      Auf der anderen Seite sind da noch die Urgesteine wie Barack Obamas ehemaliger Vizepräsident Joe Biden, dem trotz seiner 75 Jahre viele zutrauen, von der Demokratischen Partei nominiert zu werden, wenn er denn nur antritt, oder der Milliardär und ehemalige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg. Auch erfahrene Senatorinnen wie Kirsten Gillibrand, Kamala Harris, Amy Klobuchar und Elizabeth Warren haben Interesse. Aber noch ist völlig unklar, auf wen sich die Partei verständigen könnte, und vor allem, wer es mit welcher Strategie in der Hand hätte, Donald Trump zu schlagen.

      https://www.tagesspiegel.de/kultur/autobiografie-becoming-michelle-obama-die-praesidentin-der-herzen/23624234.html

      Völlig zurecht schließt sie HC von vorneherein aus.

  2. @ Dipfele:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-88/#comment-78132

    Das ist natürlich ein wichtiger Artikel.

    Er trägt allerdings die Ingredienzien seines eigenen Scheiterns bei:

    Samstag, 10. November 2018, 15:57 Uhr

    Der Abschuss
    Die Katastrophe von Flug MH17 und der Ukraine-Konflikt müssen gemeinsam betrachtet werden.
    von Stefan Korinth
    […]
    Diese Vereinbarung, nichts gegen den Willen Kiews zu veröffentlichen, sei so „dubios“, dass die niederländische Regierung die Abmachung erst Monate später öffentlich bestätigte. Die ukrainische Nachrichtenagentur Unian sah darin sogar eine Art indirektes Schuldeingeständnis. So viel Plausibilität darf sein.

    Und so sei das Vetorecht zu einem beträchtlichen Teil dafür verantwortlich, dass die Ermittlungseinrichtungen bislang nur eins zu eins die Vorwürfe von einer russischen BUK als Tatwaffe wiederholten, die der ukrainische Innenminister Arsen Awakow und sein berüchtigter Mitarbeiter Anton Geraschtschenko (4) bereits unmittelbar nach dem Abschuss des Flugzeugs verbreiteten.

    Auch seien die großen westlichen Medien zu keinem Zeitpunkt von dieser Version abgerückt, betont van der Pijl. „Die Mainstream-Medien schlossen die Untersuchung ab, lange bevor das offizielle Urteil veröffentlicht wurde.“ Exemplarisch erwähnt er eine vergleichende Studie der Universität Stockholm, die die Einseitigkeit von CNN in der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt belege.
    […]
    Die bereits erwähnte Victoria Nuland war es, die das berühmte „Fuck the EU“-Telefonat mit US-Botschafter Geoffrey Pyatt führte. In diesem abgehörten Gespräch berieten die beiden, wer der neue Regierungschef der Ukraine werden sollte. Besonders brisant dabei ist jedoch, dass das Telefonat spätestens am 4. Februar stattgefunden hatte (7). Da der gewalttätige Machtwechsel zu diesem Zeitpunkt noch gut zweieinhalb Wochen in der Zukunft lag und sich auch noch in keinster Weise abzeichnete, muss man hier von Vorwissen der beiden US-Offiziellen ausgehen. Auch dies unterstützt van der Pijls These vom geplanten US-Putsch.
    […]

    https://www.rubikon.news/artikel/der-abschuss

    Natürlich gehören der Putsch des Westens und die CIA/SBU-Version des Abschusses von MH 17 zusammen. Daß sich das DSB und das JIT der Niederlande diesem politischen Diktat beugten, ist wirklich ein Skandal:

    Zudem habe Moskau seine eigene Unfähigkeit erkannt, die internationale Nachrichtenlage so zu beeinflussen, wie dies der Westen kann, erläutert der Autor. Diese „offenkundige Überlegenheit des Westens im Nachrichtenmanagement“ habe der MH-17-Fall deutlich dokumentiert.

    https://www.rubikon.news/artikel/der-abschuss

    Das ist allerdings wahr; die Propaganda des Westens findet auch beweislos statt:

    • Von dem holländischen Wissenschaftler würde man gern eine ähnliche Analyse zum Syrienkrieg lesen.
      Ich begrüßte diese Passage auch, war es doch Putin selbst, der einst bedauernd sagte, er wünschte sich einen Propaganda-Apparat wie den des Westens.
      Echtes Bedauern nehme ich ihm da allerdings nicht ab und empfinde auch die Wortwahl ‚Unfähigkeit‘ als unpassend hart.
      Derart haarsträubend skrupellose Methoden, wie sie der Westen reihenweise einsetzt, entsprechen nicht dem russischen Stil, denke ich.

    • Mein Respekt für diesen Autor van der Pijl. Der Mann ist offensichtlich so rational und unbeeinflussbar, wie man es sich für unsere Politiker und Medienleute wenigstens ein bisschen wünschen würde.

      Und mutig! Denn van der Pijl wird sich vollkommen bewusst sein, dass er damit den Hass von absolut skrupellosen Leuten zugezogen hat. Leuten, nein, Unmenschen, die wiederum von Menschen wie Steinmeier, Merkel, oder den Grünen Harms oder Beck hofiert und gehätschelt werden. Vielleicht ist es bei manchen (Steinmeier?) ja die pure Feigheit?

      • Es ist vermutlich eher die Macht der Gewohnheit.
        Eingeübte Reflexe:

        Ukraine: EU und USA bezeichnen Wahlen in Ostukraine als illegal
        Die sogenannten Volksrepubliken haben gewählt. Die Bundeskanzlerin und der französische Präsident kritisieren die Abstimmung ebenso wie Vertreter der EU und USA.
        12. November 2018, 8:18 Uhr
        […]

        https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/ostukraine-angela-merkel-emmanuel-macron-separatisten-wahlen-donezk-luhansk

        Und bewußtes Ausblenden:

        Und die viel zu vielen NATO-affinen Think Tanks, die schwafeln, was das Zeug hält:

        • „Die Erwähnung von 150.000 in London lebenden Russen kann ebenfalls in Frage gestellt werden. Eine solche Schätzung der Zahl der russischsprachigen Gemeinden in der Hauptstadt Großbritanniens wurde 2014 von der Zeitung Guardian gegeben.

