Warum die Presse versagt

In den letzten zweieinhalb Jahren habe ich keinen Beitrag mehr geschrieben, sondern nur noch in Kommentaren das Weltgeschehen und dessen mediale Zerrbilder präsentiert. Die Themen gingen nicht aus, und es war immer wieder ein Phänomen festzustellen: öffentlich-rechtliche Sender und die Medien informieren nicht, sie ergreifen Partei, befördern Agenden und verfehlen ihren Auftrag, der Macht durch kritisches Hinterfragen Paroli zu bieten.

Stattdessen: Polemik, Skandalisierung, uniformer „Haltungsjournalismus“, Wunschdenken, eilfertige Übernahme von Sprachvorgaben aktivistischer Lobbies und Ausgrenzung von Kritikern. Hat man jemals so viel über „Verschwörungstheorien“ – pardon, jetzt heißt es „Verschwörungsmythen“ und „Verschwörungserzählungen“, denn „Theorie“ klingt zu wissenschaftlich und würde diese Wirrköpfe nur adeln – gelesen wie in den letzten Monaten, dargeboten von derselben Presse, die jahrelang an der Verschwörungstheorie der Democrats mitwirkte, nach der Donald Trump quasi ein russischer Agent sei und mit Putin daran arbeitete, Mails der Democrats-Partei zu hacken und sie über WikiLeaks zu verbreiten? Und die jetzt souverän die Aufdeckung dieser Verschwörungstheorie als echte Verschwörung von Hillary Clinton, dem DNC, CIA, FBI, dem State Department und den willigen Helfern der durch die Bank anti-Trump-Presse von NYT über die Washigton Post, Politico und Daily Beast, CNN und allen anderen cable news bis auf Fox News beschweigt?

Ja,ja, die „Schlinge zog sich jahrelang zu“ um Trump.

Wenn sie sich infolge der New York Post-Enthüllungen um Joe Biden zuzieht, springt man gerne wieder auf den Zug, daß es sich bei den aus Hunter Bidens Computer stammenden Mails und Bilder, deren Echtheit nicht einmal von den Bidens bestritten wird, um „russische Desinformation“ handele.

Ohne Kommentar zitiere ich aus einem Kommentar, der ausschließlich seine eigene Blasen-Befindlichkeit beschreibt:

Politik in den USA

Das größte Problem an Trump sind seine Wähler

Eine Kolumne von Henrik Müller

Es ist ein Skandal, dass Donald Trump die Präsidentschaftswahl immer noch gewinnen kann – trotz aller Verfehlungen und Ungeheuerlichkeiten. Wie kann das sein? Die Antwort lässt nichts Gutes erhoffen.

11.10.2020, 13.28 Uhr

[…]

Das wirklich Beunruhigende dieses Wahlkampfs ist nicht Trumps Amtsgebaren, sondern die mögliche Unfähigkeit des Souveräns – also des Volkes -, einen untragbaren Präsidenten aus dem Amt zu entfernen. Und all das spielt sich ab in jenem großen Land, das, bei allen Fehlern, über Generationen der westlichen Welt ein strahlendes Vorbild war. Ein Befund, der die Demokratie selbst als Regierungssystem ins Zwielicht rückt – und damit auch uns ganz direkt angeht.

Zwei Enthüllungen der vergangenen Wochen sollten genügen, Trump unwählbar zu machen: sein Eingeständnis, die amerikanische Öffentlichkeit über die Gefahren der Corona-Pandemie – wissentlich und kalkuliert – in die Irre geführt zu haben, wie er dem Reporter Bob Woodward im Frühjahr ins Aufnahmegerät plauderte. Und die Veröffentlichungen der „New York Times“ über Trumps Steuererklärungen, die einen Abgrund an Steuervermeidung und Korrumpierbarkeit offenbaren.

[…]

Damit die Demokratie funktionstüchtig sein kann, bedarf es einer aufgeklärten Bevölkerung. Wenn allerdings nicht mehr das Relevante in wahrhaftiger Form thematisiert wird, wenn falsche Nachrichten, Triviales und sonstiger Bullshit die Debattenräume verstopfen, wenn sich Nischen und Echokammern abschotten und das Dröhnen der Lärmspiralen ohrenbetäubend wird, dann ist nicht mehr unbedingt gewährleistet, dass die Wahrheit für alle sichtbar ans Licht kommt. Wie es um die Qualität der Regierung bestellt ist, lässt sich unter diesen Bedingungen nicht mehr so einfach erkennen.

[…]

„You can’t fool all the people all the time?“ Vielleicht doch!

Während des Corona-Shutdowns habe ich an dieser Stelle die Hoffnung geäußert, dass die Covid-19-Krise zum Offenbarungseid der Populisten werden könnte. Schließlich sei ihr Scheitern allzu offensichtlich.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/der-offenbarungseid-der-populisten-kolumne-a-91f96c2a-fffe-4e0f-8a23-126979b8dc22

Ich war zu optimistisch. Das Pandemie-Missmanagement von Boris Johnson (Großbritannien), Jair Bolsonaro (Brasilien) und Trump war so ungenügend, dass sich jeder von ihnen am Ende selbst infizierte. Trotzdem genießen sie allesamt nach wie vor beachtliche Zustimmungswerte. Offenkundig bemisst sich der Erfolg einer Regierung – mindestens für Teile der Bevölkerung – nicht mehr unbedingt an ihren Leistungen, sondern an ihrem Unterhaltungswert.

Ein Prozess ist im Gang, bei dem der Grundkonsens verlorenzugehen droht. Die Veränderungen der Medienlandschaften – das Aufkommen von Social Media, die schwächere Durchdringung mit seriösem Journalismus – begünstigen einen Zerfall der Öffentlichkeit. Gesellschaften spalten sich in immer kleinere Resonanzräume auf, wo jeweils eigene Erzählungen über den Zustand der Welt vorherrschen. Diese Erzählungen brauchen nicht unbedingt eine belastbare Faktenbasis, um der jeweiligen Anhängerschaft glaubwürdig zu erscheinen. Gegenseitige Bestätigung innerhalb der jeweiligen Gruppe genügt.

[…]

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/donald-trump-beschaedigt-auch-unsere-demokratie-kolumne-a-71714efc-dde0-44e3-9262-52bfda6956d6

Wo er recht hat, hat er recht. 😉

851 Gedanken zu „Warum die Presse versagt

  1. @ Mark Smith:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91885

    Nun, unserem Freund mit dem weißen Fleck reicht die AfD-Beobachtung noch nicht:

    Sehr richtig, wie der Tagesspiegel die unselige Thierse/Schwan-Disskussion kommentiert, die die Führungspersonen Esken/Kühnert losgetreten haben:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91880

    3.3.2021
    08:47 Uhr
    Thierse und der Streit über Identitätspolitik
    So schafft die Sozialdemokratie sich selbst ab
    Kein Kontakt zur Lebensrealität, fehlende Vordenker, falsche Debatten, die nicht versöhnen, sondern spalten – es steht nicht gut um die SPD. Ein Kommentar.
    Stephan-Andreas Casdorff
    […]
    Der Anspruch mutet totalitär genug an: Nur wer das Richtige denkt, sei es auch bloß vermeintlich und vor allem von einer imaginären Mehrheit geteilt, darf reden. Sonst muss er, muss sie schweigen – getreu der Lehre vom besseren Menschen. Wenn das mal nicht falsch verstandener Sozialismus ist, geradezu antiintellektuell.

    Dabei bleibt es aber nicht. Weil ein Vordenker vom Schlage eines Peter Glotz fehlt, gelingt auch der gesellschaftliche Brückenschlag nicht mehr, die eigentliche intellektuelle Leistung der Sozialdemokratie in vergangenen Jahrzehnten. Das erinnert an die Philippika ihres einstigen Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel. Der hatte in der SPD-Bundestagsfraktion zuletzt davor gewarnt, dem „verhängnisvollen linken Drang zum Jakobinertum“ nachzugeben und nur noch danach zu fragen, ob jemand die „richtige Haltung“ habe.

    Millionen sind abgewandert, weil das Gefühl grassiert, die SPD-Führung schaue auf sie herab
    Genau das spüren aber die einstigen Wählerinnen und Wähler. Millionen sind abgewandert, weil das Gefühl grassiert, die Führung schaue auf sie herab. Schon die Wahlanlayse von Infratest Dimap nach der Bundestagswahl 2013 enthielt einen für die Sozialdemokratie bitteren Befund: Ihre früheren Wählerinnen und Wähler hätten den Eindruck, die SPD verachte sie.
    Ähnlich reagierten übrigens Millionen traditionell demokratischer Wählerinnen und Wähler seinerzeit in den USA auf Hillary Clintons Bemerkung über die sogenannten „deplorables“ – und wählten Donald Trump.
    […]
    Noch einmal ein Auszug aus der 2018 gehaltenen Rede des früheren SPD-Chefs [Gabriel]: „Was wäre wohl, wenn in einer Versammlung jemand aufstünde und sagte: „Ich sehe gerne RTL-Soaps im Fernsehen, ich rauche und esse gern Fleisch und fliege in den All-inclusive-Urlaub nach Malle – und ja: in meinem Spind hängt noch ein Playboy-Foto.“ Das alles muss man nicht selbst mögen oder gar angemessen finden, aber solche Menschen gibt es zuhauf und früher war die SPD eine politische Heimat für sie. Aber das ist lange vorbei.“ Beifall gab es vermutlich keinen für diese Provokation.

    Wer außerhalb der Partei braucht die SPD noch?

    Die Gefahr wächst, dass anhand solcher Kontroversen wie mit Thierse das alles überdeutlich wird. Und dass stattdessen der Eindruck grassiert, dass die SPD kein Hort der Diskussion und anschließender Versöhnung der gesellschaftlichen Gruppen (auch mit sich selbst) ist, sondern bloß noch Vehikel: nicht für Substanz, sondern für Ämterehrgeiz. Wer außerhalb der Partei braucht sie dann noch?
    […]

    https://www.tagesspiegel.de/politik/thierse-und-der-streit-ueber-identitaetspolitik-so-schafft-die-sozialdemokratie-sich-selbst-ab/26969166.html

    Warum die SPDqueer-Gruppe die FAZ-Redakteurin Kegel von der von Schwan geleiteten Talkshow ausladen lassen wollte, versteht man nach Lektüre ihres Mini-Textes wirklich nicht:

    Manifest der 185
    Selbstbewusstsein und Kalkül
    • Ein Kommentar von Sandra Kegel
    • -Aktualisiert am 05.02.2021-18:00

    185 Schauspielerinnen und Schauspieler outen sich als schwul, lesbisch, bi, queer, nicht-binär und trans. Sie kritisieren verschlossene Türen in Sendern und Theatern und fordern mehr Sichtbarkeit für ihre Geschichten ein. Ist die Klage berechtigt?
    […]
    Natürlich lassen sich Gegenbeispiele von Hollywood bis „Soko“ finden, und dass Unterzeichner wie Ulrich Matthes, der natürlich ungezählte Familienväter spielte, oder auch Udo Samel, Mavie Hörbiger oder Maren Kroymann an Unterbeschäftigung litten aufgrund verschlossener Türen, hat ihre Dauerpräsenz nicht vermuten lassen. Womöglich sind ja die Türen, die sie „aufmachen wollen“, bereits sperrangelweit offen. Vielleicht aber quietschen sie auch noch gehörig.

    So könnte man das Manifest der 185 durchaus als Gesprächsangebot aufgreifen. Nur zu. Die Diskussion wird längst geführt. So hat der wichtigste deutsche Produzent Nico Hofmann gerade eine Selbstverpflichtung in Sachen „Diversity“ ausgerufen, die er so orthodox auslegt, dass Dominik Graf schon eine „Zensur der Stoffe“ befürchtet. Auch das SZ-Hochglanzmagazin schmückt sich mit Diversität. Was dort befremdet, ist die Aufmachung, die nicht nur im Layout der vielen kleinen Porträts, sondern auch in der Wortwahl – „Wir sind schon da“ – auf den legendären „Stern“-Titel „Wir haben abgetrieben“ anspielt. Da zeigt sich Kalkül im Ringen um Aufmerksamkeit bei Verkennung der Verhältnisse.

    Als sich am 6. Juni 1971 im „Stern“ 374 Frauen öffentlich dazu bekannten, abgetrieben zu haben, verstießen sie damit gegen geltendes Recht und riskierten viel – nicht zuletzt mehrjährige Haftstrafen. Bei einer Rolle übergangen zu werden mag ärgerlich sein und sicherlich auch kränkend, aber lebensgefährlich ist das nicht.

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wir-sind-schon-da-manifest-der-185-17183459.html

    Ansonsten gab es Zuspruch für Thierse und Schwan von links bis rechts:

    Aber ach, die Medien! Unser Freund wird weiter herumgereicht:

    Und die Biologie wird von einer kulturwissenschaftlichen Aktivistin umgeschrieben:

    Interview: Rieke Smit

    Jungfräulichkeit
    „Es gibt kein Jungfernhäutchen“
    Es ist längst bewiesen: Man kann medizinisch nicht feststellen, ob eine Person Jungfrau ist oder nicht. Die Autorin Oliwia Hälterlein will den Mythos endgültig entlarven.
    3. März 2021, 9:05 Uhr

    Oliwia Hälterlein ist studierte Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Dramaturgin und Aktivistin. Innerhalb ihrer Arbeit in der sexuellen Bildung beschäftigt sie sich vor allem mit dem Mythos des Jungfernhäutchens und hat sich dessen Aufklärung verschrieben.

    ZEIT Campus ONLINE: Der [sic!] Idee des Jungfernhäutchens ist weit verbreitet, doch sie ist falsch. Warum?

    Hälterlein: Wir denken, das Jungfernhäutchen ist eine Haut, die die Vagina verschließt. Das ist ein Missverständnis, denn nur in den allerseltensten Fällen sind die Teile der vaginalen Schleimhäute, die so genannt werden, miteinander verwachsen. Das betrifft weniger als ein Prozent der Frauen. Zudem ist das gesundheitsgefährdend, denn bei einer verschlossenen Vagina kann kein Menstruationsblut und Sekret abfließen. Dies muss daher umgehend ärztlich behandelt werden. Generell gilt also: Es gibt keine Haut, die nur Jungfrauen haben. In Büchern, Wissenschaft und Medizin wird sich aber nicht mit dem Thema auseinandergesetzt und so bleibt dieser Mythos bestehen.

    „Die Schleimhäute in der Vagina können auch beim hundertsten Mal Sex bluten.“

    ZEIT Campus ONLINE: Das Bluten beim ersten Mal wird oft als Indiz für Jungfräulichkeit und das Durchstoßen dieses Häutchens gewertet. Wieso bluten manche Frauen, wenn es kein Jungfernhäutchen gibt?

    Hälterlein: Es gibt Schleimhäute, ein Kranz oder Saum am Eingang der Vagina. Dieser sieht bei jeder Person unterschiedlich aus und variiert in Dicke und Form. Die Vagina ist wie der Mund mit Schleimhäuten ausgekleidet, damit sie sich dehnen kann. An dieser Stelle kann beim Sex eine kleine Verletzung entstehen, die dann blutet. Das hat aber nichts mit Jungfräulichkeit zu tun, es existiert kein Häutchen, das durchstoßen wird. Die Schleimhäute in der Vagina können auch beim hundertsten Mal Sex bluten, zum Beispiel durch Reibung und Trockenheit oder Aufregung und Druck.

    ZEIT Campus ONLINE: Lässt sich objektiv nachweisen, ob jemand noch Jungfrau ist?

    Hälterlein: Nein, sogar die Weltgesundheitsorganisation hat das bestätigt und gesagt, dass man keine sogenannten Jungfrauentests durchführen kann. Trotzdem werden diese Tests in manchen gynäkologischen Praxen angeboten, auch hier in Deutschland. Es kann aber keine Person anhand der Vagina oder der vaginalen Schleimhäute sehen, ob jemand schon einmal Penetrationssex hatte oder nicht. Man kann nicht einmal sehen, ob es eine vaginale Geburt gab. Wenn das jemand behauptet, dann ist es einfach nur gelogen.
    […]

    https://www.zeit.de/campus/2021-03/jungfraeulichkeit-jungfernhaeutchen-sex-frauen-mythos-oliwia-haelterlein

    Erst „denkt“ man sich die Biologie falsch, denn „natürlich“ hat ein Hymen eine Öffnung. Und dann folgert man aus dem mangelnden Nachweis einer Jungfräulichkeit, daß es es ein Hymen nicht gebe (das auch beim Sport reißen, oder, falls elastisch genug, auch eine Penetration überstehen kann).

    Es sei ihr ja unbenommen, über patriarchalische Ursprünge des Jungfräulichkeitskonzepts zu elaborieren – aber deshalb muß nicht die Biologie umgeschrieben werden, wie man das auch gern bei der Transgender-Theorie macht.

    • Es gibt mehr zur Thierse/Schwan-Abkanzelung durch Esken/Kühnert:

      3.3.2021 14:17 Uhr
      Wolfgang Merkel zum Streit um Wolfgang Thierse
      „Das nenne ich unreflektierten Zeitgeist-Opportunismus“

      Der Ex-Bundestagspräsident hat seinen Parteiaustritt angeboten, weil er sich von der SPD-Spitze angegriffen fühlt. Die macht Fehler, sagt der Politologe Wolfgang Merkel.
      Hans Monath

      Wolfgang Merkel (69) ist Politikwissenschaftler und Mitglied der SPD-Grundwertekommission. Er leitete lange die Abteilung Demokratie und Demokratisierung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

      Herr Merkel, eines der zentralen Versprechen des neuen SPD-Wahlprogramms heißt „Respekt“. SPD-Chefin Saskia Esken und Parteivize Kevin Kühnert haben einen Brief an die Arbeitsgruppe SPDqueer geschrieben, wonach sie „beschämt“ darüber seien, dass einige Vertreterinnen oder Vertreter der Partei ein „rückwärtsgewandtes Bild“ der SPD zeichneten. Wolfgang Thierse fühlte sich gemeint und hat seinen Parteiaustritt angeboten. Ist der Umgang von Esken und Kühnert mit Thierse respektvoll?

      Die sprachliche Respektlosigkeit von Frau Esken und Kevin Kühnert erinnert an Franz-Josef Strauß` bajuwarischen Superlativ: „Feind, Todfeind, Parteifreund“. Mit keinem einzigen Argument begründen sie ihr unerbetenes Fremdschämen. Das wäre ein Minimum an intellektueller Redlichkeit gewesen. So reißt man Brücken ab, die eine Volkspartei braucht.

      Ist Wolfgang Thierse mit den Thesen seines FAZ-Aufsatzes über die Tücken der Identitätspolitik vom 22. Februar für die SPD ein Gewinn oder eine Belastung?

      Ein Gewinn. Wer jenseits der aufgeregten Partikulardiskurse aggressiver Minderheitsvertretungen etwas von der aufklärerischen Bedeutung der sozialdemokratischen Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Solidarität versteht, muss den brillanten und respektvollen Aufsatz Thierses als den Versuch lesen, Brücken zu bauen. Thierse hat das Ganze im Blick, seine sich schämenden Kritiker das Kleine, Partikuläre. Das nenne ich unreflektierten Zeitgeistopportunismus. Das passt nicht zu einer Volkspartei.

      Hat es für die SPD auch Kosten, wenn sie identitätspolitisch an der Spitze marschieren will, weil andere, etwas konservativere Gruppen von Wählerinnen und Wählern darin eine Missachtung ihrer materiellen oder kulturellen Interessen sehen? So lautet zumindest die These des US-Autors Michael Sandel, auf den sich der Kanzlerkandidat gerne beruft.

      Sandel hat recht. Ich bezweifle aber, dass Frau Esken ihn gelesen hat. Die SPD will Volkspartei sein. Dazu gehört die Wahrung von Minderheits- und Mehrheitsinteressen. Das Gleichheitsgebot bietet da Orientierung. Genau so schreibt Thierse. Wenn Frau Esken und Kevin Kühnert das nicht so lesen können, stehen sie quer zu den sozialdemokratischen Traditionen und sind fehl in der Führung einer Partei, die verzweifelt darum kämpft, Volkspartei zu bleiben.

      https://www.tagesspiegel.de/politik/wolfgang-merkel-zum-streit-um-wolfgang-thierse-das-nenne-ich-unreflektierten-zeitgeist-opportunismus/26969710.html

      Leider nicht lesbar:

      Gute Schulen für alle sind die Grundlage von allem
      Es braucht Bildungschancen statt verbissener Identitätsdiskurse
      Im Streit um Identitätspolitik spielt die Frage nach Bildungschancen kaum eine Rolle. Dabei entscheiden vor allem sie über soziale Gerechtigkeit. Eine Analyse.
      Von Caroline Fetscher
      Heute, 10:15 Uhr
      Amanda Gorman ist jung, begabt, berühmt und schön. Ende Januar wurde sie über Nacht zur wohl bekanntesten Lyrikerin der Gegenwart. Die junge Afroamerikanerin, Harvard-Absolventin, trug bei der Inauguration des neuen US-Präsidenten ein Gedicht vor, als jüngste Dichterin jemals, die bei einer solchen Zeremonie sprechen durfte. Am 7. März wird Gorman 23 Jahre alt.

      Lesen Sie weiter mit Tagesspiegel Plus

      https://plus.tagesspiegel.de/potsdam/kultur/hier-entscheidet-sich-teilhabe-verbissene-identitaetsdiskurse-verfehlen-worum-es-geht-bessere-bildungschancen-110474.html?10

      Aber wenn Ideologien Schulfächer überformen, bleibt das Bildungsideal eh auf der Strecke.

      Àpropos Gorman: in den Niederlanden geht es noch schlimmer zu als bei uns:

      Kurz und knackig.
      Die ZEIT hat keinen einzigen Artikel zum Thema!

      Und der SPIEGEL hat erst heute angefangen, zu berichten. Jeglicher Hintergrund zu Gesine Schwan fehlt, und der erste Artikel von heute morgen war neutral bis anti-Thierse:

      Brief an Parteichefin Esken
      SPD-Politiker Thierse soll Parteiaustritt angeboten haben
      Wolfgang Thierse hat mit einer Kritik an Identitätspolitik für Unmut in der SPD gesorgt. Parteichefin Esken zeigte sich in einem Brief angeblich »beschämt«. Nun stellt der Berliner Politiker laut einem Bericht des »Tagesspiegels« seine Parteimitgliedschaft infrage.
      03.03.2021, 08.34 Uhr
      […]
      Damit hatte Thierse die Kritik von Parteikollegen auf sich gezogen. So twitterte Aziz Bozkurt, Bundesvorsitzender der AG Migration und Vielfalt in der SPD, zu dem »FAZ«-Text: »Ach Wolfgang…traurig, wie sich einige entwickeln, einfach im letzten Jahrhundert verharren.«

      Im Deutschlandfunk kritisierte Thierse daraufhin Identitätspolitik von rechts wie von links. »Die Identitätspolitik von rechts ist eine Politik, die zu Ausschließung, zu Hass, ja zu Gewalt führt«, so der 77-Jährige: »Und die Identitätspolitik von links führt, wenn sie weiter so einseitig und in dieser Radikalität betrieben wird, zu Cancel Culture.« Zudem kritisierte er, dass gendergerechte Sprache »auf dem Verordnungswege« durchgesetzt werde.
      https://www.deutschlandfunk.de/wolfgang-thierse-spd-ueber-identitaetspolitik-ziemlich.694.de.html?dram:article_id=493111

      In seinem Brief an Esken schrieb Thierse nun dem »Tagesspiegel« zufolge, er habe versucht, »zu Mäßigung zu mahnen und verstärkte Anstrengungen auf das Gemeinsame und Verbindende einer mehr denn je pluralen, diversen Gesellschaft zu richten«. Er meine, »dies sei gut sozialdemokratisch.«
      ptz

      https://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-wolfgang-thierse-bietet-saskia-esken-offenbar-parteiaustritt-an-a-67c7ef51-d87e-479e-89a9-f53f683fd07d

      Streit über Kurs der SPD
      Esken und Thierse telefonieren – ohne klares Ergebnis

      Nach einem Streit über Identitätspolitik soll Wolfgang Thierse seinen Austritt aus der SPD angeboten haben. Parteichefin Saskia Esken suchte jetzt nach SPIEGEL-Informationen das Gespräch mit dem Ex-Bundestagspräsidenten.
      03.03.2021, 18.05 Uhr
      […]
      Esken soll betont haben, dass sie mit ihren Aussagen gegenüber der queeren Communty nicht speziell Thierse gemeint habe. Es sei ihr darum gegangen, ein Signal an die betroffene Community zu senden. Thierse geht nach wie vor davon aus, dass vor allem er gemeint gewesen sei.

      Nach der öffentlichen Distanzierung von Thierse und Schwan erwartet der frühere Bundestagspräsident nun ein öffentliches Signal der Parteivorsitzenden. Ob es zu weiteren Gesprächen oder gar einem Treffen komme, sei unklar. Auch Gesine Schwan wurde von Esken um ein Gespräch ersucht. Dieses soll am Abend stattfinden.

      https://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-saskia-esken-und-wolfgang-thierse-telefonieren-ohne-klares-ergebnis-a-2d87ff69-5ed8-4fe3-8813-3eef1f63876d

      In der ZEIT wird merkwürdigerweise die Ansicht vertreten, es komme gar nicht darauf an, ob die AfD insgesamt rechtsextrem sei. Zutreffend führt sie aber die Rechtsbrüche des Verfassungschutzes bei der politisch gewollten Verfolgung der AfD an und aus:

      Der Verfassungsschutz arbeitet noch immer auf Bewährung
      Ab jetzt beobachtet der Verfassungsschutz die gesamte AfD. Der Weg bis hierher war gepflastert mit Pannen. Und auch jetzt sehen die Sicherheitsbehörden nicht gut aus.
      Ein Kommentar von Paul Middelhoff
      3. März 2021, 17:11 Uhr
      […]

      Vieles, das nicht hätte passieren dürfen

      Es soll hier nicht darum gehen, ob die gesamte AfD die Beobachtung wirklich verdient hat. Darüber ist viel geschrieben worden, auch hier auf ZEIT ONLINE; die umstürzlerischen und menschenfeindlichen Aussagen der AfD sind ausführlich dokumentiert.

      Der Blick richtet sich auf die Sicherheitsbehörden: das Bundesamt für Verfassungsschutz, die jeweiligen Landesämter und das Bundesinnenministerium. Sie alle spielen eine wichtige Rolle bei der Beobachtung der AfD. Und in der Summe sieht ihre Arbeit nicht gut aus.
      Immer wieder ist es in den vergangenen Jahren zu Vorfällen gekommen, die so nicht hätten passieren dürfen: Im Frühjahr 2019 urteilte ein Gericht, dass der damals gerade berufene Chef des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, gegen geltendes Recht verstoßen hatte, als er die AfD wenige Wochen zuvor öffentlich zum „Prüffall“ ausgerufen hatte. In Berlin gab ein Beamter interne Dokumente des Verfassungsschutzes an die AfD weiter, der Brandenburger Verfassungsschutzchef sprach freimütig in der Presse über den regen Zulauf an Spitzeln aus der AfD.

      Unachtsamkeiten, Formfehler, Übereifer und – im Berliner Fall – ein möglicher Gesetzesbruch. So funktioniert das nicht. Gerade weil der Staat hier tief in die Rechte einer Partei eingreift, muss jeder Handgriff sitzen, muss jede öffentliche Äußerung gut überlegt sein.

      Relevante Akteure bleiben von Beobachtung verschont

      Auch die neusten Meldungen sind kein Erfolg: Denn eigentlich hat Haldenwang schon Mitte Februar die Beobachtung der gesamten AfD auf einer Pressekonferenz verkünden wollen. Der oberste Verfassungsschützer des Landes hätte vor den Augen der Öffentlichkeit den Extremismusverdacht gegen die Partei ausgesprochen. Ein Termin mit Signalwirkung, auch mit Blick auf potenzielle Wähler. Aber dazu kam es nicht.
      Denn schon Wochen zuvor war der anstehende Termin an die Presse durchgesickert, auch ZEIT ONLINE hat vorab berichtet. Die AfD tat, was sie in solchen Fällen immer tut: Sie klagte vor Gericht gegen Haldenwangs Behörde, um der öffentlichen Anklage doch noch zu entgehen. Seitdem steckt das Verfahren zwischen den Aktendeckeln des Kölner Verwaltungsgerichts fest.

      Das behindert die Behörde auch jetzt: Im Rechtsstreit mit der AfD hat sich der Verfassungsschutz bereit erklärt, zunächst keine Abgeordneten der AfD im Bund, in den Ländern oder im Europaparlament zu beobachten, auch Kandidaten für die anstehenden Wahlen in diesem Jahr sind tabu. Das führt nun dazu, dass der Geheimdienst gegen kaum eine wirklich relevante Person vorgehen kann. Die besonders Extremen wie der Thüringer Fraktionschef Björn Höcke oder sein Kamerad Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt sind fast ausnahmslos durch Mandate vor dem Zugriff der Behörden geschützt.

      Das ist nicht nur skurril. Sondern geht auch am Sinn und Zweck der Beobachtung vorbei.
      […]

      https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/afd-verfassungsschutz-rechtsextremismus-verdachtsfall-beobachtung

      Schwupps! Schon eine halbe Stunde später wird der nächste gerichtliche Erfolg der AfD gegen eine Verfassungsschutzbehörde verkündet (auch bei Corona-Klagen ist die AfD schon öfter erfolgreich gewesen):

      Hessen
      AfD mit Klage gegen Landesverfassungsschutzbericht erfolgreich
      Hessens Verfassungsschutz schätzte das rechtsextreme Potenzial der Landes-AfD 2019 auf bis zu 600 Mitglieder. Dies war laut Verwaltungsgerichtshof unzureichend begründet.
      3. März 2021, 17:44 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP,

      Hessens Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat einer Beschwerde der AfD gegen den hessischen Verfassungsschutzbericht 2019 stattgegeben. Für das dort geschätzte sogenannte Personenpotenzial des rechten Flügels der AfD habe es keine ausreichenden Belege gegeben, erklärte das Gericht am Mittwoch in Kassel. (Az: 7 B 190/21)
      Laut dem Anfang Oktober vorgelegten Bericht schätzte der Verfassungsschutz das rechtsextremistische Potenzial des Flügels bei der Landes-AfD auf 600 beziehungsweise „bis zu 600“ Menschen. Dies wären bis zu 20 Prozent der hessischen AfD-Mitglieder.
      Die AfD klagte auf Löschung der Zahl aus dem Bericht und Korrektur bei den Medien. Dem gab der VGH Kassel nun weitgehend statt. Der geschätzten Zahl fehle eine ausreichende Grundlage, ihre Nennung verletze daher die hessische Landes-AfD in ihren Rechten.
      […]

      https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/afd-verfassungsschutz-hessen-bericht-2019-rechtsextremismus-klage-erfolgreich

      Wenn der politische Druck zu groß wird im "Kampf gegen rechts", werden solche Fehler eben gemacht.

      Ein weiteres "Rechts-Links"-Scharmützel ging ebenfalls nicht gut für "Links" aus:

      Bundeszentrale für politische Bildung
      Unabhängigkeit bedroht
      Auf Bitten des Bundesinnenministeriums änderte die bpb einen Teaser im Linksextremismus-Dossier. Der taz liegt nun der Wortlaut dieser „Bitte“ vor.
      2. 3. 2021
      Volkan Agar

      Bis vor Kurzem definierte die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) Linksextremismus unter anderem mit diesem Satz: „Im Unterschied zum Rechtsextremismus teilen sozialistische und kommunistische Bewegungen die liberalen Ideen von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – interpretieren sie aber auf ihre Weise um.“
      […]
      14. Januar, 17.08 Uhr: Das BMI „bittet“ nun einen mit der „Abteilung ÖS“ abgestimmten, ganz anderen Text als Einleitung auf die Homepage zu stellen. Es ist jener, der heute als Teaser über dem Dossier steht. „ÖS“ steht für „Öffentliche Sicherheit“, ist also jene Abteilung des BMI, die für das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Verfassungsschutz zuständig ist. Daraus erklärt sich die rhetorische und inhaltliche Ähnlichkeit zwischen dem neuen Teaser und der Linksextremismus-Definiton des Verfassungsschutzes.

      „Linksextremismus wird von den Sicherheitsbehörden wie folgt definiert: „Linksextremismus ist ein Sammelbegriff für alle gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichteten Bestrebungen, die sich insbesondere in den Ideen von Anarchismus und Kommunismus ausdrücken.“
      https://www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/
      […]
      Fest steht, dass weder der wissenschaftliche Beirat noch das Kuratorium einbezogen worden sind. Das bestätigt die bpb auf Anfrage der taz. Das BMI geht auf eine diesbezügliche Nachfrage nicht näher ein. Der wissenschaftliche Beirat besteht aus zwölf Wissenschaftler:in-nen und soll die Arbeit der bpb unterstützen. Im Kuratorium sitzen 22 Bundestagsabgeordnete, die unter anderem die politische Ausgewogenheit kontrollieren. Grünen-Abgeordneter Gehring, der im Kuratorium sitzt, hat mit seiner Fraktion eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, um mehr über die Hintergründe zu erfahren. Er sagt der taz: „Das BMI ist hier eingeknickt vor einer orchestrierten Empörungsaktion von Personen aus dem konservativen bis neurechten Spektrum – mit Junger Freiheit, Bild und NZZ als Medienpartner.“

      Debatte über Unabhängigkeit

      Aber ist es überhaupt zeitgemäß, dass das BMI einen solchen Einfluss auf die wichtigste Institution der politischen Bildung in Deutschland hat?
      Die Fachaufsicht des BMI solle die Arbeit der bpb „beaufsichtigen und konstruktiv-kritisch begleiten, aber nicht übergriffig agieren oder gar gängeln“, sagt Gehring. Er fügt hinzu: „Ich kann nur davor warnen, die bpb am Gängelband führen zu wollen, weil sonst eine Debatte über eine unabhängigere Organisationsform notwendig wird.“

      Eine Debatte über die Unabhängigkeit der bpb scheint nach der Teaser-Affäre aber schon im Gange zu sein.

      https://taz.de/Bundeszentrale-fuer-politische-Bildung/!5750736/

      Objektiv betrachtet ist die neue Definition stimmiger als die alte.

      ·

      • Und weiter mit Corona:

        https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91865

        Es wird immer absurder.

        Blaupause für „ambitionierte“ Klimapolitik? Auch das sollte kein Markenzeichen der SPD werden, so wenig wie linke Identitätspolitik.

        Aber grün angehauchte linke Kämpfer gegen rechts haben nichts gegen Verbote von oben:

        Jan Böhmermann
        hat retweetet

        Ja, die Titanic war auch mal witziger, und Volkes Stimme ist eh manipuliert bzw. irrelevant:
        Jan Böhmermann
        hat retweetet

        Achtes Weltwunder bei Hart aber Fair
        Lauterbach plädiert für schnelle Lockerungen, der Lockdown wirke nicht (kein Scherz!)

        Von Max Roland
        Di, 2. März 2021
        […]
        Doch dann nach langem Warten ist es endlich Zeit für die Gegenrede für einen neuen Lauterbacher, von dem man sich nicht weniger erwartet als einen neuen Gipfel des Wahnsinns. Sowas in der Art wie: Der Lockdown muss mindestens noch drei bis vier Jahre auch mit Impfung fortgesetzt werden. Oder: Wir bräuchten endlich mal einen richtigen Lockdown mit Ausgangssperren und Militärpolizei. Oder die Menschen sollten sich scheiden lassen, um Kontakte zu reduzieren, oder man sollte vorübergehend die Lebensmittelgeschäfte schließen. Aber nichts, nichts, nichts dergleichen kam an diesem Abend. Karl Lauterbach erklärt uns tatsächlich, dass der Lockdown nicht gegen die Welle der Virus-Variante wirke. Er sei zu schwach. Doch anstatt dann dafür zu plädieren, ihn härter zu machen, solle man lockern. Lockern und gleichzeitig die Infektionszahlen drücken.

        Er skizziert dafür folgende Strategie: In Betrieben und Schulen soll jeder wöchentlich und wenn möglich öfter einen Schnelltest machen, dessen negatives Ergebnis dann als Eintrittskarte für den Einzelhandel laufen soll. Zusätzlich solle die Impfstrategie angepasst und sollen Erstimpfungen vorgezogen werden, die würden zunächst mit 80-prozentiger Sicherheit vor schweren Verläufen schützen – das bräuchten wir jetzt, um die Welle aufzuhalten. Wahnsinn: Und das nur zwei Tage vor dem Gipfel, auf dem Merkel Lockerungen verhindern und den Lockdown gegen jeden Widerstand durchsetzen will – jetzt geht ihr ausgerechnet Lauterbach als treuster Unterstützer von der Fahne.
        […]

        https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/hart-aber-fair-lauterbach-plaediert-fuer-lockerungen/

        Für einen kurzen Moment dachte ich, daß Alpakas ähnlich wie Lamas spucken würden: aber da wurde ich eines Besseren belehrt:

        Polizisten mit Alpakas auf Streife? Mit einem kuriosen Vorschlag kontert Jürgen Köhnlein, Landesvorsitzender der Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern, Kritik an Abstandskontrollen im Englischen Garten in München.
        Dort hatten Beamte den Besuchern mit Zollstöcken den Abstand von 1,50 Metern zu erklären versucht. Dieser ist aufgrund der Corona-Maßnahmen vorgeschrieben. Köhnlein verwies am Dienstag auf das Gesundheitsministerium, das Grundschülern mit Zeichnungen von Alpakas den Abstand zu verdeutlichen versuche. „Wenn wir die Polizeistreifen mit Alpakas ausstatten, würden es die letzten uneinsichtigen Parkbesucher sicher auch verstehen“, so Köhnlein.

        https://web.de/amp/35588262

        Regierungsaffiner Humor ist einfach nicht lustig. Die heute-show belegt es von Anfang bis Ende:

        Aber da Deutschland an harten Daten nicht interessiert ist, gibt es auch kaum Studien zur Wirksamkeit von Maßnahmen.

        Ist doch egal! Wird beim PCR-Test weiterhin mehr als 30 Mal repliziert? Dann kriegt man „falsch Positive“, weil er auch auf tote Virusbruchstücke anspricht. Wir wissen nix.

        Janun, Sequenzierungen wurden erst seit Dezember irgendwie wichtig, nachdem unsere Regierungs-Corona-Berater mit Mutanten-Warnungen aufwarteten. Und also wird auch in diesem Bereich nur geschätzt.

        Ja, das wäre was. Aber leider funktionieren bei uns weder Impfungen noch die seit Herbst 2020 verfügbaren Schnell- und Selbsttests. Und das noch immer nicht flächendeckende Computerprogramm Sormas, das für eine schnellere Übermittlung der (ohnehin falschen) PCR-„Fallzahlen“ ans RKI sorgen konnte, ist eh nicht dazu angelegt, nun auch noch irgendwann mögliche massenhafte Schnell- und Selbsttests aufzunehmen.

        THE GREAT RESURRECTION: More States Ease CoVID Rules, Cases Decline, Vaccinations Rise
        posted by Hannity Staff – 4 hours ago

        States across the USA announced their plans this week to ease CoVID regulations as cases drop and millions of Americans receive doses of three different vaccines [Pfizer, Moderna, Johnson&Johnson] to end the Coronavirus pandemic.
        “Massachusetts on Monday made it much easier to grab dinner and a show. In Missouri, where individual communities get to make the rules, the two biggest metropolitan areas — St. Louis and Kansas City — are relaxing some measures. Iowa’s governor recently lifted mask requirements and limits on the number of people allowed in bars and restaurants, while the town of Lawrence, home to the University of Kansas, now lets establishments stay open until midnight,” reports the Associated Press.

        “The push to reopen comes as COVID-19 vaccine shipments to the states are ramping up. Nearly 20% of the nation’s adults — or over 50 million people — have received at least one dose of vaccine, and 10% have been fully inoculated 2 1/2 months into the campaign to snuff out the virus, according to the Centers for Disease Control and Prevention,” adds the AP.
        […]

        https://hannity.com/media-room/the-great-resurrection-more-states-ease-covid-rules-cases-decline-vaccinations-rise/

        Bei uns hakt es jetzt gar nicht mehr wegen nicht verfügbarer Impfdosen:

        Könnte es die Bürokratie sein?

        Andererseits betätigt sich Biden weiterhin als düsterer Prophet:

        [„hoffentlich“ jetzt in einem Jahr…]

        Selbst Cuomo kriegt noch Unterstützung von den Dems in den Medien:

        Mittlerweile hat ihn eine dritte Frau beschuldigt.

