Diese Frage ist im Fall Aiwanger sehr leicht zu beantworten: Medien-Aktivismus bei fehlender Tatsachenbasis ist nun mal kein Qualitätsjournalismus.
„Politologe zum Fall Aiwanger: „Die Faktenbasis stimmt nicht“
Stand: 02.09.2023, 11:43 Uhr
Von: Mike Schier
Der Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter beobachtet die bayerische Landespolitik seit Jahrzehnten. Ein Gespräch über die wahrlich ungewöhnliche Flugblatt-Affäre um Hubert Aiwanger.
[…]
Herr Professor Oberreuter, die einen sprechen von Jugendsünde, die anderen von Antisemitismus-Skandal. Wie sehen Sie es?
Erstens wissen wir nicht, ob Hubert Aiwanger der Autor des Flugblattes war. Dieses Blatt war eine moralische Entgleisung größter Dimension, die ich auch nicht durchgehen lassen würde, wenn es 430 Jahre her wäre. Wir sind als Jugendliche mit dem Nationalsozialismus auf einem ganz anderen Niveau umgegangen. Aber was mich aufregt, ist der Umgang damit.
Was meinen Sie?
Ich frage mich, ob es seriös ist, von einer Tageszeitung wie der Süddeutschen auf einer derart ungesicherten Informationsgrundlage einen in Verantwortung stehenden Politiker zum Abschuss freizugeben. Offenbar ist die Quelle Lehrpersonal von damals, das seit Langem versucht, Aiwanger abzuschießen. Die Faktenbasis stimmt nicht! Und nicht nur die Grünen, SPD und FDP nutzen nun diesen moralischen Dreck dazu, Tagespolitik zu machen und sich der CSU als Partner anzubieten. Das ist auch alles andere als koscher. Wenn es Hubert Aiwanger war, dann muss er zurücktreten. Aber bislang weiß niemand, was wirklich los war.
Markus Söder hat 25 Fragen gestellt.
Ja, das klingt wahnsinnig aufwendig. Aber es hätten auch drei oder sieben sein können.
Wie beurteilen Sie Söders Krisenmanagement?
Er kann nicht sagen: Das geht mich nichts an. Er muss es ernst nehmen. Aber auch er weiß nicht, was vor 37 Jahren war. Aiwangers Verteidigungslinie: Es war der Bruder, den er nicht hinhängen wollte. Das könnte ich nachvollziehen. Wenn Markus Söder das nicht glaubt, dann könnte er Hubert Aiwanger entlassen – und die Freien Wähler müssten dann entscheiden, ob sie ohne Aiwanger weitermachen. Wenn nicht, dann gäbe es halt für die läppische Zeit von drei Wochen eine Minderheitsregierung (lacht).
Das spannende ist ja, was nach der Wahl passiert.
Danach würde es eine Koalitionsbildungsphase geben mit der Frage: Ist Aiwanger Teil der Regierung oder nicht. Und auch hier gilt: Wenn Aiwanger verantwortlich war, wird Söder Nein sagen. Dann werden die Freien Wähler eben ohne Aiwanger eine Koalition eingehen.
Meinen Sie?
Ja, das meine ich. Weil ohne Regierungsamt sind sie macht- und gestaltungslos.
Aber Aiwanger verkörpert quasi die Freien Wähler!
Als ich noch bei der Politischen Akademie in Tutzing im Amt war, hatte ich ein Gespräch mit der Fraktion. Damals habe ich ihnen geraten, eine größere innerfraktionelle Demokratie aufzubauen. Die Charta Aiwanger ist keine Lösung im Parlamentarismus. Aber Machtlosigkeit ist eben auch keine Lösung. Was haben sie denn sonst für Gestaltungsmöglichkeiten? Sie haben ja schon als Anhängsel der CSU relativ wenige. Wenn Aiwanger der Schuldige an diesem Flugblatt ist, dann wäre er klug beraten zu sagen: An mir soll das Wohl der Freien Wähler nicht scheitern.
Aber er hat ja auch eine wahnsinnige Zustimmung.
Im Moment profitieren die AfD und die Freien Wähler. Da wird jemand auf Basis ungesicherter Informationen attackiert. Jemand, der redet wie das Volk. Jemand, der Antworten auf Probleme verlangt, die die Menschen alltäglich erfahren. Andere Politiker schaffen das nicht.
[…]“
D’accord, bis auf die Unversöhnlichkeit, was pubertäre Denke und pubertäres Verhalten angeht.
Was hat die Süddeutsche sich bei ihrer Kampagne in Zeiten einer schwachen Zustimmung zur Bundesregierung (19%) eigentlich gedacht? Daß die Grünen profitieren könnten?
Anna Mayr in der ZEIT sieht es ähnlich wie Oberreuter – aber dann doch auch wieder ganz anders:
„Hubert Aiwanger
Und jetzt viel Spaß mit dem Hubert
Er provoziert im Internet, liebt Waldarbeit und gilt nun als Markus Söders größtes Problem – wer ist Hubert Aiwanger, der Chef der Freien Wähler?
Von Anna Mayr
30. August 2023
[…]
Wer nicht in Bayern lebt, kannte Aiwanger bisher vielleicht wegen seiner Rede auf einer Demonstration gegen das Heizungsgesetz, in der er sagte, die „schweigende Mehrheit“ müsse sich „die Demokratie zurückholen“. Oder wegen seines X-Accounts (früher Twitter), auf dem er Thesen raushaut: „Der Urtrieb der Linken hierzulande ist, anderen etwas wegzunehmen.“
[…]
Einige Tage später meldete sich sein Bruder Helmut bei der Redaktion der Passauer Neuen Presse. Er habe das Pamphlet geschrieben, so wird er zitiert, er sei sauer gewesen, weil er sitzen geblieben war. Eine Geschichte, die ohne Zeitmaschine relativ schwer überprüfbar ist.
[…]
Ende Februar 2023, eine große Halle in Deggendorf, die Kapelle spielt Der treue Husar. Manche Männer tragen Lederhosen und manche einen Schmiss. Ein Krapfen kostet 2,50 Euro. In wenigen Minuten wird Hubert Aiwanger eintreffen, zum Politischen Aschermittwoch, einer wichtigen Sache in Bayern, es geht darum, Bier zu trinken und politische Gegner zu beleidigen.
[…]
Er steht am Rednerpult und sieht zerbrechlich aus. Er ist kein Bierbauchträger, kein Franz Josef Strauß. Seine linke Ferse hält er vom Boden abgehoben, sie schwingt beim Reden mit. Ein Skript hat er nicht.
Er sagt: „Herzlich willkommen bei denen, die an die Zukunft glauben, anstatt Insekten zu fressen und sich an die Straße zu kleben.“ Tosender Applaus.
Er sagt: „Diese Idioten in Berlin würden lieber im Winter frieren, als einen morschen Baum für Energie zu verwenden!“ Jubel.
Er sagt: „Lindner wäre im Wald nicht zu gebrauchen. Wo er mit dem Porsche nicht hinkommt, arbeitet er nicht.“
Er sagt: „Alles wird in Deutschland kritisiert, jeder, der arbeitet, muss sich rechtfertigen. Wenn wir dafür sorgen, dass die guten Leute hierbleiben, brauchen wir nicht so viele andere ins Land lassen!“
Er sagt: „Deutschland ist Technologieführer in der ganzen Welt. Das wären wir nicht, wenn wir seit 3000 Jahren kiffen würden!“ Am Ende klatscht sogar die Kapelle.
[…]
Auch wer politisch nicht mit Aiwanger übereinstimmt, muss zugeben, dass der Mann Humor hat. Dass er die Kunst beherrscht, Selbstverständliches zu sagen und dabei zu suggerieren, er sei der Einzige auf der Welt, der klar denkt. Wenn er auf Volksfesten spricht oder Interviews gibt, ist er wie auf Twitter: unerbittlich, undiplomatisch, gemein. Er rechtfertigt das damit, dass klare Sprache dazugehöre. Aber er fällt auf, weil er eben der Einzige ist, der so spricht.
[…]
Es existieren nun zwei mögliche Realitäten nebeneinander. In einer Realität hat Hubert Aiwanger den antisemitischen Text geschrieben und, anstatt sich zu entschuldigen, seinen Fehler zu gestehen, alles abgestritten. Dann musste er einen Schuldigen präsentieren und fand seinen Bruder. In der anderen Realität ist es, wie Hubert Aiwanger selbst es darstellt: Sein Bruder hat das Pamphlet verfasst, und weil er ihn nicht verpfeifen wollte, hat er die Sache nun am Hals, nach über 30 Jahren. Das Problem ist: Man kann etwas zu laute Bierzeltreden schwingen und gleichzeitig ein kluger Politiker sein. Aber ein „Freiflug durch den Schornstein in Auschwitz“, das hat man entweder in die Welt gebracht oder nicht.
Mitarbeit: Matthias Kirsch„
Warum kommt ihr nicht in den Sinn, daß eigentlich derjenige, der eine Kampagne führt, über eine „Zeitmaschine“ verfügen sollte, was allerdings nicht der Fall war? Mehr als den rechtswidrigerweise privat Schulunterlagen hortenden Lehrer, der seinerzeit dem Hubert ein Strafreferat aufgebrummt hatte, hatte die Süddeutsche nicht zur Hand. Wobei jener Lehrer über den Urheber des Flugblatts so wenig wußte wie darüber, wieso in der Tasche des Schülers Aiwanger Exemplare aufgefunden worden waren. Anhaltspunkte dafür, daß das Flugblatt überhaupt verteilt worden war, gibt es ebenfalls nicht. Derlei Lücken-Petitessen werden üblicherweise im heute grassierendem Verdachtsjournalismus mit Signalwörtern wie „offenbar“, „dürfte“ und „liegt nahe“ überpinselt.
Der BR am 2.9.2023:
„Angestoßen hatte die Berichterstattung [der Süddeutschen Zeitung] ein früherer Lehrer. Dem BR versicherte er seine Aussagen an Eides statt, möchte aber anonym bleiben. „Hubert Aiwanger saß im Vorzimmer des Direktorats als einziger Beschuldigter„, erinnerte er sich. Zunächst habe der Schüler im Sekretariat seine Unschuld beteuert, dann habe der damalige Direktor unter vier Augen mit ihm gesprochen. Da in Hubert Aiwangers Tasche Flugblätter gefunden worden seien, „galt er als überführt“. Aus Sicht der Lehrer damals sei es „eine Ein-Mann-Aktion“ gewesen. Deswegen habe der Disziplinarausschuss, dem er angehört habe, eine Strafe gegen Aiwanger verhängt.
Keiner der Schulkameraden, mit denen der BR gesprochen hat, erinnert sich daran, damals etwas von dem Flugblatt mitbekommen zu haben. Ein Schüler hatte das Papier in seine historische Arbeit aufgenommen, die prämiert wurde und in mehreren Bibliotheken – auch in der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem – aufbewahrt wird. Er hatte das Flugblatt nach eigenem Bekunden nicht selbst gefunden, sondern es von seinem Lehrer erhalten.
[…]
Offizielle Schul-Dokumente werden bei der Aufklärung des Falls wohl nicht helfen können. Nach Auskunft des aktuellen Schulleiters des Burkhart-Gymnasiums seien dort keine Unterlagen zum Fall Aiwanger im Schuljahr 1987/88 vorhanden, teilte das Kultusministerium mit. Auch an der Dienststelle des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Niederbayern gebe es keine Unterlagen zu der Angelegenheit. Das stehe im Einklang mit den vorgegebenen Aufbewahrungsfristen.“
Das entspricht ziemlich genau Aiwangers eigenen Erinnerungen, wie er sie am 31.8.2023/1.9.2023 gegenüber der WELT wiedergab:
„Hubert Aiwanger im Interview
„Ich sollte politisch vernichtet werden“
Stand: 31.8.2923 20:15 Uhr |
Von Tim Röhn
Ressortleiter Investigation und Reportage
Seit Ende vergangener Woche steht Hubert Aiwanger im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit – weil zu seiner Schulzeit ein antisemitisches Flugblatt bei ihm gefunden wurde und immer neue Vorwürfe dazu kommen. Nach Tagen des Schweigens spricht er im Exklusiv-Interview mit WELT ausführlich über die Affäre.
[…]
Kurz bevor das Gespräch beginnen soll, liest er in der Online-Ausgabe der „Bild“-Zeitung, dass eine ehemalige Mitschülerin behauptet, er habe als Schüler „Mein Kampf“ mit sich herumgetragen. Er müsse nun erst mal dazu twittern, entschuldigt er sich und legt auf.
„Es wird immer absurder. Eine andere Person behauptet, ich hätte Mein Kampf in der Schultasche gehabt. Wer lässt sich solchen Unsinn einfallen!?“, schreibt er bei „X“, vormals Twitter.
Dann ist er wieder am Apparat.
[…]
Aiwanger: Man muss sich schon fragen, wie solche Gemeinheiten produziert werden. Von den Vorwürfen bleibt übrig, dass ein Blatt oder wenige Blätter eines abscheulichen Papiers in meiner Tasche gefunden wurden. Weder die behauptete Verbreitung noch die behauptete Urheberschaft durch mich. Insofern wurde hier offenbar absichtlich gelogen und eine Verdachtsberichterstattung mit schwerwiegenden Folgen praktiziert. Und dann hieß es noch, es gebe Zeugen – aber nun sind da keine.
WELT: Ihr Bruder sagte dann, er habe das Papier verfasst.
Aiwanger: Auf den Gedanken ist die „SZ“ vorher ganz offensichtlich nicht gekommen. Sie hatten mich im Visier, Punkt. Das war stümperhaft und eine bodenlose Gemeinheit. Hätten sie früher gewusst, dass es mein Bruder war, hätten sie die Kampagne wohl gar nicht erst gestartet.
WELT: Warum haben Sie nicht von Anfang an gesagt, dass Ihr Bruder das Papier verfasst hat?
Aiwanger: Schon aus der Fragestellung der Anfrage waren viele Unwahrheiten zu erkennen. Ich wusste ja, dass ich nicht der Urheber war. In dem Moment habe ich einfach nicht gesehen, dass ich hier jetzt für Aufklärung sorgen sollte.
WELT: Vor der Veröffentlichung der „SZ“ waren Sie gefragt worden, ob Exemplare des Flugblatts in Ihrem Rucksack gefunden und Sie bestraft worden waren. Ihr Sprecher hatte das verneint. Hat er gelogen?
Aiwanger: Nein. Wir haben eine Antwort auf mehrere Fragen geschickt, von denen einige falsche Behauptungen beinhaltet hatten.
WELT: Aber hätten Sie nicht da schon sagen sollen, dass das Papier bei Ihnen gefunden wurde, Sie aber nicht der Verfasser seien?
Aiwanger: Wie gesagt: Schon in den Fragen steckten Unwahrheiten. Da hieß es, sie hätten Zeugenaussagen bezüglich der Urheberschaft. Ich wusste ja, dass das gar nicht sein kann. Dass die mit falschen Karten spielen. Also wollte ich denen nicht im Vorfeld alles auf den Tisch legen.
[…]
WELT: Was war das damals für eine Zeit? Die Schülerarbeit und auch die Schilderungen von ehemaligen Schülern deuten auf ein Problem mit Rechtsextremismus, mit Holocaust-Verharmlosung hin.
Aiwanger: Dieser Eindruck trügt. Diese Zustände gab es so nicht. Es werden jetzt von den Medien nur diese Leute gehört, die behaupten, dass es damals so gewesen sei. Menschen, die etwas anderes berichten, werden ignoriert. Ich glaube, dass die Wahrnehmung verzerrt und einseitig ist.
WELT: Und Sie? Wie waren Sie damals unterwegs? Was für ein Typ waren Sie?
Aiwanger: Auf alle Fälle nicht der, als der ich jetzt dargestellt werde – als Menschenfeind. Ich hatte viele Freunde, war nach meiner Wahrnehmung bei vielen beliebt. Ich war hilfsbereit, habe andere unterstützt und war niemand, der anderen etwas Böses wollte. Wissen Sie, ich bin kein böser Mensch. Ich verstehe nicht, warum man dieses Bild von mir zeichnet.
WELT: Und warum war das Papier damals in Ihrem Rucksack?
Aiwanger: (atmet tief durch) Fragen Sie mich bitte etwas anderes! Mein Bruder sagt ja, ich habe möglicherweise versucht, das Papier damals einzusammeln um zu deeskalieren. Mir fehlt schlichtweg die Erinnerung.
WELT: Der Unterschied zwischen Verteilen und Einsammeln ist elementar. Können Sie ausschließen, dass Sie es an andere verteilt haben?
Aiwanger: Das kann ich nicht mehr einordnen.
WELT: Warum haben Sie denn dann die Strafe akzeptiert?
Aiwanger: Weil Sie damals als relativ einfacher Ausweg erschienen ist. Auf der anderen Seite stand die Drohung mit der Polizei im Raum. Ich hatte das Flugblatt ja in der Tasche, ich saß ohnehin in der Patsche. Da wollte ich nicht mehr damit beginnen, jetzt zu erzählen, der Verfasser sei aber der Bruder. Das war dann eh schon alles egal.
WELT: Bruder hin oder her – hätten Sie angesichts des Inhalts dieses Pamphlets nicht entschiedener vorgehen müssen, den Verfasser melden müssen?
Aiwanger: Im Rückblick unter dieser Drucksituation, na ja. Natürlich hätte ich mir damit viel Ärger ersparen können. Aber dafür hätte ich meinen Bruder mit reingezogen. Wie auch immer ich es gemacht hätte: Im Nachhinein kann man es als falsch ansehen. Ich weiß aber auch gar nicht mehr, ob am Ende überhaupt nach dem Verfasser weiter ermittelt wurde. Vielleicht war der Direktor auch damit zufrieden, dass ich eine gewisse Strafe auf mich genommen habe. Damit war es dann erledigt. Auch meine Eltern wurden nicht hinzugezogen.
WELT: Waren Sie nicht erschrocken, dass Ihr Bruder so etwas verfasst hat? War er ein Nazi?
Aiwanger: Erschrocken ja, er war damals in einer schwierigen Situation, Klassenziel nicht erreicht, von den Klassenfreunden getrennt.
[…]“
Praktischerweise hatte der Chefredakteur der Süddeutschen schon am 29.8.2023 dieses menschlich verständliche Krisenmanagement Aiwangers zum Thema gemacht – mit der entlarvenden Äußerung, auf die Urheberschaft des Flugblattes komme es daher gar nicht mehr an:
„Aiwanger-Affäre: Jetzt meldet sich „SZ“-Chefredakteur Wolfgang Krach zu Wort
Die „Süddeutsche Zeitung“ verdächtigt den stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger, vor 35 Jahren ein antisemitisches Flugblatt verfasst zu haben. Für ihre Berichterstattung ist sie jetzt selbst in die Kritik geraten. Chefredakteur Wolfgang Krach hat sich nun in der Angelegenheit zu Wort gemeldet und Einzelheiten zur Recherche genannt.
Henning Kornfeld | 29. August 2023 um 10:40
Die „SZ“ hatte am vergangenen Freitag erstmals über den Verdacht gegen Aiwanger berichtet. Am Samstag darauf bezichtigte sich indes dessen Bruder Herbert der Urheberschaft an dem Flugblatt. Kritiker werfen der „SZ“ nun vor, die von ihr genannten Indizien rechtfertigten eine Verdachtsberichterstattung gegen den bayerischen Politiker nicht.
Chefredakteur Wolfgang Krach verteidigt in einem Kommentar hingegen die Berichterstattung seines Blattes und fordert harte Konsequenzen für den Politiker: „Hubert Aiwanger ist nicht mehr haltbar. Nicht für seine Partei, nicht für seinen Koalitionspartner CSU – und auch nicht für Bayern.“ Krach weist zunächst auf Unstimmigkeiten in der Darstellung der Aiwangers hin. So habe der Politiker in seiner Erklärung von Samstag offen gelassen, warum er das Flugblatt in seinem Ranzen herumgetragen habe. „Glaubt jemand ernsthaft, er habe es wieder eingesammelt, um zu ‚deeskalieren‘, wie sein Bruder neuerdings behauptet? Warum ist ihm das dann nicht früher eingefallen?“, fragt Krach rhetorisch.
[…]
Allein schon durch den Umgang mit der Affäre habe Aiwanger „Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit selbst gestiftet und Vertrauen zerstört“, meint Krach. „Auf die Urheberschaft kommt es nicht mehr an, der Rest ist schon schrecklich genug.““
Das ist wirklich erbärmlich.
Daß sich neben vielen anderen speziell der BR und der SPIEGEL der Kampagne anschlossen und u.a. frühere, Aiwanger-kritische, Mitschüler ausgruben, die aus dem Nebel der Erinnerung Passendes zusammenklaubten, gern auch anonym („eidesstattliche Versicherung liegt der Zeitung vor“, die im Zweifel ihre dubiosen „Informanten“ unter Verweis auf Quellenschutz schützt), kommt dem blasenfernen Betrachter eher wie ein zusätzlicher Beleg für die Dünnbrüstigkeit einer Kampagne vor, die den Kampf gegen Antisemitismus nur als empörungsauslösendem Vorwand benutzt:
„„Politische Vernichtung“
Wolffsohn verteidigt Aiwanger!