          Andere Schätzungen sind jedoch viel bescheidener. Laut der Volkszählung von 2010-2011 lebten in ganz Großbritannien etwas weniger als 40.000 Einwanderer aus Russland.

          Im Jahr 2016 lebten nach Schätzungen des National Statistical Service in Großbritannien etwa 66 Tausend Russen in Großbritannien.“

          besagt die übersetzte BBC Seite dort.
          😉
          „Mehrere Personen sagten der HJS, dass sie die Überwachung mehr als einmal bemerkt hätten. Unter ihnen ist der ehemalige Führer der tschetschenischen Separatisten, Ahmed Zakayev, sowie der Investor und Aktivist William Browder.“

          Das allerdings glauben wir gerne und dafür gibt es schließlich mehr als genug Grund!

        • Daß GB Letzterem die Einreise erlaubt hat, wundert mich allerdings. Und so sieht es heute aus: GB verweigert der in Pakistan verfolgten Christin Bibi Asyl, weil es für deren Sicherheit nicht garantieren könne.

          Hier geht es übrigens nahtlos weiter:

          Zur Außenpolitik noch:

          Einerseits also schlimmste regime change-Versuche auf Kosten der Bevölkerung.

          Andererseits Aufweichung der Sanktionen:

          Wie angekündigt haben die USA verschärfte Wirtschaftssanktionen gegen den Iran in Kraft gesetzt. Finanzminister Steven Mnuchin gab einen umfassenden Strafenkatalog bekannt, der neben der Ölindustrie auch die iranische Luft- und Seefahrt sowie den Bankensektor betrifft.
          Im Zentrum steht demnach die Ölförderung des Iran, die rund ein Drittel der Staatseinnahmen ausmacht. Betroffen sind auch Unternehmen aus Drittstaaten, die mit dem Iran Geschäfte machen. Für acht Länder sollen allerdings vorübergehend Ausnahmen bei den Ölimporten gelten. Dabei handelt es sich laut Außenminister Mike Pompeo um China, Italien, Indien, Südkorea, die Türkei, Griechenland, Japan und Taiwan. Unternehmen aus diesen Staaten dürfen in begrenztem Umfang weiterhin mit dem Iran Handel treiben.

          https://www.tagesschau.de/ausland/usa-iran-atomabkommen-sanktionen-107.html

          Das sind die Hauptabnehmer von iranischem Öl.

          Außerdem „darf“ der Irak Strom und Gas vom Iran beziehen.

          Worin besteht die Logik dieses Vorgehens?

        • Ja, viele Fragen…. aber brauchten die USA denn immer Logik für ihr Handeln?
          Und was ist mit dem geplanten ‚vehicle‘ der EU passiert, das Mogherini verkündet hatte?
          Noch mehr interessiert mich aber derzeit die auch im thread unter dem Gen. Hayden Tweet aufgeworfene Frage:

          Seit mehreren Tagen schon keinerlei Tweets mehr von allen Fox News accounts…
          -??????-

  3. Zum Wahl- bzw Nachwahlen-Debakel gab es u.a. diese Artikel, Politico dabei relativ ausgewogen, hier von Rubio getweetet,

    https://www.politico.com/states/florida/story/2018/11/10/florida-officially-begins-machine-recount-in-three-statewide-races-8907663

    Was Rubio meint, wird hieran klar:
    [-]
    „Another lawsuit, meanwhile, looms: Nelson’s campaign has sued Scott’s secretary of state over what it says is a capricious standard for verifying voter signatures on absentee and provisional ballots. The campaign wants all the ballots with mismatched signatures to count; Scott’s campaign calls that an invitation for fraud.

    **Nelson and Gillum’s campaigns want so many votes to count that they even objected when Bucher rejected a ballot that was being reviewed from a person who was not a U.S. citizen.

    “For them, illegally-cast votes are just as good as legally-cast votes, as long as they voted for Democrats,” ** Scott campaign spokesman Chris Hartline said on Twitter.“

    der sich darüberhinaus aber lobend über die kleineren Lokalpresseorgane im Gegensatz zur MSM äußerte:

    Ob sich in Arizona die Dems Senatskandidatin Sinema doch durchsetzen wird, wie hier angedeutet, erfahren wir am Mittwoch:
    https://www.foxnews.com/politics/arizona-senate-vote-count-settlement-reached-counties-given-extension-to-cure-ballots

    Wie lange man in California noch auf Endergebnisse warten muss, konnte man hier lesen:

    https://www.reuters.com/article/us-usa-election-california/california-house-races-hang-in-balance-as-state-slowly-counts-votes-idUSKCN1ND301

    Alles beunruhigend, wie man es auch betrachtet.

    • Ergänzend: so sind die Wahlen in Florida ausgegangen:

      [Thread]

      Dort wird auch erklärt, was „Nachzählung“ bedeutet.

      In der Bananenrepublik USA wird auch deutlich, wie „Lawyers“ funktionieren: ausgesprochen parteiisch und rechtsfeindlich:

      Zu den Verzögerungen bei der Auszählung der Kongreßwahl in Kalifornien gibt es hier auch noch diese Erklärung:

      https://thehill.com/homenews/campaign/416080-why-california-counts-its-ballots-so-slowly

      Stacey Abrams als die demokratische Kandidatin als Georgia-Gouverneuerin dürfte ihre Chance auf eine Stichwahl verpaßt haben, auch wenn andere Ergebnisse Kemp knapper über 50% sahen:

      Georgia governor
      Key Race

      candidate % votes
      Kemp 50.3% 1,975,792
      Abrams 48.8% 1,917,027
      Metz 0.9% 37,149
      processing, est. 99% in

      https://edition.cnn.com/election/2018/results/georgia/governor

      Was den Rechtsstreit in Arizona angeht:

      Maricopa ist ein von den dems dominierter Bezirk. Pima County vermutlich auch.