        Ein Fest für das Satire-Magazin Babylon Bee:

        Die WHO hat anfangs ja viele Fehler gemacht, aus denen sie allerdings gelernt hat: mittlerweile ist sie gegen Lockdowns als Mittel der Wahl und insbesondere dagegen, daß Maßnahmen aufgrund der unbrauchbaren Drosten-PCR-Tests ergriffen werden, die die Infektiösität eines Menschen nicht messen. Auch einen Wuhan-Laborunfall als Beginn der Pandemie verfolgt sie weiter. Merkwürdigerweise verfolgen deutsche Medien und Wissenschaftler diese Korrekturen nicht. Woran liegt es?

      • Zum geschönten Begriff Linksextremismus passt doch auch gerade gut ein Artikel von Cora Stephan:

        „Die Wiederauferstehung des Sozialismus durch deutsche Geschichtsvergessenheit
        Das Hätscheln des wiederauferstehenden Sozialismus ist nur durch das verheerende Vergessen seiner Geschichte vor 1989 begreiflich. Dieses Vergessen ist nicht zufällig. Es ist die alte Blindheit auf linken Auge.
        https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/stephans-spitzen/die-wiederauferstehung-des-sozialismus-durch-deutsche-geschichtsvergessenheit/

  2. Zur US-Politik:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91835

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91836

    Hier erst einmal ein Service:

    Trump’s Full Speech at CPAC 2021
    By Epoch Video
    February 28, 2021 Updated: February 28, 2021

    https://www.theepochtimes.com/live-2021-conservative-political-action-cpac-day-4_3713030.html?utm_source=morningbriefnoe&utm_medium=email&utm_campaign=mb-2021-03-01

    Transcript of President Donald Trump CPAC SPEECH 2021
    Posted on February 28, 2021 by Sundance

    [TRANSCRIPT] – Well thank you very much CPAC. Do you miss me yet? Do you miss me? A lot of things going on to so many wonderful friends, Conservatives and fellow citizens in this room all across our country.
    […]

    https://theconservativetreehouse.com/2021/02/28/transcript-of-donald-trump-cpac-speech-2021/

    Denn bei uns liest und sieht man ja nur Kurzberichte oder „Analysen“ wie diese (pars pro toto):

    Donald Trump
    Er ist zurück und wird bleiben
    Bei seiner ersten Rede als Ex-Präsident kokettiert Donald Trump mit einer erneuten Kandidatur 2024. Das Schicksal der Republikaner bleibt untrennbar mit ihm verbunden.
    Eine Analyse von Jörg Wimalasena, New York
    1. März 2021, 5:49 Uhr
    […]
    Mit einer angriffslustigen Rede meldete sich Trump politisch zurück. Bei der CPAC in Orlando, einer Veranstaltung konservativer Aktivisten, wetterte der Ex-Präsident knapp eineinhalb Stunden lang gegen Joe Biden und gegen die Mitglieder der eigenen Partei, die für seine Amtsenthebung gestimmt hatten. Und die Jubelrufe seiner Anhänger machten klar: Die Republikaner sind immer noch die Partei von Donald J. Trump.

    Wenig überraschend verbreitete der abgewählte Commander-in-Chief weiter die Behauptung, dass eigentlich er die Wahl im November gewonnen habe. Trump sprach von „Toten“ und „illegalen Einwanderern“, die ihre Stimme abgegeben hätten. Anschuldigungen, die sich längst als haltlos erwiesen haben. Doch Trump sprach nicht nur über die Vergangenheit, sondern vor allem über seine eigene Zukunft. Mehrfach kokettierte er mit einer erneuten Präsidentschaftskandidatur 2024. Zweimal habe er die Demokraten schon geschlagen, „wer weiß, vielleicht besiege ich sie noch ein drittes Mal“, fügte er hinzu. Und: „Unsere unglaubliche Reise ist noch lange nicht vorbei.“
    […]
    Gleichzeitig verlieren die Republikaner außerhalb der Make-America-Great-Again-Blase an Zustimmung. Die Basis will an einem Anführer festhalten, der den Wahlperspektiven der Grand Old Party langfristig schaden könnte. Und parteiinterne Mahner können dagegen wenig unternehmen. Das Schicksal der Republikaner bleibt untrennbar mit Donald Trump verbunden.

    In den moderaten Parteikreisen darf man dennoch zumindest ein wenig aufatmen. Er habe nicht vor, eine eigene Partei zu gründen, sagte Trump gleich zu Beginn seiner Rede. Die Gefahr einer Spaltung des konservativen Lagers, die zu einer politischen Marginalisierung führen könnte, ist damit gebannt. Aber wieso sollte Trump auch den Republikanern den Rücken kehren? Er weiß schließlich, dass er noch immer der unbestrittene Anführer seiner Partei ist. Das vergangene Wochenende hat die Machtverhältnisse noch einmal deutlich gemacht. Die CPAC-Veranstaltung glich über das ganze Wochenende eher einem Trump-Huldigungsseminar als einer politischen Konferenz. Im Foyer des Tagungshotels in Florida hatte ein Anhänger des abgewählten Präsidenten sogar eine goldene Statue ihres Idols aufgestellt, die nicht zufällig an alttestamentarische Götzenbilder erinnerte. Selbst Trumps einstiger Vorwahl-Gegner von 2016, der Senator Ted Cruz, sagte: „Donald Trump wird nirgendwo hingehen.“
    […]
    „Ich werde aktiv daran arbeiten, dass starke, widerstandsfähige und kluge republikanische Anführer gewählt werden“, sagte er mit Blick auf die Kongresswahlen im kommenden Jahr. Damit meint Trump unverkennbar vor allem solche Republikaner, die ihm folgen. Erneut teilte er bei der CPAC-Konferenz die eigene Partei in Loyalisten und vermeintliche Verräter auf. Verbündete wie der Abgeordnete Jim Jordan, der in beiden Impeachment-Verfahren zu Trumps entschiedensten Verteidigern gehörte, überschüttete er mit Lob. Abtrünnige wurden zum Ziel seines Zorns. Seine parteiinterne Gegnerin Liz Cheney bezeichnete Trump etwa als „Kriegstreiberin“ und las die Namen aller Republikaner vor, die für sein zweites Impeachment gestimmt hatten.
    […]
    Und so ließ er am Sonntag kein gutes Haar an der Politik der neuen Regierung. Joe Biden habe „den desaströsesten ersten Monat eines jeden Präsidenten der modernen Geschichte“ hinter sich, sagte Trump. In ähnlich apokalyptischer Rhetorik wie 2016 wetterte er gegen die Migrationspolitik der Demokraten. Millionen illegaler Einwanderer könnten nun in die USA kommen. Zudem wetterte er gegen erneuerbare Energien, Transgender-Rechte und das Washingtoner Establishment.

    Den Demokraten drohen nun vier weitere Jahre destruktiver Kommentare von der politischen Seitenlinie und eine weitere Radikalisierung des politischen Diskurses. Die Konsensfindung in Washington ist in der aufgeladenen gesellschaftlichen Atmosphäre ohnehin schon schwer genug. Da hilft es kaum, wenn Trump sich mit seiner spalterischen Rhetorik in die aktuellen Debatten einmischt. Der noch immer unbestrittene Anführer der Republikaner dürfte künftig aktiv gegen alle Parteikollegen vorgehen, die mit den verhassten Demokraten zusammenarbeiten. Für Joe Biden wird es damit noch schwerer, wichtige Regierungsprojekte durchzusetzen. Und wenn die politische Blockade in der Hauptstadt nicht überwunden wird, dürfte das Misstrauen gegenüber den demokratischen Institutionen, das in den USA auch außerhalb des Trump-Kosmos groß ist, weiter steigen. Eine „Versöhnung“ des Landes, von der Joe Biden häufig spricht, rückt damit in weite Ferne.
    […]
    Der Nachrichtensender CNN entschloss sich am Sonntag dazu, die CPAC-Rede nicht live zu übertragen. Offensichtlich hat man in Atlanta keine Lust mehr, dem abgewählten Präsidenten die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums zu verschaffen. Stattdessen zeigte man nur einige Ausschnitte der Rede. Ansonsten beschäftigte sich der Nachrichtensender mit der Zulassung des neuen Covid-Impfstoffs von Johnson & Johnson und mit der Saudi-Arabien-Politik der Biden-Regierung. Und auch sonst schien das Medienecho auf Trumps Rede weniger breit aus, als nach fünf Jahren Dauerberichterstattung über die Eskapaden des ehemaligen Präsidenten zu erwarten war.

    Für Donald Trump könnte die neue Gelassenheit in vielen Medienhäusern zum Problem werden. Ohne seinen Twitter-Account und die Aufmerksamkeit der Nachrichtensender dürfte es für Trump schwerer werden, seine Botschaften dauerhaft unter das Volk zu bringen. Und die CPAC-Konferenz ist schließlich nur einmal im Jahr.

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-03/donald-trump-republikaner-erste-rede-als-ex-praesident

    Was für eine Mélange!

    Wimalasena findet es offenbar gut, wenn CNN nur Ausschnitte zeigt und Twitter legitime konservative Stimmen – „unbestrittener Anführer der Republikaner“- der Plattform beraubt.

    Die Rede gibt es auch auf Trumps GAB-Kanal:

    https://gab.com/realdonaldtrump/posts/105811944743871854

    Die Cancel Culture der Democrats ist damit allerdings noch lange nicht befriedigt:

    Ich denke mal, das wird er auch nicht weiter thematisieren wollen.

    Selbstverständlich ist kein einziger Wahlfälschungsvorwurf widerlegt. Die Gerichte bis hin zum Supreme Court haben sich nicht mit ihnen befaßt, nicht einmal mit den zutreffenden Klagen darüber, daß Unzuständige anstelle der Parlamente das Wahlrecht so verändert haben, daß Null Identitätskontrolle der erweiterten Briefwähler stattfand:

    Selbst Linke stellen fest:

    Das gilt auch für Pennsylvania. Und die Beweise für Maggeleien nicht nur in diesen vier Staaten sind Legion.

    WaPos Glenn Kessler war natürlich diese Passage ein Dorn im Auge:

    Man ist halt auf einem Auge blind.

    Es wäre zielführend, wenn sich unsere „Analysten“ mal gewisse Umfragen ansehen würden:

    Warum führt Jörg Wimalasena nicht aus, was CNN über Bidens Saudi-Arabien-Politik zu sagen hat?

    Im Tagesspiegel wird es zumindest angedeutet:

    27.2.2021 08:26 Uhr
    Mord am Journalisten Khashoggi
    USA verschärfen Kurs gegen Saudi-Arabien – Kronprinz kommt ungeschoren davon

    Joe Biden hat schon im Wahlkampf eine härtere Gangart gegenüber Saudi-Arabien angekündigt. Nun lässt er als US-Präsident Taten folgen. Doch es gibt Kritik.

    Der neue US-Präsident Joe Biden hat den Kurs gegenüber Saudi-Arabien in einer Abkehr von der Politik seines Vorgängers Donald Trump drastisch verschärft. Im Zusammenhang mit dem Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi im Oktober 2018 verkündete die Biden-Regierung am Freitag (Ortszeit) Sanktionen, von denen Kronprinz Mohammed bin Salman aber verschont blieb.

    Kurz zuvor hatte das Büro der US-Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines einen bisher unter Verschluss gehaltenen Bericht zu dem Fall veröffentlicht. Aus ihm geht hervor, dass der Kronprinz die Operation zur Gefangennahme oder Tötung Khashoggis im saudischen Konsulat in Istanbul nach Einschätzung der US-Geheimdienste genehmigt hatte.
    […]
    Für Kritik sorgte, dass die US-Regierung keine Strafmaßnahmen gegen den Kronprinzen selbst verkündete, obwohl der Demokrat Biden das im Wahlkampf in Aussicht gestellt hatte.

    Der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im US-Repräsentantenhaus, der Demokrat Adam Schiff, forderte auf Twitter weitergehende Maßnahmen. „Die Biden-Regierung sollte sicherstellen, dass die Konsequenzen für den brutalen Mord an Khashoggi nicht nur diejenigen treffen, die ihn ausgeführt haben, sondern auch denjenigen, der ihn angeordnet hat“, schrieb er. „Der Kronprinz hat Blut an den Händen.“

    Der Sender CNN berichtete unter Berufung auf Regierungskreise, Sanktionen gegen den Kronprinzen seien keine Option gewesen, weil sie US-Militärinteressen hätten gefährden können. Saudi-Arabien ist traditionell ein enger Verbündeter der USA.

    Außenminister Blinken verteidigte das Vorgehen der Regierung. „Die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, zielten also nicht darauf ab, die Beziehung abzubrechen, sondern darauf, sie neu zu kalibrieren, um sie besser mit unseren Interessen und Werten in Einklang zu bringen“, sagte er bei einer Pressekonferenz.
    […]

    https://www.tagesspiegel.de/politik/mord-am-journalisten-khashoggi-usa-verschaerfen-kurs-gegen-saudi-arabien-kronprinz-kommt-ungeschoren-davon/26957642.html

    Aber ach! Schon wieder fake news: es gab keine „Einschätzung der US-Geheimdienste“ und keinen „bisher unter Verschluss gehaltenen Bericht“. Es gab eine unverbindliche Verlautbarung von Bidens politisch ausgesuchter ODNI Avril Haynes:

    Faulty US Intel Report on Khashoggi Death Meant to Topple Saudi Crown Prince, Woo Iran

    Stephen Bryen

    Shoshana Bryen

    February 27, 2021 Updated: February 28, 2021
    Commentary

    Saudi Arabia is an authoritarian place where religious leaders have tremendous power and the royal family has more. Its standards for justice are not American standards.

    So when the CIA authors a report on the death of a Saudi journalist at the hands of Saudi henchmen, it isn’t surprising that the report, issued by the Office of the Director of National Intelligence (ODNI), points the finger at Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman. What is surprising is that the report on the murder of Jamal Khashoggi is just three-quarters of a page of amateurish innuendo.

    OK, there were four pages released: a cover page; a page with the executive summary (below); a page that repeats the executive summary, then adds four bullet points of innuendo; and a list of individuals trailing down the third page to get to a fourth page.

    The entire executive summary is worth reading:

    “We assess that Saudi Arabia’s Crown Prince Muhammad bin Salman approved an operation in Istanbul, Turkey, to capture or kill Saudi journalist Jamal Khashoggi.
    • “We base this assessment on the Crown Prince’s control of decision-making in the Kingdom, the direct involvement of a key adviser and members of Muhammad bin Salman’s protective detail in the operation, and the Crown Prince’s support for using violent measures to silence dissidents abroad, including Khashoggi.

    • “Since 2017, the Crown Prince has had absolute control of the Kingdom’s security and intelligence organizations, making it highly unlikely that Saudi officials would have carried out an operation of this nature without the Crown Prince’s authorization.”
    No evidence.

    “We assess”—not with confidence, not with human sources (even anonymous or redacted sources), not with physical evidence, not with evidence at all. Just “we assess” because the crown prince had “control of decision-making” and “absolute control” of the intelligence operations. We needed a report for that?

    Later, on the same page, the report notes, “The Crown Prince probably fostered an environment in which aides were afraid that failure to complete assigned tasks might result in him firing or arresting them.”
    Probably?

    We don’t know whether the crown prince ordered Khashoggi’s murder, or ordered his capture, or ordered anything at all. One could equally posit that, given an “environment in which aides were afraid” and knowing as they did that the crown prince despised Khashoggi, they took it on themselves to get rid of the guy—hoping to curry favor with a demanding boss. Did they? Who knows? Did the crown prince order the killing? Who knows? Not the CIA, apparently.

    The report is more an indictment of the politicization of the CIA than a document that tells the government anything worthwhile about Saudi Arabia. Everything in that three-quarter page document has been in the newspapers.

    How could ODNI release a report of such dubious quality? Take note the report isn’t endorsed by any actual intelligence official —it was released from the “Office of the Director.” Could it be that the report was written in such a manner that Saudi Arabia could easily point out its flaws, but no one on the U.S. end could be held responsible? That sort of plot-within-a-plot would have delighted Shakespeare.
    […]

    https://www.theepochtimes.com/faulty-us-intel-report-on-khashoggi-death-meant-to-topple-crown-prince-woo-iran_3714070.html?utm_source=morningbriefnoe&utm_medium=email&utm_campaign=mb-2021-02-28

    Und auch die CNN-Reaktion ist falsch wiedergegeben, wie dieser Tweet eines fassungslosen Democrats-Unterstützers belegt:

    Ja, mit der „Abkehr“ und der „moralischen“ Außenpolitik ist es nicht weit her; meine ersten beiden Links in diesem Posting weisen darauf hin, daß Biden in Syrien und im Irak die gegen Trump gerichtete Pentagon-Politik nahtlos fortsetzt. Die von der Epoch Times geäußerten Befürchtungen einer Appeasement-Politik gegenüber dem Iran sind nicht belegt (Trump sprach sogar davon, Biden habe bereits Sanktionen gegenüber dem Iran zurückgenommen, was m.W. falsch ist) – aber natürlich muß er es tun, will er etwas bewegen:

    Wenn Wimalasena schreibt:

    Und so ließ er am Sonntag kein gutes Haar an der Politik der neuen Regierung. Joe Biden habe „den desaströsesten ersten Monat eines jeden Präsidenten der modernen Geschichte“ hinter sich, sagte Trump. In ähnlich apokalyptischer Rhetorik wie 2016 wetterte er gegen die Migrationspolitik der Demokraten.

    so nimmt er die Realität nicht zur Kenntnis, die ich hier darstellte:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91824

    Natürlich haben die Executive Orders von Biden dazu geführt, daß sich nun vermehrt „Coyotes“, Menschenschmuggler, auf den Weg machen. Selbst AOC wettert gegen die wiederbelebten „Cages“. Joe Biden braucht den Beistand seiner Frau, um nicht beim ersten Hauch einer kritischen Frage total unterzugehen:

    Selbst ein Nicht-Dementer hätte Probleme, diese „moralische“ Politik zu erklären. Auch Außenminister Blinken scheitert daran:

    Secretary of State Tells Mexican Officials: ‘Border Is Closed to Irregular Migration’
    By Jack Phillips
    February 26, 2021 Updated: February 26, 2021

    Secretary of State Antony Blinken on Friday warned Central Americans not to make journeys to the United States without travel papers as the Biden administration deals with a surge in illegal immigrants on the southern border.

    “The border is closed to irregular migration,” Blinken said in a virtual event with officials from El Paso and Mexico’s Ciudad Juarez. He said the United States will strictly enforce border laws.

    “To anyone thinking about taking that journey, our message is: don’t do it,” he also stressed. “President Biden is committed to reforming our immigration system and ensuring safe, orderly, and humane processing at our border. Those things will take time.”

    In recent weeks, President Joe Biden’s administration undid a number of Trump-era immigration policies that closed off immigration routes in the United States. Notably, the administration placed a halt on all new border wall construction.
    […]

    https://www.theepochtimes.com/secretary-of-state-tells-mexican-officials-border-is-closed-to-irregular-migration_3712835.html?utm_source=newsnoe&utm_medium=email&utm_campaign=breaking-2021-02-26-4

    Blinken muß sich in Schadensbegrenzung üben, nachdem Biden die Schleusen geöffnet hat.

    Die WaPo ist derweil hin- und hergerissen. Am 28.2.2021 offerierte sie mir diese Artikel:

    Biden tells the world ‘America is back.’ The world isn’t so sure.
    President Biden is pushing to reclaim America’s global leadership after four years of the former president’s insults and snubs. But allies worry the United States could easily return to Trumpism.
    By Anne Gearan and Ashley Parker ● Read more »

    Once Trump’s ‘enemy,’ Fed emerges as White House ally in rejecting concerns about overdoing stimulus
    By Rachel Siegel ● Read more »

    Die zweite Sorge der Federal Reserve Bank fand ich jedenfalls wieder in einem absolut oberflächlichen Wirtschaftsartikel in der aktuellen ZEIT, in der der 1,9 Billionen (am.: trillions) „Covid Relief“ von Biden als inflationstreibend bewertet wurden, wie es die Federal Reserve tut. Die meisten von uns lesen Wirtschaftsteile ja nicht, ich tue das; und so weiß ich, daß Warren Buffet in Öl und 5-G-Technologie investiert hat und daß die Öl- und Benzinpreise weltweit anziehen, letztere ganz besonders aber in den USA, die unter Trump energie-autark waren.

    Das angebliche Covid-Relief-Package ist allerdings, worüber bei uns niemand etwas schreibt, eine Wundertüte für woke Democrats-Ziele und wird daher im Senat kaum ungehudelt durchgehen:

    Biden’s COVID relief bill is chock full of anti-white reverse racism
    By Betsy McCaughey
    February 25, 2021 | 5:15pm | Updated

    Polls show most Americans support the federal COVID-19 relief bill. But if they knew what’s in it, they might feel differently. The bill is an affront to the American ideal of equal treatment under law — and a slap in the face for people who want everyone helped fairly.

    Section 1005 of the bill offers “socially disadvantaged” farm owners total debt forgiveness of up to hundreds of thousands of no-strings dollars per farmer. But white men needn’t apply. The bill’s definition of “socially disadvantaged,” drawn from elsewhere in federal law, limits aid to racial groups who faced historic discrimination.
    Newly elected Sen. Raphael Warnock (D-Ga.), who proposed the measure, says it will make up for years of discrimination. Sorry, senator, but this is discrimination.

    Discrimination likewise mars the bill’s aid to restaurants. It grants restaurant owners up to $5 million per facility to offset losses caused by lockdowns. That’s a lifeline for restaurants barely hanging on.
    Here’s the hitch: Only women, veterans and owners of “socially and economically disadvantaged” concerns (again, defined racially elsewhere in federal law) may apply during the program’s first three weeks. Most white males go to the back of the line, even if their needs are more pressing.

    Treating white male farmers and restaurant owners like second-class citizens violates the principle that we are all equal under the law, a principle guaranteed by the 14th Amendment to the US Constitution.
    The pandemic is hurting everyone.
    […]

    https://nypost.com/2021/02/25/bidens-covid-relief-bill-is-chock-full-of-anti-white-reverse-racism/

    Es gibt mehr:

    House GOPers want to shine a light on ‘liberal goodies’ in $1.9T COVID package
    By Mark Moore and Steven Nelson
    February 22, 2021
    […]
    The three-page memo, penned by the Republican Study Committee, was distributed to lawmakers on Monday and urges them to highlight “all the left-wing items Democrats are hoping the public won’t find about.”
    Rep. Jim Banks, the chairman of the RSC, said taxpayers need to be informed about what’s contained in the stimulus bill.
    […]
    The memo claims that $1,400 stimulus checks will go to mixed-status families with undocumented immigrants, but the plan requires individuals to have a valid Social Security number for payment.
    Eligible couples in which only one spouse has a Social Security number would still get a check, but for only half of the $2,800 designated for couples earning less than $150,000.

    The RSC memo also said an increase in the federal minimum wage to $15 an hour would result in 1.4 million jobs lost – the same number estimated by the Congressional Budget Office.

    Banks’ group also said Democrats blocked a provision that contained Hyde Amendment language to ensure money allocated for health care premiums doesn’t go to abortions, a notion that generated interest when White House press secretary Jen Psaki dodged a question about it last week.
    […]
    On the matter of reopening classrooms, the paper said the relief plan will provide $130 billion for K-12 schools, which will receive the funds even if they remain closed.
    It’s unclear if schools that fail to reopen as part of Biden’s goal to reopen them in the first 100 days of his administration would still be eligible for the funds, most of which are designed to assist schools in low-income areas, those hard hit by the pandemic, and to make up for lost learning.

    Some teachers’ unions are balking at allowing teachers to return to the classroom unless they get the coronavirus vaccine.
    Republicans have pushed to change the legislation to require only schools that reopen would receive the funds.

    The memo also targeted the expanded weekly unemployment benefits that are due to expire on March 14.
    The stimulus bill adds a weekly bonus of $400 on top of the regular payments and extends the benefits through Aug. 29.
    Republicans said under the Biden plan, “53 percent of Americans would effectively receive a raise for being unemployed.”

    It also calls out subsidies and loan forgiveness to farmers and ranchers based on their race and ethnicity, funds going to colleges that partner with Chinese-controlled companies and Confucius Institutes, and $50 million for environmental programs in what the RSC described as “a thinly veiled kickback to leftist environmental groups.”

    The memo also warns that business owners who could have a felony record, including “violent criminals,” may be eligible for PPP funding.

    […]

    https://nypost.com/2021/02/22/gop-will-oppose-liberal-goodies-in-covid-19-relief-bill-report/

    Im House ging das alles durch, im Senat mit seinen doch konservativeren demokratischen Senatoren wird das eher nicht der Fall sein.

    NACHTRAG:

    Selbst der anti-Trumper McConnell im Senat spricht sich, wenngleich leiernd, gegen dieses Paket aus:

    Wer also spaltet?

    Was sonst noch los war:

    John Durham Announces Resignation as US Attorney, Will Continue Role as Special Counsel
    By Jack Phillips
    February 26, 2021 Updated: February 26, 2021

    U.S. Attorney John Durham, who was tapped by former Attorney General William Barr to lead a special counsel probe into the origins of the Trump-Russia inquiry, announced his resignation from his position as U.S. attorney of the District of Connecticut.

    A spokesperson for the Department of Justice (DOJ) confirmed to the Daily Caller and other news outlets that Durham is still special counsel. Fox News reporter Chad Pegram also reported that Durham will continue his work in probing the origins of the FBI’s Russia investigation and whether there were any irregularities and wrongdoing.

    A post on the DOJ’s website states that Durham’s office as special counsel was moved to the Main Justice department.
    “My career has been as fulfilling as I could ever have imagined when I graduated from law school way back in 1975,” Durham said in a news release from the Justice Department on Friday. “Much of that fulfillment has come from all the people with whom I’ve been blessed to share this workplace, and in our partner law enforcement agencies. My love and respect for this Office and the vitally important work done here have never diminished. It has been a tremendous honor to
    serve as U.S. Attorney, and as a career prosecutor before that, and I will sorely miss it.”

    Several weeks ago, President Joe Biden’s administration had asked U.S. attorneys to resign by the end of February.
    [….]

    https://www.theepochtimes.com/john-durham-announces-resignation-as-us-attorney-for-connecticut_3713073.html?utm_source=newsnoe&utm_medium=email&utm_campaign=breaking-2021-02-26-4

    Paßt hier nicht ganz herein, aber irgendwie doch. Die „moralischen“ Grünen zu Julian Assange, DEN politischen Gefangenen in Europa (Biden setzte die Auslieferungspolitik unter Trump fort) – und den Blume-Kommentar vergessen wir einfach mal:

    • Meinungsfreiheit, Pressefreiheit – da muß Habeck überlegen, ob die Grünen dafür einstehen wollen.

      @ Mark Smith:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91855

      Schade, daß der Gastbeitrag von Gesine Schwan in der SZ nicht lesbar ist:

      26. Februar 2021, 18:32 Uhr
      Debattenkultur
      Wider das Gift kollektiver Identität

      Die Diskurse werden immer emotionaler, immer beleidigender. Wenn Empörung die Abwägung von Gründen ersetzt – dann zerstört das unsere Chance auf ein freies Miteinander. Es ist an der Zeit, an unseren Gemeinsamkeiten zu arbeiten.
      Gastbeitrag von Gesine Schwan
      […]

      https://www.sueddeutsche.de/kultur/wolfgang-thierse-spd-debatte-gesine-schwan-gender-1.5219164

      Dein Buchtip gefällt mir:

      Cancel Culture: Demokratie in Gefahr (Klarschiff 17)
      von Kolja Zydatiss
      […]
      Kolja Zydatiss argumentiert, dass im Westen schon lange nicht mehr radikale Massenbewegungen wie Faschismus oder Kommunismus die größte Gefahr für die Demokratie darstellen. Mit der Demokratie hadern heute v. a. politisch eher „mittig“ denkende Akademiker, die Politik als Expertenhandwerk verstehen und „normale“ Bürger für unaufgeklärt und rückständig halten. Die Methoden von Antifa und Co. werden von diesen tonangebenden Kreisen zwar nicht unbedingt gutgeheißen, man teilt aber einige Grundannahmen. So die Vorstellung, dass die freie Rede eingeschränkt werden müsse, um Minderheiten zu schützen, und die Überzeugung, dass offene Debatten gefährlich seien, weil „die Massen“ von Demagogen verführt werden könnten.

      Obwohl das Establishment die Demokratie ständig rhetorisch beschwört, toleriert oder befördert es faktisch sogar deren Verarmung, nicht nur durch die Cancel Culture. Das Buch plädiert für eine Wiederbesinnung auf die Meinungsfreiheit – also den freien Fluss von Ideen und Argumenten – als dem Fundament einer wirklich demokratischen Gesellschaft.

      Ich zitiere aus dem oben geposteten Greenwald-Artikel, der aufzeigt, wie weit dieser Aspekt in den USA bereits gediehen ist:

      House Democrats, Targeting Right-Wing Cable Outlets, Are Assaulting Core Press Freedoms
      Democrats‘ justification for silencing their adversaries online and in media — „they are spreading fake news and inciting extremism“ — is what despots everywhere say.

      Glenn Greenwald
      Feb 23
      […]

      […]
      In a statement he emailed to me and publicly posted, FCC Commissioner Brendan Carr denounced the Democrats’ actions as a “marked departure from First Amendment norms.” He said “it is a chilling transgression of the free speech rights that every media outlet in this country enjoys.”

      In response to my inquiries, Commissioner Carr added in a separate statement to me:

      „The greatest threat to free speech in America today is not any law passed by the government — the First Amendment stands as a strong bulwark against that form of censorship by state action. The threat comes in the form of legislating by letterhead. Politicians have realized that they can silence the speech of those with different political viewpoints by public bullying. The letter sent by two senior Democrats on the House Energy and Commerce Committee to cable companies and other regulated entities, and the Committee’s own hearing this week on “disinformation in the media,” are the latest examples. They are singling out selected newsrooms for their coverage of political events and sending a clear message that these media outlets will pay a price if they do not align their viewpoints with Democrat orthodoxy. That is a chilling transgression of free speech and journalistic freedom. No government official has any business inquiring about the ‘moral principles’ that guide a private entity’s decision about what news to carry.“

      Carr’s GOP colleague on the FCC, Commissioner Nathan Simington, similarly accused House Democrats of seeking to “intimidate into silence those who would distribute on their platforms disfavored points of view.”
      ________________________________________
      The way Democrats justify this to themselves is important to consider. They do not, of course, explicitly acknowledge that they are engaged in authoritarian assaults on free speech and a free press. Not even the most despotic tyrants like to think of themselves in that way. All tyrants concoct theories and excuses to justify their censorship as noble and necessary.

      Indeed, the justifying script Democrats are using here is the one most commonly employed by autocrats around the world to silence their critics. Those they seek to silence are not merely expressing a different view, but are dangerous. They are not merely advocating alternative ideologies but are destabilizing society with lies, fake news, and speech that deliberately incites violence, subversion and domestic terrorism.
      […]

      https://greenwald.substack.com/p/house-democrats-targeting-right-wing

      Big Tech erledigt dieses Programm der Democrats in den social media unter der Rubrizierung als „fake news“ und „hate speech“, nun sind die Provider der Fernseh-Stationen (und Rundfunkstationen?) dran, den politischen Gegner zu erledigen.

      Ich hatte gedacht, dieses Buch empfehlen zu können:

      28.02.2021, 14:21 Uhr
      Mithu Sanyals Roman „Identitti“
      Hautfarbe als soziales Konstrukt

      Mithu Sanyal spielt in ihrer furiosen Satire „Identitti“ einige provokante Thesen über kulturelle Identität durch. Ihr Witz fehlt in der Debatte viel zu oft.
      Andreas Busche
      […]
      Die indische Starprofessorin ist weiß!

      Niveditas Welt bricht wie ein Kartenhaus in sich zusammen, als sich die Starprofessorin Saraswati – Bestsellerautorin („Decolonize your Soul“), Mentorin und leibhaftig gewordene Kali – als Fake entpuppt. Die vermeintliche Inderin Saraswati, die weiße Student:innen hochmütig aus ihren Seminaren wirft, wurde tatsächlich als Sarah Vera Thielmann in Karlsruhe geboren. Sie dagegen behauptet, sich durch body modification als erste „transracial“ Person neu erfunden zu haben.

      Die Boulevardpresse zerreißt sich daraufhin das Maul, die Universität lässt mit einer Stellungnahme auf sich warten, die People-of-Color-Studierenden gehen auf die Barrikaden und die AfD reibt sich die Hände.
      […]
      Salven aus der Theorie-Trutzburg

      „Identitti“ spielt in einer Parallelrealität, die Sanyal „Postsaraswati“ nennt und ein wenig an Buñuels „Der Würgeengel“ erinnert: Nivedita will ihre Professorin in ihrem Luxusloft (natürlich in einem migrantischen Wohnviertel) zur Rede stellen und schafft es dann drei Wochen nicht, das Apartment wieder zu verlassen. Und das, obwohl ihre intellektuelle Superheldin keine Anzeichen von Reue zeigt und auf jeden Vorwurf selbstherrlich und rhetorisch brillant aus ihrer Theorie-Trutzburg auf ihre ahnungslosen Kritiker:innen feuert.

      Die endlosen Twitter-Threads, die von außen auf diesen akademischen Schutzbunker einprasseln, stellen neben Niveditas Zwiegesprächen mit Kali und den Verbalscharmützeln im sonnendurchfluteten Loft den dritten Erzählstrang in „Identitti“ dar: ein als überdrehte Satire camoufliertes Proseminar, inklusive einer Saraswati-Leseliste im Anhang.
      […]
      Der Vorschlag, race wie Gender als fluide soziale Konstrukte zu begreifen (#racialdrag, tweeten Saraswatis Kritiker:innen aufgebracht), muss natürlich als gezielte Provokation der Autorin verstanden werden. „Race ist eine Story,“ referiert Saraswati polemisch, geschult von zahllosen Talkshow-Auftritten. Man wünscht sich, dass die Debatten über kulturelle Identität im Feuilleton öfter mal mit ähnlicher Lust und Selbstironie wie in „Identitti“ geführt würden. Eine Einladung zu Markus Lanz hätte sich auch Mithu Sanyal redlich verdient.

      https://www.tagesspiegel.de/kultur/mithu-sanyals-roman-identitti-hautfarbe-als-soziales-konstrukt/26959836.html

      Aber als ich dann bei Amazon weiter stöberte, ging mir auf, daß Busche die Autorin mißversteht: es ist weniger Selbstironie und Satire im Spiel, die Autorin meint es ernst. So kann man sich täuschen.

      Abgesehen davon: eine „transracial transgender“-Person gibt es auf dem Buchmarkt bereits:

      Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund Gebundene Ausgabe – 18. Februar 2019
      von Jayrôme C. Robinet (Autor)

      Jayrôme hat früher als weiße Französin gelebt. Dann zieht er nach Berlin, beginnt Testosteron zu nehmen und erlebt eine zweite Pubertät. Ihm wächst ein dunkler Bart – und plötzlich wird er auf der Straße auf Arabisch angesprochen. Ob im Café, in der Umkleide oder bei der Passkontrolle, er merkt, dass sich nicht nur seine Identität, sondern vor allem das Verhalten seiner Umwelt ihm gegenüber radikal geändert hat. Er kann vergleichen: Wie werde ich als Mann, wie als Frau behandelt? Und was bedeutet es, wenn sich nicht nur das Geschlecht ändert, sondern augenscheinlich auch Herkunft und Alter? Mitreißend erzählt er von seinem queeren Alltag und deckt auf, wie irrsinnig gesellschaftliche Wahrnehmungen und Zuordnungen oft sind.

      Es gibt weitere Anstrengungen bei der WELT:

      Aber – dazu später mehr – die woke Gegenbewegung scheint mir viel virulenter zu sein.

      • Da sieht man, welchen Einfluß die LGBT-Lobby in den Parteien bereits hat:

        Sozialdemokratie
        SPD-Spitze distanziert sich von Schwan und Thierse
        Die „mangelnde Sensibilität“ gegenüber den queeren Gästen beim „Jour Fixe“ zweier wichtiger SPD-Gremien „beschämt uns zutiefst“, erklärten Parteichefin Saskia Esken und ihr Vize Kevin Kühnert. Am 11. März soll es ein Gespräch geben.
        • 28. Februar 2021, 11:28h, 35 Kommentare

        Nach der heftigen und anhaltenden Kritik von LGBTI-Aktivist*innen an der SPD bemüht sich die Parteispitze um eine Deeskalation. Rund 20 ausgewählte Personen, darunter Vertreter*innen aus der Community, wurden von Parteichefin Saskia Esken und ihrem Vize Kevin Kühnert zu einem Online-Gespräch am 11. März um 20 Uhr eingeladen. Das Schreiben liegt queer.de im Original vor.

        „Kommt mit uns ins Gespräch und gebt uns die Chance, Euch im direkten Austausch zu versichern, dass Queerness und überhaupt gesellschaftliche Vielfalt in der SPD so viel empathischer und solidarischer betrachtet werden, als es in den vergangenen Tagen den Eindruck gemacht hat“, heißt es in der Ende letzter Woche versandten E-Mail.
        „All das beschämt uns zutiefst“
        In ihrer Einladung kritisieren Esken und Kühnert zum einen den Verlauf des u.a. von Gesine Schwan moderierten Online-Talks „Jour Fixe“ mit FAZ-Feuilletonchefin Sandra Kegel. Bei der Veranstaltung am 19. Februar hatten die SPD-Gastgeber*innen Kegel trotz ihres queerfeindlichen Kommentars zu #ActOut in Schutz genommen, ihre Kritiker*innen dagegen scharf angegriffen und ihnen am Ende sogar das Mikro abgestellt. Eine teilnehmende Person war misgendert worden (queer.de berichtete)-
        https://www.queer.de/detail.php?article_id=38185

        „Die jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit einer Online-Debatte auf Einladung des SPD-Kulturforums und der SPD-Grundwertekommission, die fehlende Zurückweisung von Grenzüberschreitungen und die mangelnde Sensibilität im Umgang mit den Gäst*innen aus Euren Reihen, manche Rechtfertigung im Nachgang – all das beschämt uns zutiefst„, schreibt die SPD-Spitze. „Wir ahnen und wissen aus persönlichen Gesprächen, wie tief verletzend diese Ereignisse und Erfahrungen für Euch waren.“

        Esken und Kühnert „verstört“ über Thierse

        Ohne ihn namentlich zu erwähnen, distanzierten sich Esken und Kühnert auch vom ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse, der in der vergangenen Woche in einem FAZ-Kommentar Grenzen für „Vielfalt und Anderssein“ gefordert hatte („Identitätspolitik darf nicht zum Grabenkampf werden“) und sich nach Kritik als Heterosexueller diskriminiert fühlte und eine „Cancel Culture“ beklagte. „Aussagen einzelner Vertreter*innen der SPD zur sogenannten Identitätspolitik, die in den Medien, auf Plattformen und parteiintern getroffen wurden“, zeichneten „insbesondere im Lichte der jüngsten Debatte ein rückwärtsgewandtes Bild der SPD, das Eure Community, Dritte, aber eben auch uns verstört„, beklagten die beiden SPD-Vorstandsmitglieder.

        Die Einladung von Esken und Kühnert wurde verschickt, bevor ein Gastkommentar von Schwan in der „Süddeutschen Zeitung“ erschien, in dem sie Thierse verteidigte, Communities mit „feindseliger Abschottung nach außen“ kritisierte und eine Identitäts-Debattenkultur beklagte, in der „Auseinandersetzung durch moralische Verurteilung vergiftet“ werde: „Auch die moralisch attackierte ‚Mehrheit‘ fühlt sich oft verletzt oder bedroht.“
        […]

        https://www.queer.de/detail.php?article_id=38247

        Der zitierte Artikel über die fragliche Veranstaltung ist von mustergültiger Empörung, nachdem zuvor der Versuch, die eingeladene FAZ-Redakteurin Sandra Kegel zu canceln. Meine Frage wäre übrigens: wie „misgendert“ man einen Mann, der sich als „nonbinär“ bezeichnet? Bzw.: wie gendert man ihn richtig?

        Das ist die Veranstaltung, um die es geht:

        Allerhöchste Betroffenheit!

        Nachtrag: da sich niemand anderthalb Stunden reinziehen wird, hier ein Hinweis: ab Minute 51 kommen drei von SPDqueer empfohlene LGTB-Akteure der „Act out“-Kampagne der Süddeutschen zu Wort, die durch absolute Emotionalität und Polemik imponieren. Darunter auch „Heinrich Horwitz“ mit dem Zusatz „Keine Pronomen/sie/they“. Jeder, der diese Person nur vom Namen her kennt, würde sie natürlich als Mann adressieren. In Bild und Ton erscheint sie als Frau. Jetzt ist man natürlich im Zweifel darüber, wie diese Person an den männlichen Namen geriet.

