Warum die Presse versagt

In den letzten zweieinhalb Jahren habe ich keinen Beitrag mehr geschrieben, sondern nur noch in Kommentaren das Weltgeschehen und dessen mediale Zerrbilder präsentiert. Die Themen gingen nicht aus, und es war immer wieder ein Phänomen festzustellen: öffentlich-rechtliche Sender und die Medien informieren nicht, sie ergreifen Partei, befördern Agenden und verfehlen ihren Auftrag, der Macht durch kritisches Hinterfragen Paroli zu bieten.

Stattdessen: Polemik, Skandalisierung, uniformer „Haltungsjournalismus“, Wunschdenken, eilfertige Übernahme von Sprachvorgaben aktivistischer Lobbies und Ausgrenzung von Kritikern. Hat man jemals so viel über „Verschwörungstheorien“ – pardon, jetzt heißt es „Verschwörungsmythen“ und „Verschwörungserzählungen“, denn „Theorie“ klingt zu wissenschaftlich und würde diese Wirrköpfe nur adeln – gelesen wie in den letzten Monaten, dargeboten von derselben Presse, die jahrelang an der Verschwörungstheorie der Democrats mitwirkte, nach der Donald Trump quasi ein russischer Agent sei und mit Putin daran arbeitete, Mails der Democrats-Partei zu hacken und sie über WikiLeaks zu verbreiten? Und die jetzt souverän die Aufdeckung dieser Verschwörungstheorie als echte Verschwörung von Hillary Clinton, dem DNC, CIA, FBI, dem State Department und den willigen Helfern der durch die Bank anti-Trump-Presse von NYT über die Washigton Post, Politico und Daily Beast, CNN und allen anderen cable news bis auf Fox News beschweigt?

Ja,ja, die „Schlinge zog sich jahrelang zu“ um Trump.

Wenn sie sich infolge der New York Post-Enthüllungen um Joe Biden zuzieht, springt man gerne wieder auf den Zug, daß es sich bei den aus Hunter Bidens Computer stammenden Mails und Bilder, deren Echtheit nicht einmal von den Bidens bestritten wird, um „russische Desinformation“ handele.

Ohne Kommentar zitiere ich aus einem Kommentar, der ausschließlich seine eigene Blasen-Befindlichkeit beschreibt:

Politik in den USA

Das größte Problem an Trump sind seine Wähler

Eine Kolumne von Henrik Müller

Es ist ein Skandal, dass Donald Trump die Präsidentschaftswahl immer noch gewinnen kann – trotz aller Verfehlungen und Ungeheuerlichkeiten. Wie kann das sein? Die Antwort lässt nichts Gutes erhoffen.

11.10.2020, 13.28 Uhr

[…]

Das wirklich Beunruhigende dieses Wahlkampfs ist nicht Trumps Amtsgebaren, sondern die mögliche Unfähigkeit des Souveräns – also des Volkes -, einen untragbaren Präsidenten aus dem Amt zu entfernen. Und all das spielt sich ab in jenem großen Land, das, bei allen Fehlern, über Generationen der westlichen Welt ein strahlendes Vorbild war. Ein Befund, der die Demokratie selbst als Regierungssystem ins Zwielicht rückt – und damit auch uns ganz direkt angeht.

Zwei Enthüllungen der vergangenen Wochen sollten genügen, Trump unwählbar zu machen: sein Eingeständnis, die amerikanische Öffentlichkeit über die Gefahren der Corona-Pandemie – wissentlich und kalkuliert – in die Irre geführt zu haben, wie er dem Reporter Bob Woodward im Frühjahr ins Aufnahmegerät plauderte. Und die Veröffentlichungen der „New York Times“ über Trumps Steuererklärungen, die einen Abgrund an Steuervermeidung und Korrumpierbarkeit offenbaren.

[…]

Damit die Demokratie funktionstüchtig sein kann, bedarf es einer aufgeklärten Bevölkerung. Wenn allerdings nicht mehr das Relevante in wahrhaftiger Form thematisiert wird, wenn falsche Nachrichten, Triviales und sonstiger Bullshit die Debattenräume verstopfen, wenn sich Nischen und Echokammern abschotten und das Dröhnen der Lärmspiralen ohrenbetäubend wird, dann ist nicht mehr unbedingt gewährleistet, dass die Wahrheit für alle sichtbar ans Licht kommt. Wie es um die Qualität der Regierung bestellt ist, lässt sich unter diesen Bedingungen nicht mehr so einfach erkennen.

[…]

„You can’t fool all the people all the time?“ Vielleicht doch!

Während des Corona-Shutdowns habe ich an dieser Stelle die Hoffnung geäußert, dass die Covid-19-Krise zum Offenbarungseid der Populisten werden könnte. Schließlich sei ihr Scheitern allzu offensichtlich.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/der-offenbarungseid-der-populisten-kolumne-a-91f96c2a-fffe-4e0f-8a23-126979b8dc22

Ich war zu optimistisch. Das Pandemie-Missmanagement von Boris Johnson (Großbritannien), Jair Bolsonaro (Brasilien) und Trump war so ungenügend, dass sich jeder von ihnen am Ende selbst infizierte. Trotzdem genießen sie allesamt nach wie vor beachtliche Zustimmungswerte. Offenkundig bemisst sich der Erfolg einer Regierung – mindestens für Teile der Bevölkerung – nicht mehr unbedingt an ihren Leistungen, sondern an ihrem Unterhaltungswert.

Ein Prozess ist im Gang, bei dem der Grundkonsens verlorenzugehen droht. Die Veränderungen der Medienlandschaften – das Aufkommen von Social Media, die schwächere Durchdringung mit seriösem Journalismus – begünstigen einen Zerfall der Öffentlichkeit. Gesellschaften spalten sich in immer kleinere Resonanzräume auf, wo jeweils eigene Erzählungen über den Zustand der Welt vorherrschen. Diese Erzählungen brauchen nicht unbedingt eine belastbare Faktenbasis, um der jeweiligen Anhängerschaft glaubwürdig zu erscheinen. Gegenseitige Bestätigung innerhalb der jeweiligen Gruppe genügt.

[…]

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/donald-trump-beschaedigt-auch-unsere-demokratie-kolumne-a-71714efc-dde0-44e3-9262-52bfda6956d6

Wo er recht hat, hat er recht. 😉

1.091 Gedanken zu „Warum die Presse versagt

  1. Um hier fortzufahren:

    „Das ist wirklich der Gipfel der Heuchelei.

    Teile der Presse betätigen sich als Aktivisten:

    Nachtrag: der Tweet wurde gelöscht und die Artikel-Überschrift mittlerweile geändert:

    Wobei über das neue Gesetz viel gelogen wird – der Medienkritiker Kessler von der WaPo hält dagegen: und die NYT wiederum auch:

    Wenn erst einmal sämtliche gesellschaftlichen Akteure „woke“ sind, dann können wir die Wahrheit wirklich vergessen.“ ;-(

    Warum die Presse versagt


    [h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-25/#comment-92244

    Schumer gehört zu den Lügnern:

    Scott Adams zieht dieselben Schlüsse wie ich:

    Die NYT klärt ebenfalls nicht immer auf:

    Nur daß die Pandemie lediglich vorgeschoben war, als das Wahlrecht rechtswidrig – und mit Gouverneur Kemps Beihilfe – für die Wahl 2020 geändert wurde:

    Womöglich erkämpft sich Kemp das Vertrauen der Republikaner wieder:

    Heute informiert uns Juliane Schäuble:

    4.4.2021 15:03 Uhr
    Umstrittene Reform in Georgia
    Wenn Wählen zum Hürdenlauf wird
    Gegen den Versuch der Republikaner in Georgia, das Wählen zu erschweren, begehren nun auch Firmen und der Sport auf.
    Juliane Schäuble

    Die Liste ist lang, und sie wächst. Coca-Cola, Delta Air Lines, Twitter, Uber, Facebook, Apple, Google und Bank of America: Inzwischen haben bereits mehr als 100 Unternehmen ihrer Besorgnis darüber Ausdruck verliehen, wie der US-Bundesstaat Georgia das Wahlrecht einschränken will.
    […]

    https://www.tagesspiegel.de/politik/umstrittene-reform-in-georgia-wenn-waehlen-zum-huerdenlauf-wird/27066546.html

    Wie vorhergesehen: der Anschlag in Washington wird heruntergeschrieben:

    Die WaPo machte am 3.4. mit:

    Family, friends feared that Capitol ramming suspect was unraveling before attack
    Those who knew him said he showed signs of paranoia that had increased in recent years.
    By Emily Davies, Justin Jouvenal and Michael E. Miller ● Read more »

    Ein schwarzer Muslim muß geisteskrank sein, wenn er auf Polizisten losgeht. Derlei Objektivität erfuhr der ins Narrativ passende Täter aus Hanau nicht.

    Bei uns erfährt man die Hintergründe von Washington und Boulder/Colorado erst gar nicht (heute abgefragt):

    „Vorfall“, „Sicherheitsvorfall“, „Zwischenfall“, „Mann aus Indiana“, kein „terroristischer Hintergrund“. Dafür lang und breit der „Terrorakt“ vom 6.1.2021:

    Washington Polizist bei Sicherheitsvorfall vor dem Kapitol getötet
    Bei einem neuen Sicherheitsvorfall am Kapitol in Washington wurde ein Polizist getötet. Laut Polizei hat ein Autofahrer in der Nähe des Gebäudes zwei Beamte angefahren. Erste Ermittlungen deuten nicht auf einen terroristischen Hintergrund hin.

    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/polizist-bei-sicherheitsvorfall-vor-dem-kapitol-in-washington-getoetet-17276585.html

    Autofahrer rammt Barrikaden am Kapitol
    Washington, D.C., trauert um getöteten Polizisten
    Vor drei Monaten stürmte ein wütender Mob das US-Kapitol. Jetzt hat es erneut einen Vorfall gegeben: Ein Mann fuhr mit einem Auto mitten in die Absperrungen hinein.
    03.04.2021, 13.17 Uhr
    […]
    Robert Contee, Polizeichef von Washington, D.C.,:
    »Es sieht nicht so aus, als gäbe es einen terroristischen Hintergrund. Aber selbstverständlich setzen wir die Ermittlungen fort und prüfen, ob es irgendwelche Verbindungen in diese Richtung gibt.«
    Der Poizeichef erklärte weiter, der Mann sei nicht polizeibekannt gewesen. Aktuelle Beiträge des Täters in Sozialen Medien deuteten auf psychische und körperliche Probleme hin.
    […]

    https://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-angreifer-faehrt-vor-kapitol-mit-auto-in-polizisten-a-a2e8049b-ccb4-42c0-b3f0-d06d05ff98b8

    3. April 2021, 3:06 Uhr
    Parlament:Flaggen auf halbmast
    Angreifer tötet Polizist am Kapitol
    Direkt aus dem dpa-Newskanal

    Washington (dpa) – Knapp drei Monate nach der gewaltsamen Erstürmung des US-Kapitols durch einen wütenden Mob hat ein Angreifer vor dem schwer bewachten Parlamentsgebäude einen Polizisten getötet und einen weiteren schwer verletzt.
    Der Mann fuhr an einer Zufahrt zum Sitz des Kongresses in der Hauptstadt Washington in die zwei Polizisten und rammte dann eine Absperrung. Der Angreifer ging sogleich mit einem Messer auf weitere Beamte los und ignorierte Warnungen, weswegen ihn die Sicherheitskräfte mit Schüssen stoppten, wie die Polizei am Freitag (Ortszeit) erklärte. Wenig später wurde der Täter für tot erklärt.
    Der Polizeichef der US-Hauptstadt Washington, Robert Contee, sagte, ersten Erkenntnissen zufolge scheine die Tat keinen terroristischen Hintergrund gehabt zu haben. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass von einer weiteren Bedrohung für den Kongress oder Anwohner auszugehen sei. Das Kapitol, der Sitz der beiden Kammern des US-Kongresses, wurde wegen des Zwischenfalls zeitweise abgeriegelt. Der Kongress hatte allerdings keinen Sitzungstag, deswegen dürften kaum Senatoren oder Abgeordnete in dem Komplex gewesen sein.
    […]

    https://www.sueddeutsche.de/politik/parlament-flaggen-auf-halbmast-angreifer-toetet-polizist-am-kapitol-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210403-99-70085

    Washington
    Angreifer tötet US-Polizisten vor dem US-Kapitol
    Ein 25-Jähriger ist mit einem Auto in zwei Polizisten vor dem Parlamentssitz gefahren. Joe Biden ist „untröstlich“ und lässt die Flaggen in den USA auf halbmast setzen.
    2. April 2021, 21:05 Uhr Aktualisiert am 3. April 2021, 3:25 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP

    Drei Monate nach dem Sturm auf das Kapitol hat es am Sitz des US-Kongresses erneut einen Zwischenfall gegeben: Ein Angreifer ist am Freitagmittag an einem Zugang zum Gebäude mit einem Auto in zwei Polizisten gefahren. Ein Beamter wurde schwer verletzt und starb wenig später. Der Mann stand seit 18 Jahren im Dienst der Kapitol-Polizei. Der zweite Polizist wurde schwer verletzt. Der Angreifer rammte noch eine Barriere, ignorierte Warnungen und ging auf weitere Beamte los. Diese stoppten ihn mit Schüssen. Wenig später wurde der Angreifer für tot erklärt.
    US-Medienberichten zufolge identifizierte die Polizei den Täter als 25-Jährigen aus dem Bundesstaat Indiana. Hinweise auf das mögliche Motiv des Täters gab sie nicht. Er sei bisher nicht polizeilich aufgefallen, hieß es. Ermittler sahen auch keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund.
    […]

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-04/washington-usa-kapitol-auto-sicherheitsvorfall-polizisten-verletzt

    Ich habe heute Mittag die jeweils aktuellste Berichterstattung gesucht.

    In stillem Gedenken an die Tötungen in illegalen Massagesalons in Atlanta – die zunächst verbrämend „Spas“ genannt wurden, was zum „verrückten“ Tätermotiv „Bekämpfung seiner Sexsucht“ nicht paßte -, titelte die WaPo am 3.4.:

    Police crackdowns of illicit massage businesses pose harms to the women they aim to help
    By Douglas MacMillan and Abha Bhattarai ● Read more

    Rechtslage hin oder her: die WaPo ist immer woke! 😉

    • Was allerdings die Wahrheitsfindung erschwert:

      Was das Verbot des Wasserreichens angeht: es geht offenbar um einen Bereich von 150 ft. vor dem Wahllokal, wie Gouverneur Kemp hier erläutert:

      Zumal er die Mehrheit der Bevölkerung (auch der schwarzen) hinter sich hat:

      Auch Obama ist das egal:

      Auch sonst geht es mehr um Empörung als um Fakten:

      Überhaupt geht es um Gefühle, hier um Streß durch Rassismus:

      Und hier erneut ein Fahndungsaufruf wegen eines anti-asiatischen hate crime, und wieder richtet er sich gegen ein Mitglied derjenigen Bevölkerungsgruppe, die am meisten daran beteiligt ist:

      Das paßt zu dem hervorragenden Artikel von Anna Prizkau, Tochter einer russischen Migrantin, die sich dem Thema luzide und von allen Seiten nähert:

      Antirassismus in Deutschland
      Die neuen Helden und die Macht
      • Von Anna Prizkau
      • -Aktualisiert am 04.04.2021-13:32
      Wie bekämpft man am besten den Rassismus? Eine neue Gruppe von Intellektuellen, viele von ihnen mit migrantischen Lebensgeschichten, hat die besten Absichten. Doch ihre Methoden sind zweifelhaft.
      […]
      Jetzt aber zurück zur neuen Generation. Dass ihr Anliegen richtig ist, ist, wie gesagt, klar, nachvollziehbar. Ihre Methoden sind es weniger. Oft geht es ihr um Sprache. Weil man mit Sprache Gewalt ausüben könne, sagte die Kommunikationswissenschaftlerin Natasha A. Kelly in einer Talkshow beispielsweise. So ähnlich schreibt es auch die Aktivistin Kübra Gümüşay in ihrem Buch „Sprache und Sein“. So weit, so richtig. Schnell aber wird es falsch und ungenau. Wie in dem Buch „Der weiße Fleck“ des Journalisten Mohamed Amjahid. Da stehen gutgemeinte und moderne Worte, die auch in allen anderen deutschen Antirassismus-Büchern stehen. Worte wie „Allies“, „Reverse Racism“, „Colorism“. Doch da stehen dann auch Worte wie „markiert“ oder „rassifiziert“, die in ihrer ausgrenzenden Kälte nach einem alten Deutschland klingen. An diese dunkle Zeit muss man auch denken, wenn man das Buch „Wir müssen über Rassismus sprechen“ von Robin DiAngelo aufschlägt. Die Amerikanerin ist so etwas wie ein Idol für viele der Antirassismus-Kämpfer Deutschlands. In ihrem Buch, der deutschen Übersetzung, aber stehen Worte wie „multirassisch“ oder „Rassenfragen“ – und das in unserem Land mit seiner Geschichte zu lesen fühlt sich nicht richtig an, nicht gut.

      Jeder sollte sich nennen, wie er will

      Dagegen hört sich „Token“ harmlos an. Mohamed Amhajid erklärt es so: „Token“ ist eine „Person, die einer diskriminierten Gruppe angehört, sich aber in den Dienst der privilegierten Mehrheit stellt“. Die fünf Buchstaben also sollen die ausschließen und abwerten, die anderer Meinung sind. Ja, mich, den Ausländer, nannte man auch schon „Token“. Und ja, ich sage das Wort „Ausländer“, weil ich so viele Jahre „der Ausländer“ genannt worden bin – immer im Maskulinum, klar –, doch dann entschieden hatte, mir dieses Wort zu nehmen und es mit einem neuen, schönen, warmen Sinn zu füllen. Überhaupt sollte sich jeder nennen, wie er will. Die Antirassismus-Helden mit ausländischer Geschichte aber wollen mehr. Sie wollen die, die anders sind, als andere kennzeichnen. Sie sagen „alter weißer Mann“, oder sie schreiben einfach nur „die Weißen“ oder nennen sie „Menschen mit Nazihintergrund“ oder „Kartoffeln“. Aber warum? „Es geht darum, diesen Strumpf endlich mal umzukrempeln“, sagte der Publizist Max Czollek einmal in ziemlich deutschem Deutsch, denn er ist ziemlich deutsch, aber auch jüdisch, sagt er. Deshalb gehört er auch der neuen Rassismus-Bekämpfer-Gruppe an. Und die denkt, dass jetzt mal deutsche Deutsche spüren sollten, wie es sich anfühlt, immer bezeichnet und benannt zu werden. Doch warum wünscht man einem Menschen etwas, was einen selbst verletzte und verletzt?

      Die rote Frau – ich – kann das nicht verstehen. So wenig wie ich das Wort „weiß“ verstehe, wenn es durch deutsche Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, deutsches Fernsehen fliegt, obwohl kein Mensch in Wahrheit weiß, was „weiß“ in diesem Land bedeutet. „Mit weiß ist ebenso wenig eine biologische Rasse oder eine tatsächliche Farbe gemeint“, schreibt die Journalistin Alice Hasters in ihrem Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten“ und schreibt dann doch, dass Hautfarbe immer eine Rolle spiele. Was wahr und traurig ist. Denn es gibt einen Unterschied. Ich sehe ihn, wenn ich an meine Freunde denke. Sie, deren Eltern aus Indien oder Iran gekommen sind, haben einen anderen Alltag als ich, der Luxusausländer; mit meinen Haaren, meinem unauffälligen Namen, meiner hellen Haut. Denn wenn man auf der Straße Menschen mit Springerstiefeln trifft, ist es ein Luxus, nicht gleich erkannt zu werden. Andrerseits interessieren sich Neonazis nicht nur fürs Äußere. Es ist ihnen auch egal, ob jemand Bilanzen großer Unternehmen prüft oder Toiletten putzt. Es reicht, einen Akzent zu haben, laut einen Satz in einer anderen Sprache auszusprechen, um deutsche Fäuste ins Gesicht zu kriegen.

      Doch das interessiert Antirassismus-Kämpfer wie Natasha A. Kelly nicht. In ihrem „Rassismus“-Buch, das am 23. April im Atrium Verlag erscheint, erklärt sie das Wort „weiß“ dann so: „Der Begriff ‚weiß‘ bezeichnet eine historisch unmarkierte Position, die mit Privilegien ausgestattet ist und die unsichtbar herrschende Norm in Deutschland darstellt.“ Das schließt, klar, viele aus. Und Kelly will ausschließen. Sie sagt, dass es Rassismus gegen „weiße“ Menschen gar nicht gebe.

      Wir waren acht, neun Jahre alt: Es war Rassismus

      Jetzt könnte man ihr widersprechen, erzählen, dass es in Deutschland osteuropäische Menschen gibt, die denken, dass deutsche Frauen von ihren Genen her, von Geburt an hässlich seien. Oder dass es in diesem Land arabische Menschen gibt, die Christen hassen und verachten, weil die die „Ungläubigen“ seien. Man könnte noch mehr „dass …“ aufzählen. Oder doch einfach eine kleine Geschichte von einem Hort in Westdeutschland erzählen. Sie geht so: Als ich ein Kind war und kaum Deutsch sprach, suchte ich Freunde, die so waren wie ich. Sie waren auch Ausländerkinder, doch ihre Eltern kamen aus anderen Ländern. Wir spielten jeden Tag zusammen und hatten eine ganze Stadt für uns. Anders als die Kinder der Deutschen, sie gingen nach der Schule immer in den Hort. Wir kamen jeden Tag an diesem Hort vorbei und schauten hinter seine Gitter. Da spielten sie – die „Weißhaarigen“, das war noch eine der netteren Bezeichnungen, die wir für diese Kinder hatten. Das war Rassismus. Wir waren acht, neun Jahre alt und wussten nichts über Kolonisatoren, über Sklaverei und über Privilegien.

      Das zeigt, dass man Rassismus nicht nur über Machtstrukturen definieren kann, so wie es im Moment in Mode ist – und auf keinen Fall nur über eine vernebelte und dunkle Erbschuld der sogenannten „Weißen“, so wie es einige der neuen deutschen Antirassismus-Kämpfer machen. Vielleicht weil sie zu lange nach Amerika geschaut haben, vielleicht zu lange in das Buch DiAngelos, die schreibt: „Weiße Identität ist inhärent rassistisch.“ In meinen deutschen, undeutschen Ausländerjahren erlebte ich aber, dass jeder ein Antirassist sein kann, genauso wie ein Rassist – egal ob mit Kolonisatorenvorfahren oder ohne.

      Und dann ist da noch etwas: Der manchmal gut und manchmal schlecht versteckte Antizionismus, der einige der neuen Helden offenbar verbindet. Oder wie soll man Mohamed Amjahid verstehen, wenn er in seinem Buch über Goethe, Voltaire und Shakespeare schreibt und dann empfiehlt: „Den alten Kanon in den Papierkorb legen und einen neuen Kanon zusammenstellen.“ Ein neuer Kanon „muss“, meint Amjahid, unter anderem um Achille Mbembe „ergänzt werden“. Ja, der Achille Mbembe, der schreibt, dass Israel schlimmer als die südafrikanische Apartheid sei und andere zweifellos zweifelhafte Gedanken über Juden hat. Aber auch Kübra Gümüşay träumte in ihrem Buch von einem neuen Kanon. Sie wollte, dass Kinder in der Schule endlich mal Necip Fazil Kisakürek lesen, der Antisemit und Alevitenhasser war. Das wusste Gümüşay angeblich nicht, obwohl sie die Empfehlung nicht nur im Buch vorschlug, sondern schon Jahre vorher in der „taz“. Ja, sie entschuldigte sich dafür. Aber sie sagte nicht, warum sie in ihrem Buch auch noch einen Dichter rezitiert, der in seinem Werk Nazis mit Israelis gleichsetzt. Apropos Israelis: Sinthujan Varatharajah, der Mensch, der „Menschen mit Nazihintergrund“ zu Deutschen sagen will, schrieb vor zwei Jahren auch schon mal im Internet, dass er die BDS-Kampagne – diese Bewegung, die immer vom Boykott und manchmal von der Auslöschung des Staates Israel halluziniert – unterstützen würde.
      […]

      https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/antirassismus-in-deutschland-die-neuen-helden-und-die-macht-17274588.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

  2. @ Mark Smith

    „Und dass Schwarze nicht a priori bessere Menschen sind als alle anderen Menschen, zeigt dieser Bericht schön.
    „RASSISMUS IN SÜDAFRIKA
    In der Wut nach unten treten
    In Südafrika werden MigrantInnen immer wieder Opfer fremdenfeindlicher Angriffe. Der einstige Hoffnungsträger auf dem afrikanischen Kontinent gerät international zunehmend in die Kritik.“
    https://www.woz.ch/-9fe7
    […]“

    Warum die Presse versagt

    In der Tat, „hate crimes“ haben komplexe Ursachen, die man nicht an einer Rasse festmachen kann, wie laut reiner Lehre angeblich „white supremacists“ prädestiniert für anti-asiatischen Haß seien. Man kann froh sein, daß das aktuelle „mass shooting“ in Orange nicht auf diese Art und Weise ausgeschlachtet werden kann:

    2.4.2021:

    Police: California office attack that killed 4 wasn’t random
    By STEFANIE DAZIO and AMY TAXIN

    ORANGE, Calif. (AP) — A gunman who killed four people, including a 9-year-old boy, in a rampage at a Southern California office building knew all the victims and his motive may have involved personal or business relationships>, police said.
    “This was not a random act of violence,” Lt. Jennifer Amat said Thursday of the attack at a building that housed small businesses in Orange, southeast of Los Angeles.
    Aminadab Gaxiola Gonzalez, 44, was identified as the suspected shooter. He was in critical but stable condition. It wasn’t clear whether he was wounded by police or shot himself, Amat said.
    […]
    He chained the front and rear gates to the complex with bicycle cable locks and was spotted on security video wearing a bandana over his face, brandishing a semautomatic handgun and hauling a backpack that contained pepper spray, handcuffs and ammunition, police said.
    He targeted Unified Homes, a mobile home brokerage business, authorities said.
    Reports of shots fired sent officers to the scene within two minutes, and they exchanged gunfire with the shooter through a gate before the locks were cut, Amat said.
    The dead included a 9-year-old boy who was found cradled in the arms of a wounded woman, who was in critiucal but stable condition.
    “It appears that a little boy died in his mother’s arms as she was trying to save him during this horrific massacre,” Orange County District Attorney Todd Spitzer said.
    A man was found dead inside an office, a woman in another office and a second woman was found on an outdoor landing upstairs.
    “The preliminary motive is believed to be related to a business and personal relationship which existed between the suspect and all of the victims,” Amat said. However, she said the precise relationships were still being determined.
    […]

    https://apnews.com/article/shootings-california-db4eeb61152adb61e062d63ad7fd96f7

    Was den üblichen Haß der Schwarzen auf Asiaten angeht, hier wieder ein Beispiel:

    Aber die Theorie weiß es besser:

    Auch Antisemitismus hat nichts mit der Hautfarbe zu tun:

    Schwer zu erkennen, aber er könnte schwarz sein. Die vielfältigen Gründe für solche hate crimes findet man hier:

    Family Slashed Near Battery Park; Latest Random Crime Raising Concerns About Parole System And Homeless Shelters
    By Ali BaumanApril 2, 2021 at 7:54 am

    NEW YORK (CBSNewYork) — A young family is recovering after being randomly slashed near Battery Park. Police say the suspect was out on parole. The youngest victim was in a stroller.
    City officials told CBS2’s Ali Bauman on Thursday there is a pattern with these recent random assaults and hate crimes. Many of the suspects are homeless, mentally ill or recently incarcerated. Experts say the revolving door between prison and the shelter system is getting worse and finding solutions would make all of us safer.