      Da muß man sich als deutscher Rechtsstaatler erst einmal einen Reim darauf machen. Ich habe noch nie als Briefwählerin agiert; aber natürlich besteht die Gefahr einer Wahlfälschung hauptsächlich darin, daß ein anderer als der behauptete Briefwähler abgestimmt hat. Also müssen Unterschriften des Briefwählers mit anderen Unterschriften von ihm verglichen werden. Keine Ahnung, wie das bei uns läuft.

      In Arizona ist dieser Abgleich offensichtlich nur in diesen beiden demokratisch beherrschten Bezirken erfolgt. Was wiederum Mißbrauchspotential hervorruft; denn die Wahlhelfer sind ja keine Graphologen, und da könnten ja nicht nur offensichtliche Abweichungen, sondern auch natürliche zeitbedingte Änderungen der Unterschrift als Fake „aussortiert“ worden sein. Die Anwälte der Republikaner hatten jedenfalls nur im Sinn, allen Bezirken diese Praxis zu erlauben.

      • Ausführlich und vorhin erst geupdated zu Florida auch hier:

        https://www.nbcmiami.com/news/local/Florida-Election-Recount-Underway-Tensions-Rise-500232351.html

        Jedenfalls ist alles bisher nur vorläufig und unofficial bis zum Donnerstag 15 Uhr. Aber selbst da gibt es schon Einwände:
        “ In Palm Beach County, the supervisor of elections said she doesn’t believe her department can meet the Thursday deadline.“

        Man fasst sich an den Kopf…

        Wer sehen möchte: hier die letzte Sendung mit Judge Pirro zum Thema
        Da wird auch noch ein anderes Problem angesprochen, was sich in New Mexico abzeichnet. (nach Matt Gaetz ab Min 13)

        • Das ist ja die beste Ausrede überhaupt: die bösen Anwälte sind schuld:

          Scott said Sunday that Nelson wants fraudulent ballots and those cast by noncitizens to count, pointing to a Nelson lawyer objecting to Palm Beach County’s rejection of one provisional ballot because it was cast by a noncitizen.
          „He is trying to commit fraud to win this election,“ Scott told Fox News. „Bill Nelson’s a sore loser. He’s been in politics way too long.“
          Nelson’s campaign issued a statement later saying their lawyer wasn’t authorized to object to the ballot’s rejection as „Non-citizens cannot vote in US elections.“

          https://www.nbcmiami.com/news/local/Florida-Election-Recount-Underway-Tensions-Rise-500232351.html

          Heute gab es im Tagesspiegel den ersten „Bericht“ über Florida: aber nur über die Nachzählung wegen der engen Ergebnisse.

          Doch auch bei uns gab es Versuche, das desaströse Wahlverfahren in Hessen zu vertuschen. Das geht jetzt nicht mehr:

          Fehler bei der Auszählung
          Zehn Stimmen für eine Volkspartei
          Von Matthias Trautsch und Rainer Schulze

          Aktualisiert am 12.11.2018-08:53
          Die Fehler bei der Auszählung der hessischen Landtagswahl sind so gravierend, dass sie die Regierungsbildung in Frage stellen.
          […]
          Am späten Abend aber zeichnen sich unerhörte Dinge ab: Ganze 6,9 Prozent Zweitstimmen soll die CDU im Oberräder Wahllokal Gruneliusschule bekommen haben. So meldet es die offizielle Wahlstatistik der Stadt Frankfurt. Nur zehn Wähler votierten demnach im Wahlbezirk 38004 für die Volkspartei, das ist genau einer mehr als für die Witzemacher von der „Partei“ gestimmt haben. Unglaublich.
          […]
          Und so feiern Grüne und CDU in Wiesbaden, dass sie das Bundesland mit einer dünnen Mehrheit von nur einem Sitz weiterregieren könnten. Die ersten Sondierungsgespräche beginnen wenige Tage darauf. Man ist sich schnell einig, alles steuert auf eine Fortsetzung der Koalition zu. Die Grünen sind stolz, dass sie landesweit auf dem zweiten Platz gelandet sind und damit der SPD den Rang abgelaufen haben. Mit 94 Stimmen Vorsprung. Eine Machtoption scheint damit perdu: Die FDP macht schnell klar, dass sie für eine Ampelkoalition, die unter diesen Vorzeichen einen Grünen-Ministerpräsidenten gehabt hätte, nicht zur Verfügung steht.
          […]
          Als die Ausschusssitzung endet, ist klar, dass mehr als 2000 Stimmen neu an den Landeswahlleiter nach Wiesbaden gemeldet werden müssen. Politisch brisant dabei ist, dass die Grünen dabei unter dem Strich 131 Stimmen verlieren, die SPD 118 Stimmen gewinnt. Das reicht mehr als aus, um den landesweiten Vorsprung der Grünen aufzuholen. Jetzt kommt es darauf an, ob auch andere Kommunen ähnliche Korrekturen melden müssen und ob diese die Frankfurter Verschiebung womöglich ausgleichen. Die bisher vorgelegten endgültigen Ergebnisse, etwa aus Wiesbaden und Offenbach, deuten nicht darauf hin.