        Ab 1:14 äußert sich der KiWi-Verleger Helge Malchow, der sich entsetzt darüber äußert, wie Sandra Kegel von diesen drei derartig als „AfD“-Ideologin niedergemacht wurde…
        Ich bin dagegen betroffen, zu sehen, wie stark der Einfluß der Empörungslobby in ör.Sendern bereits ist:

        „Jenny Luca Renner

        @JennyLucaRenner
        Queerdenkerin*- Feministin* ZDF-Fernsehrätin* ARTE Deutschland Beirät*in (LSBTTIQ) – Bundessprecherin* DIE LINKE.queer- Antifaschistin* – lesbisch -non binary“

        Grüne, Antirassismus und Gewalt: wächst da zusammen, was zusammengehört?

        Umstrittener Auftritt
        Berliner Grünen-Politiker begrüßt Gewalt gegen das „rassistische System“
        Stand: 17:24 Uhr |

        Von Marcel Leubecher
        Politikredakteur

        Ein Grünen-Vorstand in Berlin-Mitte rief Schwarze zur Formierung „robuster Communitys“ auf, „um nicht mehr die Polizei rufen zu müssen“. Aufstände und Plünderungen seien legitimer Widerstand gegen „rassistische Institutionen“. WELT sagt er, wie das zu verstehen sei.

        Jeff Kwasi Klein, Vorstandsmitglied der Grünen im Kreisverband Berlin-Mitte, hat physische Gewalt als geeignete Protestform gewürdigt. Außerdem rief er zur Bildung „robuster“ Gruppen auf, um nicht mehr auf die Polizei angewiesen zu sein.
        In einer auf Kleins Instagram-Kanal abrufbaren Rede, die er während einer Demonstration am 31. Mai 2020 in Berlin hielt, appellierte der dunkelhäutige Politiker an seine als „schwarze Geschwister“ angesprochenen Zuhörer. Am Sonntag kursierte ein Ausschnitt der Rede Kleins auf Twitter. „Es ist wichtig, dass wir uns organisieren, es ist wichtig, dass wir uns nicht auf den Staat verlassen, sondern verbindliche und robuste Community-Strukturen aufbauen, um nicht mehr die Polizei rufen zu müssen, wenn wir Hilfe brauchen“, sagte der Grüne bei dem Auftritt im Mai. „Denn starke Communitys brauchen keine Polizei, denn die Polizei ist nicht für uns da, sie ist für die Gewalt in unserem Leben verantwortlich.“

        […]

        https://www.welt.de/politik/deutschland/article227351479/Umstrittener-Auftritt-Berliner-Gruenen-Politiker-begruesst-Gewalt-gegen-das-rassistische-System.html

        Aber was erreichen „Progressive“ eigentlich? Ein interessanter Zwischenruf aus den USA:

        Und Mohamed Amjahid mit seinem Robin DiAngelo-Buch „Der weiße Fleck“ wird überall herumgereicht:

        https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/der_tag/archiv/20210225_1600/gast_im_studio_1710.html

        Prima Klima!

        Und hier darf er in der taz anonymisierte Medienschelte verpassen, immer mit demselben Katechismus-Vokabular der Critical Race Theory:

        Diskurskultur in deutschen Medien
        Immer weiter nach rechts
        Im Journalismus hat sich eine gefährliche Tendenz etabliert. Statt auf recherchierte Fakten wird vor allem auf Kontroverse als Selbstzweck gesetzt.
        • 1. 3. 2021

        Mohamed Amjahid
        […]
        Es geht um radikalisierte Journalist*innen, die verletzbare Minderheiten im Visier haben.

        Ich arbeite hier mit sogenannten non mentions, also namenlosen Schilderungen, nicht weil ich die Konfrontation scheue – von der habe ich aber tatsächlich genug –, es geht mir mehr um eine Arbeitsatmosphäre, in der sich diese radikalisierten Autor*innen ungehindert entfalten können, in der einige Entscheidungsträger*innen in Redaktionen auf die Kontroverse als Selbstzweck und nicht auf die journalistisch recherchierten Fakten achten.

        Vorab ist mir wichtig: Was Springer-Medien, die Neue Zürcher Zeitung oder die Junge Freiheit mit ihren teils menschenfeindlichen Inhalten machen, ist aus meiner Sicht kein Journalismus. Dieses Phänomen müsste in einem anderen Text mit der Überschrift „Wehret den Anfängen: längst verpasst!“ besprochen werden. Mir geht es hier um vermeintlich bürgerliche oder sogar linksliberale Medien, die in den vergangenen Jahren immer öfter ausgetestet haben, wie weit sie, meist mit Meinungsstücken, den Diskurs nach rechts verschieben können. Spoiler: Sie sind sehr weit gekommen.

        Ich muss betonen, dass Streit und Diskussion etwas Gutes sein können. Sie können Gesellschaften voran- und Lösungen für strukturelle Probleme hervorbringen. Es kommt aber darauf an, über was wie diskutiert wird. Lauten die Fragen wie folgt, könnte es schieflaufen: Sollen Frauen zurück an den Herd? Dürfen queere Menschen Eltern sein? Sollen Geflüchtete im Mittelmeer ertrinken?

        Ein ausgrenzender Diskurs

        Genau diese Fragen werden vermehrt seit 2015 – also seitdem das politische Klima von rechtsextremen Flammenwerfern angeheizt wurde – unter dem Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit verhandelt. Eine gewisse rechtsextreme Partei hat diese aufgeheizte Stimmung in die Parlamente getragen. Es ist nicht so, dass es vor der AfD im Bundestag keinen Rassismus gab, auch die deutsche Politik hat sich nach 1945 nicht entnazifizieren können.

        Sicher ist aber, dass sie damit die politisierte Andersmachung von Minderheiten zur Kür erhoben hat. Diese Kür wurde in einigen Redaktionen dankend angenommen. Zu oft lauteten seitdem Antworten auf die Fragen aus dem vorherigen Absatz: Ja zum Sexismus, ja zur Queerfeindlichkeit, ja zur Menschenverachtung. So im Sinne von: Sollen doch ein paar Flüchtlinge ertrinken, selbst schuld, wenn sie sich in Nussschalen auf den Weg übers Meer machen, und außerdem schreckt das andere ab, denn wir können nicht ganz Afrika aufnehmen.
        https://taz.de/Debatte-um-Seenotrettung/!5522012/

        Es gibt Fragen, die nicht verhandelt werden können: jene, die die Menschenwürde betreffen
        […]
        Einige Chefredaktionen fördern diesen konfrontativen Trend. Denn diese Konfrontation ruft (berechtigten) Widerspruch auf. Und so kommt Tag für Tag, Woche für Woche eine Talkshow-Runde, ein Pro-und-Contra oder ein Leitartikel in Umlauf, der die Existenz von verletzbaren Minderheiten in diesem Land gefährdet.
        […]
        Eine Begleiterscheinung gibt mir aber doch Hoffnung: In vielen Redaktionen, die ich gut kenne, gibt es Gruppen von Journalist*innen, die sich genau gegen diese Menschenfeindlichkeit wehren. Sie nennen sich „der Untergrund“, „der Widerstand“ oder schlicht „die Opposition“. Sie sehen die Rolle einzelner radikalisierter Kolleg*innen, die Narrenfreiheit nach rechts genießen, kritisch. Sie sind nicht gegen Debatten, fordern aber, dass sie respektvoll ablaufen und auf Rassismus, Sexismus oder Queerfeindlichkeit verzichten.

        Die Kernaufgabe von Redaktionen ist der Streit, damit Inhalte besser werden. Das sind Kolleg*innen, die einfach sagen wollen, was ist. Die sich intern aber manchmal nicht trauen. Immer wenn so ein menschenfeindlicher Kommentar irgendwo erscheint, klingelt mein Telefon.
        Dann lese ich zugleich verzweifelte und traurige, kämpferische bis rebellische Nachrichten, die diesen längst nach rechts gedrifteten Diskurs ablehnen und zu fairem und gut recherchiertem Journalismus zurückkehren wollen. Dieser Widerspruch versöhnt mich ein wenig mit meiner eigenen Branche.

        https://taz.de/Diskurskultur-in-deutschen-Medien/!5749402/

        In welchem Land lebt der Mann?

        Von der NZZ kam natürlich Widerspruch:

        Das sind Scharmützel, die einstweilen noch unterhalb des Publikumradars stattfinden:

        Das Publikum hat andere Sorgen.

        • @ Gabriele Wolff

          Diesen Mohamed Amjahid kann man eigentlich fast nicht ernst nehmen, zumal Differenziertheit nicht gerade sein Steckenpferd ist und man wieder mal sagen müsste: „Hier ist so alles falsch, dass nicht einmal das Gegenteil richtig ist.“

          Ausser Moralisierung und Emotionalisierung und Empörungsbewirtschaftung findet man hier wirklich nicht viel. Nada, nix! 🙂

          Deshalb zum nächsten Irrsinn! Der weissen Mathematik, die ja ein Herrschaftsinstrument ist. 🙂

          There Is No Such Thing as „White“ Math
          I naively believed that STEM would be spared from the ideological takeover. I was wrong, says Princeton professor Sergiu Klainerman.
          https://bariweiss.substack.com/p/there-is-no-such-thing-as-white-math

        • Ja nun, es konnte ja nicht lange dauern, bis ein Princeton-Mathematiker das Wort ergriff: und die WELT hatte natürlich recht, die von der NYT ausgestoßene Bari Weiss zu engagieren:

          There Is No Such Thing as „White“ Math

          I naively believed that STEM would be spared from the ideological takeover. I was wrong, says Princeton professor Sergiu Klainerman.
          Sergiu Klainerman
          Mar 1

          In my position as a professor of mathematics at Princeton, I have witnessed the decline of universities and cultural institutions as they have embraced political ideology at the expense of rigorous scholarship. Until recently — this past summer, really — I had naively thought that the STEM disciplines would be spared from this ideological takeover.

          I was wrong. Attempts to “deconstruct” mathematics, deny its objectivity, accuse it of racial bias, and infuse it with political ideology have become more and more common — perhaps, even, at your child’s elementary school.

          This phenomenon is part of what has been dubbed “The Great Awokening.” As others have explained powerfully, the ideology incubated in academia, where it indoctrinated plenty of bright minds. It then migrated, through those true believers, into our important cultural, religious and political institutions. Now it is affecting some of the country’s most prominent businesses.

          Unlike the traditional totalitarianism practiced by former communist countries, like the Romania I grew up in, this version is soft. It enforces its ideology not by jailing dissenters or physically eliminating them, but by social shaming, mob punishment, guilt by association, and coerced speech.

          When it comes to education, I believe the woke ideology is even more harmful than old-fashioned communism.
          […]
          Take for example the recent educational program called “a pathway to equitable math instruction.” The program is backed financially by the Bill and Melinda Gates Foundation;
          https://equitablemath.org

          it counts among its partners the Lawrence Hall of Science at UC Berkeley, the California Math project, the Association of California School Administrators, and the Los Angeles County Office of Education, among others; and it was recently sent to Oregon teachers by the state’s Department of Education.
          https://katu.com/news/local/debate-emerges-over-racism-and-white-supremacy-in-math-instruction

          The program argues that “white supremacy culture shows up in the classroom when the focus is on getting the ‘right’ answer” or when students are required to show their work, while stipulating that the very “concept of mathematics being purely objective is unequivocally false”. The main goal of the program is “to dismantle racism in mathematics instruction” with the expressly political aim of engaging “the sociopolitical turn in all aspects of education, including mathematics.”

          In the past, I would have said that such statements should be ignored as too radical and absurd to merit refutation. But recent trends across the country suggest that we no longer have that luxury.
          […]

          https://bariweiss.substack.com/p/there-is-no-such-thing-as-white-math

          Ich hatte ja schon vor Wochen auf diesen Trend aufmerksam gemacht:

          „Absolut sehenswert!
          Das ist natürlich, wie auch Murray ausführte, rassistisch.

          Da auch die Mathematik nicht verschont bleibt, wird das bei diesem Beispiel sehr deutlich:“

          https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-19/#comment-91712

          „Und nun wird auf die MINT-Fächer (englisch: STEM) gezielt, die man ja eigentlich für unideologisch hielt:

          Das ist schon gruselig, wenn man in das Manual hineinsieht:

          CHARACTERISTICS OF ANTIRACIST MATH EDUCATORS
          DESIGN A CULTURALLY SUSTAINING2 MATH SPACECENTER ETHNOMATHEMATICS3

          • Use culturally relevant, antiracist pedagogy, practices, and curriculum.
          • Cultivate mathematical identity so that everyone can see themselves as mathematicians.
          • Adapt homework policies to fit the needs of students of color.
          • Recognize and name the mathematical successes of students of color, and teach them to recognize successes in themselves and others.
          • Intentionally integrate physical movement in math classes.
          • Recognize the ways that communities of color engage in mathematics and problem solving in their everyday lives.
          • Teach that mathematics can help solve problems affecting students’ communities. Model the use of math as a solution to their immediate problems, needs, or desires.

          • Identify and challenge the ways that math is used to uphold capitalist, imperialist, and racist views.
          • Teach the value of math as both an abstract concept and as a useful everyday tool.
          • Expose students to examples of people who have used math as resistance. Provide learning opportunities that use math as resistance.

          2“Culturally Sustaining Pedagogy views schools as places where the cultural ways of being in communities of color are sustained, rather than eradicated…. Culturally Sustaining Pedagogy promotes equality across racial and ethnic communities and seeks to ensure access and opportunity. Culturally Sustaining Pedagogy also supports students to critique and question dominant power structures in societies.” (https://www.cde.ca.gov/pd/ee/culturallysustainingped.asp)

          3“The term ethnomathematics is used to express the relationship between culture and mathematics. The term requires a dynamic interpretation because it describes concepts that are themselves neither rigid nor singular—namely, ethno and mathematics(D’Ambrosio 1987).” (D’Ambrosio 2001)
          […]

          SUPPORT STUDENTS TO RECLAIM THEIR MATHEMATICAL ANCESTRY

          • Intentionally include mathematicians of color.
          • Expose students to mathematicians of color, particularly women of color and queer mathematicans of color, both through historical examples and by inviting community guest speakers.
          • Teach students of color about their mathematical legacy and ancestral connection and mastery of math.
          • Honor and acknowledge the mathematical knowledge of students of color, even if it shows up unconventionally.
          • Give rightful credit to the discovery of math concepts by mathematicians of color. Reclaim concepts attributed to white mathematicians that should be attributed to mathematicians of color.
          […]
          How do I track what students know? Students are required to “show their work.”

          1. ENGAGE
          White supremacy culture shows up in math classrooms when…Students are required to “show their work.”

          Instead…Math teachers ask students to show work so that teachers know what students are thinking, but that centers the teacher’s need to understand rather than student learning. It becomes a crutch for teachers seeking to understand what students are thinking and less of a tool for students in learning how to process.

          Thus, requiring students to show their work reinforces worship of the written word as well as paternalism. Ask other questions that will demonstrate learning when it is not clear to you how students know the answer.
          • Verbal Example: If you were working with a fellow mathematician who was absent this day, what might you tell them to help them learn it?
          • Classroom Activity: Number talks, where students have to engage with mental mathematics not limited to computations.

          • Professional Development: As a department, solve complex problems without writing and share with each other about that process. Offer a variety of ways to demonstrate thinking and knowledge.
          • Verbal Example: Show your thinking with words, pictures, symbols.
          • Classroom Activity: Have students create TikTok videos, silent films, or cartoons about mathematical concepts or procedures.
          • Professional Development: Practice with math colleagues how to answer mathematical problems without using words or numbers.

          Klicke, um auf 1_STRIDE1.pdf zuzugreifen

          Wo soll das enden? Und: sind Students of Color wirklich so blöd, wie sie hier dargestellt werden? Die meisten Schüler reagieren allergisch auf Mathematik-Unterricht: ich gehörte dazu. Und ganz bestimmt nicht wegen Geschlecht oder Rasse, die es ja eigentlich nicht mehr gibt, weshalb sie aus dem Grundgesetz gestrichen werden soll. Aber es gibt immer einen, der woker ist als der andere. Und „Race“ ist DAS Stichwort in den USA überhaupt.“
          https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-20/#comment-91797

          Wenn in Deutschland gegen diesen Quatsch nicht entschieden gegengesteuert wird (und die SPD fällt ja aus), enden wir wie in den USA, und da sieht es sehr düster aus:

          Rachel Levine’s Imminent Confirmation Proves Transgenderism Is America’s New State Religion
          February 26, 2021 (4d ago)
          […]

          Fifty years ago, the cult of transgenderism didn’t even exist. Merely ten years ago, it was still so obscure most Americans knew nothing about it. But over the past decade, transgenderism has been accepted en masse by the centers of power in America, which are now imposing them on the whole country. The core parts of its doctrine are easy to list:

          • Physical sex and “gender identity” are completely unrelated to one another.
          • Being “cisgender” and “transgender” are equally ordinary.
          • Gender is “fluid” and there are far more genders than merely “male” and “female.” In fact, there may be infinite genders.
          • Gender roles are socially constructed, and there is no biological basis for behavioral differences between males and females.
          Despite the above, a person can also innately know that they were assigned the “wrong” gender, even if this is based on their failure to conform to gender norms that are, supposedly, only social constructs.
          • A person can know he is transgender at any age. It is completely normal for teenagers, preteens, and even toddlers to become “transgender,” with potentially invasive treatments like puberty-blocking pills and even surgery.
          • A person has the right to choose their own pronouns, to demand that others “state their pronouns,” and to demand punishment when their pronouns are not respected.
          • Not only may a person change his name at any time, but it is “deadnaming” to use or even mention a prior name.

          In the America of 2021, the catechism above is accepted completely by every power center of American life. Obviously the universities embrace it, but even elementary schools push it as well. As the infamous “Gender Unicorn” graphic demonstrates, this catechism of gender is taught to children at a young age, the way children 100 years ago might be taught prayers to God.

          It comes with a coloring book version, too!

          “Haha, but wait until those kids graduate into the real world.” Thus have aging Boomers reacted for years to tales of insanity within the school system. Well, those kids are graduating, and now they’ve brought the corporate world into the transgender cult as well. When North Carolina tried to restrict public restrooms to people’s biological sex, PayPal and Deutsche Bank canceled expansion plans in the state. The NCAA stopped scheduling tournaments there, until the humiliated state GOP rescinded the law.

          https://www.reuters.com/article/us-north-carolina-lgbt/seeking-end-to-boycott-north-carolina-rescinds-transgender-bathroom-law-idUSKBN1711V4

          TLC’s I Am Jazz, a show tracking the life of a male-to-female transgendered teenager, has aired for six seasons, deliberately pushing the idea that young children can know they are “really” the other sex.

          By now, the transgender cult is so established that corporate obeisance is a routine formality, seen from popular cookie brands and children’s TV channels:

          Here’s to not only normalizing gender pronouns, but respecting them, too

          https://cartn.co/NBJCToolKit

          From the academy and the business world, the new transgender ideology is now taking over the highest and most crucial institutions of state. The military is once again enrolling transgender individuals to join without restriction, even though the dramatic surgical and hormonal treatments transgender individuals require are costly and, particularly in the case of male-to-female transgenders, dramatically worsen a person’s fitness for soldiering.

          Even the White House now demands that visitors supply their preferred pronouns before contacting them.

          Of course, the transgender ideology is manifestly insane; even its core precepts include obvious contradictions (if gender roles don’t actually exist and there’s no such thing as innately feminine traits, then how can a person know they are “really” the opposite sex?). Regardless of what treatment for it is best, transgenderism is certainly not normal. Most transgender people are deeply mentally troubled, and far more likely to suffer from ailments that have nothing to do with gender dysphoria. They are more likely to abuse drugs, commit suicide, and suffer severe psychiatric episodes.
          https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1047279719302832

          […]

          https://www.revolver.news/2021/02/rachel-levines-confirmation-proves-transgenderism-is-americas-religion/

          Die WaPo übermittelte mir am 28.2.2021 diese widersprüchlichen Meinungen:

          A transphobic tirade against the Equality Act masquerading as feminism
          Opinion ● By Jonathan Capehart ● Read more »

          Not all ‘anti-racist’ ideas are good ones. The left isn’t being honest about this.
          Perspective ● By Matthew Yglesias ● Read more »

          Während überall sonst Übereinstimmung darüber herrscht, daß Testosteron Doping ist, dürfen in den USA biologische Männer, die meinen, Frauen zu sein, den Frauensport beherrschen:

          [Video]

          CPAC 2021
          ‘Gender Identity Doesn’t Erase Physiological Advantages’: Student Athlete
          By Janita Kan
          February 28, 2021 Updated: February 28, 2021

          Biologically female athletes should not be forced to compete with athletes who are born biological males, student-athlete Linnea Saltz told an audience at the Conservative Political Action Conference (CPAC).
          Saltz, who participates in the highest level of intercollegiate athletics known as the NCAA Division I, said on Saturday that her views do not stem from a desire to discriminate against transgender women but instead that accommodating for LGBTQ athletes should not come at the expense of destroying women’s sports and the dreams of biological female athletes.

          “We use this [the] trigger word ‘inclusion,’ but people don’t realize that by being inclusive, in that sense, it is exclusionary to people like myself. And so we don’t want men’s and co-ed sports, we want men’s and women’s sports. And that’s why there is the separation of sex within sports as well,” said Saltz, who was a guest speaker on a panel at the annual conservative conference.
          “And so I think that gender identity doesn’t erase physiological advantages. And that’s just something we have to remember,” she added.

          The issue of saving women’s sports has again come into the public consciousness following the House’s passage of the Equality Act. Democrats and some Republicans say the bill is necessary to address discrimination against individuals on the basis of sexual orientation and gender identity. The bill seeks to classify “sexual orientation” and “gender identity” as protected classes under federal law, while expanding protections for LGBTQ individuals in public spaces and services.

          But critics and religious freedom advocates argue that its application could instead result in discrimination against religious institutions, people of faith, women, and individuals who wish to subscribe to traditional views of gender and sexuality, and shut out dissenters from the public square.
          […]

          https://www.theepochtimes.com/gender-identity-doesnt-erase-physiological-advantages-student-athlete_3714183.html?utm_source=newsnoe&utm_medium=email&utm_campaign=breaking-2021-02-28-1

          Ich wünsche wirklich, daß Kantsche Aufklärung herrsche.

        • @ Gabriele Wolff

          Hier übrigens noch ein guter Kommentar über Thierse und die Reaktion der SPD-Führung!

          https://www.tagesspiegel.de/politik/thierse-und-der-streit-ueber-identitaetspolitik-so-schafft-die-sozialdemokratie-sich-selbst-ab/26969166.html

          Und sonst zu Deutschland: Deutschland wird doch auch je länger je mehr zu einer Bananenrepublik, insbesondere nun die gesamte AfD vom Verfassungsschutz als Rechtextremismus-Verdachtsfall erklärt wurde.
          Sicherlich dürften einzelne Exponenten und gewisse „Sektionen“ der Partei dem entsprechen, aber die gesamte Partei als Verdachtsfall anzusehen, scheint mir ein Witz zu sein. Die AfD vertritt nach ihrem Parteiprogramm in etwa dieselben Positionen wie die SVP in der Schweiz und die SVP ist bei uns eine staatstragende Partei.

  3. Was ich zuletzt zu Corona sammelte, läßt sich vielleicht so überschreiben: es finden politisierte Glaubenskriege statt, der Ton wird schriller, vernünftig-pragmatische Wissenschaftler haben es schwer, und wenn es schon mal Einigkeit unter Wissenschaftlern und wissenschaftsbasierten Institutionen gibt, folgen die Politiker nicht.

    Cuomo im Pech:

    NY News
    2nd Former Aide Accuses Cuomo of Sexual Harassment
    By Reuters
    February 27, 2021 Updated: February 27, 2021

    NEW YORK—A second former aide has come forward with sexual harassment allegations against New York Gov. Andrew Cuomo, who responded with a statement Saturday saying he never made advances toward her and never intended to be inappropriate.
    Charlotte Bennett, a health policy adviser in the Democratic governor’s administration until November, told The New York Times that Cuomo asked her inappropriate questions about her sex life, including whether she had ever had sex with older men.

    Another former aide, Lindsey Boylan, a former deputy secretary for economic development and special adviser to the governor, recently accused Cuomo of subjecting her to an unwanted kiss and inappropriate comments. Cuomo denied the allegations.
    Cuomo said in a statement Saturday that Bennett was a “hardworking and valued member of our team during COVID” and that “she has every right to speak out.”
    He said he had intended to be a mentor for Bennett, who is 25.
    “I never made advances toward Ms. Bennett nor did I ever intend to act in any way that was inappropriate,” Cuomo’s statement said. “The last thing I would ever have wanted was to make her feel any of the things that are being reported.”
    Cuomo, however, said he had authorized an outside review of Bennett’s allegations.
    The governor’s special counsel, Beth Garvey, said that review would be conducted by a former federal judge, Barbara Jones.
    “I ask all New Yorkers to await the findings of the review so that they know the facts before making any judgements,” Cuomo said. “I will have no further comment until the review has concluded.”

    https://www.theepochtimes.com/2nd-former-aide-accuses-cuomo-of-sexual-harassment_3714142.html?utm_source=newsnoe&utm_medium=email&utm_campaign=breaking-2021-02-27-4

    Daß die NYT die Vorwürfe kolportierte, ist ein sicheres Zeichen dafür, daß die Democrats Cuomo fallen lassen werden.

    Trump im Glück:

    Ich dachte eigentlich, daß Fauci der Boss der NIH ist.

    Fauci’s boss praises Trump for ‚breathtaking‘ Operation Warp Speed COVID-19 vaccine development
    Francis Collins also said the recruitment of Moncef Slaoui to lead the initiative was an important step forward the administration deserves credit for.
    By
    Joseph Guzman | Feb. 24, 2021
    Story at a glance
    • During an interview with Axios that aired on HBO Monday, NIH Director Francis Collins praised the Trump administration’s efforts to quickly develop a COVID-19 vaccine.
    • Collins said the fact that two vaccines underwent clinical trials of at least 30,000 people and a rigorous FDA process just 11 months from when the U.S. first learned about the coronavirus is “breathtaking.”
    • Both the Pfizer-BioNTech and Moderna vaccines received emergency use authorization from the FDA in December.
    The director of the National Institutes of Health (NIH) says the Trump administration deserves credit for developing safe and effective COVID-19 vaccines in “breathtaking” speed.
    […]

    https://thehill.com/changing-america/well-being/prevention-cures/540408-faucis-boss-praises-trump-for-breathtaking

    Ich traute Augen und Ohren nicht, als ich dasselbe Lob im Kontraste-Magazin vom 25.2.2021 vernahm (1. Beitrag):

    https://www.ardmediathek.de/daserste/video/kontraste/kontraste-vom-25-02-2021/das-erste/

    Drosten entfernt sich immer mehr vom allgemeinen Konsens:

    Rosenfelder ist Feuilleton-Chef der WELT.

    Das war natürlich etrwas peinlich, weil Dr. Jekyll und Mr. Hyde von Stevenson ist. 😉

    Drosten läßt sich auf einen Twitterkrieg ein:

    Kritik an Zoe Hyde:

    Und hat zu Verstimmungen zwischen den USA und China geführt, da es eine entwürdigende und unangenehme Prozedur ist:

    China Gave US Diplomats Anal COVID Tests ‘In Error,’ American Officials Say
    The U.S. State Department says it is committed to preserving the “dignity” of American diplomats.

    by Viola Zhou
    February 25, 2021, 5:56am

    The Chinese government has promised to stop using anal swabs on American diplomats to test for COVID-19 after Washington complained that the practice was undignified, the U.S. State Department said.
    “The State Department never agreed to this kind of testing and protested directly to the Ministry of Foreign Affairs when we learned that some staff were subject to it,” a State Department spokesperson told VICE World News on Wednesday.
    The spokesperson said Beijing had assured Washington that the test was given “in error” and that diplomatic personnel were exempt from the test, which was mandatory for incoming travelers in some parts of China.
    “We have instructed staff to decline this test if it is asked of them, as was done in the past.”
    […]
    Some Chinese regions have been ordering anal swabs for people under quarantine, including those who arrived from abroad. Authorities say the tests can avoid missing infections.
    It’s not clear how many U.S. diplomats or their family members have gone through the tests.
    The State Department spokesperson said it is committed to preserving the “dignity” of American diplomats and their families, consistent with the Vienna Convention on Diplomatic Relations and other diplomatic law provisions.
    […]
    In an online post earlier in February, China’s National Health Commission said in some cases, the coronavirus can be more readily detected in anal samples than in throat and nasal samples. But it acknowledged rectal swabs are not suitable for mass use because they are inconvenient and unpopular.
    According to the commission’s instructions, the anal samples are collected by inserting a cotton swab three to five centimeters (about one to two inches) into the rectum.
    Reports about anal COVID-19 testing prompted a wave of panic on Chinese social media last month. A traveler from Australia to China who was given anal swabs in September told VICE World News it felt like having diarrhea.
    […]

    https://www.vice.com/en/article/bvxk9a/china-anal-covid-tests-us-diplomats

    Dr. Hyde scheint auch eher unangenehm zu sein:

    Endlich hat sich jemand im Lancet der WHO angeschlossen, wonach der Drosten-PCR-Test als Basis für öffentliche Gesundheitsmaßnahmen ungeeignet ist:

    Was von Anfang an ersichtlich war. Für unseren Lautsprecher nicht:

    Gehässigkeiten gegen Streeck:

    Dabei sprechen der WHO-Europadirektor Kluge und die Daten für ihn:

    Sehr schädlich, was das Vertrauen in die Politik angeht, war natürlich dieser Fall:

    Und was das Vertrauen in die Wissenschaftler angeht, diese Aussage von Lesch:

    Fleischhauer faßt auch mein Unbehagen zusammen:

    Die neue Lust an der Macht: Wie viele Politiker insgeheim über die Lockdown-Regeln denken
    FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer
    Sonntag, 28.02.2021, 16:37

    Politik ist ein lausiger Job. Alle wissen es scheinbar besser und ständig wird man dumm angequatscht. Kein Wunder, dass nun viele Politiker während der Pandemie aufleben: Endlich können sie den Bürgern mal sagen, wo’s langgeht!
    […]
    Selbst die sanftmütigsten Menschen zeigen plötzlich eine ganz neue Seite von sich. Haben Sie den Ausbruch von Winfried Kretschmann mitbekommen? Der baden-württembergische Ministerpräsident war beim CDU-Wirtschaftsrat zu Gast, wo sie ihn wegen des Lockdowns löcherten.
    Er höre immer nur öffnen, öffnen, öffnen, rief er irgendwann genervt. Als die Unternehmer nicht Ruhe gaben, blaffte er sie an: „Dann machen wir einen richtigen Lockdown, den gab es bisher ja gar nicht.“ O-Ton des Mannes, der als Kind in den Tanz-deinen-Namen-Zaubertrank im Waldorfkindergarten gefallen ist. Die Pandemie stellt wirklich alles auf den Kopf.
    […]
    Vom Misstrauen zur Bevormundung ist es nur ein kleiner Schritt

    Die entschiedensten Lockdown-Befürworter trifft man links der Mitte an. Es scheint geradezu ein Gesetz zu sein: Je stärker jemand politisch nach links tendiert, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass er ein Faible für harte Maßnahmen hat. Ich glaube, das hängt damit zusammen, dass man bei den Linken dem normalen Volk noch nie richtig über den Weg traute.

    Bis heute hat man sich dort eine romantische Vorstellung von den einfachen Menschen bewahrt. Die Stimme der Straße, der Protest von unten – das hält man in Diskussionen gerne hoch. Wenn es darauf ankam, hat sich das gemeine Volk allerdings oft als Enttäuschung erwiesen. Entweder blieben die Leute zu Hause, wenn sie, wie 1968, zur Fahne gerufen wurden – oder sie gingen, wie 1989, für die falschen Dinge auf die Straße. Das hat man bei der Linken nicht vergessen.

    Vom Misstrauen zur Bevormundung ist es nur ein kleiner Schritt. In der „Zeit“ plädierte die Politikredakteurin Anna Mayr gerade für mehr Aufsicht von oben: Der Staat müsse die Bürger wie Kinder vor sich selbst schützen. Wenige sprechen es so klar aus, aber viele denken in der Politik ähnlich. Die Kanzlerin lobt die Deutschen zwar immer, wie gut sie mitziehen würden: In Wahrheit hält sie nicht viel davon, auf Eigenverantwortung zu setzen.

    Mao-Fan als Ghostwriter eines Leitfadens der Bundesregierung

    Wer der Meinung ist, dass der Staat schon am besten weiß, was für die Menschen gut ist, gerät schnell in Versuchung, ein wenig nachzuhelfen, damit sie das auch so sehen. Wie man jetzt weiß, bat das Bundesinnenministerium vor dem ersten Lockdown eine Reihe von Wissenschaftlern, einen Plan zu erarbeiten, wie sich „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ durchsetzen ließen.

    Die Wissenschaftler empfahlen, Sterbeszenen qualvoll um Luft ringender Patienten auszumalen, um so bei den Bürgern eine „gewünschte Schockwirkung“ zu erzielen. Einer der Hauptautoren des Papiers war ein Germanist aus Österreich, der durch seine Begeisterung für den chinesischen Weg aufgefallen war, wie eine Recherche der „Welt am Sonntag“ ans Licht brachte.

    Ein Mao-Fan als Ghostwriter eines Leitfadens der Bundesregierung, in dem zu Erziehungszwecken möglichst drastische Corona-Szenarien beschrieben werden: Was andere als Skandal empfinden, zeigt professionelles Gespür, würde ich sagen. Wenn man sich schon für Propaganda entscheidet, dann sollte man sie doch von den Leuten erledigen lassen, die sich mit so etwas auskennen.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-die-neue-lust-an-der-macht-wie-viele-politiker-insgeheim-ueber-lockdown-regeln-denken_id_13026500.html

    Jan Böhmermann erfüllt das Klischee perfekt:

    Jan Böhmermann
    hat retweetet

    Selbst die Insel Neuseeland macht es zum wiederholten Mal vor: No-Covid funktioniert allenfalls im Modell:

    Das Aktuellste:

    28.2.2021 08:39 Uhr
    Die Kanzlerin wird isoliert
    Merkels No-Covid-Strategie ist beerdigt
    Immer mehr Politiker wenden sich von Merkels bisher strikter Lockdown-Politik ab. Ihr Kurswechsel kommt nun möglicherweise zu spät. Ein Kommentar.
    Stephan-Andreas Casdorff

    Wenn das keine bittere und beschämende Erkenntnis ist. Die Zahl der Toten in Alten- und Pflegeheimen sinkt durch Impfungen drastisch – was hätte erreicht werden können, wenn in der Corona-Pandemie mehr und früher geimpft worden wäre? Erheblich weniger Tote!
    Die 28 Johanniter-Heime in NRW und Rheinland-Pfalz zum Beispiel haben unter ihren 2400 Bewohnern so gut wie keine Corona-Toten mehr. Dass es nicht bundesweit so positiv gekommen ist, kann man auch einen Gau nennen.
    Einer, der früh auf diese Verantwortung hingewiesen hat, war übrigens Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus. Wer ist darauf eingegangen?
    Jetzt kommt alles Bedauern sehr spät. Jeder, aber wirklich jeder sieht, dass es Großbritannien bei den Impfungen besser hinbekommen hat. Ohne die EU. Das vergisst keiner so schnell, das wirkt nach. Und hat damit etwas Historisches.

    Die EU muss sich dringend neu bewähren. Voran Deutschland als Orientierungsmacht in Europa. Zumal Deutschland bei Beschaffung und Verteilung des Impfstoffes mal wieder überreguliert ist. Genau wie bei den Schnelltests, die jetzt allerorten als Teil des gesamtgesellschaftlichen Heilungsprozesses angesehen werden.

    Umso unverständlicher erscheint auf den ersten Blick, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat auflaufen lassen und damit die Einführung von Schnelltests verzögert hat. In einer Weise, dass Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer stellvertretend für viele Politiker in Verantwortung kürzlich die Geduld verlassen hat.
    Verklagt mich doch, lautete Palmers provokante Botschaft an Merkel und ihre Gefolgsleute, er warte nicht auf die „Genehmigung fürs Nasepopeln“. In Europa seien die Tests zugelassen.

    Auf den zweiten Blick erklärt sich Merkels Handeln so: Eigentlich will die Kanzlerin nicht öffnen, rückt deshalb nur zögernd von ihrer 35 ab, mit der sie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten zur Verlängerung des Lockdowns zwingen wollte. Aber die wenden sich von Merkels bisher striktem Lockdown-Kurs ab. Sie wird isoliert. Merkel droht das Momentum zu verlieren.
    Volker Bouffier, Hessens Ministerpräsident und eine Art Moderator im Sinne der CDU, sagt schon: Wir können so nicht weitermachen. Inzidenzwerte entscheiden nicht allein. Öffnungen müssen her. Wörtlich: Die Leute haben die Schnauze voll. Bis Mai, das geht nicht.
    Ähnlich äußert sich Malu Dreyer von der SPD, die Rheinland-pfälzische Regierungschefin. Und selbst Lothar Wieler vom RKI sagt: Wir können Corona nicht auslöschen. Heißt: Die No-Covid-Strategie ist beerdigt.
    Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten wollen für Lockerungen auch andere Faktoren als die Inzidenz einbeziehen: die Ansteckungsquote bei den Älteren, den R-Wert, die Belegung von Intensivbetten.
    Markus Söder, der in Bayern und darüber hinaus den Ton angeben will, wird wohl spätestens nächste Woche ähnlich argumentieren und handeln. Zumal Deutschlands oberster Krankenhauschef gerade auch gesagt hat, es gebe aktuell keine Gefahr einer Überlastung mehr und weniger schwere Verläufe.
    […]

    https://www.tagesspiegel.de/politik/die-kanzlerin-wird-isoliert-merkels-no-covid-strategie-ist-beerdigt/26959026.html

    Späte Einsichten. Vielleicht lag es daran?

    • Ja, das passt doch gut ein Titel dazu!

      „Mit autoritärer Solidarität in den solidarischen Autoritarismus“
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=70243&fbclid=IwAR26MT5nzBIQx8rS5D6iMorYiMd-3DcMCNat300geaRs2ZX8bYoA1UNLcus

      Dann, auch noch interessant:

      Hendrik Streeck rechnet mit dem Lockdown ab: „Hotspot – Leben mit dem neuen Corona-Virus“
      Der Virologe Hendrik Streeck hat ein bemerkenswertes Buch geschrieben: Neben virologischen und medizinischen Grundlagen ist es eine Abrechnung mit der Politik. Und es macht Hoffnung durch Forschungsergebnisse und pragmatische Lösungen – wenn es gelingt, die zerstörerische Politik zu beenden.
      https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/hendrik-streeck-rechnet-mit-dem-lockdown-ab-hotspot-leben-mit-dem-neuen-corona-virus/

      Und auch Schweden hat ganz gut abgeschnitten! 🙂

      Der „Schwedische Weg“ – was die Zahlen sagen
      Analyse der Sterbestatistik
      https://reitschuster.de/post/der-schwedische-weg-was-die-zahlen-sagen/

      • Kein Wunder, daß das Streeck-Buch, auf der SPIEGEL-Bestsellerliste auf Platz 4, auf der STERN-Bestsellerliste nicht vorhanden, nicht flächendeckend rezensiert wird.

        Noch steht die Propaganda-Front des SPIEGEL, wo Drosten interessanterweise nur einmal erwähnt wird:

        [27.2.2021]

        Was Schweden angeht: in der erste Phase hat man die Alten- und Pflegeheime, wo international die höchsten Sterberaten zu verzeichnen waren, nicht genug geschützt. Wie bei uns auch.

        Aktuell steht Schweden allerdings ohne Lockdown gut da:

        Twitter weiß allerdings, wer recht hat, und sperrt einen unbotsamen BILD-Chefredakteur, der gegen eine politische, antiwissenschaftliche Entscheidung aufbegehrt:

        Bei alldem gibt es immer noch faktisch relevante Äußerungen von Experten:

        Gian Domenico Borasio
        ist Professor für Palliativmedizin an der Universität Lausanne (Schweiz) und Autor der Bücher Über das Sterben und Selbstbestimmt sterben.