Gastkommentar
Von: Michael Wolffsohn*
28.08.2023 – 10:22 Uhr
„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“ Auch wenn es der Denunziant gut meint. Jüngsten Anschauungsunterricht bietet uns der Fall des bayerischen Vize-Ministerpräsidenten und Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger. Bislang fiel er nie durch irgendwelche antisemitischen Äußerungen auf. Den Unmut seiner Gegner zog er sich mit anderen Aussagen zu.
Ein Recherchen-Team der „Süddeutschen Zeitung“ veröffentlichte: Aiwanger hätte als 17-jähriger Schüler vor rund 35 Jahren ein ekelerregendes, antisemitisches Flugblatt verfasst.
Wer das Flugblatt liest, erkennt sofort: Ja, es ist ekelhaft und widerwärtig. Warum? Weil es tändelnd über die Hölle auf Erden witzelt, nämlich über das nationalsozialistisch-deutsche Vernichtungslager Auschwitz. Dort wurden rund 1,3 Millionen Menschen ermordet, davon 1,1 Millionen Juden. Darüber machen anständige Menschen keine Witze.
Ist jenes Flugblatt antisemitisch? Es ist menschenverachtend, aber ist es deswegen automatisch antisemitisch? Antisemiten machen Juden als Juden verächtlich. Sie fordern die Benachteiligung und sogar Ermordung. Kein Wort davon in diesem dreckigen Text. Merke: Nicht jeder Dreck ist zugleich antisemitisch.
Zeugen von damals haben Hubert Aiwanger beschuldigt. Sie alle bestehen auf Anonymität. Seltsam: Für eine gute Sache – also den Kampf gegen Antisemiten – nicht mit offenem Visier kämpfen?
[…]
„Hysterische Aiwanger-Kritiker messen mit zweierlei Maß“
Als Jude wehre ich mich dagegen, dass Denunzianten uns Juden für ihre tagespolitischen Zwecke missbrauchen. Kurz vor den Wahlen in Bayern wollen sie den konservativen Aiwanger und seine Freien Wähler als Nazis und, daraus abgeleitet, Antisemiten abstempeln. Wer konservativ mit „Nazi“ und „Antisemit“ gleichsetzt, ist ahnungslos und verleumderisch. Wer es dennoch tut, lasse uns Juden aus diesem miesen Spiel raus.
Die hysterischen Aiwanger-Kritiker messen mit zweierlei Maß. Konservativen werfen sie jugendliche Dummheiten, Widerwärtigkeiten, Fehler oder Straftaten lebenslänglich vor und fordern noch Jahrzehnte später, also heute, Konsequenzen. Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne) gilt als Staatsmann. Dabei hatte er mit 25 Jahren einen Polizisten, also einen Staatsbeamten, brutal verprügelt. Vergeben und vergessen. Weil Joschka grün und Aiwanger konservativ ist?
Kein Zweifel: Joschka Fischer hat sich gewandelt. Vielleicht hat Hubert Aiwanger mit 17 tatsächlich Nazis verharmlost. Doch, anders als dem grünen Joschka, soll man dem konservativen Aiwanger nicht zubilligen, dass er sich gewandelt hat?
Die SPD-Politikerin Sawsan Chebli postete: „Als Schüler verfasste Aiwanger ein antisemitisches Flugblatt, das alles überschreitet, was man für möglich gehalten hat.“ Inzwischen ist dieser Post von ihrem X-Account gelöscht. Aber Frau Chebli war als Jugendliche selbst bekennende Antisemitin. Für Aiwanger gilt also nicht, was für sie gilt. Entlarvend ist das.
Mein muslimischer Freund Ahmad Mansour gibt unumwunden zu: Als Jugendlicher war er Antisemit. Heute bekämpft er heldenhaft den Antisemitismus.
[…]
Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt mehrheitlich gegen die jetzige Koalition aus CSU und Freien Wählern in Bayern. Das ist ihr gutes demokratisches Recht. Aber weder Aktivismus noch Verdachtsjournalismus sind Qualitätsjournalismus.
[…]“
Dann gab es doch noch einen nicht-anonymen Zeugen, von dem der BR am 2.9.2023 so berichtete:
„Nachdem es tagelang nur anonyme Anschuldigungen gegen Hubert Aiwanger gegeben hatte, äußerte sich am Dienstagabend [29.8.2023] erstmals ein ehemaliger Mitschüler vor einer Kamera: Mario Bauer, der von der 7. bis zur 9. Jahrgangsstufe mit Aiwanger in einer Klasse war, anschließend eine Stufe unter ihm. Im Interview für das ARD-Politikmagazin „report München“ schilderte Bauer, dass Aiwanger in der Schule ab und zu „den Hitlergruß“ gezeigt und „Hitler-Reden imitiert“ habe. Auch habe er öfter Witze über Juden und das KZ Auschwitz erzählt.
[…]“
Ruft man den Beitrag vom 29.8.2023 auf, liest man von der konkreten Jahrgangsstufe nichts, dafür aber etwas vom „Klassenzimmer“:
„29.08.2023, 23:53 Uhr
Ex-Mitschüler spricht über Aiwanger: Hitlergruß und Juden-Witze
Tagelang gab es nur anonyme Vorwürfe gegen Hubert Aiwanger, im BR-Interview äußert sich erstmals ein Ex-Mitschüler vor der Kamera: Aiwanger habe damals Hitler imitiert und Juden-Witze erzählt. Die Freien Wähler beklagen „Diffamierungsversuche“.
[…]
Reporterinnen und Reporter des BR sprachen in den vergangenen Tagen mit zahlreichen Mitschülern Aiwangers. Deren Erinnerungen waren höchst unterschiedlich. Mario Bauer ist der Erste, der offen vor einer Kamera seine Erinnerungen an seinen früheren Schulkameraden schildert.
Beim Betreten des vollbesetzten Klassenzimmers habe Hubert Aiwanger ab und zu „einen Hitlergruß gezeigt“, erinnert sich Bauer im Interview mit „report München“ und BR24. Auch habe er oft Hitler-Reden imitiert. „Da wollte er immer damit auffallen.“ Damit bestätigt der Ex-Mitschüler, der drei Jahre lang mit Aiwanger in einer Klasse am Burkhart-Gymnasium Mallersdorf-Pfaffenberg war, öffentlich anonyme Aussagen, über die „Süddeutsche Zeitung“ und „Münchner Merkur“ berichtet hatten. Der „Merkur“ schrieb unter Berufung auf Zeitzeugen von damals, im Zusammenhang mit einem antisemitischen Flugblatt sei vor 35 Jahren schnell der Verdacht auf den 16 oder 17 Jahre alten Hubert gekommen, weil dieser in der Klasse als Hitler-Imitator aufgefallen sei.
[…]
Zum Flugblatt kann Mario Bauer nichts sagen, er erinnert sich aber an Hubert Aiwangers auffälliges Verhalten. Auch Witze über Juden und das KZ Auschwitz habe sein Mitschüler „definitiv“ erzählt. Man könnte natürlich sagen, es sei eine pubertäre Phase gewesen, viele hätten ihn damals „als Spinner“ abgetan, sagt der Ex-Mitschüler am Dienstagabend. „Welche starke Gesinnung dahinter gesteckt hat? Keine Ahnung, das kann man schwer sagen.““
Also teilte Mario Bauer das Klassenzimmer mit Hubert Aiwanger lediglich im Alter zwischen 12-14 Jahren, kaum ein Alter, in dem man mit Hitler-Imitationen und -grüßen auffällig wird. Die Merkur-Verdachtszeugen kann man gleich ins Reich der Legende verweisen: in Verdacht geriet Aiwanger, weil man Flugblätter bei ihm gefunden hatte. Keiner der Zeugen hat das Flugblatt seinerzeit gesehen. Zeugen, die dem BR nicht ins Konzept paßten, wurden abgewertet, wenn sie mit ihm den Klassenraum nicht teilten:
„Namentlich geäußert hat sich mit Christian Augsburger noch ein Kollegstufen-Kamerad Aiwangers, der mit ihm aber lange Jahre nicht in einer Klasse war und auch keine Abi-Kurse mit ihm belegte. Er habe Aiwanger erst mehrere Jahre später bei einem späteren Praktikum näher kennengelernt, erzählte er. „Ich habe ihn als einen sehr ruhigen und korrekten Mitschüler sowie fleißigen Mitpraktikanten erlebt. Ein ganz normaler Typ eben.“ Zu den Vorwürfen anderer Mitschüler könne er nichts sagen, da er davon nichts mitbekommen habe. Ein weiterer Schulkamerad, jünger als Hubert Aiwanger, er besuchte nie die gleiche Klasse, erlebte ihn aber im Schulbus. Seiner Erinnerung nach war er „nicht rechts“, habe keinen Hitlergruß gemacht, sondern sei unauffällig gewesen.“
Und dann blieb beim BR noch folgender Beifang hängen, der trotz Zweckverfehlung natürlich ausgebreitet werden mußte:
„Die Säureattacke
Auch Lehrerin Gudrun Arnold, die dem BR eine Bestrafung Hubert Aiwangers in einem ganz anderen Fall schilderte, bekam nach eigenen Angaben nichts von einer rechtsradikalen Orientierung mit. Arnold war Kunstlehrerin und versicherte dem BR eidesstattlich, dass sie von Hubert Aiwanger in der neunten Klasse von hinten mit einer ätzenden Flüssigkeit bespritzt worden sei. Die Substanz habe Löcher in ihre Kleidung geätzt. Auch eine zweite Lehrerin soll betroffen gewesen sein. „Gott sei Dank wurde mein Gesicht nicht getroffen“, sagte Arnold. „Ich war durch den Vorfall geschockt.“
Die Strafe für Hubert Aiwanger sei ein Direktoratsverweis gewesen. Die Eltern hätten die Kleidung ersetzen müssen. Hubert Aiwanger ließ eine Anfrage von BR24 mit Bitte um Stellungnahme dazu unbeantwortet.“
Großer Gott! Wo soll das enden? Schockierende Vorfälle im Kindergarten? Schmeißen mit Sandschäufelchen in den Rücken, was glücklicherweise nicht ins Auge ging?
Funfact: der humorlose und vegane Obergrüne bei der ZEIT, stv. Chefredakteur Bernd Ulrich, regte sich am 1.9.2023 mächtig über dieses Detail auf:
„Und das ist die Lage für Söder: Eine falsche Bewegung gemacht, ein falsches Wort gesprochen, ein Momentum verpasst – und das war’s. Diese Zuspitzung hat sich der CSU-Chef selbst zuzuschreiben. Denn der Mann, der mal mit AfD-Themen geflirtet hat, dann auch mal mit den Grünen, hat seinen ganzen Wahlkampf darauf aufgebaut, gegen dieselben Grünen zu polemisieren und auf keinen Fall mit ihnen zu koalieren. Dabei bedient sich Söder übrigens oft derselben Polemiken und derselben Lügen wie sein Vize (Grüne wollen, dass wir Insekten essen).“
Über die klimaschutztechnischen Vorteile von Mehlwurm, Grille & Co. gegenüber Schwein und Rind wird ja wohl nicht grundlos allseits „aufgeklärt“, oder? Ulrich muß aber auch viel ertragen zur Zeit: in derjenigen VW-Kantine, in der es ausschließlich Vegetarisches gab, wird die echte Currywurst wieder eingeführt, und der mäkelige Vegetarier Özdemir hat mit seinem „ambitionierten“ ökologischen Anforderungsprofil zum kleinen Preis die Caterer derartig abgeschreckt, daß es im Landwirtschaftsministerium seit dem 1.7.2023 nun gar keine Kantine mehr gibt.
Wenn’s nach Ulrich geht, reicht eine bloße Stellungnahme eines „Beschuldigten“ eh nicht aus: es muß schon eine öffentliche therapeutische Familienaufstellung sein. Mindestens!
„Denn wenn es so gewesen sein sollte, wie die beiden behaupten, dann muss es doch zwischen dem aufrechten Demokraten Hubert und dem neonazistisch verirrten Helmut enorme Konflikte gegeben haben. Davon könnten sie ja berichten. Oder davon, wie der Hubert den Helmut seinerzeit aus dem braunen Sumpf gezogen hat. So eine konkret erlebte und ehrlich erzählte Geschichte könnte die leidlich gutwilligen Leute überzeugen und versöhnen. Wenn sie denn stimmt. Jedoch: Sie erzählen nicht, sie stammeln und sie keilen.
Wieso glaubt Hubert Aiwanger, sich das leisten zu können?“
Ich glaube, mein Rechtsstaats-Schwein pfeift.
Die Beantwortung der 25 Fragen durch Aiwanger erbrachten nichts Neues, riefen aber noch einmal die Standards auf, die unser Zusammenleben regeln sollten:
„Antisemitismusvorwürfe
So antwortete Hubert Aiwanger auf Markus Söders Fragen
In der Flugblattaffäre stellte Bayerns Ministerpräsident seinem Vize 25 Fragen. Das sind die Antworten des Freie-Wähler-Chefs.
3. September 2023, 12:39 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, isd, ast
[…]
Vorbemerkung
Das besagte Flugblatt habe ich nicht verfasst und erachte es damals wie heute als ekelhaft und menschenverachtend. Es spiegelt weder damals noch heute meine persönliche Haltung wider.
Die mit diesem Fragenkatalog angesprochenen Vorgänge liegen rund 36 Jahre zurück. Damals war ich 16 Jahre alt. Ich weise daher darauf hin, dass mir viele Details heute nicht mehr erinnerlich sind. Zudem kann der Wahrheitsgehalt vieler Vorwürfe nicht mehr zweifelsfrei festgestellt werden. Sachverhalte können nicht mehr vollständig rekonstruiert werden. Ebenso ist die Interpretation und Einordnung in den situativen Kontext nicht mehr möglich.
Ich bereue, wenn ich durch mein Verhalten in Bezug auf das Pamphlet oder weitere Vorwürfe gegen mich aus der Jugendzeit Gefühle verletzt habe.
Entsetzt bin ich, wie mit einem Dokument aus meiner Schulzeit und der Weitergabe von Informationen aus dem geschützten Raum Schule durch einen Lehrer versucht wird, mich politisch und persönlich fertig zu machen. Die Veröffentlichungen aus Lehrerkreisen sind ein massiver Verstoß gegen das Bayerische Dienstrecht. Gegen die Verdachtsberichterstattung mit überwiegend anonymen Aussagen und dem Weglassen entlastender Inhalte behalte ich mir rechtliche Schritte vor.
[…]
14. Wieso haben Sie gegenüber der Schulleitung die Verantwortung für das Flugblatt übernommen?
Ich weiß nicht, ob und was ich an Verantwortung für das Flugblatt übernommen habe. Nach dem Auffinden des Flugblattes in der Schultasche wurde mir mit der Polizei gedroht. Als Ausweg wurde mir angeboten, ein Referat zu halten. Darauf ging ich unter Druck ein. Damit war die Sache wohl für die Schule erledigt.
15. Haben Sie vor der Schulleitung zugegeben bzw. eingestanden, dass das Flugblatt von Ihnen stammt?
Es wird auf die Frage 14 verwiesen.
16. Haben Sie das Ihnen als Sanktion auferlegte Referat gehalten?
Nach meiner Erinnerung wahrscheinlich ja.
17. Wieso haben Sie keinen Verweis von der Schulleitung bekommen? Wieso wurden Ihre Eltern nicht einbezogen, obwohl Sie noch minderjährig waren?
Diese Fragen kann nur die damalige Schulleitung beantworten.
18. Haben Sie Ihren Bruder mit dem Flugblatt konfrontiert? Haben Sie ihm klargemacht, weshalb ein derartiger Inhalt absolut indiskutabel ist? Hat Ihr Bruder Einsicht gezeigt?
Mein Bruder und ich standen unter Schock. Die Vorstellung eines Polizeibesuchs im Elternhaus hat mir Angst gemacht. Mein Bruder war selbst im Nachhinein über den abscheulichen Inhalt beschämt und hat die Sache sehr bereut.
19. Warum hat sich Ihr Bruder damals nicht zu dem Flugblatt bekannt, sondern erst jetzt?
Mein Bruder war aufgrund seiner schulischen Probleme damals ohnehin in einer schwierigen Situation und hatte Angst vor dramatischen Folgen. Aufgrund der aktuellen Verdächtigungen gegen mich klärte mein Bruder die Urheberschaft auf.
[…]
22. Gab es in der Schule weitere Vorfälle, bei denen disziplinarisch gegen Sie vorgegangen wurde? Wenn ja, welche?
Mir ist neben einem Vorfall im Kunstunterricht, der mit der aktuellen Diskussion nichts zu tun hat, nichts in Erinnerung (Anmerkung: Allgemein ist dafür Sorge zu tragen, dass der Schutzraum Schule nicht ausgehöhlt wird. Schüler, Eltern und Lehrer müssen sich darauf verlassen können, dass schulische Interna nicht in die Öffentlichkeit getragen werden).
23. Welche Konsequenzen haben Sie damals aus der Angelegenheit für sich persönlich gezogen?
Der Vorfall war ein einschneidendes Erlebnis für mich. Er hat wichtige gedankliche Prozesse angestoßen.
24. Wie positionieren Sie sich zu dem Vorwurf, dass auch Ihr weiteres Verhalten bzw. Auftreten zur Schulzeit eine Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut nahegelegt habe, weshalb der Verdacht auf Sie gefallen sei (lt. Presseberichten angeblich Imitationen von Hitler und seinen Reden, „Hitlerbärtchen“)?
25. Gab es weitere mögliche rechtsradikale Aktivitäten in der Vergangenheit?
Die Fragen 24 und 25 werden gemeinsam beantwortet: Ich habe als Jugendlicher auch Fehler gemacht, die mir heute leidtun. Ich bereue, wenn ich durch mein Verhalten in der Jugendzeit Gefühle verletzt habe. Fehler aus der Jugendzeit dürfen einem Menschen allerdings nicht für alle Ewigkeit angelastet werden. Jedem Menschen muss auch ein Entwicklungs- und Reifeprozess zugestanden werden.„
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-09/flugblattaffaere-hubert-aiwanger-fragenkatalog
Es wird noch weitere Nachtret-Kommentare geben wie diesen, der exemplarisch geeignet ist, die wahre Stoßrichtung der Kampagne offenzulegen:
„Aiwanger-Affäre
Alles für die Macht
Markus Söder ist ein begnadeter Instinktpolitiker. Der Fall Aiwanger wäre für ihn die Chance gewesen zu zeigen, dass er auch Prinzipien hat. Doch er hat sie verpasst.
Ein Kommentar von Katharina Schuler
3. September 2023, 14:17 Uhr
Markus Söder gehört zu den erfahrensten Machtpolitikern in diesem Land. Der bayerische Ministerpräsident hat ein Gespür dafür, was bei einer Mehrheit der Bevölkerung – respektive der potenziellen CSU-Wähler – ankommt und was nicht.
[…]
Bayern sei ein Bollwerk gegen Antisemitismus und Rassismus, erklärte er zwar in seinem kurzen Statement am Sonntag.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-09/markus-soeder-will-hubert-aiwanger-im-amt-belassen
Doch die Entscheidung, Hubert Aiwanger trotz des antisemitischen Flugblatts, mit dem er in Verbindung gebracht wird, nicht nur im Amt zu behalten, sondern seinem Koalitionspartner, den Freien Wählern, auch keinerlei Auflagen für die weitere Zusammenarbeit zu machen, spricht dieser Behauptung Hohn.
Dürftige Antworten
Natürlich, da hat Söder recht, sollte niemand mit über 50 Jahren ausschließlich daran gemessen werden, was er als 17-Jähriger gedacht und getan hat. Doch im Fall Aiwanger ist der Vorfall von damals nicht nur besonders widerwärtig, seine Entschuldigungen und Reuebekenntnisse waren dürftig und verspätet.
[…]
Auch die Antworten, die Aiwanger nun auf die von Söder gestellten Fragen gegeben hat (PDF), bleiben mehr als dürftig. Weder erklärt er, wie das Flugblatt in seine Tasche kam, noch ob es ein oder mehrere Exemplare waren oder ob er es verteilt hat oder nicht. „Nicht erinnerlich“ ist die Antwort. Das ist wenig glaubwürdig. Immerhin gab es damals ein Disziplinarverfahren an der Schule. Man sollte meinen, wer in einen solchen Vorfall verwickelt war, weiß auch 35 Jahre später noch, wie es dazu kam. Dafür versäumt Aiwanger es in keiner seiner Erklärungen, darauf hinzuweisen, wer in seinen Augen das eigentliche Opfer ist: er selbst nämlich, der sich einer Kampagne zu seiner politischen Vernichtung ausgesetzt sieht.
Von wegen beendet
Söder räumt selbst ein, dass die Antworten nicht befriedigend sind. Konsequenzen will er daraus keine ziehen. Auch, weil es seither keinen ähnlichen Vorfall gegeben habe, wie er sagt. Das aber ist der eigentliche Vorwurf, den man Söder machen muss: Es mag stimmen, dass Aiwanger sich seither nicht mehr antisemitisch geäußert hat. Dass es aber eine Verbindung gibt zwischen der von mehreren Zeugen bestätigten rechtsradikalen Haltung des jungen Aiwanger zu seinem heutigen Rechtspopulismus, scheint offensichtlich. Wenn Aiwanger als bayerischer Minister und Vizeministerpräsident davon redet, dass sich die schweigende Mehrheit die Demokratie zurückholen müsse, hätte das allein schon reichen müssen, ihn als Koalitionspartner nicht länger in Betracht zu ziehen. Stattdessen etikettiert Söder Aiwanger weiterhin als „bürgerlich“, während er den Grünen diese Eigenschaft abspricht.