          Inzwischen haben auch die hessischen Parteiführungen verstanden, dass sie unter solch unklaren Bedingungen nicht weiter verhandeln können. Selbst die Frage, ob es noch zu einer Verschiebung von Sitzen im Landtag kommt, wird gestellt. Bisher haben CDU und Grüne zusammen eine Mehrheit von gerade einmal einem Mandat. Während SPD und Grüne wieder über eine vielleicht doch mögliche Ampelkoalition nachdenken und deshalb auf die FDP zugehen wollen, hat die CDU ihre für dieses Wochenende angekündigte Entscheidung, mit wem sie Koalitionsgespräche führen will, verschoben. Zunächst müsse das für Freitag erwartete landesweite Endergebnis abgewartet werden. Man hat den „Respekt für den Wählerwillen“ doch noch entdeckt. Es bleibt auch nichts anderes übrig. Denn jetzt geht es wirklich um jede Stimme.

          http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/fehler-bei-der-auszaehlung-zehn-stimmen-fuer-eine-volkspartei-15884805.html

  4. Zum Fall des unverschämten Selbstdarstellers, des CNN WH-Reporters Jim Acosta: von Marschall vom Tagesspiegel hatte das eigentlich korrekt zusammengefaßt:

    08.11.2018, 15:06 Uhr
    Donald Trump kontra Jim Acosta

    US-Präsident bestraft CNN-Reporter – und die USA sind gespalten
    Das Weiße Haus entzieht CNN-Reporter Acosta die Akkreditierung. Eine Einschränkung der Pressefreiheit oder die Folge von Fehlverhalten? Amerika diskutiert.
    Christoph von Marschall

    […]
    Die Reaktionen in den USA sind gespalten. Für die einen ist die Entscheidung ein Beleg für Einschränkungen der Pressefreiheit unter Trump. Für die enderen die überfällige Konsequenz aus dem Verhalten Acostas. Er habe die Regeln für den Umgang der Medien mit dem Präsidenten mehrfach ignoriert und die Würde des Amtes beschädigt.

    „Das reicht jetzt. Geben Sie das Mikrofon zurück“

    Acosta nutzt Trumps Begegnungen mit den Medien regelmäßig dazu, nicht nur eine Frage zu stellen, sondern den Präsidenten in Wortwechsel zu verwickeln. Als Trump ihm am Mittwoch das Wort erteilte, stellte Acosta ihn wegen seiner Aussagen zum Migrantentreck aus Honduras zur US-Grenze zur Rede. Nach kurzem Hin und Her unterbrach Trump ihn barsch: „Das reicht jetzt. Geben Sie das Mikrofon zurück.“

    Acosta weigerte sich und redete weiter. Als eine Mitarbeiterin des Weißen Hauses ihm das Mikrofon aus der Hand nehmen wollte, hielt Acosta es fest. Es kam zu einem kurzen Zusammenstoß, bis er losließ. Der Präsident kritisierte dieses Verhalten. „Sie sind eine unverschämte, fürchterliche Person. CNN sollte beschämt sein, dass jemand wie Sie für den Sender arbeitet.“
    […]
    Medien links der Mitte wie die „Washington Post“ und die „New York Times“ folgen in ihren Berichten dem Narrativ, das Weiße Haus bestrafe einen Kritiker und schränke die Pressefreiheit ein. Medien rechts der Mitte wie „Fox News“ und der „Washington Examiner“ heben das respektlose Verhalten Acostas hervor.

    Acosta hat nicht nur Freunde im Kollegenkreis

    Die White House Correspondents‘ Association, das Selbstverwaltungsorgan des Pressecorps, fordert, Acosta müsse den Zugangspass zurückerhalten; die Suspendierung sei „unverhältnismäßig“.
    Das reale Beziehungsgeflecht zwischen Trump, Acosta, dessen Medienkollegen und der Öffentlichkeit ist weit komplexer.

    Im White House Press Corps hat Acosta nicht nur Freunde, auch wenn die Organisation ihn jetzt verteidigt. Manche bewundern seine Chuzpe. Weit mehr ärgern sich, dass er nicht wie ein Journalist auftrete, sondern sich zum Gegenspieler des Präsidenten stilisiere, womit er seinen Marktwert steigere. Seine Selbstdarstellung gehe auf Kosten der Kollegen, weil bei den Pressekonferenzen weniger Zeit für inhaltliche Fragen bleibe. Andere meinen, er handele im Auftrag der CNN-Führung. Der Sender hatte Marktanteile verloren und sah in der Positionierung als markantes Anti-Trump-Medium eine Chance.
    […]

    https://www.tagesspiegel.de/politik/donald-trump-kontra-jim-acosta-us-praesident-bestraft-cnn-reporter-und-die-usa-sind-gespalten/23595410.html

    Hier geht es nicht um das peinliche Agieren Acostas, sondern darum, ob das WH dessen Suspension korrekt begründet hat:

    Jim Acosta: How was the White House confrontation video doctored?

    The Independent
    Am 08.11.2018 veröffentlicht

    Sarah Sanders tweeted out a video of CNN’s Jim Acosta pushing a White House intern’s arm away and revoked his press pass on the grounds of assault. Following rumours the footage was doctored we looked into it to find out if it was true.

    Ja, da sieht man wie üblich nichts.

    Aber von Marschall knickt ein:

    https://www.tagesspiegel.de/politik/us-praesident-droht-journalisten-trump-fordert-respekt-fuer-das-weisse-haus/23601500.html

    Die FAZ sekundiert:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/eklat-zwischen-trump-und-acosta-ist-das-beweisvideo-gefaelscht-15881355.html

    Niemand berichtet über die Angriffe der Antifa auf die Familie des Fox News Redakteurs Tucker Carlson.

    Und niemand erinnert an die viel bedeutsameren Angriffe Obamas gegen die Presse.

    [Thread]

    Der Thread startet blöd, denn dieser Obama-Unterbrecher war kein Reporter-Unterbrecher, sondern ein Aktivist:

    Was ja auch wohl auch für Jim Acosta von CNN gilt.