        Leider darf man deren Erkenntnisse in der ZEIT nur als Abonnent verfolgen:

        Altenpflege und Corona
        Das Gegenteil von Hilfe

        Ärzte weisen betagte Covid-Patienten oft vorschnell auf Intensivstationen ein. Dabei ist es für viele alte Menschen sinnvoller, im Pflegeheim zu bleiben. Das aber verlangt den Medizinern Mut ab.
        Ein Gastbeitrag von Gian Domenico Borasio
        24. Februar 2021, 16:57 Uhr Editiert am 28. Februar 2021, 9:13 Uhr DIE ZEIT Nr. 9/2021, 25. Februar 2021

        […]
        Der alte [demente in der Pflegeeinrichtung] Mann litt offenkundig an der Isolation und verweigerte Essen und Trinken, außer wenn es eine ganz bestimmte, altvertraute Altenpflegerin war, die ihm die Mahlzeiten reichte. Dann wurde er auch krank. Zunächst mit Husten, dann mit Fieber, schließlich wurde die Atmung schwer. Der Heimarzt, telefonisch über die Situation informiert, verfügte die sofortige Klinikeinweisung.
        Der alte Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Er wehrte sich unerwartet heftig gegen die Verlegung, sodass er für den Transport mit Gurten fixiert werden musste. Nach zwei Nächten in der überfüllten Nothilfe entschied man sich, ihn zu intubieren und auf die Intensivstation zu verlegen. Dort starb er drei Tage später. Seine Familie durfte ihn nicht einmal als Toten wiedersehen, die Tochter ist bis heute traumatisiert.
        Derartige Fälle hat es seit Beginn der Pandemie auf der ganzen Welt unzählige gegeben.
        […]
        Aber wir wissen aus Daten, die lange vor der Covid-Zeit erhoben wurden, dass es in aller Regel ein Fehler ist, einen hochbetagten Pflegeheimpatienten mit fortgeschrittener Demenz und einer neu aufgetretenen Lungenentzündung ins Krankenhaus zu bringen. Bei Covid-19-Patienten ist dieser Fehler noch gravierender, weil man damit weitere Menschen gefährdet und im Zweifel das Risiko eingeht, ein dringend benötigtes Intensivbett über lange Zeit mit einem Patienten zu belegen, für den durch die Intensivtherapie nichts Positives mehr zu erreichen ist. Wie oft dies in Deutschland passiert, ist unbekannt, aber dass es immer wieder passiert, ist unstreitig.

        Berichte aus Italien, insbesondere aus der Lombardei, legen nahe, dass auf dem Höhepunkt der ersten Welle die unreflektierte Verlegung von dementen Covid-19-Patienten aus den Pflegeheimen in die Krankenhäuser entscheidend zum Kollaps der medizinischen Versorgung in einigen Gemeinden beigetragen hat.

        Solche Verlegungen sind für Betroffene oft nicht nur unnütz, sondern auch schädlich. Denn Demenzpatienten werden durch den Umgebungswechsel destabilisiert, ihre Verwirrtheit nimmt zu, und sie sind dadurch stärker gefährdet, als wenn sie in ihrer vertrauten Umgebung geblieben wären. Hinzu kommen Krankenhauskeime, die für ältere Menschen lebensbedrohlich sein können. Die Zahlen aus der Zeit vor Covid-19 zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, eine Lungenentzündung zu überleben, für Pflegeheimpatienten deutlich größer ist, wenn sie in ihrem Heim bleiben. Die Entscheidung, Pflegeheimpatienten mit fortgeschrittener Demenz beim Auftreten einer Covid-19-Erkrankung nicht ins Krankenhaus einzuweisen, ist also schlichtweg das Gebot einer guten medizinischen Versorgung.
        […]

        Wer will es den gestressten, überarbeiteten und unterbezahlten Heimärzten verdenken, wenn sie unter massivem Druck der Familien Klinikeinweisungen anordnen, von denen sie selbst nicht richtig überzeugt sind?
        Die Krankenhäuser jedenfalls beschweren sich nicht: In den meisten Häusern waren fast durchgehend freie Intensivbetten vorhanden, und langzeitbeatmete Patienten auf Intensivstationen bringen den Kliniken sehr viel Geld ein. Geld, das angesichts fehlender Einnahmen in der Pandemie dringend benötigt wird. Und wer weiß, vielleicht profitiert der alte Mann ja doch von der Beatmung, auch wenn alles dagegenspricht? Man kann sich die Realität in einer Pandemie noch einfacher schönreden als vorher.
        […]

        https://www.zeit.de/2021/09/altenpflege-pflegeheim-intensivstation-corona-patienten/komplettansicht

        In der Tat kann man sich die Untersterblichkeit in manchen Teilen Deutschlands im Jahr 2020 damit erklären, daß den Krankenhäusern ca. 1 Million Patienten fehlten: mithin eine große Gruppe, die unbeklagten Krankenhauskeim-Toten nicht unterlagen. 2021 werden nicht nur diese Toten nachgeholt werden, sondern auch die, die aus Angst vor Ärzten und Krankenhäusern diesen Institutionen fernblieben.

        • Nachschlag:

          Wissenschaft
          Auf der großen Bühne

          Seit einem Jahr sind Wissenschaftler so gefragt wie nie. Doch wenn sie zusammenstoßen mit Medien und Politik, kommen ihre Argumente oft verzerrt an. Warum ist das so?
          Von Ulrich Schnabel
          24. Februar 2021, 16:56 Uhr Editiert am 1. März 2021, 10:51 Uhr DIE ZEIT Nr. 9/2021, 25. Februar 2021

          […]

          Einige drängen sogar mit aller Macht nach vorn, wie der Physiker Roland Wiesendanger, der vergangene Woche mit der These für Aufsehen sorgte, das Coronavirus sei nicht direkt von Wildtieren auf den Menschen gesprungen, die Indizien sprächen „eindeutig für einen Laborunfall“. Dabei war seine „Studie“ ein halbseidenes Papier, das keine neuen Fakten präsentierte und gar nicht erst den Anspruch der Wissenschaftlichkeit erhob. Dass die Universität Hamburg es dennoch zur Pressemitteilung adelte, kann man nur als kommunikativen Unfall bezeichnen.

          Doch Wiesendanger ist eine Ausnahme, in der Regel agieren Forscher seriöser – und deutlich zurückhaltender. Und nach einem Jahr Corona liegen bei vielen die Nerven blank: nicht nur weil um Inhalte gestritten wird, die über Leben und Tod entscheiden können, sondern auch weil dieser Streit in aller Öffentlichkeit stattfindet. Und im grellen Licht der Medien glänzt oft nicht die klügste, sondern die aufsehenerregendste These; aus dem akademischen Ringen um Argumente wird ein Schaukampf der Meinungen – No-Covid-Hardliner gegen Lockdown-Lockerer –, in dem es nur noch zwei Lager zu geben scheint.
          https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-02/corona-pandemie-nocovid-strategie-impfung-lockdown

          „Man kann keine Kritik mehr äußern an bestimmten Positionen, dann steht man sofort auf der falschen Seite“, klagt eine Virologin (die ebenfalls anonym bleiben will). So wie sie haben viele Forscher das Gefühl, zwischen medialer Meinungsmache, politischem Druck und wissenschaftlichem Anspruch regelrecht zerrieben zu werden.
          […]
          In einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk schilderte Drosten, warum öffentliches Engagement für Forscher eher von Nachteil sei: Es koste viel Zeit, und man müsse dabei Dinge sehr vereinfacht erklären, alle wissenschaftlichen Differenzierungen weglassen. Fachkollegen, die sich selbst nicht um Allgemeinverständlichkeit bemühten, reagierten darauf oft ablehnend. „Die hören so eine verkürzte Aussage von mir und denken sich, was ist das hier wieder für eine Hudelei?“, sagte Drosten. Das sei „wie der Reflex, der bei einem Kirchenmusiker entsteht, wenn Sie dem eine Bach-Partitur vorpfeifen“.
          https://www.deutschlandfunk.de/coronavirus-und-medien-christian-drosten-bei-formate20.740.de.html?dram:article_id=486042

          Deshalb habe man dann bei der Vergabe von Forschungsmitteln – die im Peer-Review-Verfahren von Fachkollegen bewilligt werden – eher „Minuspunkte“. Er selbst mag so angesehen sein, dass ihn das wenig stören dürfte. Anders ist es bei jüngeren Forschern ohne gefestigte Reputation: Für sie kann viel Medienpräsenz regelrecht karriereschädigend sein.
          […]

          https://www.zeit.de/2021/09/wissenschaft-oeffentlichkeit-kommunikation-medien-politik/komplettansicht

          Den Punkt „mediale Meinungsmache“ hat Ulrich Schnabel am Fall Wiesendanger prächtig vorgeführt.

          Drosten ist nachhaltig verschnupft:

          Mediales Framing und die Heuchelei der Democrats:

          Ein gruseliger Thread:

          Gruselige Fehleinschätzungen von Meyer-Hermann & Co:

          Eine Kausalität zwischen Maßnahmen und Infektionen ist nicht ersichtlich:

          Zum Ausgleich werden die Maßnahmen immer absurder:

          Die Yes to No-Covid-Propaganda-Serie fordert Satiriker heraus:

          Und immer mehr vom selbem:

          (Gestern bei Anne Will war er nicht dabei; da hätte Lauterbach auch arg gestört, ging es doch darum, Wie man öffnet, nicht, OB man öffnet.)

          Neuseelands Ardern wird deutlich:

          In Davos wurde man zu deutlich:

          Zwei Lichtblicke habe ich gefunden: den Rechtsstaat:

          Thüringens Verfassungsgericht
          Corona-Regelbrecher könnten Geld zurückbekommen
          • Von Stefan Locke, Dresden
          • -Aktualisiert am 01.03.2021-14:30

          Das Thüringer Verfassungsgericht erklärt drei Corona-Schutzverordnungen der Regierung vom Frühjahr und Sommer teilweise für nichtig. Gezahlte Bußgelder könnten deshalb bald zurückgezahlt werden.
          .
          Der Thüringer Verfassungsgerichtshof hat am Montag ein Urteil über drei Corona-Schutzverordnungen der Regierung aus dem Frühjahr und Sommer getroffen und dabei eine Verordnung aus dem Frühjahr für komplett nichtig und zwei Verordnungen aus dem Sommer für teilweise nichtig erklärt.

          Die Richter in Weimar gaben damit in Teilen einer Klage der AfD-Landtagsfraktion statt, die sich gegen besagte Verordnungen gewendet hatte, weil sie die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie für unverhältnismäßig hielt. Die Richter betonten allerdings, dass die von der Regierung getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit der Verfassung vereinbar seien, es aber andere Gründe für die Nichtigkeit beziehungsweise teilweise Nichtigkeit der Verordnungen gebe.

          Formale Gründe

          So befanden die Richter, dass die Verordnung der rot-rot-grünen Minderheitsregierung vom Mai vergangenen Jahres aus formalen Gründen komplett nichtig ist. Die Landesregierung hatte, wie im Bundesinfektionsschutzgesetz vorgesehen, eine eigene Corona-Schutzverordnung erlassen, die Erarbeitung einer solchen jedoch an die Landesgesundheitsministerin delegiert. Diese Delegierung bedarf wiederum einer eigenen Verordnung, in der auch explizit auf das Bundesinfektionsschutzgesetz Bezug genommen werden muss. Weil in der Verordnung jedoch diese Passage fehlte, und die Gesundheitsministerin damit formell nicht ordnungsgemäß ermächtigt war, die Verordnung zu erlassen, verwarfen die Richter die Mai-Verordnung aus formalen Gründen.

          Anders, aber womöglich mit größeren Folgen, verhält sich mit den Verordnungen von Juni und Juli, die das Gericht für teilweise verfassungswidrig erklärte, weil die Bußgeld-Regelungen darin nicht hinreichend genug bestimmt gewesen seien. So müssten Fälle möglicher Ordnungswidrigkeiten „schon aufgrund des Gesetzes vorausgesehen werden können und die Voraussetzungen der Ordnungswidrigkeit sowie Art und Maß der Sanktionen im Gesetz selbst hinreichend deutlich beschrieben werden“, heißt es in dem Urteil. Daran aber habe es gemangelt; die Bürger hätten den Verordnungen die Voraussetzungen für bußgeldbewehrte Tatbestände „nicht hinreichend deutlich entnehmen“ können. Das wiederum könnte Folgen für im Sommer in Thüringen erteilte Bußgelder – etwa wegen zu geringen Mindestabstands oder Überschreitung der Kontaktpersonenzahl – haben.
          […]

          https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/thueringen-corona-regelbrecher-koennten-geld-zurueckbekommen-17222048.html

          Unverständlich, wie solche Fehler passieren können…

          Und dann gibt es einen optimistischen Hirnforscher:

          28.02.2021, 14:52 Uhr
          Kolumne Spiegelstrich
          Warten? Handeln!

          Moritz Helmstaedter, der Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt, hat die Worte gefunden, die jetzt gesagt werden mussten.
          Klaus Brinkbäumer
          […]
          Und nun … hat Moritz Helmstaedter die Rede gehalten, und als wir am Samstag telefonieren, ist die zitierfähige Wiederholung so fulminant wie das Original.
          Die Buchmesse 2021 werde selbstverständlich stattfinden, sagt Helmstaedter, denn „wir werden geimpft sein“. Die wenigsten Menschen würden das Virus noch haben, „und mit Schnelltests werden wir die wenigen erkennen, die es haben“. Exakt diese Kombination, Impfstoffe und Schnelltests, würden uns wieder ein öffentliches, ein kulturelles Leben ermöglichen, bereits bald, nein, „jetzt schon, ab heute“.

          Moritz Helmstaedter, Jahrgang 1978, ist Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt, er spricht akzentuiert, mit Tempowechseln; derart freudvolle Sätze habe ich lange nicht gehört, zuletzt im amerikanischen Vorwahlkampf bei Pete Buttigieg und Kamala Harris. [Stöhn!]

          „In sechs Wochen“, sagt er nun, „werden wir so viel Impfstoff haben, dass wir nicht wissen werden, wie wir ihn unter die Leute bringen“; ein Wunder werde möglich, die rasante Reaktion der Menschheit auf COVID-19 und schließlich ihr Sieg.

          Die Angst hat sich eingeprägt. Aber sie muss nicht bleiben

          Es zähle, sagt Helmstaedter, das Engagement freier Menschen. „Wir sollten nicht auf Regierungen warten, wir brauchen Phantasie.“ An den Eingängen von Kitas, Kindergärten, Schulen und Geschäften könne getestet werden (das Wort „Kreativität“ fällt jetzt mehrmals); Apps, die verlässlich helfen, würden entwickelt werden, der Redner glaubt daran. [Gestern bei Anne Will wurde eine solche vorgestellt.]

          Ich frage den Hirnforscher, warum Deutschland sich aber noch immer so ganz anders anfühle, so matt und ergeben. „Im vergangenen Jahr“, sagt er, „war da die berechtigte Angst vor etwas Monströsem.“ Und da wir „keine Intuition für exponentielle Prozesse“ haben, war es traumatisch, und „die Angst hat sich eingeprägt“. Wir glauben nicht mehr, dass es besser werden kann? „Ja, das ist die Gewöhnung an eine erwartete Dramatik.“ In Wahrheit aber, so Moritz Helmstaedter, „ist da nichts, das die Mittel, die wir gefunden haben, besiegen kann“.

          https://www.tagesspiegel.de/kultur/kolumne-spiegelstrich-warten-handeln/26959926.html

          Allerdings: es gibt auch Menschen, die kein Smartphone haben.

    • „Die Zahl der Toten in Alten- und Pflegeheimen sinkt durch Impfungen drastisch“ – Dafür hätte ich gerne seriöse Quellen und entsprechende Belege.

      Trotz einer vermeintlichen Isolation der Kanzlerin, was ich genauso für Unsinn halte, versucht endlich die dt. Regierung ihr „Ermächtigungsgesetz“ durchzudrücken, was wohl niemandem kümmert.

      Klicke, um auf 1926545.pdf zuzugreifen

      Zitat:“Pandemierelevante Verordnungsermächtigungen und Rechtsverordnungen knüpfen nur noch an die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite an und treten nicht mehr spätestens mit Ablauf des 31. März 2021 oder, im Fall einer Verordnung auf Grund des § 5 Absatz 2 Satz 1 Nummer 10 IfSG, spätestens mit Ablauf des 31. März 2022 außer Kraft.“

      Willkommen im Sozialismus. 😉

  4. Das ist wohl die beste Reaktion auf die Schwächung des anti-IS-Kampf-Biden-Bombens in Syrien:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91836

    Also weiter mit Cancel Culture, PC, Critical Race Theory und Transgender:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91805

    Erfreulicherweise wurden einige Akteure hierzulande durch den Kulturkampf bei der NYT aufgerüttelt – selbst wenn sie fälschlicherweise behaupten, die NYT sei ja ein Flaggschiff des seriösen Journalismus` gewesen: das war sie spätestens seit 2016 nicht mehr, als sie sich zum pro Democrats- und anti-Trump-Organ wandelte und fake news an fake news reihte, in der Regel informiert durch „anonyme Offizielle“.

    In diesem Artikel:

    Kulturkampf bei der »New York Times«
    Wie die berühmteste Zeitung der Welt zu einem Haus der Angst wurde
    Donald Trump bescherte der »New York Times« einen beispiellosen Erfolg. Jetzt, da er weg ist, stürzt die berühmteste Zeitung der Welt in eine Identitätskrise.
    Von René Pfister
    19.02.2021, 18.00 Uhr

    Auch große Dramen beginnen zuweilen als Farce. Im Mai vergangenen Jahres gab Alison Roman, Food-Kolumnistin der »New York Times«, ein Interview, in dem sie über zwei Kolleginnen lästerte, die im Netz zu Ruhm und Reichtum gelangt waren. Roman warf der Ordnungsqueen Marie Kondo und dem Internetkochstar Chrissy Teigen vor, ihre Popularität schamlos dafür zu benutzen, Besteckkästen und Kochtöpfe zu verkaufen – was nicht ohne Komik war, schließlich hatte sich auch Roman damals bereits ein kleines Marketingreich samt eigener Löffelkollektion zugelegt.
    Wahrscheinlich wäre der Streit zwischen den Frauen in der überschaubaren Welt der Food- und Ordnungsfanatiker geblieben, hätte er im Netz nicht eine ganz eigene Wendung genommen. Kondo stammt aus Japan, das Supermodel Teigen hat eine thailändische Mutter, und schnell entwickelte sich auf Twitter eine Debatte über die angeblich rassistischen Äußerungen Romans, die von dort in die traditionellen Medien schwappte.

    »Hier geht es nicht nur um eine Frau, die andere Frauen niedermacht«, hieß es in einem empörten Leitartikel der »Washington Post«. »Hier erleben wir, wie eine weiße Frau zwei asiatische Frauen niedermacht, wo es doch genug weiße und männliche Geschäftemacher gibt, an denen man sich abarbeiten könnte.« Roman veröffentlichte eine zerknirschte Entschuldigung und gelobte, sich künftig stärker ihre eigenen »weißen Privilegien« bewusst zu machen. Es nutzte nichts. Romans Kolumne wurde ausgesetzt, bald darauf verließ die Autorin das Blatt.
    […]

    https://www.spiegel.de/politik/ausland/new-york-times-wird-die-beruehmteste-zeitung-der-welt-zu-einem-haus-der-angst-a-00000000-0002-0001-0000-000175447385

    In der Printausgabe 8/2021 vom 20.2.2021 (S.76-77) finden wir auf S.76 nicht nur diesen Satz:

    Ein ehemaliger leitender Redakteur meint bitter [nach der Vertreibung des Corona-Reporters McNeil]: „Wir dürfen unseren Lesern nicht den Eindruck geben, dass die „Times“ eine Art Fox News von links wird.“

    Auf derselben Seite befindet sich eine Grafik, die zeigt, daß die Printabos von 2016 bis 2020 von einer Million auf 800.000 zurückgegangen sind, während Online-Abos von 1,8 Millionen auf 6,7 Millionen angestiegen sind. Die NYT behelligt mich gern mit ihren Supersonderangeboten von 29 Dollar für ein digitales Jahresabo, und selbst Pfister verschweigt nicht:

    Sie [die NYT] hat Hunderttausende junge, akademisch gebildete Leser gewonnen, die das Abonnement auch als Teil des Widerstands gegen Donald Trump begriffen haben.
    […]
    „Eine Menge Leute denkt, [der scheidende Chefredakteur] Dean [Baquet] habe sich dem Mob gebeugt“, sagt ein „Times“-Mann, der sich wie fast alle seine Kollegen nicht mit Namen zitieren lassen will.
    […]
    Trump hat mit seinen Lügen [allenfalls von Dems-Medien-„Fact-Checkern“ als solche identifiziert] und seiner Rhetorik die Nation polarisiert, aber es gibt auch einen Dogmatismus von links, der es schwer macht, dass das Land wieder zusammenfindet. Die Rechte konnte Cancel Culture nur deshalb zum Kampfbegriff machen, weil viele Firmen in den USA ihre Mitarbeiter inzwischen schon bei der kleinsten Aufregung im Netz vor die Tür setzen,

    [S.77]

    Pfister kratzt natürlich nur an der Oberfläche.

    Die ZEIT geht auf S.1 ihrer aktuellen Ausgabe zum 75-jährigen ZEIT-Geburtstag weiter, auch wenn sie der Illusion nachhängt, die NYT sei eine bewundernswürdige journalistische Institution gewesen:

    Pressefreiheit
    Wofür stehen wir?
    Die Freiheit der Medien ist bedroht. Auch von einer Seite, von der man es nicht erwartet hätte.
    Ein Kommentar von Giovanni di Lorenzo
    24. Februar 2021, 17:03 Uhr Editiert am 25. Februar 2021, 9:21 Uhr DIE ZEIT Nr. 9/2021, 25. Februar 2021
    […]
    Es ist möglicherweise nur Insidern bekannt, unter welchen Bedrohungen seit einiger Zeit auch in Redaktionen gearbeitet wird, deren investigative Reporter und Reporterinnen nicht wie auf Malta oder in Russland um ihr Leben bangen müssen. Redaktionen sind glücklicherweise diverser geworden, was einigen Lesern jedoch ein Dorn im Auge ist. Kollegen, bei denen man schon dem Namen nach einen Migrationshintergrund vermuten kann, oder Autorinnen, die sich einem Thema wie Gendergerechtigkeit annehmen, sind – auch bei der ZEIT – immer wieder übelsten rassistischen und misogynen Anfeindungen ausgesetzt, insbesondere auf Twitter. Vor etwa anderthalb Jahren fanden sich einige von ihnen auf einer Liste mutmaßlicher Islamfeinde wieder: Die dort Genannten sollten einem Tribunal zugeführt werden. Ein hoher BKA-Beamter wertete das als eine Form des Terrorismus.

    https://www.zeit.de/2021/09/pressefreiheit-journalismus-gesellschaft-spaltung-politik/komplettansicht

    Immerhin bleibt di Lorenzo nicht bei den üblichen falschen Narrativen stehen, daß der Haß von rechts kommt und daß es rechtsextremen zum Terror führenden Haß gerade auf Frauen gebe. Nein, der Haß und die Hetze kommt natürlich auch von links:

    Auch leitende Redakteure und einzelne Autoren, beispielsweise der konservativen Springer-Blätter, sind wüsten Beschimpfungen und Drohungen ausgesetzt – in diesem Fall von links. Dies wird wenig beachtet, vielleicht weil der eine oder andere denkt, die Kollegen seien selbst schuld, weil sie Provozierendes veröffentlichen. Die Journalisten dort und auch ihre Wohnungen und Häuser müssen immer wieder gesichert werden, und der Chefredakteur der Bild-Zeitung wird sogar in einer gepanzerten Limousine gefahren.

    Dieser Bedrohung von außen halten Journalisten in aller Regel aber stand, so grässlich es für die Betroffenen ist. Einschüchternder für die Arbeit ist vermutlich eine andere Entwicklung, für die relativ kleine Gruppen von Akademikern und Aktivistinnen verantwortlich sind, die aber eine enorme Wirkungsmacht entfalten, weil sie viel Resonanz und manchmal auch Sympathie in einigen Medien finden: Sie geht von einer amerikanischen Bewegung aus, die im Namen der inzwischen überwiegend negativ besetzten Political Correctness und mit Blick auf die größer werdende Diversität von Gesellschaften mehr Respekt, Teilhabe und Fürsorge einfordert. Das sind Ziele, mit denen sich eine liberale Zeitung wie die ZEIT voll und ganz identifizieren kann.

    Auch in der Mitte ist Platz für abweichende Meinung

    Das Problem sind die Auswüchse, die sich mit dem Reizwort Identitätspolitik verbinden und in Amerika zum Beispiel so aussehen: Eine weiße Food-Kolumnistin der New York Times (NYT) gerät in einen furchtbaren Shitstorm, weil sie als Weiße zwei Frauen mit asiatischen Wurzeln kritisiert hatte. Sie musste einen mitleiderregenden Kotau leisten, was ihr aber nichts nutzte. Ihre Kolumne wurde abgesetzt, sie kündigte.

    Ein weltberühmter US-Basketballer traute sich nicht, in der ZEIT einen ergreifenden Nachruf auf einen verstorbenen Kollegen zu veröffentlichen, weil er befürchtete, als Weißer dafür kritisiert zu werden, über einen Schwarzen geschrieben zu haben. Ein Akt vorauseilender Selbstzensur.

    Jetzt hat es einen der profiliertesten Wissenschaftsjournalisten der Vereinigen Staaten erwischt, wieder bei der NYT. Donald McNeil hatte bei einer vor Jahren von seiner Zeitung veranstalteten Schülerreise indirekt das N-Wort benutzt, indem er es als Zitat in eine Diskussion einbrachte. Nach einer umfassenden Entschuldigung gewährte ihm der Chefredakteur zunächst das Gnadenbrot – weil er ohne böse Absicht gehandelt habe. Dagegen liefen aber nicht etwa irgendwelche repressiven Mächte aus Politik, Wirtschaft oder Kirche Sturm, sondern 150 der weit über tausend Angestellten der Zeitung. Chefredakteur und Herausgeber der NYT knickten ein und drängten McNeil nach 45 Jahren aus der Redaktion. Das geschah bei der wichtigsten Zeitung der Welt, der Meinungsvielfalt – ein Wesenszug des Liberalen – und Überparteilichkeit bislang heilig waren.

    Bei diesem Kulturkampf geht es um Fragen, die das Selbstverständnis aller freien Medien berühren: ob im Prinzip schützenswerte Minderheiten auch Mehrheiten majorisieren dürfen, ob Haltung zur Gesinnung erstarren kann, wann die Tugend der journalistischen Einordnung in Belehrung und Missionierung umschlägt. Und nicht zuletzt geht es darum, ob man Menschen nicht auch einen Fehler verzeihen kann.

    Die New York Post, ein lokaler Konkurrent der NYT, berichtete, knapp die Hälfte der Journalistinnen und Journalisten bei der NYT habe inzwischen Angst, zu schreiben, was sie denkt. Solche Vorbehalte gibt es nicht erst seit dem Fall McNeil. Aber hier zeigt sich besonders eindringlich, wie gefährlich ein rein parteiliches Verständnis von Journalismus ist. Wie soll man einem Medium vertrauen, dessen eigene Angestellte glauben, dass man gewisse Sichtweisen lieber nicht äußert?
    […]
    Auch und gerade in der Mitte ist Platz für abweichende Meinungen, für leidenschaftliche Plädoyers und im Ausnahmefall auch für eine erklärte politische Kampagne, wenn sonst ein vernünftiges Anliegen unterzugehen droht. Aber sie sollte dabei auf Vielstimmigkeit, Toleranz und die Kraft der Argumente bauen, nicht auf die Diffamierung von Andersdenkenden oder auf (durch Angst vor Shitstorms entstehenden) Konformitätsdruck.

    Wenn Medien nicht mehr in der Lage sind, partei- und lagerübergreifend einen Austausch zu organisieren und stattdessen darauf setzen, möglichst störungsfrei die eigene politische Klientel zu bedienen, dann betreiben auch sie die Spaltung der Gesellschaft – und am Ende die der eigenen Leserschaft.

    https://www.zeit.de/2021/09/pressefreiheit-journalismus-gesellschaft-spaltung-politik/komplettansicht

    Es wäre schön, wenn sich die ZEIT mehr daran hielte. Aber, ich gebe zu: sie ist immer noch eines der besten Blätter, das wir haben, auch wenn es eine schwere grüne und queere und NATO und anti-Trump-Schlagseite hat.

    Erfreulicherweise mehren sich die Stimmen gegen die Identity Politics und die PC in den Mainstream-Medien:

    25.02.2021, 15:23 Uhr
    Lockdown-Gewinner und Lockdown-Verlierer
    Chancen statt Canceln
    Bildungspolitik ist wichtiger als Identitätspolitik. Ein Kommentar.
    Caroline Fetscher

    […]
    Da müsste an sich die Stunde der politisch Engagiertesten schlagen, denn das Kämpfen um Gerechtigkeit von Chancen war schon lange nicht mehr so brennend wichtig. Doch Demonstrationen vor dem Bildungsministerium sind nicht zu sehen. Niemand da. Petitionen mit Abertausenden Unterschriften für mehr Bildungsgerechtigkeit sind nicht zu lesen, kein Blatt. Von massenhaften Aktionsgruppen zur Hilfe beim Homeschooling ist nichts zu hören. Stille.

    Dafür wird andernorts gelärmt. Laut. Ausgerechnet die Linke verbeißt sich derzeit – passioniert, verbohrt, fixiert – in Debatten um Identity Politics, Privilegien durch Hautfarben, um das Durchsetzen von Gendersprache, Israelboykotts und ähnlichen Dingen, die teils in peinlicher „Cancel Culture“ kulminieren. Ausgerechnet jetzt!
    https://www.tagesspiegel.de/kultur/identitaetspolitik-wir-leben-davon-dass-ihr-euch-schaemt/26944292.html
    Es wird eines Tages nichts, rein gar nichts helfen, dann, wenn die Zeugnisse desaströs sind, auf den Status einer migrantischen oder anderen Minderheitenidentität zu pochen. Sonnenklar, dass das Identitätsmerkmal „erfolgreiche Abiturientin“ weitaus mehr Tore weit öffnen kann als der Hinweis auf die Zugehörigkeit zu irgendeiner Gruppe. Umso absurder wirkt der aktuelle Fokus auf Identitäten.
    […]
    Der Philosoph Richard Rorty mahnte in einem berühmten Essay den „Vorrang der Demokratie vor der Philosophie“ an. Das bedeutet immer auch den Vorrang von Bildungschancen vor Identitätspathos, den Vorrang von Gerechtigkeit vor Selbstgerechtigkeit.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/lockdown-gewinner-und-lockdown-verlierer-chancen-statt-canceln/26952074.html

    Ihr zitierter Artikel ist grandios, enthält er doch gleich zwei Leseempfehlungen (obwohl der woke Gregor Dotzauer den Linken Stegemann auch derbe kritisiert, was ich hier weglasse):

    23.02.2021, 17:14 Uhr
    Identitätspolitik
    Wir leben davon, dass ihr euch schämt
    Einspruch von links: Bernd Stegemann legt sich mit der identitätspolitischen Linken und der Cancel Culture an.
    Gregor Dotzauer

    Das Unbehagen wächst, und es wächst allenthalben. Man muss längst nicht mehr die politische Seite wechseln, um die inquisitorischen Praktiken der kulturellen Linken als selbstgerechte Inszenierung zu erleben. Zornige Feministinnen wie die Pariser Publizistin und Filmemacherin Caroline Fourest hadern mit einer „Generation Beleidigt“ (Edition Tiamat), die universalistische Forderungen nach Gleichstellung und Gerechtigkeit an Geschlecht und Hautfarbe derjenigen knüpfen, die sie vortragen. Und sie rauft sich die Haare über die „neue Gotteslästerung“, derer sich noch die harmloseste Form „kultureller Aneignung“ bezichtigen lassen muss.
    Fourests aus dezidiert französischer Perspektive geschriebener Essay mit dem Untertitel „Von der Sprachpolizei zur Gedankenpolizei“ ist vielleicht das Temperamentvollste, das man zu diesem Thema in diesen aufgeheizten Zeiten lesen kann.

    Systemtheoretisch heruntergekühlt, wild entschlossen zur Abstraktion und mit ganz anders schreckgeweiteten Augen nimmt Bernd Stegemann, Professor für Theatergeschichte an der Berliner Hochschule Ernst Busch und Mitinitiator der linken Sammelbewegung Aufstehen, gleich die gesamte Epoche in den Blick.

    Den Kollaps einer Politik, die – Fleisch vom Fleische des Sozialismus – mit Klassengegensätzen nichts mehr anzufangen weiß. Den Kollaps einer Öffentlichkeit, die sich in moralisierenden Glaubensscharmützeln verliert. Aber auch den drohenden Kollaps des Planeten im Zeitalter des Anthropozän.
    [Bernd Stegemann: Die Öffentlichkeit und ihre Feinde. Klett-Cotta, Stuttgart 2021. 384 Seiten, 22 €.]

    „Nur der kleinste Teil der spätmodernen Öffentlichkeit beschäftigt sich noch mit ernsthaften Fragestellungen, die in deliberativ verantwortungsvollen Diskursen behandelt werden“, klagt Stegemann und erklärt, warum auch Greta Thunberg und die Fridays for Future daran scheitern müssen. Stattdessen würden die Wogen über den Themen Race und Gender doppelt hoch zusammenschlagen, ohne dass die gesellschaftlichen Fundamente erreicht würden. Die Wokeness suche „aktiv nach den Ereignissen, über die sie sich selbst empört in Szene setzen kann. Es geht ihr nicht um die Verbesserung, sondern um den Skandal, der ihren öffentlichen Wert steigert, indem er andere beschämt“.

    So entstehe eine Cancel Culture, die sich für ihn nicht mit einzelnen Auftrittsverboten verbindet, sondern mit einem „toxischen Umbau der Öffentlichkeit“ als ganzer. „Die Öffentlichkeit und ihre Feinde“ ist das Buch der Stunde – zumal es die Grabenkämpfe einer identitätspolitisch übersteuerten Linken mit einer „politischen Ökologie“ zu überwinden hofft, die sich von Klimapopulismus und symbolpolitischer Selbstberuhigung fernhält.
    […]
    Allein gültige Opferidentität

    Kaum jemand hat bisher die Paradoxien identitätspolitischer Aussagen so ausführlich herausgearbeitet wie er. Alle Identitäten, zeigt er, sind für die Wokes „Konstruktionen und Natur zugleich, und wer darüber entscheiden darf, wann die eine und wann die andere Behauptung gilt, hat die Macht über die Identität.“ So begeben sie sich argumentativ, je nach Interesse, in einer permanenten Rochade mal auf die eine und mal die andere Seite – außer bei „der Opferidentität, die ist absolut gültig“.
    […]

    https://www.tagesspiegel.de/kultur/identitaetspolitik-wir-leben-davon-dass-ihr-euch-schaemt/26944292.html

    Der einzige finanz- und wirtschaftspolitische Experte, den Die Linke je hatte, Fabio De Masi, tritt mit einer Warnung an seine Partei ab: und er gehört zu den Experten, die wir schmerzlich vermissen werden:

    Ich werde nicht wieder antreten
    Erklärung von Fabio De Masi
    24.02.2021
    […]
    Es gibt in verschiedenen politischen Spektren und vor allem in den sozialen Medien die Tendenz, Politik nur noch über Moral und Haltungen zu debattieren. Ich halte dies für einen Rückschritt. Werte und Moral sind das Fundament politischer Überzeugungen. Wer jedoch meint, dass alleine die „richtige Haltung“ über „richtig oder falsch“ entscheidet, versucht in Wahrheit den Streit mit rationalen Argumenten zu verhindern.

    Eine solche Debattenkultur hat nichts mit Aufklärung zu tun, sondern ist Ausdruck eines elitären Wahrheitsanspruchs, wie ihn die Kirche im Mittelalter bediente. Vor allem verstärkt dies aber Spaltungen in der Gesellschaft, wovon rechte Demagogen weltweit profitieren. Dies hilft Kräften wie der AfD, sich als Anwältin der kleinen Leute aufzuspielen, obwohl ihnen die Schweizer Franken zu den Ohren heraus kommen.

    Die Kunst der Politik besteht darin, auch an die Lebensrealität und die Sprache jener Menschen anzuknüpfen, die um die Kontrolle über ihr Leben fürchten. Die politische Linke darf das menschliche Grundbedürfnis nach Sicherheit – in einem umfassenden Sinne – nicht vernachlässigen. Dabei sollte man weder Ressentiments schüren noch so sprechen, dass normale Menschen einen Duden brauchen. Aber auch „Maulheldentum“ ersetzt keine praktischen Antworten auf konkrete Probleme. Es werden die Parteien gewählt, denen man zutraut, Existenzen in der Corona-Krise zu sichern, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu verhindern, dass Kinder aus ärmeren Stadtteilen ihr Recht auf Bildung einbüßen!

    Parteien in der Tradition der Arbeiterbewegung waren immer lebensnah. Sie kannten die Lebenswirklichkeit der Menschen, die von ihrer Hände Arbeit lebten. Sie haben Grundwerte wie Solidarität durch Verankerung in der Lebenswelt der Beschäftigten verteidigt. Die Debatten der Meinungsführer in den akademischen Milieus, die Codes der digitalen Empörung und Hashtags, die häufig nur wenige Stunden überdauern und nichts kosten, sind dafür kein Ersatz.
    […]
    Millionen Frauen im Niedriglohnsektor brauchen Schutz vor Ausbeutung und müssen sich täglich gegen Respektlosigkeiten und Übergriffe von Männern wehren. Auch viele dieser Frauen sind selbstbewusst, aber nicht immer geübt in geschlechtsneutraler Sprache.

    Bernie Sanders ist ein alter weißer Mann. Aber er hat sich ein Leben lang für anständige Löhne und eine Krankenversicherung für Millionen von Arbeiterinnen und Arbeitern in McJobs engagiert, die überwiegend von Latinos und Afroamerikanern verrichtet werden.

    Identität ist wichtig im Leben. Sie darf aber nicht dazu führen, dass nur noch Unterschiede statt Gemeinsamkeiten zwischen Menschen betont werden und sich nur noch „woke“ Akademiker in Innenstädten angesprochen fühlen. Eine Politik, die nur noch an das Ego und die individuelle Betroffenheit, aber nicht mehr an die Gemeinschaft appelliert, ist auch Donald Trump nicht fremd.
    Viele Menschen teilen unsere Werte. Aber wir gewinnen nichts, wenn wir weltfremd wirken oder Stress in der Gesellschaft tabuisieren, weil wir Angst haben, auf konkrete Probleme auch konkrete Antworten liefern zu müssen. Dies schließt übrigens „linken Populismus“ überhaupt nicht aus. Wir müssen populärer werden – aber mit Hand und Fuß und den richtigen Schwerpunkten.
    […]

    https://www.fabio-de-masi.de/de/article/3542.ich-werde-nicht-wieder-antreten.html

    Absolut eindrucksvoll. Und gilt auch für die SPD, die sich dem Zeitgeist anbiedert.

    • Das „Neue Deutschland“ sieht das anders – noch ist Die Linke Gesellschafterin dieser Zeitung:

      […]
      Anfang Februar waren Gerüchte über eine gesetzliche Neuregelung des TSG laut geworden, nachdem in einzelnen Medien über einen gemeinsamen Entwurf des Bundesinnenministeriums und des Bundesjustizministeriums berichtet worden war.
      So hatte sich etwa Birgit Kelle – Publizistin und eine der Hauptredner*innen der rechts-konservativen »Demo für Alle« – in einem Focus-Artikel auf den Entwurf bezogen und vor »dramatischen Folgen für Frauen und Kinder« gewarnt, sollte dieser in Kraft treten.
      [Ich ergänze:]
      https://www.focus.de/politik/gastbeitrag-von-birgit-kelle-kjkjk_id_12949515.html
      […]
      Beim Bundesverband Trans* e.V. (BVT) habe man sich daraufhin zunächst gefragt, wie Kelle überhaupt an das Dokument gekommen war, erzählt Fachreferent_in Kalle Hümpfner dem »nd«. Denn im Gegensatz zu Kelle, die in dem Artikel angab, dass ihr der Entwurf vorliege, hatte der Verband, der sich für die Rechte von trans* Personen einsetzt, in den vergangenen Monaten keinerlei Informationen zum Stand der Neuregelung erhalten. Auch in parlamentarischen Anfragen, die der BVT über Oppositionspolitiker*innen gestellt hatte, habe es immer wieder geheißen: Der Meinungsbildungsprozess zwischen den Ministerien sei noch nicht abgeschlossen. Beteiligt ist neben dem Justizministerium und dem Bundesinnenministerium auch das Familienministerium.