[…]“
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-09/hubert-aiwanger-affaere-markus-soeder-bayern
Der im engsten Aktivistenkreis rund um den Vettern-Wirtschaftsstaatssekretär Graichen zusammengezimmerte Entwurf des Heizungsgesetzes sah sich allseits derartig gravierender Kritik ausgesetzt, daß er – auch im Interesse der schweigenden Mehrheit – abgeändert werden mußte. Der nächste demokratie-defizitären Versuch, den Entwurf unter Ausschaltung einer echten parlamentarischen Debatte durchzupeitschen, konnte glücklicherweise vom BVerfG gestoppt werden. Alles schon vergessen?
Harald Martenstein über eine gefährdete Demokratie, die sich auf Denunzianten stützt, wie sie auch die Aiwanger-Kampagne befeuerten:
„Harald Martenstein
Über das Denunziantentum
ZEITmagazin Nr. 37/2023 30. August 2023, 16:52 Uhr aktualisiert am 3. September 2023, 11:47 Uhr
[…]
Zweiter Akt. 2018 richtet die AfD in Hamburg eine Meldestelle ein, wo Eltern, Schülerinnen und Schüler die Namen von Lehrern veröffentlichen können, die sich im Unterricht gegen die AfD aussprechen. Solche Äußerungen verstießen gegen das staatliche Neutralitätsgebot. Die SPD-Politikerin Katarina Barley sagt dazu: „Organisierte Denunziation ist ein Mittel von Diktaturen.“
Dritter Akt. Im Jahr 2023 überzieht Deutschland ein dichtes Netz von Meldestellen, vergleichbar dem Autobahnnetz. Sie alle berufen sich auf edle Beweggründe. Dem Schutz von Whistleblowern dient das neue „Hinweisgeberschutzgesetz“, in Kraft getreten am 2. Juli. Bei Androhung von Geldbußen ist jedes der mehr als 90.000 Unternehmen und jede öffentliche Einrichtung ab 50 Beschäftigten verpflichtet, zusätzlich zu ihren anderen Verpflichtungen eine Meldestelle einzurichten. Auch anonyme Meldungen werden bearbeitet, auch „Verdachtsmomente“ können gemeldet werden. In der langen Liste des zu Meldenden stehen auch Äußerungen von Beamten, die „einen Verstoß gegen die Pflicht zur Verfassungstreue“ begehen, oder „Verstöße gegen den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Union“.
Parallel dazu gibt es die „Meldestelle des Bundes“, angesiedelt beim Bundesamt für Justiz, unter anderem zuständig für möglicherweise verfassungsfeindliche Äußerungen oder Gebärden von Beamten auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze, die Meldestelle des BKA speziell für Hass und Hetze im Internet, die Meldestelle Antifeminismus, wo unter anderem „antifeministische Zwischenrufe“ bei Veranstaltungen gemeldet werden können oder Publikationen, in denen „Gender-Ideologie“ kritisiert wird. Es gibt auch das „Berliner Register“ zum Melden von „Diskriminierung“ und „extrem rechten Aktivitäten“, als rechtsextrem wird auch das Kleben von „antikommunistischen Stickern“ gewertet, es gibt die „Meldestelle antimuslimischer Rassismus“ und viele mehr. Die „Meldestelle des Bundes“ soll ab 1. Juli 2024 auch für anonyme Meldungen freigeschaltet werden.
Vierter Akt. Laut einer aktuellen Umfrage haben 54 Prozent der Bevölkerung nur noch „weniger großes“ oder „geringes“ Vertrauen in die Demokratie. Gleichzeitig sagen 90 Prozent, dass ihnen ein Leben in Freiheit, das Recht auf freie Meinungsäußerung und freie Wahlen wichtig seien. Die Schnittmenge zwischen überzeugten Demokraten und denen, die an der heutigen Demokratie zweifeln, muss folglich groß sein. Ich glaube nicht, dass zur Veränderung dieses Meinungsbildes der Ausbau des anonymen Meldewesens der richtige Weg ist. Katarina Barley hat recht.“
https://www.zeit.de/zeit-magazin/2023/37/harald-martenstein-denunziation-demokratie
„Hass und Hetze“ ist weder auf das Internet beschränkt noch Merkmal einer einzigen Gruppe im Kulturkampf, der von der veröffentlichten Meinung dominiert wird. Letztere hat sich von den Bürgern entkoppelt, was am 8.10.2023 zu besichtigen sein wird.
Zuletzt schrieb ich:
„Eine gute Nachricht: die psychopathische US-Transfrau Sarah Ashton-Cirillo ist als offizielle Sprecherin der ukrainischen Territorial-Kräfte suspendiert worden:
„the defense forces of Ukraine strictly observe the norms of international humanitarian law“ – LOL.
Ich hatte, als ich diesen Haßbeitrag von Cirillo mißbilligend postete, keine Ahnung, daß diese Person damit gegen den republikanischen US-Senator Vance aus Ohio vorging.
Die Dems hatten diese Person noch im März ausgezeichnet:
Da sieht man, wer die Ukraine kontolliert: die Dems. Und jetzt ziehen sie die Reißleine. Man soll ja nicht glauben, daß der Abzug dieser Person von ukrainischen Fanatikern geschätzt werden würde: man lese die Kommentare unter dem Tweet des Verteidigungs-Ministeriums…“
[h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2023/09/03/warum-die-presse-versagt-iii/comment-page-1/#comment-101360
Ein ironischer Beitrag dazu aus russischer Sicht:
😉
Zum Wiederauffinden des über South Carolina abhandengekommenen überzüchteten F-35-Geräts:
Und zur Vorverurteilung des ukrainischen Schlags vom 6.9.2023 auf Kostjantyniwka als russischen durch Baerbock:
Zur UN:
Lawrow stellt auch die richtigen Fragen: wie gedenkt die Ukraine nach dem geforderten Abzug russischer Truppen mit der prorussischen Bevölkerung umzugehen?
So wie in Cherson ist es ja schon aus Quantitätsgründen ausgeschlossen:
Der halbleere Saal bei Selenskijs Rede war dem ukrainischen Publikum natürlich nicht zumutbar:
Während NEXTA den leeren Saal bei der Rede von Scholz wenigstens erklärt:
Letzteres kann ich nicht bestätigen.
Biden hatte wieder seine peinlichen Momente, hier bei einem gemeinsamen Pressetermin mit Lula:
Danach den Handshake vergessen:
Liegt vielleicht doch daran:
On the ground in der Ukraine:
Natürlich Propaganda, 36 von 43 Marschflügkörpern abgeschossen zu haben.
Hier russische Erklärungen zu den Zielen einer der größten Angriffswellen seit einiger Zeit:
Bilder dazu:
Was dort gelagert war, ist nicht mehr zu erkennen; aber daß selbst in Kiew die Luftabwehr versagt, ist desaströs.
Zu Novomayorsk:
Nun mußte unbedingt ein Erfolgserlebnis – Durchbruch einer russischen Verteidigungslinie – her. Obwohl man ja eigentlich gen Süden durchbrechen wollte, versuchte man es lieber im Osten, auf derselben Höhe wie Rabotino/Robotyne, nämlich westlich des Dorfes Werbowe:
Und dann ist es doch gelungen – aber um welchen Preis…
Röpcke betont zunächst die russischen Verluste bei dieser Aktion:
https://twitter.com/JulianRoepcke/status/1705189261845164425
Um dann aber wahrheitsgemäß auf die ukrainischen einzugehen:
https://twitter.com/JulianRoepcke/status/1705217692368556404
Die ganze Aktion hatte lediglich den PR-Effekt als Ziel, wenigstens einmal einen Durchbruch an der Surowikin-Linie vermelden zu können. Strategisch ist dieser „Durchbruch“ komplett sinnlos, und was das Opfern von Soldaten angeht, zynisch.
Dringend erforderliche Erfolgserlebnisse verschaffen NATO-unterstützte Angriffe auf die Krim:
Erfolgsmeldungen der Luftabwehr sind nicht immer glaubhaft, und letztlich kommen immer wieder Westwaffen durch:
Der britische Militärgeheimdienst war so doof, diese NATO-Schläge mit dem Scheitern der ukrainischen „Gegenoffensive“ zu erklären:
„With the ground battle relatively static, each side is seeking advantage by striking through their adversary’s strategic depth.“
Ohne allerdings Näheres über die Effekte der russischen landesweiten Schläge auszuführen…
Zur Politik und den Medien:
McConnell ist von Links bis Rechts der unbeliebteste Politiker in den USA – angesichts seines angeschlagenen Gesundheitszustands sollte nun langsam eine republikanische Gegenkandidatur drin sein.
Die NZZ prägt das deutschsprachige Narrativ:
NZZ, 22.9.2023:
Hallo? 53% der Anhänger der Republikaner favorisieren Trump und nicht die Washingtoner Kriegspartei, zu der Senator McConnel gehört.
Es ist zum Verzweifeln.
Wie gut, daß der britische Militärgeheimdienst nun wirklich extra-doof ist (bei uns wird er gern als „Nachricht“ verbreitet):
„important factors contributing to low Russian morale, and the Russian Army’s failure to conduct higher-level training since the invasion. The lack of such training is highly likely contributing to Russia’s difficulties in conducting successful complex offensive operations.“
Ukrainische Defizite bei derlei Offensiv-Tätigkeiten bleiben unerwähnt; und wenn Rußland nicht einmal in der Ukraine Offensivfähigkeiten aufweist, wie soll es dann andererseits NATO-Gebiete wie das Baltikum oder gar Polen bedrohen können, was ja ebenso ein beliebtes NATO- & Selenskij-Narrativ ist?
Kommen wir zur Realität:
Der Sündenbock für die Niederlage der Ukraine ist bereits ausgesucht, berichtet die BBC: nämlich der Oberbefehlshaber Saluschnij (der gewiß schon lange von S. ausgeschaltet worden ist, sofern er überhaupt jemals hinreichend genesen war):
„When even The Economist is forced to pull back the curtain on the dismal numbers — „less than 0.25% of territory liberated“ — you know it’s not just a bad day at the office for the West; it’s a full-blown existential crisis. This isn’t just a „watershed moment“; it’s a public shaming, a smackdown of the highest order. In the unforgiving arena of facts, these pitiful percentages aren’t merely statistics; they’re epitaphs for every delusional narrative that’s been pushed. „Time for a rethink“? More like time to eat some humble pie and come to grips with the unvarnished, inconvenient reality that’s been lurking all along. Let’s not sugarcoat this—what the West has done to Ukraine isn’t just exploitation; it’s the coldest form of geopolitical manipulation we’ve seen in ages. Ukraine is not merely in the eye of the storm; they’re cannon fodder in a reckless game where they can’t possibly win. All this posturing about ‚freedom‘ and ‚democracy‘? Spare us. It’s a smokescreen, an alibi for one of the most cynical power plays we’ve seen—willing to throw Ukraine to the wolves just to make a feeble attempt at boxing Russia in.“
Es wird allerdings noch zynischer, denn der „Economist“ hat diese Realität ja bereits abgehakt und blickt in die Zukunft:
„Ukrainians stop fighting, they could lose their country”. That’s interesting because it is Russia that, in the months and weeks leading up to the invasion, repeatedly looked for a diplomatic solution to avoid war, only to be systematically dismissed by the West (“Putin’s continuing commitment to a peaceful resolution of the Ukrainian crisis was … evident”, writes historian Geoffrey Roberts in a study for the Journal of Military and Strategic Studies: https://jmss.org/article/view/76584/56335
); and it is Russia that, in the weeks following the invasion, engaged in several diplomatic initiatives that were systematically sabotaged by the West. As for using the ceasefire as a ploy to re-arm, well that’s exactly what Ukraine and the West have admitted to have used the Minsk agreements to do (https://unherd.com/thepost/were-the-minsk-agreements-designed-to-fail/
) — so this seems like a classic case of projection at best. That said, it is true that reaching an agreement now is harder because Washington’s derailment of peace talks early in the war have allowed Russia to gain a tactical advantage which now makes a negotiated settlement much more difficult to achieve. On top of the fact that Russia has many more reasons for not trusting the West than vice versa.
[…]
The Economist’s answer should send a spill down every European’s spine: “Both Ukraine and its Western supporters are coming to realise that this will be a grinding war of attrition. … Both [Ukraine and its Western backers) are still fixated on the counter-offensive. They need to rethink Ukraine’s military strategy and how its economy is run. Instead of aiming to ‘win’ and then rebuild, the goal should be to ensure that Ukraine has the staying power to wage a long war — and can thrive despite it”. In other words, a forever war of attrition that will do little to change the current boundaries, which will remain largely frozen. This means shifting from actual battleground operation aimed at taking back territory to increasingly brazen attacks on Russia or Russian-controlled territories, especially Crimea, which are of little military value but have a high symbolic (propaganda) value. The recent drone attacks on Crimea and Black Sea targets are a good example. The question, of course, is how long Russia will continue to exercise restraint in the face of such attacks.
Meanwhile, the magazine says, Ukraine has to ramp up its defences: more missile systems, more missile-defence systems, more F-16, etc. — so the Western military-industrial complex can keep raking in massive profits. Finally — and this is probably the scariest part — The Economist warns that if American military assistance starts to wane (following a Trump victory, for example), then Europe must be ready “to step up further”: “Europe will eventually need to carry more of the burden. That means beefing up its defence industry and reforming the EU’s decision-making so it can handle more members”. There you have the brave new future envisioned by The Economist for Ukraine and Europe as a whole: a country, and a continent, slowly torn apart by a forever (proxy) war against Russia, and kept at bay by the looming shadow of nuclear conflict. Is this the world we want to live in?“
Das „Endgame“ der USA? Kirby stellt sich blöd:
Das „Endgame“ in Deutschland?
17 Milliarden bis 2027. Dabei gibt es noch nicht einmal einen Haushalt für 2024, den im übrigen das Parlament beschließt.
https://www.moonofalabama.org/2023/09/how-will-the-biden-administration-cope-with-its-loss-in-ukraine.html
Falls jemand den archivierten link des neuen Sy Hersh Artikels nicht öffnen kann, denselben aber trotz der großzügigen Zitate in Gänze lesen möchte: hier ohne substack Abo:
https://www.theinteldrop.org/2023/09/21/zelenskys-bad-moment-seymour-hersh/
Großer Gott, was nun, wenn es wahr ist ?
Da bin ich skeptisch wie Big Serge:
Und danke für den Link zum Hersh-Artikel, denn weder über WordPress noch über meinen Internet Browser kann ich die archivierten Artikel mehr lesen – was früher problemlos möglich war. Aus dem Hersh-Artikel hebe ich daher hervor, was MoA nicht zitiert hatte:
https://www.theinteldrop.org/2023/09/21/zelenskys-bad-moment-seymour-hersh/
Weshalb die gleichgeschalteten ukrainischen Medien ja auch Fotos einer vollen UN-Arena sendeten, in der er sich selbst zuhörte. 😉
Noch ein wenig nicht vorhandene konstruktive deutsche oder EU-Außenpolitik. Beispiel Syrien, wo man sich den „Assad muß weg“-Rufen blind angeschlossen hat.
„opposes any unlawful military presence on Syrian soil“ – haben wir nicht eine Außenministerin, die vom Völkerrecht herkommt und insofern einstimmen sollte?
Kommen wir zu Karabach: am 19.9.2023 begann der blutige Konflikt, am 20.9.2023 war er schon wieder vorbei.
NZZ, 20.9.2023:
Ach nein, letzteres glaube ich nicht. Doppelmoral ist ein untrügliches Kennzeichen des Westens. Völkerrechtlich geht der Angriff Aserbeidschans in Ordnung, denn kein Staat muß eine Enklave dulden, die sich staatliche Strukturen einschließlich Militärs aus einem Drittstaat sowie eigene Volksbefreiungsmilizen hält.
Da die Peacekeeper keine Kampftruppen, sondern unantastbare Konfliktschlichter sind, entschuldigte sich Aserbeidschan für den Tod von vier russischen Soldaten:
Warum wird bei uns so viel agitiert und so wenig informiert?
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/bergkarabach-geht-uns-alle-an-es-droht-eine-kettenreaktion-des-schreckens-li.418969
Derselbe Tenor:
Die sowjetische Grenzziehung ist überhaupt nicht nachvollziehbar: auch Aserbeidschan zerfällt in zwei Teile:
https://www.stern.de/politik/bergkarabach–was-die-neue-eskalation-im-kaukasus-bedeutet-33836744.html
Die EU, die überhaupt nichts für den Autonomiestatus des Donbass gemäß Minsk-Abkommen getan hat, soll sich jetzt für armenische Separatisten in Aserbeidschan starkmachen? Widersprüchlicher geht es kaum.
Paschinjan kam durch eine „Farbrevolution“ ins Amt, was zu Distanz seitens Moskau führte. Jetzt kämpft er um sein politisches Überleben – Flüchtlinge kann er gar nicht gebrauchen:
Im Kaukasus geht es autokratisch zu, also auch in Armenien:
Französische und US-Peacekeepers sollen es richten. Derweil unsere phrasendreschende Außenministerin loslegt:
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/bergkarabach-feuerpause-tote-106.html
Wie praktisch, daß Gut und Böse immer so schnell zu erkennen sind!
Die Aufregung hat sich schnell gelegt, was Berg-Karabach angeht. Nur der armenische MP Paschinjan destablisiert weiter.
Hilfslieferungen gelangten in die Enklave, die Entwaffnung der separatistischen Milizen wird – u.a. von Rußland – überwacht und erste Flüchtlinge verlassen Aserbeidschan:
https://news.yahoo.com/armenia-signals-rift-russia-wounded-103421214.html
Es wäre schön, wenn die EU die Gespräche nicht parteiergreifend, sondern zur Abwechslung mal entdramatisierend und konstruktiv begleiten würde. Leider hat sie sich als „ehrlicher Makler“ bereits disqualifiziert.
Bei Angelika Roll hat der archivierte Link, der die Telegraph-Bezahlschranke obsolet macht, funktioniert, wie sie schreibt:
@ Angelika Roll:
https://archive.ph/2023.09.16-135515/https://www.telegraph.co.uk/world-news/2023/09/16/mood-sours-ukraine-braces-long-war/#selection-2361.4-2397.29
Bei mir kommt immer nur: „Gesicherte Verbindung ist fehlgeschlagen.“
Aber wie dem auch sei: die realistischen Berichte über das sinnlose Sterben der Ukrainer an der Front mehren sich.
Das weiß natürlich auch Selenskij, der in Vorbereitung seines Capitol-Besuches verzweifelte Interviews gibt, Putin-Hitlervergleich inklusive:
In der Tat: warum will er die Ukraine in der NATO sehen, wenn deren Schutz keinen Pfifferling wert ist?
In der Tat. Trump fällt auf die Propaganda nicht herein:
Es gibt schon längst ein neues Narrativ: das vom langen Krieg, der die NATO mehr und mehr hineinzieht:
Der finnische Präsident warnt – und das in der NYT, die genau weiß, daß niemand in den USA Wahlen gewinnen kann, der für „never ending wars“ ist, womöglich auch noch mit „American boots on the ground“:
Davon war bei uns zuletzt gar nicht mehr die Rede… Obwohl bunkerbrechende Taurus-Raketen, in deren Programmierung Ukrainer erst einmal eingewiesen werden müßten, zudem müßte die Ukraine über Flugzeuge verfügen, die diese Langstreckenwaffe abschießen könnte, uns unweigerlich in diesen Proxy-Krieg des Westens gegen Rußland hineinziehen würde. Das absehbare Angriffsziel Krim würde zu Eskalationen Rußlands führen.
Es gibt noch echte Analysen zur NATO-Expansion:
Stoltenberg kennt den Kriegsgrund sehr wohl: die NATO-Expansion:
Und dann gibt es SPIEGEL-Titelstories:
https://www.spiegel.de/panorama/ukraine-wie-angela-merkel-2008-den-nato-beitritt-verhinderte-spiegel-rekonstruktion-a-f8c94810-17c8-4533-be5c-7fa08cdd23fc
Zur teilweisen Ehrenrettung des Autors: GANZ so platt wie der Teaser ist der Artikel nicht. Ich warte mal ab, bis er auf Englisch erscheint.
Bei alldem immer wieder erstaunlich, wie heuchlerisch sich der Westen auf der moralischen Seite weiß: Waffenhandel mit Saudi-Arabien? Kein Problem:
Und welche obskuren Quellen benutzt werden, um die „Kadyrow im Koma“-Story zu promoten – die las ich sogar im Tagesspiegel!
Hier werden wenigstens die Quellen benannt – sie sind allesamt nicht vertrauenswürdig:
https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100245076/stirbt-kadyrow-droht-russland-chaos-wie-krank-ist-tschetschenenfuehrer-.html
Fehlt es deutschen Medien an Medienkompetenz, denn viele haben diese Koma-Propaganda verbreitet?
Auch Röpcke muß sich korrigieren: von einer Überwindung der ersten russischen Verteidigungslinie, auf die die Ukrainer je trafen, nämlich bei Werbowne an der Saporischschja-Front, östlich von Rabotino/Robotyne, kann keine Rede sein. Im Gegenteil, dort erfolgte ein Rückzug:
Nun sind alle stv. ukr. Verteidigungsminister wie auch der Staatsseketär des Verteidigungsministeriums gefeuert worden – wegen Korruptionsvowürfen:
Darunter auch Anna/Hanna Malyar, die die Öffentlichkeitsarbeit erledigte. Zuletzt hatte sie die Einnahme der Trümmerlandschaft von Andriiwka verkündet:
Aber nicht wegen Propaganda-Siegen, die es nicht gab.