    Was den Thread insgesamt angeht: Enjoy !

    • Nunja, Freude hatte man bei Rosies thread nicht gerade, bestenfalls Schadenfreude, aber ein wenig belustigend ist dieses Sammelsurium an Beispielen für die himmelschreiende Heuchelei und Doppelstandards der Obama Administration schon, wobei diese Liste beileibe nicht vollständig ist.

      Bei anlegen gleicher Maßstäbe hätte Acosta längst entfernt werden müssen aus ‚Trumps house‘. Nur anerkennt ihm die Presse dies ja eben nicht als ’sein Haus‘, in dem er völlig zu unrecht sitze.

      Was mag von Marschall zu diesem unseligen ‚Update‘ verursacht haben? War er doch zuvor auf dem richtigen Pfad. Außerdem liegt er hier falsch:

      „Außerdem enthalte das manipulierte Video keine Tonspur, sodass Acostas Entschuldigung „Pardon me, ma’am“ nicht zu hören sei.“

      https://www.tagesspiegel.de/politik/us-praesident-droht-journalisten-trump-fordert-respekt-fuer-das-weisse-haus/23601500.html

      Das ist keine Entschuldigung, sondern entspricht im Sprachgebrauch eher einem leicht empörten „erlauben Sie mal“ oder wo wir sagen würden ‚mit Verlaub, aber..‘
      Beschleunigt, ‚manipuliert‘ oder nicht, eine ‚unbeabsichtigte Berührung‘ stellt sein ‚Hand anlegen‘ (ihren Arm herunterdrücken, wenngleich auch nicht ’schlagen‘) definitiv nicht dar. Schade, daß auf solche Nebenschauplätze ausgewichen werden musste, wenn doch Acostas totale Respektlosigkeit gegenüber dem POTUS längst unstrittig ist!

      • Im Gegensatz dazu ein weiteres Beispiel, wie Tucker Carlsons Familie angefeindet wird – und nun taucht auch schon wieder Avenatti auf und will den Spieß umdrehen:

        Avenatti takes on Tucker Carlson after bar incident involving Fox News host’s children
        In a statement, the Fox News host said the encounter was spurred by a country club patron harassing his daughter — leading to his son throwing wine at the man.
        By NATASHA KORECKI and QUINT FORGEY
        11/10/2018 05:23 PM EST

        Michael Avenatti, who was once dubbed a “creepy porn lawyer” on Tucker Carlson’s Fox News program, claimed Saturday he’s “investigating an alleged assault … committed by T. Carlson” stemming from an incident at a Virginia restaurant.
        […]

        […]
        In a statement released by a spokeswoman for Fox News, Carlson said the incident depicted in the video took place on Oct. 13 at the Farmington Country Club in Charlottesville, Virginia, where he was having dinner with two of his children.

        “Toward the end of the meal, my 19-year-old daughter went to the bathroom with a friend,” Carlson said in the statement. “On their way back through the bar, a middle aged man stopped my daughter and asked if she was sitting with Tucker Carlson. My daughter had never seen the man before. She answered: ‘That’s my dad,’ and pointed to me. The man responded, ‘Are you Tucker’s whore?’ He then called her a ‘fucking cunt.’”

        Carlson continued: “My daughter returned to the table in tears. She soon left the table and the club. My son, who is also a student, went into the bar to confront the man. I followed. My son asked the man if he’d called his sister a ‘whore’ and a ‘cunt.’ The man admitted he had, and again become profane. My son threw a glass of red wine in the man’s face and told him to leave the bar, which he soon did.”

        Carlson said he detailed the incident to country club’s management, and the club revoked the man’s membership last week following an investigation.

        “I love my children. It took enormous self-control not to beat the man with a chair, which is what I wanted to do,” Carlson said in the statement. “I think any father can understand the overwhelming rage and shock that I felt seeing my teenage daughter attacked by a stranger. But I restrained myself. I did not assault this man, and neither did my son. That is a lie. Nor did I know the man was gay or Latino, not that it would have mattered. What happened on October 13 has nothing to do with identity politics. It was a grotesque violation of decency. I’ve never seen anything like it in my life.”
        […]

        https://www.politico.com/story/2018/11/10/michael-avenatti-tucker-carlson-bar-incident-982944

  5. Zur Abwechslung mal ein wenig Außenpolitik; und da gibt es tatsächlich mal etwas Positives zu berichten, zunächst von der ZEIT. Die hat die ganze S. 2 in der Ausgabe 46/2018 vom 8.11.2018 einem aufklärerischen Stück über den Krieg im Jemen gewidmet, einschließlich der westlichen Komplizenschaft und Kriegsgewinnlerei. Sanktionen, Blockaden, die Lahmlegung der Zentralbank mit der Folge, daß keine Gehälter für die Staatsbediensteten mehr gezahlt werden, so daß deren Familien kein Geld mehr zum Kauf von Lebensmitteln haben. „Das Verdrängen ist politisch.“

    Das ist kein Schicksal
    Im Jemen wütet der Hunger. Schuld daran ist keine Dürre, sondern Politik, Saudi-Arabien führt einen erbarmungslosen Krieg – in dem der Westen mitmischt.