      »Es stimmt uns sehr besorgt, dass ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung auf einer rechtspopulistischen Plattform geteilt wird, bevor dieser zwischen den Ministerien abgestimmt ist«, sagt Hümpfner. Mit der Petition werde klar Stimmung gegen die Grundrechte von trans* Personen gemacht. Inzwischen wurde die Petition bereits über 6000 mal unterzeichnet. [heute: 14.117 mal]

      Dabei stelle der Entwurf für trans* Personen gar keine entscheidende Verbesserung dar, sagt Hümpfner. Etwa weil damit eine Ungleichbehandlung von trans* und inter Personen fortgesetzt und Minderjährigen unter 14 Jahren ein Recht auf Änderung des Namens- und Geschlechtseintrags abgesprochen werde. Das sei sogar eine Verschlechterung der aktuellen Rechtslage, nach der eine Änderung derzeit mit Zustimmung der Eltern schon ab etwa sieben Jahren möglich sei. Auch Erwachsene müssten sich demnach weiterhin einer Beratung unterziehen, die letztlich nicht ergebnisoffen sei, kritisiert Hümpfner.
      […]

      https://www.neues-deutschland.de/artikel/1148674.citizengo-geleaked-rechte-angriffe-auf-transgesetz.html

      Hier der Petitionstext:

      https://donate.citizengo.org/de/fm/200705-kinderfalle-trans-gesetz-sofort-stoppen

      Hier der Gesetzentwurf, von dem unklar ist, ob er noch aktuell ist:

      Klicke, um auf Gesetz-zur-Neuregelung-der-Aenderung-des-Geschlechtseintrags.pdf zuzugreifen

      Wie der Lobbyist darauf kommt, die vorgesehene Beratung sei nicht ergebnisoffen, erschließt sich mir nicht. Es ist eher zu befürchten, daß Vertreter wie er Beratungen durchführen dürfen.
      Und so wird Zensur vorbereitet: Kritik an der Transgender-Ideologie wird als „hate speech“ bezeichnet:

      HHS nominee Rachel Levine beantwortet die Fragen nicht:

      Und derlei Reklame wird in der Transgender Community verbreitet:

      Als ob es nach kompletten OPs eine beglückende Rückkehr zum ursprünglichen Geschlecht geben könne. Auch bleibt es schleierhaft, was das alles mit Kolonialismus zu tun hat.

      Das hier ist natürlich Kindergarten:

      Die WaPo berichtete gestern:

      House votes to pass Equality Act, prohibiting discrimination based on sexual orientation and gender identity
      By Felicia Sonmez and Samantha Schmidt ● Read more »

      hat aber Zweifel, daß das Gesetz ohne Änderungen den Senat passieren kann:

      The Equality Act can become law — if Democrats will add religious exemptions
      Opinion ● By Jonathan Rauch ● Read more »

      Religiöse Ausnahmen sind nämlich nicht vorgesehen, und dummerweise haben alle drei monotheistische Religionen Vorbehalte: ein klarer Verstoß gegen die Verfassung.

      Aber auch Linke, selbst linke Schwule, haben ganz schnell einen Shitstorm an der Backe, wenn sie die Transgenderszene – bei allem Respekt – auch nur hinterfragen: Glenn Greenwald hat es zu spüren bekommen:

      Das würde jedenfalls erklären, warum mittlerweile 70-80% von Kindern/Jugendlichen mit Transgender-Wünschen Mädchen sind.

      Er kriegte es von allen Seiten ab:

      Es lohnt sich!

      Bei uns laufen die Diskussionen ebenfalls aus dem Ruder, gerne aus Anlaß der Reizworte Faschismus, Rassismus, RAF:

      Jella Haase und die RAF
      Fack ju Kapitalismus
      Schauspielerin Jella Haase sprach in einem Interview über die RAF. Nun wird ihr eine Nähe zu dieser unterstellt. Doch das ist verkürzt.
      23. 2. 2021
      Juri Sternburg

      Folgende Schlagzeile mag Sie überraschen, aber ich verspreche Ihnen, am Ende werden Sie verstehen. Jella Haase soll Grundgedanken der RAF teilen. Aber handeln wir zuerst ab, was geschah: Die Schauspielerin Haase, vielen bekannt durch den Kino-Erfolg „Fack ju Göhte“ oder das Drama „Kriegerin“ und inzwischen in Filmen wie der Neuverfilmung von „Berlin Alexanderplatz“ zu bewundern, gab dem Magazin Zeit Verbrechen ein Interview.
      https://www.zeit-verlagsgruppe.de/pressemitteilung/jella-haase-eine-faust-ins-gesicht-zu-bekommen-das-ist-krass/
      […]
      Gegen Ende des Gesprächs wird die Schauspielerin gefragt, ob es Kriminelle gibt, die sie bewundert. Haase nennt die Graffiti-Crew 1UP, eine längst zum Synonym für Sprayer mit ideologischem Background mutierte Gruppe, die sich durch besonders waghalsige Aktionen und dazugehörige Videos weltweit einen Namen machte. So weit so gut, nichts was außerhalb eines Schrebergartens für Aufruhr sorgt.
      Doch kurz darauf kommt der Teil, den die Springer-Presse aktuell zum Anlass nimmt, um Jella Haase eine skandalöse Nähe zur Rote Armee Fraktion zu attestieren:
      https://www.welt.de/vermischtes/article226874183/Kapitalismuskritik-Schauspielerin-Jella-Haase-teilt-Grundgedanken-der-RAF.html

      „Mich beschäftigt auch die RAF“, erklärt Haase. „Ich erarbeite einen Monolog, der auf ihren Texten basiert. Die RAF hat Menschen umgebracht, das darf und will ich nicht verharmlosen. Aber den Grundgedanken, die Kapitalismuskritik, den teile ich.“
      […]
      Was dabei leider auf der Strecke bleibt, ist das Interview einer extrem talentierten Schauspielerin. Aber gut, wir alle müssen gucken, wo wir bleiben, und bei genauerem Hinsehen entdeckt man dann tatsächlich weitere frappierende Sensationsmeldungen, die sich gut für die eine oder andere Headline eignen. So ist Welt-Chefredakteur Ulf Poschardt laut eigener Aussage ein glühender Porsche-Fan – ganz genau wie Andreas Baader. Der schießwütige Lederjackenträger mit Hang zu stillosen Sonnenbrillen (Baader, nicht Poschardt) kommt ebenfalls aus Bayern, fuhr laut Augenzeugenberichten gerne seinen weiblichen Mitstreiterinnen über den Mund und geriet oft in Verdacht, den Lärm über den Inhalt zu stellen.
      Die Verbindungen sind glasklar, man muss sie nur sehen wollen.

      Danke, Jella Haase.

      https://taz.de/Jella-Haase-und-die-RAF/!5750429/

      Nach dem Motto: nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. 🙂

      Überhaupt sollte es eine goldene Regel sein, Schauspieler jeglichen Geschlechts nicht über Politik reden zu lassen:

      Und so wird es dann auf Twitter „reflektiert“:

      Da freut man sich über witzige Kommentare:

      • Aber es ist im Grunde verdammt ernst. Glenn Greenwald spricht es gegen Ende seines Videos aus, und bezieht sich neben der Statistik und der Tatsache, daß niemand ein verachteter weißer Cis-Mann sein wolle und daher die unklare Option „non binary“ wähle, auf diesen von ihm geposteten Artikel:

        Where Have All The Lesbians Gone?
        They’re coming out as nonbinary or as men.
        Katie Herzog
        Nov 27, 2020

        […]
        Nonbinary people say that the identification liberates them from the prison of gender, but for others, it doesn’t dismantle gender roles and stereotypes; it reinforces them. It legitimizes the idea that there’s an intractable gender binary in the first place. Instead of saying, “I’m a woman and I reject gender roles,” NB ideology says, in effect, “I reject gender roles and therefore I’m not a woman.”

        Jocelyn Macdonald, the editor-in-chief of the lesbian site AfterEllen, has seen the NB ideology pushed by well-intended people and she worries about the unintended consequences. “When we say that femininity is equivalent to womanhood, we leave no space for women, gay or straight, to be gender non-conforming,” she told me. “Butch lesbians especially have fought for the right to claim space as women, and now women are running from that instead of boldly stepping into it. It’s another way of saying ‘I’m not like other girls,’ and it’s demeaning to other women.”

        This is not a popular position in some queer communities, and AfterEllen is routinely accused of being transphobic. In 2018, Rhea Butcher, a nonbinary comic, tweeted: “You don’t represent me or my friends and your website is a sham. You’re not a lesbian/bisexual website, you’re a TERF website.” (“TERF“ stands for “trans-exclusionary radical feminist” and is not, to put it mildly, a compliment.) Butcher’s tweet is typical, and it’s part of what makes having this conversation so fraught.
        […]
        And there’s another not-so popular explanation: that it’s a fad, a form of social contagion.

        I’m aware that this will be offensive to some people. The concept of a fixed, internal gender identity has become sacrosanct, and it’s viewed as something deeply personal and meaningful, like the soul. But humans are social creatures and we are easily influenced by our peers. This isn’t a moral judgment, just a fact, and I’ve seen how it plays out in my own peer circle. First one person comes out as nonbinary, then another, then another, and then one day half the dykes [männlich konnotierte Lesben] you know go by “they.” Add social media to the mix, and fawning profiles of nonbinary people in the press, and you’ve got yourself a mass cultural phenomenon.

        I ran this theory by a therapist who specializes in LGTBQ issues. (She asked to remain anonymous, so I’ll call her Tara.) Tara told me that while the most common complaints of her young female patients involve gender identity, it’s not an issue with older patients. The older ones struggle with their sexuality or their relationships, but aside from a few transexuals with dysphoria, gender identity doesn’t come up. And young women, in particular, are prone to social contagion. We’ve seen this in many areas: eating disorders, cutting, exercising, yawning, strange fits of laughter, and even (forgive the term) hysteria.

        When I asked Tara if social contagion could be the cause of the nonbinary movement, she paused for long enough that I thought she may have hung up the phone. “Yes,” she said. “But I can’t really say that to anyone.” The professional risks are too great.

        […]

        https://andrewsullivan.substack.com/p/where-have-all-the-lesbians-gone-0a7

        Ein Schweigegebot selbst unter Profis – das ist genauso erschreckend wie der Umstand, daß der Zeitgeist die medizinische Profession dazu bringt/zwingt, selbst Kindern und Jugendlichen bei der irreversiblen Verstümmelung ihrer Körper zu assistieren. Unter den Antworten unter Greenwalds Thread fand ich diese sehr verstörende:

        Letzteres stimmt übrigens nicht: auch männlich konnotierte Lesben werden im Iran aus religiös-sozialen-strafrechtlichen Gründen, durch Experten (Psychotherapeuten und Ärzte) dazu gebracht, ihr Geschlecht zu wechseln. Eine Wahl gibt es nicht, denn Homosexualität wird im Iran strafrechtlich verfolgt, und es gibt die Todesstrafe. Noch viel schlimmer für die Betroffenen ist freilich die familiäre Ausstoßung einschließlich Todesdrohungen.
        Ich empfehle das gesamte 43-Minuten-Video; wer sich das nicht antun will, dem empfehle ich die beiden erschütternden Interviews mit einem schwulen Iraner, der zur Transition gebracht wurde, und sich nach der OP als Versehrter betrachtete, der noch unglücklicher war als zuvor; danach gibt es ein Interview mit einer maskulinen Lesbe, Mutter, jetzt krebskrank und mit Asylrecht in Kanada, die jahrelang gegengeschlechtliche Hormone nahm, die Transition aber letztlich abbrach. Ab Minute 30.

        Da sieht man, was sozialer Druck und instrumentalisierte Medizin vermag.

        Daß der Klassen-Aspekt bei der spaltenden Identitätspolitik schlicht ausgeblendet wird, ist vor allen Dingen bei der Critical Race Theory von Übel.

        Am 22.2.2021 hatte ich über den Fall der weißen Angestellten des Elite-Instituts Smith College, deren Absolventin sie war, Jodi Shaw, berichtet:
        „Bari Weiss, die wegen derartigen woke Mobbings die NYT verließ, macht auf diesen haarsträubenden Fall aufmerksam – und der Kündigungsbrief hat es wirklich in sich, weil man ein Gefühl dafür bekommt, wie sehr die Arbeitsatmosphäre unter der Critical Race Theory leidet:“

        Whistleblower at Smith College Resigns Over Racism
        Jodi Shaw made less in a year than the cost of tuition. She was offered a settlement, but turned it down. Here’s why.
        Bari Weiss
        Feb 19[2021]

        We all know that something morally grotesque is swallowing liberal America. Almost no one wants to risk talking about it out loud.

        Every day I get phone calls from anxious Americans complaining about an ideology that wants to pull all of us into the past.

        I get calls from parents telling me about the damaging things being taught in schools: so-called antiracist programs that urge children to obsess on the color of their skin.
        I get calls from people working in corporate America forced to go to trainings in which they learn that they carry collective, race-based guilt — or benefit from collective, race-based virtue.
        […]

        https://bariweiss.substack.com/p/whistleblower-at-smith-college-resigns
        […]“
        https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-20/#comment-91793

        Glenn Greenwald blieb dran an diesem Fall – und glücklicherweise auch die NYT (zu deren Lob sie in den Letzten Jahren nun wirklich keinen Anlaß gab):

        Die ACLU war mal eine Vereinigung für Bürgerrechte. Heute ist sie ein Anhängsel der Democrats, und da darf es keine weißen unterprivilegierte Angestellte geben, die von farbigen „Privilegierten“ zu Unrecht mit Rassismus-Vorwürfen überzogen werden und die tagtäglich unter der Critical Race Theory leiden.

        Bei uns fängt das gerade erst so richtig an. Aus irgendwelchen Gründen wird der notorische Hasnain Kazim kaum wahrgenommen:

        Der leicht frischere Deutsch-Marokkaner Mohamed Amjahid wird allerdings auf Teufel komm raus promotet:

        Antirassistisches Denken
        „Unsere Stimmen dringen jetzt in viele Räume“
        Mohamed Amjahid beschreibt in seinem Buch „Der weiße Fleck“ wie die Privilegien der Mehrheitsgesellschaft funktionieren, und was man gegen rassistische Strukturen unternehmen kann. Ein Gespräch über Opferolympiaden, Bildungschancen und Reparationen.
        Von Gerrit Bartels
        26.02.2021, 13:28 Uhr
        Herr Amjahid, Ihr Buch trägt den Titel „Weißer Fleck“. Was meinen Sie damit ?

        Die Formulierung weist darauf hin, dass viele Menschen in unserer Gesellschaft Rassismus nicht erkennen oder nicht sehen wollen. Nicht in ihrem Alltag, nicht bei ihrer Arbeit, sie bekommen nicht mit, was mir, was Menschen widerfährt, die vom Rassismus betroffen sind. Ich versuche in meinem Buch diesen weißen Fleck aufzulösen, in dem ich das Zusammenleben von Weißen und Nichtweißen genauer in den Blick nehme.
        […]
        https://plus.tagesspiegel.de/kultur/antirassistisches-denken-unsere-stimmen-dringen-jetzt-in-viele-raeume-108095.html

        In der Printausgabe vom 27.2.2021 auf S.19 erschienen. Er betet den gesamten Katechismus der Critical Race Theory herunter, und führt natürlich in die Vergangenheit:

        Aber es ist doch legitim mit den Reparationen, legitim, da über Geld zu sprechen! Das Gespräch über Kolonialismus soll nicht nur ideell und diskursiv sein. Denn diese koloniale Dividende wird immmer noch ausgeschüttet, darauf basiert der deutsche Reichtum.

        Wie stellen Sie sich das vor mit den Reparationen?

        Natürlich habe ich nicht den Masterplan, wie sich das verwirklichen lässt. Aber das Thema muss überhaupt erst einmal auf die Agenda. Meine Verwandtschaft im Norden Marokkos ist zum Beispiel von einem Gift getötet worden, das aus einem Hamburger Werk kommt.

        Die Kurze Geschichte des deutschen Kolonialismus‘ hatte nichts mit Marokko zu tun. Was es mit dem Gift auf sich hat? Keine Ahnung, und Gerrit Bartels läßt es stehen und fragt nicht nach.

        Man muß sehr herumklicken, um an diesen Podcast zu gelangen.

        Disclaimer: er lohnt sich nicht.

        Diese STERN-Ausgabe 9/2021 vom 25.2.2021 war eh eine propagandistische Zumutung: Auf der Titelseite hieß es:

        DIE DRITTE WELLE

        Was jetzt endlich passieren muss, um Coronha aufzuhalten

        Auf S.16 kolumnisierte Chefredakteur Florian Gless, daß wir doch den Datenschutz hinsichtlich der Corona-App hintanstellen sollten. Auf S. 22ff. sekundierte der Titel-Story-Autor Wüllenweber, daß wir unsere Freiheitsrechte noch viel stärker aufgeben sollten: aber so kennen wir den Freak ja schon: dasselbe hatte er wegen der „Klimakatastrophe“ schon propagiert.

        Auf S. 44 ff werden uns die tapferen Frauen aus Polen präsentiert, denn Frauenrechte sind ja Abtreibungsrechte.

        Auf S. 82 ff wird ein diffuser verjährter Mißbrauchsfall – Schwester gegen Bruder – ausgewalzt, bei dem alles unklar bleibt – außer der Tatsache, daß die Frau Erbansprüche geltend macht.

        Auf S. 40ff finden wir den üblichen antirussischen Nord Stream 2 Artikel.

        In dieses Ambiente paßt der Artikel über Mohamed Amjahid natürlich wie die Faust aufs Auge: unkritisch stenographiertes Gelaber auf S.52-56.

        Da darf er sogar den US-Quatsch wiederholen:

        Rassismus gegen weiße Menschen kann es gar nicht geben, weil die Ausbeutung und Unterdrückung nichtweißer Menschen durch weiße Menschen ein Erbe des Kolonialismus ist. Damals beschrieben Forscher und Literaten sogennante exotische Gesellschaften. Diese Bilder des Andersseins haben sich eingebrannt.

        [S.55]

        Das wird weder kommentiert noch hinterfragt. Tatsächlich haben sich die Übergriffe von Nordafrikanern auf Frauen in der Kölner Silvesternacht 2015/2016 „eingebrannt“.

        Wie sehr US-kopierende Autoren wie Mohamed Amjahid hofiert werden, belegt die frei zugängliche Rezi der SZ:

        https://www.sueddeutsche.de/kultur/mohamed-amjahid-rassismus-antirassismus-1.5217780

        Die natürlich ihre eigene Agenda verfolgt:

        Klar ist, dass es mit dem bloßen Nachdenken über Rassismus noch lange nicht getan ist. Warum die Sichtbarmachung des „weißen Flecks“ aber so wichtig ist, wird spätestens am Ende des Buchs deutlich. Ganz schlicht stehen in der Widmung neun Namen untereinander: die Namen der Menschen, die am 19. Februar 2020 in Hanau von einem Rechtsextremisten ermordet wurden.

        https://www.sueddeutsche.de/kultur/mohamed-amjahid-rassismus-antirassismus-1.5217780

        Jenseits der spezifischen deutschen Befindlichkeiten thematisiert Tucker Carlson das im US-Democrats-Diskurs der Identity Policy bewußt vernachlassigte Element der „Klasse“:

        Mal wieder ein Fest der Unabhängigkeit!

        Was nun außerdem in Deutschland stirbt, ist die Humorindustrie. So sehr ich Jochen Bittner wegen seiner pro-NATO und anti-Putin-Propaganda verachte, so sehr hat er recht, was Jan Böhmermann betrifft:

        https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-02/jan-boehmermann-twitter-verantwortung-aufmerksamkeit-liberalismus/komplettansicht

        Der Humorbetrieb ist reduziert auf die heute show, in der man nur noch „korrekte“ Ziele wie die der ör Sender erfaßt.

        • @ Gabriele Wolff

          Der Diskurs über Cancel-Culture, Identitätspolitik und Critical race theory (CRT) etc. wird nun schon langsam kontroverser diskutiert. Also gewisse Teile der Linken wie Wolfgang Thierse oder Gesine Schwan kommen nun neben Heisterhagen und Bernd Stegemann auch so langsam zum Busch hervor:

          „Wider das Gift kollektiver Identität
          Die Diskurse werden immer emotionaler, immer beleidigender. Wenn Empörung die Abwägung von Gründen ersetzt – dann zerstört das unsere Chance auf ein freies Miteinander. Es ist an der Zeit, an unseren Gemeinsamkeiten zu arbeiten.“
          https://www.sueddeutsche.de/kultur/wolfgang-thierse-spd-debatte-gesine-schwan-gender-1.5219164?reduced=true

          Und der Büchermarkt nimmt sich nun auch vermehrt kritisch dem Thema an: Bald kommt ja beispielsweise folgendes Buch heraus:

  5. Wie „Cancel Culture“ in der Wissenschaft aussieht, erlebte der „fachfremde“ Nano-Physiker Prof. Dr. Wiesendanger mit seiner Wuhan-Laborthese:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91815

    Die NZZ hat ihn hochnotpeinlich ins Verhör genommen (die größten Unverschämtheiten lasse ich weg):

    «Nirgends war die Ablehnung so wüst wie in Deutschland»: Roland Wiesendanger verteidigt seine umstrittene Corona-Studie
    Viel Kritik erntete der Hamburger Physikprofessor für seine Arbeit zum Ursprung der Pandemie. Doch er beharrt darauf: Auch andere Untersuchungen sprächen für einen Laborunfall als Auslöser.
    Alexander Kissler, Berlin 24.02.2021, 11.45 Uhr
    […]
    Sie hatten die Intuition, das Robert-Koch-Institut sage oder kenne nicht die ganze Wahrheit?

    Mit Intuition hat das nichts zu tun. Die Zeitung «Taiwan News», die ich in meiner Studie zitiere, berichtete schon Anfang Februar 2020, dass die offiziell von China übermittelten Zahlen von Toten und Infizierten nicht stimmen könnten. Ärzte in Wuhan warnten frühzeitig vor einer Mensch-zu-Mensch-Übertragung.
    […]
    Sie schreiben, wissenschaftlich sei es, gegenüber der Ausgangsfrage «eine neutrale, d. h. ergebnisoffene Position zu beziehen». Andererseits legen Sie sich fest und gehen von der Freisetzung gefährlicher Krankheitserreger durch einen Laborunfall aus.

    Ich trage viele, zum Teil schwerwiegende Indizien für diese These zusammen. Ich behaupte nicht, einen Beweis gefunden zu haben. Nach meiner Studie erschien Ende Januar eine Arbeit des amerikanischen Biopharmazeuten Steven Quay, die zum selben Ergebnis gelangt. Quay berechnet für den Laborunfall als Ursache eine Wahrscheinlichkeit von 99,8 Prozent.

    https://www.nzz.ch/international/physiker-wiesendanger-verteidigt-seine-umstrittene-corona-studie-ld.1603480?mktcid=nled&mktcval=166_2021-02-24&kid=_2021-2-24&ga=1&trco=

    Über den hatte ich schon berichtet:

    https://finance.yahoo.com/news/study-dr-steven-quay-concludes-130000526.html

    „Ich kann die Studie nicht beurteilen; aber daß Dr. Quay seine Meriten hat, dürfte kaum zu bezweifeln sein (aber was heißt das schon?)“

    About Steven Quay, M.D., Ph.D.

    Dr. Steven Quay has 360+ published contributions to medicine and has been cited over 10,000 times, placing him in the top 1% of scientists worldwide. He holds 87 US patents and has invented seven FDA-approved pharmaceuticals which have helped over 80 million people. He is the author of the best-selling book on surviving the pandemic, „Stay Safe: A Physician’s Guide to Survive Coronavirus“. He is the CEO of Atossa Therapeutics Inc. (Nasdaq: ATOS), a clinical-stage biopharmaceutical company developing novel therapeutics for treating breast cancer and COVID-19.

    He received his M.D. and Ph.D. from The University of Michigan, was a postdoctoral fellow in the Chemistry Department at MIT with Nobel Laureate H. Gobind Khorana, a resident at the Harvard-MGH Hospital, and spent almost a decade on the faculty of Stanford University School of Medicine. A TEDx talk he delivered on breast cancer prevention has been viewed over 220,000 times. For more information, visit http://www.DrQuay.com

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-17/#comment-91575

    […]
    Wenn Sie ausführen, die «wahren Begebenheiten» in Wuhan seien vertuscht worden, um «nur die Version des Tiermarktes als Quelle der Sars-CoV-2-Viren» propagieren zu können, nähern Sie sich dann nicht einer Verschwörungserzählung?

    Dieses Totschlagargument wurde bezüglich der Pandemie gewissermassen offiziell eingeführt im Brief der 27 Wissenschafter und Wissenschafterinnen, den die Fachzeitschrift «The Lancet» Mitte Februar 2020 publizierte. Gemeinsam, hiess es, verurteile man «Verschwörungstheorien, die unterstellen, Covid-19 habe keinen natürlichen Ursprung». Zu den 27 Unterzeichnern, die damit der chinesischen Lesart vermeintlich das Gütesiegel der Wissenschaftlichkeit gaben, zählt der Virologe Christian Drosten. Ein Beweis, warum ein Laborunfall als Ursache auszuschliessen sei, fand sich in dem Brief nicht. Nach diesem Verdikt traute sich niemand mehr, der These nachzugehen. Wer will schon als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt werden?

    «Nirgends war die Ablehnung so wüst und diffamierend wie in Deutschland.»

    Der Gegenwind, der Ihnen entgegenschlägt, hat auch sachliche Gründe. In einer Widerlegung durch die ebenfalls an der Universität Hamburg angesiedelte Coronavirus Structural Task Force heisst es, «die Unkenntnis eines Zwischenwirtes widerlegt in keinster Weise eine Zoonose als Ursache». Damit fällt der entscheidende Baustein Ihrer Argumentation. Sie schliessen aus dem Umstand, dass bisher kein Tier gefunden werden konnte, welches das Virus von der Fledermaus an den Menschen weitergab, es könne sich um keine Zoonose handeln, um keine Tier-zu-Mensch-Übertragung. Deshalb sei die Pandemie eine menschengemachte Tragödie statt einer Naturkatastrophe.

    Die Autorin dieses Gegengutachtens ist keine Virologin, sondern Expertin für Nanoanalytik und insofern ebenso fachfremd wie ich – um Ihren Vorwurf aufzunehmen. An meiner Aussage halte ich fest: Solange kein Zwischenwirtstier identifiziert ist, gibt es keine wissenschaftliche Grundlage, um von einer Zoonose auszugehen. Die Zoonose-Theorie steht auf wackligen Beinen. Das ist mein Punkt.

    Sollte man das Zwischenwirtstier noch finden, wären Sie widerlegt.

    Dann wäre ich widerlegt und gäbe es gerne zu.

    Sie berufen sich in der Studie gleichermassen auf wissenschaftliche wie auf nichtwissenschaftliche Lektüre, auf Online-Funde und Youtube-Videos. Warum eigentlich?

    Ich habe zunächst einmal referiert, was wissenschaftlich zweifelsfrei belegt ist. Danach habe ich die Reaktionen der Medien auf entsprechende Fachpublikationen eingebunden. Auch jüngst gab es erstaunliche Umschwünge. Die WHO nannte einen Laborunfall erst «extrem unwahrscheinlich», ehe der Generaldirektor eine Kehrtwende vollzog und nun auch diese Option weiterhin in Betracht zieht. Manche Virologen haben einen Interessenkonflikt.

    Waren die weit überwiegend negativen Reaktionen aus Deutschland auf Ihre Studie repräsentativ für das Echo?

    Der hiesige Journalismus hat sich mir gegenüber von seiner hässlichen Seite gezeigt. Mich erreichten Reaktionen aus fast ganz Europa, aus Kanada, den Vereinigten Staaten, Panama, Brasilien, Russland, Indien, Hongkong, Indonesien. Nirgends war die Ablehnung so wüst und diffamierend wie in Deutschland. Ganz im Gegenteil: Es überwogen klar die Dankesschreiben und Glückwunschadressen. In Innsbruck kam eine Forschergruppe um die Mikrobiologin Rossana Segreto Mitte Januar ebenfalls zu dem Resultat, man dürfe einen Laborunfall als Ursache nicht vorzeitig ausschliessen. Frau Segreto musste lange nach einem Publikationsort suchen und fand schliesslich das Fachjournal «BioEssays». Bei diesem Thema gibt es offensichtlich eine Blockade.

    So schotten sich die Wissenschaften ab: mit politischen „Bannschreiben“ und Veröffentlichungsboykott.

    In dem zuletzt zitierten anti-Labor-These Artikel wird nicht nur Segreto zitiert:

    24.2.2021 12:13 Uhr
    Ursprung, Übersprung, Unfallthese
    Warum wir wissen sollten, wie das Coronavirus entstanden ist

    Die Frage, wo der Ursprung von Sars-CoV-2 liegt, bleibt bis heute unbeantwortet. Um die nächste Pandemie verhindern zu können, muss sie aber geklärt werden.
    Matthias Glaubrecht
    […]
    Allerdings fehlen derzeit viele kritische Puzzleteile der Zoonosen-Theorie, wie der Stanford-Virologe David Relman in den „Proceedings of the National Academy of Science“ schreibt.
    https://www.pnas.org/content/117/47/29246

    So wurde etwa trotz entsprechender Anstrengungen seitens chinesischer Forscher bislang weder unter Wild- noch Nutztieren ein Zwischenwirt identifiziert, der den Übersprung des Virus von Fledermäusen auf Menschen vermittelt haben könnte. Zudem werfen Eigenschaften des Virus, die Sars-CoV-2 von anderen Coronaviren unterscheiden und es infektiöser machen, Fragen auf.

    In zwei Artikeln für Fachzeitschriften werden dazu verschiedene Szenarien diskutiert – und ein Ursprung in einem Labor nicht ausgeschlossen. Autoren sind ein Team um den Virologen Arinjay Banerjee an der McMaster University im kanadischen Hamilton sowie von der an der Universität Innsbruck tätigen Mikrobiologin Rossana Segreto und ihrem Genetiker-Kollegen Yuri Deigin. Vor allem letztere allerdings ernteten ebenfalls massive fachliche Kritik.
    […]
    Sicher ist, dass die nächstverwandten Viren von Sars-CoV-2, die aus Fledermäusen und anderen Tieren gewonnen wurden, im Labor des Virologischen Instituts in Wuhan aufbewahrt wurden und werden. Sicher ist auch, dass Shis Arbeitsgruppe dort auch Experimente an Viren-Mutationen durchgeführt hat. Dabei sind nachweislich auch Viren-Chimären produziert worden, mit denen man dann etwa Kleinsäuger infizierte, um deren Wirkung zu testen, wie Segreto und Deigin in ihrer Arbeit ausführlich darstellen.
    […]

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/ursprung-uebersprung-unfallthese-warum-wir-wissen-sollten-wie-das-coronavirus-entstanden-ist/26940280.html

    Weshalb kein vernünftiger Wissenschaftler die Labor-These ausschließen würde.

    Von oben herab fährt Kissler fort:

    Werden Sie nun wieder in die Pfade eines Physikers zurückkehren?

    Ich habe mich im vergangenen Jahr beiden Feldern parallel gewidmet. Natürlich bleibe ich Wissenschafter in meinem Fachgebiet und werde da weiterhin publizieren. Die Beschäftigung mit Covid-19 war aber nur der Anfang von Aktivitäten, die ich mit Kollegen im Ausland koordinieren möchte. Uns treibt die Frage nach den Risiken der sogenannten Gain-of-function-Forschung um, bei der mit Viren experimentiert wird, um die Übertragbarkeit von Krankheitserregern zu erhöhen. Wir wollen nach Wegen suchen, solche Forschung in das Zentrum der internationalen Sicherheitspolitik zu bringen.

    Sie sehen den Weltfrieden in Gefahr, wenn die Arbeit an Krankheitserregern nicht international kontrolliert wird?

    Das gegenwärtige Coronavirus überträgt sich extrem leicht von Mensch zu Mensch. Nur deshalb konnte eine Pandemie entstehen. Wenn es gelänge, diese Viruseigenschaft beispielsweise mit der Tödlichkeit des Spanische-Grippe-Virus zu kombinieren, liesse sich womöglich die halbe Menschheit auslöschen. Liegt es nicht in der ethischen Verantwortung eines Wissenschafters, auf dieses riesige Gefahrenpotenzial aufmerksam zu machen?

    https://www.nzz.ch/international/physiker-wiesendanger-verteidigt-seine-umstrittene-corona-studie-ld.1603480?mktcid=nled&mktcval=166_2021-02-24&kid=_2021-2-24&ga=1&trco=

    Aber das soll die Menschheit nicht interessieren, was hinter verschlossenen Labortüren, millionenschwer (auch von Verteidigungsministerien) gefördert, so alles passiert.

    Nachtrag:

    Ich sehe gerade, daß Segreto und Deigin auch in diesem grundlegenden Artikel Erwähnung finden:

    investigations Jan. 4, 2021
    The Lab-Leak Hypothesis
    For decades, scientists have been hot-wiring viruses in hopes of preventing a pandemic, not causing one. But what if …?
    By Nicholson Baker
    […]
    The zoonoticists say that we shouldn’t find it troubling that virologists have been inserting and deleting furin cleavage sites and ACE2-receptor-binding domains [die für die größere Ansteckung sorgen] in experimental viral spike proteins for years: The fact that virologists have been doing these things in laboratories, in advance of the pandemic, is to be taken as a sign of their prescience, not of their folly. But I keep returning to the basic, puzzling fact: This patchwork pathogen, which allegedly has evolved without human meddling, first came to notice in the only city in the world with a laboratory that was paid for years by the U.S. government to perform experiments on certain obscure and heretofore unpublicized strains of bat viruses — which bat viruses then turned out to be, out of all the organisms on the planet, the ones that are most closely related to the disease. What are the odds?

    In July, I discovered a number of volunteer analysts who were doing a new kind of forensic, samizdat science, hunched over the letter code of the SARS-2 genome like scholars deciphering the cuneiform impressions in Linear B tablets. There were the anonymous authors of Project Evidence, on GitHub, who “disavow all racism and violent attacks, including those which are aimed at Asian or Chinese people,” and there was Yuri Deigin, a biotech entrepreneur from Canada, who wrote a massive, lucid paper on Medium, “Lab-Made?,” which illumined the mysteries of the spike protein.

    Jonathan Latham of the Bioscience Resource Project, with his co-author Allison Wilson, wrote two important papers: one a calm, unsparing overview of laboratory accidents and rash research and the other a close look at the small outbreak of an unexplained viral pneumonia in a bat-infested copper mine in 2012. I corresponded with Alina Chan (now the subject of a nicely turned piece in Boston magazine by Rowan Jacobsen) and with the pseudonymous Billy Bostickson, a tireless researcher whose Twitter photo is a cartoon of an injured experimental monkey, and Monali Rahalkar, of the Agharkar Research Institute in Pune, India, who wrote a paper with her husband, Rahul Bahulikar, that also sheds light on the story of the bat-guano-shoveling men whose virus was remarkably like SARS-2, except that it was not nearly as catching.

    I talked to Rossana Segreto, a molecular biologist at the University of Innsbruck, whose paper, “Is Considering a Genetic-Manipulation Origin for SARS-CoV-2 a Conspiracy Theory That Must Be Censored?,” co-authored with Yuri Deigin, was finally published in November under a milder title; it argued that SARS-2’s most notable features, the furin site and the human ACE2-binding domain, were unlikely to have arisen simultaneously and “might be the result of lab manipulation techniques such as site directed mutagenesis.” Segreto is also the person who first established that a bat-virus fragment named BtCoV/4991, identified in 2013, was 100 percent identical to the closest known cousin to SARS-CoV-2, the bat virus RaTG13, thereby proving that the virus closest to the SARS-2-pandemic virus was linked back not to a bat cave but to a mine shaft, and that this same virus had been stored and worked on in the Wuhan Institute for years. This made possible the first big investigative piece on SARS-2’s origins, in the Times of London, in July: “Nobody can deny the bravery of scientists who risked their lives harvesting the highly infectious virus,” the Times authors write. “But did their courageous detective work lead inadvertently to a global disaster?”

    https://nymag.com/intelligencer/article/coronavirus-lab-escape-theory.html

    Diesen Artikel hatte ich hier vorgestellt:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-20/#comment-91764

    • Der beinahe totale Medien-Ausfall existiert ja nicht nur in Deutschland und nicht nur in Sachen Corona. Noch schlimmer ist es in den USA, wie zuletzt hier – insbesondere anhand der schlingernden NYT – auch im Zusammenhang mit dem „Umsturzversuch“ vom 6.1.2021 beschrieben:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91798

      Mit schlichten Umbenennungen geht es los:

      Covid-19 muß wirklich für alles herhalten:

      Elon Musk hat sich bei vielen sehr beliebt gemacht:

      😉

      Die letzte fake news-Operation der NYT hinsichtlich des Todes des Capitol Police Officers Sicknick hat starke Kreise gezogen:

      Es spricht Bände, daß die Daily Mail für Aufklärung sorgen muß – wie üblich „reich bebildert“:

      EXCLUSIVE: He was the martyred face of the Capitol riot but now mother of hero cop Brian Sicknick says she believes her son died of a fatal stroke – not a fire extinguisher to the head – while authorities won’t say a word

      • The family of US Capitol police officer Brian Sicknick is still awaiting answers more than one month after his death on January 7
      • Sicknick’s mother Gladys, 74, told DailyMail.com her son may have suffered a fatal stroke after trying to defend the Capitol from violent protesters
      • Initial reports stated Sicknick, 42, was killed after being bludgeoned to death with a fire extinguisher – though those claims were later debunked
      • Another theory is that he had an adverse reaction to pepper spray or bear spray – both of which contain capsaicin
      • DailyMail.com has learned that one cop was indeed admitted to the hospital with these symptoms on January 6 after having inhaled pepper spray during the riot
      • Sicknick, was involved in confronting rioters at the Capitol, but appeared to be fine after the mob dispersed and had returned to his office
      • That evening, Sicknick texted his elder brother that he had been pepper sprayed twice but felt fine. He later collapsed and died at the hospital
      • Yet more than one month after Officer Sicknick’s death on January 7, his mother says that they are still in the dark as to what exactly caused that catastrophic episode
      By Laura Collins, Chief Investigative Reporter, In Washington, Dc For Dailymail.Com

      Published: 17:52 GMT, 22 February 2021 | Updated: 01:13 GMT, 23 February 2021

      […]
      Speaking exclusively to DailyMail.com Gladys Sicknick, 74, was unequivocal in her assertion that Officer Brian Sicknick was not struck on the head and that as far as the family knows her son had a fatal stroke.
      She said, ‘He wasn’t hit on the head no. We think he had a stroke, but we don’t know anything for sure.
      ‘We’d love to know what happened.‘

      Because, while politicians have grandstanded and rushed to judgment no one has yet given the family the answers they need.
      No one could dispute the tragedy of the death of the 42-year-old officer who spent his final hours protecting the US Capitol.
      But in the six weeks since his death the truth has taken a backseat to the myth of the brutal attack. Democratic Impeachment Managers even brazenly cited the incident – that he was stricken in the head by a fire extinguisher – as fact in pre-trial articles filed February 2 despite already growing doubts.
      Now DailyMail.com has unpacked fact from fiction in an attempt to extract Sicknick’s death from the misinformation in which it was mired before it even happened.
      […]
      The first reports that an officer had been killed were premature and emerged on January 6. US Capitol Police were swift to issue a denial.

      It is now known that Officer Sicknick was on life support at the time and his death was confirmed barely 24 hours later at 9.30pm on January 7.
      The official statement was measured and vague as to the cause. According to the police, ‘Officer Brian D Sicknick passed away due to injuries sustained while on duty.’

      Capitol Police are yet to confirm Sicknick’s official cause of death and have only said he died from ‚injuries sustained while on duty‘
      It continued, ‘Officer Sicknick was responding to the riots on Wednesday, January 6, 2021, at the US Capitol and was injured while physically engaging with protesters. He returned to his division office and collapsed. He was taken to a local hospital where he succumbed to his injuries.’

      Yet despite this statement issued on January 7 the following day on January 8 The New York Times were reporting that, ‘…pro-Trump supporters…overpowered Mr Sicknick, 42, and struck him in the head with a fire extinguisher according to two law enforcement officials. With a bloody gash in his head, Mr Sicknick was rushed to the hospital and placed on life support.’

      DailyMail.com has confirmed with Douglas Buchanan, Chief of Communications for DC’s Department of Fire and Emergency Medical Services that Sicknick was not ‘rushed to hospital’ from the Capitol. But did indeed return to his division department as stated.
      In fact, the very day that The New York Times account ran, Sicknick’s own brother, Ken, spoke with ProPublica and said that his brother had been in good spirits and had texted him after returning to the department.
      He said, ‘He texted me last night and said, “I got pepper-sprayed twice,” and he was in good shape.’

      That same day, January 8, Sicknick’s father, Charles, 81, told Reuters that on January 7, as they rushed from their homes in New Jersey to DC, the family were told that Sicknick had a blood clot on his brain and had suffered a stroke. He was being kept alive on a ventilator but was dead by the time they got there.

      Yet these few publicly available facts were bulldozed over by political fervor and it was the unattributed account of a brutal attack, also reported by the Associated Press, that gained traction.

      Less than 24 hours after his death, with no autopsy, no confirmation of any sign of blunt trauma, no investigation nor due process, House Speaker Nancy Pelosi called for the ‘perpetrators’ of Sicknick’s ‘attack’ to be brought to justice and vowed, ‘We will not forget.’
      Despite the family’s earnest desire to the contrary, Sicknick’s death was politicized and seized on as an exemplar of all of the savagery of the pro-Trump mob’s assault on the temple of American democracy.