Zur Rüstungsindustrie, die überzüchtete Produkte wie den F-35-Kampfjet produziert: so unentdeckbar, daß die Bevölkerung zur Suche animiert wird:
Tja. Warum löste der Pilot den Schleudersitz aus?
Und dann gibt es eine US-amerikanische Transfrau, die ganz offiziell Sprecherin des ukr. Militärs ist – wahrlich keine Reklame; und da sie ihren alten männlichen Namen erwähnt, sicherlich auch kein Erfolg in der Trans-Community: Sarah Ashton Cirillo:
Die diplomatische Inkompetenz von Baerbock hat Konsequenzen:
https://www.spiegel.de/ausland/china-bestellt-deutsche-botschafterin-in-peking-ein-a-b9e56263-3d5b-4635-94ea-138f5349ed76
Wieso hat Deutschland diese grünen Versager verdient?
Sagen wir es mal so: auch dank einer woken aktivistischen Presse wurden die Grünen vor der Wahl gepusht, wobei allerdings das tatsächliche BT-Wahlergebnis 2021 für die Grünen ein Absturz war – nur 15%, was allerdings wohl nicht mehr zu halten sein wird.
Woke Pressekampagnen funktionieren oft nicht (Aiwanger, Lindemann/Rammstein) – aber es gibt eine, die funktioniert hat – ohne Tatsachengrundlage. Das ist echt erschütternd.
https://www.stern.de/maennlichkeit–gregor-peter-schmitz-ueber-den-aktuellen-stern-titel-33776582.html
Merkel ist keine überschwängliche Person. Zur Gefühlsüberwältigung besucht sie Bayreuth. So schlecht die jeweilige Regie auch sein mag: der Bayreuth-Sound und die zauberische Wagner-Musik überwältigt jeden.
Der STERN imponiert mit falschen Bildern:
Wie üblich sollte man nicht nur die isolierte „Kußszene“ sehen – eher ein Schmatzer mit geschlossenen Lippen – sondern den gesamten Vorgang. Denn dieses Video, auf dem man sieht, wie auch die Spielerin ihn aktiv körperlich umarmt und hochhebt, entlastet Rubiales:
Der erste Absatz der Jagoda Marinić-Kolumne im STERN ist köstlich und entspricht ganz meinem Verhalten, der letzte ist einfach nur platt:
https://www.stern.de/gesellschaft/frauenfussball–wie-das-patriarchat-auch-hier-nicht-halt-macht-33776720.html
Der „sanfte“ Jogi Löw hat noch ganz anderes gebracht beim konzentrierten Verfolgen eines Fußballspiels als Rubiales. 😉
Das Publikum ist längst schlauer als die platten Medien, denen es auf Fakten nicht ankommt:
https://www.focus.de/sport/fussball/er-legte-es-der-fifa-vor-kuss-kuss-kuss-video-aus-team-bus-soll-rubiales-entlasten_id_203246651.html
NZZ am 1.9.2023:
Infantino selbst wird seit Jahren skandalisiert, ohne daß ihm irgendetwas hätte nachgewiesen werden können. Und natürlich bedauert er – zurecht – lediglich den Skandal, der aus dem Schmatzer gemacht wurde.
Die ZEIT engagierte einen ironischen Pop-Literaten, der gleichwohl „Haltung“ zeigt:
https://www.zeit.de/2023/37/mutter-luis-rubiales-kuss-affaere-hungerstreik-kirche
https://www.zeit.de/sport/2023-08/kuss-skandal-luis-rubiales-mutter-hungerstreik-krankhaus-spanien-fussball
Ich hätte ihr ja abgeraten angesichts der Beweislage:
Die billigen Solidarisiererinnen gab es natürlich auch – es geht nichts über Anerkennung in der eigenen Bubble: der SPIEGEL zäumt das Pferd natürlich von hinten auf:
https://www.spiegel.de/sport/fussball/fall-luis-rubiales-tabea-kemme-kontert-attacke-von-oliver-pocher-nach-trikot-aktion-a-a503b8b3-3a49-4421-a89e-27ea3f753005
So verquer bequemt sich der SPIEGEL zur Wahrheit: über das Bashing von Pocher, der natürlich recht hat.
Glücklicherweise gibt es im SPIEGEL auch den ostdeutschen Kolumnisten Alexander Osang:
https://www.spiegel.de/panorama/familienurlaub-mit-identitaetsdebatte-me-too-mama-kolumne-a-f4e5e96e-5331-4a80-9b20-9c970a1f5f51
[S.50]
😉
Zurück zum STERN, der den periodisch wiederkehrenden Schwall zur Männlichkeit abläßt, angeknüpft an den Barbie-Film:
https://www.stern.de/maennlichkeit–gregor-peter-schmitz-ueber-den-aktuellen-stern-titel-33776582.html
Zur Einstimmung auf den Qualm, der uns da geboten wird, ein frei lesbarer Artikel im STERN. der klarmacht, worum es geht:
https://www.stern.de/kultur/von-harry-styles-bis-roberto-blanco–maennliche-vorbilder-der-letzten-jahrzehnte–33780656.html
Laura Stunz ist wahrscheinlich eine der beiden Chefinnen, die Moritz Herrmann nach eigener Aussage zu diesem Text gezwungen haben:
https://www.stern.de/gesellschaft/wahre-maennlichkeit–wie-barbie-eine-debatte-ueber-die-maenner-ausloest-33776452.html
Er hebt so an – und danach will man gleich mit der Lektüre aufhören:
[S.25]
[S.27]
Letztlich läuft es auf das übliche Bashing der üblichen Verdächtigen hinaus:
[ebd.]
Die Leserbriefe im nächsten STERN waren durchweg negativ. Der komplett rehabilitierte „Teutonensänger“, gegen den es nie ernstzunehmende Vorwürfe gab, hat gute Anwälte gegen derlei basislose Behauptungen. „Paviane“ als Bezeichnung für Trump und Musk sind strafbare Beleidigungen – und da wird behauptet, „hate speach“ sei ein Phänomen des Internet?
Sehr spät raffte sich die ZEIT auf, den Dingen auf den Grund zu gehen:
https://www.zeit.de/2023/38/luis-rubiales-kuss-skandal-mutter-cousine/komplettansicht
Sanchez HAT die Wahl verloren, und der König hat den konservativen Wahlgewinner mit der Regierungsbildung beauftragt.
Nun ist angesichts des politischen Drucks nicht nur Hermoso eingeknickt, sondern am 10.9.2023 auch Rubiales: besonders uninformiert wie üblich informiert Masala:
Das Bild zeigt zudem nicht Hermoso.
NZZ, 11.9.2023:
Er hat natürlich vollkommen recht. Ich bedauere allerdings auch ausdrücklich Hermoso, die sich vor dem Ermittlungsrichter wegen ihrer widersprüchlichen „Erinnerungen“ an den 1-Sekunden-Vorfall einer hochnotpeinlichen Befragung wird stellen müssen. Binnen 5 Tagen wurden beweisbare Ersteindrücke in ihr Gegenteil überschrieben. Und da wundert man sich über Aiwangers Überschreibungen peinlichen Jugendverhaltens nach über 35 Jahren? Erinnerungen sind nun einmal dynamisch und nicht statisch. Das ist seit langer Zeit eigentlich Allgemeinwissen.
Nachwehen:
NZZ am 19.9.2023;
Die bedauernswerte Jennifer Hermoso ist von dem politischen und dem sozusagen gewerkschaftlichen Sog der Anliegen der Spielerinnen marginalisiert worden, und ihr wird auf längere Zeit die Kraft fehlen, sich auf den Sport zu konzentrieren. Spätestens bei der Vernehmung durch den Untersuchungsrichter (der in Spanien die Ermittlungen führt) wird sie zur Wahrheit gezwungen werden, die da lautet: große allseitige Euphorie wegen des Weltmeistertitels, sie und ihr guter Bekannter Rubiales umarmten sich stürmisch, Schmatzer von Rubiales auf Wange und Mund waren in dieser Ausnahmesituation „natürlich“, und erst durch den Druck der Öffentlichkeit wurde daraus ein Skandal, dem sie sich 5 Tage später beugte.
Mark Smith hat am 18.9.2023 leider im alten Kommentarbereich gepostet:
Mal kurz was zur Ukraine: Von der Westpresse habe ich ja immer wieder mal Jubelmeldungen gehört, wie die Ukraine nun wirklich auf dem Vormarsch sei. aber offenbar war das eher wieder Propaganda. 🙂
„Ukrainian-Russian war entered in the five hundred and seventieth day while the highly acclaimed Ukrainian counteroffensivehas been in place for three and a half months. These are the gains #UkrainianArmy achieved during this period:
1. Zaporizhia front:
– Lobkove axis: 0,9 sq Km
– Orekhiv axis: 34,8 sq Km
2. Donetsk front:
– Velyka Novosilka axis: 15,7 sq Km
– Southern Bakhmut front: 8,4 Km
Regarding the following data the counteroffensive lead to the recapture of 59,8 sq aproximately, which is slightly lower than the gains made in the second month of the counteroffensive. Many media outlets are reporting on the Ukrainian army’s gains this month, saying that Russian defence lines have been broken and the Russian army is in a difficult situation. However, these sixty square kilometres have again meant multiple losses in the Ukrainian ranks, in a new phase where a greater number of resources have been employed than in previous phases.
Nevertheless, from an overall view of the front, the front has not changed significantly and the goal of reaching not the Sea of Azov but one of the main locations on the front, Tokmak, seems to be getting further and further away as the weeks go by.
Even on the eastern front, where the #UkrainianArmy has managed to recapture two towns south of Bakhmut, very important for a future operation to recapture the city, the situation is no better. It has taken the Ukrainian forces three months to take 41 square kilometres at the cost of heavy casualties. Recall that it took the Wagner forces nine weeks to take both locations. Obviously the greater or lesser speed is not intended to demonstrate effectiveness, but rather to show the resistance that in both cases has been experienced on this front since the end of last year, one of the most deadly in the conflict.
The heavy attrition suffered by the Ukrainian side makes it clear that it was impossible to achieve the objectives of this summer counteroffensive. While it cannot yet be said that the Ukrainian army has lost its offensive capabilities, it lacks sufficient resources to keep up the pace of combat for several more months, which would be necessary to break through the Russian defence lines. The small gap achieved by the Ukrainian troops on the Orekhiv front has not led to a collapse of the Russian forces as expected, but the Russian resistance remains unchanged.
It was already mentioned before, but it is necessary to remember that the defenses built during so many months in the southern flank (and that even today are still being built.) had been prepared expressly to stop an offensive of these characteristics, in fact between the main lines of defense there are multiple trenches and defensive lines that make a complex system that cannot be overcome so easily. This palliates the inferiority of Russian troops in these fronts that on the other hand are reinforced with an artillery superiority, making that each locality is defended at the cost of a full destruction, which makes that the Robotino scenario is going to be reproduced again with each locality that the Ukrainian command proposes to recover.
The forecast for the remainder of the fourth month of the offensive remains the same: the Ukrainian army will continue to wear down, making some advances on the southern and Bakhmut fronts, but without achieving the Russian collapse as happened a year ago in Kherson and Kharkov. On the other hand, the #RussianArmy will remain on the defensive for some more time: part of the mobilized troops will continue to gain experience in rearguard training, while rotations will take place from time to time to avoid attrition of the troops at the front. In fact, the Wagner group is expected to return to the Ukrainian fronts, although no longer as the private military company that we knew, but with little autonomy and closely linked to the army, but with soldiers with great combat experience that will allow them to face the Ukrainian attacks.“
Das scheint mir doch eine ausgewogene Einschätzung zu sein.
Selbst in Deutschland schwenkt man nun vorsichtig auf den angelsächsischen Trend ein, der allerdings viel drastischer die horrenden ukrainischen Verluste hervorhebt als unseren Sofakriegern lieb sein kann:
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/gegenoffensive-der-ukraine-russland-wurde-auf-der-krim-empfindlich-getroffen-19182855.html
Die NYT schließt sich dem neuen Mantra an:
„Endlos“ ist das menschliche Kanonenfutter der Ukraine nicht. Und gewaltsam in den Krieg gezogene Zivilisten sind keine Soldaten.
Selenskij ist ein Getriebener: er kann nicht zurück, weil die Leute sonst fragen würden, wofür genau Hunderttausende denn dann getötet, verstümmelt und verletzt worden seien – die Einheitspresse in der Ukraine hat eine Siegeszuversicht verbreitet, daß über 80% der Bevölkerung an einen Sieg glauben:
Er wird ihnen nur noch mehr Tote geben. Er sitzt in der Falle. Und vor der UN-Vollversammlung erlebt er, wie klein der Westen ist, der ihn zum Proxy War gegen Rußland getrieben hat. Bei uns wurde ebenfalls faktenfrei ein – von vorneherein ausgeschlossener – ukrainischer Sieg promotet – und jeder, der das bestritt – wie hier Ulrike Guérot -, wurde ausgegrenzt:
Wir kennen das Procedere ja schon von der Ausgrenzung der Corona-Maßnahmen-Kritiker, und es bewährt sich weiter in der Ausgrenzung der Klima-Maßnahmen-Kritiker…
Die West-Medien und ihre Experten haben lediglich Ukraine- und Geheimdienst-Propaganda aus dem Westen übernommen: aktuell mal wieder sehr hilfreich: der britische Militärgeheimdienst:
Eigentlich eine Nachricht, die die ukrainische Offensive beunruhigen sollte, die ja nicht einmal die erste russische Verteidungsverteidigungslinie bei Werbowne durchbrechen konnte. Ansonsten ist sie bei Saporischschja noch keiner begegnet.
Kritik an der russischen Armee ist sozusagen Hauptaufgabe dieser Propaganda-Organisation. Sie gehörte neben Bellingcat zu den ersten, die im März/April 2022 dekretierte, den Russen ginge die Munition aus. 😉
Ein besonders irrelevantes Thema: an der Cherson-Front tut sich praktisch nichts: kleine ukrainische Missionen erkunden Dnjepr-Inseln und das linke Ufer, und werden dann von russischer Artillerie, Drohnen und Luftstreitkräften aus sicherer Distanz ausgelöscht. Dazu ist nicht viel Personal vonnöten.
Zur Ukraine-Propaganda, die bei uns ungeprüft 1:1 übernommen wird: zuletzt hatte ich am 11.9.2023 über den ukrainischen Raketenschlag auf die Stadt Konstantinowka/Kostjantyniwka vom 6.9.2023 geschrieben:
„Nachdem Julian Röpcke die ukrainische Propaganda widerlegt hatte, daß der Raketenangriff auf die noch von der Ukraine kontrollierte Stadt Konstantinowka/Kostjantyniwka im Bezirk Donetsk durch Rußland erfolgt sei:
„Und diese Propaganda geht weiter: nehmen wir nur den Beschuß des Marktes von Kostjantyniwka am hellichten Tag, sehr unüblich für russische Marschflugkörper- oder Drohnen-Angriffe, die idR gegen 2 Uhr morgens stattfinden, also während der ukrainischen Ausgangssperre, und die niemals zivile Ziele intendieren:
Der Schlag auf den Markt von Kostjantyniwka ist derartig überzeugend der Ukraine anzulasten, daß selbst BILD-Röpcke nicht umhin kam, diesen Fakt anzuerkennen:
Die Medien folgten freilich der Ukraine-Propaganda“:
https://twitter.com/DefenceU/status/1699408130222813676
https://twitter.com/Podolyak_M/status/1699407135455502359
[h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2023/09/03/warum-die-presse-versagt-iii/comment-page-1/#comment-101340
hatte natürlich einen schweren Stand; so zog er sich auf den Standard zurück: Rußland sei schuld, auch wenn es nicht schuld sei:
Wenn die Ukraine daraus die allbekannte antirussische Propaganda strickt, ist die Wahrheit schon von Bedeutung.
Die Gegenargumentation lautet so:
Aber historische Herleitungen sind im Westen gerade unerwünscht und werden als „Putin-Propaganda“ vom Diskurs ausgeschlossen: das ist Wissenschaftsfeindlichkeit hoch 3!
Im Westen (hier bei n-tv) wird mit bearbeiteten Videos vom Schlag auf Konstantinowka/Kostjantyniwka gearbeitet:
Das kann man freilich nur sehen, wenn man in der Lage ist, eine Zeitlupe zu generieren. Klassischerweise werfen die Ukraine-Fanatiker Röpcke, der nun zweifellos selber ein Ukraine-Fanatiker und Russenhasser ist, vor, nicht dieses bearbeitete Video, das authentisch sei, sondern ein bearbeitetes aus „russischen Quellen“ benutzt zu haben:
Der Arme!“
[h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2023/09/03/warum-die-presse-versagt-iii/comment-page-1/#comment-101343
Ebenenfalls am 11.9.2023:
„Blinken ist noch hohler, weicht der Frage nach weitreichenden ATACMS aus und wiederholt die ukrainische Propaganda vom russischen Raketenangriff auf Konstantinowka:“
[h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2023/09/03/warum-die-presse-versagt-iii/comment-page-1/#comment-101344
Nun hat die NYT das Offensichtliche noch einmal bestätigt – aber Vorsicht, ohne Spin geht es nie ab:
Den NYT-Artikel kann man frei lesen: nun denn:
Und hier halte ich mal inne. Denn hier wird schon wieder einmal das gegen das humanitäre Kriegsrecht verstoßende Verhalten der Ukraine dokumentiert: das Placieren von Artillerie in Wohngebieten. Soweit Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten und angebliche zivile Wohngebiete durch russische Raketen angegriffen wurden, waren diese nicht mehr funktional, sondern von ukrainischen Soldaten und internationalen Milizen als Quartier übernommen worden. Offizielle Kasernen sind ja viel zu gefährlich.
Die NYT verschwendet wenig Energie auf das Offensichtliche, nämlich die Tatsache, daß der Schlag durch die Ukraine verursacht war:
Das wußten wir, die sich von den Leitmedien abgewandt haben, ja schon längst. Die NYT ist ein CIA-Sprachrohr, und so fällt auf, daß der Großteil des Artikels dem versuchten Nachweis gewidmet ist, daß eine fehlfunktionierende sowjetische BUK der Ukraine verantwortlich sei. Und nicht etwa eine US-AGM-88 HARM-Rakete.
Es ist ja Quatsch, daß, wie die NYT schreibt, sich die Einwohner wegen des „sound of the approaching missile is heard“ umdrehen; sie drehen sich um, weil sie Sekunden zuvor ein Abschuß-Geräusch gehört haben.
Die BUK-These bestreitet den Hauptteil des Artikels. Das erinnert an das CIA/NYT-Konstrukt, wonach die Ukraine ohne US-Hilfe mittels des Segelschiffs „Andromeda“ die Nord Stream-Sabotage durchgeführt habe.
Unabhängig davon ist dieser Artikel der NYT ein Schlag ins Kontor unserer Ukraine-Propaganda-Medien und -Politiker:
Ronzheimer von BILD beklagt die ukrainische Reaktion auf den NYT-Artikel:
„Jetzt denjenigen zu drohen, die als Reporter ihre Arbeit machen, hat nichts mit europäischen bzw. westlichen Standards zu tun, auf die die Ukraine sonst so stolz ist. Pressefreiheit muss auch da gelten, wo es für die Ukraine unangenehm ist.“
Das ist schon ein starkes irreales Stück vom Selenskij-Fan Ronzheimer (BILD), der unbehelligt in der Ukraine tätig sein kann, während sein BILD-Kollege Julian Röpcke, von Berlin aus manchmal für die Ukraine-Propaganda schädliche Wahrheiten postend, übelst gedisst wird.
Gegen all diese heuchlerischen westlichen Narrrative positioniert sich Brasiliens Präsident Lula, der an Assange erinnert:
Er hat die UN-Generalversammlung insgesamt beherrscht – die globalen Mehrheiten können von Glück reden, endlich einen kraftvollen Fürsprecher gegen den US-Imperialismus gefunden zu haben.
Die Propaganda der Ukraine geht nahtlos weiter:
Logo, nur 3 von 27 Drohnen kamen durch, setzen aber gleich ein Lager mit humanitären Gütern des Vatikans in Brand. 😉
Und noch immer ist von Shahed-Drohnen die Rede, obwohl es sich um verbesserte russische Eigenproduktionen namens Geran-2 handelt.
Komplett verschwiegen werden die Schläge auf militärische Einrichtungen, wie auf die Storm Shadow-Raketen:
Auch Röpcke lernt nicht hinzu:
„a suspected Russian naval mine“ vor der rumänischen Küste? Die Ukraine hat ihre Schwarzmeer-Küste vermint, und viele von deren Minen haben sich losgerissen und treiben nun herum.