    Surveillance video shows a Hasidic couple walking near Battery Park with their 1-year-old on Wednesday evening when a man attacks from behind, slashing all three.
    Police arrested 30-year-old Darryl Jones. He has 12 priors and was just released on parole in February after serving time for attempted murder.

    One day earlier, police arrested {den schwarzen] Brandon Elliot for stomping on a 65-year-old Asian woman in Hell’s Kitchen. He was living in a nearby homeless shelter after being released from prison on lifetime parole in 2019 for murdering his own mother.
    “The parole system in New York state does not work. It takes people coming out of prison, dumps them in New York City with no plan, no housing, no job, no mental health support,” Mayor Bill de Blasio said.
    […]

    https://newyork.cbslocal.com/2021/04/02/battery-park-slashing-nypd-darryl-jones/

    The victims, Orthodox Jews visiting New York from Belgium, declined medical attention.

    https://abc7ny.com/man-woman-and-child-all-slashed-in-possible-nyc-hate-crime/10467958/

    The father was slashed on the forehead, the mother was cut on her lip and the child got cut on the chin, police said. EMS was called and all three were treated for their injuries at the scene.

    https://www.nbcnewyork.com/news/local/crime-and-courts/man-arrested-after-slashing-1-year-old-and-parents-in-manhattan-park/2976174/

    Es hat keinen Sinn, vor der rauhen Wirklichkeit die Augen zu verschließen.

    • @ Mark Smith:

      Man merkt, wie alt dieser Artikel ist:

      Februar 2017
      Für eine neue Linke oder: Das Ende des progressiven Neoliberalismus
      von Nancy Fraser
      […]
      […]
      In seiner US-amerikanischen Form ist der progressive Neoliberalismus eine Allianz zwischen einerseits tonangebenden Strömungen der neuen sozialen Bewegungen (Feminismus, Antirassismus, Multikulturalismus und den Verfechtern von LGBTQ-Rechten) und andererseits kommerziellen, oft dienstleistungsbasierten Sektoren von hohem Symbolgehalt (Wall Street, Silicon Valley und Hollywood). Hier stehen progressive Kräfte faktisch im Bündnis mit den Kräften des kognitiven Kapitals, insbesondere der Finanzialisierung. Erstere borgen dabei, ob unbewusst oder auch nicht, den Letzteren ihr Charisma. Grundsätzlich für ganz unterschiedliche Zwecke nutzbare Ideale wie Vielfalt und Empowerment dienen jetzt der Verklärung politischer Entwicklungen, die zur Zerstörung des produzierenden Sektors und der Lebensverhältnisse der Mittelschicht geführt haben, an denen die darin Beschäftigten einst teilhaben konnten.
      […]

      https://www.blaetter.de/ausgabe/2017/februar/fuer-eine-neue-linke-oder-das-ende-des-progressiven-neoliberalismus

      Wie ich demonstriert habe, gibt es kaum noch einen industriellen Komplex, der nicht zugunsten der Identitätspolitik agitiert: Amazon, Delta, Coca Cola, nicht zuletzt auch Lehrer- und Sport-Gewerkschaften:

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-25/#comment-92232

      [h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-25/#comment-92232

      Und die woke Schneeflocken von den Unis kriegen diese Zusammenhänge nicht einmal mit:

      Caroline Fourest hat natürlich recht, daß das Umwelt- und Klimathema für die höheren Töchter, um die es hier geht, risikolos ist. Daher driften die einen in die Schicki-Micky-Szene ab:

      Die anderen versuchen es mit einer übersetzungsbedürftigen Kombination: Dank für den Service-Tweet!

      Während mittlerweile ein Nullum ausreicht, um als rassistische Herabwürdigung bewertet zu werden:

      Die Satire klingt ja auch sehr realistisch:

      Fremdsprachen bald verboten?
      Man spricht Deutsch

      Ist der Erwerb einer Fremdsprache kulturelle Aneignung? Ja, meint Kevin Kühnert und entfacht den nächsten Streit um Identitätspolitik. Eine Satire.
      1. 4. 2021

      Uwe Rada
      Redakteur taz.Berlin
      […]
      Hat die Kritik der Cultural Appropriation, also der Aneignung einer fremden Kultur, auch die Berliner Schulpolitik erreicht? Ganz so weit will Kühnert nicht gehen. „Natürlich ist es wichtig Fremdsprachen zu sprechen, sonst könnte man sich auf internationaler Ebene nicht mehr verständigen“, sagt er. „Aber man muss versuchen, dies so diskriminierungsfrei wie möglich zu machen.“

      Kühnert schlägt deshalb vor, dass Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) eine Kommission einsetzt, die neue Standards für den diskriminierungsfreien Spracherwerb formuliert. „Vielleicht sollten wir in Schulbüchern besser darauf verzichten, Rezepte vorzustellen oder die jeweilige Literatur des Landes.“ Auf keinen Fall, so Kühnert, „dürfen sich Pol*innen verletzt fühlen, wenn wir mit ihnen in ihrer Sprache reden.“
      […]
      Justizsenator Dirk Behrendt begrüßte Kühnerts Vorstoß. Der Grünenpolitiker brachte dabei ein mögliches Konzept von Mehrheits- und Minderheitensprachen ins Spiel. „Wer einer Sprecher*innengruppe angehört, die kleiner ist als eine andere Sprecher*innengruppe, darf deren Sprache in der Regel lernen.“ Als Beispiel führt Behrendt an, dass er als Deutscher das Recht habe, Englisch zu lernen, weil es als Weltsprache von nationalen und kulturellen Kontexten weitgehend abgekoppelt sei. „Wenn ich aber Polnisch lernen würde“, pflichtete er Kühnert bei, „eigne ich mir eine Minderheitensprache an, und da muss ich sehr sensibel sein.“

      Behrendt schlägt für solche Fälle ein sogenanntes „Mutter*sprachler*innenzertifikat“ vor. „Wenn sich eine Person in einer Diskussion in ihrer Sprache mit Sprecher*innen, die keine Mutter*sprachler*innen sind, nicht wohlfühlt, können sie auf dem Vorzeigen des Mutter*sprachler*innenzertifikats bestehen. Das soll ihnen garantieren, dass sie sich in einem geschützten Raum befinden.“

      Allerdings hat die Bildungssenatorin eine Kommission für diskriminierungsfreien Spracherwerb abgelehnt. „In einer multikulturellen Stadt wie Berlin ist die Fremdsprachenkompetenz unerlässlich“, findet Scheeres. Sie verweist zudem auf die 35 Prozent der Berlinerinnen und Berliner mit Migrationshintergrund. „Was ist mit den Bilingualen?“, fragt sie. „Soll ich die etwa zwingen, sich für eine Sprache zu entscheiden, damit sie wenigstens eines dieser Muttersprachlerzertifikate erhalten?“

      Zur Seite sprang Scheeres auch Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD). „Ich bin Kevin Kühnert dankbar für seine Forderung“, sagte Thierse der taz, „denn sie zeigt, dass der Wahnsinn der Identitätspolitik nicht bei Forderungen haltmacht, dass weiße Übersetzerinnen keine schwarzen Autorinnen übersetzen dürfen.“
      […]

      https://taz.de/Fremdsprachen-bald-verboten/!5758780/

      Zumindest die Auslöserin dieser europäischen Bewegung scheint zurückzurudern:

      Da es noch ein Abo-Artikel ist, kann man es nicht beurteilen.
      Ich gestehe, daß ich diesem pathetischen Gelegenheitsgedicht nebst seinem manierierten Vortrag durch Amanda Gorman stets negativ gegenüberstand, ähnlich wie dieser Kritiker:

      Pathos fürs Volk: Alle lieben jetzt Amanda Gorman
      Von:
      Klaus Ungerer
      22. Jan 2021

      Die Inaugural-Dichterin kam mit mehrfachem Schutzschild an: jung, schwarz, Frau, hübsch, Aktivistin. Da wird man ja wohl nichts mehr dagegen sagen können. Da wird man sich ja wohl dem Pathos des Moments hingeben dürfen! Alles ist „wir“ im nun berühmten Gedicht von Amanda Gorman, und das „Wir“ torkelt umher zwischen biblischen Bildern von Licht und Dunkelheit, Hoffnung und Aufbruch, von Hügeln und Feigenbaum. Muss das so sein? Gibt es mehr und Konkreteres nicht zu sagen?
      […]
      Harvard-Absolventin Amanda Gorman hat die Einladung dankbar angenommen, ein offiziöser Teil des Establishments zu werden, sie hat ein Gedicht im staatlichen Auftrag geschrieben und hat, nach intensiver Lektüre älterer pathetischer Gedichte, abgeliefert, schick gekleidet, mit einem Ring am Finger, den sie von Oprah Winfrey bekommen hat: Aufbruch deluxe. Und alle fanden sie super. Was würde die taz eigentlich schreiben, wenn ein alter weißer Sack das exakt selbe Geschwurbel abgeliefert hätte? Wenn eine deutsche Dichterin zur Amtseinführung Kanzler Laschets den Eichenwald surren ließe und die deutsche Nation zur Einheit aufriefe, eine Einheit unter Gott, wie der angeschlagene Ton ja vermuten lässt?
      […]

      https://hpd.de/artikel/pathos-fuers-volk-alle-lieben-jetzt-amanda-gorman-18916

      Der SPIEGEL berichtete, wie Gorman von einer Agentur abgeschirmt wird, die nur schriftliche Fragen zuließ und von denen nur die irrelevanten beantwortete: also nichts über Übersetzer-Kriterien. Zum Verfahren von Hoffmann & Campe, einer versierten Lyrik-Übersetzerin zwei Hilfskräfte beizuordnen, nämlich eine türkischstämmige Feministin und eine schwarze Rassismusexpertin, hieß es: die lyrische Übersetzerin habe den Grundtext geliefert, und die beiden fachfremden Frauen hätten dann verhandelt. Um das Projekt zu retten, wurde dann ein zweisprachiger Text mit Vor- und Nachwort gebracht.

      Die Verurteilung der Übersetzung war in allen Medien einhellig: im SPIEGEL wurde gefragt, wieso im deutschen Titel: „Den Hügel hinauf“ (das sind bereits 5 Silben) das „wir“ in „The hill we climb“ fehle. Nun ist das Deutsche zwar klarer, aber eben auch umständlicher als das Englische. Mit vier Silben ließe sich das Original nur übersetzen, wenn man „Bergauf wir geh’n“ sagen würde, wobei aber der Hügel zum Berg und vom Subjekt zum Objekt mutierte.

      Im STERN gab es einen Verriß mit dem Diktum, über Kunst ließe sich nicht verhandeln.

      Bei allem positiven Überschwang von Scheck (sowohl dem Original als auch dem Übersetzungsversuch gegenüber): so legt er doch den Finger auf die Wunde, die ihn als solche nicht weiter störte:

      Denis Scheck kommentiert „Den Hügel hinauf“
      […]
      Uda Strätling trennt nicht nur ihre weiße Hautfarbe von Amanda Gorman. Sie ist zudem glatte 35 Jahre älter als ihre Autorin, hat dafür aber auch Autoren wie Emily Dickinson, Henry David Thoreau oder John Edgar Wideman übersetzt. Braucht so jemand geistige Stützräder oder Blitzableiter? Die gute Nachricht vorab: die Übersetzung in der zweisprachigen Ausgabe liest sich gut, die Kommentierung ist plausibel. Ihr fehlt leider nur ausgerechnet die hervorstechendste Qualität des Originals: literarischer Mut. Der weitgehende Verzicht auf den Reim entmachtet das Gedicht. Es ist eben etwas anderes, ob man sagt: „Our people, diverse and dutiful./ We ’ll emerge, battered but beautiful.” Oder ob man sagt: „Wir alle, so verschieden, so bewegt./Werden wieder auferstehen, beschädigt aber schön.“
      […]
      Stand: 28.03.2021 23:35 Uhr

      https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/druckfrisch/sendung/druckfrisch-scheck-kommentiert-gorman100.html

      In der Tagesspiegel-Rezension wird nicht ganz klar, ob das Orignal oder die Übersetzung abgestraft wird:

      29.03.2021, 13:29 Uhr
      Die Dichterin des Präsidenten
      Amanda Gormans Worte sind Balsam für die amerikanische Seele

      Das Inaugurationsgedicht „The Hill We Climb“ erscheint auf deutsch – mit Hilfe von drei Übersetzerinnen. Sie haben Mühe mit dem hohen Ton der jungen Poetin.
      Michael Braun
      […]

      „Lasst uns ein Land hinterlassen, das besser ist/ als das uns überlassene./ Mit bronzen gestählter Brust,/ mit ganzer Seele / wollen wir diese verwundete Welt / zur wundersamen erhöhen.“ Wer das Gedicht als Sprachkunstwerk ernst nehmen will, ist einerseits gerührt von der starken Emotionalität der großen Freiheitsvision, in der ein skinny black girl den Traum vom Präsidentenamt träumt, andererseits enttäuscht von der ästhetischen Taubheit mancher Verse, die so matt wirken wie eine beliebige Wahlkampfrede.

      „Wir haben Kräfte erlebt, die unsere Nation/ lieber spalten als teilen wollen./ Unser Land zertrümmern, um den Lauf der / Demokratie zu bremsen./ Fast wären sie damit durchgekommen. / Aber die Demokratie mag sich zeitweise hemmen lassen, / doch nie für alle Zeit verhindern.“

      Kompetentes Übersetzerinnen-Trio

      Selbst die sorgfältigste Übersetzung vermag die metaphorische Armut solcher Verse nicht zu kompensieren.
      […]

      https://www.tagesspiegel.de/kultur/die-dichterin-des-praesidenten-amanda-gormans-worte-sind-balsam-fuer-die-amerikanische-seele/27050666.html

      Man ist geneigt, das schlechte Original vor der noch schlechteren Übersetzung, die sich zu keinem Zeitpunkt bemüht, Reime, Alliterationen, Bilder, Rhythmus, Musikalität etc. des Poems wiederzugeben (sie müßte eine Nachdichtung sein) zu verteidigen.

      Die SZ drückte sich vor klaren Worten über die Leistung des politisch korrekten Hoffmann & Campe-Übersetzung-Teams:

      31. März 2021, 13:43 Uhr
      Amanda Gormans „The Hill We Climb“
      Ein Stein der Hoffnung
      Amanda Gormans Gedicht „The Hill We Climb“ gehört in die Tradition der afroamerikanischen „oral poetry“. In der gedruckten Variante geht das Wesentliche fast verloren.
      Von Andrian Kreye
      […]
      Sicher liest sich „The Hill We Climb“ gedruckt vor allem auf Deutsch wie Binsen und Banalitäten. Schon der Einstieg: „Ein neuer Tag, und wir fragen uns, wo wir Licht finden sollen im nicht enden wollenden Schatten.“ Aber wenn man Martin Luther Kings „I Have A Dream“ auf Papier liest, ist das auch ganz schöner Kitsch. Ohne den historischen Moment. Ohne das Aufwallen seiner Sprache. John Coltrane vertonte dann eben auch nicht die Texte von King, sondern seine Sprachmelodie. Weil das Lyrik ist, die im Moment und in der gesprochenen Sprache lebt und sich aus einer Kraft speist, die ihren Ursprung in den Pech-und-Schwefel-Predigten der afroamerikanischen Kirchen und „call and response“-Ritualen des Blues hat.
      […]
      Auf Papier lebt ihre Lyrik auch im Original nicht so recht, weswegen die Übersetzung zwangsläufig scheitern muss. Es ist die Exegese am Schluss des Bändchen, die es doch noch interessant macht. Minutiös interpretieren die drei Übersetzerinnen fast jedes Zeile, jeden Begriff.
      […]

      https://www.sueddeutsche.de/kultur/amanda-gorman-the-hill-we-climb-den-huegel-hinauf-lyrik-rezension-1.5252412

      Das ist die richtige Frage, und hier wird sie beantwortet:

      30.03.2021
      Amanda Gorman: „The Hill We Climb – Den Hügel hinauf“
      Hymne auf die amerikanische Tradition

      Es ist wahrscheinlich das zurzeit berühmteste Gedicht der Welt: „The Hill We Climb“ der US-amerikanischen Autorin und Aktivistin Amanda Gorman. Nun liegt eine zweisprachige Ausgabe vor, übertragen von einem dreiköpfigen Übersetzerinnen-Team. Die Kritikerin Daniela Strigl lässt kein gutes Haar daran.

      Daniela Strigl im Gespräch mit Angela Gutzeit
      […]
      Absolut unmusikalisch

      Von der nun vorgelegten Übersetzung hält die Literaturkritikerin nichts. Es sei ein Mittelding zwischen Leitartikel, Hirtenbrief und interdisziplinärem Seminar. „Also, es klingt auf Deutsch vollkommen verfehlt“, so Strigl, „ein uninspirierter Text, kleinmütig, stellenweise unbeholfen und sogar manchmal grammatikalisch falsch. Und davon abgesehen, absolut unmusikalisch“, so ihr vernichtendes Urteil.
      […]

      https://www.deutschlandfunk.de/amanda-gorman-the-hill-we-climb-den-huegel-hinauf-hymne-auf.700.de.html?dram:article_id=494980

      Ich empfehle allerdings, das gesamte 10-Minuten-Interview mit Fallbeispielen anzuhören, an denen dem Deutschlandfunk im zugehörigen Artikel wohl nicht sehr gelegen war…

      Die NZZ:

      Auch so kann man Amanda Gorman zum Verstummen bringen: indem man sie ins Deutsche übersetzt
      Wer darf das Inaugurationsgedicht der amerikanischen Lyrikerin übersetzen? Die Frage löste eine Debatte aus. Nun liegt es auf Deutsch vor, und man fragt sich: Musste es übersetzt werden?
      Paul Jandl 31.03.2021, 12.00 Uhr

      Vielleicht hat der Verlag Hoffmann und Campe aus Hamburg gute Kontakte zu Oprah Winfrey. Oder es ist anders: Wer Amanda Gormans Inaugurationsgedicht «The Hill We Climb» in Übersetzung publiziert, bekommt ein Vorwort der amerikanischen Talkshow-Moderatorin gleich dazu. Auf anderthalb Seiten der deutschen Ausgabe stimmt Oprah Winfrey die Leser auf das Gedicht ein. Bereitet uns auf «Momente» vor, «da uns die Kadenzen einer Klugheit bewegen, die im Blut pochen, im Takt unserer Herzen schlagen». Winfrey jubelt: «Das ist die Macht der Poesie.»
      […]
      Am Ende wundert man sich dann doch: Was hat man am 20. Januar auf offener Bühne gehört, und was ist daraus in der Übertragung ins Deutsche geworden? Spätestens auf Deutsch nämlich wird «The Hill We Climb» zur blossen politischen Rede, die im Flattersatz der Lyrik daherkommt. Der Mehrdeutigkeit von Metaphern ist man vorsichtshalber grosszügig ausgewichen und hat dem Text damit den Rest poetischen Anspruchs ausgetrieben. «We’ve braved the belly of the beast», heisst es im bibelkundigen Original. Die muskelschwache Übersetzung lautet: «Wir haben tief in den Abgrund geblickt.»

      https://www.nzz.ch/feuilleton/amanda-gorman-erscheint-in-deutscher-uebersetzung-ld.1609293

      Wir haben im Original drei Alliterationen: „braved“, „belly“ und „beast“ und die Anspielung auf Jonas im Bauch des Wals. Nichts davon in der deutschen Übersetzung.

      Verlorener Sound

      Vieles ist semantisch schlicht misslungen: «Wir haben Kräfte erlebt, die unsere Nation / lieber spalten als teilen wollen», heisst es einmal. Auf Deutsch funktionieren die Alliterationen des Originals nicht, und der synkopierte Sound, der grösste Vorteil des Textes, hat sich in ein bürokratisches Irgendwas verflüchtigt: «Denn amerikanisch sein ist mehr als / der uns überkommene Stolz – / es ist die Vergangenheit, die wir beerben / und wie wir gutmachen werden.» Das ist noch nicht einmal Deutsch.

      Tatsächlich hätte man es wahrscheinlich lassen sollen, «The Hill We Climb» zu übersetzen, denn dieses Gedicht ist, wie es eben ist: in seiner Erhabenheit auf einen Augenblick hin komponiert, aber literarisch eher unerheblich.
      […]

      https://www.nzz.ch/feuilleton/amanda-gorman-erscheint-in-deutscher-uebersetzung-ld.1609293

      Die ZEIT setzt einen Fachmann dran:

      Frank Heibert
      ist die deutsche Stimme von Don DeLillo, Richard Ford u. v. a. Zuletzt erschien seine Neuübersetzung von George Orwells 1984.

      [Mit Gorman-Video]
      Amanda Gorman

      Alliteration sticht Rhythmus
      Für die deutsche Fassung von Amanda Gormans Inaugurationsgedicht „The Hill We Climb“ wurde ein Dreierteam eingesetzt: Wie ist die Übersetzung?
      Von Frank Heibert
      30. März 2021 DIE ZEIT Nr. 14/2021, 31. März 2021
      […]
      Spoken-Word-Poetry, eine alte Tradition der afrikanisch-amerikanischen Kultur, steht für hippe, live vorgetragene Lyrik mit direkt hör- und spürbarem Klang und Rhythmus. Eine Soundprobe:

      „We braved the belly of the beast
      We’ve learned that quiet isn’t always peace
      And the norms and notions of what ›just is‹
      Isn’t always justice.“

      Der Reim ist lässig, weil nicht ganz rein und am Ende rhythmisch schwebend; Alliterationen verdichten die innere Struktur der Verse. Dazu die Inszenierung der Gedanken. Vers 1: „Wir“ (alle Amerikaner:innen?) mussten tapfer standhalten; [die Bibel-Assoziation fehlt.] Allgemeingültiges wird mit einer Redensart formuliert. In Vers 2 die viel weniger konventionelle Erklärung: Wir (wir Schwarzen?) mussten lernen, dass zwei Synonyme nicht synonym sind, Ruhe muss nicht friedlich sein – schon herrscht, schlagartig, die Stille der Repression. Das mündet in ein tiefernstes Wortspiel: Gerechtigkeit ist nicht der Grundzustand dessen, was ist – auch wenn beides trügerisch gleich klingt („just is/ justice“).
      […]
      Meine Hypothese lautet: Das Konzept der Übersetzung von „The Hill We Climb“ ist ein anderes. In der aufgeladenen Situation würde jede Übersetzung mit Gormans Performance und dem Originaltext verglichen. Da erscheint die zweisprachige Ausgabe als kluger Ausweg: die Übersetzung als skrupulöse Lesefassung anzulegen, die sich auf die Ausdeutung des Sinns konzentriert. Hilfreiche Anmerkungen ergründen den kulturellen Hallraum (so verweist „just is/ justice“ auf ein älteres Wortspiel, „justice/ just us“). Formvorgaben, die größere Freiheiten in der Übersetzung erfordern würden, werden gegebenenfalls geopfert.

      „Wir haben tief in den Abgrund geblickt.
      Wir haben gesehen, dass Ruhe nicht immer gleich Friede ist,
      unsere Anschauung und Auslegung dessen, was scheinbar recht ist, nicht immer gerecht.“

      Das Team hat politische Sprachfallen vermieden. Nun können Detaildiskussionen beginnen: Warum das überraschende „Anschauung und Auslegung“ für „norms and notions“? Gehörte dies zur politischen Hintergrundarbeit im Team? Oder galt: Alliteration sticht Rhythmus (auch wenn sie ihn zerstört)? Übersetzen heißt Prioritäten setzen. Die Priorität der inhaltlichen Wirkung belässt die ästhetische Wirkung eher bei Gormans Text und dem jederzeit abrufbaren sprachmagischen Event: Die Übersetzung tritt nicht als deutschsprachige Performance-Partitur an.

      Wenn die Lektüre zwischen den Sprachen hin- und herspringt, zerfällt die ursprüngliche Einheit von sinnlichem Hören und Hören des Sinns. Ist die Übersetzung eher für Sinn statt Sinnlichkeit zuständig, kann die Erweiterung der Perspektiven durch übersetzungsferne Expertinnen einleuchten.

      Jede Übersetzung ist ein Angebot, eine Lesart. Welche Rap-Predigt auf Deutsch möglich wäre, wenn das Spoken-Word-Poem The Hill We Climb ohne die automatisch assoziierte Szene mit der Performerin in Gelb und Rot da stünde, wenn sich eine freie, eigenständige Übersetzung in aller Ruhe, ohne die wortlautvergleichenden Lupen und Pinzetten der politischen und poetischen Sprachgeschworenen im Nacken entfalten könnte: Diese Frage ist offen.

      https://www.zeit.de/2021/14/amanda-gorman-uebersetzung-deutsch-the-hill-we-climb-gedicht/komplettansicht

      Liest sich wie eine Kapitulationserklärung eines literarischen Übersetzers. Offenbar sieht er den freien Raum der Nachdichtung nicht mehr unter den gegebenen Verhältnissen. Und vermutlich hat er recht.

      • Um an das Posting von ganz oben anzuknüpfen:

        https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-25/#comment-92238

        Leider ist der dritte Anschlag in den USA in Folge (nach Boulder/Colorado, wo ein mutmaßlich psychisch Kranker mit syrischen Wurzeln zehn Menschen in einem Supermarkt erschoß, und Orange/Kalifornien, wo ein Latino gegen frühere Geschäftspartner/Arbeitgeber? Amok lief – vier Tote, 1 Schwerverletzte) ebenfalls kein Beleg für „white supremacy“ und durch „strukturellen Rassismus“ gegen Minderheiten verursachte Gewalt. Nicht mal für Schußwaffenkontrollgesetze taugt der Anschlag:

        Suspect Who Rammed Car Into Capitol ID’d as Noah Green
        By Jack Phillips
        April 2, 2021 Updated: April 2, 2021

        The suspect who crashed a car into a U.S. Capitol barrier was identified Friday as Noah Green, according to law enforcement officials.
        Officials told various media outlets that Green, 25, who has connections to Virginia and Indiana, was identified as the suspect in the case. Those media reports said social media accounts belonging to him suggested he was a follower of the Nation of Islam and its leader, Louis Farrakhan. [ein Antisemit]
        Several news outlets, citing court documents, reported that Green was slated to legally change his name on Friday to Noah Zaeem Muhammad. He did not show up for the hearing.
        Green was shot and killed by U.S. Capitol Police after the incident, officials said. One officer died and one was hurt, said Capitol Police in a statement.
        “The suspect rammed his car into two of our officers and then hit the north barricade barrier,” Acting Capitol Police Chief Yoganana Pittman said. “At such time the suspect exited the vehicle with a knife in hand. Our officers then engaged that suspect. He did not respond to verbal commands.”
        The fallen officer was identified as William “Billy” Evans by Capitol Police.
        “I just ask that the public continue to keep U.S. Capitol police and their families in your prayers. This has been an extremely difficult time for U.S. Capitol police after the events of Jan. 6, and now the events that have occurred here today,” Pittman said.
        […]

        https://www.theepochtimes.com/mkt_morningbrief/suspect-who-rammed-car-into-capitol-idd-as-noah-green_3760428.html?utm_source=morningbriefnoe&utm_medium=email&utm_campaign=mb-2021-04-03&mktids=9ee1d300d8b4cbd8671a4f3e9e27f0a7

        Suspect in Capitol car attack played football, ran track at Alleghany High School
        ________________________________________
        by Sara Grace Todd
        Saturday, April 3rd 2021

        ALLEGHANY, Va. (WSET) — The man responsible for the death of a Capitol Police officer in Washington, D.C. on Friday went to Alleghany High School.
        Noah Green, who is from Covington, Virginia played football and ran track at Alleghany High School, according to his personal biography on the Christopher Newport University website.
        Green earned All-District, All-Conference, and team MVP honors in 2013, according to his biography.
        Green spent time at Christopher Newport University where he played football as a defensive back in 2017 and 2018.
        According to The Washington Post, who spoke with Green’s brother, Green later moved to Indianapolis, and then to Botswana, before calling his brother in Virginia seeking help.