      […]

      https://www.dailymail.co.uk/news/article-9275449/Mom-Capitol-police-officer-Brian-Sicknick-believes-died-stroke.html

      Auch die Senatsanhörungen laufen nicht glatt:

      Ex-Capitol Police Chief: Intel Indicated Antifa, Proud Boys, Other Groups Would Join on Jan. 6
      By Jack Phillips
      February 23, 2021 Updated: February 24, 2021

      Former Capitol Police Chief Steven Sund said that a pre-Jan. 6 intelligence assessment suggested that Antifa, Proud Boys, and extremist groups would partake in the Jan. 6 event in Washington.
      “The assessment indicated that members of the Proud Boys, white supremacist groups, Antifa, and other extremist groups were expected to participate in the January 6th event and that they may be inclined to become violent,” Sund said in a written statement (pdf) to the Senate.

      Klicke, um auf Testimony_Sund.pdf zuzugreifen


      […]
      But Sund told senators on Tuesday that the incident wasn’t his agency’s fault.

      “No single civilian law enforcement agency—and certainly not the USCP—is trained and equipped to repel, without significant military or other law enforcement assistance, an insurrection of thousands of armed, violent, and coordinated individuals focused on breaching a building at all costs,” he testified.
      And he argued that the incident was “coordinated,” adding that some rioters had “climbing gear.”
      “I’m able to provide you a quick overview of why I think it was a coordinated attack. One, people came specifically with equipment. You’re bringing in climbing gear to a demonstration. You’re bringing in explosives. You’re bringing in chemical spray … you’re coming prepared,” Sund told the senators.
      “The fact that the group that attacked our west front [did so] approximately 20 minutes before [former President Trump’s rally] ended, which means that they were planning on our agency not being at what they call ‘full strength,’” Sund added. He noted that alleged pipe bombs found near the Republican and Democratic party headquarters in the District of Columbia were likely used to distract officers from being deployed at the Capitol building.

      Acting D.C. Metropolitan Police Department chief Robert Contee III told the Senate panel that rioters were using radio communication and hand signals.
      […]

      https://www.theepochtimes.com/ex-capitol-police-chief-intel-indicated-antifa-proud-boys-other-groups-would-join-on-jan-6_3708098.html?utm_source=morningbriefnoe&utm_medium=email&utm_campaign=mb-2021-02-24

      Klingt nicht danach, daß die Trump-Rede vom 6.1. irgendeinen Anteil an den Ereignissen hatte.

      Glücklicherweise gibt es alternative Medien:

      With Ashli Babbitt Killing Shrouded in Mystery, Capitol Officer Who Shot Her Is in Hiding for His Own Safety
      By Paul Sperry, RealClearInvestigations
      February 24, 2021

      All told, seven people died in connection with the U.S. Capitol riot on Jan. 6. But only Ashli Babbitt’s death was directly caused by violence that day. She was a rioter killed by a Capitol Police officer, who fired the only shot by any person during the 4½-hour siege. Yet the story of who he is and why he opened fire remains shrouded in mystery.
      […]
      The officer who opened fire on Babbitt holds the rank of lieutenant and is a longtime veteran of the force who worked protective detail in the Speaker’s Lobby, a highly restricted area behind the House chamber, sources say. An African-American, he was put on paid administrative leave pending the outcome of an internal investigation led by the Metropolitan Police of the District of Columbia, which shares jurisdiction with the Capitol Police. The Justice Department is also involved in the inquiry.
      The Wall Street Journal reported earlier this month that the officer has been interviewed and cleared of criminal wrongdoing by a preliminary investigation, suggesting that the police killing may soon be ruled justifiable homicide. But D.C. Police spokeswoman Alaina Gertz told RCI, “This case remains under active investigation.”
      […]
      The well-placed sources told RCI the plainclothes officer has gone into hiding out of fear for his safety. They said he worries about reports that some of those arrested in the riots have declared “open (hunting) season” on whoever killed Babbitt, now a martyr in their cause. Twitter accounts have been created in her name, including „We Are Ashli Babbitt“ and „Justice For Ashli Babbitt.“ “An unarmed American patriot was murdered in cold blood! We need to know who murdered #AshliBabbitt!” proclaimed one recent post.
      Meanwhile, numerous lawmakers from both parties have hailed the lieutenant as a hero who saved lives that fateful day.
      Most of the circumstances that led to his actions are still unclear. But video footage filmed by rioters shows the lieutenant, after taking up a defensive position in a doorway, carefully aiming and shooting Babbitt as she tries to climb through a smashed window beside a barricaded double door leading to the Speaker’s Lobby, part of a pro-Trump mob of protesters.

      Babbitt, 35, had no weapon. She died later at a hospital. The decorated Air Force veteran, who had traveled from San Diego, was wearing a Trump flag as a cape when she was shot.
      Dressed in a dark suit and white shirt with cufflinks, along with a beaded bracelet on his right shooting hand, the Capitol Police officer fired at her from the side of the barricade, where he had been hidden from view in a doorway. At least from what can be seen and heard from the video, he appears to issue no commands to stop nor any verbal warning that he would shoot.

      “That was an execution,” said Jack Feeley, a fellow Air Force vet and friend of Babbitt, adding that it “breaks my heart to know millions of people watched my friend be executed on live television.”
      […]
      But appearances are deceiving, countered the lawyer whom the Capitol officer has hired to defend himself. In an RCI interview, Washington attorney Mark Schamel said his client did, in fact, warn Babbitt and other rioters to keep back — and that he did so firmly and repeatedly.
      „It’s a false narrative that he issued no verbal commands or warnings,” Schamel said. „He was screaming, ‘Stay back! Stay back! Don’t come in here!’” He added that witness statements back him up. Schamel explained the lieutenant’s commands were not picked up on the video because it was recorded on the other side of the doors where dozens of rioters were shouting and banging against the doors and drowning out his words. And he said his client could not be seen yelling out the instructions because his mouth was covered by a mask he wore as part of COVID-19 protections.
      […]
      He pointed out that the officer was the potential last line of defense between the rioters and dozens of members of Congress and staffers, who he said had yet to be escorted out of the House chamber by security at the time. (House Speaker Nancy Pelosi and other VIPs had already been evacuated.)
      […]
      Unfortunately, Mullin said, Babbitt was the first one to come through the door and the officer had to make a „split-second decision.” Tragic as it was, his decision to shoot the first rioter who breached the barricade was effective at stopping the rest of the mob from advancing. No other rioter followed after her.

      Some critics argue the lieutenant panicked and should have waited for backup before firing. But those briefed on his account said he believed he was alone with no chance of assistance. He maintained he was not aware that three uniformed officers were posted on the other side of the doors, and did not know that a SWAT team armed with assault weapons and tactical gear was moving in to replace them.

      Also, the officer said he heard reports of shots fired in the building earlier during the upheaval, and feared that the rioters on the other side of the doors had guns. But it turns out the reports were in error — the sound of glass being broken had been mistaken for gunfire. No other shots were fired that day.

      He also told investigators he heard reports that pipe bombs had been found elsewhere in the area and worried that the rioters might be carrying explosives. Babbitt was wearing a backpack, which allegedly compounded his fears.
      The lieutenant also said he believed his own life was in danger. It’s not clear why he decided to stand his ground rather than retreat and seek out reinforcements. Well-armed Secret Service agents were standing guard nearby in the House chamber.
      […]

      https://www.realclearinvestigations.com/articles/2021/02/24/with_ashli_babbitt_killing_shrouded_in_mystery_officer_who_shot_her_is_in_hiding_for_own_safety_127258.html

      Da kommen sehr viele Irrtümer über die Lage zusammen. Und was ich sehr auffällig finde, ist sein Anwalt:

      A Joe Biden donor, Schamel also happens to represent Igor Danchenko, the „primary subsource“ of the discredited Steele dossier on Trump.

      Auch die NYT hat sich um Ashli Babbit bemüht:

      Aber ach, mal wieder „misleading“ – kein Wort über die linken Agitatoren wie Sullivan und den Mann mit der Fellmütze:

      NY Times Buries Truth About Ashli Babbitt’s Death — All to Mask Identity of 3 Shadowy Figures
      February 24, 2021
      by Kyle Becker

      Written by Kyle Becker

      The New York Times has buried numerous important and relevant pieces of information in its latest high-profile story regarding the shooting death of Trump supporter Ashli Babbitt. The Times’ story seems to intentionally shrouds the mysterious circumstances surrounding Babbitt’s death to protect a trio of unknown, shadowy or radical figures who were involved in the fatal incident.
      Understanding the way the NY Times buried key relevant pieces of information in its report is suggestive in its own right. This is particularly true due to the surrounding suspect coverage of the entire incident, including CNN, NBC News and ABC in Australia paying one of the agitators, John Sullivan, a handsome sum for unique eyewitness footage of the event.
      https://beckernews.com/now-we-know-a-third-media-company-paid-antifa-agitator-thousands-for-capitol-riots-footage-abc-36869/

      The founder of the unsubtly titled Insurgence USA was even invited on CNN, along with a freelance documentarian named Jade Sacker, and virtually handed an open mic to tell his story.
      https://www.reuters.com/article/uk-factcheck-woman-capitol-not-cnn/fact-check-woman-who-was-inside-the-capitol-on-jan-6-does-not-work-for-cnn-or-npr-idUSKBN29O2LG

      Sullivan’s footage was one of the most tragic and compelling pieces of video captured during the entire January 6th Capitol riot: The shooting death of Ashli Babbitt.
      Despite the extraordinary video, conveniently captured by an Antifa-supporting activist named John Sullivan, there have been very few attempts by major media outlets to dissect what really happened with the shooting of the Trump supporter.

      The shooting incident is usually described in the most general of terms. An agitator, whom we now know is named Zachary Jordan Alam, smashed a window leading to an unsecured corridor within the Capitol building.
      Zachary Alam, noticeably dressed in a furry hat, is handed a helmet by a fellow insurgent, whom we now know is a Texas winery owner named Christopher Ray Grider. Also involved is one Chad Barrett Jones of Kentucky, who is accused of breaking windows with a flagpole.

      Zachary Alam’s name is completely missing in the report, despite his pivotal role in orchestrating the corridor breach.
      In the video, Alam backs the crowd up and smashes the window with the black helmet he is given. Babbitt crawls through the window, unarmed, but is shot by an unidentified police officer.
      The entire incident should be watched and scrutinized carefully. View the entire event via Sullivan’s own video below:


      [ab Minute 43]

      On Sunday, the New York Times reported more information about the unidentified shooter, who has not been charged for excessive force or for negligence after shooting the unarmed woman.
      https://www.nbcnews.com/news/us-news/no-charges-recommended-officer-who-shot-ashli-babbitt-during-capitol-n1256522

      […]
      The Times continues to paint its picture, but one can immediately note a give-away that the entire narrative is dishonest.
      „At 2:30 p.m., a crowd that included Ms. Babbitt streamed through the Capitol Rotunda and Statuary Hall. At that point, they were calm, even staying within a walkway defined by velvet ropes. But as they surged toward the north doors of the House, they grew aggressive, chanting, “Break it down.”
      “Hey guys, I have a knife,” one person in the crowd can be heard saying.“

      Who was it that said “I have a knife”? It was none other than the Antifa-supporter John Sullivan himself, according to a federal affidavit submitted with his arrest warrant. The warrant states:
      “Less than two minutes later, while officers are still at the doors and as others yell to break the glass windows in them with various objects, SULLIVAN can be heard saying, “Hey guys, I have a knife. I have a knife. Let me up.”
      https://www.justice.gov/opa/page/file/1354781/download

      Sullivan’s name would not be mentioned in the entire article, even as his footage is seminal to understanding what happened.
      There are more suspicious things about the narrative presented in the NY Times report. One of them is that this highly veteran officer, according to reports, did not know there were other officers on the other side of the glass doors and windows.
      „The officer, according to his account, could not see the three uniformed officers outside and did not know they were there — he only described seeing a hallway full of oncoming people. The three officers had no visible shields or riot gear — two of them were not even wearing hats.“

      How could there be such a lack of communication between officers in a crisis situation who are physically within fifty feet of one another? Why didn’t the officers inside the corridor with the agitators and the Trump supporters make it known there was an imminent threat to this unnamed officer, instead of standing back and standing by? Why did these officers allow Alam to change his gear right behind them, without even acknowledging his presence, and then let him get away scot-free?
      […]

      This is how the New York Times recounts the event:
      „“There’s a gun!” “He’s got a gun!” people shouted.“

      No, this is what Sullivan predominately, and likely first shouted. The radical activist had perched himself right beside the window where the gun would fire its fatal shots.
      This from a Rolling Stone interview that was done with Sullivan right after the shooting:

      „At that moment, everybody starts rushing the doors, just bashing the windows. And I remember just seeing, like, five or six guns just poke out of these doorways. [Tatsächlich war der Schütze keineswegs allein.] I really took notice of the one to the left of me in the video. And I just remember screaming, “Gun, there’s a gun! There’s a gun! Guys, there’s a gun!” But what you can’t really understand is that nobody can hear me, right? It’s like if you’re in a concert where everybody’s yelling and screaming and singing along. It’s so loud you can’t hear the person next to you. That’s how it was in there. So I’m saying, “There’s a gun, there’s a gun, there’s a gun!” And all these people are still banging on the window. They just keep doing it.“
      https://www.rollingstone.com/culture/culture-features/ashli-babbitt-shooting-video-jayden-x-maga-riot-interview-1112949/

      Sullivan’s explanation, therefore, is that he was the one shouting about a “gun,” but it was purportedly so loud that the Trump supporters just wouldn’t heed his warning.
      This is the New York Times’ narrative continued:

      „In the thick of the action, a man wielding the helmet broke out the windowpane in front of Ms. Babbitt. A few seconds later, someone tried to boost her through. She wore a Trump flag around her neck like a cape, and a backpack over it.
      As Ms. Babbitt was hoisted up, the lieutenant fired a single shot. She plummeted backward, striking the hard floor. There was no evidence that she had been armed.“

      The man “wielding the helmet,” whom we know is named Zachary Jordan Alam, has been charged by the Department of Justice with serious crimes, including:
      „Assault on a Federal Officer with a Dangerous or Deadly Weapon; Destruction of Government Property over $1,000; Obstruction of an Official Proceeding; Unlawful Entry on Restricted Building or Grounds; Violent Entry and Disorderly Conduct.“
      https://www.justice.gov/usao-dc/defendants/alam-zachary-jordan

      Yet, the New York Times elides this criminal conduct and fails to raise any questions about Alam’s suspicious behavior, including evidence that he engaged in a “coordinated action.” Again, Alam was handed a helmet; he backed the crowd up to smash the window; he changed his appearance in what should have been a secured area behind police officers; and he got away without being apprehended. This is all captured on video and is a matter of verifiable fact.

      Here is another suggestive bit about Alam: He is, by his own words, no fan of police officers.
      “Video footage showed Alam — with his mask pulled down — pushing past security personnel and screaming “F— the blue!” before reaching the doors of the Speaker’s Lobby, which leads to the House Chamber,” an affidavit said.
      https://www.aol.com/news/family-tips-off-fbi-capitol-183400100-150209277.html

      The entire incident was broken down by a Japanese analyst who had witnessed similar coordinated actions in her own country. In an interview with the Epoch Times, Masako Ganaha performs a compelling “analysis of the Ashli Babbitt shooting.”

      https://epochtimes.today/video-analysis-of-ashli-babbit-video-suggests-coordinated-actions-interview-with-masako/

      If you haven’t watched the analysis yet, it will lead you to start asking the right questions about the death of Ashli Babbitt. This is far beyond what the major press is doing with this shooting incident.
      […]

      https://beckernews.com/2-three-shadowy-figures-babbitt-shooting-37108/

      Die NYT berichtet nach dem Motto: was nicht paßt, wird weggelassen. Und: wer war der „someone“, der Ashli Babbit anhob, damit sie durch das Fenster klettern konnte?

      Published 1 day ago
      Tucker Carlson: Mainstream media disinformation more powerful and destructive than QAnon
      The mainstream media’s focus on race is a smokescreen to hide America’s biggest problem

      By Tucker Carlson | Fox News
      Tucker: Left’s ‚disinformation‘ campaign is destroying America
      http://video.foxnews.com/v/6234802697001

      ‚Tucker Carlson Tonight‘ host examines why the mainstream media is threatened by free speech
      We at „Tucker Carlson Tonight“ have watched with growing amusement as our media gatekeepers thrash about in a frenzy of foaming hysteria at the possibility that someone, somewhere might dare to present facts or form opinions without their express written permission. Freelance thinking is what they hate most, because it’s a threat to their monopoly. They can’t say that out loud, so instead they call it „disinformation.“
      „Disinformation is the real threat,“ says the guy who thinks his union has the contract on bringing you the news. It’s ridiculous.
      However, before you judge these people, take a moment and feel some compassion. Imagine if you had spent 30 years making a good living as a car mechanic, and all of a sudden GM invents an engine that anyone can fix at home with a screwdriver. You’d be upset. That’s how CNN feels about the internet. It’s exposing their scam, so naturally, they’re a little irrational about it.
      […]
      These are not small mistakes. A lot of Americans are completely and utterly misinformed, and that has actual consequences. Public policy can change dramatically on the basis of things people think they know but don’t actually know. So it’s worth finding out where the public is getting all this „disinformation.“

      Is it QAnon? Marjorie Taylor Greene’s Twitter feed? The Kremlin? The Proud Boys? Alex Jones?
      The answer is none of the above. The answer is cable news and politicians talking on TV.
      […]

      https://www.foxnews.com/opinion/tucker-carlson-media-disinformation-more-powerful-destructive-qanon

      Und die NYT & Co. natürlich.

      • Das Problem ist ja, daß Joe Biden dement ist:

        So daß nun der angebliche „Umsturzversuch“ dazu benutzt wird, zu erklären, warum er keine „State of the Union“-Rede hält:

        Wer wird wohl diesen bedauernswerten Mann beraten, beeinflussen und mißbrauchen?

        Man sehe sich die Democrats Medien an:

        Das ist nicht uninteressant, sich diese alte Auseinandersetzung über die Critical Race Theory anzusehen, die ja heute extrem ihr Gift verspritzt.

        Aber selbst diese kritikmäßig abrüstenden Medien haben doch Zweifel an der Urteilsfähigkeit des Masterminds hinter der Marionette Biden, dem White House Chief of Staff Ron Klain, was die Nominierung von Neera Tanden als Leiterin der Haushalts-Behörde (OMB) angeht:

        Das nennt man „Schönreden“.

        At the time her nomination was announced, Democrats didn’t even control the Senate and Tanden’s history of sharp-elbowed politics and highly personal Twitter attacks had made her enemies on the left and right.
        […]
        Today, the White House can’t even get all Democrats on board. And Mitch McConnell is urging the GOP to band together to take Tanden down.

        Biden and his aides insist that Tanden’s prospects are not doomed. But her fate now hinges on Sen. Lisa Murkowski swooping in to save the nomination. Even if the independent-minded Alaska Republican were to do that, the saga would still mark one of the biggest missteps of Biden’s still-young presidency, one that raises questions about the White House’s political acumen and its ability to manage relations on the Hill. The president himself on Tuesday seemed to accept that the Tanden nom could end in defeat.
        “We’re going to push,” Biden said on Tuesday. “We still think there’s a shot, a good shot.”

        Tanden’s nomination became imperiled last Friday when Sen. Joe Manchin (D-W.Va.) announced his opposition, a development that took Democrats by surprise. But the seeds of her rocky reception on the Hill were planted with White House miscalculations weeks beforehand — among them, that moderate Senate Democrats would rally behind the president’s slate of nominees and that Republican resistance would soften.

        “Around here the opposition is always looking for the person that they can put a fight up about. And she would be the obvious one to cull from the herd,” said one Senate Democrat, referring to the wall of GOP opposition Tanden faced from the beginning.
        […]
        Still, several Democrats said Biden has no strong ties or loyalty to her. Tanden is a product of the Clinton world and is close to John Podesta, who she worked with at the Center for American Progress and who had advocated for her placement in the Biden administration. Democrats also argue that a scuttled Tanden nomination is not a terrible political outcome for Biden, as it gives Manchin and Republicans a chance to say they broke with Biden on something on one front while giving them cover to back his agenda elsewhere.
        […]
        By Tuesday Collins said that the installation of Topher Spiro, a former Center for American Progress staffer and a Collins critic on Twitter, at the OMB “raises questions of whether she’s even capable of leaving behind her extremely partisan approach.” Collins called Spiro a “troll of mine.”
        “Why would you put someone who is a troll against a United States senator in a key position in OMB?” she asked. She suggested Jeff Zients — Biden’s point man on the Covid crisis — would have been a far better choice than Tanden. The administration declined to comment on Spiro, who has deleted several tweets attacking Collins, which were posted years ago.
        […]
        On Wednesday, two committees will hold votes on Tanden. Senate Budget Chairman Bernie Sanders (I-Vt.), whom Tanden had targeted in the past, has not yet said he supports her. Neither has Sen. Kyrsten Sinema (D-Ariz.), who serves on the Homeland Security Committee.
        […]
        Republicans believe Murkowski, who was in attendance but did not respond to McConnell’s plea, is the only one GOP lawmaker seriously considering supporting Tanden. But even she seems unlikely — it hardly helps her back home to vote to convict Trump in his impeachment trial and then turn around and save Biden’s most endangered nominee.
        […]

        https://www.politico.com/news/2021/02/23/neera-tanden-confirmation-471265

        Ich habe nicht herausgefunden, wie die Komitees abgestimmt haben, auf die es auch weniger ankommt. Aber das hier klingt eher defensiv:

        Und klärt darüber auf, daß die befaßten Komitees nicht abgestimmt haben:

        In light of the growing opposition, the Senate’s Homeland Security and Budget committees both delayed planned Wednesday votes on Tanden’s nomination.

        https://www.washingtonexaminer.com/news/biden-chief-of-staff-administration-find-job-for-neera-tanden

        Politico erklärt uns, zu welchem Zweck Twitter erfunden wurde, nämlich für Hate Speech auf den politischen Gegner, weshalb Tanden alles richtig gemacht habe:

        Aus Sicht der Republikaner hat Ron Klaim allerdings ausschließlich „Radikale“ nominiert:

        Biden Cabinet Nominee Deb Haaland Is The Trojan Horse Of Radicalism Republicans Warned About
        Fracking ban or no ban, it won’t matter if the Biden administration, featuring Haaland, would just regulate the industry to death.

        By Tristan Justice
        February 23, 2021

        President Joe Biden’s pick for secretary of the interior, New Mexico Rep. Deb Haaland, faced Senate lawmakers on Capitol Hill Tuesday and did little to shake fears about her progressive radicalism.
        Haaland was nominated in December after completing just one term in the House. She came to Congress in the 2018 midterms as a climate activist who had previously joined protesters against the South Dakota Access Pipeline Project. In the House, Haaland’s environmental activism earned her praise from New York Democratic Rep. Alexandria Ocasio-Cortez, who called her a “Green New Deal champion,” and the New Mexico congresswoman was an original co-sponsor of the progressive legislation, which sought to mandate the rapid decarbonization of the American economy under a socialist agenda.
        On fossil fuels, Haaland has said she remains “wholeheartedly against fracking and drilling on public lands,” while being opposed to any and all oil and gas exploration on public property. Revenues from such energy exploration, however, provide the lifeblood of her home state’s economy. Forty percent of New Mexico’s budget depends on oil and gas production.
        […]

        https://thefederalist.com/2021/02/23/biden-cabinet-nominee-deb-haaland-is-the-trojan-horse-of-radicalism-republicans-warned-about/

        Mag Garland auch Polizei-afffin sein, dieses Gestotter disqualifiziert ihn:

        Glücklicherweise gibt es mittlerweite von Trump ernannte Richter, die der erwünschten Rechtlosigkeit an der Grenze einen Riegel vorschieben:

        https://www.theepochtimes.com/judge-blocks-enforcement-of-bidens-moratorium-on-most-deportations_3709005.html?utm_source=newsnoe&utm_medium=email&utm_campaign=breaking-2021-02-24-1

        Was „Radikalität“ angeht: von der unüberzeugenden Trans-Frau Rachel Levine als nominierte Leiterin der HHS (U.S. Department of Health and Human Services) habe ich noch gar nicht gesprochen.

        Falls jemand O-Töne von Donald Trump vermißt: hier gibt es sie:

        https://gab.com/realdonaldtrump/posts/105750073237163044

        Die etablierten Medien fürchten seinen Auftritt am nächsten Sonntag:

        25.02.2021, 17:11 Uhr
        Das Comeback des Spalters Trump will die Republikaner das Fürchten lehren

        Es wird der erste große Auftritt nach Ende seiner Amtszeit: Der Ex-Präsident spricht am Wochenende auf einer konservativen Konferenz. Was ist zu erwarten?
        Christoph von Marschall

        Er kommt zurück. Fünf Wochen nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus betritt Donald Trump erstmals wieder eine öffentlich Bühne. Den Abschied von Washington am 20. Januar hatte er wie ein unbeugsames Aufbegehren gegen eine grobe Schmach inszeniert, für die er sich rächen werde. Er beharrte darauf, dass er um den Wahlsieg betrogen wurde, und schwänzte die Amtseinführung Joe Bidens als 46. Präsident.

        Dem Impeachment-Prozess im Senat blieb er fern. Er ließ sich von Anwälten verteidigen und sandte finstere Drohungen aus Florida gegen abtrünnige Republikaner wie ihren Fraktionschef im Senat Mitch McConnell. Diverse Ermittlungsverfahren ignoriert er weitgehend.

        Für sein Comeback hat er sich die Conservative Political Action Conference (CPAC) ausgesucht: ein alljährliches Spektakel des konservativen Amerika mit beträchtlicher Resonanz in den Medien. Das viertägige Treffen in Orlando, Florida, beginnt an diesem Donnerstag.
        Trump spricht erst am Sonntag, kann es aber schon jetzt genießen, dass er seit Tagen ein Hauptthema der Innenpolitik ist. So wie er das in den vergangenen vier Jahren als Twitter-Präsident gewohnt war.

        […]
        Fünf Wochen, in denen Million erleichtert ohne seine Tweets aufwachten

        Für zig Millionen Amerikaner bleibt Trump eine Hassfigur. Sie sind erleichtert, dass sie nicht mehr jeden Morgen mit Trump-Nachrichten aufwachen und würden auch den Auftritt in Florida am liebsten ignorieren. Andere zig Millionen, darunter der Großteil seiner 74 Millionen Wähler, stehen weiter in seinem Bann. Das gilt auch für die Republikanische Partei.

        Die Medien können sich der Faszination ebenfalls nicht entziehen. Von der „New York Times“ über die TV-Sender bis zu Nachrichtenportalen wie Axios spekulieren sie, was er sagen wird. Sie überlegen, worin das Geheimnis seiner Macht jetzt noch besteht, nachdem er das Präsidentenamt und seinen Twitter-Account verloren hat.
        […]
        Er agiert wie Putin, will nicht geliebt, sondern gefürchtet werden

        Trump schert es nicht, dass seine Ankündigungen wie leere Drohungen wirken könnten. Er agiert wie Wladimir Putin in der internationalen Politik. Der hat auch wenig Konstruktives anzubieten. Aber er verfügt über Droh- und Destruktionspotenzial und nutzt es als Verhinderungs- und Erpressungsmacht.

        Wie Russland setzt Trump nicht darauf, geliebt zu werden. Er will gefürchtet werden. Trump signalisiert unverblümt: Wer sich offen gegen mich stellt, muss damit rechnen, dass ich die Basis gegen diese Person aufhetze und alles tue, um deren Nominierung für ein Amt zu verhindern, indem ich populistische Gegenkandidaten unterstütze.

        Der Auftritt in Orlando als Machtdemonstration

        Trump werde den Auftritt in Orlando für eine „Machtdemonstration“ nutzen, schreibt Mike Allen auf Axios unter Berufung auf Gespräche mit Trump-Beratern. Er werde klarstellen, dass er „der natürliche Kandidat für 2024“ sei, um so die Kontrolle über die Partei zu festigen.
        […]
        Im Dezember und Januar hatte er seine Fans um Spenden gebeten unter dem Vorwand, er müsse die Prozesskosten für die Anfechtung des gefälschten Wahlergebnisses finanzieren. Der Großteil floss gleich weiter auf andere Konten. Sein politisches Aktionskomitee „Save America“ verfügt über 75 Millionen Dollar.

        Der Führerkult geht weiter: Königsmacher in der Kongresswahl 2022

        Mit dem Geld und den gesammelten Kontaktdaten von zig Millionen Trump- Wählern will der Ex-Präsident loyale Republikaner bei der Kongresswahl 2022 unterstützen. Mit der Rolle des „Königsmachers“ im Wettbewerb um die Kandidaturen für Repräsentantenhaus und Senat möchte er sich die Gefolgschaft eines Großteils der Partei sichern.

        Trump nutzt Orlando als Bühne, um den Führerkult neu zu beleben. Und „The Big Lie““ zu bekräftigen. Mit dem Begriff „große Lüge“ umschreibt das Trump-kritische Amerika seine Behauptung, in Wahrheit habe er und nicht Joe Biden die Wahl gewonnen.
        Die Resonanz wird zeigen, ob „die Bewegung 6. Januar“ – ein Synonym für den Sturm auf das Kapitol – noch am Leben oder gebrochen ist. Fürs Erste ist Trump wieder im Geschäft. Freilich nicht als Strahlemann mit nationaler Anziehungskraft, sondern als Figur, die die Partei mit Drohungen in die Disziplin zwingt.

        https://www.tagesspiegel.de/politik/das-comeback-des-spalters-trump-will-die-republikaner-das-fuerchten-lehren/26948184.html

        Ja, wow: man sieht: die etablierten Medien scheuen keine Propaganda.

        Zu Joe Bidens Ausfällen und Nominierungen gibt es freilich nichts. Dabei hatte die WaPo am 25.2.2021 doch diesen zielführenden Artikel im Angebot:

        Many of Biden’s nominees of color run into turbulence in the Senate
        By Annie Linskey ● Read more »

        Wozu Garland und Levine freilich nicht gehören…

        • Im Tagesspiegel steht fast nichts über Biden -: heute gab es eine ganze Seite mit Spekulationen über Nikki Haley und ihre mögliche Präsidentschafts-Kandidatur für 2024, und ob sie sich gegen Trump positioniert.

          Jetzt gibt es einen Anlaß:

          Dem Militär ist es egal, wer gerade Präsident ist…

        • Weitere Reaktionen:

          Heuchel-Dems, wie gehabt.

          Besser kann man es nicht zusammenfassen.

          Vielleicht wurde Biden gar nicht informiert? 😉

  6. @ Mark Smith:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91808

    Ja, schade, daß Du meinst, trotz der Lektüre von Kelles Transgender-Buch nichts verstanden zu haben. Ich sage Dir, was ich Dir voraus habe, um Kelles Standpunkt voll und ganz zu verstehen: ich war ein „Schütze-Mädchen“, demnach „männlich“ konnotiert. Ich war eine „Vatertochter“, ebenfalls „männlich“ konnotiert, was allerdings bei der Mathematik-Orientiertheit meines Ingenieur-Vaters definitiv endete. Ich habe mich in Abgrenzung von ihm für „Sprache“ entschieden, und war sehr berührt davon, nach dem Tod meines typischerweise „schweigsamen“ Vaters seine Liebesbriefe an meine Mutter zu lesen, in denen er Literat par excellence war. Die Vorstellung, daß ich heute womöglich verstümmelt wäre, nur weil ich dem Geschlechterstereotyp nicht entsprach, ist absolut erschreckend.

    Hätte es zu meiner Zeit (geboren 1955) schon eine Transgender-Lobby gegeben, wäre ich womöglich deren Opfer geworden: Denn natürlich war ich sehr einsam unter meinen Mitschülerinnen, die nichts weiter interessierten als ihre Erfolge bei den Jungs.

    Aber wichtiger ist natürlich Dein Corona-Posting von Tucker Carlson, auch wenn Dein mir unbekannter Gewährsmann nicht einmal seinen Namen richtig schreiben kann:

    https://www.foxnews.com/media/naomi-wolf-tucker-clinton-adviser-biden-lockdowns

    Logo redet Carlson, der einzige wirkliche Journalist in den USA, mit Linken wie Greenwald und Naomi Wolf.

    Nachdem alle anderen Medien ja zu Propaganda-Medien für die Dems herabgesunken sind. Also weiter mit Corona:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-21/#comment-91809

    Den «Helden» von Kalifornien und New York im Kampf gegen Corona weht plötzlich ein kalter Wind ins Gesicht

    Die Gouverneure Cuomo und Newsom galten einst als erfolgreiche Gegenmodelle zu Trumps systematischer Corona-Verharmlosung. Doch der Glanz ist verblasst; bei beiden stellen sich Charakterfragen.
    Peter Winkler, Washington 22.02.2021, 09.50 Uhr

    In den ersten Monaten des vergangenen Frühlings, als sich auch in den USA das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 von den Küsten des Pazifiks und des Atlantiks wie ein Steppenbrand ausbreitete, galten beide als entschlossene Kämpfer gegen die Pandemie und gegen das Verharmlosen der Gefahr, das Präsident Donald Trump schon bald zum wichtigsten Element seiner Informationsveranstaltungen im Weissen Haus machte.

    Gavin Newsom in Sacramento, der Hauptstadt Kaliforniens, und Andrew Cuomo in Albany, dem Gegenstück im Gliedstaat New York, zögerten keine Sekunde, die Macht des Staats auszuspielen. Zumindest die eher links wählende Hälfte der amerikanischen Bevölkerung hing an ihren Lippen und zollte Beifall.

    Kultstatus im Kampf gegen Corona

    Als andere noch zögerten, verhängte Newsom im bevölkerungsreichsten Gliedstaat bereits am 19. März eine Ausgangssperre. «Tests, Schutzmaterial und Contact Tracing», so lautete die Zauberformel, mit welcher der 40. Gouverneur des «Golden State» anfangs auch Erfolg hatte. Mitte April, als New York schon 12 000 Covid-19-Todesopfer verzeichnete, imponierte Kalifornien mit der relativ tiefen Zahl von 1000 Todesfällen.

    An der Ostküste genoss Cuomo mit seinen täglichen, direkt übertragenen Briefings bald Kultstatus. Während Trump in Washington oft endlos herumeierte, sich selber lobte und bizarre Theorien verbreitete, wirkte Cuomo zupackend und vermittelte den Eindruck, er nehme die Sache ernst. Zwar waren die Zahlen der Toten in New York und den angrenzenden Gliedstaaten höher als anderswo im Land, aber schliesslich hatte es die Seuche im Grossraum New York auch besonders leicht: dicht besiedelt, klimatisch kühl, auf den öffentlichen Verkehr angewiesen und sowohl was das private Leben als auch das öffentliche Gesundheitswesen betrifft in keiner Weise auf eine tödliche Pandemie vorbereitet.

    Ein knappes Jahr nach dem Ausbruch der ersten Welle ist der Glanz aus dem Bild der beiden Gouverneure weitgehend verschwunden. An seiner Stelle sind hässliche Kratzer sichtbar geworden.

    Gegen Cuomo ist eine Revolte in der Legislative seines Gliedstaats im Gang, die ihm seine Sonderbefugnisse zur Seuchenbekämpfung entziehen will. Newsom wird sich ziemlich sicher einem Versuch zur Abwahl («recall election») stellen müssen, nachdem das federführende Komitee die nötige Zahl der 1,5 Millionen Unterschriften bereits übertroffen haben will. Das Recall Newsom Movement will mindestens 300 000 weitere Unterschriften als Reserve sammeln, um böse Überraschungen bei der Verifizierung auszuschliessen.

    Fragen des persönlichen Charakters

    Vordergründig geht es zwar um ganz verschiedene Dinge. Aber die Probleme, mit denen sie kämpfen, haben zwei Gemeinsamkeiten: Es geht um den Umgang mit der Seuche – und um den persönlichen Charakter der zwei Führungsfiguren. Cuomo wird vorgeworfen, aus politischen Gründen zu tiefe Zahlen von Todesopfern in Alters- und Pflegeheimen veröffentlicht zu haben. Newsom wird vorgehalten, dass er zwar ohne Rücksicht auf Verluste strikteste Massnahmen zur Seuchenbekämpfung erliess, sich aber offensichtlich dazu berufen fühlte, diese persönlich zu missachten.

    In den ersten, hektischen Monaten der Pandemie hatte Cuomo angeordnet, dass an Covid-19 erkrankte Personen aus Alters- und Pflegeheimen nach der Intensivbehandlung im Spital wieder in ihre Heime zurückgebracht werden müssten, um Platz in den Spitälern zu schaffen. Kritiker behaupten, das habe zur Verbreitung der Seuche gerade unter den verletzlichsten Menschen geführt. Ob das stimmt, ist nicht schlüssig geklärt, eine Studie kam Anfang Juli zum Schluss, infiziertes Personal sei die wichtigste Ursache für die Ausbreitung des Virus in den Heimen gewesen. Dennoch wurde die Anweisung Cuomos betreffend die Heimbewohner im Mai widerrufen.

    Wirkliche Zahlen monatelang unterschlagen

    Von den mehr als 45 000 Covid-19-Todesopfern im «Empire State» waren rund 15 000 Heimbewohner. Aber die Gesundheitsbehörden unter Cuomo unterschlugen diese Zahl monatelang. Wie die Justizdirektorin des Gliedstaats New York, Laetitia James, Ende Januar nach ersten Untersuchungen mitteilte, zählten die Gesundheitsbehörden diejenigen, die im Spital starben, ganz einfach nicht und konnten so die Zahl um rund die Hälfte drücken.
    Eine enge Mitarbeiterin Cuomos erklärte an einer Veranstaltung für Angehörige der New Yorker Legislative, man habe die Zahlen verheimlicht, weil man eine Untersuchung des Justizministeriums in Washington über Todesfälle in Heimen für ein politisches Manöver der Regierung Trump gehalten habe. Deshalb habe man auch den Volksvertretern des Gliedstaats keinen reinen Wein einschenken können.
    Tatsächlich hatte das Justizministerium im letzten Sommer eine Untersuchung gegen vier Gliedstaaten eröffnet, die alle von demokratischen Gouverneuren regiert werden: Neben New York ging es auch um New Jersey, Pennsylvania und Michigan. Der Verdacht, dass mit der Untersuchung die scharfe Kritik Trumps am Vorgehen dieser Gouverneure unterlegt werden sollte, ist wohl nicht völlig aus der Luft gegriffen.

    Cuomo hat aber, seit der Druck aus der Legislative auf ihn gewachsen ist, weiter auf sich aufmerksam gemacht. Ein Abgeordneter seiner eigenen Partei berichtete, der Gouverneur habe ihn am Telefon angeschrien und gedroht, er werde ihn fertigmachen, wenn er die Kampagne zur Entmachtung Cuomos weiter unterstütze. Der demokratische Bürgermeister der Stadt New York, Bill de Blasio, konnte sich die Chance, seinem Erzrivalen Cuomo eins auszuwischen, nicht entgehen lassen und meinte am Fernsehen lakonisch: «Das ist leider der klassische Cuomo-Stil.»

    Feiern im Restaurant während des Lockdowns

    In Kalifornien begann der Glanz von Gouverneur Newsoms Seuchenbekämpfung schon im Sommer zu schwinden, als der «Golden State» zusammen mit anderen Gliedstaaten im Südwesten zu einem Hotspot der Infektionen wurde. Newsom versuchte immer wieder, der Seuche mit einem mehr oder weniger harten Lockdown Herr zu werden. Im November erliess er besonders strenge Massnahmen, wurde aber kurz darauf erwischt, wie er zusammen mit seiner Frau in einem der bekanntesten und teuersten Restaurants Kaliforniens mit Freunden feierte. Newsom wollte sich zuerst mit der Notlüge aus der Affäre ziehen, die Party habe unter freiem Himmel stattgefunden. Bilder zeigten das Gegenteil, und sie belegten auch, dass weder Abstand gehalten noch die offiziell gültige Limite von drei Haushalten respektiert wurde.

    Newsom steht auch in der Kritik, weil in Kalifornien laut einer internen Untersuchung mehr als 10 Milliarden Dollar Arbeitslosenunterstützung erschlichen wurden und die federführende Behörde trotz verschiedenen Warnungen dem Treiben tatenlos zuschaute. Es war stets unvermeidlich, dass das hastig aufgelegte spezielle Hilfeprogramm für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die von der Covid-19-Pandemie betroffen waren, anfällig für Betrug sein würde. Aber das kalifornische Muster ist atemberaubend. So fand die Aufsichtsbehörde heraus, dass mehr als 800 Millionen Dollar Arbeitslosenunterstützung an Gefängnisinsassen ausgezahlt worden sind.