Die russische Sicht:
„There are two versions of what happened: the cargo ship stumbled upon a sea mine, or an explosion occurred inside the ship. The first version is very plausible, because the Ukrainian Armed Forces placed about 420 sea mines off the Black Sea coast of Ukraine, some of which were torn off the cables and washed out into the open sea. The second version speaks in favor of transporting weapons and ammunition, rather than cement. It is widely known that the “grain deal”, terminated by Russia, was actively used for military logistics in Ukraine.[…] As for Russia, our country, as we know, chose the path of destroying Ukraine’s port infrastructure rather than attacking foreign civilian ships.“
In der Tat: am 20.9.2023 gab es wieder einen Schlag auf den ukrainischen Schwarzmeer-Hafen Reni in der Nähe von Rumänien:
Röpcke korrigierte sich immerhin: es war gar keine Mine, sondern eine Explosion im Schiff:
Durch dieses Reposting hat sich Masala als Wissenschaftler disqualifiziert:
Es gibt noch Leute, die auf Selenskijs Rhetorik und Propaganda hereinfallen:
https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/ein-kommentar-von-ulrich-reitz-selenskyj-selbst-ist-gefaehrlicher-als-jede-waffenlieferung-des-westens_id_208980967.html
Im Ernst: wer will in einem korrupten, autokratischen und gewalttätigen Staat wie die Ukraine einer ist, leben?
Die WELT ist realistischer:
https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus247582628/Selenskyj-bei-den-UN-in-New-York-Der-Kriegspraesident-fesselt-nicht-mehr.html
Der Showdown zwischen Selenskij und Lawrow im UN-Sicherheitsrat fiel aus, weil Lawrow erst nach der Haßrede von S. mit der irralen Forderung, Rußland das Vetorecht zu entziehen (was überdies das Vetorecht Chinas unberührt ließe), eintraf – und da war S. schon weg. Lawrow imponierte einmal mehr mit seinen Feststellungen, daß der Westen hinsichtlich der Ukraine seit 2004 gegen die UN-Charta verstoße, die die Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes verbiete. Wie wahr!
Da es eh nur um „Narrative“ geht: das Scheitern der Ukraine hatte ein sogenannter Experte bereits am 19.9.2023 im Visier:
https://www.stern.de/politik/ausland/ukraine-podcast/militaerexperte-moelling—mehr-staaten-werden-sich-bei-un-generalversammlung-enthalten–33839542.html
In Wahrheit ist es so, daß sich die veröffentlichte Meinung in den USA gerade dreht – Bidens never-ending Ukraine-Unterstützung wird angesichts der Realität der Verluste und Niederlagen der Ukraine in Frage gestellt:
Sollte das zutreffen, gibt es natürlich auch keine Taurus-Lieferungen Deutschlands, zumal Taurus viel gefährlicher ist als US-ATACMS. Einer Ukraine am Rand der Kapitulation ist eben nicht zu trauen – sie schlägt ja schon jetzt verzweifelt um sich. Selenskij als Nerv-Faktor wirkt nicht nur in den USA:
„As reported by PAP, the Polish President compared Ukraine to a drowned man, explaining that “everyone who has ever participated in rescuing a drowned man knows that he is incredibly dangerous, that he can drag you down into the depths.” “It’s a bit like the situation between Poland and Ukraine. Ukraine is under Russian attack, no doubt in a very difficult situation, grasping at everything it can. Is it possible to be offended by her? Of course, you can be indignant,” says Duda. “Do we need to act in such a way as to protect ourselves from being harmed by a drowning man? Of course, we must act in such a way as to protect ourselves from being harmed by the drowned man, because if the drowned man does harm and drowns us, then he will not receive help.“
Reaktionen auf die NYT-Studie zur Verantwortung der Ukraine für den Schlag auf Zivilisten in Kostjantyniwka/Konstantiowka am 6.9.2023:
Die NZZ am 20.9.2023:
Exakt; nahezu alle zivilen Opfer bei russischen Raketenangriffen auf militärische Ziele sind das Resultat fehlschlagender ukrainischer Luftabwehr, was freilich nicht kommuniziert wird.
Die WELT machte sich einen schlanken Fuß und berichtete über das ukrainische Dementi – setzte aber den Ronzheimer-Tweet ein:
https://www.welt.de/politik/ausland/article247569596/Ukraine-weist-New-York-Times-Bericht-als-Verschwoerungstheorie-zurueck.html
Überraschenderweise berichtet der SPTEGEL ohne Bezahlschranken korrekt über die Nachforschungen der NYT:
https://www.spiegel.de/ausland/russlands-angriffskrieg-markttragoedie-in-kostjantyniwka-wurde-offenbar-durch-ukrainische-rakete-verursacht-a-a9df42a9-1a7c-486f-926f-a72f39c44ff1
Die ständige Ukraine-Propaganda, Rußland benutze umgebaute S-300 Luftabwehr-Raketen zu Angriffszwecken, soll die Verheerungen durch eigene fehlfunktionierende S-300 Luftabwehr-Raketen überdecken. Rußland verfügt über genügend Angriffswaffen, so daß ein solcher Umbau nicht nötig ist.
Der STERN bietet ebenfalls barrierefrei einen korrekten Artikel über die NYT-Studie:
https://www.stern.de/politik/ausland/ukraine–explosion-auf-markt-offenbar-von-eigener-rakete-verursacht-33839558.html
Wie isses nur möglich? Nun, die CIA/NYT hatte auch schon die „Andromeda“-Story promotet mit dem Ziel: die Ukraine ist der Täter, die USA haben damit nichts zu tun. Dasselbe gilt natürlich auch hier: eine Fehlfunktion der eigenen AGM-88 HARM-Rakete darf es nicht gegeben haben…
„Es ist ja Quatsch, daß, wie die NYT schreibt, sich die Einwohner wegen des „sound of the approaching missile is heard“ umdrehen; sie drehen sich um, weil sie Sekunden zuvor ein Abschuß-Geräusch gehört haben.“
Das übrigens in dem manipulierten Video der Ukraine ausgeblendet worden war.
Die ZEIT hatte jedenfalls im Tagesverlauf des 20.9.2023 keine Zeit gefunden, über den NYT-Artikel zu berichten. Das kommt wohl noch.
Florian Warweg wiederum erwartet zuviel „Mea Culpa“ des ÖRR für propagandistische Desinformation:
Derweil ukrainische Stellungen per Luftangriff ausgelöscht werden:
Eine gute Nachricht: die psychopathische US-Transfrau Sarah Ashton-Cirillo ist als offizielle Sprecherin der ukrainischen Territorial-Kräfte suspendiert worden:
„the defense forces of Ukraine strictly observe the norms of international humanitarian law“ – LOL.
Ich hatte, als ich diesen Haßbeitrag von Cirillo mißbilligend postete, keine Ahnung, daß diese Person damit gegen den republikanischen US-Senator Vance aus Ohio vorging.
Die Dems hatten diese Person noch im März ausgezeichnet:
Da sieht man, wer die Ukraine kontolliert: die Dems. Und jetzt ziehen sie die Reißleine. Man soll ja nicht glauben, daß der Abzug dieser Person von ukrainischen Fanatikern geschätzt werden würde: man lese die Kommentare unter dem Tweet des Verteidigungs-Ministeriums…
Gern gesehen von der Regierung: unkritische Journalisten wie Stephan Lamby, dem Nähe gestattet wird, und Clown-Journalisten wie Böhmermann, der voll auf Linie liegt.
Aufmacher in der Tagesschau vom 14.9.2023 um 20 Uhr: dieser Vorgang in Thüringen, der natürlich etwas anders „eingeordnet“ wurde als es Reichelt tut:
Natürlich weiß auch die Minderheitsregierung in Thüringen nie, die auf Stimmen der Opposition angewiesen ist, um Vorhaben durchzubringen, wer aus der Opposition nun gerade zustimmen wird – öfters ist auch schon mal die AfD dabei…
Aber Reichelt als Ex-BILD-Chef ist eben vielen ein Dorn im Auge, und so fällt es der Regierung ein, zivilrechtlich gegen ihn vorzugehen – hat es sowas zuvor schon mal gegeben? Mir fällt dazu gerade nichts ein.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/ministerin-schulze-mahnt-reichelt-ab-der-klagt-dagegen-19174591.html
Die Grenze ist wie immer fließend. Ich würde mich allerdings wundern, wenn es dem Ministerium gelungen sein sollte, Gelder unter Umgehung der Taliban ins Land zu schmuggeln. Letztlich: jede Hilfe für die Bevölkerung, die extrem erforderlich ist, wertet das Regime auf – aber dazu sollte das Entwicklungsministerium schlicht stehen in dem moralischen Dilemma, in dem es steckt. Maulkörbe für Journalisten sind jedenfalls keine Lösung. Oder ist Demokratie schon abgeschafft?
Selbst in den USA spielen die Dems-Leitmedien nicht mehr uneingeschränkt mit nach der Eröffnung von Impeachment-Untersuchungen durch die republikanische Mehrheitspartei im Abgeordnetenhaus:
Daran klammern sich noch unsere Leitmedien. Funktioniert aber nicht mehr so richtig:
Beweise gibt es reichlich:
Joe Biden hat immer nur gelogen über seine Unkenntnis von den Geschäften seines Sohnes, während er sie gefördert hat:
https://twitter.com/ExposingBullsht/status/1702321062745428427
Und natürlich hat er von ihnen profitiert:
Seine Reaktion bislang: desorientiertes Schweigen:
Die gackernden Democrats-Hühner von „The View“, die immer eine angeblich konservative Vertreterin einladen (lange war es die Tochter von McCain), stochern hektisch herum:
Die Dems haben zwei Mal Impeachment-Verfahren gegen Trump durchgezogen, obwohl klar war, daß es keine Senatsmehrheit dafür gab.
Präsidenten sind immun, gegen sie darf nicht ermittelt werden.
Logo – Putin hat schon wieder seine Hände im Spiel. Wie schon 2016, denn für die Democrats war Trump ein illegitimer Präsident. 😉
Während es bei uns noch als Verschwörungstheorie gilt, daß die Regierung Jounalisten indoktriniert, ist das in den USA längst Realität:
Wenigstens die NZZ spricht die Probleme der Dems an:
NZZ, 14.9.2023:
Immerhin haben die Feds es via des zum „Sonderermittler“ hochgejazzten Bundes-Delaware Staatsanwalts David Weiss, der bislang sweet heart deals mit der Hunter Biden-Verteidigung abgeschlossen hatte, doch schließlich geschafft, eine ihnen seit 2018 bekannte Straftat von Hunter Biden zur Anklage zu bringen:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/hunter-biden-anklage-waffenbesitz-100.html
Hier die Anklage und eine Einschätzung der Jura-Professorin Cleveland:
Immerhin – aber David Weiss wäre natürlich aufgerufen, die viel gravierenderen Straftaten Hunter Bidens anzuklagen, bevor sie im Oktober verjähren:
Die offensichtlichen FARA-Verstöße Hunter Bidens, sich nicht als Agent ausländischer Regierungen bzw. Firmen wie denen in der Ukraine und China angemeldet zu haben, werden mit Sicherheit nicht angeklagt.
Es wird ernst, wenn selbst das treue Partei-Organ WaPo zum Rücktritt von Biden und Harris aufruft:
https://hannity.com/media-room/dont-run-joe-wapo-writer-begs-biden-not-to-run-in-2024-its-painful-to-say-read-it/
https://hannity.com/media-room/joe-to-joe-scarborough-co-confess-everyone-they-speak-to-says-biden-too-old-watch/
Warum Ignatius von der WaPo meint, daß auch Kamala Harris gehen müsse? Da kneift Nancy Pelosi, trotz aller Verteidigungs-Bemühungen:
Fassen wir die Lage zusammen: es sieht übel aus für die Dems, und wenn sie noch so viele regierungstreue Journalisten rekrutieren. 😉 Biden und Harris werden von der eigenen Gefolgschaft abgelehnt, und ein irgendwie geeigneter Ersatz ist nicht in Sicht.
Zur Erinnerung: das thüringische Landesparlament hat den CDU-Antrag, die maßlos hohe Grunderwerbssteuer von 6,5% auf den deutschlandweiten Durchschnitt von 5% zu senken, mit einer Mehrheit aus CDU, FDP und AfD angenommen – eine Maßnahme, die zur Belebung des kriselnden wenn nicht gar massiv einbrechenden Immobiliensektors von vielen für erforderlich gehalten wird.
Das könnte man ja glatt vergessen angesichts des rhetorischen Overkills:
https://www.marievdb.de/2017/09/die-zeit-der-gegenrevolution-hat.html
Leider fehlt hier der Ramelow-Spruch vom „Pakt mit dem Teufel“…
So ein „Experte“, der Demokratien „sterben“ sieht, und für den Wähler offenbar eine quantité négligeable sind, denn es obliege Parteien, unerwünschte Konkurrenz von Parlamenten fernzuhalten.
Masala bekümmert, daß die SPD daraus politisches Kapital ziehen will:
Röpcke auch, der den Mainstream pflegt, wonach der Krieg in der Ukraine keine vom Westen zu verantwortende Vorgeschichte habe, sondern faschistischem imperialen Gehabe Rußlands entsprungen sei.
https://twitter.com/GGymaus/status/1702702457103540475
Ukrainische Nazis sind natürlich nur russische Desinformation.
Ganz offensichtlich sind solche Abstimmungen, denen keine Absprachen mit der AfD vorangegangen waren, keine „Kooperation“. Das ergibt sich schon daraus, daß die CDU laut Vorstandbeschluß ebenfalls nicht mit der „Linke“ kooperieren darf, dennoch aber regelmäßig der Linke-Regierung in Thüringen zu Mehrheiten verhilft, soweit es sich „in der Sache“ vertreten läßt. Was die AfD übrigens auch tut, was nur niemanden interessiert.
Rechtsbeugungen zur Verhinderung eines Mitwirkens der AfD sind immer schlecht – wieviele juristische Niederlagen gegen die AfD wollen die „Kampf gegen Rechts“-Parteien eigentlich noch riskieren, bevor sie sich daran machen, auch mal inhaltlich gegen die AfD anzutreten?
Rationale Betrachtungsweisen wie hier von der FDP haben im Empörungsfuror wenig Chancen:
Um mal beim Thema zu bleiben, was offensichtlich schwerfällt angesichts des angeblichen „Tabubruchs“: es gibt sehr gute Vorschläge wie z.B., Wegfall der Grunderwerbssteuer bei Ersterwerb einer Immobilie bis zum Wert von 500.000 Euro. Da Firmen die Grunderwerbssteuer ohnehin umgehen, indem sie Firmen kaufen, die praktisch nur aus Immobilienbesitz bestehen, muß dieses Schlupfloch geschlossen werden – dann gibt es auch keinen Einnahmen-Ausfall.
So ist es. Die Wählerschaft muß den Bohei als Unfähigkeit der etablierten Politik ansehen, sich mit den Problemen der Menschen zu beschäftigen.
Nun kommt wieder Marie vdB zu Wort, die in der Mitte mit einem gewiß nicht billigen Handtäschchen von Stella McCartney posiert, das aber gewiß „nachhaltig“ ist: die Wirtschaft profitiert unter allen Zeitgeist-Regimes. Links ist Luisa Neubauer, die Dame rechts kenne ich nicht:
Die Indoktrination fängt also schon im Kindergarten an… Hätte Marie bei den referierten Nazi-Methoden seit 1933 nicht auch erwähnen müssen, wie die formbaren Kinder und Jugendlichen von den „Pimpfen“ über BDM und HJ in der NS-Zeit zugerichtet wurden? Dergleichen geschieht in der Ukraine schon seit vielen Jahren.
Aber das ist ja „Putin-Propaganda“: der sich vorläufig wieder in die BPK eingeklagte Florian Warweg nutzt die Gunst der Stunde:
Aber die Zeichen der ZEIT stehen nicht für Kritik – t-online bewundert Baerbocks diplomatisches Geschick als Interviewte bei Fox News:
Grusel. Wäre ich Scholz, hätte ich Baerbock längst entlassen, die eigentlich nur diplomatisches Geschirr zerdeppert. Aber das kann er natürlich nicht, denn wäre die Regierung am Ende. Er muß zusehen, wie Habeck Deutschland de-industrialisiert und zur Kompensation Schulden anhäuft, und Baerbock sämtliche Türen zuschlägt. Hätte er die FDP nicht, sähe er ganz alt aus. 😦
Es ist diese schlechte Politik, die die Wähler vergrault. Aber Wähler ernstzunehmen, wird ja seit geraumer Zeit als „Populismus“ bezeichnet. Wahlweise als „Links-P.“ oder als „Rechts-P“.
So war die „Doku“ von Lamby doch noch zu etwas gut: ja, der Aspekt, einen 3. Weltkrieg zu vermeiden, kommt zur Zeit in den Medien gar nicht mehr vor. Putin „zaudert“ eben schon allzu lange.
Wie Österreich, Ungarn und Tschechien. Aber da Deutschland, in dem marginale Proteste gegen die österreichisch-russische Opernsängerin Netrebko wegen ihrer Auftritte in Berlin medial aufgeblasen werden, nicht einmal russische Deserteure schützt, ist kaum mit einer solchen politischen Erklärung zu rechnen. Man wird die Entscheidung bei Vorliegen konkreter Auslieferungsersuchen der Ukraine den Behörden und den Gerichten überlassen.
Zu t-online: selten konnte man mehr fake news in Deutschland lesen als in diesem Artikel:
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_100243892/hunter-biden-vorwuerfe-gegen-den-sohn-des-us-praesidenten-was-das-bedeutet.html
Praktisch nichts in diesem Artikel stimmt, wie ich zum größten Teil ja schon dargelegt habe.
Auch zur Rolle des Mini-Strafverfahrens gegen Hunter Biden wegen illegalen Waffenbesitzes als Mittel, Joe Biden loszuwerden:
Wozu er tagtäglich jeden Grund liefert – wegen seiner Demenz ist er eine „loose cannon“ und nicht mehr brauchbar für die ihn steuernden ungewählten Kräfte im Hintergrund:
Während sich in der Ukraine erschütternde Szenen abspielen. Zur „Eroberung“ der ersten echten russischen Verteidigungslinie bei Verbovne – östlich von Rabotino/Robotyne, wo es eine solche Linie nicht gab – wird lediglich Infanterie eingesetzt:
Von Röpcke bestätigt (der auch im Krankenstand weitermacht):
Für mich ist Selenskij ein Kriegsverbrecher, der Menschen verheizt, obwohl eine Kapitulation angemessen wäre:
https://twitter.com/narrative_hole/status/1702114955602923628
Das so Einiges tut, um diese zunehmenden Proteste einzudämmen:
Von alldem hat unsere Annalena keine Ahnung, die unverdrossen einen „Sieg“ der Ukraine für die „Freiheit“ promotet. Das ist schon erschreckend, daß unsere Politiker offensichtlich auf Lektüre propagandistischer Medien angewiesen sind, während der BND zeitgleich blind zu sein scheint. Obwohl der ja auch nur, wie wir Laien, alternative Medienberichte sammeln müßte. Mehr scheint er eh nicht zu tun.
Der laut dem Westen abservierte und wegen Prigoschin-Unterstützung in irgendeinem Geheimdienst-Keller schmachtende russische General Surowikin ist in offizieller Mission für das russische Verteidigungsministerium in Algerien aufgetaucht:
Aber das sind gewiß fake news. 😉
Vertiefungen zu den zuletzt aufgeworfenen Themen: in der Tat, die Democrats wollen Joe Biden (und in einem Aufwasch auch Kamala Harris) loswerden, die das beste Beispiel dafür abgibt, „diversity“ als Karrieregrund nicht zu promoten; selbst die Democrats wußten schon 2018, daß sich Biden in einem kognitiven Niedergang befand:
Aber sein mentaler und physischer Verfall ist nun derart offensichtlich, daß man ihn nun loswerden muß. CNN stellt sich dabei etwas ungeschickt an, denn Lügen sind Bidens Natur, und autobiographische Anekdoten, wenn sie gerade paßten, hat er schon seit Jahrzehnten erfunden. Nur jetzt häuft es sich gerade. CNN klärt also plötzlich auf:
Kleine Korrektur; er meint nicht die NYPost, sondern die NYT.
Neben dem Appell von Ignatius von der WaPo an Biden und Harris, für 2024 nicht mehr zu kandidieren, hatte die WaPo am 15.9.2023 noch dies:
Das zielt auf rechtsbeugerische Kommentare ab, man möge Trumps Kandidatur mithilfe des Zusatz-Artikels 14 der Verfassung verhindern und ihn für wahlunwürdig erklären, weil er ja zum Aufstand gegen den Staat aufgerufen habe. Daß er deswegen nicht einmal angeklagt wurde, stört da nicht weiter…
Schade, kann ich leider nicht lesen; der äußere Sachverhalt ist klar, denn Biden hat ja öffentlich damit geprahlt, wie er Poroschenko mit der Drohung der Zurückhaltung einer Milliarden-Dollar-Garantie für einen Kredit dazu erpreßt hat, den seinerzeitigen Generalstaatsanwaltschaft Shokin abzuservieren. Seine Verbündeten hatten immer behauptet, weil Shokin eben korrupt gewesen sei. In Wahrheit natürlich, weil Shokin gegen Hunter Bidens Arbeitgeber Burisma heftig ermittelte:
Logo haben die Republikaner jede Menge Beweise gesammelt – aber das Narrativ hüben wie drüben wird durchgehalten: „beweislose Anschuldigungen“. Man will Biden zwar loswerden, aber nicht, weil er ein Gangster war.