    Von Leah Frehse und Michael Thumann

    Den Aufruf zum Waffenstillstand durch zwei US-Minister in der letzten Woche hielten die Autoren für nicht ernstgemeint. Jetzt aber gibt es folgende Meldung:

    Bei der WaPo muß man natürlich immer vorsichtig sein…

    Bei dem, was Politiker so von sich geben, natürlich auch:

    Kurz vor Trumps Parisbesuch gab es diesen Tweet:

    Aber dann war natürlich doch wieder eitel Freude und Sonnenschein zwischen den besten Freunden:

    Einen für Samstagnachmittag geplanten Besuch auf einem US-Soldatenfriedhof nordöstlich von Paris haben Donald und Melania Trump allerdings schon abgesagt. Grund seien „durch das Wetter verursachte Planungs- und logistische Schwierigkeiten“, teilte das Weiße Haus mit. Die US-Delegation beim Besuch des amerikanischen Friedhofes „Aisne-Marne“ in Belleau werde nun vom Stabschef des Weißen Hauses, John Kelly, und vom Chef der US-Streitkräfte, Joe Dunford, angeführt.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/gedenk-gipfel-trump-und-macron-bemuehen-sich-um-versoehnliche-toene-a-1237789.html

    Umgehende Kritik im Heimatland:

    Zuvor hatte Acosta ein Selfie in Paris gepostet – die Geschichte geht also weiter. 😉

    Rußland scheint entlastet zu sein:

    • Da die ZEIT schon im ersten Satz den Khashoggi Mord erwähnt, vielleicht noch dies von Erdogan in Paris ( was man aus dem SPON Bericht ja auch nicht erfährt):
      „Speaking before his departure to Paris for World War I commemorations, Erdogan said: „We passed on the recordings. We gave them to Saudi Arabia, to America, to the Germans, French and the English — we gave them all.“
      He did not elaborate on what was on the recordings.“

      https://edition.cnn.com/2018/11/10/middleeast/turkey-saudi-khashoggi-investigation-intl/index.html

      SPON wiederum war nur wieder Russland wichtig:

      „Im Zusammenhang mit der gerechteren Verteilung der Kosten will Macron auch seinen Vorstoß für eine europäische Armee zum Schutz gegen Russland verstehen.“
      Wenn Macron laut AFP eigentlich sagte:

      „We have to protect ourselves with respect to China, Russia and even the United States of America,“ Macron said, according to the French press agency.
      Macron also suggested that since the start of Trump’s presidency, the US has been seen as a less reliable ally.

      „When I see President Trump announcing that he’s quitting a major disarmament treaty which was formed after the 1980s euro-missile crisis that hit Europe, who is the main victim? Europe and its security,“ he said.“

      https://www.afp.com/en/news/15/macron-urges-european-army-defend-against-russia-us-doc-1al83s2
      😉

      Die WaPo, naja. Ich kann sie ja bis auf seltene Ausnahmen weiterhin nicht lesen, kenne also den Tenor des Berichts nicht. Die gute Nachricht über Beendigung derr Luftauftankung für die Saudis hatte ich auch posten wollen, wobei die NYT schon im Titel den vermuteten Grund klar macht:

      Das WaPo Op-Ed des Houthi Führers wurde von Khashoggis guter Freundin, Karen Attiah promoted, die ja Op-Ed Redakteurin ist, das verwundert insofern nicht weiter.

      Super Cartoon von MoA! 🙂
      Das ist geplatzt, peinlich, aber was ist mit dem allmächtigen ‚Proud Bear‘ ? 😉 Werden sie nächstens nun den verantwortlich machen ?

      • Das, was Erdogan angeblich weitergereicht hat, wurde in den Tagesthemen soeben so umschrieben: es habe Kontakte auf Geheimdienstebene gegeben – sprich: die Politiker wissen von nichts, und wir erfahren auch nichts.
        Merkwürdig, wieviel Erdogan an Medien leaken läßt – nur eben diese „Aufnahme“ nicht.

        Ach, das ist ja interessant:

        „Wenn Macron laut AFP eigentlich sagte:

        „We have to protect ourselves with respect to China, Russia and even the United States of America,“ Macron said, according to the French press agency.
        Macron also suggested that since the start of Trump’s presidency, the US has been seen as a less reliable ally.

        „When I see President Trump announcing that he’s quitting a major disarmament treaty which was formed after the 1980s euro-missile crisis that hit Europe, who is the main victim? Europe and its security,“ he said.“
        https://www.afp.com/en/news/15/macron-urges-european-army-defend-against-russia-us-doc-1al83s2

        In den Tagesthemen wurde dazu vermerkt, daß sich Trump bei seinem Tweet, wonach die Macron’sche „europäische Armee“, die so überflüssig ist wie ein Kropf, von Deutschland aber als einziger von Macrons Vorschlägen eifrig begrüßt wurde, auch gegen die USA richte, auf Medienberichte bezog. Das Wort FAKE NEWS wurde dabei erstaunlicherweise nicht verwendet.

        Keine Ahnung, ob die NYT recht hat:

        On Friday night, hours after The New York Times and The Washington Post reported on the Trump administration’s decision to end the air refueling flights, the Saudi-led coalition waging war on Houthi rebels in Yemen announced that it would do the refueling on its own. This came after “consultation with the United States,” it said.

        Die ZEIT hatte eh weitreichendere Vorstellungen – im Bewußtsein, daß es auf keiner Seite im Jemenkrieg gute Akteure gibt, und daß die Jemen-Opfer unsichtbar bleiben, weil es dort, anders als in Syrien, keine Propaganda gebe, und weil die zivilen Opfer nicht dorthin fliehen können, wo sie als Opfer sichtbar sind und als Flüchtlinge zum Problem werden.

        Ohne amerikanische Unterstützung und Feuerleithilfe ist die saudische Lufthilfe kaum einsatzfähig.
        […]
        Ohne das Einverständnis der westlichen Bündnispartner lassen sich wirtschaftliche Maßnahmen wie die Stilllegung der Zahlungswege in den Jemen nicht auf Dauer durchsetzen. Nur öffentliche Ächtung wird die stille Komplizenschaft des Westens beenden.
        Es wäre das Ende des Verdrängens.

        [wie vor]

        Der Kaschoggi-Mord ist eigentlich irrelevant angesichts der selbstverständlichen Morde von CIA, Mossad und MI6; daß er allerdings endlich den Blick auf die hunderttausendfachen „Morde“ im Jemen gerichtet hat, ist ein sehr begrüßenswerter Kollateralschaden.