    Obwohl «recall elections» in Kalifornien relativ einfach zu organisieren sind, haben sie nur selten Erfolg. Trotz 55 Versuchen seit 1913 ist erst ein einziger Gouverneur bisher abgewählt worden: 2003 wurde der Demokrat Gray Davis durch den Republikaner Arnold Schwarzenegger ersetzt. Newsom hätte dem Versuch seiner Entmachtung – es ist für ihn bereits der sechste – normalerweise mit Gelassenheit entgegenblicken können. Doch nun scheint ihm und seinem Umfeld bewusst zu werden, dass er vor einer Überraschung möglicherweise nicht ganz geschützt ist. Es wäre ein tiefer Fall für den kalifornischen Sonnyboy, dem man stets auch auf der nationalen Bühne eine erfolgreiche Karriere vorausgesagt hatte.

    https://www.nzz.ch/international/corona-gouverneure-von-new-york-und-kalifornien-in-der-kritik-ld.1602633?mktcid=nled&mktcval=166_2021-02-22&kid=_2021-2-22&ga=1&trco=

    Zwar beschönigend, aber immerhin ein Beitrag, der der Realität etwas näher kommt als die unter Trump üblichen Beiträge, als es noch keine originären Zuständigkeiten der Einzelstaaten gab.

    Die ZEIT hat jedenfalls jäh Andrew Cuomo entdeckt:

    Andrew Cuomo
    Der tiefe Fall von Donald Trumps Gegenspieler
    Andrew Cuomo galt mit seinem Corona-Management als Gegenentwurf zum US-Präsidenten und wurde dafür verehrt. Dann traf New Yorks Gouverneur fatale Entscheidungen.
    Eine Analyse von Jörg Wimalasena, New York
    22. Februar 2021, 16:44 Uhr

    […]
    Aktuell läuft zum Beispiel die Impfstoffverteilung trotz der guten Infrastruktur im Bundesstaat nur schleppend an. Doch demütig zeigt sich Andrew Cuomo nicht. In den vergangenen Monaten wurde sein Gebaren in Pressekonferenzen immer selbstgefälliger. Zu den erneut steigenden Fallzahlen im Bundesstaat und der Aussicht auf einen neuen Lockdown sagte er im November: „Das habt ihr euch selbst zu verdanken“, und unterstellte seinen Bürgerinnen und Bürgern, sich nicht ausreichend an die Infektionsschutzbestimmungen zu halten. „Wenn ihr nicht so viel Käsekuchen essen würdet, hättet ihr kein Gewichtsproblem“, sagte Cuomo und kleidete die Kritik an seinen Mitbürgern in eine wenig schmeichelhafte Metapher.
    […]

    CNN teilte vergangene Woche übrigens mit, dass Chris Cuomo seinen Bruder künftig nicht mehr interviewen darf. Andrew Cuomo dürfte nach Monaten der zahmen Hofberichterstattung demnächst vermehrt kritische Fragen gestellt bekommen.

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-02/andrew-cuomo-coronavirus-new-york-todesopfer-statistik-skandal/komplettansicht

    Die zahme Hofberichterstattung über Biden ist freilich flächendeckend:

    Da ist die Satire nicht fern:

    • Virologe scheint ein weiblicher Traumberuf zu sein:

      Mein Fazit nach der Rezension: keine Talkshows mehr gucken.

      Über Thea Dorn und ihren Artikel in der ZEIT vom 18.2.2021 gegen die No-Covid-Front hatte ich hier berichtet:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-20/#comment-91756

      Nun scheint sie einen herrlich nicht pc-Briefroman zum Thema verfaßt zu haben:

      Merke: woke Aktivisten haben keine Probleme mit freiheitsbeschränkenden Maßnahmen.

      Sex, Sokrates und Ressentiments – Thea Dorn hat einen Corona-Roman geschrieben
      von Peter Hintz
      23. Februar 2021
      von Peter Hintz

      In den letzten zehn Jahren hat Thea Dorn, bekannt als Kriminalschriftstellerin und Moderatorin, eine fieberhafte Produktivität als meinungsstarke Autorin von Essays und Sachbüchern entwickelt. „Ach, Harmonistan“ (2010) beklagte einen Mangel an deutscher Streitkultur (bevor sie 2020 wieder zur Maßhaltung aufrief), „Die deutsche Seele“ (2011) erklärte unter anderem Wurst und Dauerwelle zur deutschen Essenz und mit „Deutsch, nicht dumpf“ (2018) wollte sie laut Klappentext “Heimat, Leitkultur, Nation […] nicht den Rechten überlassen”.

      Die Moderatorin des Literarischen Quartetts, die unter einem Pseudonym schreibt, das dem Namen von Theodor W. Adorno nachgeahmt ist, versteht sich betont als anspruchsvolle Kommentatorin des Zeitgeschehens. Ihr letzter Roman, „Die Unglückseligen“ von 2016, bestand aus vielen Verweisen auf die deutsche Kulturgeschichte und Philosophie, die mit aktuellen Fragen zur Genforschung verwoben waren. Nun hat sie ein neues Buch verfasst, bei dem sich manches ähnlich verhält. „Trost: Briefe an Max“ (Penguin Verlag, 2021)

      https://www.randomhouse.de/Buch/Trost/Thea-Dorn/Penguin/e584985.rhd

      ist ein philosophischer Briefroman im Zeichen der Corona-Krise, dessen Protagonistin, wie in „Die Unglückseligen“, Johanna heißt.

      Handelte das vorige Buch von der Suche einer Naturwissenschaftlerin nach einem Leben ohne Tod, sucht in „Trost“ nun eine philosophisch gebildete Journalistin nach einem Umgang mit ihm. Juli Zehs Blurb verspricht eine “Auseinandersetzung mit den ganz großen Fragen unserer Zeit”. Endlichkeit schön und gut, aber nicht, wenn es ums Bescheidwissen geht, denn von der Frage nach dem Sinn des Lebens spannen die Trost-Briefe einen Antwortbogen zur Frage nach der Sinnhaftigkeit der Corona-Eindämmung in Deutschland.

      Bereits 2020 hatte sich Dorn per ZEIT-Essay an der heftigen Debatte über die Corona-Krise beteiligt, die die Feuilletons im Frühjahr des letzten Jahres intensiv beschäftigte. Angesichts von Besuchseinschränkungen und Intensivmedizin in Krankenhäusern war die kontroverse These ihres Textes, dass die “verzweifelten Anstrengungen, die gegenwärtige Seuche einzudämmen, ein Leid anrichten” würden, “das möglicherweise noch bitterer ist als der Tod selbst.”
      https://www.zeit.de/kultur/2020-04/sterben-coronavirus-krankheit-freiheit-triage
      [Leider auch nur als Abo-Text lesbar]

      Knapp gesagt: es gäbe Schlimmeres als Sterben, eine angeblich aus social distancing resultierende existenzielle Einsamkeit. Liest man die 170 Brief- und Postkartenseiten, aus denen „Trost“ besteht, so scheint es, als hätte Dorn ihren ZEIT-Text über die Zumutbarkeit des Lockdowns schnellstmöglich in halbwegs literarische Form bringen wollen, einen Corona-Roman schreiben, bevor Corona wieder vorbei sein könnte.
      […]

      https://www.54books.de/sex-sokrates-und-ressentiments/

      Daß sich Verrisse als Werbetexte eignen, belegt Hintz wieder einmal sehr beredt. 😉

      Nachtrag:

      Es gibt nichts, über das man keine Witze machen könnte:

      Oder sollte. Denn das Leben ist schon traurig genug:

      • Corona zum Dritten:

        Jetzt holt Cuomo auch noch dieser metoo-Vorwurf ein:

        Die FAZ stellt die richtige Frage – ich hoffe, daß sie kritisch vorgeht:

        Die Vermessung der Pandemie ist auf den ersten Blick keine schwere Aufgabe. Es stehen schließlich mehrere Indikatoren zur Verfügung, die es den Behörden erlauben müssten, den Stand der Corona-Krise ähnlich genau abzulesen wie den Pegel am Ufer eines Flusses. Doch während klar geregelt ist, von welchen Hochwassermarken an die Schifffahrt erst eingeschränkt und dann eingestellt wird, liegen die Dinge in Sachen Corona anders.

        Kim Björn Becker
        Redakteur in der Politik.
        • F.A.Z.

        Seit Monaten ringen Bund und Länder darum, welche Schlüsse sie aus welchen Messwerten ziehen sollen. Das gilt in erster Linie für die vielbeschworene Inzidenz, also die Zahl der nachgewiesenen Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche. Daneben suggeriert die Reproduktionszahl eine exakte Messbarkeit der Pandemie; sie gibt an, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt. Die größte Unklarheit herrscht aber ausgerechnet dort, wo es um die schlimmsten Folgen einer Ansteckung geht: Die Zahl der Corona-Toten gibt Aufschluss über – ja, was eigentlich?

        https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-todesfaelle-an-oder-mit-dem-virus-gestorben-17212771.html

        Wozu werden solche Tabellen eigentlich erstellt – auch wenn sie nur vom RKI stammen?

        Und das ist fast schon zynisch, nachdem man uns monatelang mit völlig nutzlosen Alltagsmasken gequält hat:

        Und schon wird es wieder persönlich:

        Das Account mit dem Tweet, den er zitiert, ist mittlerweile gelöscht. So lautete der Tweet:

        Derya Türk-Nachbaur
        @derya_tn
        · 3 Std.
        Rauchen, jeden Tag die Pille schlucken, Fertiglasagne essen, Hähnchenflügel für 1,99 € das Kilo kaufen aber bei #AstraZeneca die Nase rümpfen, weil man nicht weiß, was man dem Körper zuführt. Jo, is klar.

        Diesen Thread anzeigen“

        Glücklicherweise haben wir nicht auch noch Korruptionsprobleme wie in den USA:

        • Wenn es nicht nur Fleischhauer-Rants gibt, sondern ernsthafte Kritik an der Bundesregierung, insbesondere an Jens Spahn durch das heute journal, weiß man, daß die Lage ernst ist:

          heute journal vom 24.02.2021
          Mit den Themen: Druck – Spahn und das Corona-Chaos; Test – Welcher bringt was?; Urteil – IS-Chefanwerber muss ins Gefängnis

          https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-24-februar-2021-102.html

          Andererseits: nachdem man der medialen Corona-Alarmistinnen Brinkmann, Ciesek und Priesemann langsam müde geworden ist, wird nun offenbar auf das frische mediale Gesicht von Dr. Corinna Pietsch von der Uniklinik Leipzig gesetzt, wieder eine direkt vom Staat bezahlte Wissenschaftlern, von der man hätte erwarten können, daß sie die WHO-Abwertung des Drosten-PCR-Tests kennt:

          https://www.who.int/news/item/20-01-2021-who-information-notice-for-ivd-users-2020-05

          Nichts dergleichen. Sie lobt ihn als sehr präzise. Während die Antigen-Schnelltests ja „nur“ eine hohe Infektiösität anzeigen, was tatsächlich ein Segen ist, denn nur dann ist die getestete Person ansteckend. Sie DESINFORMIERT, und zwar unwidersprochen durch das ZDF. Selbst diese Tests produzieren noch falsch-Positive, wie ich gelesen habe, aber sicherlich nicht so viele wie der Drosten-PCR-Test.

          Ob uns das AG Heidelberg weiterbringen wird?
          https://www.wochenblick.at/heidelberg-umstrittener-prof-drosten-muss-gericht-pcr-test-erklaeren/
          [Mit weiteren Links zum PCR-Thema]
          https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-19/#comment-91684

          Was die vom Tagesspiegel polemisch gedisste These des Hamburger Uni-Profs Wiesendanger angeht, wonach ein Laborunfall in Wuhan wahrscheinlich sei:

          was unter Kennern als plausibel gewertet wird:

          https://nymag.com/intelligencer/article/coronavirus-lab-escape-theory.html

          hier breit dargelegt:

          https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-20/#comment-91764

          hat der Tagesspiegel – obwohl natürlich bei der Mehrheitsmeinung – seinem polemischen Artikel gegen Wiesendanger:

          https://www.tagesspiegel.de/wissen/hamburger-professor-verbreitet-labor-theorie-ueber-coronavirus-mir-fehlte-kritische-reflexion-in-deutschland/26934492.html

          nun einen vermeintlich wissenschaftlichen Artikel zum Thema nachfolgen lassen. De bemüht sich zwar, die Laborthese zu trashen, betont aber auch, daß es für die vorherrschende Zoonose-These keine Beweise gibt: er hebt mit einer Desinformation an:

          24.2.2021
          12:13 Uhr
          Ursprung, Übersprung, Unfallthese
          Warum wir wissen sollten, wie das Coronavirus entstanden ist
          Die Frage, wo der Ursprung von Sars-CoV-2 liegt, bleibt bis heute unbeantwortet. Um die nächste Pandemie verhindern zu können, muss sie aber geklärt werden.
          Matthias Glaubrecht

          Nach 14 Monaten der Pandemie sind 111 Millionen Infizierte und knapp 2,5 Millionen Tote weltweit dokumentiert – Dunkelziffer unbekannt. Doch die Frage, wo das Virus entstand und wie es sich ursprünglich verbreitet hat, ist weiterhin unbeantwortet, auch nach Abschluss der Untersuchung einer Experten-Kommission der Weltgesundheitsorganisation.

          Die bekräftigte vergangene Woche, nachzulesen im Magazin „Nature“, dass es sich beim Ausbruchsgeschehen in Wuhan „höchstwahrscheinlich“ um eine Zoonose handelt, also eine auf natürlichem Wege entstandene, auf den Menschen übergegangene und für ihn gefährlich gewordene Seuche. „Extrem unwahrscheinlich“ sei, dass das Virus aus einem chinesischen Labor stammt.
          […]

          https://www.tagesspiegel.de/wissen/ursprung-uebersprung-unfallthese-warum-wir-wissen-sollten-wie-das-coronavirus-entstanden-ist/26940280.html

          Ein „Wissenschaftler“ sollte doch wissen, daß diese Einschätzung des an freier Forschung gehinderten WHO-Teams schon am 13.2.2021 von der WHO einkassiert worden war:

          Ursprung des Coronavirus
          Die WHO will die Laborthese doch weiterverfolgen
          Von Friederike Böge, Peking
          -Aktualisiert am 13.02.2021-11:08

          Die WHO legt eine Kehrtwende bei der Untersuchung zum Coronavirus-Ursprung hin. Generaldirektor Tedros stellt klar, alle Hypothesen würden weiterverfolgt – und widerspricht damit dem Leiter der Expertengruppe in Wuhan.

          Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt nun doch weitere Recherchen in der Frage, ob das Coronavirus Sars-CoV-2 aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan entwichen sein könnte. Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus widersprach am Freitag der Darstellung des Leiters der WHO-Mission in Wuhan. Tedros sagte, „es wurden Fragen aufgeworfen, ob manche Hypothesen verworfen worden sind. Nachdem ich mit manchen Mitgliedern des Teams gesprochen habe, möchte ich bestätigen, dass alle Hypothesen weiter bestehen und weitere Analyse und Studien erfordern.“

          Der Leiter der WHO-Mission, Peter Ben Embarek, hatte hingegen am Dienstag in Wuhan gesagt, die Mission empfehle keine weiteren Untersuchungen zu der These, dass die Pandemie durch einen Zwischenfall in einem Labor ausgelöst worden sein könnte. Dies sei „extrem unwahrscheinlich“. In Wuhan gibt es zwei Labore, die an Coronaviren forschen. Die Erreger stammen von Fledermäusen, die im Süden Chinas in Höhlen leben. Die Labor-Hypothese war eine von vieren, die die Experten untersuchten, und die einzige, zu der nach Ben Embareks Darstellung keine weiteren Nachforschungen nötig seien.

          […]

          https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-ursprung-who-verwirft-wuhan-laborthese-doch-nicht-17196115.html

          Das unterschlägt Glaubrecht, der sich in der Folge wortreich bemüht, die Laborthesen herab- und die Zoonose-Thesen heraufzuschreiben, wobei er unwillentlich offenbart, daß Wiesendanger ja keineswegs allein dasteht. Am Ende konzediert er:

          Fokus auf Süden Chinas ist kein Zufall

          Dort, wo eine Epidemie zuerst entdeckt wird, muss sie aber nicht zwangsläufig auch entstanden sein. So argumentierten schon vor einiger Zeit die Infektionsbiologen Yong-Zhen Zhang und Edward Holmes von der Universität Sydney im Fachmagazin „Cell“. Dass nun der Süden Chinas in den Fokus gerät, ist kein Zufall. Denn dieser gehört, gemeinsam mit den angrenzenden Regionen in Vietnam, Laos und Myanmar sowie dem Norden Thailands, zu den biologisch vielfältigsten und artenreichsten Gebieten der Erde.

          Dort haben auch die für Coronaviren empfänglichen Hufeisennasen-Fledermäuse vermutlich nicht nur ihren Ursprung, sondern mit 20 Arten von Rhinolophus auch ihren Verbreitungsschwerpunkt. Trotz aller Probensammlungen kenne man aber die wahre Vielfalt und das Vorkommen der Coronaviren bei weitem noch nicht ausreichend, so ein in Berlin tätiger Experte für die Ökologie und Evolution zoonotischer Viren im Gespräch mit dem Tagesspiegel.
          […]
          Unstrittig, und in der Praxis sehr bedeutsam, ist nur eines: Wir bereiten mutierenden Viren derzeit die beste natürliche Bühne zur weiteren Evolution. Angetrieben enormen Bevölkerungswachstums verändert sich die Umwelt gerade in China rasant, durch Entwaldung, zunehmende Landwirtschaft und Verstädterung. Lebensräume schrumpfen, Menschen und Nutztiere leben enger zusammen, die
          ökologischen Kontakte nehmen zu.

          Wuhan beispielsweise liegt mit seinen 11 Millionen Menschen in der Mitte zwischen der 23 Millionen-Metropole Shanghai und Chongqing, der mit 34 Millionen Einwohnern größten Stadt der Welt.
          Um in solch einer dynamisch sich verändernden Umwelt die nächste Pandemie verhindern zu können, wäre es dringend nötig, die Infektionswege von Zoonosen besser zu verstehen. Das ist der wichtigste Grund, mit Hochdruck nach dem Ursprung von Coronaviren zu fahnden – und alles zu tun, deren Chance zum Übersprung auf Menschen zu minimieren.
          […]
          Der Verdacht, dass das Virus Produkt menschlicher Manipulation und Unachtsamkeit ist, wird schon lange diskutiert. Dass von offizieller chinesischer Seite eine Untersuchung von WHO-Experten lange verzögert wurde, dass es Hinweise auf die Existenz von relevanten Proben gibt, zu denen die Fachleute keinen Zugang bekamen, sowie Berichte über frühere Laborunfälle liegen diesem unter anderem zugrunde. Beweise gibt es keine.

          https://www.tagesspiegel.de/wissen/ursprung-uebersprung-unfallthese-warum-wir-wissen-sollten-wie-das-coronavirus-entstanden-ist/26940280.html

          Logo: Glaubrecht ist ein Öko-Zoonose-Anhänger und fürchtet um Forschungsgelder, sollte sich die Laborthese bewahrheiten.

          Der Autor Matthias Glaubrecht ist Evolutionsbiologe und Professor für Biodiversität der Tiere und Gründungsdirektor des Centrums für Naturkunde der Universität Hamburg. In seinem Buch „Das Ende der Evolution. Der Mensch und die Vernichtung der Arten“ (C. Bertelsmann) beschreibt er ausführlich Fakten und Befunde des globalen Artenwandels.

          Sein Physiker-Kollege Wiesendanger ist dagegen unabhängig.

          Überhaupt ist die „Follow the Money“-Spur immer zielführend:

          Logo hat Faucis NIH die Gelder in das Wuhan-Institut nur deshalb eingespeist, weil die dortigen Forschungen so gefährlich (aber für das Verteidigungsministerium so bedeutsam) waren, daß sie aus den USA ausgelagert werden mußten; es ist zu hoffen, daß diese Fragen beantwortet werden:

          February 23, 2021 By Evita Duffy

          A letter sent Tuesday from members of Congress to the U.S. Department of Health and Human Services Inspector General Christi Grimm is demanding a “prompt and thorough investigation” into the National Institutes of Health’s relationship with the Chinese Communist Party-run Wuhan Institute of Virology.

          Klicke, um auf NIH-Letter-re-Wuhan-Institute-of-Virology-FINAL-Perry-Feb-2021.pdf zuzugreifen


          […]
          The members of Congress are requesting an investigation into the following questions concerning the NIH’s connections to the Wuhan Institute of Virology:
          1. When was the NIH first aware that coronavirus experiments were being conducted at WIV with taxpayer funds (via EcoHealth Alliance or otherwise)?
          2. Did NIH officials review WIV’s coronavirus experiments to assess compliance with Potential Pandemic Pathogen Care and Oversight (P3CO) guidelines?
          3. When was the NIH first aware of biosafety or other concerns at WIV?
          4. Was the NIH briefed on the concerns raised by the State Department in 2018 about the potential pandemic risk of WIV’s research?
          5. Did Dr. Collins or other NIH officials communicate with EcoHealth Alliance and/or WIV to coordinate responses to lab leak allegations?
          6. When does WIV’s current eligibility to receive NIH funding expire?
          7. Is WIV currently receiving any NIH support directly or indirectly?
          8. How much NIH funding — directly or indirectly — has WIV received from the NIH including grants, sub-grants, and other funding sources.

          “Shipping U.S. tax dollars to the Wuhan Institute of Virology — a CCP-run animal lab working to supercharge coronaviruses so they’re deadlier and more contagious — is a recipe for disaster,” said Mackie Burr of White Coat Waste Project, the nonpartisan watchdog group that discovered the Wuhan lab is still authorized to receive U.S. tax dollars until 2024.
          […]

          https://thefederalist.com/2021/02/23/lawmakers-demand-investigation-of-nih-secretively-funneling-us-tax-dollars-to-notorious-wuhan-lab/

          In der Tat: diese „gain of function“-Forschung, bei der natürliche Viren künstlich gefährlicher gemacht werden wie in Wuhan und anderswo, muß unbedingt aufhören – was das Ziel von Prof. Wiesendanger ist. Ich stimme absolut zu!

          Und kriege mich nicht mehr ein ob der Inkompetenz der Medien und den von ihnen rekrutierten „Wissenschaftlern“.

    • @ Gabriele Wolff

      Du schreibst:

      „Aber wichtiger ist natürlich Dein Corona-Posting von Tucker Carlson, auch wenn Dein mir unbekannter Gewährsmann nicht einmal seinen Namen richtig schreiben kann:“

      Ähmm ja, Dirk Pohlmann ist ein Filmemacher und ich wurde vor allem auf ihn aufmerksam, weil er mit Markus Fiedler immer wieder sehr gut die Wikipedia kritisch beleuchtet hat.
      Hier übrigens auch noch ein interessantes Gespräch von Pohlmann mit Prof. Esfeld:

      „Die Entscheidungen zur Coronapolitik werden als wissenschaftlich und alternativlos dargestellt – aber sie sind es nicht. Sie können und dürfen es gar nicht sein.

      Der Wissenschaftsphilosoph Prof. Dr. Michael Esfeld, Mitglied der Leopoldina, also der Deutschen Wissenschaftsakademie, erläutert in einem Interview mit Dirk Pohlmann, warum er die positive Stellungnahme der Leopoldina zur Coronapolitik der Bundesregierung sehr kritisch bewertet.

      Er hält sie für eine Grenzüberschreitung, die der Aufgabe der Leopoldina nicht gerecht wird, auf falschen Grundannahmen beruht und letztlich ihren Ruf beschädigen wird.

      Prof. Dr. Esfeld gibt keine politische Stellungnahme ab, sondern eine fachliche Erklärung, die eine politische Wirksamkeit haben kann. Und sollte. “

  7. Nach all der Identitätspolitik, die die USA nicht zuletzt auch wegen des von Biden unterstützten „Equalitiy Acts“ erschüttert, und wo jetzt die Revolution ihre Kinder frißt, insbesondere die NYT, was ja auch bei uns langsam zur Kenntnis genommen wird:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-20/#comment-91797

    ist es Zeit, auf die Lügen der NYT zum „Capitol Hill Riot“ vom 6.1.2021 zurückzukommen:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-20/#comment-91784

    Außer Glenn Greenwald hat ein weiterer unabhängiger Kopf in GB die Lügen der MSM verbreitet und deren Effekt erklärt:

    US media reports of the invasion of the Capitol have contributed to the spread of hatred and fear
    The decline of journalism in America is made clear by the reporting of the attack

    Patrick Cockburn@indyworld
    3 days ago
    […]

    But what is reported matters and particularly so when it risks exaggerating violence or deepening fear and a sense of threat. If the US government really was the target of an armed insurrection, then this will be used to justify repression, as it was after 9/11, and not just against right wing conspiracy theorists. By becoming partisan instruments for spreading fake news, the media undermines its own credibility.

    A problem with a giant news story like the Capitol invasion is that at first it is over-covered before we know the full facts, and then it is under-covered when those facts begin to emerge. This has been true of US media coverage. But even at the time it seemed to be a very peculiar armed insurrection. Only one shot appears to have been fired and that was by a police officer who killed Trump supporter Ashil [recte: Ashli] Babbitt who was involved in the storming of the Capitol. In a country like the US awash with guns, this absence of gunfire is remarkable.

    Five people died during the takeover of the Capitol building and this is the main proof of deadly intent by the rioters. But one of the dead was Babbitt, killed by the police, and three of the others were members of the pro-Trump mob, who died, respectively, from a stroke, a heart attack and from being accidentally crushed by the crowd.
    [Es gab noch Versuche, zwei durch Suizide Tage und Wochen nach dem 6.1. verstorbene Capitol Police Officers zu addieren.]

    This leaves just one person, Capitol policeman Brian Sicknick, as the sole victim of the Trump supporters who allegedly beat him to death with a fire extinguisher. On 8 January, the New York Times ran two stories about his death, quoting anonymous law officers as describing how pro-Trump rioters had struck him on the head with a fire extinguisher causing “a bloody gash on his head”. He is then reported to have been rushed to hospital, placed on life support but to have died the following day.

    […]
    Yet over the last seven weeks – without the world paying any attention – the story of the murder of Officer Sicknick has progressively unravelled. Just how this happened is told in fascinating detail by Glenn Greenwald, the investigative journalist and constitutional lawyer, who concludes that “the problem with this story is that it is false in all respects”.
    https://greenwald.substack.com/p/the-false-and-exaggerated-claims
    […]
    Events on Capitol Hill provided damning evidence of this decline in American journalism when Robert Moore, ITV News’s Washington correspondent, was the only television correspondent to make his way into the Capitol in the middle of the turmoil. He later expressed astonishment that, given the vast resources of US television and the thousands of journalists in Washington, that it should be “a solitary TV crew from Britain that was the only one to capture this moment in history – it’s bizarre”.
    Bizarre, but not surprising. As a news event, the Capitol invasion showed that when it comes to spreading “fake facts”, the traditional media can be even more effective than the social media that is usually blamed.

    https://www.independent.co.uk/voices/capitol-invasion-riots-trump-fake-news-b1804752.html

    Das ist leider richtig. Nur gibt es da leider keine Fact-Checker und Zensuristen wie bei den Social Media: etablierte Medien können ungestraft jedwede Lügen verbreiten.

    Prof. Turley fügt einen weiteren Skandal neben der Ablehnung aller Beteiligten für mehr Schutz des Capitol hinzu:

    The other scandal of the Capitol riot
    By Jonathan Turley, opinion contributor — 02/20/21 10:00 AM EST
    […]
    Pelosi has added to concerns over transparency and accountability with her selection of retired Gen. Russel Honoré to lead an investigation of Capitol security. She acted without consulting others — and few Republicans would have supported her choice since Honoré is a longtime critic of Trump and various Republicans. He appeared immediately to reach conclusions on responsibility for the attack that paralleled Pelosi’s views.

    In an interview two days after the attack, without any facts to support his conclusions, Honoré declared on MSNBC that “I think once this all gets uncovered, it was complicit actions by Capitol Police” and that “people need to go to jail.” He condemned Sund as “complicit along with the sergeant-at-arms in the House and the Senate.” Responding to calls to expel Sen. Josh Hawley (R-Mo.) and others for allegedly supporting the riot, Honoré tweeted: “This little peace of shit with his @Yale law degree should be run out of DC and Disbarred ASAP @HawleyMO @tedcruz aaa hats. These @Yale and @Harvard law grads is high order white privilege.”

    This from the man who Pelosi appointed to give an unbiased, nonpartisan review.
    Of course, for many Americans, any inquiry may seem unnecessary. The second Trump impeachment drilled home a narrative that the riot was primarily the fault of one man, Trump, and by implication not the fault of others. Pelosi told MSNBC’s Joy Reid that Trump should be charged as “an accessory” to murder “because he instigated that insurrection that caused those deaths and this destruction.”
    If framing scandals in Washington is an art form, then Pelosi is our resident Rembrandt.
    […]

    https://thehill.com/opinion/judiciary/539709-the-other-scandal-of-the-capitol-riot

    Logo wird Facebook nicht belangt!

    Sehr passend dazu kann das FBI nicht ermitteln, wer für die VOR der Trump-Rede deponierten Bomben verantwortlich ist:

    Überhaupt ist ja die Abwesenheit von Informationen bedenklich, während ein Democrats-Whistleblower-Anwalt wie Mark S. Zaid, schon im ersten Impeachment-Verfahren gegen Trump aktiv, nun die Bühne betritt:

    Vom Supreme Court ist nichts zu erwarten:

    Und natürlich hat er auch mit einem unbegründeten unterschriftslosen Einzeiler Trumps Einspruch gegen die politisierte NY-Staatsanwaltschaft abgelehnt, die ins Blaue hinein die Steuerklärungen der Trump Organization anforderte. Viel Spaß damit!

    Greenwald kriegt sich nicht ein über den Umstand, daß die Medien ja schlimmere Verschwörungstheorien als die Social Media bieten:

    Eine der schlimmsten Biden Picks, Social Hillary Clinton Warrior Neera Tanden als Budget-Leiterin, scheint verhinderbar, nachdem der moderate Democrat Senator Manchin sein Nein erklärt hatte:

    Er meint „able“, nicht „about“.
    [Thread]

    Von Bernie Sanders erwarte ich gar nichts mehr. Nicht einmal, daß er gegen seine Gegnerin aus der Clinton-Fraktion stimmt.

    • READ: Trump’s Full Response to Supreme Court Tax Return Decision
      By Epoch Times Staff
      February 22, 2021 Updated: February 22, 2021
      […]
      Earlier in the day, the Supreme Court threw out Trump’s request to place a lower court ruling on hold that directs his accounting firm, Mazars USA, to comply with a subpoena that would turn over his tax records and financial documents to a grand jury convened by Democratic Manhattan District Attorney Cyrus Vance.
      Here is the full statement he released via email:

      “This investigation is a continuation of the greatest political Witch Hunt in the history of our Country, whether it was the never ending $32 million Mueller hoax, which already investigated everything that could possibly be investigated, ‘Russia Russia Russia,’ where there was a finding of ‘No Collusion,’ or two ridiculous ‘Crazy Nancy’ inspired impeachment attempts where I was found NOT GUILTY. It just never ends!

      So now, for more than two years, New York City has been looking at almost every transaction I’ve ever done, including seeking tax returns which were done by among the biggest and most prestigious law and accounting firms in the U.S. The Tea Party was treated far better by the IRS than Donald Trump. The Supreme Court never should have let this “fishing expedition” happen, but they did. This is something which has never happened to a President before, it is all Democrat-inspired in a totally Democrat location, New York City and State, completely controlled and dominated by a heavily reported enemy of mine, Governor Andrew Cuomo. These are attacks by Democrats willing to do anything to stop the almost 75 million people (the most votes, by far, ever gotten by a sitting president) who voted for me in the election—an election which many people, and experts, feel that I won. I agree!

      The new phenomenon of “headhunting” prosecutors and AGs — who try to take down their political opponents using the law as a weapon — is a threat to the very foundation of our liberty. That’s what is done in third world countries. Even worse are those who run for prosecutorial or attorney general offices in far-left states and jurisdictions pledging to take out a political opponent. That’s fascism, not justice — and that is exactly what they are trying to do with respect to me, except that the people of our Country won’t stand for it.

      In the meantime, murders and violent crime are up in New York City by record numbers, and nothing is done about it. Our elected officials don’t care. All they focus on is the persecution of President Donald J. Trump.

      I will fight on, just as I have, for the last five years (even before I was successfully elected), despite all of the election crimes that were committed against me. We will win!”

      https://www.theepochtimes.com/read-trumps-full-response-to-supreme-court-tax-return-decision_3706593.html?utm_source=newsnoe&utm_medium=email&utm_campaign=breaking-2021-02-22-4

      Eine zutreffende Einschätzung. Hier werden durch Cyrus Vance, den DA von Manhattan, zwar Wahlkampfversprechen umgesetzt: aber selbst wenn sich strittige Punkte in den Steuererklärungen finden lassen sollten, wird sich niemals eine „Täterschaft“ der Trumps persönlich nachweisen lassen, wie Dershowitz schon vor längerer Zeit eingeschätzt hat.

      Aufreger! Jetzt hat Big Tech sogar einen Beitrag unseres wackeren ör-Kämpfer gegen rechts zensiert:

      23.2.2021
      11:59 Uhr
      Beitrag über den Anschlag von Hanau
      Facebook/Instagram sperren „Monitor“
      Verstoß gegen die Gemeinschaftsrichtlinien: Die Tech-Giganten sperren „Monitor“-Film über den rassistischen Anschlag in Hanau
      Joachim Huber

      „Monitor“-Chef Georg Restle ist empört. Der Film seiner Redaktion über den rassistischen Anschlag in Hanau ist von Facebook und Instagram gesperrt worden. Restle twitterte am Dienstagmorgen: “ Hallo @instagram, hallo @FacebookDE,, ausgerechnet unser #Monitor-Film über den rassistischen Anschlag von #Hanau soll gegen Eure Richtlinien verstoßen. Ernsthaft jetzt?“
      Instagram hatte geschrieben: „Wir haben deinen/deine/dein Beitrag entfernt, da er/sie/es gegen unsere Gemeinschaftsrichtlinien verstößt. Wir haben diese Richtlinien aufgestellt, um unsere Community auf Instagram zu unterstützen und zu schützen.“ Mehr kam nicht, Georg Restle hat das Unternehmen seinerseits aufgefordert, den Vorwurf eines Verstoßes gegen die Richtlinien zu präzisieren. Bislang haben weder Facebook noch Instagram darauf reagiert.
      […]
      Der Film aus der „Monitor“-Sendung vom 28. Januar 2021 ist weiterhin im Netz verfügbar, so unter

      https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/hanau-versaeumnisse-100.html
      https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/beitrag-ueber-den-anschlag-von-hanau-facebook-instagram-sperren-monitor/26942586.html

      Die Klippe des Umstandes, daß der Täter psychisch krank war, umschifft der Beitrag ab Minute 9 mit der Bezeichnung „rassistischer Psychopath“, obwohl der Verfolgungswahn ansonsten dargestellt wird.

      Was man an dem Beitrag kritisieren könnte, hat ein Kommentator festgehalten:

      Es ist unfassbar, wie im Bericht zu dem Mordanschlag in Hanau in suggestiver Art und Weise eine mögliche Absprache zwischen einem Barbetreiber und der örtlichen Polizei thematisiert wird. Zu diesem Zweck werden traumatisierte Angehörige interviewt. Die Notausgangtür sei in Absprache mit der Polizei absichtlich verschlossen worden, um Razzien effektiver gestalten zu können!!?? So einen Unsinn kann man doch nicht ohne Recherche senden. Von einem öffentlich-rechtlichen Sendeformat muss man ein Mindestmaß von Seriösität erwarten können. Dies ist populistischer Irrsinn, der durch nichts zu rechtfertigen ist. Es ist kaum verwunderlich, dass das Grundvertrauen in unsere Institutionen schwindet und die Menschen zunehmend verunsichert sind. Verschwörungstheorien sollten durch fundierten Journalismus widerlegt und nicht zusätzlich genährt werden.

      Immerhin wurde berichtet, daß die Polizei diese Unterstellung dementiere.

      Und es gab wegen der angeblichen Unerreichbarkeit des 110-Notrufes auch diesen praktischen Tip:

      Notruf mit dem Smartphone benötigt immer die Vorwahl des Ortes; nur 110 reicht leider nicht Bitte darauf unbedingt hinweisen

      https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/hanau-versaeumnisse-100.html#Ende

      Wieviele Anrufer mögen das in der Aufregung vergessen haben? So oft wählt man die 110 im Leben schließlich nicht (ich habe es noch nie getan). Das wurde in der Sendung allerdings nicht thematisiert.

      Und nun wird es vergnüglich: The Daily Beast hat extra einen Reporter angesetzt, der sich Tucker Carlson-Sendungen ansehen muß, um PC-Fehler (Rassismus, Misogynie, Sexismus etc.) zu entdecken und daraus einen Shitstorm zu entwickeln. Hier eine Episode, die man so betiteln könnte: „Wer anderen eine Grube gräbt…“ 😉

      • Mark Smith hat gerade auf der Vorseite kommentiert:

        „@ Gabriele Wolff
        Ja, dieser Wokeismus, diese Cancel-Culture und dieser Anti-Rassismus-Ansatz etc. ist so eine Art linksgerichteter McCarthyismus, nur vermutlich noch ein bisschen perfider, weil er ja mit Antirassismus, Diversität, Inklusion etc. daherkommt.“
        https://de.wikipedia.org/wiki/McCarthy-Ära#:~:text=McCarthy-Ära%20(auch%3A%20McCarthyismus,Zweite%20Rote%20Angst“)%20bekannt
        https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-20/#comment-91803

        Richtig. Wobei allerdings mit zweierlei Maß gemessen wird:

        https://twitter.com/politik234/status/1363829666314870790

        Die Instrumentalisierung von Sophie Scholl ist nie opportun, weder für linke noch für rechte Zwecke.

        Es ist übrigens eine Ausweitung der Kampfzone zu beachten: jetzt gibt es schon shitstorms, wenn Regierungshandeln im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen kritisiert wird:

        Hier die Langfassung:

        Medical Censorship & Harms of Lockdowns – An exclusive interview with 3 Canadian Frontline Doctors.
        •21.02.2021

        WholeHearted Media
        1120 Abonnenten

        Freedom of expression is enshrined in our Constitution, and is imperative in a free and democratic society, as it underpins other human rights, such as the freedoms of thought, conscience, association and assembly. Free expression is vital to robust and open debate in order to formulate sound and reasoned public policy. This video reveals the disturbing, and dangerous, trend of how peaceful voices of frontline physicians who dissent, and disagree, with state policy regarding COVID directives, are being silenced. Dr. Gill, Dr. Phillips and Dr. Lamba have all come under attack for their expression that public health directives and mandates are grossly flawed and misguided, and for calling attention to the incredible harms of the governments’ forced lockdowns.

        Hier gibt es eine Rezension des Transgender-Buchs „When Harry Became Sally“ von 2018 von Ryan T. Anderson, das Amazon plötzlich nicht mehr vertreibt, wie berichtet:

        How To Respond With Reason And Compassion To Transgender Bullies
        Scholar Ryan Anderson’s new book, ‚When Harry Became Sally,‘ employs science, medicine, and philosophy to answer the question ‚What is the most loving and helpful response to the condition of gender dysphoria?‘

        By Nathanael Blake
        April 12, 2018
        A few years ago transgenderism was a niche issue on the periphery of American consciousness. Now it is at the contentious center of our politics and culture. This is not an organic development but the result of a well-coordinated campaign. There was not a sudden surge in scientific understanding of gender dysphoria and how to treat it, but there was a surge in activist efforts and the media’s promotion of them.
        […]
        This volume may be the most thorough response to transgender ideology and activism yet written, but amidst the myriad of points he addresses, Anderson is most concerned with the truth about sex and gender, and with what is therefore best for individuals with gender dysphoria. Although he addresses public policy, he did not write this book to rage about locker rooms and pronouns. Rather, Anderson asks, “What is the most loving and helpful response to the condition of gender dysphoria, a profound and often debilitating sense of alienation from one’s bodily sex?” He answers that it is to try to reconcile persons to their bodies, rather than to embark on a course of irreversible chemical and surgical body modification.
        […]
        The view that a gender identity at odds with a person’s biological sex is fixed, and the only effective treatment for such gender dysphoria is “transition,” is insupportable scientifically and philosophically. The assertion that only transition can keep patients with gender dysphoria from committing suicide is rhetorical hostage-taking belied by the high rates of suicide and other self-destructive behaviors among those who identify as transgender. Transitioning does not remedy the underlying problems that have led someone to disassociate from his or her body.
        […]
        In a predictable irony, the transgender movement often promotes strict gender roles by encouraging gender nonconformists to transition; persons who identify as transgender frequently take on the most stereotypical gender attributes of the sex they are trying to emulate. These points have led to tension in the LGBT coalition, as some effeminate gay men and butch lesbians believe transgender ideology is erasing their identities. This internecine conflict highlights the contradictions of transgender ideology and how it fragments a person instead of a seeking an integrated, unified whole.