Trump fällt auf den Spin der Medien, wonach die Mini-Anklage gegen Hunter Biden beweise, wie objektiv das DoJ/FBI sei, natürlich nicht herein:
Zur Ukraine und der niemals endenden Propaganda des SPIEGEL: hier wird mal wieder ein „passender“ Experte interviewt, aber nicht einmal die Überschrift im Tweet paßt zum Interview:
https://www.spiegel.de/international/world/u-s-military-analyst-russia-doesn-t-have-a-good-strategy-for-winning-the-war-a-7f789442-f62d-4a33-abc4-a636f0af2487
„in the near term“ = ein bis zwei Jahre? Man sieht, dieser Mann hat keine Ahnung. Und dieses Trainings-Defizit, das er beklagt, ist quasi irreal:
„The pieces that were underserved were collective training to develop unit cohesion and command staff training.“
Die ukrainischen Verluste sind so heftig, und die echten Militärs derartig dezimiert, daß beide Forderungen total ins Leere laufen. Aber zu ukrainischen Verlusten äußert sich der pro-Waffen-Propagandist typischerweise nicht ein einziges Mal.
Zur Erdung – US-Experten sind da weiter:
Die im letzten Jahr zwangsweise gezogenen Zivilisten sind zu 90% hinüber:
Und die staatliche Vorgabe der Rekrutierung weiterer Kanonenfutter-Kandidaten wird in Poltawa weit verfehlt:
Vermutlich nicht nur dort.
Leider ist die archivierte Fassung nicht aufrufbar.
Noch einmal SPIEGEL-Propaganda durch Christoph Reuter, der irgendwie gar nicht anders kann, ob in Syrien oder in der Ukraine: man behalte im Hinterkopf, daß die Russen als erstes die Minenräumgeräte zerstörten, und so begleitet er Handarbeits-Minen-Zerstörer, die genau dies auch beklagten. Das Gute ist: durch die Hintertür bringt er die düstere Realität zum Vorschein, die ich jetzt hier betone:
https://www.spiegel.de/international/world/visiting-with-ukrainian-sappers-a-sea-of-explosives-1-000-kilometers-long-a-7126472b-da90-40ff-9cff-6ba20bf70879
Die Ukrainer fahren allerdings immer wieder auf Minen:
Und so geht es im „befreiten“ Robotyne/Rabotino zu:
Und wenn sie mal Russen aus einer Trümmerlandschaft vertrieben haben – was ja taktisch nichts bedeutet – wird sogleich übertrieben:
Der SPIEGEL betreibt Geschichtsumschreibung:
Dabei bewiesen Merkel und Sarkozy Weitsicht, als sie das US-Ansinnen zur NATO-Erweiterung um Georgien und die Ukraine im Jahr 2008 ablehnten. Stoltenberg war so frei, diese rote Linie Rußlands zu bestätigen: man habe das Ansinnen Moskaus von Herbst 2021, auf eine NATO-Ost-Erweiterung zu verzichten. selbstverständlich abgelehnt, wohlwissend: „And was a pre-condition for not invade Ukraine. Of course we didn’t sign that.“, was dann passieren würde:
Zur Hysterie um den „Dammbruch“ in Thüringen mal zwei vernünftige Artikel:
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus247478134/Thueringen-Die-CDU-muss-das-zerstoererische-Ziel-der-AfD-verstehen.html
NZZ, 15.9.2023:
Die Zeiten sind vorbei, als man noch mit „vernünftiger Sachpolitik“ punkten konnte. Sorry.
WordPress spinnt mal wieder: ruft man meinen Blog auf, wird man auf meinen alten Beitrag „Warum die Presse versagt II“ geleitet, und nicht auf den aktuellen III vom 3.9.2023 zu Aiwanger. Dazu müßte man mitkriegen, daß es einen Link zum „nächsten“ Beitrag gibt. Ruft man den auf, fehlt es an einem Link zu den Kommentaren, man muß herunterscrollen – Himmel hilf!
Vernünftig ist gar nichts mehr, schon gar nicht beim ÖRR:
Wie schon gesagt: schon kleine Kinder werden mit Klima-Ängsten indoktriniert.
Die Sozialpsycholgin Pia Lamberty ist erste Wahl als Expertin für den ÖRR, wenn es um rechte „Verschwörungserzählungen“ geht, die schon immer dann existieren, wenn es um Meinungen außerhalb des Mainstreams geht. Sie ist absolut abgehoben von der Realität und spätestens jetzt als „Expertin“ verbrannt:
Macht die Minderheitsregierung schließlich auch:
Das nicht faktenbasierte Geschwalle der Woken, dazu noch aggressiv vorgetragen, nimmt überhand:
Die Grunderwerbssteuer muß auch bei Käufen aus dem bereits existierenden Gebäudebestand bezahlt werden -: insoweit geht der schäumende Sixtus fehl, der zwischen Wohnsitzen in Berlin und Hongkong pendeln soll. 😉
Martenstein hat zu Aiwanger einen schönen Text geschrieben;
https://www.zeit.de/zeit-magazin/2023/39/harald-martenstein-jugendsuenden-hubert-aiwanger
Kleine Korrektur: Grass wurde mit 17 zur Waffen-SS eingezogen, einem Teil der Armee. Natürlich als Kanonenfutter und nicht für Kriegsverbrechen.
>“Leider ist die archivierte Fassung nicht aufrufbar.“
Bei mir problemlos:
https://archive.ph/2023.09.16-135515/https://www.telegraph.co.uk/world-news/2023/09/16/mood-sours-ukraine-braces-long-war/#selection-2361.4-2397.29
Die Kampagnen der Westpresse nehmen kein Ende – wenn sie Feinde wittert, wie Elon Musk, der sich vollkommen zurecht um die Meinungsfreiheit im Westen sorgt, gibt es kein Halten mehr:
https://www.stern.de/politik/gregor-peter-schmitz-ueber-elon-musk-und-markus-soeder–aktueller-stern-33796784.html
Bertelsmann hat also die Vorveröffentlichung der Isaacson-Bio an Land gezogen. Um gegen Musk aber wegen des Twitter-Kaufs und der sich angeblich anschließenden Verrohung durch Rechte vorzugehen, ein gängiges Stereotyp, wurde der bewährte STERN-USA-Korrespondent Marc Etzold herangezogen:
https://www.stern.de/gesellschaft/wie-elon-musk-zum-reichsten-menschen-der-welt-wurde—sein-erfolgsrezept-33796644.html
Wurde Isaacson mißverstanden? Jedenfalls stürzten sich die Musk-Feinde wie die Geier auf dieses Detail – nur die NZZ sah es irgendwie positiv:
NZZ, 9.9.2023:
Besonders dramatisch die WaPo, 8.9.2023:
CNN war natürlich auch dabei:
Ein Privatmann sollte entscheiden können, ob ein Krieg eskaliert? Irgendwie sind sämtliche Maßstäbe verloren gegangen bei der Propaganda-Mitwirkung. Aber zuletzt hatte ich zu Masala ja geschrieben:
„Im übrigen war es von Anfang an ein NATO-Krieg gegen Rußland. Kein Wort zu den immensen ukrainischen Verlusten – und von welchen Flugzeugen sollen deutsche Taurus-Raketen überhaupt gestartet werden? Und natürlich ziehen westliche Waffenlieferungen an die Ukraine den Krieg in die Länge – was denn sonst?
Zur demokratischen Verfassung der Ukraine, in der „Kollaborateure“ liquidiert werden:
So grausam ist Krieg seitens der Ukraine, die die eigenen Menschen schlicht verheizt:
Niemand auf der Krim will „befreit“ werden: ganz im Gegenteil!
Die Ukraine via Budanow verschiebt den „Erfolg“ der ukrainischen „Offensive“ schon mal in den Winter:
Da kommt selbst Masala ins Grübeln:“
[h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2023/09/03/warum-die-presse-versagt-iii/comment-page-1/#comment-101343
Die Presse-Darstellungen zu Musk waren eh falsch:
Hätte ich mir auch gewünscht! 😉
Aber das Propaganda-Forum CNN ist sowieso bald Geschichte – alle Rettungsversuche, um es als seriös erscheinen zu lassen, waren bislang vergebens. Die Zahlen sind im Keller.
Masala will ja immer recht behalten:
Das alles ist eh Schnee von gestern. Musk wollte die Kosten der Star-Link-Unterstützung nicht mehr tragen, die die Firma ins Minus brachten, und das Pentagon übernahm. Das Targeting der Ukraine haben längst die US- und UK-Geheimdienste übernommen.
Ich habe noch keinen übleren Verleumdungsartikel gegen Musk gelesen als diesen in der ZEIT: Disclaimer: es wird kein einziges Musk-Geschäft mit Saudi-Arabien dargelegt… Abgesehen davon hatte ich ja schon gepostet:
[h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2023/09/03/warum-die-presse-versagt-iii/comment-page-1/#comment-101343
https://www.zeit.de/2023/38/saudi-arabien-x-twitter-elon-musk/komplettansicht
Das ist natürlich ein bewußtes Hitpiece, derweil ja klar ist, daß Musk mit Vorgängen von 2011 und 2015 bei Twitter absolut nichts zu tun haben kann. Besonders perfide aber die Desinformation von Buchter über die ja nur von Musk „behauptete“ Einflußnahme der Democrats und der von ihnen beherrschten Behörden auf Twitter: kann es sein, daß sie die Twitter-Files, in denen das en detail, gerade auch zur Beeinflussing der Wahl 2020, nachgewiesen wurde, nicht zur Kenntnis genommen hat?
Jau, das kann sein. Man verläßt sich ja auf die Freund-Medien NYT und WaPo und nicht auf linke Journalisten, die aus dem internen Twitter-Fundus schöpfen durften.
Allerdings haben die Freundmedien der Democrats breit über diesen juristischen Erfolg der unterdrückten Republikaner in den von Democrats beherrschten social media von Anfang Juli 2023 berichtet:
In der traditionellen Presse in den USA wird tatsächlich nicht weniger gelogen als in den social media, und wir nähern uns diesem US-Niveau langsam aber sicher an.
Das Experten-Unwesen ist längst auch zu uns übergeschwappt. Es trägt glücklicherweise zu der erforderlichen Wissenschafts-Skepsis bei, die eigentlich zum Grundverständnis der Wissenschaft gehört.
Die WaPo am 6.7.2023:
Und aktuell kam es noch dicker, was die Zensur-Anstrengungen bezüglich der social media vom WH, Surgeon General, CDC und FBI zu den Covid-Maßnahmen angeht:
[…]
Das hatte natürlich auch Auswirkungen auf Deutschland, wo zahlreiche maßnahmekritische Accounts gelöscht wurden. Den Rest erledigte dann die bürgerliche Presse, denn Kritiker waren natürlich Verschwörungstheoretiker, AfD-Anhänger, Nazis etc.
Die EU hält bereits ähnliche staatliche Zensurmaßnahmen bereit:
Auf die Rezension der Musk-Bio von Isaacson in der ZEIT war ich ja gespannt – sie fiel erstaunlich moderat aus, verglichen mit dem Propaganda-Artikel von Heike Buchter:
https://www.zeit.de/kultur/2023-09/elon-musk-biografie-walter-isaacson/komplettansicht
Letzteres ist eine ZEIT-Zutat und hat mit der Biographie nichts zu tun; neugierig war ich jedoch, was Ronan Farrow, der Democrats Parteisoldat und noch immer manipuliertes Kind seiner Mutter Mia Farrow, zu Musks Starlink-Programm für die Ukraine zu sagen hatte – ausgerechnet im Democrats-Organ „New Yorker“.
Zu Ronan Farrow vorab, der seinerseits wiederum eine Kampagne gegen seinen Vater Woody Allen lostrat, lange, nachdem die Manipulationen seiner Mutter Mia Farrow aufgedeckt waren – er setzte ihr Werk quasi fort – mit der Folge, daß Allen nur noch außerhalb der USA tätig sein und auf Festivals auftreten kann:
https://www.zeit.de/2021/05/hush-dylan-farrow-fantasy-thriller/komplettansicht
Sie ist Opfer eingepflanzter „Erinnerungen“ durch ihre Mutter, wie es auch Ronan Farrow ist, der das Werk seiner Mutter schlicht fortsetzt: Woody Allen zu canceln. Was ja auch weitgehend gelungen ist – jedenfalls in den USA.
Ronan Farrow hat zudem im New Yorker die unrühmliche Rolle gespielt, den Democrats in ihrer Schmutzkampagne gegen den Trumpschen Supreme Court-Richterkandidaten Brett Kavanaugh zwei weitere komplett unglaubwürdige „Opfer“ seiner behaupteten sexuellen Übergriffe als College-Student anzudienen, was dann endgültig in die Hose ging.
In seinem quälend langatmigen Artikel im New Yorker liefert er natürlich einen Rundumschlag gegen Musk. Aber zur Ukraine nur das, was eh längst überholt ist:
https://www.newyorker.com/magazine/2023/08/28/elon-musks-shadow-rule
Bei all der Propaganda von Farrow: Musk fällt als der einzige Moralist weit und breit auf.
Während manche europäische Länder ja gern den 3. Weltkrieg entfachen wollen:
https://www.tagesspiegel.de/internationales/liveblog/fund-von-trummern-mutmasslich-russischer-drohne-rumanien-baut-luftschutzbunker-an-grenze-zur-ukraine-4309180.html
Unsere Außenministerin mit ihrem Gestammele:
Was Taurus angeht:
Neben Kuleba wird auch Selenksij immer dreister und droht subtil mit einem Aufstand ukrainischer Flüchtlinge (die ja gerne Urlaub in der Heimat machen) in Europa:
Vermutlich korrespondiert diese ukrainische Aggression mit den Niederlagen auf dem Schlachtfeld – trotz geradezu krimineller sinnloser Opferung eigener Bürger:
Auch bei Kupjansk im Nordosten, was ja gerne verschwiegen wird:
Julian Röpcke verabschiedet sich in den Krankenstand für die nächsten 2-3 Wochen – nicht ohne zuvor diese realistische Prognose zum Ukraine-Krieg abzugeben:
Angesichts dessen sind die Kulturkämpfereien bei uns mehr als nur entbehrlich:
Nun ist die Einstellung der deutschen Bevölkerung unter Hitler kaum zu fassen. Ich wage einmal diese Bauchgefühl-Einschätzung: 10% fühlten sich befreit. 40% fühlten sich besiegt. Und 50% waren schlicht erleichtet, daß der Krieg vorbei war, wobei sich in diesem Segment sicherlich auch Vertreter der beiden anderen Gruppen befanden. Denn, wie schon Helmut Schmidt befand: Krieg ist Scheiße.
Schlimm, daß der Western Leader nur noch eine demente Hülle ist, der ständig sene Biographie verfälscht:
Immerhin wagt die WELT eine Kritik:
https://www.welt.de/politik/article247397086/Joe-Biden-bei-Pressekonferenz-in-Vietnam-Ich-werde-jetzt-ins-Bett-gehen.html
Das ist natürlich noch geschönt: Biden suchte in seinen Unterlagen danach, ob er auch wirklich alle fünf von seinem Stab ausgesuchten „Journalisten“ mit den abgesprochenen Fragen und den vorbereiteten Antworten aufgerufen hatte…
Sein Team ist nicht besser:
Leider bin ich zu gründlich, weshalb viele Themen noch unveröffentlicht sind. Aber ich war dann doch neugierig, wie Dirk Peitz seine freie Zugabe zur Rezension der Elon Musk-Biographie herleitet, wonach „dessen politischer Kompass längst durchzudrehen scheint zwischen Green-Tech, KI-Apokalyptik, libertären Freiheitsidealen und dem Flirt mit rechtsextremen Verschwörungserzählungen.“
https://www.zeit.de/2023/07/elon-musk-tesla-spacex-twitter
Dabei greift er auf einen Artikel von Kerstin Kohlenberg vom 12. Februar 2023 zurück, in dem nix davon steht. Es ist ein Betroffenheitsartikel einer Journalistin, die Musk mal mochte, dann wieder nicht, und dann wieder um Objektivität rang – ein Genre, das man nicht mögen muß, das aber aufschlußreich sein kann.
https://www.zeit.de/2023/07/elon-musk-tesla-spacex-twitter/komplettansicht
Die eigentlich Antisemitismus-bekämpfende ADL unter Greenblatt ist Musks aktuelles Thema – er verklagt sie gerade wegen Geschäftsschädigung – /und tatsächlich ist sie zu einem Democrats-Kampf-Mediu verkommen:
Propaganda gibt es auch bei uns reichlich, siehe Aiwanger:
Das Ganze war eine derart durchsichtige politische Propaganda, daß der Schuß nach hinten losging:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/flugblatt-affaere-aiwanger-sieht-sich-durch-umfrage-bestaetigt,TpczASK
Andere Institute hatten diese Zahlen – bis auf die 17% für die FW, dort nur 16% – schon länger.
Und das trotz falschen Krisenmanagemants durch Aiwanger, wie selbst die BILD meinte:
Die SPD in Bayern verdient ihre 9%.
Aber wir leben in propagandistischen Zeiten: nachdem der SPIEGEL berichtet hatte, daß Björn Höcke wegen einer SA-Losung, die er 2021 benutzt hatte – „Alles für Deutschland“ – nun strafrechtlich verfolgt wird, benutzte er die Losung selbst:
Die Ampel ist meinungstechnisch abgewählt, die Grünen schrumpfen auf ihre hardcore Fans (13%):
Da mußte natürlich ein seit 1,5 Jahren produziertes Werbe-Video von Stephan Lamby für die Ampel in der ARD, dort als „Doku“ vermarktet, her:
Echte Satire:
https://twitter.com/snicklink/status/1701652298450051222
Beunruhigung überall: Schröder und Lafontaine versöhnen sich? Was ist mit der Wagenknechtpartei?
Und nun wird sogar „GAS-GERD“ rehabilitiert!
Echte Opposition gegen von der Leyen durch eine Satire-Partei:
Der SPIEGEL sinkt immer mehr ab – seine Kriegs-Propaganda wird von Tag zu Tag unerträglicher:
Die Ukraine leistet sich teuerste Propaganda mit diesem fiktivem Video über ein 8-jähriges Mädchen, das angeblich nach Rußland verschleppt wurde und nur davon träumen kann, wieder in die Ukraine zurückzukehren:
Daneben gibt es diese Transgender-Ansagen zu extrajudicial killings von Putin-Propagandisten durch das ukrainische Militär:
Ein republikanisches Propaganda-Medium, aber komplett glaubhaft:
https://nationalfile.com/former-zelensky-administration-officials-speak-to-national-file-zelensky-accused-of-money-laundering-stealing-american-money-persecuting-opponents-cocaine-use-selling-his-weapons-taking-russian/
Sollte man komplett lesen.
Nun schreibt gar die FR von der WELT am Sonntag ab; mir ist es egal, weil es so breit wie möglich gestreut werden sollte, wie Selenskij seine Landsleute dem sicheren Tod ausliefert:
Auch die NYT wird nun endlich realistisch, was die russische Raketenproduktion angeht:
Entlastung bieten diese Schläge auf Sewastopol:
Das muß alles sofort aufhören!
Der sich mithilfe eines Gerichts vorläufig wieder in die Bundespressekonferenz – ein privater Journalistenverein – eingeklagte kritische Florian Warweg von den NachDenkseiten erfüllt seine Rolle mit Bravour – denn unsere Außenministerin erfindet frei in ihrer moralischen Mission gegen Rußland, das angeblich die Ukraine aushungern wolle:
Das wäre die nächste Frage gewesen: wie positioniert sich Deutschland zur Auslieferung von ukrainischen Deserteuren an die auf Kanonenfutter erpichte Kiew-Regierung?
Der „Tod fürs Vaterland“-Kult ist dort schwer im Schwange, obwohl die Friedhöfe bereits genauso überfüllt sind wie die Krankenhäuser:
Ein Symbol-Filmchen über den Kindergarten, den die Grünen in der Koalition veranstalten:
Zurück zu Aiwanger, eine krachende Niederlage der Kampagne-Presse, mit der wir leider geschlagen sind; und sie ist ein schlechter Verlierer, allen voran die SZ:
Der STERN, der sich ebenfalls beteiligt hatte, mag es auch nicht einsehen:
https://www.stern.de/politik/gregor-peter-schmitz-ueber-elon-musk-und-markus-soeder–aktueller-stern-33796784.html
SZ, STERN, taz – alles eine Einheitssauce. Leider hat sich auch die ZEIT an der Kampagne beteiligt:
Tja – wenn selbst di Lorenzo auf S.1 die Rolle der Medien derart verkennt, wird es bei diesen Fehlurteilen bleiben:
https://www.zeit.de/2023/38/hubert-aiwanger-flugblatt-demokratie-landtagswahl
Insbesondere di Lorenzo ist einer, weil er die FW und die AfD in einen Topf wirft.
Selbst im heute journal vom 8.9.2023 kommt bei Minute 7 eine Politologin zu Wort, die den Unterschied zwischen FW und AfD deutlich macht:
Das ist das Gute an der ZEIT: in derselben Ausgabe, in der di Lorenzo wolkig wokte, werden die ebenso wolkige CDU-Politikerin Prien und der Historiker Wolffsohn an einen Tisch gesetzt: ein Fest für den der Aufklärung verpflichteten Wolffsohn:
https://www.zeit.de/2023/38/hubert-aiwanger-karin-prien-michael-wolffsohn/komplettansicht
Ach, der junge Scholz! Köstlich:
Aber ist er nicht bis heute „Russenknecht“, viel zu zögerlich mit Waffenlieferungen an die Ukraine? Eine üble Kontinuität!