        Daß den russischen Geheimdiensten zu Unrecht das angelastet wird, was westlichen und dem israelischen Geheimdienst Gewohnheit ist, wie im Fall Litwinenko und im Fal Skripal, krönt die Heuchelei des Westens. Der sich im Fall Ukraine eh der Lächerlichkeit preisgegeben hat.

        Diesen Teil der aktuellen ZEIT, in der Alice Bota bekundete, Helmut Schmidt sei nicht mehr „offen“ gewesen, sondern habe „Gewißheiten“ vertreten, als sie in Redaktionskonferenzen vom Maidan, der Annektion der Krim und vom russischen Krieg im Osten der Ukraine berichtet habe, habe ich bereits zum Altpapier gebracht.

        Natürlich hatte Schmidt kein Ohr für Bota-NATO-Propaganda.

    • Den Artikel kann man übrigens online lesen – bei kostenloser Registrierung:

      Jemen: Das ist kein Schicksal
      Im Jemen wütet der Hunger. Schuld daran ist keine Dürre, sondern Politik. Saudi-Arabien führt einen erbarmungslosen Krieg – in dem der Westen mitmischt
      Von Lea Frehse und Michael Thumann
      7. November 2018, 16:49 Uhr Editiert am 10. November 2018, 19:37 Uhr DIE ZEIT Nr. 46/2018, 8. November 2018
      […]

      https://www.zeit.de/2018/46/jemen-saudi-arabien-hungersnot-houthi-rebellen-waffenexport

  6. Ich setze mal hier oben fort, wo ich unten in der Nacht endete
    (https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-88/#comment-78104)

    Kaum hatte ich zuvor Zweifel anklingen lassen, ob diese Wahlaufseherin, Brenda Snipes sich der richterlichen Anordnung fügen würde, wurde genau das bestätigt:

    Rep Gaetes beklagte sich spontan bei Fox und bei CNN

      • Stimmt, und allmählich gilt das aber auch für die Telekom Leistung in Brandenburg! Haben Sie sich eigentlich schon mal beschwert? Das ist ja keine volle Gebühr mehr wert mit den ständigen Unterbrechungen!

        Zum FL Wahl Debakel hier mal noch ein paar grundsätzliche Erläuterungen:
        https://www.fox4now.com/news/local-news/florida-s-ballot-debacle-is-ballot-design-to-blame-
        (das wurde hier ja bereits angesprochen, es überzeugt mich aber nicht, denn dann hätte der Wähler ja außer den senatoren auch die weiteren Optionen auf gleicher Höhe im Wahlschein ‚übersehen‘)

        https://www.fox4now.com/news/national/democracy-2018/possible-florida-recounts-everything-you-need-to-know

        https://www.fox4now.com/news/national/democracy-2018/florida-governor-claims-election-fraud-orders-law-enforcement-investigation

        https://www.foxnews.com/politics/broward-elections-official-brenda-snipes-mixed-illegal-provisional-ballots-with-valid-ones
        Bisher noch nichts neues, weder bei Fox, noch woanders, nach 16 Uhr unserer Zeit mag sich das ja ändern.

        • Zu Letzterem gibt es auch das hier:

          Und mit der Transparenz sieht es auch im Palm Beach County nicht besser aus:

        • Was die „vergessene“ Senatorenwahl angeht: wer weiß denn, ob die Behauptungen darüber stimmen? Solange die Wahlzettel nicht überprüft sind, bleiben es Behauptungen.

          Ich wollte noch auf Ihren Beitrag zu der angeblichen Unrechtmäßigkeit der Einsetzung eines kommissarischen Justizministers durch Trump eingehen:

          https://gabrielewolff.wordpress.com/2018/03/27/hans-wollschlaeger-fake-news-updated/comment-page-87/#comment-78095

          Da hat jemand den entsprechenden Paragraphen herausgekramt:

          Ein Ungetüm von Vorschrift:
          5 U.S. Code § 3345 – Acting officer

          (a) If an officer of an Executive agency (including the Executive Office of the President, and other than the Government Accountability Office) whose appointment to office is required to be made by the President, by and with the advice and consent of the Senate, dies, resigns, or is otherwise unable to perform the functions and duties of the office—

          (1)
          the first assistant to the office of such officer shall perform the functions and duties of the office temporarily in an acting capacity subject to the time limitations of section 3346;

          (2)
          notwithstanding paragraph (1), the President (and only the President) may direct a person who serves in an office for which appointment is required to be made by the President, by and with the advice and consent of the Senate, to perform the functions and duties of the vacant office temporarily in an acting capacity subject to the time limitations of section 3346; or

          (3) notwithstanding paragraph (1), the President (and only the President) may direct an officer or employee of such Executive agency to perform the functions and duties of the vacant office temporarily in an acting capacity, subject to the time limitations of section 3346, if—
          (A)
          during the 365-day period preceding the date of death, resignation, or beginning of inability to serve of the applicable officer, the officer or employee served in a position in such agency for not less than 90 days; and
          (B)
          the rate of pay for the position described under subparagraph (A) is equal to or greater than the minimum rate of pay payable for a position at GS–15 of the General Schedule.
          […]

          https://www.law.cornell.edu/uscode/text/5/3345

          Die gefettete Variante dürfte zutreffen. Aber wer einen Avenatti des Verwaltungsrechts sucht, wird schon einen finden. 🙂

        • In diesem Zusammenhang von Inkompetenz bzw. Betrug dürfen die Medien nicht fehlen:

          Houston Chronicle Retracts 8 Stories After Fraud Investigation: ‘We Apologize to Our Readers’
          “This investigation points to an egregious breach of that trust that is an offense to readers and journalists alike,” says executive editor Nancy Barnes
          Jon Levine | November 9, 2018 @ 6:54 AM Last Updated: November 9, 2018 @ 7:01 AM
          […]
          In September, the Texas daily was rocked by scandal after questions were raised about the reporting of Austin bureau chief Mike Ward. A lengthy investigation was unable to identity a number of sources Ward quoted on the record for his stories. He ultimately resigned from the paper after being confronted by Barnes.