        CNN reports that in the weeks before the attack on the Capitol happened, Green posted to social media that he lost his job and suffered medical ailments.
        https://www.cnn.com/politics/live-news/capitol-security-threat-04-02-21/h_ffa25ab3eab707b711515c0c863c887a

        According to CNN, Green says he believed the federal government was targeting him with „mind control.

        https://wset.com/news/local/suspect-in-capitol-car-attack-played-football-ran-track-at-alleghany-high-school

        Wie der Attentäter von Hanau also. Ein in jeder Hinsicht „unangenehmer“ Täter: schwarz, Muslim und psychisch krank.
        Bevor das alles bekannt war, wurde der Vorfall bereits juristisch ausgeschlachtet:

        Und danach heruntergespielt:

        Ein Foto des antisemitischen Täters Darryl Jones aus NYC habe ich noch nicht gefunden:

        Published 16 hours ago
        NYC man who allegedly slashed 3, including baby, was paroled on attempted-murder conviction: police
        The NYPD Hate Crimes Task Force is handling the investigation
        By Peter Aitken, Marta Dhanis | Fox News

        A New York City man appeared in court Thursday, a day after he was arrested for allegedly slashing a 1-year-old baby and two adults in Battery Park.
        The suspect, Darryl Jones, 31, was taken into custody after the attack Wednesday. He faces charges of assault, criminal possession of a weapon and criminal possession of a controlled substance.
        Jones was remanded not only for the attack but also for his parole case: He was released from jail last month after serving several years on an attempted murder charge tied to a 2011 robbery, The New York Post reported.
        He pled guilty to the charge at the time.

        Jones interrupted the proceeding several times, asking „how“ it gets worse for him and demanding bail. He also called the district attorney a „f—— b—-.“
        Jones is said to have attacked the couple at around 5:50 p.m., allegedly cutting the couple and slashing the infant across the chin before the woman grabbed the stroller and the couple fled with the suspect in pursuit.

        The case is being handled by the NYPD’s Hate Crimes Task Force, as all three of the victims are Hasidic, officials said.
        The victims told police that Jones was ranting during the attack but that he said nothing anti-Semitic.
        All three victims were treated for minor cuts.
        […]

        https://www.foxnews.com/us/nyc-man-slashed-baby-parole-attempted-murder

        Da die Familie aus Belgien angereist war, haben sie den „Rant“, der ebenfalls auf psychische Probleme hindeutet, womöglich nicht verstanden.
        Die Presse dürfte schwer enttäuscht sein über diese Vorgänge.

        • Ergänzend:

          Dagegen ist die Berichterstattung zu den Anschlägen in Massagesalons in Atlanta mit 6 weiblichen asiatischen Opfern durch den Weißen Robert Aaron Long zum Erliegen gekommen. Und was man liest, trägt nicht zum anti-asiatischen Hate Crime bei, das sofort angenommen und verbreitet wurde (neben Frauenhaß etc.):

          Police probing phone, online records of alleged Atlanta spa shooter Robert Aaron Long
          Jacob hills 2 weeks ago

          Investigators are poring over the online history of the alleged gunman who shot up three Atlanta-area spas — as they attempt to understand the violence that left eight people dead and a ninth seriously injured, according to Cherokee County Sheriff Frank Reynolds.
          “We still have forensic evidence that we have to look at, cell phones, computers, interviews with other people,” Reynolds told CNBC host Shepard Smith on Wednesday evening.
          […]
          Robert Aaron Long, 21, has admitted to carrying out the Tuesday shooting spree, saying that he wanted to “eliminate” the “temptation” that drove his supposed sex addiction, investigators have said.
          But as six of the eight fatal victims were Asian women, it was initially feared that the attacks could be the latest and most horrific in a recent nationwide surge in anti-Asian bias attacks.
          Though Long has denied to police that he was spurred by racial hate, Reynolds said that investigators are not yet ruling out the possibility.

          “I have watched the entire [police] interview with the suspect and he does make a full confession,” Reynolds told Smith. “During that interview, I did not hear anything about race, other than us asking the question. But we’re not going to rule that out. Obviously we’re going to continue this investigation and go off of every lead and every possible angle that we can.”
          Asked about reports in Korean-language media that Long threatened to kill Asian people as he shot up the spas, citing a witness to one of the attacks, Reynolds said that he was not aware of any such remarks — but again stressed that the investigation is ongoing.
          “I don’t know that it’s true,” he said. “I’d heard that from social media and media, but I’d not heard that from our investigators. … But certainly we’re going to take a look at that.”

          https://nypressnews.com/news/usa/police-probing-phone-online-records-of-alleged-atlanta-spa-shooter-robert-aaron-long/

          Eine Google-Suche brachte noch diesen Treffer, wobei der Artikel für Europäer unzugänglich war:

          “I never took him for a racist,” a look at the suspect charged in …
          https://www.cbs46.com › news › i-…

          · Diese Seite übersetzen
          vor 3 Tagen — A former classmate of Robert Aaron Long believes the suspect, in the metro Atlanta spa killings, is being truthful about the motivation behind his alleged crimes.

          Selbst CNNs Brian Stelter setzt nicht mehr auf Rassismus im Atlanta-Fall und warnt vor zu frühen Narrativen:

          Derweil die Kampagnen gegen das angeblich rassistische wählerunterdrückende neue Wahlgesetz in Georgia immer heuchlerischer werden:

          [Thread]

          Das ist wirklich der Gipfel der Heuchelei.

          Teile der Presse betätigen sich als Aktivisten:

          Wobei über das neue Gesetz viel gelogen wird – der Medienkritiker Kessler von der WaPo hält dagegen: und die NYT wiederum auch:

          Wenn erst einmal sämtliche gesellschaftlichen Akteure „woke“ sind, dann können wir die Wahrheit wirklich vergessen. ;-(

        • Aber die US-Politik besteht mittlerweile nur noch aus Show, wobei ich an mein letztes Posting anknüpfe:

          https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-25/#comment-92228

          [h]https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-25/#comment-92228

          Die Krise an der Grenze nimmt immer größere Ausmaße an, was selbst die WaPo verbreitet:

          Glenn Greenwald „bewundert“ die fake policy von AOC, die dennoch einen Unterschied zur Ära der Trump-Politik erblickt, und erinnert an die fake fotos, die sie von sich am Maschendrahtzaun eines leeren Parkplatzes machen ließ, um ein Bild ihrer Ergriffenheit angesichts der Zustände in den „Konzentrationslagern“ unter Trump zu generieren:

          Die WaPo hat die Schnauze voll von den ständig wiederholten und längst widerlegten Lügen, die Biden verbreitet:

          Leider kann ich nicht lesen, welche das sind, denn ich werde, wohl wegen Überschreitens des frei lesbaren Limits, auf ein Abo verwiesen.

          Mit dem Begriff „Lüge“ wäre ich bei Biden allerdings vorsichtig. Er sagt halt (bzw. bemüht sich, Entsprechendes holprig vom Teleprompter abzulesen), was ihm seine aktuellen Handler aufschreiben. Im Vorwahlkampf progressiv, im Wahlkampf Mainstream, und jetzt haben halt die „woke“ übernommen. Biden ist nur, wenn er geade mal in Form gebracht worden ist, ein Verlautbarungsorgan. Auch wenn die westliche Presse den Mantel des Schweigens über Bidens Demenz ausbreitet: das wenig geneigte Ausland erkennt seine Schwäche.

          Und niemand bei uns ist ein so scharfer Journalist wie Tucker Carlson, der den Infrastructure Deal als die Mogelpackung entlarvt, die sie ist:

          Published 1 day ago
          Tucker Carlson: Biden’s ‚infrastructure plan‘ is not about infrastructure, but you’ll still pay for it
          Joe Biden avoids taxes, but has no problem raising yours

          By Tucker Carlson | Fox News
          http://video.foxnews.com/v/6246156811001

          [partielles Transcript]

          https://www.foxnews.com/opinion/tucker-carlson-biden-infrastructure-bill-not-about-infrastructure

          Seine Frau versucht sich, an Hispanics anzuschleimen:

          Den letzteren Kommentar habe ich lediglich deswegen aufgenommen, weil ich rätselte, welchen spanischen Begriff sie eigentlich aussprechen wollte. 😉

          Dershowitz zu den klassischen „Leaks“ über Gaetz:

          Merkwürdige Weiterungen:

          Leaked Texts From Israeli Consulate Employee Show More Details in Gaetz-Levinson Funding Scheme
          ‚We only asked for $25 million as an estimate at first. We came way down.‘

          WASHINGTON, DC a Guillén and numerous other deaths and reports of sexual abuse on the military base. (Photo by Samuel Corum/Getty Images)
          April 2, 2021
          |4:58 pm
          Arthur Bloom

          Three screenshots of texts between Scott Adams, creator of Dilbert, and Jake Novak, media director of the Israeli consulate in New York City were shared with TAC. The messages were authenticated by one of the parties to them.
          In the first screenshot, Novak messaged Adams last Saturday to tell him about the investigation into Gaetz. The New York Times story on the Gaetz investigation was not published until Tuesday.

          In the second, Novak appears to represent himself as deeply involved in the efforts to free Bob Levinson from Iran, telling Adams “this is screwing up my efforts to free Bob Levinson.”
          “Gaetz’s dad was secretly finding [sic] us,” he continues. “So I’m very much wanting this to be untrue. I’ve got a commando team leader friend of mine nervously waiting for the wire transfers to clear.”
          In the third screenshot, Novak casts doubt on Gaetz’s claims that he is being extorted. “The real documents do not extort,” he writes, “And we only asked for $25 million as an estimate at first. We came way down.”
          [Es folgen Screenshots des Austausches]
          https://www.theamericanconservative.com/state-of-the-union/leaked-texts-from-israeli-consular-official-show-more-details-in-gaetz-levinson-funding-scheme/

          Scott Adams sagt in diesem Austausch mit Novak, daß er die Vorwürfe gegen Gaetz nicht glaube. Auf Twitter geht er auf diese Kommunikation nicht ein, weist aber auf die Schmutzkampagne hin, die gegen Gaetz läuft:

          Der wirklich korrupte Hunter Biden darf sich nach der Veröffentlichung seiner Memoiren präsentieren:

          Die New York Post, die sich im Wahlkampf mit investigativem Journalismis gegen Hunter und Joe Biden hervortat, dafür aber von Twitter über Wochen gesperrt wurde (und keiner von den MSM griff das Thema auf) reagiert:

          editorial
          Hunter Biden’s full of it — he knows it’s his laptop, and he wasn’t hacked
          By Post Editorial Board
          April 2, 2021 | 10:58am |

          ‘Certainly . . . could be,” Hunter Biden tells “CBS Sunday Morning” when a reporter finally asks him what the media avoided asking him — and his dad — during the 2020 campaign: Is the laptop yours?
          But, being a Biden, he can’t help but prevaricate. “Certainly, there could be a laptop out there that was stolen from me. It could be that I was hacked, it could be that it was Russian intelligence. It could be that it was stolen from me.”
          Oh, Hunter, you’re so full of it.

          The troubled son knows that he left the laptop at a Delaware repair shop and then forgot about it. How could he forget about something like that? Well, he admits that he’s relapsed on drugs as recently as last year’s presidential campaign.
          […]
          Now that he’s finally conceded that, yes, it’s probably his, perhaps reporters will start asking the other questions they didn’t ask in the fall of 2020:

          * Did you plan on going into business with your father on a massive Chinese investment fund? For how long was Joe involved?

          * Is Tony Bobulinski lying when he says he met with Joe Biden about this endeavor, and the current president said “look after my family”?

          * An email says the split on that endeavor was “20 H,” “10 Jim,” and “10 held by H for the big guy.” Is Joe Biden the big guy?

          * Why did the Chinese oligarch behind that fund give you a diamond? How long did he pay you for? What did you do for him?

          * In your emails, an official from the Ukrainian gas company Burisma thanks you for meeting your father. Joe Biden’s campaign said no official meeting ever took place. Was there an informal meeting? How much did you discuss with your dad what you were doing?

          There are many more. Hunter and Joe won’t answer us, we’ve tried. They’d rather just shout “smear campaign” and “hack.” How long is the media going to buy it?

          https://nypost.com/2021/04/02/hunter-bidens-full-of-it-he-knows-its-his-laptop-and-wasnt-hacked/

          So wie ich das sehe: für immer und ewig.

  3. Von (US)-Corona zu US-Politik:

    Warum die Presse versagt

    Da bei mir die WordPress-Links nicht mehr richtig erscheinen, hier der Link mit einem fehlenden „h“ zu Beginn:

    ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-25/#comment-92222

    Im Anschluß an dieses Posting zur US-Politik:

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-25/#comment-92209

    ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-25/#comment-92209

    Zum verfassungswidrigen Versuch des Kongreß`, per Bundesgesetz eine Wahlrechtsreform durchzudrücken, die voterfraud – wie in der Wahl von 2020 geschehen – perpetuieren würde, insbesondere durch Ausweitung der Briefwahl. Ebenso von dem Versuch Pelosis, den Mini-Vorsprung im House durch Cancel Culture gegen die mit Mini-Vorsprung in Iowa gewählte republikanische Abgeordnete zu erhöhen, wird hier berichtet:

    In den Dems Medien wie MSNBC wird schlicht gelogen:

    Während Überprüfungen natürlich massiven Betrug bei der Briefwahl zeitigen, wie in einem Land ohne Einwohnermeldeämter und Personalausweisen zu erwarten:

    Die NYT hatte mal wieder eine Story:

    Tucker Carlson ist nun mal ein guter Journalist. Woraus ich allerdings nicht dieselben vagen Schlüsse ziehen würde wie Curtis Houck:

    Nun hat die Biden-Aminstration ihren sowjetisch anmutenden Versuch, die Presse von der Berichterstattung von der Grenzkrise abzuhalten, aufgegeben: und das Ergebnis ist verheerend:

    [Thread]
    […]

    […]

    Das ist CBS, nicht Fox News. 😉

    Tiergeschichten interessieren immer. Blöd nur, daß die für Biden immer schlecht ausgehen:

    Bidens‘ dog Major involved in another biting incident

    By Kate Bennett, CNN

    Updated 2352 GMT (0752 HKT) March 30, 2021

    (CNN)The Bidens‘ dog Major has been involved in another biting incident that required medical attention, two people with knowledge of the incident tell CNN.

    The incident, which involved a National Park Service employee, took place on the White House South Lawn on Monday afternoon. The employee was working at the time and needed to stop in order to receive treatment from the White House medical unit.
    First lady Jill Biden’s press secretary Michael LaRosa told CNN that Major is „still adjusting to his new surroundings.“

    „Yes, Major nipped someone on a walk. Out of an abundance of caution, the individual was seen by WHMU and then returned to work without injury.
    […]
    At approximately 5 p.m. Monday evening, Major was spotted on a walk on the South Lawn with a member of White House staff. Reuters‘ White House correspondent Jeff Mason tweeted a short video of the walk. Major is leashed in the video, something that has not always been the case during other walks by the Biden dogs around the White House when they are with the President and the first lady or White House grounds superintendent Dale Haney.

    On March 8, Major caused an injury to a Secret Service employee at the White House, doing enough damage that the person needed treatment from the White House medical team.
    At the time, White House press secretary Jen Psaki referred to the injury as „minor,“ and chalked up Major’s behavior to „getting acclimated and accustomed to their surroundings and new people.“
    Psaki said Major was „surprised by an unfamiliar person.“

    Major, and the Bidens‘ older German shepherd, Champ, were almost immediately sent to the Biden home in Wilmington, Delaware, following the incident, CNN previously reported. Psaki said that was a planned trip, as first lady Jill Biden was headed out of town.
    President Joe Biden said in an interview with ABC News earlier this month that Major was receiving training.
    „You turn a corner, and there’s two people you don’t know at all. And (Major) moves to protect,“ said Biden. „But he’s a sweet dog. Eighty-five percent of the people there love him. He just — all he does is lick them and wag his tail. But … I realize some people, understandably, are afraid of dogs to begin with.“

    https://edition.cnn.com/2021/03/30/politics/major-biden-dog-white-house/index.html

    By Maegan Vazquez, CNN
    Updated 1419 GMT (2219 HKT) March 17, 2021

    (CNN)President Joe Biden said that his dog, Major, is working with a trainer at Biden’s home in Delaware following a biting incident at the White House.
    „Is Major out of the dog house?“ ABC News‘ George Stephanopoulos asked in a one-on-one interview with the President that aired on „Good Morning America“ on Wednesday.
    „The answer is yes,“ Biden responded. „Major was a rescue pup. Major did not bite someone and penetrate the skin. The dog’s being trained now with our trainer at home in Delaware.“
    […]

    https://edition.cnn.com/2021/03/17/politics/joe-biden-major-dog-training-delaware/index.html

    Da kann Merkel ja nur froh sein, bis zu ihrem Amtsende nicht in Bidens Oval Office eingeladen zu werden, während sie ja schon vor Putins wirklich wohlerzogenen Hündin Angst hatte (wobei Putin glaubhaft bekundete, keine Ahnung von Merkels Hundephobie gehabt zu haben).

    Reiches Material für echte Satire:

    Wie die Dems Comedians von SNL zurechtkommen, weiß ich leider nicht.

    Tech Firms und Presse unterdrücken jedenfalls jegliche unliebsame Äußerungen von Trump und streicheln Biden:

    Und hier kann man das Interview sehen:

    https://rumble.com/vf7jdd-the-right-view-with-president-donald-j-trump-and-lara-trump.html

    Biden hilft Big Tech, wo es nur kann:

    Die Presse sowieso:

    • Das ist allerdings eine wilde Story rund um Matt Gaetz:

      Documents detail wild alleged $25M Gaetz extortion scheme
      by Emily Brooks, Political Reporter & Joseph Simonson, Political Reporter |
      | March 31, 2021 04:50 PM

      Rep. Matt Gaetz possesses text message screenshots, an email, and a typed document that purportedly support his claims that a federal investigation into his relationship with a 17-year-old is related to an extortion scheme against him.

      On Tuesday, the New York Times reported that the Justice Department is investigating whether Gaetz had a sexual relationship with a 17-year-old and paid her to travel with him.

      Gaetz has called the report „totally false.“
      […]
      The documents in Gaetz’s possession detail an alleged scheme that revolves around attempts by former Air Force intelligence officer Bob Kent and Beggs & Lane attorney David McGee, a former federal prosecutor, to free ex-FBI agent-turned-private investigator Robert Levinson from imprisonment in Iran.
      Levinson went missing in Iran in March 2007. McGee is the attorney for the Levinson family. Kent in December 2018 had planned a secret mission to try to rescue Levinson, but he was reportedly thwarted by the federal government.
      https://www.newsweek.com/robert-levinson-fbi-agent-iran-rescue-1356990

      Screenshots provided to the Washington Examiner show a message that his father, Don Gaetz, a former Florida state Senate president, said he received from Kent on March 16. The message proposes “a plan that can make [Matt Gaetz’s] future legal and political problems go away.” Gaetz has denied any relationship with a minor.
      […]
      Despite the family members of Levinson saying in March 2020 that they presumed him to be dead based on information given by U.S. officials, the alleged message from Kent said he had located Levinson in Iran and has two “proof of life videos.” Kent also requested the Gaetz family’s help returning Levinson in exchange for giving Matt Gaetz credit for the operation and promising a presidential pardon for unnamed legal issues.

      The next day, on March 17, Don Gaetz purportedly met with Kent, and Kent handed him a three-page document outlining “Project Homecoming.” That document detailed a plan to save Levinson at the cost of a $25 million loan.
      […]
      In the Project Homecoming document, Kent then asked that the loan should be deposited in the trust account of Beggs & Land, naming David L. McGee, and deposited no later than March 19.
      The Project Homecoming document states that Gaetz is “under investigation by the FBI for various public corruption and public integrity issues” and alleges that the FBI is aware of photos depicting Gaetz in a “sexual orgy with underage prostitutes.”
      “In exchange for the funds being arranged, and upon the release of Mr. Levinson, the team that delivers Mr. Levinson to the President of The United States shall strongly advocate that President Biden issue a Presidential Pardon, or instruct the Department of Justice to terminate any and all investigations involving Congressman Gaetz,“ the document reads.
      […]
      Stephen M. Alford, who has previously faced fraud and extortion charges, was also allegedly at the March 17 meeting and gave Don Gaetz his business card showing Captum Consultants.
      https://www.nwfdailynews.com/article/20151125/NEWS/151129480

      The April 2020 articles of incorporation for the company indicate they came from Beggs & Land, McGee’s firm.
      http://search.sunbiz.org/Inquiry/CorporationSearch/ConvertTiffToPDF?storagePath=COR%5C2020%5C0506%5C00126102.Tif&documentNumber=L20000115735

      Kent, McGee, and Alford did not respond to requests for comment.
      McGee told the Daily Beast on Tuesday night, following Gaetz naming him on national television, that any claims that he or his law firm were involved in extortion are „completely, totally false,“ adding, “This is a blatant attempt to distract from the fact that Matt Gaetz is apparently about to be indicted for sex trafficking underage girls.”
      https://www.thedailybeast.com/rep-matt-gaetz-under-investigation-for-alleged-sexual-relationship-with-17-year-old-girl-report

      Another email chain appears to confirm the existence of the FBI investigating extortion claims.
      “My client, Don Gaetz, was approached by two individuals to make a sizable payment in what I would call a scheme to defraud,” Jeffrey Neiman said in a March 25 email to the Department of Justice. “The FBI is not asking Don to voluntarily and proactively assist in their investigation, which Don is willing to do. Please confirm that your Office and the FBI would like Don’s assistance in this matter and that he will be working at the Government’s request.”
      Assistant U.S. Attorney David Goldberg responded: “I can confirm that your client is working with my office as well as the FBI at the government’s request in order to determine if a federal crime has been committed. This has been discussed with, and approved by, the FBI as well as the leadership of my office and components of Main Justice.”
      […]

      https://www.washingtonexaminer.com/news/documents-detail-alleged-matt-gaetz-25-million-extortion-scheme

      Dokumente:
      https://www.washingtonexaminer.com/news/documents-full-matt-gaetz-extortion

      Der WaPo-Spin:

      Offenbar hat Pelosi im Verwaltungsausschuß des House nicht die erforderliche Mehrheit bekommen: die unterlegene Democrats Kandidatin aus Iowa hat ihre Beschwerde zurückgenommen:

      Iowa Democrat Drops Election Challenge Over House Race, Giving GOP Another 2020 Victory
      By Jack Phillips
      March 31, 2021 Updated: March 31, 2021

      Iowa Democrat Rita Hart has dropped her election challenge to Republican Rep. Mariannette Miller-Meeks’s 2020 victory in Iowa’s 2nd Congressional District.
      Hart on March 31 withdrew her challenge to her state-certified, six-vote loss with the House Administration Committee. A number of Democratic lawmakers in recent days said House leaders shouldn’t attempt to overturn the election results.
      “After many conversations with people I trust about the future of this contest, I have made the decision to withdraw my contest before the House Committee on Administration,” Hart said in a statement. “Since Election Day, and throughout this entire process, my mission has been about ensuring the voices of Iowans who followed the law are not silenced. I am saddened that some Iowans’ votes will not count through no fault of their own. The work of ensuring it does not happen again will continue beyond this campaign.”
      The decision by Hart comes as House Republican Leader Kevin McCarthy (R-Calif.) and Miller-Meeks stopped in Iowa to criticize House Democratic efforts.
      “The idea that Democrats want to turn over an election after it’s been counted, recounted, and a bipartisan election board had voted,” McCarthy said March 31. “It’s time to move on. I’ve served with the Congresswoman, we’ve been to the border already to see the crisis.”
      Miller-Meeks said that “if six votes aren’t enough to win an election, then why are six members on a committee able to overturn an election? … No one should be okay with violating state laws to get the results of an election that they want.”
      […]

      https://www.theepochtimes.com/mkt_morningbrief/democrat-drops-election-challenge-over-iowa-house-race-giving-republicans-another-2020-victory_3757341.html?utm_source=morningbriefnoe&utm_medium=email&utm_campaign=mb-2021-04-01&mktids=5a0cbacbfdfd5f30b223f1959d5b23b1

      Daß die Verfahren politisiert sind, geben mittlerweile sogar die Leitmedien zu:

      Former U.S. Attorney Michael Sherwin told “60 Minutes” that he authorized the arrest of more than 100 people prior to January 20 in a display of “shock and awe” to intimidate Americans who planned to protest Joe Biden’s inauguration; he specifically referred to the detention of the “the zip tie guy” as a way to send a message. “We wanted to take out those individuals that essentially were thumbing their noses at the public for what they did.”

      […]
      Despite heavy-handed threats and braggadocio about pending “sedition” cases, nearly three months later, the Justice Department has nothing even close to this boast—and their mouthpieces in the media are getting nervous.
      “But as the sprawling investigation has unfolded, prosecutors have sometimes struggled to maintain a consistent narrative and had to walk back statements made in court hearings or in papers,” the Associated Press warned this week. “It has created an opening for defense attorneys to try to sow doubt in the case.”
      https://apnews.com/article/capitol-siege-us-news-1c81065c39790d6bbafb4ffdc3d2dc1e

      Prosecutors had to walk back early claims of assasination plots against elected officials. The Justice Department is having a hard time building its conspiracy case against ten Oath Keepers. More than 300 people have been arrested but no one yet faces a charge of sedition.

      Politico reporters just dropped the bad news that most protestors won’t face jail time.
      “Although prosecutors have loaded up their charging documents with language about the existential threat of the insurrection to the republic, the actions of many of the individual rioters often boiled down to trespassing,” Josh Gerstein and Kyle Cheney admitted in an article published Tuesday, an observation American Greatness has been pointing out for weeks. “Justice Department prosecutors sent expectations sky-high in early statements and court filings, describing elaborate plots to murder lawmakers—descriptions prosecutors have tempered as new details emerged.”
      https://www.politico.com/news/2021/03/30/jan-6-capitol-riot-jail-time-478440

      The government also will have to contend with the long-term legal consequences of continuing to pursue obstruction charges that will criminalize future political dissent. As I explained in this column, the vague charge, initially aimed at white-collar criminals not political protesters, has been applied to more than 130 defendants so far.
      But any conviction would codify its use against anyone who disrupts a government meeting or ceremony. “While violent assaults in the Capitol are rare, protests and acts of civil disobedience—such as disrupting congressional hearings or even House and Senate floor sessions, are more common,” Politico admitted. “That means prosecutors and judges will have to weigh how much more punishment a Trump supporter who invaded the Capitol during the Electoral College count deserves than, say, an anti-war protester chanting at a CIA confirmation hearing or a gun-control advocate shouting in the middle of the State of the Union address.”

      No kidding.
      […]

      https://amgreatness.com/2021/03/30/the-insurrection-probe-is-falling-apart/

      WH-Stabschef = NYT:

      Das wird kein Spaziergang. Und der New Green Deal muß ja auch irgendwie finanziert werden. 😉

      • Wie gefährlich die Critical Race Theory, Identitätspolitik, PC und Cancel Culture sind – es sind Machtinstrumente, die, wenn sie erst einmal das Credo einer Regierungsmehrheit sind wie gerade in den USA, die Opposition marginalisieren, ausgrenzen, mithilfe der Medien und der Tech Firms zum Schweigen bringen, aus ihren Jobs bringen und ggf. kriminalisieren – zeigt sich gerade in den USA.