Anton Rainer vom SPIEGEL mußte gleich gegen Wolffsohn lospolemisieren…
Der aktuelle Leitartikel des SPIEGEL ist entsprechend: WIR haben alles richtig gemacht:
08.09.2023, 11.54 Uhr • aus DER SPIEGEL 37/2023
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/hubert-aiwanger-affaere-die-afd-lacht-schallend-a-ee8825ae-ed5f-422d-899f-d30b35891d10
Nun, gerade das Vertrauen in den SPIEGEL existiert schon lange nicht mehr. Nun wird sogar die alte Corona-Kampagne aufgefrischt:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-holt-die-masken-wieder-raus-a-b3562e7e-785f-4bbb-8746-7a275c082640
Ansonsten wird Bayern als solches verunglimpft:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/news-des-tages-bayern-hubert-aiwanger-fachkraefte-hans-joachim-watzke-irrt-a-7bc35359-6448-4a6a-a17b-82aa3c1c3846
Aha. Im Osten sind es die Abgehängten, in Bayern die Erfolgreichen, die Populisten anheimfallen und nicht der Berliner Medienblase, wie man es gerne hätte.
Ich nutze die paar schönen Sommertage im September, um mich für den verregneten und kalten Sommer im Juli/August 2023 zu entschädigen – und bin daher vorwiegend draußen; in den zwei verbleibenden Stunden der vollen Sonne auf meinen Sitzplatz auf der Terrasse verziehe ich mich ins Haus (obwohl es bei uns niemals 30 Grad erreicht). Morgens und abends ist es ziemlich kalt, aber „draußen“ ist nun mal „Freiheit“, und mein Ehrgeiz, der ersterbenden Natur ein blühendes Schnippchen zu schlagen, ist ungebrochen. Niederlagen sind vorprogrammiert.
Deshalb gibt es zur Zeit weniger Output von mir. Aber ich lese sehr eifrig: und erfahre, daß wie bei der repressiven, teuren, sinnlosen und schädlichen Corona-Politik (von den Grünen heftig gefordert und begrüßt), von der CDU (Spahn) initiiert und von Lauterbach (SPD) alarmistisch befeuert – lediglich die FDP und nunja die AfD hielten dagegen – nun auch Klimapolitik per – unbegündeter – Angstmache befördert werden soll:
Die Leitmedien (bis auf BILD und WELT) machen natürlich mit. Aber wenn es konkret wird, ist es mit Bekenntnissen zu einem Klimaschutz, der Umweltschutz, Biodiversität, demokratischer Bürgerbeeiligung, Klagerechten, Denkmalschutz, Ästhetik und überhaupt allem, was wichtig ist (der Wirtschaftsstandort Deutschland beispielsweise), widerspricht, nicht mehr getan.
Ergebnisoffen soll die Beratung offensichtlich eh nicht sein.
Don Alphonso ist Kolumnist bei der WELT, KKR eine Investmentfirma:
„Preissprünge“ ist gut: dank der staatlichen Erhöhung des Preises der CO2-Zertifikate werden die Preise für Öl und Gas künstlich erhöht… (und durch den freiwilligen Verzicht auf russisches Gas und Öl sowieso).
So geht der Thread von Don Alphonso weiter:
[…]
Irgendwelche Argumente der Grünen?
Ja. Aber gruselige: #Migrationsenergien!
Ich hoffe, daß das BVerfG im Hauptsacheverfahren des CDU-Abgeordneten Heilmann noch eingreifen wird: denn natürlich fand vor der Abstimmung im Bundestag keine Ausschußsitzung statt, in der Fachleute endlich mal einen aktuellen Gesetzentwurf hätten begutachten können.
Letztlich bedeutet das Gesetz: der Immobilienmarkt bricht zusammen, nicht nur im Bereich Kaufen-Verkaufen, sondern auch im Neubaubereich, weil angesichts der Inflation, der EZB-Leitzinserhöhungen und der Kreditverteuerung die neuen Vorgaben nicht zu finanzieren sind. Von den teuren von der EU drohenden Dämmvorschriften für Gebäude ganz abgesehen – warum liest man darüber nichts bei uns? Immerhin hat die Bauministerin Clara Geywitz erklärt, von den „ambitionierten“ neuesten deutschen Dämmvorschriften absehen zu wollen, falls Habeck das erlaube.
Das immerhin dürfte die absehbare Schimmelpilzentwicklung abbremsen. Einige wenige verdienen an der „Energiewende“, die große Masse verliert – bei Null Effekt auf das Klima.
Ein Blick in die USA:
Ja, ist es. Leider. Neulich empfahl er sogar Chodorkowski:
Und ein eigentlich angesehener Historiker wie Edward N. Luttwak dreht plötzlich frei, was ukrainische Kriegsdienstverweigerer angeht:
Während Biden immer mehr zu desorientierten Hülle wird:
Die Herrschaft der Alten in den USA ist echt erschreckend:
Trump ist noch der vitalste von denen…
Und die jüngeren Democrats, insbesondere der aus Kalifornien, ducken sich weg. Kamala Harris freilich, ebenfalls aus Kalifornien, hängt wie ein Damoklesschwert über den Dems:
https://hannity.com/media-room/newsom-a-no-california-gov-not-running-in-2024-says-kamala-up-next-watch/
Hier ist er:
Ein reality-Star wird politisch:
Das von Armeniern besiedelte Bergkarabach, das völkerrechtlich zu Aserbeidschan gehört (neuester vertrauenswürdiger fossiler Energie-Lieferant der EU, neben dem super-demokratischen Kasachstan), wird zur Zeit von Aserbeidschan ausgehungert: die einzige Verbindung zu Armenien ist gesperrt.
Die Gemengelage ist mehr als nur unübersichtlich:
Bislang galt Rußland als Garantiemacht für Armenien – aber das ist offensichtlich wegen mangelnder Dankbarkeit vorbei, so eine russische Sicht:
Armenien hat sich wohl verzockt, und so wird sich diese inoffizielle armenische „Enklave“ in Aserbeidschan mit Sicherheit auflösen. Was übrigens zur Beruhigung der Sicherheitslage beitragen wird. Ähnliche Rezepte trügen auch zur Beruhigung im Balkan bei: das albanische Kosovo zu Albanien, das serbische Kosovo zu Serbien. Usw.
Nachdem Julian Röpcke die ukrainische Propaganda widerlegt hatte, daß der Raketenangriff auf die noch von der Ukraine kontrollierte Stadt Konstantinowka/Kostjantyniwka im Bezirk Donetsk durch Rußland erfolgt sei:
„Und diese Propaganda geht weiter: nehmen wir nur den Beschuß des Marktes von Kostjantyniwka am hellichten Tag, sehr unüblich für russische Marschflugkörper- oder Drohnen-Angriffe, die idR gegen 2 Uhr morgens stattfinden, also während der ukrainischen Ausgangssperre, und die niemals zivile Ziele intendieren:
Der Schlag auf den Markt von Kostjantyniwka ist derartig überzeugend der Ukraine anzulasten, daß selbst BILD-Röpcke nicht umhin kam, diesen Fakt anzuerkennen:
Die Medien folgten freilich der Ukraine-Propaganda“:
https://twitter.com/DefenceU/status/1699408130222813676
https://twitter.com/Podolyak_M/status/1699407135455502359
[h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2023/09/03/warum-die-presse-versagt-iii/comment-page-1/#comment-101340
hatte natürlich einen schweren Stand; so zog er sich auf den Standard zurück: Rußland sei schuld, auch wenn es nicht schuld sei:
Wenn die Ukraine daraus die allbekannte antirussische Propaganda strickt, ist die Wahrheit schon von Bedeutung.
Die Gegenargumentation lautet so:
Aber historische Herleitungen sind im Westen gerade unerwünscht und werden als „Putin-Propaganda“ vom Diskurs ausgeschlossen: das ist Wissenschaftsfeindlichkeit hoch 3!
Im Westen (hier bei n-tv) wird mit bearbeiteten Videos vom Schlag auf Konstantinowka/Kostjantyniwka gearbeitet:
Das kann man freilich nur sehen, wenn man in der Lage ist, eine Zeitlupe zu generieren. Klassischerweise werfen die Ukraine-Fanatiker Röpcke, der nun zweifellos selber ein Ukraine-Fanatiker und Russenhasser ist, vor, nicht dieses bearbeitete Video, das authentisch sei, sondern ein bearbeitetes aus „russischen Quellen“ benutzt zu haben:
Der Arme! Zum Ausgleich gab es dann diesen propagandistischen „Scoop“:
Tatsächlich bot die UN weniger an als beim ursprünglichen Grain Deal, an den sich die EU allerdings nicht hielt (obwohl ganz offiziell Rußlands Lebensmittel- und Düngerlieferungen nicht sanktioniert sind):
Röpcke:
Da helfe ich ihm mal auf die Sprünge:
Was ja sogar Mainstream in westlichen Medien ist, nach der Ukraine-Zerstörung von NS-Pipelines. 😉
Es hat noch niemals einen Angriff Rußlands auf ein ziviles Schiff gegeben. Die „West-Propaganda“ einer Blockade Rußlands verschleiert nur: bislang hat Rußland dafür gesorgt, daß die unzulänglich befestigten Seeminen der Ukraine, die frei im Schwarzen Meer treiben, zerstört werden. Diesen Service hat Rußland mit Auslaufen des Grain Deals eingestellt.
Englischsprachige Medien wie der Economist werden immer unverblümter:
Anmerkung: DIA, nicht CIA:
https://www.economist.com/united-states/2023/09/06/how-the-pentagon-assesses-ukraines-progress
Bei Robotyne gibt es nicht einmal eine erste Verteidigungslinie, die durchbrochen worden sein könnte; aber jenseits dieser Propaganda ist der Artikel starker Tobak für die westlichen Sieges-Narrative, was sogar Masala registriert, der ja bislang blind auf Waffenlieferungen aus war, ohne die gräßlichen ukrainischen Verluste auch nur mit einem Wort in Rechnung zu stellen:
Was ja Quatsch ist. Die Ukraine hat keine Soldaten mehr, und was jetzt zwangsweise eingezogen wird – Frauen mit medizinischen Kenntnissen, Alte und Kranke – verdeutlicht das Problem eindeutiger, als es der Ukraine lieb sein kann.
Wie sieht es aus bei Robotyne und Umgebung?
https://www.moonofalabama.org/2023/09/ukraine-sitrep-western-military-commentators-finally-accept-the-obvious.html
Upps! Die Abrams-Panzerlieferungen verzögern sich:
Bei alldem haben wir einen frustrierten „Panzer-Toni“, der nicht Minister werden durfte, und sein schlichtes Schwarz-Weiß-Bild:
https://www.zeit.de/2023/38/anton-hofreiter-ukraine-panzer-pazifismus/komplettansicht
Das entsprechend von der NATO-ZEIT aufgehetzte Publikum versteht die Welt nicht mehr:
Im übrigen war es von Anfang an ein NATO-Krieg gegen Rußland. Kein Wort zu den immensen ukrainischen Verlusten – und von welchen Flugzeugen sollen deutsche Taurus-Raketen überhaupt gestartet werden? Und natürlich ziehen westliche Waffenlieferungen an die Ukraine den Krieg in die Länge – was denn sonst?
Zur demokratischen Verfassung der Ukraine, in der „Kollaborateure“ liquidiert werden:
So grausam ist Krieg seitens der Ukraine, die die eigenen Menschen schlicht verheizt:
Niemand auf der Krim will „befreit“ werden: ganz im Gegenteil!
Die Ukraine via Budanow verschiebt den „Erfolg“ der ukrainischen „Offensive“ schon mal in den Winter:
Da kommt selbst Masala ins Grübeln:
Nachspiel im Fall Aiwanger: ungeschicktes Krisenmanagement bei der SPD:
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus247400130/Aiwanger-Was-wusste-die-Bayern-SPD-vorab-von-der-Flugblatt-Recherche.html
Kontraproduktive Wokeness überall:
Eine Foto-OP der Ukraine:
Weil’s in der Realität ganz anders aussieht:
Die ZEIT rügt an Scholz und der SPD den fehlenden militaristischen Schmackes:
https://www.zeit.de/2023/38/olaf-scholz-spd-zustimmung-bundeskanzler/komplettansicht
Die hohlen Worte des Westens hat Pistorius aber schon gut drauf:
Huch? Bis 2032?
Blinken ist noch hohler, weicht der Frage nach weitreichenden ATACMS aus und wiederholt die ukrainische Propaganda vom russischen Raketenangriff auf Konstantinowka:
Während der SPIEGEL wohlwollenden Mut zur Lücke zeigt:
https://www.anti-spiegel.ru/2023/was-der-spiegel-ueber-den-neuen-ukrainischen-verteidigungsminister-umerow-verschweigt/
Tja. Schließlich kann man nicht alles wissen.
Mark Smith:
„Gut, eine Mareile dürfte m.E. für den gesamtgesllschaftlichen Diskurs nicht wahnsinnig relevant sein.“
[h[ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2023/09/03/warum-die-presse-versagt-iii/#comment-101322
Sie steht für den Empörungsfuror der Grünen, der sich woanders noch ganz anders äußert, nämlich in „Haß und Hetze“ – hier gegenüber der „Chefreporterin Freiheit“ der WELT, Anna Schneider:
„Freiheit“ ist eh der am meisten diskreditierte Begriff der grünen Ideologie, weshalb die Grünen im Osten Deutschlands nicht punkten können. Zumal „Ossis“, jedenfalls die Älteren, auch das Konzept von „Sprachregelungen“ schon kennen.
Interessant:
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-09/charlotte-knobloch-hubert-aiwanger-flugblattaffaere-entschuldigung
Entsprechend hat sich auch der Vorsitzende des Zentralrats der Juden geäußert: und so fragt man sich, wieso man bei der Kampagne der Süddeutschen diese doch sehr naheliegende Konsequenz offenbar nicht bedacht hat? Ging es vielleicht doch nur um Vergrößerung der Abo-Zahlen, denn alle Artikel erschienen hinter Bezahlschranken?
Die ZEIT tickt auch nicht mehr richtig:
Ich habe ein Zeit-Abo (neben einem WELT-Abo), um das Spektrum verfolgen zu können; außerdem lese ich SPIEGEL, Tagesspiegel und den STERN (die ZEIT auch im Print) und kriege von Window alles Mögliche zugespielt. Mit „Erinnerungskultur“ hat die anti-Aiwanger-Kampagne nun wirklich nichts zu tun – es geht um seine anti-Grünen-Einstellung jetzt.
Der Kampagnen-Mitbetreiber BR (den wir Beitragszahler zwangsweise finanzieren) macht es deutlich:
Der Tagesspiegel leistet sich immerhin einen Juristen, nämlich Müller-Neuhof, der das Ultimative zum Thema ausführte:
https://www.tagesspiegel.de/meinung/halbe-wahrheiten-im-fall-aiwanger-die-mitschuld-der-medien-am-populisten-aufstieg-10411747.html
Wie „bestimmte Formen von publizistischem Aktivismus Glaubwürdigkeit kosten„, ist nirgendwo eindrücklicher zu besichtigen als bei der flächendeckenden NATO-Ukraine-Propaganda, die unsere Leitmedien, insbesondere den ÖRR, beherrscht.
Aber zunächst noch Aiwanger-Nachlese:
Da nützt auch dieser Spott nichts, zumal in derselben Ausgabe ein seitenlanger Aiwanger-Verriß steht:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/was-tun-nach-hubert-aiwanger-die-neue-krisen-pr-der-ampelkoalition-a-3f668ed7-c0e4-4bbf-a504-fb12334baacd
Immer wieder im Blickpunkt: die großherzige und demütige Sawsan Chebli:
https://www.tagesspiegel.de/meinung/uber-den-umgang-mit-fehlern-wovon-wir-reden-und-was-wir-tun-10418272.html
Upps! Krisenmanagement daneben, weshalb das „Nie wieder!“ der Judenvernichtung „wertlos“ ist? Von welchem Sachverhalt sie ausgeht, ist ohnehin unklar.
Und so bekämpft sie seine vermeintliche Politik:
Und begibt sich auf sehr dünnes Eis:
https://twitter.com/Heilenderer/status/1699313054276600279
Der Vorwurf des israelbezogenen Antisemitismus wird in Deutschland schnell erhoben – da reichen schon Sympathien für die BDS-Bewegung.
Mareile im Schleudergang:
In der ZEIT heute ein Artikel, in dem Aiwanger und AfD gleichgestellt werden und es an jeder kritischen Reflexion zu den Medien fehlt – im Gegenteil, der „Kampagnenvorwurf“ wird gegen ihn verwandt:
https://www.zeit.de/2023/38/gillamoos-hubert-aiwanger-friedrich-merz-cdu/komplettansicht
Am 31.8.2023 hatte ich geschrieben:
https://www.focus.de/politik/meinung/analyse-von-ulrich-reitz-im-fall-aiwanger-verlassen-die-gruenen-machtgeil-den-boden-der-tatsaechlichen-fakten_id_203159490.html
[…]
„Wie schon der Chefredakteur der SZ schrieb: es komme gar nicht darauf an, ob die Vorwürfe der SZ zuträfen… Es bleibt ja immer etwas hängen, und sei es ungeschicktes Krisenmanagment.
Das scheint üblich zu sein in der Medienwelt, in der wir leben. Nämlich Fake News.
Der SPIEGEL hatte versucht, in dem von seinem Todfeind FDP geführten Verkehrsministerium Vetternwirtschaft à la Graichen unter Habeck auszumachen, und sich dabei auf den für Wasserstoff zuständigen Abteilungsleiter Bonhoff gestürzt. In Nr. 35/2023 vom 29.8.2023 findet sich im Leserbriefteil auf S.120 folgende winzige Anmerkung:
Üblicherweise gibt es für den Betroffenen eines solchen Anwurfs im Pressrecht das Recht zu einer Gegendarstellung, die nicht nachweisbar wahr sein muß, zu der sich die Redaktion dann verhält, etwa: „Wir halten an unserer Berichterstattung fest“ oder: „Herr X hat recht“. Letzteres hat sich der SPIEGEL angesichts seines erfundenen zentralen Vorwurfs erspart.“
[h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2022/03/30/warum-die-presse-versagt-ii/comment-page-38/#comment-101180
Kampagnenführer war dieses Mal das Handelsblatt, das noch viel mehr fake news über Bonhoff „berichtet“ hatte, was es jetzt vollumfänglich zurücknahm:
Die Faeser-Story ist ein näher zu erörtender Tiefpunkt.
Aber schön, daß der SPIEGEL endlich mal die Selenskij-fake news widerlegt, Patriot könne Kinschals abschießen. 😉
https://www.spiegel.de/wissenschaft/hyperschallwaffen-wettrennen-um-die-abwehr-gegen-putins-waffen-a-02c53ca7-1449-4914-818a-f4f81e16bb3b
Und jetzt Sommer auf der schattigen Terrasse…
Nun zum Umgang des Westens mit Realisten, was den Krieg in der Ukraine angeht: sie gewinnen viel zu spät die Oberhand:
https://www.newstatesman.com/the-weekend-essay/2023/09/ukraine-war-realists-right
Realismus II selbst durch das RUSI:
https://www.telepolis.de/features/Sarkozy-verunglimpft-weil-er-unbequeme-Wahrheit-ueber-die-Ukraine-ausspricht-9293539.html?seite=all
Macrons Außenministerin ist klüger als unsere, die lediglich ukrainische Propaganda verbreitet:
Professor Mearsheimer, der die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges herausarbeitet, was er seit vielen Jahren warnend getan hat, wird ebenso als „Putin-Agent“ verleumdet:
In Verbove, östlich von Rabotino/Robotyne, aber auf derselben Höhe, befindet sich übrigens die „first line“. Und die NYT ist jetzt ebenfalls russisch unterwandert. 😉
Irgendein Internet-Geschwalle, könnte man einwenden. Wenn ich es denn nicht diesem Reposting des Bundeswehr-Politologen Masala entnommen hätte, Lieblings-„Experte“ deutscher Talkshows:
Im Ernst?
„taking one’s desires for reality“
Dieses Wunschdenken kennzeichnet geradezu den westlichen Drang zu „game changing“-Waffenlieferungen, während sämtliche Kritiker zu „Putin-Narrativ-Untersützer“ erklärt wurden:
Viele dieser westlichen Wunschdenker sprich Lügner auf einen Blick:
Wie oft wurde nicht schon von den Westmedien der Durchbruch der „first defensive line“ Rußlands durch die Ukraine propagiert!
https://twitter.com/Ramy_Sawma/status/1698931960079319331
BILD-Ronzheimer bemüht gar den „Glaube“ ausgewählter ukrainischer Soldaten – vermutlich Presse-Offiziere – zum Durchbruch, obwohl es dort keine russische Verteidigunslinie gibt:
Falls „Gammon“ in Deutschland noch unsichtbar gemacht wird (bei Sergei kann man ihn sehen nebst dem Video):
Wir erinnern uns an die russische Verteidigungslinie bei Verbove, die als erstes aus einem Graben bestand, in den ukrainische gepanzerte Fahrzeuge hineinfielen. Danach war schon Schluß mit der ukrainischen Offensive an dieser Stelle. Die Minenfelder dahinter, die Drachenzähne und die befestigten russischen Stellungen hat die Ukraine noch gar nicht erlebt, weil es sie südlich von Rabotino schlicht nicht gibt.