          The Chronicle then began an extensive effort to investigate all of Ward’s reporting to identify if there were any other instances of phony sourcing during his career there. The paper brought in Pulitzer Prize winner David Wood to lead the effort. The results of his investigation led to the the paper’s decision to retract the stories.

          “Of the 275 people quoted, 122, or 44 percent, could not be found. Those 122 people appeared in 72 stories,” said Wood. “It’s impossible to prove that these people do not exist, only that with extensive research and digging, the team could not find them. And in this age of online records, including property ownership and court filings, almost everyone can be found quickly.”

          In addition to the eight retractions, Wood said the paper would also amend a number of stories which relied heavily on sources which could not be independently verified.
          […]

          https://www.thewrap.com/houston-chronicle-retracts-8-stories-after-fraud-investigation-we-apologize-to-our-readers/

        • Das wird bei allen Medien, wobei die Mehrheit ja unrecherchiert bleibt, genauso sein, d.h. grob geschätzt: max 25% Wahrheitsgehalt gemixt mit 75% erfundenen oder ‚hearsay‘ Angaben Typisch.

          Zum Stand in FL:

          die noon deadline ist nun auch fast schon erreicht…

          die Uhr läuft…. unterdessen betteln nun beide Parteien bei ihren supporters um Spendengelder, die natürlich in teils Überwachungsmaßnahmen, teils Anwaltskosten u.ä. fließen sollen, was jedoch selten bis nie so ausgedrückt wird.

          Hier beschreibt der Autor das Vorgehen von Bill Nelson

          https://www.washingtontimes.com/news/2018/nov/8/bill-nelson-florida-emergency-recount-fund-pay-leg/
          [-]
          “As more votes are being counted, Sen. Bill Nelson’s vote share is increasing and will continue to increase,” the fundraising blast read. “We believe Sen. Nelson will be the winner of this election at the end of this process and we must see it through to the end.”

          The “Emergency Recount Fund,” as the campaign dubbed it says the money will be used “to ensure every vote is counted,” but also vowed legal action “when necessary.”
          [-]
          Letzteres erwähnt er unterdessen nicht mehr, soweit ich den mails an mich entnehmen kann. Wer eigentlich die Kosten für recounts zu tragen hat, weiß ich aber nicht, müssten es nicht state costs sein anstatt der jeweiligen campaigns?

          In meiner mail schreibt Nelson u.a.
          „And recounts are EXPENSIVE.

          But if we do everything in our power to raise $1OO,OOO by midnight TOMORROW Democrats can STILL win the Florida Senate Election. If not: then I’ll go broke — and lose.“

          zuvor:
          „Right now we’re estimating there are still thousands of ballots left to be counted, which would put me well within the margin of victory.“

          jajaja…
          Von der Trump campaign bzw RNC HQ heißt es ähnlich:

          „We’re sending a team of reliable supporters to oversee the entire recount process to ensure it’s done fairly, and we must raise $247,867 by 11:59 PM to fully fund our Florida Grassroots Recount Fund.

          We need to ensure a FAIR PROCESS.

          Please make an IMMEDIATE contribution of $5 to fully fund our Florida Grassroots Recount Fund.“
          (mit ‚triple match‘ Versprechen)
          😉

          Marco Rubio gibt unterdessen weitere Funde laut Pressemeldungen bekannt:

          thread

          …..no comment…

  7. Im Moment sind die Vorgänge in Florida, Georgia (Gouverneurswahl) und Arizona von Interesse:

    Besonders in Florida – nicht zum ersten Mal – sieht alles nach Schiebung aus:

    Es ging bei der Wahl ja um sehr viele Entscheidungen, und die Wahl des Senators war auf dem unteren Teil des Wahlzettels – und wurde oft nicht angekreuzt.

    In Broward County, fewer votes in Senate race raise questions about recount
    By Elizabeth Koh And David Smiley

    November 08, 2018 11:53 AM
    Updated November 08, 2018 06:51 PM
    TALLAHASSEE

    As Florida’s bitterly narrow race for U.S. Senate appears it will meet the threshold for a lengthy manual recount, all eyes in the state are turning — yet again — to Broward County.

    Numbers being reported from one of the state’s bluest bastions are raising questions about why so many fewer voters appeared to choose a candidate in the U.S. Senate race, Florida’s most nationally prominent office on this year’s ballot.

    As of Thursday evening, 676,706 votes had been counted in Broward in the U.S. Senate race, according to the Broward Supervisor of Elections website, overwhelmingly for Democratic incumbent Bill Nelson over Republican Rick Scott. But nearly every other statewide office garnered more votes in Broward than the Senate race, particularly the contest for governor, with 24,763 more voters — 701,469 in all — weighing in.
    […]
    Meanwhile, the supervisor’s department is still counting both early and absentee votes — which have already been transmitted to the state by every other county in Florida save Palm Beach, which is still tallying absentee ballots.
    Around noon Thursday, Broward Elections Supervisor Brenda Snipes could not say how many votes had yet to be counted.
    […]
    She had no answers for why her office was reporting two different numbers for total ballots cast, with one figure showing 695,799 and another showing 716,268. Nor could she say why so many voters may have overlooked or skipped the U.S. Senate race.
    […]

    https://www.miamiherald.com/news/politics-government/election/article221344365.html

    Die Frau ist vorbelastet:

    Hier erläutert ein Jura-Professor mit dem Spezialgebiet „Wahlen“ die Klagen von Scott – Palm Beach County ist auch eine dems-Hochburg:

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