        Hermann and Rufo hope to elevate the issue of critical race theory all the way to the Supreme Court. Hermann explained that the legal team hopes to prevail in court on a First Amendment argument.

        „We’ve got teachers in classes telling students if you do not affirm these statements and say that you are a racist, or say that you have white privilege, and what that means, then you will get a failing grade,“ Hermann told Just the News AM recently. „So we need the courts to affirm that that violates the Constitution.“

        According to one recent lawsuit, a student was instructed to „unlearn“ the „basic Judeo-Christian principles [his mother] imparted to him“ before being required to reveal his „racial, sexual, gender, sexual orientation, disabilities and religious identity“ as part of an assignment — all for the sake of sorting him into various categories as either the „oppressed“ or the „oppressor.“

        Especially for minority students, learning to sort themselves into the „oppressed“ category will do great damage in the long term, Hermann argued.
        „Everyone has fought for them, for decades, to not be in that place,“ she said. „They are not oppressed, they are not victims. They are strong, and they are smart, and they need to be able to speak their minds.“
        Florida Gov. Ron DeSantis recently made headlines by banning CRT from his state’s school curriculums.

        https://justthenews.com/nation/culture/tcritical-race-theory-back-office-joe-biden-these-conservatives-are-taking-legal

        https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-25/#comment-92208

        Das ist in der Tat wahr. Aber die Sekte der Critical Race Theory will es, daß es keinen Rassismus gegen Weiße gebe, weil das weiße Privileg des Kolonialismus`das unmöglich mache. Der schwarze Akademiker ist dem weißen Müllwerker immer unterlegen, schon aus historischen Gründen. Daß es in diesem Theoriegebäude keinen Rassismus von Schwarzen gegen Asiaten geben kann, ist natürlich eingepreist. Die Realität sieht freilich anders aus: denn die erfolgreichen Asiaten in den USA sind natürlich verkappte Weiße:

        Szenen dieser Art gibt es zuhauf. Und Antisemitismus von Schwarzen und Arabern wird hüben wie drüben „übersehen“.

        Die Linken geben ihre antikapitalistische Attitüde nur allzu gerne auf, wenn Großkonzerne ihre Botschaften in die Welt hinausposaunen. Eishersteller „Ben & Jerry’s“ fordert unter dem Motto „Kein Mensch ist illegal“ dazu auf, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. In den USA stellt das Unternehmen seinen Niedriglöhnern jedoch nur unbeheizte Scheunen als Wohnquartier zur Verfügung. „Starbucks“ hisst die Regenbogenflagge und muss sich keine Fragen gefallen lassen, warum es die Trinkgelder seiner Angestellten einbehält. „Amazon“ unterstützt Black Lives Matter und darf ungestraft die Lagerarbeiter auffordern, in Flaschen zu pinkeln, um Arbeitszeit einzusparen.

        https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/cancel-culture-endlich-hat-das-kind-einen-namen/

        Das ist der Aufreger schlechthin: daß heuchlerische Unternehmen sich über virtue signalling salvieren.

        In den USA führt das zu echten Clashs, die die Heuchelei der Unternehmen bloßlegen:

        Es kommt hinzu, daß Joe Biden über das neue Georgia-Wahlgesetz gelogen hat:

        Selbst die WaPo über ihren Medien-Kritiker Glenn Kessler – wie lang darf er dort noch tätig sein? – attestierte ihm für mindestens eine Aussage die Höchststrafe von 4 Pinocchios; und es ist besonders lustig, diesen WaPo-Artikel im Licht eines pro-Biden-Artikels zu genießen:

        WaPo Fact Checker Gives Joe Biden Stern Talking-To, All The Pinocchios
        Doktor Zoom
        March 31, 2021 09:48 AM

        Tuesday was a sad day for anyone who may have thought that Joe Biden was any different from the previous occupant of the Oval Office, particularly when it comes to the basic matter of trustworthiness. Sure, Donald Trump may have told more than 30,000 lies during his four years in office, but now, Joe Biden is up to a total of one glaring „4 Pinocchio“ whopper, according to Glenn Kessler, the Washington Post’s fact checker. And we suppose it’s what a fact checker has to do: Biden did indeed say something that’s not true, though we’re not sure we’d agree his trousers burst into flame. Let’s take a look!

        In his big press conference last week, Biden said this inaccurate thing about Georgia’s terrible new voter suppression law:

        „What I’m worried about is how un-American this whole initiative is. It’s sick. It’s sick … deciding that you’re going to end voting at five o’clock when working people are just getting off work.“

        Biden also repeated the claim in a White House statement on the „Attack on the Right to Vote in Georgia“ issued on Friday, too. There’s only one problem with that particular criticism of the Georgia law: Among the many things that are horrible about the law, this one isn’t true, at least on Election Day, when polls will remain open from 7 a.m. to 7 p.m., with no changes at all. That’s one of the few things Georgia didn’t tinker with. Unlike, say, Iowa, whose recently signed bill not only reduced the number of days of early voting but also closed the polls an hour early on Election Day, for no discernible reason. (Honestly, that’s what we thought Biden was talking about, because we weren’t really paying a lot of attention.)

        So yes, Biden got it wrong, no two ways about it. Unlike some far worse nitpicks, Kessler isn’t merely spinning true things into lies here, but whether this is really an egregious „whopper“ — the only criterion for a four-Pinocchio claim Kessler has — seems open to debate. Kessler does at least offer some possible reasons for why the untruth arose in the first place. For starters, one of the voting experts he consulted, U of Georgia political science prof Charles Bullock III, „speculated that Biden may have been briefed on an early version of the bill — „there were 25 versions floating around“ — and he did not get an update on the final version,“ which certainly seems possible. Kessler also notes that one provision in the original draft of the bill, which would have eliminated early voting on Sundays, got dropped in response to criticism that it would eliminate Black churches‘ „Souls to the Polls“ events.

        Or maybe it was some of the language that actually, for a change, will end up expanding early hours in many counties. The old law used to say that early voting had to be available during elections offices‘ „normal business hours.“ But, Kessler explains,

        The new law makes it specific — „beginning at 9:00 AM and ending at 5:00 PM.“ A Georgia election official said the change was made in part because some rural county election offices only worked part time during the week, not a full eight-hour day, so the shift to more specific times makes it clear they must be open every weekday for at least eight hours.
        So maybe some aide somewhere took those expanded minimum hours for early voting and garbled them while briefing Biden, which would suck. Kessler makes much of the fact that counties are actually free to hold early voting even longer if they choose to, up to the same 7:00 to 7:00 hours as on Election Day, so that’s nice.

        Weirdly, while the White House statement does include other outrageous parts of the Georgia law, it doesn’t mention the very worst part of it, which would allow the state legislature to overrule county election officials, effectively allowing the legislature to determine the outcomes of elections. For that matter, Kessler only mentions it obliquely, noting the law makes „significant procedural changes that potentially give more power to the GOP-controlled legislature in the election process.“

        But Kessler seems particularly peeved that Biden’s incorrect statement made it into written form:

        „One could understand a flub in a news conference. But then this same claim popped up in an official presidential statement. Not a single expert we consulted who has studied the law understood why Biden made this claim, as this was the section of law that expanded early voting for many Georgians.“

        Well then! Four Pinocchios it is, right up there with Donald Trump’s insistence that mail-in voting is fraudulent, that the US had its greatest economy ever under him, and that Barack Obama completely blew the Swine Flu response.
        Now, we suppose, we’ll have to wait and see how many times Biden repeats it. Our guess will be „zero,“ since he actually listens to staff briefings.

        https://www.wonkette.com/wapos-fact-checker-gives-joe-biden-talking-to-all-the-pinocchios

        Auch die Baseball-Gewerkschaft macht mobil, gestützt vom Mob und Joe Biden:

        Biden Backs The Mob Hounding MLB To Move All-Star Game Over Georgia Election Law
        April 1, 2021 By Jordan Davidson

        President Joe Biden publicly backed the mob pressuring Major League Baseball to move its July All-Star Game from Atlanta after the Georgia Legislature passed an election reform law he deemed “Jim Crow in the 21st century.”

        “I think today’s professional athletes are acting incredibly responsibly. I would strongly support them doing that. People look to them. They’re leaders,” Biden said in an interview with ESPN on Wednesday. “Look what’s happened with the NBA, as well. Look what’s happened across the board. The very people who are victimized the most are the people who are the leaders in these various sports, and it’s just not right.”

        Biden’s call to action follows demands from the MLB Players Association, a trade union, to reconsider hosting the game in the Peach State.

        “Players are very much aware of the Georgia voting bill, which places restrictions on voting that some believe will make it particularly difficult for black voters to reach the polls,” the MLB Players Association, a trade union, executive director said. “As it relates to the All-Star Game, we have not had a conversation with the league on that issue. If there is an opportunity to, we would look forward to having that conversation.”
        […]

        https://thefederalist.com/2021/04/01/biden-backs-the-mob-hounding-mlb-to-move-all-star-game-over-georgia-election-law/

        South Dacotas republikanische Gouverneurin hatte wohl derartige Boykott-Aktionen und Rechtstreitigkeiten im Sinn, als sie das Gesetz des Parlaments zum Ban von angeblichen Trans-girls und Frauen im Frauensport nicht unterschrieb. Jetzt ist sie wieder auf der richtigen Spur:

        South Dakota’s governor issues executive orders banning transgender athletes from women’s sports

        By Devan Cole, CNN
        Updated 1825 GMT (0225 HKT) March 30, 2021

        Washington (CNN)South Dakota’s Republican Gov. Kristi Noem banned transgender girls and women from competing on women’s sports teams at public high schools and colleges via a pair of executive orders issued Monday.
        The move came after Noem angered conservatives by killing a bill that would have created a similar prohibition. In a news release explaining her veto at the time, Noem cited her concern that the bill would take the state’s colleges and universities out of compliance with national rules, that it left both schools and students vulnerable to lawsuits over performance-enhancing drugs and that it created an „unworkable administrative burden“ on schools.
        Noem’s conservative critics, including the editors of the National Review, accused her veto of being motivated by fear of „expensive lawsuits and potential boycotts.“
        […]

        https://edition.cnn.com/2021/03/30/politics/south-dakota-transgender-sports-kristi-noem/index.html

        Wie CNN seine Ablehnung begründete, war natürlich lachhaft:

        Es gibt keine „Zuweisung“ nach der Geburt: in 99,9% der Geburten reicht seit mehr als 3.000 Jahren ein Blick auf die primären Geschlechtsteile aus. Aber die Biologie ist wohl die Wissenschaft, die im Zeitalter der Ideologie als erste über Bord geworfen wird.

        Es escheint hoffnungslos, diesem Wahn erwidern zu wollen. Er bricht sich wirklich überall Bahn, und immer beginnt er in Universitäten.

        • Und dass Schwarze nicht a priori bessere Menschen sind als alle anderen Menschen, zeigt dieser Bericht schön.

          „RASSISMUS IN SÜDAFRIKA
          In der Wut nach unten treten
          In Südafrika werden MigrantInnen immer wieder Opfer fremdenfeindlicher Angriffe. Der einstige Hoffnungsträger auf dem afrikanischen Kontinent gerät international zunehmend in die Kritik.“
          https://www.woz.ch/-9fe7

          Das Problem der Identitätslinke ist m.E. das, dass sie quasi aus Schuldgefühlen heraus und um zu zeigen, dass sie nun wirklich die besseren Menschen sind, selbst wieder den Universalismus negieren und so wiederum doppelte Standards zelebrieren.

  4. Aus aktuellem Anlaß zu Corona:

    Am 28.3.2021 schrieb ich:

    „Mich stimmen langsam aber sicher die Todesfälle „im Zusammenhang“ mit Astra Zeneca bedenklich:

    AstraZeneca
    Uniklinik setzt Impfung für Risikogruppen aus
    Stand: 26.03.2021 10:42 Uhr

    Nachdem eine 49 Jahre alte Frau 12 Tage nach einer Corona-Impfung gestorben war, will die Unimedizin Rostock bestimmte Personengruppen vorerst nicht mehr mit AstraZeneca impfen.
    Das sagte ein Sprecher NDR 1 Radio MV. Ausgesetzt werden sollen nun Impfungen bei Menschen mit Bluthochdruck oder Übergewicht – auch bei Frauen, die die Pille nehmen.

    Bereits etwa 1.000 Mitarbeiterinnen und Patienten der Unimedizin seien bisher mit dem Impfstoff geimpft werden, AstraZenca sei ein gut wirkender Impfstoff, so der Sprecher. Zur Zeit steht die Unimedizin Rostock in Kontakt mit dem Paul-Ehrlich-Institut, offizielle Informationen stehen hier noch aus. Offen ist bislang auch noch, wann die Zweitimpfungen durchgeführt werden sollen.

    Zusammenhang zwischen Impfstoff und Tod noch unklar

    Woran genau die 49-jährige Frau gestorben ist, soll die Obduktion am Freitag klären. Die Frau ist nach Angaben der Unimedizin am Mittwochabend in der Klinik für Neurologie gestorben. Es handle sich um eine Mitarbeiterin der Uniklinik. Es gebe Hinweise auf einen „impfindizierten Zwischenfall im Nachgang einer Covid-19-Erstimpfung mit dem Impfstoff AstraZeneca“, hieß es in einer Erklärung der Uniklinik. „Der Zusammenhang ist noch nicht abschließend geklärt“, teilte der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Christian Schmidt am Donnerstag mit. Der Vorfall sei den zuständigen Behörden sowie dem Paul-Ehrlich-Institut gemeldet worden. Es sei der erste Todesfall an der Unimedizin Rostock, der möglicherweise mit einer Corona-Schutzimpfung im Zusammenhang steht.

    Frau hatte mehrere Risikofaktoren
    […]

    https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Nach-Todesfall-Teilweiser-Impfstopp-an-Uniklinik-Rostock,coronavirus4728.html

    „Man sollte es machen wie in Frankreich: Astra Zeneca erst ab 55 oder 60 zu verimpfen.“

    Warum die Presse versagt

    Genau das hat die Stiko hierzulande am 30.3.2021 empfohlen, nachdem weitere Venenhirn-Thrombosen aufgetreten sind. Warum erst jetzt?

    Etwa wegen jener Devise?

    @ Mark Smith:

    „Ich komme auch noch zu ein paar Artikeln, die ich interessant fand:“

    „Neue Ioannidis Studie: Infektionssterblichkeit weltweit etwa 0,15 Prozent
    Erste Daten aus China gaben Anfang 2020 ein völlig falsches Bild von der Infektionssterblichkeit mit dem Coronavirus. Völlig unrealistische Zahlen flossen in Modellrechnungen ein, die seither für Angst und Panik gesorgt haben. Seriöse, wissenschaftlich ordentlich durchgeführte Studien und Berechnungen wurden nicht wirklich zur Kenntnis genommen, wie die erste Veröffentlichung am 17. März 2020 von John Ioannidis, der aus dem Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princes die Infektionssterblichkeit (IFR) mit 0,125% errechnete, was einer mittleren bis stärkeren Grippe entspricht.“
    https://tkp.at/2021/03/29/neue-ioannidis-studie-infektionssterblichkeit-weltweit-etwa-015-prozent/

    Da ja alle Medien auf Panik und auf den falschen Drosten-PCR-Test gesetzt hatten, gibt es nur eine Richtung: weiter so!

    Ich komme nochmal auf die Anne Will-Sendung zurück. Da gab es am 30.3.2021 auf derselben Medien-Seite im Tagesspiegel diese beiden Artikel:

    29.03.2021, 16:21 Uhr
    Auf sie mit Gebrüll und Gewalt?
    Mein Feind, der Politiker
    Das mediale Bashing von Merkel & Co. darf aufhören. Ein Plädoyer zur Verteidigung eines Berufsstandes.
    Joachim Huber

    Dieses Land steht am Abgrund. Alles, was mit dem Virus zu tun hat, geht schief. In den Zahlen des ZDF-Politbarometers ausgedrückt: Nach 58 Prozent Anfang und 72 Prozent Ende Januar sind jetzt 92 Prozent der Meinung, dass das Impfen gegen Corona in Deutschland eher schlecht läuft. Verschwindende sechs Prozent der Deutschen meinen, es funktioniere gut.
    […]
    Angela Merkel, die mit ihrem „Oster-Kotau“ mehr Verwirrung denn Klarheit angestiftet hat, reagiert darauf mit einer Interviewoffensive im Fernsehen, nach ARD, ZDF und RTL saß sie am Sonntag als Sologast bei „Anne Will“. Das Medium, insbesondere das öffentlich-rechtliche, stellt sich als Plattform dar, auf der sich die Regierungschefin nach Belieben präsentieren darf. Ja, es gibt einen Blankoscheck an die erste politische Kraft im Land, deutlicher: Merkel kann sich selber einladen. Ist das in Ordnung?

    Sigmund Gottlieb hat am Wochenende diesen bemerkenswerten Tweet abgesetzt: „Liebe Klardenker, ich möchte bis auf Weiteres kein Politiker mehr zum Thema Corona im Fernsehen sehen. Null Erkenntnis, maximale Verwirrung.“ Gottlieb war Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens von 1995 bis 2017. Verhaltensauffällig wurde er mit Sendungen wie der politischen Talkshow „Münchner Runde“, in der es von Politikerinnen und Politikern nur so wimmelte. [Aber nicht wegen Covid-19]

    Es sei mal dahingestellt, wie viel Sinn und Verstand in dem Gottliebschen Tweet steckt. In seinen „Tagesthemen“-Kommentaren war er ein wahrer Gottseibeiuns, nach rechts hat er vertraulich gezwinkert, nach links hat er gewettert. Jetzt ist etwas hinzugekommen, eine Verachtung der Politik, der Politikerinnen und Politiker. Pandemie können sie nicht, darüber reden sollten sie nicht.

    Politik aus erster Hand bei „Anne Will“

    Gegen solches Ansinnen muss die Politik unbedingt verteidigt werden, ebenso die Bereitschaft der TV-Macher, mit der Politik ins Gespräch zu kommen. Bei „Anne Will“ konnten die Bürgerinnen und Bürger erfahren, wo sich die Kanzlerin mit ihrer Politik sieht.
    […]
    Die Pandemie heizt die Unruhe an. Die Politik steht im Fokus der Krise, vielleicht ist sie die Krise selbst, das mag jeder für sich selbst entscheiden. Was bemerkenswert und bedenkenswert ist, ist die auch von großen Teilen der Medien betriebene Tendenz, auf Politikerinnen und Politiker einzuschlagen und ihnen kriminelle Absichten zu unterstellen. Was bei den Corona-Leugnern Methode ist, schleicht sich in die Mitte der Gesellschaft.

    Kritik muss sein

    Es geht nicht darum, mit berechtigter Kritik zu sparen oder mit blindem Eifer parteilich zu agieren, zu argumentieren, zu agitieren. Es geht aber darum, das Berufsbild des Politikers zu verteidigen, statt das Feindbild zu befördern.
    […]
    Sind Gespräche mit der Kanzlerin eine besondere Form der Pandemie, die nur mit dem Vakzin der Nichteinladung, des Nichteinschaltens bekämpft werden kann? Sie sind eine notwendige Herausforderung. Bedenklich wird es nur, wenn aus der Einladung ein roter Teppich wird, wenn Höflichkeit im Umgang zur deplatzierten Höflichkeit in der Fragestellung wird. Das ist bei „Anne Will“ nicht geschehen.
    […]

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/auf-sie-mit-gebruell-und-gewalt-mein-feind-der-politiker/27051496.html

    Auf derselben Seite denunzierte der Kollege Appenzeller das „Berufsbild des Politikers“ anhand von Merkels Auftritt – ohne freilich den roten Teppich von Anne Will anzugreifen:

    29.03.2021, 09:49 Uhr
    Merkels Flucht in die Öffentlichkeit
    Wenn nichts mehr hilft, hilft vielleicht nur noch Anne Will

    Wie die Kanzlerin in einer Fernsehstunde leider nicht hielt, was man als Zuschauer erhoffte und am Ende nur klar war, was auch vorher schon fast jeder wusste.
    Gerd Appenzeller
    […]
    Eine Stunde bei Anne Will, das kann für die Bundeskanzlerin eine Chance sein, ein ratloses und an der Kanzlerin zweifelndes, hochpolitisches Publikum davon zu überzeugen, dass man dieser Frau an der Spitze der Regierung noch trauen darf.
    […]
    Heute geht es um eine Pandemie, der gegenüber die Bundesregierung ein geradezu verzweifelnd schwaches Bild bietet, in der die Menschen Angst vor der nächsten Virusmutation haben, und wütend fordern, endlich geimpft zu werden.
    Und es geht um eine die Kanzlerin tragende Doppel-C-Partei, deren Glaubwürdigkeit und Integrität von korrumpierten und schamlosen Abgeordneten untergraben wird.
    […]
    Wieder „bleibt sie dabei“, bei dem, was sie schon immer sagte. Wieder hörte man, dass die EU bei der Bestellung der Impfstoffe keine grundsätzlichen Fehler gemacht habe – da ist die Bundeskanzlerin vermutlich der letzte Mensch in Deutschland, der diese These vertritt. Kritik gibt es von ihr, ja, aber nicht an sich.
    […]
    Überhaupt kritisiert sie alles in der Politik, das den erkennbaren Ernst der Situation in der anschwellenden dritten Welle der Pandemie nicht begreifen will. „Das Virus lässt nicht mit sich verhandeln“, sagt sie, nicht zum ersten Mal, und droht indirekt, der Bund könne über das Infektionsschutzgesetz die Länder zu umfassenderen Maßnahmen zwingen – um wenig später einzugestehen, dass im deutschen föderalen System nur Lösungen miteinander gefunden werden können – oder es gibt keine.
    […]
    Nach einer Stunde – wenn man dann als Zuschauer so lange ausgehalten hat, vermutlich werden die Quoten das Gegenteil belegen – nach einer Stunde also fragt sich der Beobachter: Warum ist die Kanzlerin eigentlich gekommen?

    Beherrschbarkeit wird zur Gefühlsbremse

    Anne Will hat ihr, höflich aber klar, wirklich jede Chance geboten, Leidenschaft und beschwörende Appelle zu zeigen – oder auch nur zu sagen, woran sie, die mächtigste Politikerin des Landes, wohl verzweifelt.

    Aber die Beherrschtheit, die viele Menschen an der Bundeskanzlerin absolut zu Recht so schätzen, kann eben auch zur Gefühlsbremse werden, etwa, wenn sie über das Bund-Länder-Verhältnis wie über eine Gebrauchsanweisung zur Nutzung eines Haushaltsgerätes spricht.
    […]
    Wer, wie Angela Merkel, die Chance vertut, in einer überaus kritischen Situation die öffentliche Meinung für sich zu gewinnen, hat einen Fehler gemacht, der ernster ist als der, die Übersicht über die Ladenöffnungszeiten um Ostern verloren zu haben.

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/merkels-flucht-in-die-oeffentlichkeit-wenn-nichts-mehr-hilft-hilft-vielleicht-nur-noch-anne-will/27049820.html

    Wenn das nicht übelstes Politiker-Bashing aus den falschen Gründen ist, weiß ich es nicht. Natürlich hat Merkel versucht, den Föderalismus einzustampfen.

    @ Mark Smith:

    „Merkel, Medien und die Angriffe auf den Föderalismus
    Die Kanzlerin und viele Journalisten sind sich einig: Die Gestaltungsrechte der Bundesländer sind ein Problem für den „Gesundheitsschutz“. Darum soll der Föderalismus nun an die Leine genommen werden – natürlich nur aus den besten Gründen und nur vorübergehend. Das ist abzulehnen. Von Tobias Riegel.“
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=71194

    Warum die Presse versagt

    Natürlich ist der Föderalismus ein Segen! Und da bin ich nicht allein:

    Mit der Rechtsstaatlichkeit ist es nicht weit her:

    Ulrich Frei
    @frei_ulrich
    Humanist, ehem. Vorstand Krankenversorgung Charité, hier mit Privatmeinung
    Berlin, DeutschlandSeit Juni 2017 bei Twitter

    Ernst jetzt: wenn Politiker vorsätzlich Beihilfe leisteten, wer waren dann die vorsätzlich handelnden Täter? Wer noch nicht kapiert hat, daß die Charité ein Propaganda-Tool der Regierung ist, Timoschenko und Nawalny inklusive, hat sich nicht hinreichend informiert.

    Gilt auch für Corona.

    Am 28.3.2021 postete ich:

    „Darauf jedenfalls ist bei den Deutschen Verlaß: verfassungswidrige Anweisungen zu erteilen:“

    Soll zwar erst ab Dienstag gelten, aber das ist unerheblich: dieses Gebot an die Airlines, nicht Getestete nicht zu befördern, egal, ob die Inzidenz am Abflugort der nach Deutschland Rückreisenden höher oder niedriger ist als in Deutschland, ermangelt jeglicher rechtlicher Grundlage. Was, wenn der Schnelltest falsch positiv ist? Was, wenn es in dem betreffenden Land keine Infrastruktur für bestätigende PCR-Tests gibt, die freilich ebenfalls unzuverlässig sind? Die Ungleichbehandlung mit Reisenden, die Flugzeuge vermeiden, liegt auf der Hand. Kein Gericht der Welt würde einen solchen krass rechtswidrigen Akt, der allein der Abschreckung dienen soll, bestätigen.
    […]
    Das Verbot von Camping-Urlaub oder des Bezugs von Ferienwohnungen wird natürlich ebenfalls keinen Bestand haben – wir erinnern uns an das von Gerichten gekippte „Beherbergungsverbot“ in einer früheren Ära.

    Der Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz ist den Regierenden bewußt, weshalb an einer Weiterung gebastelt wird:

    Wir nähern uns der DDR-light: immerhin ohne Mauer und Schießbefehl. Ich bin erschüttert darob, wie fragil unsere Demokratie ist.“
    https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-25/#comment-92178

    So kam es dann auch:

    Erstaunlicherweise gab es einen heftigen Kommentar in den ör Medien:

    Kein Verbot von Auslandsreisen. Ein Kommentar
    Muttis Luftnummer
    STAND
    30.3.2021, 16:26 Uhr
    Martin Rupps
    […]
    Wussten Sie, dass ein Reiseverbot für private Urlaube im Ausland vom Tisch ist? Ich bis gerade eben nicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte in einer Bund-Länder-Konferenz gesagt, es könne doch nicht sein, dass Menschen nach Mallorca flögen, aber in Flensburg ein 15-Kilometer-Bewegungsradius durchgesetzt werden könne. Und eine Prüfung ankündigt, touristische Auslandsreisen generell zu unterbinden.

    Jetzt teilte ein Regierungssprecher mit, die Idee sei vom Tisch. Nein, er drückte es sanfter aus: Der von Angela Merkel erteilte Prüfauftrag gelte „derzeit formal als abgeschlossen“.

    Wenn Politiker mit etwas drohen, ergreifen sie selbst die Initiative. Machen sie dann ihre Drohung nicht wahr, wählen sie den Hinterausgang. Erst auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur rückte die Bundesregierung damit heraus, das erwogene Reiseverbot nicht weiter zu verfolgen. Die „Menschen draußen im Land“, lautet das Kalkül, vergessen das Thema nach kurzer Zeit. Wenn niemand von den Medien nachhakt, ruht es auf alle Ewigkeit.

    Bundestagswahl nach schönsten Wochen des Jahres

    Ich habe ein Reiseverbot für deutsche Touristen von Anfang an für eine Luftnummer gehalten. Die Deutschen tun nichts lieber als Reisen. Ein formales Verbot hätten sie nicht einmal „Mutti“ verziehen. Die Union wäre schon wieder Opfer eines selbst zugefügten Boxhiebs geworden. Rechtzeitig vor der Deutschen liebsten Urlaubszeit und kurz vor einer Bundestagswahl.