Daß das Nazi-Problem in der Ukraine unberichtet bleibt, liegt auch an Organisationen wie der ADL, die mal zur Abwehr von Antisemitismus in den USA gegründet worden war:
Heute beschränkt sich die Anti-Defamation League als Parteisoldat der Democrats darauf, Twitter = X unter Elon Musk das Zulassen von Antisemitismus vorzuwerfen:
Ohne Quatsch: diese russische Propaganda mit dem Tip an ukrainische „Soldaten“, sich in die Sicherheit der russischen Kriegsgefangenschaft zu retten, enthält mehr Wahrheit als jegliche West-Propaganda:
On the ground:
Achja, der Propagandist Hamish De Bretton-Gordon mal wieder…
Echt jetzt? Weil der Turm noch dran war, als der Challenger 2-brannte, hat sich seine Qualität erwiesen? Keine Ahnung, ob die Crew überlebt hat.
All die Reklame um die 82. Brigade und ihre Challenger-Panzer:
Tatsächlich sind die Challenger-2-Panzer Schrott, für die Ersatzteile nur noch existieren, weil man andere Exemplare kannibalisiert: wieviele von denen jenseits der 14 an die Ukraine abgegebenen überhaupt „verfügbar“ bzw. „einsetzbar“ sind, dazu gibt es diese Satire:
https://twitter.com/TsarKastik/status/1699037253824119215
Zurück zum Ernst der Lage. Ukrainische „Soldaten“ werden an der Saporischschja-Front abgeschlachtet. Ausgerechnet die Londoner Times berichtet darüber:
Weil der Artikel nur für Abonnenten lesbar ist: hier nun Zitate daraus:
https://twitter.com/tom_username_/status/1699115314720452982
Besonders drastisch.
Und so greifen der Artikel der Times und die reale Lage vor Ort ineinander: es ist eine Katastrophe!
Die letzten verfügbaren ukrainischen Kräfte befinden sich in Saporischschja in einer Sackgasse, aus der sie dank schwindender westlicher Artillerie-Munition auch nicht mehr herauskommen:
Mal sehen, wie sich Deutschland positioniert angesichts der polnischen Haltung, womöglich 80.000 wehrpflichtige ukrainische Männer, die nach Polen geflüchtet sind, an die Ukraine auszuliefern:
Das EU-Reservoir ist noch viel größer, nämlich 650.000, die meisten davon natürlich in Deutschland:
https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-dienstag-284.html
Offenbar findet die Tagesschau das ukrainische Kriegsrecht „normal“. Das deutsche AA wird sich wohl erst dann positionieren, wenn konkrete ukrainische Auslieferungsbegehren eintreffen.
Ohnehin ist ja russische ethnische Minderheit vor der Gewalt der Ukraine nach Rußland gefloen, nämlich über 3 Millionen.
Und so werden ethnische Russen oder auch nur deren Symphatisanten in der Ukraine verfolgt. Durch
Tötungskommandos des SBU:
https://www.economist.com/europe/2023/09/05/inside-ukraines-assassination-programme
Erstaunlicherweise hat der Merkur diesen Abo-Economist-Artikel dokumentiert:
https://www.merkur.de/politik/russland-ukraine-krieg-mordkommando-kiew-spezialkraefte-angriffe-zr-92504318.html
Daß ukrainische „Kollaborateure“ Rußlands schon seit 2015 getötet werden, wird allerdings verschwiegen – genau das ist allerdings in Butscha geschehen. Die vom Westen unisono übernommene Propaganda Kiews lastet diese Tötungen freilich Rußland an.
Und diese Propaganda geht weiter: nehmen wir nur den Beschuß des Marktes von Kostjantyniwka am hellichten Tag, sehr unüblich für russische Marschflugkörper- oder Drohnen-Angriffe, die idR gegen 2 Uhr morgens stattfinden, also während der ukrainischen Ausgangssperre, und die niemals zivile Ziele intendieren:
Der Schlag auf den Markt von Kostjantyniwka ist derartig überzeugend der Ukraine anzulasten, daß selbst BILD-Röpcke nicht umhin kam, diesen Fakt anzuerkennen:
Die Medien folgten freilich der Ukraine-Propaganda:
https://twitter.com/DefenceU/status/1699408130222813676
https://twitter.com/Podolyak_M/status/1699407135455502359
Peinlichkeiten:
Nun erklärt mit Corona. 😉
Er hat übrigens Null militärische Expertise, was ihn mit Resnikow verbindet.
Ach, unsere peinliche Außenministerin:
Das alles ist nur ein Vorspiel, bedenkt man den sich abzeichnenden Krieg USA gegen China:
Biden machte freilich weiter.
Liebe Gaby, schön, von dir zu hören! Und wie immer, klug und mit Urteilskraft! Danke für den wieder aufgelebten Kontakt! Ich melde mich! G
Danke, auch wenn der Kontakt ein rein automatischer war, da Abonnenten neue Artikel ohne mein Zutun zugestellt bekommen. Aber schön, wenn wir ins Gespräch kommen: denn ich sorge mich, daß nun auch Gerichte vor der Macht der Presse einknicken könnten (Staatsanwaltschaften sind eh politisch abhängig). Was hältst Du davon?
Zwei Juristinnen:
haben sich nun des Urteils wegen Rechtsbeugung gegen den Familienrichter angenommen, der die Maskenpflicht an zwei Schulen für rechtswidrig erklärt hatte:
https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus247270378/Richter-fuer-Masken-Entscheidung-bestraft-Dieses-Urteil-ist-unhaltbar.html
Es gibt weitere Verfahren gegen Corona-Maßnahmenkritiker, die ich im Auge behalte…
Aber rechtsstaatliche Differenzierungen sind in der Zeit der Skandalisierung, Emotionalisierung, der Internet- und herkömmlichen medialen Shitstorms geradezu exotisch geworden.
Zur Erleichterung des Übergangs von den Kommentaren unter meinem letzten Artikel zu denen des aktuellen wiederhole ich meinen letzten dort vom 2.9.2023:
„Zuletzt schrieb ich:
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/705608/den-krieg-mit-einem-verhandlungsfrieden-beenden
„Man sieht schon, daß die zutreffende glasklare Analyse dazu führen wird, daß der Plan keine Zustimmung finden wird, würde sie doch bedeuten, von der bisherigen Propaganda Abschied zu nehmen. Außerdem wird die UNO als treibender Akteur eines Waffenstillstands angedacht – und da geht es ebenso irreal zu wie in Politik und Medien.
Im STERN gab es bislang einen einzigen Artikel, der aus dem Gleichklang ausscherte; ich hatte ihn bereits empfohlen.
Leserbrief im STERN 36/2923 vom 31.8.2023, S.6:
Ergänzend: in der Ukraine werden vermehrt sogar Männer über sechzig zwangsweise eingezogen…
Nachtrag:
Und die Deutschen wirken an dieser Kanonenfutter-Produktion auch noch mit! Sechswöchiger Panzerfahrer-Schnellkurs für Alternde ohne Deutschkenntnisse:
In derselben STERN-Ausgabe gibt es wieder den typischen Bettina Sengling/Moritz Gathmann-Artikel mit dem Ziel der Dämonisierung Putins: ab S.32 heißt es:
Merkwürdigerweise heißt es später im Text, daß als Urheber eines etwaigen Attentats auch konkurrierende Söldner-Unternehmen in Betracht kämen.“
[h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2022/03/30/warum-die-presse-versagt-ii/comment-page-38/#comment-101224
Auch sonst ist der STERN auf Linie:
„Nix da! Der STERN-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz zeigt Haltung, was naturgemäß nur um den Preis der Faktenleugnung zu haben ist:
https://www.stern.de/maennlichkeit–gregor-peter-schmitz-ueber-den-aktuellen-stern-titel-33776582.html
Keiner der SZ-Vorwürfe – Aiwanger habe das Pamphlet verfaßt und verteilt – ist bestätigt. Die Distanzierung erfolgte prompt. Nichts macht den politischen Charakter dieser Kampagne deutlicher als dieses Chefredakteur-Gefasel im STERN vom 31.8.2023.“
[h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2022/03/30/warum-die-presse-versagt-ii/comment-page-38/#comment-101193
Nun erschien der in der Printausgabe, und beim STERN war wohl am 29.8.2023 Redaktionsschluß. In der Printausgabe erschien jedenfalls diese Nico Fried-Kolumne, online bereits am 29.8.2023:
https://www.stern.de/politik/deutschland/kann-man-hubert-aiwanger-und-joschka-fischer-vergleichen–natuerlich–33774992.html
Daß das Flugblatt von seinem Bruder stammte, ist wohl irrelevant. Und einen erwachsenen Kriminellen einem pubertierenden angeblichen „Gedankenverbrecher“ gleichzustellen, kann nur einem politisierten Sophisten einfallen.
Am 31.8.2021 hatte Aiwanger sich bereits erklärt und „entschuldigt“ – was Masala auf einen Redenschreiber zurückführte:
Die einen politischen Gegner (die Grünen) beklagten die zu späte Entschuldigung, andere die Tatsache, daß er sich überhaupt entschuldige, obwohl er doch angeblich gar nichts gemacht habe. Gegen einen Shitstorm gibt es nichts, das hilft, zumal anonyme Heckenschützen den Medien Stoff liefern. Ein Normalo-Bürger geht naturgemäß besonders heftig unter:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/helmut-aiwanger-und-seine-botschaften-19141350.html
FAZ und BILD auf einer Wellenlänge – man versteht die Welt nicht mehr.
Der SPIEGEL politisiert die Kampagne weiter und versucht, sie auf die CSU auszudehnen:
https://www.tagesspiegel.de/politik/flugblatt-affare-wusste-die-csu-schon-langer-von-den-vorwurfen-gegen-aiwanger-10396078.html
Da leakt es gewaltig für die SPIEGEL-Agenda. Man fühlt sich bereits wie in den USA.
Ein übelmeinender SPIEGEL-Reporter wie Anton Rainer kommentiert rein assoziativ: eine Agenda kommt selbstverständlich ohne Fakten aus:
https://twitter.com/betonpost/status/1697336400369070401
Der Obergrüne bei der ZEIT, Bernd Ulrich, vertritt auch im Fall Aiwanger grüne Positionen. Die sind zwar gerade von 22 auf 18 Prozent gesunken, aber hey, das sind ja immer noch unfaßbare zweistellige Prozentzahlen!
Grüne-Anhänger sind toxisch, um diesen Un-Begriff mal zu kapern:
Sigmar Gabriel hat recht: jedem Rechtsstaatler geht die anti-Aiwanger-Kampagne von Grün-Links auf die Nerven:
[h]ttps://gabrielewolff.wordpress.com/2022/03/30/warum-die-presse-versagt-ii/comment-page-39/#comment-101231
Einiges von dem floß in meinen aktuellen Artikel ein. Bei dessen Verfassen ich allerdings diesen Artikel nicht gekannt habe:
https://www.focus.de/politik/deutschland/dann-sagte-mir-mein-ex-lehrer-jetzt-ist-an-der-zeit-den-aiwanger-zu-stuerzen_id_203254753.html
Die Reaktionen auf das erwartbare Ergebnis der Söderschen Entscheidung sind köstlich:
Genau so ist es. Die emotional bedeutsamen Szenen aus ferner Vergangenheit bleiben gespeichert. Alles drumherum versinkt im Nebel, zumal Peinliches eh schnell verdrängt und überschrieben wird.
Die Kampagne war ersichtlich kontraproduktiv – es gab halt schon zu viele in dieser Machart:
Genau das will mir nicht einleuchten: wieso die Woken zugleich für Krieg und Corona-Repression sind. Vielleicht, weil die Wokeness selbst genuin ein Repressionsprogramm gegen andere Meinungen ist?
Das woke Mileu verkraftet seine Niederlage jedenfalls nicht:
Habeck arbeitet offensichtlich daran, die Chancen der Grünen in Bayern weiter zu reduzieren, während er den Wirtschaftsstandort Deutschland ruiniert hat und nun auf – eh unzulängliche und unbezahlbare – Industrie-Subventionen setzt, die die EU sowieso nicht akzeptieren würde.
Was wäre es schön, wenn es die blöden Wähler nicht geben würde!
Die sind allerdings klüger als ideologisch verbohrte X-ter wie diese. Die Presse ist eh als irrelevant abgehakt. Man kann von einem überzeugenden CSU/Freie Wähler-Sieg am 8.10.2023 ausgehen.
Die ör Mittäter der Kampagne geben schon gar nicht auf und hetzen weiter:
Ja nun – orchestrierte faktenlose „Vorwürfe“, noch dazu auf rechtswidriger Basis erlangt, reichen nun mal nicht aus zum Canceln eines politischen Gegners. Aiwanger könnte recht behalten:
Aus aktuellem Anlaß:
Resnikow ist wohl einer der korruptesten Staatsdiener unter Selenskij überhaupt. So schamlos wie er hat sich kaum jemand bereichert außer Selenskij selbst. Sein ganzer Apparat ist vergiftet, in dem West-Finanzierungen versickern. Aber ob sein Ersatz, Rustem Umerov, wirklich für eine Verhandlungslösung steht, muß doch arg bezweifelt werden: der radikale Krim-Tartare steht vielmehr für Aggression:
Gerade ist wieder ein Kamikaze-Boot-Angriff auf die Kertsch-Brücke zur Krim gescheitert, wo wirklich niemand von der Ukraine „befreit“ werden will.
Da wir ja von der Tagesschau mit ukrainischen „Meldungen“ von Erfolgen zugeschwallt werden:
„(just like Russian soldiers, by the way)“ ist natürlich nur der Versuch einer Relativierung. Angesichts der Waffenüberlegenheit Rußlands eine Farce.
Frankreichs Außenministerin wendet sich explizit gegen unsere traumtänzerische Baerbock, die jegliche ukrainische Propaganda für Wahrheit hält:
Zum Fall Aiwanger noch m.E. einer der besten Artikel:
Jugendsünden und Erwachsenensünden
Es ist fatal, wie ein ernsthaftes Problem, das mit Pädagogik und Menschlichkeit vom damaligen Lehrerkollegium gelöst wurde, nach 35 Jahren erneut hervorgekramt wird, um damit einen demokratischen Konkurrenten im Wahlkampf zu schwächen.“
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/vorwort-zum-sonntag/jugendsuenden-und-erwachsenensuenden-aiwanger/
@ Gabriele Wolff
Bei Dir verstehe ich nicht, weshalb Du Dich immer wieder an Masala, Röpcke und nun neu noch mit dieser Mareile abarbeitest. Insbesondere die Mareile hat m.E. so viel Ahnung von Politik wie meine Katze. 🙂 Das verstehe ich nicht ganz.
Dem Artikel, den offenbar ein protestantischer Pfarrer verfaßt hat, kann ich generell zustimmen:
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/vorwort-zum-sonntag/jugendsuenden-und-erwachsenensuenden-aiwanger/
Ich habe nur meine Zweifel, daß seinerzeit mit „Pädagogik und Menschlichkeit“ reagiert worden sei, wie hier in dem Artikel näher ausgeführt wird:
Seinen Unschuldsbeteuerungen wurde nicht geglaubt, Drohungen mit der Polizei – welche Straftat sollte denn eigentlich begangen worden sein? – deuten eher auf eine autoritäre Reaktion hin: der Ruf der Schule scheint im Vordergrund gestanden zu haben.
Warum ich mich an „Masala, Röpcke und nun neu noch mit dieser Mareile“ abarbeite? Blöderweise dominieren die unseren Diskurs.
Sport ist Mord – aber haben wir den Humor, den wir verdienen?
Nachlese:
Das glaube ich auch. Wähler werten diese durchsichtige gescheiterte politische Kampagne sicherlich ähnlich.
Man beachte: was lediglich behauptet wurde, behandelt von Notz als Fakt: „dass #Aiwanger mit 17 Jahren extrem rechts und antisemitisch war.“
Kampagnenteilnehmer verteidigen sich selbst: hier der BR:
Der Mit-Kampagnen-Führer SPIEGEL via eines ihrer hämischsten Redakteure tappt im Dunkeln, was die Konsequenzen dieses Presseversagens angeht:
VOR der Söder-Entscheidung haben FW und AfD von der medialen Kampagne profitiert, DANACH CSU und FW. Das sollte doch auch simplen Gemütern zugänglich sein.
Die taz:
https://taz.de/Aiwanger-soll-KZ-Gedenkstaette-besuchen/!5955104/
Ich glaube kaum, daß Aiwanger diesem Tip eines Felix Klein, der immer noch nicht kapiert hat, daß die politische Abschußkampagne der Medien gegen Söder und Aiwanger Judenfeindlichkeit lediglich zum Vorwand nimmt, Folge leisten wird.
Die Bayern-SPD liegt bereits bei unter 10 % – was will ihr Spitzenkandidat also noch erreichen? 8 %?
Aiwanger selbst begann seine Gillamoos-Rede übrigens mit einer Winnetou-Verteidigung, was mich als Karl-May-Forscherin natürlich faszinierte. Interessant, daß selbst Masala zur Abrüstung riet:
Ich halte es mit Kubicki:
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-09/lars-klingbeil-gillamoos-flugblattaffaere-markus-soeder-kritik
In der Tat. Die Lügen der Ukraine, die unbedingt eine echte NATO-Beteiligung herbeizwingen will, gehen weiter:
Bakhmut ist zwar vollkommen irrelevant, aber die Propaganda erfaßt auch diese Front: wer hat nördlich von Klishchiivka Gefangene gemacht?
Tja. Der Trend jedenfalls ist: ukrainische „Soldaten“ retten sich vor dem sicheren Tod in russische Gefangenschaft.
An der Charkiw-Front sieht es nicht anders aus:
[Thread]
Gleichzeitig wacht die englischsprachige Presse auf und weist auf den autokratischen Charakter der Ukraine hin:
Da sich der Krieg dank westlicher Waffenlieferungen noch länger hinziehen könnte, ist die Ukraine wohl nicht mehr als Bollwerk des freien Westens zu retten, wie es die NATO-Propaganda vorgab.
Das Elend an der Front wird freigelegt: komplett unzureichender medizinischer Support:
Was bedeutet, daß die Zwangsmobilisierten in der Ukraine, die als Kanonenfutter mißbraucht werden, auch als Verwundete wenig Überlebenschancen haben. Die ZEIT hatte ausnahmsweise mal einen O-Ton:
https://www.zeit.de/2023/37/ukraine-flucht-maenner-familie-korruption
Ein Kommentierer:
Darauf kam auch schon die Ukraine, wenn auch augenscheinlich nur auf den Sanitäterbereich bezogen:
Dem militärischen Zwangsdienst in der Ukraine Entfliehende sind allerdings bereits in Polen nicht mehr sicher:
So wird in der Ukraine zwangsrekrutiert:
Die Zwangsrekrutierung betrifft nun auch offiziell physisch und psychisch Kranke:
Der Kreis wird erweitert:
https://fromrussiawithlove.rtde.live/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/
Ein wenig wirr, aber konsequent: die Ukraine setzt auf Zivilisten, die geopfert werden sollen. Ohne Sinn und Verstand angesichts der waffentechnischen Überlegenheit der Russen.
Da bin ich mal gespannt, wie Deutschland Auslieferungsanträge der Ukraine hinsichtlich „Deserteuren“ behandeln wird. 😉
Für suizidale PR-Aktionen gegen die Krim opfert Selenskij gar rare Spezial-Kräfte, denn auf Show kommt es anscheinend an:
Zur Lage:
Während die Tagesschau fortlaufend die ukrainische Propaganda wiederholt, man habe die erste russische Verteidigungslinie durchbrochen. Wovon keine Rede sein kann.
Der Westen bereitet vielmehr die Frühjahrs-Offensive 2024 vor:
Der im Westen gern zitierte Experte Franz-Stefan Gady zeigt sich ungeahnt skeptisch:
[…]
Oberst Reisner bestreitet jedenfalls zurecht den propagierten „Durchbruch“ der ersten russischen Verteidigungslinie. Aber im übrigen ist er schaumgebremst wie immer – hindert ihn das österreichische Verteidigungsministerium etwa an Klartext?
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Ukrainer-sind-durch-Vorgarten-und-jetzt-an-Eingangstuer-article24371183.html
Ex-Militärs wie Oberst a.D. Ralph Thiele haben es leichter, Klartext zu sprechen, und so fällt sein Urteil über die Ukraine, militärisch wie politisch, auch zur Korruption im Land wie auch von der des geschaßten Verteidigungsministers Resnikow (offiziell wurde sein „Entlassungswunsch“ akzeptiert) maximal desaströs aus:
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Russen-kanalisieren-ukrainische-Verbaende-in-Kill-Zones-article24370877.html
Ich rate, dieses Video anzusehen!
@ Gabriele Wolff
Du schreibst:
„Warum ich mich an „Masala, Röpcke und nun neu noch mit dieser Mareile“ abarbeite? Blöderweise dominieren die unseren Diskurs.“
Gut, eine Mareile dürfte m.E. für den gesamtgesllschaftlichen Diskurs nicht wahnsinnig relevant sein.
Und klar, sonst gehe ich von mir aus: Also bei Masala und Röpcke et al. sehe ich selbst keine Chance, bei diesen oder ihren Followern irgendetwas zu bewirken, dasselbe gilt so für Figuren wie Ruprecht Polenz oder Ralf Fücks und ihren Followern. Da ist m.E. Hopfen & Malz verloren. 🙂