        While it is undoubtedly deeply distressing to feel that one should not be the sex that one is, no amount of social transition, hormones, or even surgical amputation and alteration will change the physical reality of one’s sex. Transgender-identified persons must define themselves by something they can never be. For a man to claim to become a woman is both an emulation and annihilation of the reality of womanhood. To establish a gender identity opposite of one’s physical sex is to always have civil war raging within oneself as a dominant passion tyrannizes over the rest of one’s body and soul. It is also to be at war with the world, if one attempts to force others to affirm one’s subjective identity as objective fact.

        The most heartbreaking portion of Anderson’s book is the chapter devoted to persons who have detransitioned. Except for Walt Heyer, these are not people likely to share Anderson’s social conservatism, but their stories make it clear that transitioning is not always the right treatment for gender dysphoria.
        […]
        We must be compassionate toward those with gender dysphoria, recognizing the distress it often induces. But real compassion tells the truth and seeks to make people whole. Authentic identities that promote genuine human flourishing must be based on truth. No matter how much transgender activists succeed in enforcing their ideology, reality will persist. The most heartbreaking portion of Anderson’s book is the chapter devoted to persons who have detransitioned. Except for Walt Heyer, these are not people likely to share Anderson’s social conservatism, but their stories make it clear that transitioning is not always the right treatment for gender dysphoria.
        […]
        Anderson notes that activists in multiple states have succeeded in making it illegal for therapists to try to reconcile children with gender dysphoria to their bodies, so that “a doctor who helps a young boy socially and hormonally transition into a ‘girl’ does not violate the law, but a doctor who helps a young boy identify with and accept his body might be acting unlawfully.” Instead of protecting children, such ideologically motivated laws subject them to harmful treatments and irreversible body modifications.
        […]

        https://thefederalist.com/2018/04/12/responding-with-reason-and-compassion-to-transgender-bullies/

        Letzteres – und noch viel mehr – soll jetzt durch den Equality-Act bundesweit Gesetz werden.

        Zu Walt Heyer gibt es einen Link zu diesem Artikel:

        I Know What Happens To The Kids in ‘Transhood’, Because It Happened To Me
        Grandma was totally unaware of the damage that she was inflicting, indoctrinating me into enjoying being a girl instead of who I really was — a boy.

        By Walt Heyer
        February 5, 2021

        A new HBO Max documentary, “Transhood,” follows for five years the lives of four Kansas City, Mo. children who believe they are the opposite sex.
        I identified as a “transgender woman” for eight years. Today, watching this documentary, I marvel at how the events of my childhood groomed me into believing that identifying as the opposite sex was the solution to my gender confusion. My heart goes out to these children who also are being groomed into a transgender life.
        […]
        Five years is too short a timeframe. The HBO documentary tracks the children over five years, but regrettable outcomes from transgender treatments often occur years, even decades, later, when the thrill of transition wears off. My first few years after surgery were exhilarating, but unhappiness steadily grew until I decide to detransition back to life as Walt around eight years later.
        People are being hurt. I often thought I was the only one who regretted going down this path. But I am not. My web site, sexchangeregret.com, has many real-life examples of the results of changing genders taken from the headlines and from the letters I receive on a steady basis.

        I hear from so many distraught adults and parents of children about the regrettable and often gruesome consequences of being indoctrinated into “changing genders” that I assembled 30 representative stories into a book, Trans Life Survivors, to give a glimpse of what the survivors of changing genders have to say about what they endured. (See Stella Morabito’s book review in The Federalist.)
        https://thefederalist.com/2019/01/03/30-transgender-regretters-come-closet-new-book/

        Documentaries such as this one from HBO Max depict confused children and their parents participating in a grand social experiment under the misguided assumption that affirmation of cross-gender identities equals love. But it is not love, and can have catastrophic consequences. I’ve lived this madness from a young age, and know that twisting children’s minds to the point of questioning or hating who they are is child abuse.
        “Transhood” ended their coverage at five years, but I haven’t seen the big media documentary sharing the real-life stories from people at 10, 15, and 20 years after they go down this path. Sadly, too many of them don’t end well, as indie documentaries have shown.
        https://inhisimage.movie/

        These children deserve far, far better.

        https://thefederalist.com/2021/02/05/i-know-what-happens-to-the-kids-in-transhood-because-it-happened-to-me/

        Der Film hat eine schwere christliche Schlagseite war aber gleichwohl beeindruckend (Walt Heyer trat auch auf).

        Und jetzt geht der Kulturkampf so richtig los:

        […]
        “For prepubertal children,” Levine said in a 2017 speech at Franklin & Marshall College, “they might present in different ways. They might present at school in the gender they were identified at birth, or they might present as the other gender, or they might be more gender-fluid.” Levine has described children as young as five or six as “knowing” which gender they wanted to be.

        Once, however, the child reaches the “young adolescent” stage, Dr. Levine recommends puberty blockers, a practice which Dr. Levine apparently followed at Penn State Hershey Medical Center as Chief of the Division of Adolescent Medicine and Eating Disorders. In speeches, Levine describes prescribing puberty blockers and cross-gender hormone injections to children who expressed anxiety about the natural process of puberty.

        Additionally, Levine has expressed doubts about the “controversial” requirement in some standards of medical ethics that patients receive psychological evaluations before undergoing such drastic medical regimens.

        The current protocols for gender-dysphoric youth, Levine stated in a 2017 speech, outline a two-step process: the prescription of puberty-blockers during the first stages of puberty, and then, after continued counselling, the introduction of cross-gender hormones between the ages of 14 and 16. Then, around age 18, the patient may undergo surgery. But, as Levine noted, there are sometimes exceptions. In certain instances, Levine has said, surgical procedures may be performed on patients under the age of 18.

        Levine, however, has noted that doctors may discard the protocol and significantly “accelerate” the process when dealing with “street kids,” who do not come into clinics with their parents, and who may be tempted to buy hormones off the street. In such cases, Levine said, doctors may skip the blockers altogether and go straight to cross-gender hormones, presumably at ages even younger than the 14-16 range described above. Though common in the past, the practice of foisting experimental medical treatments on vulnerable populations, especially minors, is condemned by most medical ethicists.

        Unfit.

        In addition to the Pennsylvania nursing home scandal, Levine has previously come under fire for other questionable judgments, including an order requiring that two-year-olds wear masks in public, a one-night suspension of alcohol sales in restaurants on the Wednesday before Thanksgiving, and a state recommendation that Pennsylvanians take up sexting or subscribe to a pornography service like OnlyFans in order to prevent the spread of COVID-19.
        […]

        https://thenationalpulse.com/analysis/schweppe-bidens-hhs-pick-advocates-sex-changes-for-kids/

        Ob Joe Biden weiß, wen er da zum Chef der Gesundheitsbehörde (U.S. Department of Health and Human Services) machen will?

        • @ Gabriele Wolff

          Obwohl ich das Buch von B. Kelle gelesen habe, die ja viel über Transsexualität etc. schreibt, muss ich sagen, dass ich mich in diesem Thema zu wenig auskenne.

          Interessant fand ich vorher gerade noch dies, wenn Dirk Pohlmann auf Facebook schreibt:

          „Unglaublich – und erfreulich.
          Es wird immer schräger, wer für was eintritt und auf wen man sich in Sachen Schutz der Freien Rede und der Grundrechte noch verlassen kann. Nach Jimmy Dore tritt jetzt Naomi Wolf bei Tucker Carlsson auf. Bei Fox News. In diesen Zeiten gibt es sehr ungewöhnliche Allianzen.
          Ich fange an, Tucker Carlsson, mit dem mich politisch nicht so rasend viel verbindet, nicht nur zu respektieren, sondern ihm auch zu vertrauen.“
          https://www.foxnews.com/media/naomi-wolf-tucker-clinton-adviser-biden-lockdowns?fbclid=IwAR1AJ9GXq0RiW8jdDvWg4mk5QsHEUv9J25OoiAWa0KJNn4DAmPXk5vNVwnA

          https://www.facebook.com/dirk.pohlmann.357

        • Ich mache mit Corona weiter, zumal auch in diesem Bereich Cancel Culture betrieben wird, sofern selbst an der Front tätige Ärzte Regierungsmaßnahmen kritisieren.

          Die Crux ist, daß allgemein mit falschen Daten operiert wird, die leicht manipulierbar sind: am 20.2.2021 hatte ich, u.a. dank Nachforschungen der ZEIT, dargelegt, daß sowohl die angeblich hospitalisierten Covid-19-Patienten um 20-30% überhöht sind. Entsprechend stimmen auch die Zahlen der Covid-19-Toten nicht, wobei in diesem Fall anekdotisch sogar Todesbescheinigungen nachträglich verfälscht werden und die Überlastung von Krematorien in Sachsen, gern zur abschreckenden Illustration à la Bergamo von den Medien ausgebeutet, auch sehr Covid-19-unabhängige Gründe haben kann:

          https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-20/#comment-91756

          Hier gibt es einen Artikel, der die Datenlage ergänzend kritisch darlegt:

          Kliniken 2020: Falsche Corona-Fälle, Patientenschwund und selbstgemachter Notstand

          Überlastete Kliniken, Schwerkranke, die nicht behandelt werden können: Seit Beginn der Corona-Krise ist die Angst vor diesem Szenario in der Öffentlichkeit präsent – und dient als Begründung für immer schärfere Lockdown-Maßnahmen mit weitreichenden existenziellen und psychischen Folgen. Doch was passierte 2020 wirklich in den Krankenhäusern? Eine neue Analyse der Initiative Qualitätsmedizin (IQM), in der rund 500 Kliniken in Deutschland und der Schweiz organisiert sind, offenbart nun ein anderes Bild. Auch eine aktuelle Recherche der ZEIT belegt eine maßlose Übertreibung des Corona-Problems.
          SUSAN BONATH, 18. Februar 2021, 6 Kommentare

          „Kranke“, die nicht krank waren

          Die Zahl 5.639 überschattete den Jahreswechsel zu 2021. So viele angebliche COVID-19-Intensivpatienten führte das Register der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, kurz DIVI, am letzten Tag des ersten Pandemiejahres 2020 auf – Tendenz damals noch weiter steigend. Alles schwerkranke Corona-Patienten? Mit dem Damoklesschwert der Triage wurde die Öffentlichkeit in Panik versetzt. Erst Mitte Dezember war der Lockdown verschärft worden.

          Doch viele Skeptiker trauten schon damals den Zahlen nicht. Es war bekannt, dass jeder Patient zunächst einen PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 bekam, bevor er in einer Klinik behandelt wurde – egal ob es um eine Krebs-Therapie oder eine Knie-OP ging. Dieses Vorgehen hat tatsächlich viele Zufallsfunde zutage gefördert, die trotz positivem Befund keine Symptome der Lungenerkrankung COVID-19 zeigten, wie aus einem Bericht der ZEIT diese Woche hervorgeht.
          https://www.presseportal.de/pm/9377/4840896

          Demnach räumten 20 Kliniken aus ganz Deutschland ein, dass 20 bis 30 Prozent der „COVID-19-Patienten“ wegen ganz anderer Erkrankungen oder für eine Entbindung ins Krankenhaus gekommen waren. Wegen eines positiven Tests listete sie das Robert-Koch-Institut (RKI) trotz fehlender Symptomatik als COVID-19-Patienten auf. Auch die DIVI räumte auf Nachfrage der ZEIT ein: Auf den Intensivstationen werde jeder zehnte im Register aufgeführte Patient wegen anderer Erkrankungen behandelt. Derweil dienen gerade diese Zahlen der Politik als Alarmmelder für „schwere Fälle“.
          […]
          Weniger Patienten als im Vorjahr

          Die Horrorszenarien stimmen in weiten Teilen offensichtlich nicht mit der Realität überein. Dafür sprechen auch neue Daten der IQM, die der Verband von 431 deutschen Kliniken erhoben und am 16. Februar veröffentlicht hat. Das ist ein Viertel aller Krankenhäuser in der Bundesrepublik, die 2020 rund ein Drittel aller Betten stellten.
          https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie

          Demnach behandelten die Einrichtungen letztes Jahr insgesamt rund sechs Millionen Menschen – fast eine Million weniger als 2019, wie Tabelle 1 belegt. Tabelle 4 gibt einen tieferen Einblick. Danach gingen auch die Patientenzahlen auf den Intensivstationen dieser Häuser gegenüber dem Vorjahr um fast 5 Prozent zurück. Die Anzahl der Behandelten mit Erkrankungen der Atemwege, sogenannte SARI-Fälle (Schwere Akute Respiratorische Infektion), zu denen COVID-19 gehört, schrumpfte sogar um gut zehn Prozent. Die Sorge um fehlende Beatmungsplätze kann diese Studie ebenfalls nicht untermauern: Eine invasive Intubation mussten rund 163.000 Menschen über sich ergehen lassen. Das waren 6,4 Prozent weniger als 2019.
          […]
          IQM-Daten: COVID-Fälle ohne COVID

          Die neuen Zahlen der IQM bestätigen auch Recherchen der ZEIT: Wer als COVID-Fall gilt, muss nicht immer COVID haben. Tabelle 2 zeigt Fälle auf, die zwei verschiedenen Diagnoseschlüsseln zugeordnet wurden: U07.1 und U07.2. Ersterer steht für mittels PCR-Test „bestätigte COVID-19-Fälle“, letzterer fasst sogenannte „COVID-19-Verdachtsfälle“ zusammen. Diese wurden bemerkenswerterweise negativ getestet. Um als Verdachtsfall vermerkt zu werden, reicht bereits ein nachgewiesener Kontakt zu einer positiv getesteten Person – unabhängig vom Krankheitsbild – oder eine Lungenentzündung.

          Demnach behandelten die IQM-Kliniken etwa 69.000 positiv getestete COVID-Patienten und 84.000 negativ getestete „Verdachtsfälle“. Die Frage, ob für letztere die gleichen Hygiene-Sondermaßnahmen galten, beantwortet die Studie nicht. Sollte dies der Fall sein, dürfte sich das verschärfend auf die Lage ausgewirkt haben.

          Angesichts dieser Zuordnungskriterien ist es auch wenig erstaunlich, dass nur zwei Drittel der 69.000 positiv Getesteten und drei Viertel der negativ getesteten Patienten in den COVID-Datenbanken überhaupt eine Atemwegserkrankung hatten, also ein SARI-Fall waren.

          Hohe Sterberate bei Positiven und Beatmeten

          Zieht man die SARI-Fälle heran, stellt man Erstaunliches fest: Waren diese Patienten positiv getestet, lag die Beatmungsrate mit 20,2 Prozent niedriger als bei den negativ getesteten SARI-Fällen (25 Prozent). Zugleich starben von den positiv getesteten SARI-Betroffenen mehr (23,2 Prozent), als bei den negativ Getesteten (14,6 Prozent).

          Erschreckend gering stellt sich in den IQM-Daten die Überlebensrate von invasiv beatmeten Patienten dar. Fast die Hälfte der positiv getesteten Betroffenen (46,4 Prozent) starben, bei den negativ getesteten „Verdachtsfällen“ waren es 33,9 Prozent. Insgesamt fanden fast 40 Prozent der Positiven auf Intensivstationen den Tod, unabhängig von der Behandlung, bei Menschen mit Verdachtsdiagnose waren dies gut 23 Prozent.

          Der Chefarzt der Lungenklinik Moers, Thomas Voshaar, beklagte nicht als einziger Fachexperte eine zu frühe Intubation, also invasive Beatmung, von Patienten mit einer COVID-19-Diagnose. Er sehe davon ab, sagte er gegenüber der Frankfurter Rundschau. Er wies damit eine um drei Viertel niedrigere Todesrate bei den COVID-Fällen aus. Häufig, so der Fachmann, führe die Intubation selbst zum Tod.
          Die Beatmungsrate bei „COVID-Fällen“ beträgt laut DIVI-Register aktuell 57 Prozent – liegt also sehr hoch. Möglicherweise spielen dabei höhere Fallpauschalen für invasiv Intubierte eine Rolle. So verschafft diese Behandlung den Kliniken hohe Einnahmen. Darüber berichtete die WELT schon zu Beginn der Corona-Krise im April 2020.
          […]

          https://multipolar-magazin.de/artikel/kliniken-2020

          Das ist schon aufrüttelnd, zumal der Artikel darlegt, daß weiterhin nicht lukrative Kliniken geschlossen und Personal entlassen wird.

          Die im Presseportal der ZEIT zusammenfaßten Erkenntnisse wurden in diesem Artikel verarbeitet – der in der Überschrift angegebene „Wirkstoff“ ist ausweislich der Illustration in der Printausgabe 8/2021 vom 18.2.2021 auf S.6 eine Porréestange, denn Gemüse und Sport sind eine wirksame Prävention. Das eigentliche Thema wurde versenkt. ;-):

          Corona-Infektion
          Neuer Wirkstoff entdeckt
          Recherchen zeigen, dass mehr Menschen als angegeben ohne medizinische Hilfe mit einer Corona-Infektion zurechtkommen. Mit einfachen Mitteln könnte die Politik die Zahl der gefährlichen Verläufe weiter reduzieren – zum Beispiel, indem sie eine bessere Ernährung unterstützt.
          Von Annika Joeres
          17. Februar 2021 DIE ZEIT Nr. 8/2021, 18. Februar 2021
          […]
          Das sind sensible Neuigkeiten. Nach dieser Rechnung käme nicht mehr jeder zehnte positiv Getestete ins Krankenhaus, wie das RKI angibt, sondern nur noch jeder zwölfte bis vierzehnte. Mehr als neun von zehn Personen – allein der getesteten – konnten Corona ohne medizinische Hilfe überwinden.
          […]
          Erstaunlicherweise unterscheidet das RKI eben nicht zwischen den Infizierten, die wegen Corona ins Krankenhaus eingeliefert werden, und solchen, bei denen zufällig Corona nachgewiesen wird, die sich also aus einem anderen Grund im Krankenhaus aufhalten – das ist die schon erwähnte Abweichung von bis zu 30 Prozent in der Statistik. „Auf Grundlage der Schätzung einzelner Kliniken kann ein evidenzbasiertes Institut keine Bereinigung von Fällen vornehmen“, sagt das RKI auf Nachfrage – obwohl es, natürlich, flächendeckend genauere Zahlen einfordern könnte. „Das harte Kriterium ist der positive Labortest„, erklärt das Institut. Offenbar hat sich die oberste Behörde zur Krankheitsüberwachung nicht darum gekümmert, die Zahlen der Pandemie in Deutschland, die politisch brisant sind, zu verfeinern.

          „Dieses Virus wird bleiben“

          Die ZEIT hat bundesweit 20 Krankenhäuser nach ihren konkreten Zahlen gefragt, viele wollten diese nicht veröffentlicht sehen, bestätigten aber die 20 bis 30 Prozent an Doppeldiagnosen mit Corona. Das Städtische Krankenhaus Kiel ist eines der wenigen, die transparent Auskunft geben.
          „Bei uns kommen auf 15 einliegende Covid-Patienten etwa fünf mit der Nebendiagnose Covid-19. Das bedeutet, sie sind eigentlich aus anderen Gründen ins Krankenhaus gekommen“, sagt Michael Siemann, Mikrobiologe am Kieler Krankenhaus. Beispielsweise wurde eine ältere Frau, die sich das Bein gebrochen hatte, zufällig positiv auf Corona getestet. Beinahe wöchentlich kämen Schwangere zur Entbindung und würden im Aufnahme-Screening positiv getestet. Von den offiziell 500 Corona-Patienten in ganz Schleswig-Holstein seien, sagt Siemann, nur rund 340 wegen Corona aufgenommen worden.

          Verantwortlich für diese Abweichung sind allerdings nicht die Kliniken. Sie folgen nur dem Meldeweg des Robert Koch-Instituts. Alle neuen Patienten werden systematisch an der Eingangspforte auf das Virus getestet – und bei einem positiven Befund über das Gesundheitsamt an das RKI gemeldet. Zudem ist für die Krankenhäuser selbst die Unterscheidung nicht erheblich: Der Aufwand für einen Corona-Patienten, ob er nun mit oder wegen Corona behandelt wird, ist immer hoch, denn er muss in ein Isolierzimmer verlegt werden,
          Pfleger und Ärzte müssen sich besonders schützen.

          Aber für die politische Diskussion sollten die Zahlen unangreifbar sein – schon allein, um sich von Verharmlosern der Pandemie nicht vorführen zu lassen. „Zukünftig ist bei den Zufallsfunden in Krankenhäusern auf mehr Klarheit zu hoffen“, sagt Reinhard Busse, Gesundheitswissenschaftler an der Technischen Universität Berlin. Auch Boris Augurzky, Leiter des Gesundheitsbereichs beim Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen, sagt: „Nach fast einem Jahr Corona hat das RKI noch keine gut belastbaren zeitnahen Statistiken.“ Im April 2020 sei er noch der Ansicht gewesen, dass dies in einem Notfall nicht anders möglich sei. „Aber zehn Monate später haben wir weiterhin Dunkelfelder in den Statistiken. Auf dieser wackeligen Grundlage müssen aber sehr weitreichende politische Entscheidungen gefällt werden.“

          Wer die Diskussionen in unterschiedlichen Ländern vergleicht, erkennt die Unsicherheiten in den Prognosen und Zahlen umso deutlicher. Während in Deutschland gerade Schulen als „Treiber der Pandemie“ seit den Weihnachtsferien geschlossen sind, geht man in Frankreich inzwischen davon aus, dass sie beim Infektionsgeschehen unerheblich sind und zur Gesundheit der Kinder geöffnet bleiben müssen. Selbst die um ein Vielfaches höhere Zahl der Franzosen, die durch Mutanten angesteckt worden sind – „Varianten“ heißen sie zurückhaltender im Nachbarland –, hat Paris bislang nicht dazu veranlasst, erneut in den Lockdown zu gehen. Einfach weil dieselben Zahlen anders interpretiert werden.
          Aber diese Unsicherheiten einzugestehen fällt schwer.
          […]
          Gerade Deutschland rühmte sich noch in der ersten Welle für sein gutes Management. Inzwischen nähert sich zumindest die Zahl der Corona-Toten denen von Ländern wie den USA und Großbritannien an, die einst für ihre lasche Corona-Politik kritisiert wurden. Viele Epidemiologen meinen, dass die industrialisierten Länder – trotz sehr unterschiedlicher Politik – am Ende ähnlich hohe Opferzahlen aufweisen könnten.

          Die Impfungen mögen kurzfristig entlasten, aber langfristig, so sagt es inzwischen selbst Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, könnten sie sich als unsichere Lösung erweisen. Wir wissen nicht, ob sie für alle künftigen Mutationen wirksam sein werden und ob sie ausreichend schnell nachproduziert und verabreicht werden können, sollte sich das Virus rasant weiterentwickeln. Wir werden, so sagte es vor wenigen Tagen Andrea Ammon, Leiterin der EU-Behörde zur Prävention von Infektionskrankheiten (ECDC), noch viele Jahre mit Corona leben müssen – vielleicht sogar, wie mit der Grippe auch, für immer: „Dieses Virus wird bleiben. Es ist sehr gut an den menschlichen Körper angepasst und wird uns weiterhin begleiten.“
          […]

          https://www.zeit.de/2021/08/corona-infektion-test-patienten-ernaehrung-lebensstil-gesundheitsschutz/komplettansicht

          Daß sich das RKI als „evidenzbasiertes Institut“ bezeichnet, ist ein Witz. Schließlich tut es absolut gar nichts zur Verbesserung der Datenlage. „Das harte Kriterium ist der positive Labortest“ – was für eine Aussage zum Drosten-PCR-Test, der für diagnostische Zwecke (insbesondere bei fehlender Symptomatik) komplett ungeeignet ist: hat man beim RKI den Schuß der WHO nicht gehört, wo man dieses Testverfahren als alleinige Grundlage für Maßnahmen für ungeeignet hält, weil es eben kein Diagnose-Instrument für Covid-19-Fälle ist?

          https://www.who.int/news/item/20-01-2021-who-information-notice-for-ivd-users-2020-05

          Nun kommt der Artikel ins Spiel, den Mark Smith auf der Vorseite postete, den ich aber noch nicht ausgewertet hatte:

          https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-20/#comment-91776

          Denn das RKI, wiewohl ohne Datenbasis, hat sich tatsächlich getraut, am 12.2.2021 im Ärzteblatt eine „Studie“ zu veröffentlichen, die eifrig und unüberprüft von Massenmedien übernommen wurde:

          Corona-Todesfälle
          Die Mär von den zehn verlorenen Lebensjahren
          21. Februar 2021 Christof Kuhbandner

          Wie eine Studie des RKI die Öffentlichkeit in die Irre führt

          Um die bevölkerungsbezogenen Auswirkungen von Erkrankungen zu beurteilen, ist neben der Betrachtung der Anzahl der an einer Erkrankung verstorbenen Personen eine Betrachtung der durch einen erkrankungsbedingten Tod verloren gegangenen Lebensjahre wichtig; wie viele Jahre eine an einer Erkrankung verstorbene Person also ohne die Erkrankung noch zu leben gehabt hätte.

          Die vom RKI geschätzte Zahl an verlorenen Lebensjahren

          Vom Robert Koch-Institut wurde diesbezüglich kürzlich eine Studie im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht, die zu errechnen versuchte, wie viele Jahre eine Person noch zu leben gehabt hätte, welche laut diagnostizierter Todesursache an Covid-19 verstorben ist. Im Ergebnisteil der Studie heißt es:

          „Insgesamt gingen im Jahr 2020 durch Covid-19-Todesfälle in Deutschland 303 608 Lebensjahre verloren. Auf Frauen entfielen 121 114 (39,9 Prozent) und auf Männer 182 494 YLL [Years Life Lost] (60,1 Prozent). Durchschnittlich verlor jede verstorbene Person 9,6 Lebensjahre.“
          https://www.aerzteblatt.de/archiv/217880/COVID-19-Krankheitslast-in-Deutschland-im-Jahr-2020

          […]
          Um die durchschnittliche Anzahl an Jahren zu bestimmen, welche eine laut Diagnose an Covid-19 verstorbene Person noch zu leben gehabt hätte, wurde vom RKI einfach nur die jeweils statistische Restlebenserwartung einer verstorbenen Person bestimmt, ohne die bei Covid-19-Verstorbenen vorhandenen Vorerkrankungen einzuberechnen.
          […]
          Ein solches Vorgehen ist aber in Bezug auf verstorbene Personen mit der diagnostizierten Todesursache Covid-19 fragwürdig, da der allergrößte Teil dieser Personen an Vorerkrankungen litt. So ergab eine aktuelle Untersuchung von 618 Covid-19-Todesfällen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, dass nur ein Prozent der Verstorbenen keine Vorerkrankungen hatte, die meisten wiesen mehrere Vorerkrankungen auf.
          […]
          Nach Medienberichten könnten sogar bis zu zwei Drittel der mit der Diagnose Covid-19 verstorbenen Personen auf Alten- und Pflegeheime entfallen (Pressemitteilung des Netzwerks Evidenzbasierte Medizin vom 10.12.2020). Offizielle Zahlen gibt es beispielsweise aus Bayern. Laut einer Anfrage der Süddeutschen Zeitung an das Bayerische Gesundheitsministerium war in Bayern seit Beginn der Pandemie fast jeder zweite der mit der Diagnose Covid-19 Verstorbenen ein Bewohner oder eine Bewohnerin einer stationären Pflegeeinrichtung (48,7 Prozent). Hier ist die Anmerkung wichtig, dass hier beispielsweise Personen, welche zu Hause gepflegt wurden, noch gar nicht mitgezählt sind.

          Ausgehend von solchen Zahlen kann man grob überschlagen, inwiefern es auch nur annähernd realistisch ist, dass durchschnittlich jede der mit der Diagnose Covid-19 verstorbenen Personen tatsächlich noch 9,6 Lebensjahre zu leben gehabt hätte. Dazu kann man zunächst die Lebenserwartung von in Pflegeheimen wohnenden Personen bestimmen. Laut Angabe des Biva-Pflegeschutzbundes beträgt die mittlere Verweildauer in Pflegeheimen etwa eineinhalb bis zwei Jahre:
          […]
          Nimmt man die bayerischen Zahlen als Grundlage, so hätte demnach bereits in etwa die Hälfte der mit der Diagnose Covid-19 verstorbenen Personen nicht noch 9,6 Jahre zu leben gehabt, sondern in Wirklichkeit „nur“ noch in etwa ein Jahr.
          Das heißt wiederum: Um auf den vom RKI für die Gesamtgruppe der mit der Diagnose Covid-19 verstorbenen Personen geschätzten Wert von 9,6 verlorenen Lebensjahren zu kommen, müssten demnach die 50 Prozent der Personen, die außerhalb der Pflegeheime verstorben sind, eine durchschnittliche (!) Lebenserwartung von 18,2 Jahren gehabt haben. Das ist aber höchst unwahrscheinlich. Die folgende Abbildung zeigt die Altersverteilung der mit der mit der Diagnose „Covid-19“ verstorbenen Personen (Quelle: Statista):

          Grafik: Matthias Janson, Statista / CC BY-ND 4.0

          Gegeben, dass es sich demnach auch bei den außerhalb der Pflegeheime mit der Diagnose Covid-19 verstorbenen Personen zu großen Teilen um Hochbetagte mit Vorerkrankungen handelte, erscheint eine durchschnittliche (!) Restlebenserwartung von 18,2 Jahren äußerst unrealistisch.
          […]
          Das Gegenargument der fehlenden Übersterblichkeit
          […]
          Obwohl man auf den ersten naiven Blick den Eindruck haben könnte das dem so sein könnte, zeigt ein genauerer Blick, dass dem in Wirklichkeit nicht so ist. Um das nachvollziehbar zu machen, soll eine entsprechende Studie von Michael Höhle genauer vorgestellt werden, er ist Professor für mathematische Statistik an der Universität Stockholm und hat gemeinsam mit dem Statistischen Beratungslabor der LMU München das Nowcasting Verfahren entwickelt, mit welchem das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit die Coronavirus-Fallzahlen in Bayern schätzt.

          Die folgende Tabelle aus der Studie zeigt zunächst das Bild, das des Öfteren auch in den Medien verbreitet wird: Dort wird in Spalte zwei die Anzahl der im Jahr 2020 verstorbenen Personen gezeigt (Kalenderwochen 1-52 um das Problem zu umgehen, dass 2020 ein Schaltjahr war und damit einen Tag mehr hatte) und in Spalte drei die durchschnittliche Anzahl der in den Jahren 2016 bis 2019 verstorbenen Personen (aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Altersgruppen).

          Blickt man auf die prozentuale Änderung in der dritten Spalte, hat man den Eindruck, dass im Jahr 2020 insgesamt fünf Prozent mehr Menschen verstorben sein könnten im Vergleich zu den Vorjahren, und dass insbesondere in den Altersgruppen über 80 Jahre eine solche Übersterblichkeit zu verzeichnen ist:
          […]
          Anstatt für eine Altersgruppe die Anzahl der verstorbenen Personen zu berechnen, berechnet man für jede Altersgruppe bezogen auf die jeweilige Gesamtanzahl der Personen in der Altersgruppe den prozentualen Anteil der verstorbenen Personen (Sterbewahrscheinlichkeit).
          Wenn sich der prozentuale Anteil über die Jahre hinweg nicht verändert, heißt das: Die Sterbewahrscheinlichkeit ist gleichgeblieben, und die höhere absolute Anzahl an beobachteten Todesfällen im Jahr 2020 spiegelt nur die Tatsache wider, dass die Anzahl der hochbetagten Menschen stark gewachsen ist.

          In der Studie von Michael Höhle wurde eine solche Analyse durchgeführt, die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle dargestellt. Die zweite Spalte zeigt wie in der obigen Tabelle wieder die Anzahl der im Jahr 2020 verstorbenen Personen. Für die dritte Spalte wurde berechnet, wie viele Personen in der jeweiligen Altersgruppe 2020 versterben hätten müssen, wenn die Sterbewahrscheinlichkeiten in den verschiedenen Altersgruppen verglichen mit den Vorjahren 2016-2019 genau gleich geblieben wären. Die dritte Spalte zeigt also, was zu erwarten gewesen wäre, wenn sich das allgemeine Sterberisiko nicht verändert hätte:

          Die Ergebnisse sind überraschend: Die Sterbewahrscheinlichkeit war im Jahr 2020 insgesamt sogar niedriger, als es aufgrund der Sterbewahrscheinlichkeiten in den Vorjahren zu erwarten war. Michael Höhle schreibt hierzu selbst in seiner Studie (Übersetzung durch den Autor):

          „Was zunächst wie eine leichte Übersterblichkeit bei der Betrachtung absoluter Fallzahlen aussah, erwies sich bei der Einrechnung bevölkerungsbezogener Veränderungen als eine leichte Untersterblichkeit. Das zeigt, wie wichtig es ist, bei der Berechnung der erwarteten Sterbezahlen Veränderungen in der Bevölkerungszahl einzuberechnen“.

          Wichtig ist noch eine Anmerkung: Die Studie von Michael Höhle wurde Ende Januar 2021 veröffentlicht. Inzwischen hat das statistische Bundesamt die Daten zu den Sterbezahlen 2020 upgedated und um Nachmeldungen ergänzt. Die Gesamtanzahl der Sterbefälle 2020 (Kalenderwochen 1-52, wie in der Studie von Michael Höhle verwendet) ist damit von 973.328 (Stand zum Zeitpunkt der Studie von Michael Höhle) auf 974.873 (Stand 15.2.) gestiegen. Diese Zahl liegt immer noch deutlich unter der Zahl, welche zu erwarten gewesen wäre, wenn sich die Sterbewahrscheinlichkeiten im Vergleich zu den Vorjahren nicht geändert hätten (986.709).
          […]
          Es gibt eine einzige denkbare Möglichkeit, wie die Corona-Pandemie mit einem hohen zusätzlichen Verlust an Lebensjahren einhergegangen sein kann, ohne dass man diesen Effekt in der Übersterblichkeit sehen würde: Das neue Coronavirus könnte zwar in der Tat zu zahlreichen zusätzlichen Todesfällen geführt haben mit einem entsprechenden Verlust an Lebensjahren.

          Dieser Effekt könnte aber dadurch ausgeglichen worden sein, dass die gegen das Coronavirus ergriffenen Maßnahmen zwar nicht die Todesursache Covid-19 in größerem Umfang reduziert haben, dafür aber andere Todesursachen, welche ähnlich viele Lebensjahre kosten.

          Das ist allerdings sehr unwahrscheinlich. So gibt es Grund zur Annahme, dass in Bezug auf die häufigsten Todesursachen die ergriffenen Maßnahmen eher verstärkend wirkten, während der Anteil an Todesursachen, auf welche die Maßnahmen reduzierend gewirkt haben könnten, eher klein ist. Das kann anhand folgender Graphik zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland verdeutlicht werden (Quelle: Statista, Stand 2018):

          Demnach gehen in etwa 70 Prozent der Todesfälle auf Herz-Kreislauferkrankungen, Krebserkrankungen, psychische Störungen und Krankheiten des Nervensystems zurück. In Bezug auf all diese Todesursachen gibt es empirische Hinweise, dass daran aufgrund der Nebenwirkungen der Pandemie und der Maßnahmen mehr Menschen verstorben sind als in den Vorjahren.
          […]
          Damit scheint als einzige Erklärungsmöglichkeit der fehlenden Übersterblichkeit die eingangs erwähnte Erklärung möglich zu sein:
          Die Todesursache Covid-19 ist nur an die Stelle anderer Todesursachen getreten und hat damit keine zusätzlichen Lebensjahre gekostet, da ohne Covid-19 die Personen stattdessen an den Todesursachen verstorben wären, an deren Stelle die Todesursache Covid-19 getreten ist.
          […]

          https://www.heise.de/tp/features/Corona-Todesfaelle-Die-Maer-von-den-zehn-verlorenen-Lebensjahren-5060636.html?seite=all

          Das RKI ist nicht an saubere Daten interessiert, es validiert oder korrigiert den falschen Drosten-PCR-Test nicht (z.B. durch Untersagung der üblichen Vervielfältigung des gefundenen Materials von 30 und mehr („ct-Wert“) durch Labore, wodurch totes Virusmaterial eine aktive „Ansteckungsgefahr“ signalisiert, und es veröffentlicht pseudowissenschaftliche „Studien“. Der Chef Wieher, auch nicht gerade vom Fach, verbreitet regierungskonforme Panik.

          Das Behörden-Mißtrauen wächst, nicht nur in Deutschland:

          Glücklicherweise haben wir noch Ärzte an der Front, und die rebellieren gegen derlei Politik:

          21.02.2021, 17:57 Uhr
          20, 35 oder 50? Nicht zielführend!
          Berliner Amtsärzte fordern Abkehr von Lockerungen nach Inzidenzwert
          In einem Schreiben an den Berliner Senat haben alle zwölf Amtsärzte eine veränderte Lockerungsstrategie gefordert. Sie kritisieren „NoCovid“-Konzepte scharf.
          Julius Betschka

          Berlins Amtsärzte fordern, Lockerungen nicht mehr an generelle Inzidenzwerte zu knüpfen. Es sei „nicht zielführend, Eindämmungsmaßnahmen an Inzidenzen von 20/35/50“ zu koppeln, heißt es in einer Stellungnahme aller zwölf Amtsärzte, die dem Tagesspiegel exklusiv vorliegt.
          Das Papier wurde am Wochenende an die Senatskanzlei geschickt. Dort wird in Vorbereitung auf die Ministerpräsidentenkonferenz am 3. März gerade an Öffnungsszenarien gearbeitet. „Diese Inzidenzen bilden nicht das wirkliche Infektionsgeschehen ab“, schreiben die Amtsärzte. Sie seien von Testkapazitäten und dem Testwillen der Menschen abhängig. „Dadurch kommt es zu Schwankungen, die nicht die infektiologische Lage widerspiegeln.“

          Es sei ein Unterschied, ob Inzidenzen durch Cluster-Ausbrüche oder breite Durchseuchung zustande kämen und auch, welche Altersgruppen infiziert seien, argumentieren die Mediziner. Stattdessen schlagen sie vor, Maßnahmen nach den möglichen Konsequenzen einer Erkrankung auszurichten.
          Sie wollen „intensive Maßnahmen der Infektionsprävention“ für Alte und Kranke und gleichzeitig eine Abmilderung der Maßnahmen für andere Gruppen wie Schulkinder. Es soll deshalb in Zukunft eine nach Alterskohorten ausgerichtete Inzidenzanalyse als „Frühwarnsystem“ geschaffen werden.

          Für welche Altersgruppe die Inzidenz gilt, ist entscheidend

          Aus dem Kreis der Amtsärzte hieß es, es sei ein gewaltiger Unterschied, ob eine Sieben-Tages-Inzidenz von 50 herrsche, alle Infizierten symptomfreie Kinder seien und die über 80-Jährigen schon durchgeimpft wären oder ob bei einer Inzidenz von 50 vor allem Risikogruppen betroffen seien. Demnach müsste man auch die politischen Maßnahmen entsprechend justieren.

          Sogenannte „NoCovid“-Strategien, wie sie von führenden Wissenschaftlern erarbeitet wurden, kritisieren die Amtsärzte scharf. Diese würden „den Lebenswirklichkeiten nicht gerecht“, heißt es. Diese Modelle würden andere Fragen der öffentlichen Gesundheit völlig außer Acht lassen.

          Die Leiter der bezirklichen Gesundheitsämter fordern den Senat außerdem auf, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, um „insbesondere zu dem wissenschaftlichen Stand der Impfungen“ aufzuklären. Ein hoher Durchimpfungsgrad sei „eine entscheidende Säule“, um sich Lockerungen leisten zu können.
          […]

          https://www.tagesspiegel.de/berlin/20-35-oder-50-nicht-zielfuehrend-berliner-amtsaerzte-fordern-abkehr-von-lockerungen-nach-inzidenzwert/26937634.html

          Letzteres erweist sich mittlerweile als sehr wahr. Und man fragt sich, warum die Bundesregierung auf aktivistische Ideologen innerhalb der „Wissenschaft“ (wie Virologen und „Modellierer“) hört und nicht auf Praktiker und Pragmatiker, die ebenfalls von der „Wissenschaft“ vertreten werden?

          Daß es nie um „Wissenschaft“ ging, belegt dieser Artikel:

          Hatte Spahn nicht nach dem ersten Lockdown erklärt, sowas würde man nicht wiederholen, man habe gelernt? Die Lernkurve fiel dann im November steil ab, weil ja die „Zahlen“ wieder stiegen, nicht aber eine Überforderung des Gesundheitssystems, das munter weiter Krankenhäuser schloß und Personal entließ.

          Ideologie bestimmt das Geschehen:

          Da spricht sie mir aus dem Herzen.

          O.K., Mounks Eltern leben in Europa und ein wenig polemisch ist der Vergleich auch, denn die EU hat mit 500 Millionen Einwohnern die größte Einwohnerzahl. Aber im Grundsatz: wohl richtig.

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