    Trotzdem wird Frau Bundeskanzlerin nicht müde, immer neue Luftnummern zu ersinnen. Etwa dass der Bund die Länder in der Pandemie teilweise entmachten könnte. Offenkundig kommt Angela Merkel mit ihrer Machtlosigkeit in einem föderalen Rechtsstaat schwer klar. Da wird der Wunsch und nicht die Wirklichkeit zur Mutter der Gedanken.

    https://www.swr.de/swraktuell/kein-verbot-von-auslandsreisen-kolumne-100.html

    Das ist zwar unterkomplex, aber im Vergleich zu den übrigen deutschen Medien fast schon kritisch. 😉

    Was die rechtswidrigen Flugeinreisebestimungen angeht, gibt es hier praktische Handreichungen:

    Corona-Testpflicht vor Einreise: Welche Regeln ab heute für Urlauber gelten
    • Der Corona-Test vor der Rückreise mit dem Flugzeug nach Deutschland ist ab Dienstagfrüh Pflicht.
    • Was bedeutet diese neue Regelung für Urlauber?
    • Unser Überblick beantwortet die wichtigsten Fragen.

    Maike Geißler
    |
    30.03.2021, 8:55 Uhr
    […]
    Die Tests an beliebten Fernreisezielen – zum Beispiel die Malediven, Kuba oder die Dominikanische Republik – könnten sich schwierig gestalten. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft teilte mit, dass nicht an allen weltweiten Destinationen ausreichende Testkapazitäten und Testinfrastrukturen zur Verfügung stünden. Deswegen müssten für diese Destinationen dringend Ausnahmemöglichkeiten geregelt werden. „Sonst bleiben Passagiere im Ausland zurück.“

    Wer zahlt für den Corona-Test?

    „Die Flugreisenden tragen die Kosten der Tests grundsätzlich selbst“, heißt es vom Gesundheitsministerium. Die Kosten variieren je nach Reiseziel. Beispiel Mallorca: In den Hotels und im Testzentrum am Flughafen von Palma werden für einen Antigentest etwa 30 bis 40 Euro fällig.
    Einzelne Veranstalter übernehmen die Testkosten. Zum Beispiel zahlt DER Touristik, wenn ein Kunde zwischen dem 16. und dem 22. März eine Flugpauschalreise nach Mallorca für den Reisezeitraum 27. März bis 30. April gebucht hat.

    […]
    Was passiert, wenn ich keinen Test habe?

    Wer keinen Test hat, wird nicht mitgenommen: „Die Beförderung durch die Flugverkehrsunternehmen ist nur bei Vorlage eines negativen Testergebnisses gestattet“, teilt das Bundesgesundheitsministerium mit. Außerdem droht ein Bußgeld, das hatte Jens Spahn mitgeteilt.

    Was passiert, wenn mein Corona-Test positiv ist?

    Wenn ein Test positiv ist, dann darf die Airline den Betroffenen oder die Betroffene nicht befördern. Stattdessen müssen sie im Urlaubsland umgehend in Quarantäne. Laut dem Gesundheitsministerium ist „eine Isolierung nach den örtlichen Vorschriften auf eigene Verantwortung durchzuführen“. Auf Mallorca gibt es dafür beispielsweise extra vorgesehene Hotels.

    Wer zahlt die Kosten für die Quarantäne bei einem positiven Test?

    „Ein positiver Corona-Test am Urlaubsort mit all seinen Folgen gehört zum allgemeinen Lebensrisiko“, das sagt Reiserechtsanwalt Paul Degott aus Hannover gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Es gelte daher nichts anderes als etwa bei einem Beinbruch. Das heißt: Kosten, die hieraus entstehen, trägt in der Regel der oder die Reisende selbst, wenn keine entsprechende Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen wurde.
    […]

    https://www.rnd.de/reise/corona-testpflicht-vor-einreise-welche-regeln-ab-heute-fur-urlauber-gelten-R2J3AK653VGPLEP53XXZU5X6EQ.html

    Wie schön, daß Reiseveranstalter schon Covid-19-Versicherungen anbieten…

    • Juristische Grundsatz-Kritik gibt es hier:

      Anna-Lena Hollo Anna-Lena Hollo ist Akademische Rätin a.Z. und Habilitandin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Sozialrecht (Prof. Dr. Hermann Butzer) an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.
      ________________________________________
      29 March 2021
      Corona-Recht wird Dauerrecht
      …und das Recht-Stricken mit heißer Nadel geht weiter

      Nun ist es beschlossene Sache: Das ursprünglich als Corona-Bewältigungsrecht gedachte und auf den 31. März dieses Jahres befristete, mit heißer Nadel gestrickte und mit ebenso heißer Nadel mehrfach geänderte und ergänzte „Eigentlich-nur-Corona-Recht“ wird durch das geplante Gesetz zur Fortgeltung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (EpiLage-FortgeltungsG) zu einem Pandemiebewältigungs-Dauerrecht.
      https://www.bundesrat.de/drs.html?id=197-21
      Damit wird es zu einem unbegrenzten Instrument für die Bewältigung gesundheitlicher Notlagen umfunktioniert. Dieses Gesetz ist am 4. März 2021 vom Bundestag beschlossen worden und liegt jetzt als lesbares Dokument vor. Am 26. März 2021 hat es den Bundesrat ohne Änderungen passiert und muss nun nur noch vom Bundespräsidenten unterzeichnet werden. Es soll zum Teil bereits am 1. April beziehungsweise am 1. Juli 2021 in Kraft treten, im Übrigen am Tag nach der Verkündung.
      […]

      https://verfassungsblog.de/corona-dauerrecht/

      Die Rettung naht – so die NZZ – allerdings von ganz woanders:

      Angela Merkel, Emmanuel Macron und Wladimir Putin reden über Kooperation bei Impfstoffen: Bei dem Gespräch ging es auch um den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V, über dessen EU-Zulassung die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zu entscheiden hat. So wurden nach Kreml-Angaben mögliche Lieferungen und die gemeinsame Produktion dieses Präparats in EU-Ländern erörtert. Zu den neusten Entwicklungen weltweit

      Einer, der immer wieder dasselbe sagt („gefährliche Mutanten“ inclusive):

      Und einer, der sich binnen Minuten umentscheidet:

      Auch Röttgen eiert herum:

      Und hier wird der ganze Wahnsinn aufbereitet:

      Der Kult der Grundrechtsleugner
      Von Gunnar Kaiser.

      Wir leben in einem Land, in dem der Gesundheitsminister sagt, dass man nicht zu viel testen sollte, damit man nicht so viele falsch-positive Ergebnisse hat … und ein halbes Jahr später hat man die Testzahlen verzigfacht, Schnelltests auf den Markt gebracht und Schüler sollen sich täglich selbst testen?

      Wir leben in einem Land, in dem der Gesundheitsminister sagt, dass es ein Fehler war, den Einzelhandel zu schließen und dass es nicht wieder passieren wird … und ein paar Monate später wird der Einzelhandel erneut geschlossen?

      Wir leben in einem Land, in dem der Gesundheitsminister sagt, das Virus mache an geschlossenen Grenzen nicht halt … und ein Jahr später sind fast alle Grenzen geschlossen?

      Wir leben in einem Land, in dem der Staatsvirologe sagt, dass man die Pandemie mit Masken nicht aufhält … und ein halbes Jahr später tragen selbst die Kinder in den Grundschulen Masken?

      Wir leben in einem Land, in dem der Staatsvirologe sagt, dass man als Normalbürger nicht mit der ständigen Angst vor Infektionen herumlaufen sollte … und ein paar Jahre später sollen alle Menschen jederzeit so handeln, als wären sie infiziert?
      […]
      „Jeder, der stirbt, ist einer zu viel!“

      Dass wir keine Übersterblichkeit haben, ist aufgrund des Lockdowns, aber dass zum Beispiel Bayern so hohe Fallzahlen hat, ist trotz des Lockdowns?

      Wenn du bei der Impfung Begleiterscheinungen hast, ist das ein Zeichen dafür, dass sie wirkt.

      Wenn du keine Begleiterscheinungen hast, ist das ein Zeichen dafür, wie verträglich sie ist?

      Und: Wir hatten in diesem Winter weniger schwere Atemwegserkrankungen, weil die Menschen zu Hause blieben und außerhalb brav Maske trugen. Im gleichen Zeitraum stiegen die Corona-Fallzahlen und die Inzidenzwerte, weil die Menschen sich nicht an die Maßnahmen halten?

      Ach, und … Sehe ich das richtig? Wir haben eine Pandemie mit einem schweren akuten Atemwegssyndrom, aber das Statistische Bundesamt spricht von einem niedrigen Niveau an schweren Atemwegserkrankungen im vergangenen Winter?

      Sehe ich das richtig? Man hat ein Jahr lang Politik mit dem Narrativ „Jeder, der stirbt, ist einer zu viel!“ gemacht … und nun heißt es bei den Impftoten: „Es sterben halt ein paar, Leben bedeutet nun einmal Risiko …“?

      Sehe ich das richtig? Wir impfen Millionen von Menschen, damit wir alle bald wieder „frei“ sein können, aber die Geimpften müssen trotzdem in Quarantäne, weil nicht bewiesen ist, dass sie nicht infektiös erkranken?

      Sehe ich das richtig? Junge Menschen dürfen beziehungsweise teilweise müssen an fast allen Schulen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz morgens im Klassenraum einen Selbsttest machen; positiv Getestete und Testverweigerer werden isoliert beziehungsweise vom Schulgelände entfernt. Die negativ getesteten Schülerinnen und Schüler dürfen allerdings die Maske immer noch nicht ablegen?

      Könnte es sein, dass die Maske zur Uniform eines Kults geworden ist, die man auch dann nicht ablegen will oder darf, wenn sie ihre ursprüngliche Schutzfunktion gar nicht mehr erfüllen kann?
      […]
      Es ist ein Kult, und ein wichtiger Bestandteil der Kultideologie ist die große Umkehrung alles dessen, was früher einmal selbstverständlich war:

      Gesunde sind Kranke. Kranke sind symptomlos. Grundrechte sind Privilegien. Angst, Hysterie und Hypochondrie sind gesund. Diskriminierung ist Gerechtigkeit. Hinterfragen ist Verrat. Staatshörigkeit ist links, Gehorsam ist progressiv. Impfen ist Freiheit.
      […]
      Aber stellt euch nur mal vor, wie es sein muss, Anhänger eines Kults zu sein, dessen Propagandisten die geistige Klarheit, die Ausstrahlung und die rhetorische Potenz eines Karl Lauterbach haben. Ein Mensch, der einfach nur einmal fest in den Arm genommen werden muss. Ganz fest.

      Manchmal tun sie mir fast leid, die Kultopfer. Nicht mal einen anständigen Kult wie früher, mit charismatischen Führerpersönlichkeiten, einnehmender Ästhetik und leidenschaftlicher Rhetorik, mit Flaggen, Symbolen und Liedern gönnt man ihnen.

      Ihr Kult ist nach außen hin so banal und bieder wie er im Innern inkonsistent, ängstlich und lebensfeindlich ist.
      Doch heute ist mir auch eines klar geworden: An einem gesellschaftlichen Leben, das von denjenigen gestaltet wird, die die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben vom Impfstatus eines Menschen abhängig machen wollen, möchte ich gar nicht teilnehmen.

      https://www.achgut.com/artikel/Der_kult_der_grundrechtsleugner

      Das Team „Fakten“:

      Nachtrag: Homburg hat die falsche Tagesschau erwischt; hier die zutreffende vom 29.3.2021:

      https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-42171.html

      Wenigstens bleibt er sich treu.

      • Ein fließender Übergang zu den USA sozusagen:

        Merkel, Medien und die Angriffe auf den Föderalismus
        30. März 2021 um 11:11 Ein Artikel von: Tobias Riegel
        […]

        Hat man die großen Medien in den letzten Tagen verfolgt, konnte (neben scharfer, aber oberflächlicher Detailkritik an Merkel) teilweise der Eindruck entstehen, es solle ein neues Feindbild aufgebaut werden: die störrischen, opportunistischen und vor ihren Bürgern „einknickenden“ Länderchefs. Vielleicht soll mit dieser Praxis auch verhindert werden, dass deutsche Ministerpräsidenten oder Regierende Bürgermeister den eigenwilligen Beispielen der US-Gouverneure von Florida oder Texas folgen?
        […]

        https://www.nachdenkseiten.de/?p=71194

        Und dann rufe ich noch einmal den stammelnden Joe Biden auf:

        Natürlich husten ihm die republikanischen Gouverneure eins. „This is not politics“ ist natürlich falsch. Es geht praktisch nur noch um Politik.

        No One Knows Why Biden Started Whispering Some Weird Things During His Speech Today
        March 29, 2021
        by Kyle Becker

        Written by Kyle Becker

        Joe Biden is losing a lot of things, including the energy it takes to be president. During Monday’s speech on COVID-19, he showed the world that he cannot even control the volume of his voice.

        As the president continued through his rambling monologue, his voice kept going lower and lower. At one point he is virtually whispering into the microphone. Listen:

        [Transscript]

        It appears that the Biden administration refuses to look at the trend that shows that COVID cases, hospitalizations, and deaths are strongly trending downwards.

        https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/covid-data/covidview/index.html

        The CDC director is even spinning that the American people face “impending doom.”

        https://apnews.com/article/biden-cdc-warn-us-coronavirus-4th-surge-2ec501996048f0043f96cb43ba5b962a

        The coronavirus pandemic is fading. But President Biden appears to be fading faster.

        https://beckernews.com/no-one-knows-why-biden-started-whispering-some-weird-things-during-his-speech-today-38188/

        Auch Trump hat sich wieder zu Wort gemeldet:

        https://gab.com/realdonaldtrump/posts/105975642282226533

        https://gab.com/realdonaldtrump/posts/105975642760298339

        Und jetzt fällt sie auch noch Fauci und Biden in den Rücken, die ja Maskentragen für alle, auch für Geimpfte, propagieren:

        Der neueste Aufreger sind „Impfpässe“ als Zugang zu „Freiheiten“:

        [Thread]

        Das alles folgt dem merkwürdigen Muster, das Kaiser erwähnte: „Staatshörigkeit ist links, Gehorsam ist progressiv.“ Da hat sich einiges verschoben in den letzten Jahren.

        • Nachdem nun Politiker, Medien und Wissenschaftler, da ideologisch motiviert, als Orientierungshilfen ausfallen, ist die letztlich verbliebene Hoffnung die auf die Justiz (die in den USA extrem politisiert ist, bei uns einen Tick weniger (was für die an Ministerien angebundenen Staatsanwaltschaften übrigens kaum gilt)).

          Das war natürlich auch eine Entscheidung entlang der Parteilinien im Wisconsin Supreme Court:

          Major Legal Victory! Mask Mandate is Dealt a Crushing Blow by the Supreme Court in Wisconsin
          March 31, 2021
          by Kyle Becker

          The Supreme Court of the state of Wisconsin has dealt a blow to the mask mandate in a 4-3 decision.
          “After receiving briefing on these requests, we conclude that the state of emergency proclaimed in Executive Order #105 exceeded the Governor’s powers and is therefore unlawful,” the majority decision reads in part.
          “Therefore, we declare that Executive Orders #82 and #90 —— both of which declare a public health emergency in response to COVID-19 —— were unlawful under Wis. Stat. § 323.10.”

          “Chief Justice Patience Roggensack wrote the majority opinion,” NBC4 reported. “She was joined by Justices Brian Hagedorn, Annette Ziegler, and Rebecca Bradley. Justice Ann Walsh Bradley wrote the dissenting opinion, and was joined by Justices Rebecca Dallet and Jill Karofsky.”
          The legal reasoning is highly encouraging. It did not weigh whether or not the masks ‘work’ (a recent CDC study showed their effect is marginal at best),

          https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/70/wr/mm7010e3.htm

          but whether or not the actions were legal.

          “The question in this case is not whether the Governor acted wisely; it is whether he acted lawfully,” the majority decision reads. “We conclude he did not.”

          Wisconsin Governor Tony Evers had repeatedly has renewed the mask mandate since the COVID-19 outbreak. The court ruling will not constrain the local communities or businesses from implementing mask mandates, which is a separate legal issue.

          It is well past time that the courts begin restoring the rule of law and standing up for Americans’ civil rights. Earlier this year, Texas judge John Barker issued the famous retort: “Although the COVID-19 pandemic persists, so does the Constitution.”
          […]

          https://beckernews.com/major-legal-victory-mask-mandate-is-dealt-a-crushing-blow-by-the-supreme-court-in-wisconsin-38221/

          Schade, daß nicht über die fehlende Effektivität von Masken entschieden wurde. Bei uns wird es immer schlimmer: zunächst wurden uns unter „AHA“ Altagsmasken verordnet, die, wie jeder wußte, Null wirkten; dann medizinische Masken (die, wie jeder weiß, auch nicht wirken, die aber die vorangegangene Verordnung entwerteten); in Berlin muß nun jeder diese spitzgiebelige FFP2-Maske tragen, die nicht nur teuer ist, sondern ebenso nutzlos wie die vorangegangenen verordneten Masken-: FPP2-Masken sind Arbeitsschutzmasken gegen Stäube, nicht gegen Mini-Viren wie die von Covid-19.

          Ich zucke immer zusammen, wenn ich miteinander tuschelnde Politiker sehe, die meinen, irgendwelche Masken machten Abstandsgebote überflüssig.

          Über den Democrats Governor Cuomo muß ich nun wirklich nichts mehr posten, oder?

          😉

  5. Nun hatten wir wegen Joe Biden und Corona lange nichts zu Identitätspoitik, meetoo und Cancel Culture.

    Der Fall Julian Reichelt, der mit intensivem Geraune von Niggemeier/Übermedien, ZEIT und SPIEGEL begleitet worden war:

    https://uebermedien.de/58184/reichelt-oder-die-moerderische-frage-wer-mit-wem-schlief/

    https://www.zeit.de/2021/11/julian-reichelt-bild-chefredakteur-machtmissbrauch-axel-springer

    ist jedenfalls zu deren Unzufriedenheit abgeschlossen worden:

    Axel Springer
    „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt kehrt nach Freistellung zurück
    Stand: 25.03.2021

    Mitte März hatte sich „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt im Zuge eines Compliance-Verfahrens auf eigenen Wunsch freistellen lassen. Nach Abschluss der Untersuchung kehrt er zurück. Künftig wird er eine Doppelspitze mit Alexandra Würzbach bilden.

    „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt kehrt nach einer befristeten Freistellung wegen eines Compliance-Verfahrens wieder zurück zu der Boulevardzeitung und wird künftig eine Doppelspitze mit Alexandra Würzbach bilden. Das teilte der Medienkonzern Axel Springer (zu dem auch WELT gehört) am Donnerstag in Berlin mit. „Auf Basis der vorliegenden Erkenntnisse hat der Vorstand der Axel Springer SE beschlossen, dass Julian Reichelt seine Arbeit fortsetzt.“ Der Vorstand stütze diese Entscheidung auf eine Auswertung der Vorwürfe durch das unternehmensinterne Compliance-Management mit Unterstützung externer Expertinnen und Experten, die Freistellung Reichelts werde mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Eine solche Untersuchung in einer Firma zielt darauf ab zu prüfen, ob das Verhalten regelkonform war und die Richtlinien einer Firma eingehalten worden sind.

    Im Kern der Untersuchung standen die Vorwürfe des Machtmissbrauchs im Zusammenhang mit einvernehmlichen Beziehungen zu Mitarbeiterinnen sowie Drogenkonsum am Arbeitsplatz. „Entgegen der in einigen Medien kolportierten Darstellung gab es keine Vorwürfe und auch im Untersuchungsverfahren keine Anhaltspunkte für sexuelle Belästigung oder Nötigung. Julian Reichelt hat die Vermischung von beruflichen und privaten Beziehungen eingeräumt, die oben genannten Vorwürfe jedoch bestritten und dies auch eidesstattlich versichert.“

    Vom Konzern hieß es weiter: „Der Vorstand ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es nicht gerechtfertigt wäre, Julian Reichelt aufgrund der in der Untersuchung festgestellten Fehler in der Amts- und Personalführung – die nicht strafrechtlicher Natur sind – von seinem Posten als Chefredakteur abzuberufen. In die Gesamtbewertung sind auch die enormen strategischen und strukturellen Veränderungsprozesse und die journalistische Leistung unter der Führung von Julian Reichelt eingegangen.“
    […]

    https://www.welt.de/kultur/medien/article229120991/Bild-Chefredakteur-Julian-Reichelt-kehrt-nach-Freistellung-zurueck.html

    Der SPIEGEL hat in seiner aktuellen Ausgabe von Samstag, dem 27.3.2021, noch einmal kurz nachgekartet mit dem Tenor: „nun wird er eingehegt“. Durch jene Frau Würzbach, die dem SPIEGEL aber auch nicht koscher erscheint. Schwamm drüber über die eigene Kampagne.

    Ähnlich hielten es die entsprechenden Autoren der ZEIT, die vorher Dreck geworfen hatten:

    Julian Reichelt
    Er ist zurück
    Der nach Vorwürfen freigestellte Julian Reichelt kehrt als Chefredakteur zur „Bild“ zurück. Offen ist, wie er die als zerrissen geltende Redaktion effektiv führen will.
    Von Hannah Knuth und Holger Stark
    25. März 2021, 17:21 Uhr
    […]
    Nach Angaben von Beteiligten hielten die Juristen Reichelt keine Einzelfälle vor, in denen es Fehlverhalten gegeben haben soll – angeblich, um die Identität der betroffenen Frauen zu schützen. So kennt der Bild-Chef dem Vernehmen nach bis heute nicht die Details der in Rede stehenden Situationen; andersrum konnten weder Springer noch die Freshfields-Juristen Reichelt mit möglichen Widersprüchen konfrontieren. In der Befragung angesprochen wurde hingegen der Vorwurf des Drogenkonsums, der ebenfalls Teil der offiziellen Untersuchung war. Reichelt bestritt den Konsum von Kokain demnach.

    Am Mittwochmorgen hat die ZEIT den Springer-Verlag mit der Aussage Reichelts konfrontiert und nach einer Bewertung gefragt. Eine Springer-Sprecherin bat daraufhin darum, die Anfrage bis zum nächsten Morgen zu vertagen. Bei einer weiteren Anfrage am Donnerstagmorgen lehnte der Verlag dann jede Stellungnahme ab. Am Mittag veröffentlichte Springer schließlich seine Entscheidung.
    […]
    In einem Nebenaspekt geht der Springer-Verlag auch dem Vorwurf nach, ein hochrangiger Bild-Mitarbeiter habe eine der Frauen beeinflussen wollen, nicht auszusagen. Der Redakteur, der laut Mitarbeitern im Haus als Vertrauter Reichelts gilt, soll die Betroffene am Telefon subtil unter Druck gesetzt haben, keine Vorwürfe gegen Reichelt zu erheben. Er soll dies später in einer weiteren Nachricht relativiert haben. Dem Verlag sind die Vorwürfe gegen den Bild-Mann seit mehr als einer Woche bekannt. Bislang arbeitet der Redakteur weiterhin im Haus.

    Mitte Februar war ein anderer leitender Bild-Redakteur an den Vorstand von Springer herangetreten und hatte der Compliance-Abteilung rund zehn konkrete Fälle geschildert, in denen er Reichelt angebliches Fehlverhalten vorwarf. Seitdem prüften neben der Compliance-Abteilung des Hauses auch drei Anwälte von Freshfields. Die Anwälte haben daraufhin die Aussagen mehrerer betroffener Frauen eingeholt und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bild kontaktiert. Andere Betroffene wurden bis heute nicht von Freshfields befragt.

    Offen ist, wie Julian Reichelt die Zeitung in Zukunft effektiv führen will: Die Redaktion gilt als zerrissen, das Klima als vergiftet. Springer hat bereits angekündigt, eine tiefgreifende Reform in der Redaktion angehen zu wollen.

    https://www.zeit.de/kultur/2021-03/julian-reichelt-bild-zeitung-springer-verlag-machtmissbrauch-verfahren

    So sehen Rückzugsgefechte aus. Logo, bei der ZEIT mag man keine Merkel-Kritiker wie Reichelt: der Bericht über die Anne Will-Sendung kam ohne ein kritisches Wort aus:

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/angela-merkel-anne-will-coronavirus-ministerpraesidenten

    Und der Kommentar sah so aus:

    Angela Merkel
    Worauf wartet sie eigentlich?

    Die Bundeskanzlerin hat mit ihrem Talkshow-Auftritt Aufregung in der Politik ausgelöst. Doch solange ihren Worten keine Konsequenzen folgen, bleibt alles nur Rhetorik.
    Ein Kommentar von Vanessa Vu
    29. März 2021, 19:43 Uhr Aktualisiert am 29. März 2021, 20:36 Uhr

    Die Kanzlerin will also nicht weiter tatenlos zusehen. „Es wird dazu kommen, dass wir das Richtige tun“, sagte sie gestern bei Anne Will vor dem Hintergrund exponentiell steigender Neuinfektionen. Allerdings brauche man noch Zeit zum Nachdenken. Wie das Nachdenken aussehen soll, wer nachdenken soll, wie lange das dauern soll, was danach kommen soll – das alles ließ sie einmal mehr mit Verweis auf bestehende Beschlüsse und festgefahrene Rollenverteilungen zwischen Bund und Ländern offen. [Verfassungsrecht spielt natürlich keine Rolle bei den Autoritären.]

    Nichts gegen reflektiertes, rechtsstaatlich geordnetes Handeln. Allerdings dauert diese Pandemie bereits über ein Jahr lang an. Das war viel Zeit, um Pläne zu machen, weltweit Daten zu sammeln, erfolgreiche Eindämmungsstrategien abzuschauen und vielleicht sogar zu übernehmen. Doch kaum etwas davon ist trotz aller Beschwichtigungen geschehen. Stattdessen befinden wir uns inmitten einer dritten Welle.

    Dabei wäre alles da: Es gibt wirksame Impfstoffe, und man weiß mittlerweile viel mehr um die Ausbreitungsdynamik des Virus und seiner Mutanten. Wir wissen, wie verschiedenste, auch demokratische Staaten ihre Fallzahlen erfolgreich binnen kurzer Zeit auf ein niedriges Niveau senken konnten. Vor diesem Hintergrund ist jeder weitere Tag, an dem entschiedenes Handeln hinausgezögert wird, ein weiterer Tag, der Tote, Langzeiterkrankte, wirtschaftliche Schäden und nicht zuletzt auch einen weiteren Vertrauensverlust in die politischen Institutionen kosten wird. Und auch wenn Angela Merkel den Eindruck macht, sich der Tragweite der Situation bewusst zu sein: Niemand Geringeres als die Regierungsspitze nimmt das weiter in Kauf.
    […]

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/angela-merkel-anne-will-corona-politik-ostern-lockdown

    Es ist wie überall in der Presse: ein Abgrund von Ahnungslosigkeit. Und ein Überangebot von Aktivismus. Der wohl daran liegen dürfte, daß die alle gutbezahlt in ihrem home office hocken und von der Wirklichkeit keine Ahnung haben.

    Derweil die ungeahndete Ausländerfeindlichkeit der Linken andauert:

    Die konservative Schweizerin Anna Schneider ist von der NZZ zur WELT gewechselt: und kann ein Lied über linken Haß singen:

    So geht es seit Jahren in den USA zu.

    Während privilegierte lesbische Millionärinnen-„Opfer“ weinen:

    Da hilft nur noch Satire:

    Als weiblicher Fußball-Fan füge ich an: zurecht! Frauenfußball ist langweilig: zu langsam, zu wenig athletisch – wer sieht sich das freiwilig an?

    Kürzlich alarmierte mich diese Nachricht:

    Intersexualität
    Bundestag stimmt für stärkeren Schutz intersexueller Kinder
    Nicht notwendige geschlechtsangleichende Eingriffe sind künftig verboten. Die Rechte von Eltern werden dafür eingeschränkt, beschloss eine Mehrheit von Union und SPD.
    26. März 2021, 8:42 Uhr

    Die Eltern von intersexuellen Kindern dürfen keine geschlechtsangleichenden Eingriffe an ihrem Nachwuchs mehr vornehmen lassen. Der Bundestag beschloss ein Verbot dieser Behandlungen. Es sieht nur wenige Ausnahmen vor. Intersexualität bedeutet, dass die Summe der körperlichen Geschlechtsmerkmale eines Menschen nicht eindeutig den Kategorien Mann oder Frau zuzuordnen sind. Die nun verbotenen Behandlungen zielen darauf ab, das körperliche Erscheinungsbild eines Kindes an das des männlichen oder des weiblichen Geschlechts anzugleichen.

    Eltern können damit künftig nur dann einer geschlechtsverändernden Operation zustimmen, wenn der Eingriff nicht bis zu einer späteren selbstbestimmten Entscheidung des Kindes aufgeschoben werden kann. Zudem dürfen Eltern auch keine Behandlungen wie die Gabe von Medikamenten oder Hormonen selbst durchführen. Operativen Eingriffen muss grundsätzlich ein Familiengericht zustimmen. Sie müssen zudem eindeutig allein dem Wohl des Kindes dienen, was eine Kommission bestätigen muss. Eine Ausnahme besteht bei Lebens- oder Gesundheitsgefahr.

    Der CSU-Rechtspolitiker Paul Lehrieder sagte, das Gesetz schütze das Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung und bewahre die Betroffenen vor unnötigen Behandlungen. Schätzungen gehen von etwa 160.000 intersexuellen Menschen in der Bundesrepublik aus.

    Das Gesetz wurde mit den Stimmen von Union und SPD verabschiedet. FDP, Linke und Grüne enthielten sich und kritisierten, es gebe weiterhin Schutzlücken. Sie forderten zudem die Schaffung eines Zentralregisters für geschlechtsverändernde Behandlungen, damit sich Betroffene auch über lange zurückliegende Eingriffe umfassend informieren können. Die AfD lehnte das Gesetz ab und kritisierte es als „bürokratisches Ungeheuer“, das betroffene Kinder, Eltern, Ärzte und Familienrichterinnen belaste und dem Kindeswohl schade.

    https://www.zeit.de/politik/2021-03/intersexualitaet-bundestag-geschlechtsveraenderung-operation-verbot-kinder

    Völlig richtig. Wobei lediglich die Schätzung der angeblich Betrroffenen ein paar Nullen zuviel aufweist. Warum die Grünen dann wiederum einer Zeitgeist-Transgender-Ideologie zustimmen, bei der alle diese Verstümmelungs-Bremsen abgeschafft werden, ist mir rätselhaft:

    https://www.focus.de/politik/gastbeitrag-von-birgit-kelle-kjkjk_id_12949515.html

    Der Linke (und homosexuelle) Glenn Greenwald hat angesichts der Biden (bzw. seiner Handler)-Politik in den USA darauf hingewiesen, daß die LGBT-Lobbies bereits Feindlisten erstellen:

    In den USA geht es dabei ums Eingemachte: die Rettung des Frauensports. Nun hat ausgerechnet die republikanische Gouverneurin Kristi Noem, die wegen ihrer liberalen Corona-Strategie gefeiert wurde, hier versagt: ihr Stern verlischt:

    [Thread]

    Es ist ja auch Quatsch, daß Kristi Noem erstmals eine Koalition gegen die National Collegiate Athletic Association (NCAA) bilden wolle: die gibt es ja bereits:

    Margot Cleveland ist immer lesenswert. Ich zitiere aus ihrem Artikel nur das Notwendigste, empfehle ihn aber in Gänze:

    Bowing To Corporate Demands For Watered-Down Bill, Gov. Kristi Noem Sells Out Women’s Sports
    Given the reality of the NCAA’s policy, South Dakota Gov. Kristi Noem’s proffered explanation for excluding women collegiate athletes from the protections of H.B. 1217 is beyond misleading.

    By Margot Cleveland
    March 22, 2021
    […]
    Noem’s explanation would lead one to believe that H.B. 1217 conflicts in some way with the governing regulations of the National Collegiate Athletic Association (NCAA) and that if the bill became law, South Dakota collegiate athletes would be barred from competing in NCAA events and tournaments.

    To the contrary, NCAA regulations provide that if a male competes on a female team, that makes the team a “mixed team,” which is ineligible to compete for a women’s NCAA championship. The NCAA does, however, allow a male “student-athlete being treated with testosterone suppression medication for Gender Identity Disorder or gender dysphoria and/or Transsexualism,” to compete on a women’s team after “completing one calendar year of testosterone suppression treatment.”

    However, nothing in this NCAA policy requires a college or university to treat a male student-athlete as female. Given the number of religiously affiliated colleges and universities participating in NCAA sports, any such mandate would face tough opposition and likely be unworkable.

    The NCAA also does not ban collegiate athletes from events or championship competitions if their schools do not allow transgender athletes to compete on teams of the opposite sex. That is why, when Idaho passed a bill last year similar to the bill pending in South Dakota, nothing of the sort happened to Idaho.
    […]

    https://thefederalist.com/2021/03/22/bowing-to-corporate-demands-for-watered-down-bill-gov-kristi-noem-sells-out-womens-sports/

    Man darf nicht vergessen: beim Frauensport in den USA geht es auch um Stipendien für High Schools und Universtäten.

    Der demente Joe Biden hat wohl keine Ahnung davon, wen seine Handler als Assistant Secretary of Health at the Department of Health and Human Services (HHS) vorschlugen nämlich Rachel Levine:

    https://thenationalpulse.com/analysis/schweppe-bidens-hhs-pick-advocates-sex-changes-for-kids/

    Natürlich wurde er/sie bestätigt. Man fragt sich: wie doof können Republikaner eigentlich sein?

      • O.K., jedenfalls kein „Piefke“. 😉

        Niggemeier/Übermedien wurden noch mit Material aus einer internen Runde bei der BILD versorgt:

        Autoritäres Gehabe gibt es natürlich auch von links:

        Je mehr Ge- und Verbote es gibt, desto mehr werden unsere Gerichte in Anspruch genommen werden – die USA machen es vor:

        Die ACLU wird sicherlich klagen…

        • Gestern gab es wieder Sprachunfälle von Biden:

          BIDEN on ??? ‘There Are More Doors, More Doses… Risk, More Cases, More Desks, More Deaths’
          posted by Hannity Staff – 3.30.21

          Joe Biden continued to confuse millions of Americans this week when he called on all Governors to re-instate the mandatory face-mask order; saying it means “more cases and more desks.”
          “There are more doors, there are more doses, uh, of vaccine available for seniors this week than any week thus far!” said Biden. “So seniors, please, if you’ve not gotten your shot yet, get it this week, get it!”
          “Second, I re-iterated my call for every governor to maintain and re-instate the mask mandate. Please, this is not politics! Businesses should require masks as well,” he added. “Risk, more cases, more desks, more deaths, look!”

          https://hannity.com/media-room/biden-on-there-are-more-doors-more-doses-risk-more-cases-more-desks-more-deaths/

          Ein bei uns verschwiegenes Thema, dem sich immerhin TE gewidmet hat:

          Endlich redet er überhaupt mal mit der Presse
          Bidens erste Pressekonferenz: Verhaspler, Spickzettel, Gefälligkeitsjournalisten

          Von Sebastian Thormann

          Sa, 27. März 2021

          Während sich die Krise an der US-Südgrenze immer weiter zuspitzt, fragen ausgewählte Journalisten Joe Biden zum schönen Wetter. Und selbst da kann er nur mit größter Not eine Blamage umgehen. Die Veranstaltung ist der ältesten Demokratie der Erde unwürdig.

          Bemerkenswerter Weise rief Biden eine handgepickte Auswahl an Reportern auf, die auf einem Spickzettel notiert waren. Konservative Medien wie Fox News kamen nicht zum Zug, entsprechend handzahm war zumindest ein beträchtlicher Teil der Fragen: Über die Corona-Pandemie, etwa, wurde kein Wort gefragt. Aus Fragen zum Migranten-Ansturm (TE berichtete)
          https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/rekordansturm-illegaler-einwanderer-an-us-grenze/

          an der Grenze redete er sich heraus. Bei manchen seiner Antworten stoppte Biden unvermittelt, um dann zur nächsten Frage überzugehen. Am Ende zischte er mit einem “Aber Leute, ich gehe” vom Podium.
          […]

          Von vielen Medien bekommt Biden allerdings in den letzten Monaten eine zuvorkommende Berichterstattung. Die Nachrichtenagentur Associated Press z.B. erließ kürzlich eine interne Regel, dass die Krise an der US-Südgrenze nicht als solche bezeichnet werden soll – ganz ähnlich sieht es die Biden-Administration, die das Wort “Krise” tunlichst vermeidet und stattdessen von einer “anstrengenden Situation” oder “Herausforderung” spricht.

          Washington Post-Kolumnistin Jennifer Rubin legte gar eins drauf und titelte vor der Pressekonferenz “Biden sollte das Pressekorps des Weißen Hauses fact-checken” Im Nachgang schrieb sie: “Biden brilliert bei seiner ersten Pressekonferenz. Die Medien blamieren sich.” Weiter heißt es: “Die Reporter haben gezeigt, warum diese Ereignisse eine völlige Zeitverschwendung für den Präsidenten sind.”

          Ja, warum sollte sich der Präsident überhaupt den Fragen der Presse stellen? Solche Kolumnen erscheinen allen Ernstes in der Meinungssparte der Washington Post, die sich in den Trump-Jahren als vermeintliche Verfechterin der Pressefreiheit den Slogan “Die Demokratie stirbt in der Dunkelheit” zugelegt hat.
          […]

          https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/bidens-erste-pressekonferenz-verhaspler-spickzettel-gefaelligkeitsjournalismus/

          So müßten eigentlich alle Journalisten über die Veranstaltung schreiben – tun sie aber nicht.

          Und auf TE wurde sogar über diese Schote berichtet:

          Genau das, was Trump vorhatte
          US-Demokraten wollen die zertifizierte Wahl einer Republikanerin für ungültig erklären

          Von Sebastian Thormann

          Mi, 17. März 2021

          Die Demokraten wollen jetzt die zertifizierte Wahl einer Kongressabgeordneten für ungültig erklären – nicht per Gericht, sondern per Parlamentsentscheid, genau wie Trump es bei der Präsidentschaftswahl versucht hat. Was vor wenigen Wochen noch als Angriff auf die Demokratie galt, soll jetzt völlig in Ordnung sein.

          In den hinteren Reihen des US-Kongresses in Washington gibt es einen bemerkenswerten Aufruhr. Nach einem denkbar knappen Ergebnis in Iowas zweitem Kongress-Wahlkreis besiegte die Republikanerin Mariannette Miller-Meeks ihre demokratische Rivalin Rita Hart mit sechs Stimmen Vorsprung. Auch eine Nachzählung der Stimmen änderte nichts am Wahlausgang. Der Bundesstaat Iowa zertifizierte die Wahl mit der republikanischen Siegerin Miller-Meeks.

          Das hält die Demokraten, die im Repräsentantenhaus weiterhin eine kleine Mehrheit stellen, aber nicht davon ab, nun ein Verfahren zu beginnen, das am Ende die Republikanerin Miller-Meeks aus dem Repräsentantenhaus entfernen und durch ihre unterlegene Gegnerin Rita Hart von den Demokraten ersetzen könnte.

          Worum geht es hier?

          Hart, die nach amtlichem Endergebnis verlor, ist nicht gegen ihre Niederlage gerichtlich vorgegangen, auch wenn ihr der Rechtsweg frei steht. Stattdessen wendete sie sich an den Verwaltungsausschuss des Repräsentantenhaus der von Demokraten dominiert wird. Nach US-Verfassung kann das Repräsentantenhaus nämlich auch über seine eigenen Wahlen urteilen – und genau darauf setzt Hart.

          Der Versuch erinnert an die Debatte zur Präsidentschaftswahl noch vor ein paar Wochen. Damals war es Trump, der Kongressabgeordnete aufforderte, die von Bundesstaaten abgegebenen und zertifizierten Biden-Wahlmännerstimmen anzuzweifeln und durch solche seiner Kandidaten zu ersetzen und damit im Weißen Haus zu bleiben. Trump und seine Unterstützer waren zuvor bis vor das Oberste Gericht gezogen, unterlagen dort allerdings. Daraufhin setzte er darauf, dass der Kongress Biden-Stimmen zurückweist, was zwar unwahrscheinlich aber dennoch prozedual möglich gewesen wäre.
          […]
          Tatsächlich ist das aber nicht das einzige Beispiel von Doppelmoral in all den Debatten rund um die US-Wahlen 2020. Als Parteifreunde von Pelosi die Wiederwahl von George W. Bush 2005 anzweifelten, nahm Pelosi sie in Schutz und sprach gar von “Demokratie bei der Arbeit”. Noch Jahre nach der Wahl 2016 bezeichnete Hillary Clinton Trump als illegitimen Präsidenten, mehrmals wurde versucht, ihn seine Amtes zu entheben. Als Angriff auf die Demokratie gilt das aber nur, wenn Trump ähnliches versucht.

          https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/us-demokraten-wollen-die-zertifizierte-wahl-einer-republikanerin-fuer-ungueltig-erklaeren/

          Nicht merkwürdig, daß die Leitmedien das nicht merk-würdig finden.

          Auch von der Doppelmoral der US-Außenpolitik scheint bei uns nichts auf:

          Während die politische Justiz in den USA bei Verfolgung der „Umstürzler“ vom 6.1.2021 einen kleinen Dämpfer erlitten hat:

          Dafür versuchen Medien und TechFirms, Beschuldigten in diesen Verfahren von Finanzierungsaufrufen für die Verteidigung abzuschneiden:

          Der Rechtsstaat kommt wirklich überall unter die Räder.

        • Ich komme auch noch zu ein paar Artikeln, die ich interessant fand:

          „Neue Ioannidis Studie: Infektionssterblichkeit weltweit etwa 0,15 Prozent
          Erste Daten aus China gaben Anfang 2020 ein völlig falsches Bild von der Infektionssterblichkeit mit dem Coronavirus. Völlig unrealistische Zahlen flossen in Modellrechnungen ein, die seither für Angst und Panik gesorgt haben. Seriöse, wissenschaftlich ordentlich durchgeführte Studien und Berechnungen wurden nicht wirklich zur Kenntnis genommen, wie die erste Veröffentlichung am 17. März 2020 von John Ioannidis, der aus dem Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princes die Infektionssterblichkeit (IFR) mit 0,125% errechnete, was einer mittleren bis stärkeren Grippe entspricht.“
          https://tkp.at/2021/03/29/neue-ioannidis-studie-infektionssterblichkeit-weltweit-etwa-015-prozent/

          dann:

          „Long Covid: Unheilige Allianz zwischen Forschern und Medien
          Martina Frei / 29.03.2021 In den meisten Medienberichten werden die Schwachpunkte der Studien ausgeklammert. Das verleitet zu Fehlschlüssen.“
          https://www.infosperber.ch/gesundheit/medizin/long-covid-unheilige-allianz-zwischen-forschern-und-medien/?fbclid=IwAR1wDxf23EpD2ikmMg7SBzxdlZuBTTSLhVqfJK2Xn7F9ddCXwrwxPguJkGM

          dann:

          „JUDITH SEVINÇ BASAD SCHÄMT SICH NICHT
          Die Berliner Journalistin und Salonkolumnistin Judith Sevinç Basad zeigt in ihrem Buch „Schäm Dich“ nicht nur die Folgen von Cancel Culture, Queertheorie und Wokeness auf, sondern führt ganz nebenbei auch in deren Geschichte und philosophische Grundlagen ein.“
          https://www.salonkolumnisten.com/judith-sevinc-basad-schaemt-sich-nicht/

          dann:

          „Ärzte über Lauterbach: „schürt irrationale und extreme Angst“
          Eine Gruppe von 36 Ärzten hat den SPD-Bundestagsabgeordneten in einem offenen Brief scharf kritisiert. Er solle seine „politische Betätigung künftig seiner Berufszulassung als Arzt trennen und nicht den Eindruck erwecken, als beruhten seine Ansichten auf ärztlicher Kompetenz.“
          https://www.tichyseinblick.de/meinungen/aerzte-ueber-lauterbach-schuert-irrationale-und-extreme-angst/

          und:

          „Merkel, Medien und die Angriffe auf den Föderalismus
          Die Kanzlerin und viele Journalisten sind sich einig: Die Gestaltungsrechte der Bundesländer sind ein Problem für den „Gesundheitsschutz“. Darum soll der Föderalismus nun an die Leine genommen werden – natürlich nur aus den besten Gründen und nur vorübergehend. Das ist abzulehnen. Von Tobias Riegel.“
          https://www.nachdenkseiten.de/?p=71194

  6. Clemens Heni hat den Alarmismus bei Corona mit Zahlen des RKI widerlegt:

    Hier eine Zusammenfassung:
    Das RKI zeigt mit seinen Zahlen, dass die Zahl der hospitalisierten alten und sehr alten Menschen seit Anfang Januar 2021 bis Ende März 2021 sehr stark zurückgegangen ist.

    So ist vor allem die Zahl der Menschen über 80, die wegen Covid-19 (oder nur einem positiven Test auf SARS-CoV-2 !) hospitalisiert wurden, von 5002 Ende Dezember 2020 in der Woche 51/20 auf nur noch 2352 Anfang Februar (Woche 5/21) gefallen. Aktuell (Woche 11/21 vom 15.-21. März) waren es nur noch 836 Menschen über 80!

    DAS wäre also eine Nachricht für die Tagesschau:
    Kaum noch alte Menschen wegen Corona hospitalisiert. Von Ende Dezember bis Mitte März sank die Zahl der Über-80-jährigen, die mit einem positiven Test auf das Virus SARS-CoV-2 hospitalisiert wurden, von 5002 auf nur noch 836 Menschen pro Woche.”

    Oder wiederum ein Blick auf die Gesamtbelegung der Intensivstationen in Krankenhäusern in Deutschland. Die Belegung ist seit Mai 2020 bis Ende März 2021 exakt gleich geblieben, mit ganz kleinen Schwankungen, zwischen 19.000 und 21.000. Es gab zu keinem Zeitpunkt auch nur irgendeine signifikante Erhöhung der Patient*innen auf ICUs – DAS soll die größte medizinische (!) Krise seit 100 Jahren sein? Welcher rationale Mensch glaubt das? Antwort: Fast alle glauben das, weil sie irrational gemacht wurden (oder schon latent waren), weil die Tagesschau und alle anderen Mainstreammedien die Wahrheit oder die Realität nicht angemessen berichten (auch hier gilt: es gibt Ausnahmen, die die Regel bestätigen).

    Was nun wirklich eine Krise ist, ist der Rückgang der freien Betten auf ICUs – von 10.224 am 2. Juli 2020 auf 3284 am 26. März 2021. Dabei lagen am 2.7.20 sogar MEHR Patient*innen auf Intensivstationen als heutzutage: 20.780 (2.7.20) zu 20.724 (26.3.21). DAS ist erklärungsbedürftig.Warum fabulieren die Politiker Ende März, die “schwerste Zeit der Epidemie” läge vor uns – wenn doch am 26.3. weniger Patient*innen auf Intensivstationen liegen als am 2.7.?

    Wie ist es möglich, dass insgesamt exakt gleich viele Patient*innen auf ICUs lagen und liegen, aber am 2.7.20 nur 325 mit einem positiven Test auf SARS-CoV-2, am 26.3.21 hingegen 3323? Wie soll das gehen? Warum bleibt die Gesamtzahl aller Patient*innen immer gleich? Warum sind weiterhin mehr als 3000 Betten frei? DAS soll ein Notstand sein, der das Aussetzen fast aller Grundrechte rechtfertigt?

    Da die Krankheit Covid-19 für Menschen über 80 am allergefährlichsten werden kann und bislang das durchschnittliche Todesalter zwischen 82 und 84 Jahren lag, wird sich die Sterblichkeit ganz extrem reduzieren und die Zahl der Todesfälle noch mehr abnehmen, nachdem es ja schon 2020 so gut wie keine Übersterblichkeit gab.

    Ob dieser enorme Rückgang der Hospitalisierungen der Über-80-jährigen an der Impfung (egal ob mit Astra-Zenica oder Pfizer/BioNTech) liegt, wissen wir nicht.

    Ob also der sehr erfreuliche Rückgang der Hospitalisierungen der Über-80-jährigen an der Impfung, am Wetter oder daran liegt, dass sie auf unterschiedliche Weise ihr Immunsystem stärken, oder ob es viel bessere frühzeitige Behandlungsmethoden gibt – das wissen wir nicht und können es nicht wissen, woran der enorme Rückgang in kurzer Zeit genau liegt. Womöglich ist es eine Mischung aus verschiedenen Faktoren.

    Es ist jedenfalls eine sehr gute Nachricht, dass kaum noch sehr alte Menschen über 80 schwer an Covid-19 erkranken und ins Krankenhaus müssen. Auch von den 60-79-jährigen erkranken aktuell viel weniger Menschen an Covid-19 (obwohl die gar nicht in der Impfpriorisierung ganz vorne mit dabei sind). Doch warum kommt diese Nachricht nicht in den Nachrichten?

    Sind nun junge Menschen ganz enorm stark betroffen und hat sich die Anzahl der jüngeren Covid-19 Patient*innen erhöht? Die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI)(Stand 23.03.2021) geben es nicht her (Stand 21. März 2021.

    Auch in der Altersgruppe der 60-79-jährigen ist die Zahl der Hospitalisierten also von 4293 (51/20) über 2212 (5/21) auf nur noch 1114 (11/21) gefallen. Bei den 35-59-jährigen sank die Zahl der Hospitalisierungen von 2138 (51/20) über 1068 (5/21) auf jetzt nur noch 762 (11/21). Die Zahlen der Hospitalisierungen von Kindern war und ist vernachlässigenswert und hat sich seit Woche 51/20 bis Woche 11/21 auch reduziert (von 83 auf 53 bei den 5-14-jährigen, von 78 auf 62 bei den 0-4-jährigen, wobei weiterhin gilt, dass eine Influenza für Kinder ohnehin deutlich gefährlicher sein kann, wie jeder seriöse Arzt und jede seriöse Ärztin bestätigen wird. Bei den 15- bis 34-jährigen hat sich die Zahl ebenso reduziert, und zwar von 691 (51/20) über 336 (5/21) auf 306 (11/21).

    Und noch mehr, auch das kann man als Neu-Epidemiologe lernen, wenn man denn möchte: Der Prozentsatz derjenigen, die positiv auf dieses Virus (SARS-Cov-2) getestet wurden und hospitalisiert werden, sinkt auch seit Wochen. Von 10 % (51/20) über 12 % (5/21) auf nur noch 5 % in Woche 11/2021 – bei deutlich erhöhten positiven Tests: Von 174.941 “Fällen” in Woche 51/20 über 64.661 in 5/21 hin zu wieder mehr “Fällen” in Woche 11/21: 91.523 – ABER dieser vorgeblich starke Neuanstieg der “Fälle” spiegelte sich nicht in den Hospitalisierungen wider. Letztere sanken von 12.293 (51/20) über 6.049 (5/21) auf 3138 (11/21).

    Es wäre eine sehr interessante empirische Forschung zu schauen, wie die Krankenhäuser Patient*innen deklarieren – ob bereits hospitalisierte plötzlich umdeklariert werden und ein Intensivfall wegen einem Herzinfarkt plötzlich ein Corona-Fall wird, oder ein Krebspatient im Endstadium und so weiter. Jedenfalls steigen die Zahlen der belegten Intensivbetten überhaupt nicht, nur die Anzahl der Covid-19-Fälle steigt leicht – doch das widerspricht der massiv reduzierten Anzahl der ingesamt (Normalstation und ICU) wegen Corona Hospitalisierten, von 12.293 in Woche 51/20 auf 3138 in der Woche vom 15. März (11(21).

    Das heißt, immer weniger Menschen, die positiv getestet werden, werden schwer krank. Das wäre eine Neuigkeit auch für die Tagesschau. Und selbst der aktuelle leichte Anstieg der Patient*innen auf Intensivstationen zeigt, dass sich das Virus massiv abschwächt. Während es nämlich am Beginn der Herbst/Winter-Grippesaison nur 8 Tage dauerte – vom 6. bis 14. November 2020 -, bis sich die Zahl der Hospitalisierten von einem Niveau von ca. 2700 um 600 Patienten erhöhte, dauerte es aktuell doppelt so lange.

    Sprich: Am 6.11.2020 lagen 2745 Patienten mit der Diagnose positiver Test auf SARS-CoV-2 auf der Intensivstation, am 14.11. waren es 3315. Also in 8 Tagen ca. 600 Patienten mehr.

    Am 12. März 2021 lagen 2747 Menschen mit einem positiven Test auf SARS-CoV-2 auf der Intensivstation, am 26. März sind es 3323. Das sind ebenso ca. 600 Patienten mehr, aber es dauerte 14 Tage, also aktuell fast doppelt so lange wie noch im November. Und selbst im November war das nicht annähernd dramatisch und führte zu keinerlei Überlastung des Gesundheitssystems. Sind diese hardcore Mutanten so unsagbar gefährlich, dass es fast doppelt so lange dauert, bis Menschen daran schwer erkranken?
    Das sind Fakten.
    https://www.clemensheni.net/

    • Ich greife mal heraus:

      Was nun wirklich eine Krise ist, ist der Rückgang der freien Betten auf ICUs – von 10.224 am 2. Juli 2020 auf 3284 am 26. März 2021. Dabei lagen am 2.7.20 sogar MEHR Patient*innen auf Intensivstationen als heutzutage: 20.780 (2.7.20) zu 20.724 (26.3.21). DAS ist erklärungsbedürftig und könnte die unseriöse Arbeitsweise fast aller Krankenhausgesellschaften indizieren. Müssten nicht heute viele Tausend Betten mehr ausgelastet sein als im Sommer wie am 2. Juli 2020? Warum fabulieren die Politiker Ende Märze, die “schwerste Zeit der Epidemie” läge vor uns – wenn doch am 26.3. weniger Patient*innen auf Intensivstationen liegen wie am 2.7.?

      Wie ist es möglich, dass insgesamt exakt gleich viele Patient*innen auf ICUs lagen und liegen, aber am 2.7.20 nur 325 mit einem positiven Test auf SARS-CoV-2, am 26.3.21 hingegen 3323? Wie soll das gehen? Warum bleibt die Gesamtzahl aller Patient*innen immer gleich? Warum sind weiterhin mehr als 3000 Betten frei?

      https://www.clemensheni.net/danke-nena-danke-kassel-ueber-eine-1983er-jahre-ikone-demokratie-gute-nachrichten-des-rki-gates-und-die-polizei-liebe-bei-der-tagesschau/

      Wieviele Intensivbetten es überhaupt gibt, ist bereits eine politische Zahl: gegenüber ca. 31.000 im Juli sollen es jetzt ca. 24.000 sein. Die Verringerung des Gesamtangebots läßt sich dadurch bewerkstelligen, daß Klinikleiter bekunden, daß aufgrund Personalausfalls die vorhandenen Betten nicht betrieben werden könnten. Wer könnte das überprüfen?

      Die Auslastung von Intensivbetten regulieren sowohl die Politik (so durch Anweisungen an öffentliche Krankenhäuser, verschiebbare OPs zu verschieben und Betten für Covid-19-Patienten freizuhalten) als auch die Kliniken selbst. Ich komme daher auf diese ZEIT-Artikel aus meinem letzten Posting zu Corona zurück:

      „Und weil bei uns immer mit der GB-Variante argumentiert wird, hier erneut frohe Kunde aus Texas: entgegen anderslautender Behauptungen hierzulande ist sie weder gefährlicher noch tödlicher:

      Da es in Bayern wohl kaum anders zugeht als im Rest von Deutschland, ist auch das eine frohe Kunde:

      Ich meine: wenn diese Variante sich jetzt schon mit 87,1% durchgesetzt hat und lediglich eine „Inzidenz“ von 125 (ist ja eigentlich lächerlich wenig) gemessen wird, wie sollen dann die noch fehlenden 13%, die sicherlich rasch erreicht werden, eine extreme Wirkung entfalten? Die schädliche und menschenfeindliche Intensiv-Medizin stellt sich endlich ihren ethischen Defiziten:

      Ein hervorragender Artikel, ebenso wie das nachfolgende Interview mit dem Ethik-Sprecher von Divi, Janssens, der sich auch über den ökonomischen Druck auf die Krankenhäuser, gut honorierte Intensiv-Beatmungsfälle zu generieren, beklagt. (Noch mal meine Mutter als Beispielsfall, die zwei Wochen lang, invasiv beatmet und zwei Mal wiederbelebt, am Sterben gehindert wurde, was Krankenhaus und Chefarzt über 20.000 Euro einbrachte.)
      Aber ach!“

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2020/10/19/warum-die-presse-versagt/comment-page-25/#comment-92178

      Beide Artikel sind ja nur für Abonnenten lesbar:

      Intensivmedizin
      Wie viel soll man machen?
      Intensivmediziner schlagen Alarm. Sie therapieren zu viel. Das ist schädlich, teuer und unmenschlich.
      Von Jan Schweitzer
      24. März 2021, 16:51 Uhr Editiert am 25. März 2021, 12:02 Uhr DIE ZEIT Nr. 13/2021, 25. März 2021

      Es mag zynisch wirken, worüber eine Gruppe von Expertinnen und Experten um den Intensivmediziner Uwe Janssens da schreibt. Kurz bevor die Zahl der belegten Intensivbetten wegen einer neuen Corona-Welle wieder drastisch ansteigen könnte, veröffentlicht sie ein Positionspapier – nicht zur drohenden Überlastung der Kliniken, sondern zur Überversorgung auf Intensivstationen.

      Man kann es je nach Blickwinkel seltsam oder mutig finden, dass Janssens und seine Kolleginnen von der Fachgesellschaft für Intensivmedizin (Divi) ausgerechnet jetzt mit klaren Worten die Ursachen benennen, die zu dieser Überversorgung führen, zum Beispiel „Selbstüberschätzung und unbewusste Allmachtsphantasien“ von Ärztinnen und Ärzten. Und dass sie konkrete Vorschläge machen, wie man dieser Überversorgung begegnen kann, wobei sie unmissverständlich fordern, den wirtschaftlichen Druck von der Intensivmedizin zu nehmen.
      […]
      Auch auf Intensivstationen kommt es zu überflüssigen Maßnahmen, welche die Patientinnen belasten, die ihnen auch schaden können. Nur ein Beispiel: In einer Studie an einer sehr großen Uni-Klinik in Deutschland zeigte sich, dass etwa ein Drittel der Krebspatienten auf einer Intensivstation starb. Und fast jeder Zehnte der Krebspatienten wurde in der letzten Woche, die er noch zu leben hatte, reanimiert. Die Intensivstation ist kein guter Ort für Menschen, deren Tage gezählt sind. Häufig verlängert eine Reanimation nicht ihr Leben – nur ihr Sterben.

      Massive Überversorgung kommt nicht nur bei Krebspatienten vor. Ein erschreckend hoher Prozentsatz von schwer dementen Patienten werde auf Intensivstationen aufgenommen und künstlich beatmet, „ohne dass dies mit positiven Effekten für den Patienten verbunden ist“, schreiben Wilfred und Christiane Druml von der Medizinischen Universität Wien in einem Fachartikel.

      Medizinisch machbar ist auf einer modernen Intensivstation einiges, tatsächlich könnten Ärzte „wie in einem Science-Fiction-Film jedweden Menschen am Leben halten“, sagt der Intensivmediziner Janssens im Interview. Längst wird nicht mehr das menschlich Nötige gemacht, sondern das technisch Mögliche. Es falle eben oft leichter, alle zur Verfügung stehenden Mittel unreflektiert anzuwenden, „als differenziert und individuell nach Therapiezielen und Erfolgsaussicht zu fragen“, schreiben die Palliativmedizinerinnen, Ethiker und Intensivmediziner in ihrem Positionspapier. Genau das aber ist die Aufgabe von Ärzten und Ärztinnen.

      Wilfred und Christiane Druml sagen denn auch klar, warum Politiker und Ärzte endlich Konsequenzen ziehen müssen: „Übertherapie ist schlechte Medizin, kein Kavaliersdelikt.“

      https://www.zeit.de/2021/13/intensivmedizin-gesundheitssystem-ueberversorgung-geld-patienten

      Uwe Janssens
      „Mit dem Tod offen umgehen“
      Der Intensivmediziner Uwe Janssens ermahnt seine Kollegen zu mehr Augenmaß in der Therapie. Der Wille der Patientinnen und Patienten müsse im Mittelpunkt stehen
      Interview: Jan Schweitzer und Charlotte Parnack
      24. März 2021, 16:52 Uhr Editiert am 25. März 2021, 12:03 Uhr DIE ZEIT Nr. 13/2021, 25. März 2021 Exklusiv für Abonnenten

      Uwe Janssens war bis Ende 2020 Präsident der Divi, der Fachgesellschaft für Intensivmedizin. Jetzt ist er dort der Sprecher der Ethiksektion.
      […]
      Janssens: Wir sagen nicht, dass wir zu viele Intensivbetten haben – sondern dass diese oft mit den falschen Patienten belegt sind. In Deutschland ist die Inanspruchnahme von Intensivtherapie in den letzten drei Jahren mehr als dreimal so stark gestiegen wie die der Krankenhausbehandlungen insgesamt. Viele denken, der modernen Medizin seien keine Grenzen gesetzt. Tatsächlich können Ärzte, überspitzt gesagt, wie in einem Science-Fiction-Film jedweden Menschen am Leben erhalten – aber im Einzelfall fehlt mitunter ein echtes Therapieziel.

      ZEIT: Werden alte Patienten also seltener behandelt?

      Janssens: Egal wie alt jemand ist, egal welche Indikation wir stellen: Was wir tun, muss immer und ausschließlich aus Patientensicht gedacht werden und ein realistisches Therapieziel haben. Um bei Covid-19 zu bleiben: Obwohl man um die oft schwerwiegenden, zum Teil aussichtslosen Krankheitsverläufe von Hochbetagten weiß, würden wir auch einen 90-Jährigen auf der Intensivstation behandeln. Wir müssten ihm oder den Angehörigen aber klarmachen, was wir ihm womöglich antun. Und wir müssen klar besprechen, wie intensiv wir ihn behandeln sollen – immer mit dem Patientenwohl im Blick.

      ZEIT: Wenn die Belastungen so groß sind: Schaden Intensivmediziner ihren Patienten auch?

      Janssens: Jeder medizinische Eingriff verursacht potenziellen Schaden. In der Intensivmedizin mit ihren sehr invasiven Maßnahmen wie einer Beatmung sind auch die Belastungen entsprechend größer. Die Betroffenen erleben Isolation, Todesangst, Luftnot. Wenn wir wissen, dass wir damit dem Patientenwillen entsprechen, und die Behandlung geeignet ist, das vereinbarte Therapieziel zu erreichen, ist es den Preis wert.
      […]

      https://www.zeit.de/2021/13/uwe-janssens-intensivmedizin-ethik-therapie-ueberversorgung-ueberschaetzung/komplettansicht

      Eine der Todesursachen in der ersten Welle waren zu früh gesetzte invasive Beatmungen, die für die Lunge sehr schädlich sind. Sie wurden automatisch ab einer gewissen Unterschreitung eines Sauerstoffwerts im Blut vorgenommen, obwohl es Covid-19-Patienten bei diesem Wert noch gutgeht. Insoweit hat man dazugelernt.

      Janssens weiter zu den Ursachen:

      ZEIT: Damit sind wir bei den Ursachen für die Überversorgung, die Sie in Ihrem Positionspapier nennen: Sie schreiben von „Selbstüberschätzung und unbewussten Allmachtsphantasien“ bei Ärzten.

      Janssens: Ja, solche Kollegen mag es geben.
      […]
      Wir brauchen aber eine Medizin, die ihre Grenzen erkennt und benennt. Ein Patient mit fortgeschrittenem Speiseröhrenkrebs etwa, der stark übergewichtig ist und eine Herzschwäche hat, sagt natürlich: Operieren Sie den Tumor weg! Der Chirurg sollte dann aber nicht einfach loslegen, sondern mit Kolleginnen aus anderen Disziplinen den Eingriff vom Ende her denken und dem Patienten klarmachen, welche Risiken er in Kauf nimmt. Und ihn auch fragen, wann Maßnahmen nicht weiter fortgeführt werden sollten, falls im Verlauf Komplikationen auftreten.

      ZEIT: Erreicht man damit tatsächlich etwas?

      Janssens: Durch Studien wissen wir: Werden solche Gespräche vorab geführt und bestimmen Patienten ausdrücklich, was sie wollen und was sie vor allem nicht wollen, werden viel weniger invasive und möglicherweise belastende Maßnahmen durchgeführt, als wenn juristische Stellvertreter, in der Regel Angehörige, ohne Kenntnis des Patientenwillens Entscheidungen treffen sollen. Diese vorausschauende Behandlungsplanung sollte die Regel sein und nicht die Ausnahme. Überversorgung hat viel mit Kommunikation zu tun. Wir müssen der sprechenden Medizin einen größeren Stellenwert einräumen.
      […]
      ZEIT: Lassen sich Mediziner durch nicht angemessene Wünsche von Angehörigen auch mal in die Überversorgung treiben?

      Janssens: Ja, zumal Angehörige manchmal sehr fordernd auftreten. Es wird im Einzelfall mit dem Anwalt gedroht. Und dann kommt man den Wünschen als Arzt nach – auch aus Angst vor juristischen Auseinandersetzungen.

      ZEIT: Sie nennen eine weitere Ursache für Überversorgung: die Ökonomisierung der Medizin. Manche Möglichkeiten der Intensivmedizin würden zur exzessiven Nutzung verleiten, ohne dass die Behandlung wirklich erforderlich sei. Einige Kollegen hätten da mehr den Shareholder-Value des Klinikbetreibers im Kopf als das Wohl des Patienten.

      Janssens: Natürlich gibt es so etwas. Offen spricht da aber keiner drüber. Unser Gesundheitssystem gehorcht mittlerweile den Gesetzen der freien Marktwirtschaft. Kollegen, die bei großen national und international operierenden Krankenhauskonzernen arbeiten, wissen sehr wohl, dass der Anspruch ihrer Arbeitgeber nicht ausschließlich eine schwarze Null am Jahresende ist. Da müssen Erlöse erwirtschaftet werden, um die Shareholder zu bedienen. Natürlich würde kein Arzt zugeben, dass er bei seinen Behandlungen auch daran denkt. Nichtsdestotrotz muss am Jahresende die positive Bilanz stehen.
      […]

      Wenn in den Intensivabteilungen die medizinische Qualität stiege, würde es eh weniger Intensivpatienten geben.

      Ansonsten zeigen die Zahlen im Heni-Text, daß es keinen Anlaß zu Panik gibt.

      Die Politik stimmt also zu: die britische Variante ist harmlos, weshalb jetzt auf eine hypothetische neue gestarrt wird?!

      Mich stimmen langsam aber sicher die Todesfälle „im Zusammenhang“ mit Astra Zeneca bedenklich:

      AstraZeneca
      Uniklinik setzt Impfung für Risikogruppen aus
      Stand: 26.03.2021 10:42 Uhr

      Nachdem eine 49 Jahre alte Frau 12 Tage nach einer Corona-Impfung gestorben war, will die Unimedizin Rostock bestimmte Personengruppen vorerst nicht mehr mit AstraZeneca impfen.

      Das sagte ein Sprecher NDR 1 Radio MV. Ausgesetzt werden sollen nun Impfungen bei Menschen mit Bluthochdruck oder Übergewicht – auch bei Frauen, die die Pille nehmen. Bereits etwa 1.000 Mitarbeiterinnen und Patienten der Unimedizin seien bisher mit dem Impfstoff geimpft werden, AstraZenca sei ein gut wirkender Impfstoff, so der Sprecher. Zur Zeit steht die Unimedizin Rostock in Kontakt mit dem Paul-Ehrlich-Institut, offizielle Informationen stehen hier noch aus. Offen ist bislang auch noch, wann die Zweitimpfungen durchgeführt werden sollen.

      Zusammenhang zwischen Impfstoff und Tod noch unklar

      Woran genau die 49-jährige Frau gestorben ist, soll die Obduktion am Freitag klären. Die Frau ist nach Angaben der Unimedizin am Mittwochabend in der Klinik für Neurologie gestorben. Es handle sich um eine Mitarbeiterin der Uniklinik. Es gebe Hinweise auf einen „impfindizierten Zwischenfall im Nachgang einer Covid-19-Erstimpfung mit dem Impfstoff AstraZeneca“, hieß es in einer Erklärung der Uniklinik. „Der Zusammenhang ist noch nicht abschließend geklärt“, teilte der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Christian Schmidt am Donnerstag mit. Der Vorfall sei den zuständigen Behörden sowie dem Paul-Ehrlich-Institut gemeldet worden. Es sei der erste Todesfall an der Unimedizin Rostock, der möglicherweise mit einer Corona-Schutzimpfung im Zusammenhang steht.

      Frau hatte mehrere Risikofaktoren
      […]

      https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Nach-Todesfall-Teilweiser-Impfstopp-an-Uniklinik-Rostock,coronavirus4728.html

      Man sollte es machen wie in Frankreich: Astra Zeneca erst ab 55 oder 60 zu verimpfen.

      • Lauterbach ist nicht ganz doof:

        Leider läßt er eine realistische Perspektive, wie denn das Risiko für unter 55-Jährige, an Covid-19 zu versterben, gegenüber dem Impfstoff-Risiko einzuschätzen ist, vermissen. Und natürlich geht er nicht auf das erhöhte Astra-Zeneca-Risiko für Frauen ein:

        Den Tweet vom 12.1.2021 hat Lauterbach wirklich noch als ersten in seiner Timeline „angeheftet“ – sicherlich nicht mehr lange:

        Die ultimative Propaganda gab es heute in einem Anne Will-Special mit einer herumstotternden, komplett desinformierten, Merkel. Lobhudelei zu Beginn für ihre Entschuldigung, die „Respekt“ generiert habe. Die Simulation von kritschem Journalismus, als „hart“ nachgefragt wurde, ob nicht eher eine Entschuldigung für die diversen „Debakel“ rund um Impfen, Testen, Schutz von Alten- und Pflegeheimen fällig gewesen sei (wofür Merkel natürlich nicht verantwortlich sein will). Um Masken ging es nicht.

        Dann geriet es zur totalen Propaganda. Anne Will erklärte, sie habe sich überlegt, wie sie Sendung anlegen solle: ob als advocatus diaboli für Lockerungen oder in dem richtigen Bemühen, endlich à la Lauterbach und Wieler (die sie zitierte) zu agieren:

        Um zu illustrieren, in welcher Blase sich Lauterbach bewegt: es gibt sogar schon eine Lobby für das seriös als psychosomatisch erkannte Problem „Long Covid“:

        Und es gibt natürlich schon geschäftstüchtige Mediziner, die entsprechende „Reha“-Kliniken einrichten, wie ich im woken STERN gelesen habe…

        Nachtrag vom 29.3.2021:

        Diese Ärztin durfte heute im Tagesspiegel zu Wort kommen, wobei sie die Reha nach wochenlangem künstlichen Koma bei invasiver Beatmung mit allen möglichen subjektiven Beschwerden in einen Topf warf. 😉

        Anne Will insinuierte, Merkel solle endlich die Macht an sich reißen. Kreisende Hubschrauber über Portugals Stränden fand sie gut (als ob das Debakel in Portugal, GB und Irland nicht maßgeblich an deren schwachen Gesundheitssystemen gelegen habe): Merkel bejahte all diesen propagandistischen Quatsch (von der Notwendigkeit eines harten Lockdowns bis hin zur Gefährlichkeit der „aggressiven“ britischen Mutante) und mußte sich gar gegen Anne Wills aggressive Forderung wehren, die „Macht“ zu übernehmen. Was verfassungsrechtlich nicht geht.

        Aber über das „Infektionsschutzgesetz“ möchte Merkel diese Macht durchaus installieren – die Vertreterin der Grünen, Göring-Eckardt, hat heute gegen den CDU-Vertreter Ziemiak erwartungsgemäß verkündet, daß sie für weitreichende Ver- und Gebote ist. So kennen wir die Grünen.

        https://www.pnp.de/nachrichten/politik/Goering-Eckardt-In-Betrieben-verbindlich-testen-oder-schliessen-3950287.html

        Das aktuelle Video habe ich noch nicht gefunden. Hier die Will-Propaganda:

        https://www.ardmediathek.de/video/anne-will/bundeskanzlerin-angela-merkel-zu-gast-bei-anne-will/das-erste/

        Merkel ist auf dem Holzweg, sehen wir mal von zwei britischen Studien, Janssens und Drosten ab:

        19.03.2021, 15:30 Uhr
        Ausbreitung von B.1.1.7 in Deutschland
        Führt die Corona-Variante wirklich zu schwereren Krankheitsverläufen?

        Aus zwei britischen Studien geht hervor, dass B.1.1.7 tödlicher ist. „Besorgniserregend“, findet ein deutscher Intensivmediziner. Ein anderer widerspricht.
        Christopher Stolz
        Der Anteil der Corona-Variante B.1.1.7 an den Infektionen in Deutschland steigt rasant an. Mittlerweile wird B.1.1.7 in drei von vier Proben nachgewiesen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) zuletzt mitteilte.

        Die Frage ist: Wirkt sich die Zunahme der Variante auch auf die Krankheitsverläufe der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen aus? Darüber sind sich führende Intensivmediziner in Deutschland uneinig.
        […]
        Stefan Kluge, Leiter der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), sieht die Lage etwas anders als Janssens. „Die Frage, ob sich die Varianten auf die Krankheitsverläufe der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen auswirken, kann kein Intensivmediziner derzeit sicher beantworten“, sagt Kluge dem Tagesspiegel.

        Tobias Welte, Leiter der Covid-Intensivstation und Post-Covid-Ambulanz an der Medizinischen Hochschule Hannover, geht noch weiter. Aus seiner Sicht unterscheidet sich eine Covid-19-Erkrankung nach jetziger Erkenntnis nicht zwischen verschiedenen Varianten des Virus.

        Trotz der zunehmenden Ausbreitung von B.1.1.7 kann er keine Zunahme der Fälle auf Intensivstationen erkennen. „Auch in Deutschland sinkt die Sterblichkeit deutlich, obwohl sich B 1.1.7 weiter ausbreitet“, teilt Welte dem Tagesspiegel mit. Darin schlägt sich für ihn bereits der Impfeffekt bei den Menschen über 80 Jahre nieder.
        Schwere des Verlaufs auch vom Alter abhängig

        Eine Folge des Impfeffekts ist für Welte, dass die Neuinfektionsrate bei älteren Menschen stabil ist oder sogar fällt und sich das Virus momentan vor allem in der Altersgruppe zwischen 15 und 50 ausbreite. „Das sind die Menschen, die nicht geimpft sind“, so Welte. Die Rate an schwer kranken Menschen, die jünger als 50 Jahre alt sind, erhöhe sich jedoch relativ nicht.

        Das zeige, so Stefan Kluge vom UKE in Hamburg, dass die Schwere des Verlaufs auch vom Alter abhängig ist. Noch klarer wird das mit Blick auf die schweren Krankheitsverläufe bei Kindern. „Ich kann von keiner Zunahme der Intensivfälle unter Kindern berichten. Wenn es Fälle gab, hatten Kinder oft schwere Vorerkrankungen“, sagt Kluge.

        Abgesehen vom Alter könne die Anzahl von schweren Krankheitsverläufen immer auch ein Effekt des Lockdowns sein, so Kluge.

        Gerade deshalb stellt Welte von der Medizinischen Hochschule Hannover sogar die beiden Studien aus England gänzlich infrage. Denn: Aus seiner Sicht haben sie Faktoren wie das Ausmaß und die Stringenz von Lockdown-Maßnahmen und den Effekt der Impfung nicht berücksichtigt.

        So sei in Großbritannien um die Weihnachtszeit praktisch kein Lockdown in Kraft gewesen, weshalb sich die Variante leichter verbreiten konnte. Auch setzte der Impfeffekt erst später ein. Mit Beginn des Jahres, als Großbritannien einen harten Lockdown verhängte, ging die Todesfallrate dann schnell nach unten, obwohl sich B.1.1.7 immer weiter verbreitete.
        […]

        https://www.tagesspiegel.de/wissen/ausbreitung-von-b-1-1-7-in-deutschland-fuehrt-die-corona-variante-wirklich-zu-schwereren-krankheitsverlaeufen/27019690.html

        Eine gänzlich andere Ausgangslage also als bei uns. Wir sind ja schon seit Monaten im Lockdown, und ich weß echt nicht, inwiefern er sich von dem von März 2020 unterscheidet.

        25.03.2021, 10:05 Uhr
        Infektionsgeschehen bei den Jüngsten
        Wie ein Kindermediziner den Anstieg der Corona-Inzidenz erklärt
        Die Zahl der Corona-Fälle bei Kindern im Kita- und Schulalter steigt deutlich. Das ist aus Sicht von Experten aber kein Grund zur Panik.
        Sven Lemkemeyer Christopher Stolz

        Die Corona-Inzidenzen in den jüngeren Gruppen der Kinder im Kita- und Schulalter nehmen in Deutschland zu. Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge liegt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner unter den 5- bis 14-Jährigen derzeit bei rund 119 – und damit über dem Gesamtdurchschnitt vom Mittwoch, der bei 114 liegt.

        Anfang März lag die Inzidenz in der Altersgruppe noch bei unter 70. Heißt das, dass das Infektionsgeschehen in diesem Bereich zunimmt und womöglich auch Krankheitsverläufe schwerwiegender werden?

        Dem widerspricht Reinhard Berner, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum der Technischen Universität Dresden, gegenüber dem Tagesspiegel.
        „Was sich verändert hat, ist die Zahl der Tests“, sagt Berner. „Von Mitte Februar bis März hat sich die Zahl der durchgeführten Testungen bei den 0- bis 4-Jährigen und 5- bis 15-Jährigen verdoppelt. Die Rate der positiven Tests ist dabei aber leicht zurückgegangen.“

        Die Öffnungen von Schulen und Kitas seien natürlich Anlässe für Eltern, ihre Kinder testen zu lassen. „Das ist vorher einfach oft nicht geschehen, wenn das Kind zuhause im Lockdown gehockt hat und Schnupfen hatte“, so Berner.

        Zudem hätten auch die Möglichkeiten gefehlt, weil zum Beispiel auch Ärzte die Kinder nicht in den Praxen haben wollten. „In dem Moment, wo aber der Schulbesuch ansteht, werden die Kinder beim Arzt vorgestellt und es wird getestet“, sagte Berner, der auch Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) ist. „Das ist natürlich keine empirische Forschung, sondern eine plausible Erklärung für die Zunahme der Tests.“

        Keinen Anstieg der Klinikfälle bei den Jüngsten

        Aussagen wie die des Dortmunder Oberbürgermeisters Thomas Westphal könne er nicht nachvollziehen oder bestätigen. Westphal hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass seine Stadt die Schulen so schnell wie möglich wieder schließen wolle.
        Die Übertragungsrate der Kinder in den Familien liege bei 100 Prozent, sagte er. „Wir sehen jetzt: Kinder sind das größte Ansteckungsrisiko“, so der Oberbürgermeister.

        „Das mag in Dortmund so sein“, sagte Berner. „In unserer Schulstudie ist die sekundäre Erkrankungsrate bei Haushalten mit Personen unter 18 Jahren halb so hoch.“ Berner betonte, diese Daten bezögen sich allerdings auf einen Zeitpunkt noch vor Weihnachten. „Unsere Ergebnisse entsprechen aber auch der Literaturlage.“

        Es sei natürlich davon auszugehen, dass sich die britische Corona-Virusvariante B.1.1.7 auch unter Kindern stärker verbreite als die alte Variante, wenn Schulen und Kitas geöffnet seien.
        „Aber auch die englischen Daten haben gezeigt, dass Kinder zunächst stärker betroffen, später aber die Ansteckungsrate über alle Altersgruppen gleich war“, sagte Berner. „Und es gibt auch aus Deutschland bisher keine Hinweise, dass es hier anders ist.“

        Berner sagte weiter, auch das Register seiner Klinik, an das rund zwei Drittel aller 350 deutschen Kinderklinik melden, verzeichne bei den Einlieferungen von Mädchen und Jungen mit einer Corona-Infektion keinen Anstieg. „Das Register hat zwar einen leichten Meldeverzug. Aber wir sehen auch keine Veränderung der Fälle mit schweren Verläufen.“

        Keine Kinder wegen Corona auf Intensivstationen

        Gleiches berichten Intensivmediziner aus München und Hamburg. Sie können von keiner Zunahme von schweren Covid-19-Krankheitsverläufen bei Kindern durch die Virus-Varianten berichten.

        „Wenn es Fälle gab, hatten Kinder oft schwere Vorerkrankungen“, sagt Stefan Kluge, Leiter der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) dem Tagesspiegel. Derzeit gebe es keine Corona-Intensivpatienten auf der Kinderstation.

        Das berichtet auch Florian Hoffmann, Pädiatrischer Intensiv- und Notfallmediziner am Haunerschen Kinderklinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). In keiner Münchner Klinik habe die Zahl der klinisch zu behandelnden Kinderpatienten zugenommen, sagte er dem Münchner „Merkur“.

        Seit Ausbruch der Pandemie wurden „etwa zehn Kinder stationär wegen Corona bei uns behandelt, drei davon auf der Intensivstation“, so Hoffmann. Alle hätten überlebt. „Das ist immer noch eine Rarität, wenn man bedenkt, dass die Mortalitätsrate bei intensivpflichtigen, erwachsenen Covid-Patienten bei 20-30 Prozent liegt“, sagt Hoffmann.
        Für den Dresdner Kinderarzt Berner spricht das eine klare Sprache. Mit Blick auf die Corona-Beschlüsse sagt er deshalb: „Wir als Kinderärzte haben immer wieder gesagt, dass offene Kitas und Schulen für Kinder systemrelevant sind.“
        […]

        https://www.tagesspiegel.de/wissen/infektionsgeschehen-bei-den-juengsten-wie-ein-kindermediziner-den-anstieg-der-corona-inzidenz-erklaert/27035650.html

        Man sollte auf dem Teppich bleiben. Und die Lüge der Kanzlerin über die Gefährlichkeit der britischen „Mutante“ – nachdem schon ein deutsches Gericht die behauptete Gefährlichkeit der südafrikanischen „Mutante“ verneint hatte:

        https://www.welt.de/vermischtes/article229080947/Gericht-kippt-Zwei-Wochen-Quarantaene-fuer-Virusvarianten-Gebiete.html

        Deswegen setzt die regierungsaffine Presse wie der SPIEGEL jetzt auch auf die brasilianische „Mutante“, von der Merkel noch nichts zu wissen scheint:

        Es ist nur noch zum Kotzen, wie unsere Politiker und ihre gewogene Presse desinformieren.

        Lauterbach

        • Zu Anne Will und Merkel hat auch Norbert Häring heute was geschrieben:

        • Genau!

          So kann und darf man als Journalistin kein Interview führen. Das war ein Offenbarungseid. Und mit Staatsferne hat es überhaupt nichts mehr zu tun.

          P.S. Während sich die Kanzlerin assistiert von Anne Will redlich bemüht, Inzidenzpanik zu schüren, ist die Zahl der Sterbefälle an und mit Covid weiter zurückgegangen. Auch Samstag und Sonntag war die Zahl der dem RKI gemeldeten Fälle niedriger als am vorangegangenen Wochenende. Die Gesamt-Sterblichkeit ist niedriger als im Durchschnitt der Vorjahre. Aber das sind alles Informationen, die bei ARD und ZDF inzwischen auf dem Index zu stehen scheinen, weil zu positiv und damit Lockdown-Kritikern in die Hände spielend, die man dann nicht mehr so leicht als Corona-Leugner verunglimpfen kann.

          https://norberthaering.de/medienversagen/anne-will-interviewt/

          Der von Söder aus der Ethik-Kommission rausgeworfene Münchener Prof hat`die Sendung nicht gesehen:

          Jan Böhmermann schon:

          Und dann retweetet er das hier:

          Aber bei den ör ist man sich eh einig:

          Die kritischen Geister findet man anderswo:

          Und der nächste von der ör Truppe:

          Für den Leser ist es ein Verlust, daß Frank Lübberding von der FAZ zur Welt gewechselt ist:

          Lieblingsgast Angela Merkel
          Anne Wills journalistische Kapitulationserklärung
          Stand: 15:18 Uhr | Lesedauer: 5 Minuten
          Von Frank Lübberding

          Es gibt keine Nachfragen der Moderatorin: Was versteht die Kanzlerin unter Verantwortung qua Amt? Hätte das doch die Kanzlerin gezwungen, den Schleier ihrer persönlichen Verantwortung zu lüften. Auf weitere Nachfragen über die näheren Umstände dieses Desasters wurde ebenfalls verzichtet. So bekamen die Zuschauer den Eindruck, es mit einer missglückten österlichen Kaffeetafel zu tun gehabt zu haben. Leider war der Mutter der Sonntagskuchen nicht gelungen; vielleicht war er zu lange im Ofen, oder es fehlte das Backpulver.

          Natürlich gebietet es die Höflichkeit der Familienmitglieder, über solche Missgeschicke kein Aufheben zu machen. Wenn aber ein Interview mit der Bundeskanzlerin mit der gleichen Rücksichtnahme geführt wird, handelt es sich nicht mehr um ein journalistisches Format.

          https://www.welt.de/kultur/medien/plus229325191/Angela-Merkel-bei-Anne-Will-Journalistische-Kapitulationserklaerung.html

          Zum Vergleich die frei lesbare FAZ:

          Ruhig, sachlich, abgeklärt, Anne Will.

          https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/angela-merkel-bei-anne-will-eine-politische-geisterstunde-17268348.html

          Nun zu den Fakten:

          Lauterbach zum November-„Wellenbrecher“ im Oktober:

          Ein Blick gen Italien:

          Ein Ratschlag aus Schweden:

          Nicht mal in Australien klappt es:

          Am Wichtigsten wie immer: die fehlende Datenbasis, sprich: PCR-Tests ohne Begrenzung der CT messen keine Infektiösität, sondern treiben nur die Inzidenzen nach oben:

          Aber bei uns geht es schon lange nicht um Fakten: jetzt wird sogar halluziniert:

          Kurz danach ließ Merkel dann ihren Kanzleramtschef verlauten: „Wir sind in der gefährlichsten Phase der Pandemie“, sagte Helge Braun der „Bild am Sonntag“ (BamS). Die kommenden Wochen würden entscheiden, ob Deutschland die Pandemie absehbar in den Griff bekäme. „Wenn jetzt parallel zum Impfen die Infektionszahlen wieder rasant steigen, wächst die Gefahr, dass die nächste Virusmutation immun wird gegen den Impfstoff.“

          Im Falle einer solchen Mutation „stünden wir wieder mit leeren Händen da“, warnte der CDU-Politiker. „Dann bräuchten wir neue Impfstoffe, dann müssten wir mit dem Impfen wieder ganz von vorne beginnen.“ Das müsse unter allen Umständen verhindert werden. „Wir dürfen die Chance auf einen weitgehend normalen Sommer nicht dadurch gefährden, dass wir jetzt ein paar Wochen zu früh lockern“, sagte Braun.

          https://www.tagesspiegel.de/politik/neuer-corona-gipfel-noch-in-dieser-woche-harter-lockdown-koennte-kommen/27048358.html

          Und so werden die Kinder von testunwilligen Eltern behandelt: ab an den Katzentisch und in die Ecke! 3 Meter Abstand!

          Achgut.tv / 29.03.2021 / 06:15 /
          Broders Spiegel: Gehorsam, Gehorsam und Gehorsam!

          Die Bundesregierung prüft, wie sie die Deutschen künftig an Auslandsreisen hindern kann. Ausreiseverbote für Landesinsassen – das hatten wir doch schon mal. Sollte diese Vergangenheit nicht jedem Demokraten den Gedanken an solche Pläne verbieten? Aber inzwischen geht es offenbar weder um Demokratie noch um das Corona-Virus, sondern nur noch darum, dass die Bürger mit beschränkten Bürgerrechten weiter gehorchen, gehorchen und gehorchen.

          https://www.achgut.com/artikel/broders_spiegel_29_03_2021_

          Ich schließe mich dem ungläubigen Staunen an.

          Und wo bleibt der Blick auf die Kollateralschäden?

        • Was ich noch zum No-Covid-Australien herausgefunden habe: dort dreht man offenbar beim geringsten Testfund komplett durch – das ist jedenfalls keine Alternative:

          In dieser Timeline habe auch noch den im Westen üblichen paradoxen Befund aufgetan: im Zweifel gibt es Corona-Tote, im Zweifel aber keine Impftote – was hat das mit Wissenschaft zu tun?

    • Nachdem wir nun soviel wissen, wie regierungsamtlich seit einem Jahr
      ständig versucht wird, einer Mythologie folgend den „Teufel mit dem
      Beelzebub austreiben“ zu wollen, sollte man unbedingt auch an die Kinder
      nebst ihren Eltern in dieser ihnen unheilvoll schwergemachten Isolation
      fern von Kindergärten, Kitas und Schulen denken.
      Es wird sich noch später zeigen als „Wir Corona-Kinder“ oder
      „Corona-Kollateralgeschädigte“.

      Ein Film von Patricia Marchart und Judit Rauning „Lockdown – Kinder-Rechte“
      https://www.lockdown-kinderrechte.at

  7. Weiter mit Corona:

    Warum die Presse versagt

    Der kalifornische Gouverneur sieht wegen seiner umfänglichen Lockdown-Regelungen der Abwahl entgegen. Natürlich wehrt er sich:

    California Officials Accepted 99.4 Percent Of Mail-In Ballots In 2020. With Newsom Recall, It’s A Completely Different Story
    When it comes to leftists protecting their own from accountability, it appears that only the strictest of scrutiny will do.

    By Jonathan S. Tobin
    March 25, 2021

    California Gov. Gavin Newsom has all but conceded that he’s going to have to face a recall in November. Supporters of the effort to recall Newsom submitted 2.1 million signatures by last week’s deadline, surpassing the 1.5 million mark (12 percent of registered Californian voters) needed to trigger an election.

    The question is, how many of those signatures are valid? According to the law, all those signings must be registered voters in the state.

    State officials are going through the petitions carefully, weeding out names they say can’t be verified. As of March 11, some 266,637 signatures — 18.3 percent of those checked by that date — had been rejected as invalid by the state, raising the total of valid signatures accepted by the state to 1,188,073. Applying the same rate of rejection to the nearly 1 million yet to be verified by the state, that would give the recall effort more than enough to require Newsom to face the voters again to account for his hypocritical reign of error during the pandemic.

    Newsom has attempted to discredit the recall by claiming it’s being led by “right-wing militia groups … supporters of QAnon conspiracy theorists, [and] white supremacist groups.” While even Newsom must admit the extremists he cites could account for only a tiny fraction of the millions who support the recall, the statement is a sad reflection of Democratic Party assertions that their Republican opponents are “deplorables” and “insurrectionists.”
    […]
    In 2020, 15.4 million ballots were cast by mail in California out of 17.7 million cast, a whopping 86.7 percent. It was a huge increase over any previous election and far more than what the Pew Research Center reported was a nationwide rate of more than 46 percent who did not vote in person.

    Of those, only 86,401 votes were thrown out as invalid for a variety of reasons, including arriving too late, lacking a signature, or not matching the signature recorded for the voter in question, meaning 99.4 percent of all mailed-in ballots were legal. That staggering rate was higher than the 98.5 percent acceptance rate recorded in the California primary held earlier that year.

    That number is far lower than historical rates of acceptance for mail-in ballots, which traditionally are far more likely to involve problems since voters are not supervised and can forget to sign them. In the 2016 election, more than 1.2 percent of those cast by mail were ruled invalid nationwide, a number that was expected to be far higher with many more people voting by mail in 2020 because of the fear created by the coronavirus pandemic.

    In some places, the lack of experience in voting by mail did result in high rejection rates. In New York City, some 84,000 votes, 23 percent of all those cast in the June 2020 primary, were thrown out, a total that was explained by the fact so many New Yorkers were voting in this manner for the first time.
    But in the general election, rejection rates were far lower virtually everywhere — especially in California.
    […]
    But for voting in elections, Democrats are not so meticulous about validating votes. They treat every challenge to votes and every attempt to ensure that illegal ballots as an unmitigated outrage, despite the fact illegal voting is hardly far-fetched given that there may be as many as 29 million illegal immigrants in the country. [Die in von Democrats regierten Staaten und Städten auch einen Führerschein mit Lichtbild erwerben können.]

    While leftists claim any comparison between the scrutiny given the recall petitions and the 2020 mailed-in ballots is bogus, it’s hard to imagine a 99.4 acceptance rate for votes being anything but the product of a determination not to reject all but the most blatantly illegal ballots. But when protecting their officeholders from accountability for not practicing what they preach during COVID lockdowns, it appears that only the strictest scrutiny will do.

    https://thefederalist.com/2021/03/25/california-officials-accepted-99-4-percent-of-mail-in-ballots-in-2020-with-newsom-recall-its-a-completely-different-story/

    Das klassische zweierlei Maß der Democrats.

    Erst unter Biden änderten die CDC ihre Abstandsregeln:

    Das ist bloß noch Kulturkampf ohne Sinn und Verstand:

    Gibt es außer Kassandra-Rufen zur Abwechslung auch mal richtige Daten und nicht nur unausgedeutete irrelevante Inzidenzen?

    Es gibt ausgesprochen wenige „positive Testergebnisse“ in Schulen. Die Höhe der „falsch Positiven“ bei Schnelltests rangiert zwischen 33 – 100%. Und wenn die Tests stimmten, dann wurden die Fälle in die Schulen hineingetragen und entwickelten sich nicht dort:

    26.03.2021, 23:05 Uhr
    Aktuelle Corona-Zahlen in Berlin
    568 von 400.000 Schülern positiv getestet – Zahl der geschlossenen Lerngruppen fast verdoppelt
    In Berlin ist die Zahl der Infektionen unter Schülern und Personal leicht gestiegen. Es bleibt nur eine Spandauer Grundschule geschlossen. Die Lage im Überblick.
    […]
    Ob und wie häufig es zu Ansteckungen innerhalb der Schulen gekommen ist, lässt sich den Zahlen der Bildungsverwaltung nicht entnehmen. Allerdings hatte der Chef der Berliner Corona-Teststrategie, Charité-Professor Frank Mockenhaupt, in einem Videocall mit Berlins Schulleitungen erklärt, in den Schulen verbreiteten sich seiner Beobachtung nach „nur selten“ Cluster, meist gebe es nur ein oder zwei Fälle pro Lerngruppe. Die Gründe seien nicht bekannt.
    […]

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/aktuelle-corona-zahlen-in-berlin-568-von-400-000-schuelern-positiv-getestet-zahl-der-geschlossenen-lerngruppen-fast-verdoppelt/27046214.html

    Kollege Drosten wird es ihm schon gar nicht erklären können: er plädiert ja schon seit April 2020 für erhöhte Ansteckung durch Kinder.

    Jeder, der gegen den Alarmismus-Trend (nach Merkels Debakel mit der „Osterruhe“ trendet der erst recht) anspricht, wird scharf ins Kreuzverhör genommen:

    Es gibt kein Halten mehr:

    Hier zum Nachlesen:

    Im übrigen ist es wie mit dem halbvollen bzw. halbleeren Glas: nur 36% sind für Verschärfungen, die jetzt allenthalben von den Offiziellen gefordert werden.

    Zum Vergleich noch mal ein Blick in die USA, hier ins liberale Texas, wo das Leben längst schon „normal“ ist:

    Und weil bei uns immer mit der GB-Variante argumentiert wird, hier erneut frohe Kunde aus Texas: entgegen anderslautender Behauptungen hierzulande ist sie weder gefährlicher noch tödlicher:

    Da es in Bayern wohl kaum anders zugeht als im Rest von Deutschland, ist auch das eine frohe Kunde:

    Ich meine: wenn diese Variante sich jetzt schon mit 87,1% durchgesetzt hat und lediglich eine „Inzidenz“ von 125 (ist ja eigentlich lächerlich wenig) gemessen wird, wie sollen dann die noch fehlenden 13%, die sicherlich rasch erreicht werden, eine extreme Wirkung entfalten? Die schädliche und menschenfeindliche Intensiv-Medizin stellt sich endlich ihren ethischen Defiziten:

    Ein hervorragender Artikel, ebenso wie das nachfolgende Interview mit dem Ethik-Sprecher von Divi, Janssens, der sich auch über den ökonomischen Druck auf die Krankenhäuser, gut honorierte Intensiv-Beatmungsfälle zu generieren, beklagt. (Noch mal meine Mutter als Beispielsfall, die zwei Wochen lang, invasiv beatmet und zwei Mal wiederbelebt, am Sterben gehindert wurde, was Krankenhaus und Chefarzt über 20.000 Euro einbrachte.)

    Aber ach!

    Kommen wir zur hochgelobten anti-Corona-Insel Neuseland mit dem härtesten Lockdown aller Zeiten:

    In dem Artikel muß man lange suchen, bis man den Ansatz einer Erklärung findet: nach Aufhebung des Lockdowns waren die Ärzte [GP= General Practitioners] überlaufen, und dann strömten die Masse eben in die Notfallaufnahmen [ED] der Krankenhäuser:

    New Zealand Medical Association chair Dr Kate Baddock said the issue did not start with emergency departments, that was just where it was most visible.
    GPs were being overwhelmed with increased workloads, not enough doctors, more patients, and not enough support, she said.
    That was leading more people to go to EDs as they faced waiting times of up to four weeks.
    „So we’ve got a chronic problem exacerbated by an acute problem relating to getting enough doctors … and then we’ve got people delaying being seen because of Covid and associated issues around access,“ Dr Baddock said.

    „You’ve ended up with this tsunami of patients needing to be seen.“

    She wants the government to free up the stream of international doctors coming into Aotearoa.

    https://www.rnz.co.nz/news/national/439170/new-zealand-hospitals-in-crisis-after-biggest-january-february-on-record

    In Neuseeland gibt es allerdings nicht nur einen quasi Einreisestop, sondern auch einen faktischen Ausreisestop für Menschen, die sich die Ausreise für ein paar tausend Dollar nicht erkaufen können.

    Vom wirtschaftlichen Desaster wollen wir erst gar nicht reden:

    Warum sind die Schweizer so entspannt?

    Und warum die Österreicher mit einer „Inzidenz“ von 260?

    Darauf jedenfalls ist bei den Deutschen Verlaß: verfassungswidrige Anweisungen zu erteilen:

    Soll zwar erst ab Dienstag gelten, aber das ist unerheblich: dieses Gebot an die Airlines, nicht Getestete nicht zu befördern, egal, ob die Inzidenz am Abflugort der nach Deutschland Rückreisenden höher oder niedriger ist als in Deutschland, ermangelt jeglicher rechtlicher Grundlage. Was, wenn der Schnelltest falsch positiv ist? Was, wenn es in dem betreffenden Land keine Infrastruktur für bestätigende PCR-Tests gibt, die freilich ebenfalls unzuverlässig sind? Die Ungleichbehandlung mit Reisenden, die Flugzeuge vermeiden, liegt auf der Hand. Kein Gericht der Welt würde einen solchen krass rechtswidrigen Akt, der allein der Abschreckung dienen soll, bestätigen.

    Ja, sicher, die heute-show ist absolut staatstragend (wie auch Jan Böhmermann). Es wird immer unlustiger und unkritischer in Deutschland.

    Das Verbot von Camping-Urlaub oder des Bezugs von Ferienwohnungen wird natürlich ebenfalls keinen Bestand haben – wir erinnern uns an das von Gerichten gekippte „Beherbergungsverbot“ in einer früheren Ära.

    Der Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz ist den Regierenden bewußt, weshalb an einer Weiterung gebastelt wird:

    Wir nähern uns der DDR-light: immerhin ohne Mauer und Schießbefehl. Ich bin erschüttert darob, wie fragil unsere Demokratie ist.

    Ein letztes Wort zu Deutschland:

    • Dann kann ich ja gerade mal bei der Freiheit anknüpfen!
      Ich hätte ja nie gedacht, dass ich einmal derselben Meinung bin wie Josef Joffe, aber dieser bringt es mit einem kurzen, knackigen Artikel wirklich voll auf den Punkt:

      „Hier die Woke-Aktivisten, dort der Wohlfühlstaat: wie die Bürger ihre Freiheit langsam, aber sicher preisgeben
      Früher war der Gewaltherrscher der Feind der Freiheit. Heute sind es der postmoderne Tugendterror und – welche Ironie! – der moderne Für- und Vorsorgestaat.“
      https://www.nzz.ch/feuilleton/josej-joffe-ueber-wokness-wohlfahrtsstaat-und-liberalismus-ld.1608066?mktcid=smch&mktcval=fbpost_2021-03-27&fbclid=IwAR0HdNx_FtLUWhFlEyGguMI08-dVfQMSD2wlJ0K9ldGyRK_e-kiRNJrNmNc

      Und Kubicki gefällt mir ja seit längerer Zeit sehr gut! Schade, dass nicht er statt Lindner den Parteivorsitz der FDP inne hat:

      WOLFGANG KUBICKI IM TE-INTERVIEW
      „Manchmal habe ich das Gefühl, Angela Merkel glaubt, sie sei die Gouvernante Deutschlands“
      Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki ist erschüttert über die Ignoranz der Regierenden gegenüber der Verfassung. Und entsetzt über deren Unfähigkeit. Deswegen und nicht wegen des Virus sei Deutschland im Lockdown.
      https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/wolfgang-kubicki-im-te-interview/

    • Dann auch noch was zu Corona:

      Narrative #39 – mit Prof. Dr. Klaus Stöhr, Krisenmanagement und Risikoeinschätzung der Pandemie
      Prof Dr. Klaus Stöhr hat Erfahrungen bei der internationalen Seuchenbekämpfung als ehemaliger Leiter des Globalen Influenza-Programms der WHO und SARS-Forschungskoordinator und arbeitete in der Impfstoffforschung und -entwicklung eines internationalen Pharmakonzerns in den USA; auch während der Schweineinfluenza-Pandemie. Er liebt die Debatte und das gemeinsame Ringen um die beste Idee.
      Fragen & Antworten auf OnlineQuestions.org​, Event-Nr.: 15614
      Quelle: OVALmedia, Live übertragen am 24.03.2021

      „Prof. Dr. Klaus Stöhr, Virologe und Epidemiologe [Auszüge transkribiert, CG]: “Ich war fast 30 Jahre im Ausland und habe das Geschehen der Pandemievorbereitung, Pandemieplanung in Deutschland aus der Sicht der WHO in Genf betrachtet […] Als ich im Dezember nach Deutschland kam, habe ich hier gesehen, wie das läuft […], wie in Deutschland das Krisenmanagement erfolgt, die Krisenkommunikation, und da war ich doch schon erstaunt, weil ich das tolle Wissen, was man in Deutschland hat, wunderbare Wissenschaftler, sehr gute finanzielle Grundlage, […] weltweit im Vergleich spielt Deutschland ganz oben in der Liga mit auf vielen Gebieten, natürlich nicht auf allen. Was für mich erstaunlich war, dass als die vielen tollen Fachgesellschaften, auch die Einzelkollegen, aber auch Wirtschaftsverbände usw. immer wieder ihre Meinung geäußert haben, Stellungnahmen geäußert haben zu Pandemieproblemen – und die wurden nicht gehört, oder ich hatte nicht den Eindruck, dass sie gehört wurden, wenn man heute betrachtet, was die Bundesregierung macht und was diese Fachgesellschaften empfohlen haben. Ein gutes Beispiel ist: Vor ca. zwei Wochen haben zwei große Fachgesellschaften, die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie [DGPI] und die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene [DGKH; ‘Kommentar der DGKH und der DGPI zu flächendeckenden Schnelltests an Schulen (Stand 15.03.2021)’; Anm. CG] sich geäußert, ob es sich lohnt, tatsächlich alle Kinder in den Schulen jede Woche einmal oder sogar zweimal zu testen – asymptomatische Kinder – und die sagten, es macht keinen Sinn, auch vom Risiko-/Nutzenverhältnis […] und asymptomatische Kinder zu untersuchen bringt eigentlich auch nicht viel, weil man wird sehr viele falsch-positive haben, falsch-negative vielleicht weniger. Sie haben dann Empfehlungen gegeben, was man anders machen könnte. Aber das wurde [von der Regierung; Anm. CG] in den Wind geschlagen, das wurde offensichtlich gar nicht berücksichtigt. Es wurde [hingegen] das gemacht, was einige wenige, sehr prominent auftretende Wissenschaftler und Politiker gesagt haben. Das war der Grund, warum ich mich gefragt habe: Fordert denn die Bundesregierung auch eine evidenzbasierte Risikoeinschätzung ein? Gibt es ein Krisenmanagement, das strukturiert tatsächlich Risikoabschätzungen durchführt und aufgrund dessen Handlungsrichtlinien entwickelt? Wie wird der wissenschaftliche Diskurs in so einen Prozess eingebunden? Wie schafft man es tatsächlich, die Gedanken zu schärfen, und zu einer guten Lösung gemeinsam zu kommen? Dann wurde ich auf einmal eingeladen zu der Ministerpräsidentenkonferenz, dann hat man mich wieder ausgeladen. Okay, mein Ego ist nach so vielen Jahren nicht mehr so betroffen, aber dann habe ich mitbekommen, wie solche Entscheidungsvorlagen vorbereitet werden. Ich hatte aus eigener Erfahrung ja gesehen, wie das in anderen Ländern gemacht wurde, wenn ich bei solchen Dingen dabei war. Meistens war das eine sehr interdisziplinäre Gruppe von Leuten. Die hatten ohne Beisein der Entscheidungsträger getagt, Tage, manchmal Wochen, und haben dann Entscheidungsvorlagen vorbereitet und haben – so hatte ich mir das gedacht, würde das auch in Deutschland sein […]. Man hat die eine Alternative, die sagt […] wir wollen nur die gesundheitlichen Dinge berücksichtigen […] und eine andere […] Alternative könnte sein, wir wollen auf die Wirtschaft achten, die dritte auf die freiheitlichen Rechte. Solche Entscheidungsvorlagen könnte man gemeinsam erarbeiten, die Vorteile und Nachteile jeweils und dann entsprechend dem Krisenmanagement vorstellen. Es ist was anderes das zu tun, so wie ich das kenne, als wenn man jetzt als Beispiel nur den Intensivmediziner zu sich ruft und sagt: Wie denkst du darüber? Der Intensivmediziner sagt ganz klar: Intensivbetten sind voller als sonst, wir belasten unser Pflegepersonal viel mehr, wir müssen sofort alles schließen! Und frage ich den Virologen, der sagt: Wir haben jetzt drei neue Aminosäuren gefunden auf dem Virus, Turbovirus! Es ist alles ganz schlimm! Und dann frage ich vielleicht den Pädiater [Kinderheilkunde] und vielleicht den Psychologen, der sagt: Also die Kindergärten und Schulen können wir nicht zu machen, damit würden die Kinder verlieren, Bildung ist ganz wichtig, wir können da nicht zu machen. Also wenn ich die drei einzeln frage, dann werden sie ihre einzelnen Meinungen nach bestem Wissen und Gewissen wiedergeben, aber wir brauchen doch eine Entscheidungsvorlage! So wie ich das kenne, hatte man die alle gemeinsam [befragt], die Psychologen, die Soziologen, die Pädiater, die Infektiologen, die Krankenhaushygieniker, die Gesundheitsökonomen, die Wirtschaftler, die hatte man in eine Gruppe getan, eine Task-Force und hatte gesagt: Jetzt macht mal eine Entscheidungsvorlage. So kenne ich das! Und deswegen war ich erstaunt darüber. Deswegen haben wir die Gruppe gegründet.”“
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=71120#h01

      • Danke!

        Das ist wirklich nicht zu fassen:

        Kubicki: Ich bin ehrlich erschüttert, wie wenig gerade Regierungen und Exekutivbehörden heute auf die Verfassung und Rechtsstaatlichkeit Wert legen. Unter der großen Direktive bei der Pandemie-Bekämpfung ist angeblich alles erlaubt, werden Maßnahmen getroffen, die ich bisher nur in demokratiefernen Systemen für möglich gehalten hätte. Ein Beispiel: Im Januar hatte die FDP-Fraktion die Bundesregierung gefragt, welche Lockdown-Maßnahmen was gebracht haben. Die Antwort: Wissen wir nicht. In einem Rechtsstaat müssen Grundrechtseingriffe gut begründet werden. Ich will nicht hinnehmen, dass die Exekutive meint, ganz ohne Begründungen einfach so durchzukommen.

        […]
        Freiheit stirbt immer zentimeterweise, hat Karl-Hermann Flach einmal formuliert. Würden Sie mir widersprechen, wenn ich Ihnen sage: Freiheit stirbt seit 2020 meterweise?

        Der Freiheitsgedanke gerät jedenfalls enorm unter Druck. Ich finde es wirklich verblüffend, wie groß in Teilen der deutschen Bevölkerung die Sehnsucht nach Bevormundung ist. Jeder der darauf hinweist, unsere verfassungsmäßig verbürgten Freiheitsrechte so schnell wie möglich wiederherzustellen, wird dafür zum Teil auch noch beschimpft. Außerdem wird der Pandemiekrise von manchen mit der Behauptung begegnet, Recht und Gesetz seien völlig egal, wir müssten alles dem Gesundheitsschutz unterordnen. Was natürlich Unsinn ist. Deshalb ist es wichtig, für die Freiheit weiter zu kämpfen, denn es ist nicht selbstverständlich, dass wir in einer freien Gesellschaft leben. Darin sehe ich meine Mission.
        […]

        https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/wolfgang-kubicki-im-te-interview/

        Die anderen Aspekte des Interviews werde ich ein anderes Mal behandeln.

        Und natürlich hat Prof. Stöhr recht: es hätte von Anfang an ein festes, interdisziplinäres Berater-Team geben müssen. Und am schlimmsten finde ich, wie nach und nach virologen-ferne Mathematiker und Physiker als Modellierer „übernommen haben“. Vermutlich sollten sie die Lücke schließen, die mangels praktischer Forschung zur Effizienz von Maßnahmen entstanden ist.

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